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Lexik
Ende Schuljahrgang 6
verfügen über einen Wortschatz von ca. 20% des für das Kleine Latinum relevanten Grundwortschatzes.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
beherrschen den bis dahin erreichten Lernwortschatz ihres Lehrbuches (ca. 60% des Grundwortschatzes).
wenden Techniken des Archivierens, Lernens, Wiederholens von Wörtern und Wendungen selbstständig und eigenverantwortlich an.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
beherrschen einen Grundwortschatz von ca. 1200 Wörtern und Wendungen und, je nach der gelesenen Originallektüre, einen autoren- und themenspezifischen Aufbauwortschatz. (Zu Beginn der Lektürephase wird ein Grundwortschatz eingeführt.)
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
benutzen das Wörter- und Eigennamenverzeichnis des Lehrbuches sachgerecht und entnehmen ihnen selbstständig Informationen (Bedeutungen, Genitiv, Genus, Stammformen, Sacherläuterungen).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
nutzen ihre Kenntnisse in anderen Fremdsprachen zur Erschließung lateinischer Wörter.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
beherrschen grundlegende Regeln der Wortbildungslehre, um das Vokabellernen und die Textarbeit zu erleichtern.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
nutzen ein lateinisch-deutsches Lexikon für die selbstständige Übersetzung sachgerecht. (Zu Beginn der Lektürephase wird ein Lexikon eingeführt.)
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erkennen, dass Wörter über mehr Bedeutungen verfügen als die gelernten, und wählen bei der Übersetzung zunehmend selbstständig ein kontextbezogen zutreffendes deutsches Wort, insbesondere auch für Kernbegriffe der römischen Welt (virtus, imperium, fides, pietas, gloria, honos).
erklären die Bedeutung von Fremd- und Lehnwörtern im Deutschen, indem sie diese auf das lateinische Ursprungswort zurückführen, und beschreiben den Bedeutungswandel.
verwenden zunehmend ein fachsprachliches Vokabular zur Beschreibung von behandelten sprachlichen Phänomenen und fachspezifischen Verfahren.
Morphologie · Formen bestimmen, unterscheiden, bilden
Ende Schuljahrgang 6
bestimmen, unterscheiden und bilden: - Indikativ Präsens Aktiv/Passiv, Imperativ, Infinitiv, - Indikativ Perfekt Aktiv.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
bestimmen, unterscheiden und bilden: - Indikativ Imperfekt Aktiv/Passiv, - Futur I Aktiv/Passiv, - Indikativ Perfekt Passiv, Infinitiv Aktiv/Passiv, - Indikativ Plusquamperfekt Aktiv/Passiv, - Konjunktiv Präsens Aktiv/Passiv.
ordnen die Formen der Verben ferre, ire, velle, nolle und fieri in die bekannten Paradigmen ein.
Ende Schuljahrgang 6
bestimmen, unterscheiden und bilden: - Substantive der 1., 2., 3. Deklination, - Adjektive der 1., 2. Deklination, - Adverbien als Lernvokabeln, - Personal- und Possessivpronomen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
bestimmen, unterscheiden und bilden: - Substantive der 4., 5. Deklination, - Adjektive der 3. Deklination, - Bildung der Adverbien aus den Adjektiven, - Relativ-, Demonstrativ-, Reflexiv- und Interrogativpronomen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
bestimmen, unterscheiden und bilden: - Konjunktiv Imperfekt Aktiv/Passiv, - Konjunktiv Plusquamperfekt Aktiv/Passiv.
erweitern sukzessive ihre Formenkenntnisse um: - Deponentien, - Semideponentien, - PPA, PPP, nd-Formen.
bestimmen, unterscheiden und bilden: die regelmäßige Komparation der Adjektive, - Indefinitpronomina: aliquis, quisque, quidam, nullus.
Morphologie · Das Gesamtsystem der Formen überblicken
Ende Schuljahrgang 6
ordnen die Einzelformen in das Gesamtsystem der Formen ein und bestimmen sie sicher.
erlernen, festigen und wiederholen die Formen mit Anleitung mit verschiedenen Methoden und Medien.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
ordnen neue Formen in das Gesamtsystem der Formen ein.
beschreiben Formen mithilfe der grundlegenden Bildungsprinzipien und führen Einzelformen darauf zurück.
erlernen, festigen und wiederholen die Formen eigenständig, auch mithilfe der Begleitgrammatik.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
nutzen selbstständig die Systemgrammatik zur Wiederholung, Festigung und Ergänzung ihrer Sprachkenntnisse. (Zu Beginn der Lektürephase wird eine Systemgrammatik eingeführt.)
Syntax · Syntaktische Funktionen von Kasus und Verbformen unterscheiden, Satzglieder und ihre jeweilige Realisierung bestimmen
Ende Schuljahrgang 6
bestimmen Satzglieder mit Hilfe der jeweiligen gezielten Frage, benennen diese mit den syntaktischen Grundbegriffen und visualisieren sie.
identifizieren als syntaktisches Minimum des Satzes den Satzkern (Subjekt und Prädikat) unter Beachtung der SP-Kongruenz.
identifizieren und benennen als Realisierung der Satzglieder: - Subjekt: Substantiv im Nominativ, Subjekt aus vorhergehendem Satz in Personalendung ausgedrückt, Personalpronomen, - Prädikat: einteiliges Prädikat aus einem Vollverb, zweiteiliges Prädikat aus esse und Prädikatsnomen, - Objekt: Akkusativobjekt (Substantiv, AcI), Dativobjekt, - Adverbiale: Substantiv im Ablativ (mit und ohne Präposition), Substantiv im Akkusativ (mit und ohne Präposition), Adverb, - Attribut (als Satzgliedteil): Genitivattribut, Adjektivattribut, Apposition.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
identifizieren und benennen weitere Realisierungen der Satzglieder (insbesondere Infinitive, AcI als Subjekt, substantivierte Adjektive und Pronomina.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
identifizieren und benennen als weitere Realisierung des Prädikats: nd + esse einschließlich Dativus auctoris.
Syntax · Syntaktische Strukturen unterscheiden und zielsprachlich angemessen übersetzen
Ende Schuljahrgang 6
unterscheiden Aussage-, Frage- und Befehlssätze.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
unterscheiden bei den Infinitiven die Zeitverhältnisse.
Ende Schuljahrgang 6
erkennen den AcI als satzwertige Konstruktion, benennen seinen Auslöser und seine notwendigen Bestandteile und übersetzen die Konstruktion.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erkennen und übersetzen indikativische Relativsätze, relative Satzanschlüsse.
Ende Schuljahrgang 6
identifizieren nach KNG-Kongruenz zusammengehörende Wortgruppen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
trennen in überschaubaren Satzgefügen Haupt- und Nebensätze und benennen die semantische Funktion der Nebensätze fachsprachlich richtig: Temporal-, Kausal-, Konditional- und Konzessivsätze.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erkennen die satzwertigen Konstruktionen PC, AmP/ abl. abs., benennen sie und übersetzen sie.
unterscheiden bei den Partizipien die Zeitverhältnisse.
erkennen nd-Formen und übersetzen sie.
überblicken, analysieren und übersetzen auch komplexere Satzgefüge eines Originaltextes.
gliedern komplexere lateinische Sätze.
erkennen und übersetzen den Konjunktiv im Hauptsatz als Aufforderung und Wunsch.
erkennen und übersetzen indirekte Fragesätze.
trennen in Satzgefügen Haupt- und Nebensätze und benennen die semantische Funktion der Nebensätze fachsprachlich richtig: Konsekutiv-, Final- und Begehrssätze, reale und irreale Konditionalsätze.
Syntax · Mit Mehrdeutigkeit im Grenzbereich von Syntax und Morphologie umgehen
Ende Schuljahrgang 6
bestimmen mehrdeutige Formen und reduzieren die Mehrdeutigkeit kontextbezogen.
benennen die Sammelkasus Ablativ und Akkusativ als Kasus der Adverbiale, differenzieren deren Funktionen und verwenden dafür im Deutschen einen Präpositionalausdruck.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
unterscheiden weitere Kasusfunktionen (Genitivus subiectivus und obiectivus, Genitivus partitivus, Dativus possessivus).
übersetzen das Reflexivpronomen im lateinischen AcI in der deutschen Sprache mit dem Personalpronomen.
bestimmen mehrdeutige Konjunktionen (ut, cum) und reduzieren die Mehrdeutigkeit kontextbezogen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
differenzieren weitere Kasusfunktionen (Ablativus und Genitivus qualitatis, Dativus auctoris, Ablativus comparationis).
Syntax · Sprachen vergleichen: sprachliche Fähigkeiten im Deutschen erweitern
Ende Schuljahrgang 6
vergleichen das narrative Perfekt des Lateinischen mit dem deutschen Erzähltempus Präteritum und übersetzen mit Präteritum.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
vergleichen die Funktionen der Tempora im Lateinischen und Deutschen und benennen Unterschiede zum Deutschen.
Ende Schuljahrgang 6
vergleichen das Phänomen AcI im Lateinischen, im Englischen, im Deutschen und benennen die Grenzen der wörtlichen Übertragung.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
vergleichen das Phänomen weiterer satzwertiger Konstruktionen im Lateinischen mit Ausdrucksmöglichkeiten im Deutschen.
Ende Schuljahrgang 6
erkennen signifikante Abweichungen vom Lateinischen im Deutschen oder Englischen (Artikel, Deklination, Wortstellung, Genus) und benennen einfache Beispiele für die Entwicklung von Sprache (z. B. Umschreibung des Genitivs mit „von“ im Deutschen).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
unterscheiden den Gebrauch des Aktivs und Passivs im Lateinischen und Deutschen und übersetzen kontextbezogen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
vergleichen den unterschiedlichen Gebrauch der Tempora, Modi und Genera Verbi im Lateinischen und Deutschen.
Latein als Verständigungsmittel · Lateinische Wörter richtig aussprechen und lateinische Texte intonatorisch angemessen lesen
Ende Schuljahrgang 6
wenden die Betonungsregeln an, beachten die Quantitäten und Ausspracheregeln.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
lesen die Lehrbuchtexte nach sprachlicher, formaler und inhaltlicher Klärung unter Beachtung der Betonungsregeln flüssig und sinnentnehmend.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
lesen auch komplexere Originaltexte nach sprachlicher, formaler und inhaltlicher Klärung unter Beachtung der Betonungsregeln sinnentnehmend.
Latein als Verständigungsmittel · Lateinische Sprache auditiv verstehen
Ende Schuljahrgang 6
verstehen einfache lateinische Aufforderungen, Begrüßungs- und Verabschiedungsrituale und nennen die Thematik kurzer, lateinisch vorgetragener parataktischer Sätze auf Deutsch.
übersetzen lateinische Wendungen oder Teilsätze, wenn ihnen diese bekannt sind, unmittelbar nach dem Hören.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
nennen die Thematik lateinisch vorgetragener parataktischer und überschaubarer hypotaktischer Sätze, wenn sie strukturiert vorgetragen werden und die Vokabeln überwiegend bekannt sind.
Texterschließung · Einen ersten Zugang zu einem lateinischen Text finden
Ende Schuljahrgang 6
erarbeiten (mit Anleitung) Informationsvorgaben (Überschrift, Einleitungstext, Illustrationen).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
vergleichen Vorkenntnisse zum Kontext (Autor, Thema) mit Merkmalen des Textes.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
untersuchen selbstständig recherchierte Informationen auf ihre Anwendbarkeit bei der Texterschließung.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
benennen Schlüsselwörter und ordnen sie ein.
Ende Schuljahrgang 6
benennen (unter Anleitung) ausgehend von den im Textumfeld gegebenen Informationen Fragen und Erwartungen zum Inhalt des Textes.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
benennen und deuten Textsorten-Merkmale.
Ende Schuljahrgang 6
nennen und belegen (mit Anleitung) nach dem ersten Hören und/oder Lesen ihre Vermutungen zum Inhalt.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
benennen und belegen nach dem Hören und/oder Lesen eines Textes wesentliche Merkmale (z. B. zentrale Begriffe, gliedernde Strukturelemente, Stilmittel) und stellen Bezüge her.
Ende Schuljahrgang 6
benennen (mit Anleitung) Besonderheiten in Wortstellung und Stil.
Texterschließung · Ein vorläufiges Textverständnis erarbeiten und überprüfen
Ende Schuljahrgang 6
entnehmen dem Text aufgabenbezogen Einzelinformationen zum Inhalt (z. B. Handlungsträger, Ort, Zeit).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
entnehmen aufgabenbezogen komplexere Informationen zum Inhalt (Haupthandlung, Handlungsmotive, weitere Begleitumstände).
Ende Schuljahrgang 6
arbeiten aufgabenbezogen vorherrschende Textmerkmale heraus (z. B. für Personen, Themen).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erkennen und untersuchen Funktion und Bedeutung einzelner Wortgruppen und Wörter aufgabenbezogen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erkennen und untersuchen selbstständig die Funktion und Bedeutung einzelner Wortgruppen und Wörter.
Ende Schuljahrgang 6
analysieren einfache Textstrukturen anhand von Konnektoren, Tempuswechsel, Wiederholungen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
arbeiten die Struktur eines Textes anhand von Bei- und Unterordnungssignalen heraus.
untersuchen einen Text systematisch auf vorherrschende Textmerkmale.
Ende Schuljahrgang 6
verwenden einfache visuelle Analysetechniken (Unterstreichen, Markieren, Abtrennen).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
stellen mit grafischen Analysetechniken einfache Satzgefüge dar (z. B. Einrückmethode).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
verwenden grafische Analysetechniken zur Darstellung komplexer Satzgefüge.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
fassen ihre Beobachtungen zu einem vorläufigen Textverständnis zusammen und belegen ihre Ergebnisse.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
stellen einen von ihnen analysierten Text unter Einsatz von Präsentationstechniken vor und erläutern ihre Analyse fachsprachlich korrekt.
Textübersetzung · Eine Übersetzung produzieren
Ende Schuljahrgang 6
nennen und überprüfen die Bausteine, die bei der Übersetzung systematisch zu beachten sind.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
beschreiben und vergleichen ihre Arbeitsschritte nach erlernten Satzerschließungsverfahren.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erproben verschiedene Darstellungsformen von Übersetzungs-Strategien (Konstruktionsmethode, Einrückmethode, gradatim, interlinear).
Ende Schuljahrgang 6
stellen verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten für Teilsätze und Einzelformen zusammen und vergleichen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
untersuchen Textstellen mit verschiedenen Übersetzungsmöglichkeiten.
stellen verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten zu komplexeren Strukturen zusammen und entscheiden begründet (z. B. Partizipialkonstruktionen).
vergleichen verschiedene Formen der gedanklichen Verknüpfung und entscheiden begründet (temporal, kausal, konditional, konzessiv, modal).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
geben umfangreiche Satzgefüge in der Zielsprache angemessen wieder.
Ende Schuljahrgang 6
vergleichen und wählen kontextbezogen die passende Bedeutung häufig anzutreffender mehrdeutiger Worte aus (z. B. petere, colere).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erklären kontextbezogen passende Wortbedeutungen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
verwenden fachliche Hilfsmittel (Lexikon, Systemgrammatik) sachgemäß.
Ende Schuljahrgang 6
untersuchen den Text mit entsprechenden Methoden (z. B. Markierungen, Bestimmungsfragen).
erarbeiten und erproben lexikalisches, morphologisches und syntaktisches Regelwissen (häufig als Faustregeln formuliert).
benennen Strukturdifferenzen zielsprachlich angemessen (Wortstellung, Kasusgebrauch, narratives Perfekt).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
untersuchen textsorten- und autorenspezifische Merkmale bei der Übersetzung.
Textübersetzung · Eine Übersetzung argumentativ vertreten und Übersetzungsmöglichkeiten erörtern
Ende Schuljahrgang 6
stellen eine von ihnen erarbeitete Textstelle in Übersetzung vor und begründen diese.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
vergleichen ihre Vorschläge mit anderen Übersetzungen und nehmen Stellung dazu.
Ende Schuljahrgang 6
geben zu Übersetzungsvorschlägen der Mitschüler erkenntnisleitende Hinweise.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
greifen Verbesserungen auf.
Ende Schuljahrgang 6
formulieren nach gemeinsamer Übersetzung eine sachlich korrekte und zielsprachlich angemessene Version.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
formulieren zunehmend selbstständig eine sachlich korrekte und zielsprachlich angemessene Übersetzung.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erörtern Übersetzungsmöglichkeiten.
prüfen die Übersetzbarkeit lateinischer Strukturen und Wendungen.
Textinterpretation · Den Inhalt des Textes wiedergeben
Ende Schuljahrgang 6
benennen das Thema.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
nennen und belegen zentrale Begriffe.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
fassen zentrale Problemstellungen des Textes zusammen, bezogen auf eine Interpretationsfrage.
Ende Schuljahrgang 6
gliedern den Text unter vorgegebenen Kategorien in Abschnitte (z. B. Handlungsträger, Orte).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
gliedern den Text in Sinnabschnitte.
benennen zentrale Problemstellungen des Textes.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
gliedern den Text unter Benennung der zentralen Aspekte selbstständig.
Ende Schuljahrgang 6
charakterisieren Merkmale der Personen.
nennen und vergleichen zu vorgegebenen Abschnitten passende Überschriften.
fassen den Inhalt des übersetzten Textes in eigenen Worten zusammen.
Textinterpretation · Die Intention eines Textes beschreiben und sich mit ihm kritisch und wertend auseinandersetzen
Ende Schuljahrgang 6
vergleichen und bewerten andere Materialien in Hinblick auf deren Textbezug und Abbildung der inhaltlichen Aussagen (z. B. Bilder, Texte).
setzen den Inhalt des übersetzten Textes gestaltend um, z. B. durch Ausfüllen von Leerstellen, Wechsel der Erzählperspektive, interpretierendes Lesen.
beschreiben aufgabenbezogen die Wirkung/ Wirkungsabsicht eines Textes oder Textabschnitts.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
fassen den Inhalt des übersetzten Textes in eigenen Worten zusammen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
setzen den Inhalt des übersetzten Textes gestaltend um, z. B. durch Umwandlung in eine andere Textsorte, szenische Darstellung, Umsetzung vom Text zum Bild.
beurteilen und begründen die zentrale Aussage des Textes.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
vergleichen den übersetzten Text mit anderen Materialien und arbeiten die spezifischen Darstellungsmittel heraus (Rede- und Stilmittel, Signale für Intention, Programm, Selbstbild).
Textinterpretation · Die sprachliche und literarische Form eines Textes untersuchen
Ende Schuljahrgang 6
benennen textsortenspezifische Merkmale (Dialogsignale, narrative Darstellung).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
benennen Merkmale weiterer Textsorten.
Ende Schuljahrgang 6
benennen einfach erkennbare Stilmittel wie Aufzählung, Alliteration, Anapher und beschreiben ihre Wirkung.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
benennen stilistische Gestaltungsmittel des Textes, wie Hyperbaton, Polysyndeton, Asyndeton, und erklären ihre Wirkung.
erklären die Wirkung eines Textes aus seiner Wortwahl und Grammatik.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
benennen die stilistischen Gestaltungsmittel Parallelismus, Chiasmus, Antithese, Klimax, Metapher, Metonymie, Trikolon, Personifikation und erläutern sie kontextbezogen in ihrer Funktion.
Fakten- und Sachwissen · Kulturhistorisches Orientierungswissen erwerben und sachgerecht darstellen
Ende Schuljahrgang 6
nutzen das Lehrbuch (Namensverzeichnis, Abbildungen, Karten) als Informationsquelle.
arbeiten mit Anleitung aus verschiedenen Medien themenorientiert Sachinformationen heraus.
stellen Arbeitsergebnisse gegliedert und verständlich vor.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
beschaffen sich zunehmend eigenständig Informationen aus verschiedenen Quellen (Bibliothek, Internet).
arbeiten eigenständig aus verschiedenen Medien themenorientiert Sachinformationen heraus.
präsentieren Arbeitsergebnisse thematisch geordnet und mediengestützt.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
beschaffen sich eigenständig Informationen aus verschiedenen Quellen.
prüfen kritisch den Informationsgehalt verschiedener Quellen.
arbeiten aus unterschiedlichen Medien selbstständig thematisch relevante Sachinformationen heraus.
Historischer Diskurs · Kulturerscheinungen historisch-kritisch wahrnehmen
Ende Schuljahrgang 6
nehmen in ausgewählten Bereichen die römische Lebenswelt wahr und vergleichen sie mit der eigenen Erfahrungswelt.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
nehmen angeleitet Elemente der römischen Gesellschafts- und Lebensstruktur wahr und vergleichen sie mit denen ihres eigenen Erfahrungs- und Erlebensbereiches.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
zeigen aufgabenbezogen vom lateinischen Originaltext ausgehend kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Antike und Gegenwart auf.
differenzieren zeitbezogene von zeitübergreifenden Erscheinungen und Fragestellungen.
Ethische Wertschätzung und existenzieller Transfer · Wertvorstellungen untersuchen, einordnen, erörtern
Ende Schuljahrgang 6
nehmen wahr und benennen das Fremde in den Verhaltensweisen und Regeln der Römer.
beschreiben Lebenswirklichkeiten in der römischen Welt aus einer vorgegebenen Perspektive (z. B. Sklave, Herr).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
setzen sich mit ihnen fremden Verhaltensweisen und Regeln auseinander.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
setzen sich mit fremden Wertvorstellungen kritisch auseinander.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
deuten die Leistungen historischer Vorbilder und beurteilen die normative Wirkung.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
entnehmen dem kritischen Dialog mit fremden Wertvorstellungen Impulse für verantwortliches Handeln.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erkennen sich selbst im Kontinuum von Wertetraditionen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
entwickeln zunehmend Bereitschaft, für ihre Wertvorstellungen einzustehen.
erläutern begründet die Bedingtheit ihres Weltbildes und ihrer Wertvorstellungen.
beurteilen die kritische Auseinandersetzung mit der Wertetradition als dauernde Aufgabe.
Ästhetische Wertschätzung · Auf der Basis der römischen Kunst ästhetische Maßstäbe entwickeln
Ende Schuljahrgang 6
lassen Beispiele römischer Kunst und deren Rezeption auf sich wirken und benennen ihre Eindrücke.
beschreiben antike Kunstgegenstände, mit Anleitung.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
nehmen Kunst als Medium politischer und kultureller Erziehung wahr.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
deuten das „Programm“ als ein Wesensmerkmal römischer Kunst.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
belegen die Einheit von Pragmatik und Ästhetik als ein Wesensmerkmal römischer Architektur.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
charakterisieren die Einheit von Inhalt und sprachlicher Gestaltung als ein Wesensmerkmal literarischer Kunst (Stilistik, Metrik).
Rezeption und Tradition · Das Fortwirken der römischen Antike in Wandel und Kontinuität feststellen und bewerten
Ende Schuljahrgang 6
identifizieren Elemente aus der eigenen Umwelt (z. B. Namen, Produktnamen, lateinische Inschriften, architektonische Elemente) als Rezeptionszeugnisse.
leiten die gegenwärtige touristische Bedeutung Roms aus der Bedeutung der antiken Weltmetropole her.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
zeigen die Romanisierung Europas an Institutionen, kulturellen Einrichtungen, Stadtgrundrissen und Kulturdenkmälern auf.
zeigen an Bauformen Kontinuität und Veränderungen ihrer Funktion auf.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
identifizieren mit Anleitung kulturelle Zeugnisse (z. B. aus Literatur, Architektur, bildender Kunst, Rechtsprechung) als Fortwirken der römischen Antike.
vergleichen einen erarbeiteten Text mit Rezeptionszeugnissen (Text, Bild, Skulptur).
setzen sich kritisch mit der Intention eines Rezeptionszeugnisses auseinander.