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über Wortschatz verfügen
Ende Schuljahrgang 6
verfügen nach Maßgabe des Lehrbuches über einen Wortschatz von ca. 350 Wörtern und Wendungen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
beherrschen den Lernwortschatz ihres Lehrbuches (ca. 80 % des Grundwortschatzes).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
beherrschen einen Grundwortschatz von ca. 1200 Wörtern und Wendungen.
beherrschen nach Maßgabe der gelesenen Originallektüre einen autoren- und themenspezifischen Aufbauwortschatz.
Ende Schuljahrgang 6
archivieren, lernen und wiederholen Wörter unter Anleitung (z. B. Vokabelkasten, Vokabelheft, PC-Programm).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
wenden Techniken des Erschließens, Archivierens, Lernens, Wiederholens von Wörtern und Wendungen selbstständig und eigenverantwortlich an.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
nutzen ihre Lexikkenntnisse in modernen Fremdsprachen zur Erschließung lateinischer Wörter.
nutzen ihre Lexikkenntnisse des Lateinischen zur Erschließung von Vokabeln moderner Fremdsprachen.
Ende Schuljahrgang 6
unterscheiden veränderliche von unveränderlichen Wortarten und benennen diese Wortarten.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
unterscheiden bei- und unterordnende Konjunktionen.
unterscheiden Pronomina.
Ende Schuljahrgang 6
sortieren die gelernten Wörter nach grammatischen (Wortarten, Deklinationen, Konjugationen) und semantischen Gruppen (Wortfamilien, Wort-/Sachfelder).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erstellen textbezogen semantische Felder.
Ende Schuljahrgang 6
entnehmen dem Wörterverzeichnis des Lehrbuches Wortbedeutungen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
entnehmen dem Wörter- und Eigennamenverzeichnis des Lehrbuches selbstständig Informationen (z. B. Bedeutungen, Genitiv, Genus, Stammformen, Sacherläuterungen).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
nutzen ein zweisprachiges lateinisch-deutsches Wörterbuch für die selbstständige Übersetzung sachgerecht.
Ende Schuljahrgang 6
nennen als Wortbildungsbausteine bei Nomina Stamm und Endung (z. B. domin-us), bei Verben Stamm, Endung und ggf. Sprechvokal.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
zerlegen Komposita in ihre Bausteine Simplex, Präfix, Suffix (z. B. convocare: con+vocare).
erkennen Wörter trotz Lautveränderung wieder und ordnen sie Wortfamilien zu (z. B. afficere: ad+facere).
benennen grundlegende Regeln der Lautveränderung (Vokalschwächung, Assimilation).
wenden ihr Wissen um die Wortbildung auf parallele Beispiele bei anderen Wörtern an (z. B. orator - mercator).
mit Polysemie umgehen: Bedeutungen differenzieren
Ende Schuljahrgang 6
differenzieren kontextbezogen Bedeutungen einiger polysemer Wörter (z. B. basilicam petere - auxilium petere; deos colere - agros colere).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erkennen, dass Wörter über mehr Bedeutungen verfügen als die gelernten, und wählen bei der Übersetzung zunehmend selbstständig kontextbezogen das passende deutsche Wort.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
nutzen ein lateinisch-deutsches Wörterbuch für die Übersetzung, indem sie sich kontextbezogen begründet für eine Bedeutung entscheiden.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
beschreiben das Konzept von Kernbegriffen, die in der Welt der Römer verankert sind (z. B. virtus, imperium, fides, pietas, gloria, honor), und wählen bei der Übersetzung zunehmend selbstständig kontextbezogen entsprechende deutsche Begriffe.
Sprachen vergleichen: Wortschatz und Ausdrucksfähigkeit im Deutschen erweitern
Ende Schuljahrgang 6
entdecken ihnen bekannte lateinische Wörter im Deutschen, Englischen und ggf. in anderen Fremdsprachen.
erläutern die Bedeutung einiger Fremd- und Lehnwörter im Deutschen im Rückgriff auf das lateinische Ursprungswort, wenn ihnen der Zusammenhang bekannt ist.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
führen häufig verwendete Fremd- und Lehnwörter auf das lateinische Ursprungswort zurück und beschreiben den Bedeutungswandel (z. B. labor - Labor).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erklären häufig verwendete wissenschaftliche Termini von ihren lateinischen Wurzeln her.
Ende Schuljahrgang 6
erklären bei signifikanten Wörtern die im Lateinischen und Deutschen unterschiedlichen Konzepte (z. B. villa - Villa; familia - Familie).
sprachliche Phänomene metasprachlich beschreiben
verwenden zunehmend ein metasprachliches Vokabular zur Beschreibung von behandelten sprachlichen Phänomenen und fachspezifischen Verfahren.
Formen bestimmen, unterscheiden, bilden
Ende Schuljahrgang 6
geben die Paradigmen wieder: - der Substantive der 1. - 3. Deklination (erkennen bei der 3. Deklination auch Abweichungen vom Normalschema und ordnen diese an der richtigen Stelle in das Schema ein, z. B. -ium als Gen.Pl.) - der Adjektive der 1./2. Deklination - der Verben der a-, e-, i- und kons. Konjugation (incl. kurzvokalischer i- Konjugation) und esse/posse im Indikativ Präsens und Perfekt Aktiv.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
geben die Paradigmen wieder: - der Substantive der 4. und 5. Deklination - der Adjektive der 3. Deklination (incl. der i- Stämme) - der regelmäßigen Komparation der Adjektive - der Partizipien - der Pronomina (Personal-, Relativ-, Possessiv-, Demonstrativ-, Reflexiv-, Interrogativ-) - der Verben der a-, e-, i- und kons. Konjugation (incl. kurzvokalischer i-Konjugation) im Indikativ Präsens Passiv - der Zwei-Wort-Formen (Perfekt/ Plusquamperfekt Passiv)
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erweitern sukzessive ihre Formenkenntnisse um: - Futur II - unregelmäßige Steigerung der Adjektive - Deponentien - Semideponentien - Verba defectiva - Indefinitpronomina
Ende Schuljahrgang 6
bilden die Imperative aller Konjugationen.
zerlegen die o. g. Formen in die bekannten Bausteine.
bilden mit den bekannten Bausteinen Formen und übersetzen ggf. auch Formen.
bestimmen Einzelformen unter Verwendung der Metasprache und in der vorgegebenen Reihenfolge der Identifizierungsmerkmale.
unterscheiden mehrdeutige Endungen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
identifizieren die Adverbien (auch in der Komparation).
bestimmen und unterscheiden die lateinischen Formen sicher, indem sie insbesondere auch schwierigere flektierte Formen (Partizipien, gesteigerte Adjektive, Pronomina) auf ihre Grundform zurückführen.
identifizieren Formen im - Konjunktiv Präsens - Indikativ und Konjunktiv Imperfekt - Indikativ und Konjunktiv Perfekt - Indikativ und Konjunktiv Plusquamperfekt - Futur I anhand der Signale für o Person/Numerus/Genus verbi o Tempus und Modus.
Ende Schuljahrgang 6
ordnen aufgrund der optisch und akustisch erkennbaren Quantitäten die flektierbaren Wörter den bekannten Deklinations- und Konjugationsklassen zu und bestimmen die Formen.
entnehmen bei der Textarbeit den Endungen die bedeutungs- und syntaxrelevanten Informationen.
das Gesamtsystem der Formen überblicken
Ende Schuljahrgang 6
ordnen die Einzelformen in das Gesamtsystem der Formen ein und bestimmen sie sicher.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
ordnen neue Formen (einschließlich esse, posse, ferre, ire, velle, nolle) in das Gesamtsystem der Formen ein und strukturieren so ihr Wissen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
ordnen die Formen von fieri in das Gesamtsystem der Formen ein.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erschließen Formen mithilfe der grundlegenden Bildungsprinzipien.
Ende Schuljahrgang 6
erlernen, festigen und wiederholen die Formen nach Anleitung mit verschiedenen Methoden und Medien (z. B. Tabelle, Karteikarten, PC- Programm).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erlernen, festigen und wiederholen die Formen eigenständig, auch mithilfe der Begleitgrammatik.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
nutzen selbstständig die eingeführte Systemgrammatik zur Wiederholung, Festigung und Ergänzung ihrer Sprachkenntnisse.
syntaktische Funktionen von Kasus und Verbformen unterscheiden, Satzglieder und ihre jeweiligen Füllungen bestimmen
Ende Schuljahrgang 6
bestimmen mithilfe der jeweiligen gezielten Frage Satzglieder, benennen sie und visualisieren sie.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
strukturieren mit ihrem Wissen um Satzglieder und ihre Füllungen komplexere lateinische Sätze vor.
Ende Schuljahrgang 6
identifizieren und benennen als Füllungsmöglichkeiten der Satzglieder: - Subjekt: o Substantiv im Nominativ o Subjekt aus vorhergehendem Satz in Personalendung ausgedrückt - Prädikat: o einteiliges Prädikat aus einem Vollverb o zweiteiliges Prädikat aus esse und Prädikatsnomen - Objekt: o Akkusativobjekt (Substantiv, AcI) o Dativobjekt - Adverbialbestimmung: o Adverb o Substantiv im Ablativ (mit und ohne Präposition) o Substantiv im Akkusativ (mit und ohne Präposition) - Attribut (als Satzgliedteil) o Genitivattribut o Adjektivattribut o Apposition.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
identifizieren und benennen weitere Füllungsmöglichkeiten der Satzglieder (insbesondere Infinitive, AcI als Subjekt, substantivierte Adjektive und Pronomina).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
identifizieren und benennen als weitere Füllungsmöglichkeit des Prädikats nd + esse einschließlich Dativus auctoris.
Ende Schuljahrgang 6
identifizieren als syntaktisches Minimum des Satzes den Satzkern (Subjekt und Prädikat) unter Beachtung der SP-Kongruenz.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
unterscheiden bei den Infinitiven und Partizipien die Zeitverhältnisse.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erweitern sukzessive ihre syntaktischen Kenntnisse um den Infinitiv der Nachzeitigkeit Aktiv im AcI.
syntaktische Strukturen unterscheiden und zielsprachlich angemessen übersetzen
Ende Schuljahrgang 6
identifizieren nach KNG-Kongruenz zusammengehörende Wortgruppen.
unterscheiden Aussage-, Frage- und Befehlssätze.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
identifizieren Aufforderungs- und Wunschsätze (Konjunktiv im Hauptsatz) und übersetzen diese adäquat.
Ende Schuljahrgang 6
identifizieren die satzwertige Konstruktion AcI, benennen den Auslöser und die notwendigen Bestandteile und übersetzen die Konstruktion adäquat.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
geben das Reflexivpronomen im lateinischen AcI in der deutschen Sprache mit dem Personalpronomen wieder.
identifizieren die satzwertigen Konstruktionen PC, AmP/Abl. abs., nd-Konstruktionen (ohne nd + esse), benennen ihre Bestandteile und übersetzen sie adäquat.
trennen in überschaubaren Satzgefügen Haupt- und Nebensätze und benennen die semantische Funktion der Nebensätze fachsprachlich richtig (Temporal-, Kausal-, Konzessiv-, Konsekutiv-, Final-, Komparativ- und reale und irreale Konditionalsätze).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
überblicken, analysieren und übersetzen auch komplexere Satzgefüge eines Originaltextes.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erkennen und übersetzen indikativische Relativsätze und relative Satzanschlüsse.
erkennen und übersetzen indirekte Fragesätze.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erweitern sukzessive ihre Sprachkenntnisse, indem sie - nd + esse einschließlich Dativus auctoris - oratio obliqua - Konjunktiv im Relativsatz (final, kausal, konsekutiv) - Futur II identifizieren und zielsprachlich angemessen übersetzen.
mit Polysemie umgehen: semantische Funktionen unterscheiden
Ende Schuljahrgang 6
bestimmen mehrdeutige Formen aus dem Satzzusammenhang heraus eindeutig.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
bestimmen mehrdeutige Konjunktionen (ut, cum) jeweils aus dem Kontext eindeutig.
Ende Schuljahrgang 6
benennen den Sammelkasus Ablativ als Kasus der Adverbialbestimmung, differenzieren die Funktionen (lok. und temp., sep., instr.) und verwenden dafür im Deutschen einen Präpositionalausdruck.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
unterscheiden weitere Kasusfunktionen: - Genitivus subiectivus und obiectivus - Genitivus partitivus - Dativus possessivus - Ablativus comparationis.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
differenzieren sukzessive weitere Kasusfunktionen: - Ablativus und Genitivus qualitatis - Dativus auctoris
Sprachen vergleichen: sprachliche Fähigkeiten im Deutschen erweitern
Ende Schuljahrgang 6
vergleichen das narrative Perfekt des Lateinischen mit dem deutschen Erzähltempus Präteritum und übersetzen mit Präteritum.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
vergleichen die Funktionen der Tempora im Lateinischen und Deutschen und benennen Unterschiede zum Deutschen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
vergleichen den Gebrauch des Aktivs und Passivs im Lateinischen und Deutschen und übersetzen das lateinische Passiv dem Kontext und der Zielsprache angemessen.
Ende Schuljahrgang 6
vergleichen das Phänomen AcI im Lateinischen und im Deutschen und benennen die Grenzen der wörtlichen Übertragung.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
vergleichen weitere satzwertige Konstruktionen im Lateinischen mit Wiedergabemöglichkeiten im Deutschen.
vergleichen das lateinische Prädikativum mit der deutschen Umsetzung.
lateinische Wörter richtig aussprechen und lateinische Texte intonatorisch angemessen lesen
Ende Schuljahrgang 6
wenden Betonungsregeln an und beachten Quantitäten.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
lesen die Lehrbuchtexte nach sprachlicher, formaler und inhaltlicher Klärung und Vertiefung unter Beachtung der Betonungsregeln flüssig und sinnadäquat.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
lesen bzw. tragen Originaltexte (Prosa und hexametrische Dichtung) nach sprachlicher, formaler und inhaltlicher Klärung und Vertiefung unter Beachtung der Betonungsregeln bzw. der Metrik sinnadäquat vor.
Ende Schuljahrgang 6
sprechen den Konsonanten s stimmlos, -ti als „ti“, c und ch als „k“.
lateinische Sprache auditiv verstehen
Ende Schuljahrgang 6
verstehen einfache lateinische Aufforderungen, Begrüßungs- und Verabschiedungsrituale.
nennen die Thematik kurzer, lateinisch vorgetragener parataktischer Sätze auf Deutsch.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
nennen die Thematik lateinisch vorgetragener parataktischer und überschaubarer hypotaktischer Sätze, wenn sie strukturiert vorgetragen werden und die Vokabeln überwiegend bekannt sind.
Ende Schuljahrgang 6
übersetzen lateinische Wendungen oder Teilsätze unmittelbar nach dem Hören, wenn ihnen diese bekannt sind.
Latein sprechen
bilden kurze lateinische Sätze (z. B. Begrüßungsformeln, Aufforderungen, lateinische Antworten auf Fragen zu ihrer Person oder auf Fragen zum Textinhalt).
Zusammenhänge, Eigenarten und die Entwicklung von Sprachen beschreiben
Ende Schuljahrgang 6
belegen exemplarisch, dass Sprachen sich in folgenden Bereichen gegenseitig beeinflussen: - Lehn- und Fremdwörter - Verfahren der Wortbildung bei Neubildungen (Präfixe, Infinitivendungen).
benennen signifikante Abweichungen vom Lateinischen im Deutschen oder Englischen (Artikel, Deklination, Wortstellung, Genus).
benennen einfache Beispiele für die Entwicklung von Sprache (z. B. Umschreibung des Genitivs mit „von“ im Deutschen).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
benennen komplexere Beispiele für die Entwicklung von Sprache (z. B. Angleichung der Wortstellung im deutschen kausalen Gliedsatz an einen Hauptsatz).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
beschreiben das Phänomen AcI im Lateinischen, Englischen und Deutschen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
leiten zunehmend selbstständig die Bedeutung von Wörtern in den neuen Sprachen vom lateinischen Basiswort ab.
belegen, dass Sprachen Wörter neu bilden, um ihre Ausdrucksmöglichkeit zu erweitern.
die Bildhaftigkeit der Sprache als Ausdruck menschlicher Denkformen erfassen
Ende Schuljahrgang 6
erklären an einfachen deutschen und lateinischen Wörtern die Bildhaftigkeit der Sprache (z. B. pecunia, aedificare, begreifen, im Internet surfen).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erläutern zunehmend selbstständig sprachliche Bilder.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
unterscheiden Metapher und Metonymie und belegen ihre Verwendung im alltäglichen Sprachgebrauch.
Übersicht über die Progression der Textkompetenz
Ende Schuljahrgang 6
erschließen Lehrbuchtexte, übersetzen sie adäquat ins Deutsche und interpretieren sie.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erschließen leichte Originaltexte, übersetzen sie adäquat ins Deutsche und interpretieren sie.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erschließen anspruchsvollere Originaltexte, übersetzen sie adäquat ins Deutsche und interpretieren sie.
Ende Schuljahrgang 6
gewinnen einen ersten Einblick in die römische Welt und in Themen der lateinischen Literatur.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
gewinnen einen ersten Einblick in Themen, Gattungen und Epochen der lateinischen Literatur anhand entsprechender Texte von Autoren wie z. B. Nepos, Caesar, Phaedrus, Hygin, Gellius, Caesarius von Heisterbach, anhand Passagen der Vulgata oder der Legenda Aurea.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
gewinnen einen vertieften Einblick in Themen, Gattungen und Epochen der lateinischen Literatur anhand entsprechender Texte von Autoren wie z. B. Cicero, Catull, Ovid, Martial, Plinius d. J., Curtius Rufus, Augustinus, Erasmus. Um ein Einlesen zu ermöglichen, sind auch umfangreichere Textstellen eines Werkes zu übersetzen. Die Lektüre mindestens eines Dichters ist verbindlich.
einen ersten Zugang zu einem lateinischen Text finden
Ende Schuljahrgang 6
ziehen vorgegebene Informationsträger heran (Überschrift, Einleitungstext, Illustrationen).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
ziehen von ihnen selbstständig recherchierte Informationen zum Kontext (z. B. Autor, Thema) heran.
Ende Schuljahrgang 6
formulieren ausgehend von den im Textumfeld gegebenen Informationen Fragen und Erwartungen zum Inhalt des Textes.
nennen nach dem ersten Hören und/oder Lesen ihre Vermutungen zum Inhalt und belegen diese.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
benennen und belegen nach dem Hören und/oder Lesen eines Textes wesentliche Merkmale (z. B. zentrale Begriffe, gliedernde Strukturelemente) und stellen Bezüge her.
ein vorläufiges Textverständnis erarbeiten und überprüfen
Ende Schuljahrgang 6
entnehmen dem Text aufgabenbezogen Einzelinformationen zum Inhalt (z. B. Handlungsträger, Ort, Zeit).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
entnehmen aufgabenbezogen komplexere Informationen zum Inhalt (Haupthandlung, Handlungsmotive, weitere Begleitumstände).
Ende Schuljahrgang 6
arbeiten aufgabenbezogen vorherrschende Textmerkmale heraus (z. B. Personalmorpheme, Sachfelder).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erklären Funktion und Bedeutung einzelner Wortgruppen und Wörter aufgabenbezogen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
klären die Funktion und Bedeutung einzelner Wortgruppen und Wörter selbstständig.
Ende Schuljahrgang 6
analysieren einfache Textstrukturen anhand von Konnektoren.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
arbeiten die Grobstruktur eines Textes heraus.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
arbeiten die Grob- und Feinstruktur eines Textes anhand von Bei- und Unterordnungssignalen heraus.
untersuchen einen Text systematisch auf vorherrschende Textmerkmale.
Ende Schuljahrgang 6
verwenden einfache visuelle Analysetechniken (Unterstreichen, Markieren, Abtrennen).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
verwenden graphische Analysetechniken zur Darstellung einfacher Satzgefüge (z. B. Einrückmethode).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
verwenden graphische Analysetechniken zur Darstellung komplexer Satzgefüge.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
fassen ihre Beobachtungen zu einem vorläufigen Textverständnis zusammen und belegen diese.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
stellen einen von ihnen analysierten Text unter Einsatz von Präsentationstechniken vor und erläutern ihre Analyse fachsprachlich korrekt.
eine Übersetzung produzieren
Ende Schuljahrgang 6
gehen bei der Übersetzung systematisch vor (z. B. nach der Pendelmethode).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
gehen systematisch nach analytischen Satzerschließungsverfahren vor.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
wenden verschiedene Übersetzungsstrategien an.
Ende Schuljahrgang 6
wenden lexikalisches, morphologisches und syntaktisches Regelwissen (häufig als Faustregeln formuliert) an.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
wägen verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten komplexer Strukturen ab und entscheiden begründet (z. B. Partizipialkonstruktionen).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
geben umfangreiche Satzgefüge in der Zielsprache angemessen wieder.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
wägen verschiedene Formen gedanklicher Verknüpfungen ab und entscheiden begründet (temporal, kausal, konditional, konzessiv, modal; final - konsekutiv).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
berücksichtigen textsorten- und autorenspezifische Merkmale bei der Übersetzung (Hyperbaton, Ellipse, historisches Präsens).
Ende Schuljahrgang 6
wählen kontextbezogen die passende Bedeutung häufig anzutreffender polysemer Wörter aus (z. B. petere, colere).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
wählen kontextbezogen passende Wortbedeutungen aus.
Ende Schuljahrgang 6
lösen Strukturdifferenzen zielsprachlich angemessen auf (Wortstellung, Kasusgebrauch, narratives Perfekt).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
verwenden fachliche Hilfsmittel (Wörterbuch, Systemgrammatik) sachgemäß.
geben einfache lateinische poetische Texte im Deutschen adäquat wieder.
eine Übersetzung argumentativ vertreten und im Diskurs optimieren
Ende Schuljahrgang 6
stellen eine von ihnen erarbeitete Übersetzung vor und begründen diese.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
treten in einen Diskurs über eine Übersetzung ein.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
vergleichen ihre Vorschläge mit anderen Übersetzungen und nehmen Stellung dazu.
Ende Schuljahrgang 6
geben zu Übersetzungsvorschlägen der Mitschülerinnen und Mitschüler erkenntnisleitende Hinweise.
greifen Verbesserungen auf.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
prüfen die Übersetzbarkeit lateinischer Strukturen und Wendungen.
Ende Schuljahrgang 6
formulieren eine sachlich korrekte und zielsprachlich angemessene Version.
den Inhalt eines Textes wiedergeben
Ende Schuljahrgang 6
benennen das Thema des Textes.
teilen den Text unter vorgegebenen Kategorien in Abschnitte ein (z. B. Handlungsträger, Orte).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
teilen den Text in Sinnabschnitte ein.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
gliedern den Text unter Benennung der zentralen Aspekte selbstständig.
Ende Schuljahrgang 6
finden zu vorgegebenen Abschnitten passende Überschriften.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
analysieren einen Textabschnitt oder den Gesamttext unter einer übergeordneten Fragestellung.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
benennen zentrale Problemstellungen des Textes.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
nennen zentrale Begriffe und belegen diese.
Ende Schuljahrgang 6
geben den Inhalt des übersetzten Textes in eigenen Worten wieder.
die sprachliche und literarische Form eines Textes untersuchen
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erklären die Funktion von Wortwahl (Wort-, Sachfelder) und Grammatik (z. B. Tempusrelief).
benennen stilistische Gestaltungsmittel des Textes (Anapher, Alliteration, Polysyndeton, Asyndeton) und beschreiben ihre Wirkung.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
benennen die stilistischen Gestaltungsmittel Parallelismus, Chiasmus, Antithese, Klimax, Metapher, Metonymie, Trikolon, Personifikation, Hyperbaton und erläutern sie in ihrer kontextbezogenen Funktion.
Ende Schuljahrgang 6
benennen textsortenspezifische Merkmale (Dialog, narrative Texte).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
benennen Merkmale weiterer Textsorten (z. B. Fabel, Rede, Epigramm).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
benennen wichtige autoren- und gattungsspezifische Merkmale (z. B. auktoriale Erzählweise bei Caesar).
Ende Schuljahrgang 6
arbeiten Merkmale der Personencharakterisierung heraus.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
analysieren einen poetischen Text (hexametrische Dichtung) metrisch.
die Intention eines Textes beschreiben und sich mit ihm kritisch und wertend auseinandersetzen
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
legen die Intention des Textes dar.
Ende Schuljahrgang 6
vergleichen und bewerten andere Materialien in Hinblick auf Textbezug und Abbildung der inhaltlichen Aussagen (z. B. Bilder, Texte).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
vergleichen den übersetzten Text mit anderen Materialien und arbeiten die spezifischen Darstellungsmittel heraus.
Ende Schuljahrgang 6
setzen den Inhalt des übersetzten Textes gestaltend um, z. B. durch Umwandlung in eine andere Textsorte, szenische Darstellung, Umsetzung von Text in Bild.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
setzen den Inhalt des übersetzten Textes gestaltend um, z. B. durch Ausfüllen von Leerstellen, Wechsel der Erzählperspektive, interpretierendes Lesen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
setzen den Inhalt des übersetzten Textes gestaltend um, z. B. durch Verwendung zentraler Aspekte des Textes in Auseinandersetzung mit anderen Positionen (z. B. fiktiver Brief des Autors des lateinischen Textes an einen vorgegebenen Adressaten.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
wenden Kriterien zur Bewertung einer Umgestaltung an (Reflexion des eigenen Produktes hinsichtlich seiner Textnähe).
Ende Schuljahrgang 6
nehmen aufgabenbezogen Stellung.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
nehmen begründet Stellung zur zentralen Aussage des Textes.
Ende Schuljahrgang 6
vergleichen moderne Problemstellungen und Problemlösungen mit antiken.
kulturhistorisches Orientierungswissen erwerben und sachrichtig darstellen
Ende Schuljahrgang 6
nutzen das Lehrbuch als Informationsquelle (Eigennamenverzeichnisse, Abbildungen, Karten).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
beschaffen sich vermehrt eigenständig Informationen aus zugänglichen Quellen (z. B. Sachwörterbücher, Bibliotheken, Internet).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
nutzen das Internet eigenständig und zunehmend kritisch reflektierend.
Ende Schuljahrgang 6
filtern angeleitet aus erklärenden Darstellungen und Medien (z. B. Lehrervortrag, Texte, Bilder, Filme) thematisch relevante Sachinformationen heraus.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
filtern aus unterschiedlichen Medien zunehmend selbstständig thematisch relevante Sachinformationen heraus.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
filtern auch aus argumentativen Texten thematisch relevante Sachinformationen heraus.
Ende Schuljahrgang 6
stellen gemeinsam erarbeitete Inhalte nach sachlichen Gesichtspunkten verständlich vor.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
präsentieren mediengestützt selbstständig erarbeitete und nach sachlichen Gesichtspunkten geordnete Inhalte.
Kulturerscheinungen historisch-kritisch begegnen
Ende Schuljahrgang 6
vergleichen in ausgewählten Bereichen die römische Lebenswelt mit der eigenen Erfahrungswelt (z. B. Thermen - Spaßbad; Circus - Zirkus).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
vergleichen angeleitet Elemente der römischen Gesellschafts- und Lebensstruktur mit denen ihres eigenen Erfahrungs- und Erlebensbereiches (z. B. Erziehung, Schulbildung; politisches Handeln, Ehe).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
zeigen aufgabenbezogen vom lateinischen Originaltext ausgehend kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Antike und Gegenwart auf.
reflektieren Erscheinungen und Fragestellungen (z. B. amor; bellum iustum) in ihrer zeitgebundenen und zeitübergreifenden Dimension.
fremde und eigene Wertvorstellungen voneinander abgrenzen, im Nebeneinander anerkennen, kritisch überprüfen und zukunftsfähig modifizieren
Ende Schuljahrgang 6
benennen das Fremde in den Verhaltensweisen und Regeln der Römer.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
setzen sich mit ihnen fremden Verhaltensweisen und Regeln auseinander.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
beurteilen die kritische Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Wertetradition als dauernde Aufgabe.
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben Lebenswirklichkeiten in der römischen Welt aus einer vorgegebenen Perspektive (z. B. Sklave, Herr).
stellen die Andersartigkeit der römischen Kultur heraus und benennen die Unterschiede zur eigenen Kultur.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erkennen sich selbst im Kontinuum von Wertetraditionen.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erläutern begründet die Bedingtheit ihres Weltbildes und ihrer Wertvorstellungen.
entnehmen der Auseinandersetzung mit fremden Wertvorstellungen Impulse für verantwortliches Handeln.
entwickeln zunehmend Bereitschaft, für ihre Wertvorstellungen einzustehen.
in der Begegnung mit römischer Kunst ästhetische Maßstäbe entwickeln
Ende Schuljahrgang 6
lassen Beispiele römischer Kunst und deren Rezeption auf sich wirken und benennen ihre Eindrücke.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erfahren die Begegnung mit der römischen Kunst und Kultur als Bereicherung.
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben angeleitet antike Kunstgegenstände.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
erfassen die Einheit von Pragmatik/Funktionalität und Ästhetik als ein Wesensmerkmal römischer Architektur (z. B. Aquädukt).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erfassen die Einheit von Inhalt und sprachlicher Gestaltung (Stilistik, Metrik) als ein Wesensmerkmal literarischer Kunst.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
unterscheiden griechische Kunst und Architektur grundsätzlich von römischer (z. B. Tempel, Theater).
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
erfassen das „Programm“ als ein Wesensmerkmal römischer Kunst (z. B. römische Portraitkunst).
das Fortwirken der römischen Antike in Wandel und Kontinuität feststellen und bewerten
Ende Schuljahrgang 6
identifizieren Elemente aus der eigenen Umwelt (z. B. Namen, Produktnamen, lateinische Inschriften, architektonische Elemente) als Rezeptionszeugnisse.
leiten die gegenwärtige touristische Bedeutung Roms aus der Bedeutung der antiken Weltmetropole her.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
zeigen die Romanisierung Europas an Stadtgrundrissen und Kulturdenkmälern (z. B. Trier, Pont du Gard) auf.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
identifizieren angeleitet kulturelle Zeugnisse (z. B. aus Literatur, Architektur, bildender Kunst) als Fortwirken der römischen Antike.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 8
zeigen an Bauformen (z. B. Basilica, Amphitheater) Kontinuität und Veränderungen ihrer Funktion auf.
Zusätzlich Ende Schuljahrgang 10
vergleichen einen erarbeiteten Text mit Rezeptionszeugnissen (Text, Bild, Skulptur).
setzen sich kritisch mit der Intention eines Rezeptionszeugnisses auseinander.