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Aufmerksamkeit ausrichten
zeigt Wachheit und Aufmerksamkeit als Empfänger/in von somatischen, vibratorischen, taktilen Berührungen
lässt sich als Empfängerin basal kommunikativer Reize zum Innehalten motivieren (kinästhetisch, taktil, optisch, akustisch)
ändert Körperfunktionen (u.a. Atmung, Körperspannung, Körperhaltung, Eigenbewegungen) als Empfänger/in von somatischen, vibratorischen, taktilen, auditiven Reizen und Berührungen
wendet sich durch Angesprochen-werden mittels Stimme, Klänge, Geräusche der Quelle zu
zeigt bei Ansprache Antlitzgerichtetheit und reagiert zielgerichtet/ bewusst auf bestimmte Laute und Wortklänge mit Blickbewegungen
Sinnesmodalitäten aktivieren
nutzt absichtsvoll den Sehsinn, um bestimmte visuelle Reize wahrzunehmen
nutzt absichtsvoll den Hörsinn, um bestimmte akustische Reize wahrzunehmen
nutzt absichtsvoll andere elementare Sinne, um kommunikative Reize wahrzunehmen
nutzt absichtsvoll Sinnesmodalitäten, um gesprochene Mitteilungen als Empfänger/in zu erfassen
erfasst die Bedeutung von Gesichtsausdruck, Handbewegungen oder -zeichen, Körperhaltung und anderen Formen der Körpersprache (Gesten und Gebärden)
Hörästhetik und Hörgenuss
entwickelt Hörbereitschaft/ Zuhörmotivation und erweitert individuelle Hörgewohnheit
nutzt verschiedene Hörangebote
wählt verschiedene Hörangebote interessengeleitet aus
erkennt die emotionale Bedeutung von Hörerlebnissen und setzt sie für Formen des subjektiven Ausdrucks ein (Sprache, Bewegung, Tanz, Spiel, Musik, alle Möglichkeiten bildnerischen Gestaltens)
Zuhören im Gespräch und Hörverstehen
nimmt im Gespräch die Rolle als Empfängerin / als Empfänger ein und wendet das turntaking an
entwickelt Aufmerksamkeit für verbale und nonverbale Äußerungen der Gesprächspartnerin / des Gesprächspartners (u.a. Stimmführung, Körpersprache, Gestik, Mimik)
verfolgt Gesprächsbeiträge anderer aufmerksam und zeigt verbale und nonverbale Signale als aktive Zuhörerin / aktiver Zuhörer
bringt Verstehen / Nichtverstehen verbal oder mimisch-gestisch oder mit Kommunikationshilfen zum Ausdruck
setzt Gehörtes in Handlung um
Zuhörstrategien
erarbeitet elementare Regeln für das aktive Zuhören
wendet elementare Regeln für das aktive Zuhören an
aktiviert Vorwissen, äußert Zuhörabsicht
stoppt Hörmedien, um Inhalte erneut zu hören
erkennt prominente Einzelinformationen aus einem Hörmedium/ aus Sprache wieder
erkennt detaillierte Informationen aus einem Hörmedium/ aus Sprache wieder
erfasst Thema oder Kernaussage aus Gehörtem
Gezieltes Verhalten
kommuniziert intentional über körpereigene verbale und nonverbale Kommunikationsformen (u.a. Blick- und Zeigebewegungen, bewusster Einsatz von Mimik, Gestik und Vokalisation, Ja-/Nein-Zeichen, Nutzung von Gesten, Gebärden sowie individuelle Systeme)
kommuniziert unterstützt mithilfe nichtelektronischer oder elektronischer Kommunikationshilfen
nimmt durch Fokussieren von Aufmerksamkeit auf einen Gegenstand oder eine Person die Erreichung ihres/ seines Ziels in den Blick
kommuniziert, um ihre/ seine Bedürfnisse zu befriedigen
erkundet ein Objekt (Erkundung der Gegenstandswelt)
Partnerbezogene Äußerungen
kommuniziert mit einer Person (Interaktion mit einem Gegenüber; Beziehungsgestaltung)
kommuniziert mithilfe des triangulären Blickkontakts bzw. einer triadischen Interaktion (Herstellen einer gemeinsamen Aufmerksamkeit zwischen dem Gegenüber und einem Objekt; wechselseitiges Handeln im Spiel mit Objektbezug; Triangulierung)
kommuniziert mit ihrer/ seiner Umwelt, um ihre/ seine Bedürfnisse bzw. Ziele zu erreichen
Konventionelle Äußerungen
nutzt kulturell übliche Gesten und Laute, um ihre/ seine Bedürfnisse und Interessen deutlich zu machen
drückt Wünsche und Bedürfnisse durch individuell bekannte Kommunikationsformen aus
steuert Aktivitäten mithilfe der individuellen Kommunikationsformen
drückt Zustimmung und Ablehnung aus
drückt Protest aus, wenn ein Bedürfnis nicht erfüllt wird
fordert eine Handlung oder einen Gegenstand ein
Symbolische Äußerungen
verwendet gesprochene Sprache, verwendet gebärdete Sprache (Gebärden und/oder Gebärdensprache) nutzt Bewegungen, nutzt Symbolsysteme nichtelektronischer oder elektronischer Kommunikationshilfen, nutzt Zeichensysteme (Schrift), um sich zu verständigen
kommuniziert intentional (Steuern von Aktivitäten, zielgerichtetes, bewusstes Handeln, Äußerung und Anerkennung von Protest, Erweiterung des passiven Wortschatzes)
Kommunikationsverhalten
äußert sich sprachlich angemessen mithilfe der individuellen Kommunikationsform
spricht verbal verständlich (Lautstärke, Tempo)
drückt persönliche Eigenschaften, Gefühle, Meinungen und Interessen aus
beteiligt sich an Gesprächen durch einfache Redebeiträge
vertritt und begründet eigene Anliegen und Interessen
hält einfache Gesprächsregeln ein (u.a. Blickkontakt, Zuhören, Ausreden lassen)
hält angeleitet ritualisierte Gesprächsformen (u.a. Streitschlichtungsgespräche, Klassenrat, kooperative Arbeitsformen, Diskussionen) ein
kennt Regeln für analoge und digitale Kommunikation
hält Regeln für analoge und digitale Kommunikation ein (u.a. persönliche und freundliche Ansprache des Gegenübers, sich zu erkennen geben)
beteiligt sich an analogen und digitalen Kommunikationsprozessen durch komplexe Redebeiträge und angemessenes Kommunikationsverhalten (u.a. Gefühle, Meinungen ausdrücken, Fragen stellen und beantworten, Positionen vertreten, diskutieren und Lösungsideen darstellen, Gespräche leiten)
reflektiert angeleitet Lernerfahrungen unter Verwendung von erarbeiteten Wortspeichern
über eigene Erlebnisse, Personen und Vorgänge berichten
erinnert sich an Erlebnisse, Personen und Vorgänge
teilt mit, dass sie / er sich an Erlebnisse, Personen und Vorgänge erinnert
berichtet einen Aspekt von etwas zuvor Erlebtem
berichtet mehrere Aspekte von etwas zuvor Erlebtem
berichtet von Erlebnissen und Vorgängen in Gänze
stellt Zusammenhänge von verschiedenen Erlebnissen, Personen und Vorgängen her
geht auf Rückfragen ein
stellt Zusammenhänge von Erlebtem und Aktuellem her
kennt Methoden / Regeln des Berichtens / Erzählens
nutzt erlernte Methoden / Regeln des Berichtens / Erzählens
Sachverhalte beschreiben / erklären
beschreibt einen Aspekt von Sachverhalten
beschreibt mehrere Aspekte von Sachverhalten
beschreibt Sachverhalte in Gänze
stellt Zusammenhänge verschiedener Sachverhalte her
kennt Methoden / Regeln des Erklärens
nutzt erlernte Methoden / Regeln des Erklärens
Arbeitsergebnisse präsentieren
präsentiert einen Aspekt eines Arbeitsergebnisses in analoger/ in digitaler Form
präsentiert mehrere Aspekte eines Arbeitsergebnisses in analoger/ in digitaler Form
präsentiert ein Arbeitsergebnis / mehrere Arbeitsergebnisse in Gänze in analoger/ in digitaler Form
stellt Zusammenhänge verschiedener Arbeitsergebnisse in analogen /in digitalen Präsentationsformen her
kennt Methoden / Regeln des analogen/ digitalen Präsentierens
nutzt erlernte Methoden / Regeln des analogen/ digitalen Präsentierens
Literarische Texte aufführen
führt einen Aspekt eines literarischen Textes (u.a. Reime, Sprechverse, Gedichte) auf
führt mehrere Aspekte eines literarischen Textes auf
präsentiert einen literarischen Text in Gänze
stellt Zusammenhänge verschiedener Sachverhalte her
kennt Ausdrucksmöglichkeiten zur Aufführung literarischer Texte
nutzt Ausdrucksmöglichkeiten zur Aufführung literarischer Texte
Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten
nimmt Variationen in der eigenen Stimme wahr
steuert Variationen der eigenen Stimme und nutzt diese bewusst / intentional
nimmt Variationen der eigenen Körperhaltung, Gestik, Mimik wahr
steuert Variationen der eigenen Körperhaltung, Gestik, Mimik und nutzt diese bewusst / intentional
Szenisches Darstellen
erkennt alltägliche Handlungen / Handlungsabläufe und imitiert diese
erkennt komplexere Handlungen / Handlungsabläufe und imitiert diese
erkennt Merkmale und Eigenschaften einer Figur (Person, Tier, Pflanze, Gegenstand) und stellt dies dar
erkennt ein elementares Charakteristikum einer Rolle (u.a. in Liedern, Mitmachgeschichten, Hörspielen, Theaterstücken) und kann dieses darstellen
erkennt verschiedene Charakteristika einer Rolle und kann diese darstellen
kennt Methoden / Regeln des Aufführens / Vorspielens
nutzt Methoden / Regeln des Aufführens / Vorspielens
Präliteralsymbolisches Schreiben
verursacht Spuren als persönlichen Ausdruck
nimmt Spuren des eigenen Ausdrucks dauerhaft, wiederholt nachhaltig wahr
malt und spurt lustvoll, aber noch ohne kommunikative Intentionalität
benutzt digitale Malprogramme am Computer
nimmt den kommunikativen Aspekt hinterlassener Spuren wahr
produziert Spuren in kommunikativer Absicht
setzt individuelle analoge oder digitale Schreibwerkzeuge ein
bewegt analoge oder digitale Schreibwerkzeuge ungeordnet auf dem Blatt, reiht unterschiedliche Zeichen einer Tastatur unwillkürlich aneinander
zeigt auf Buchstaben mithilfe eines entsprechenden Blicks oder eines anderen willkürlich steuerbaren Körperteils und produziert Zeichen
bewegt analoge Schreibwerkzeuge geordnet auf dem Blatt, reiht unterschiedliche Zeichen einer Tastatur zielgerichteter aneinander
setzt Schreibwerkzeuge in horizontaler Tendenz und Linearität ein
imitiert den Schreibvorgang, ahmt Schrift nach, "Als-ob-Schreiben"
setzt (digitale) Schreibwerkzeuge in kommunikativer Absicht ein
setzt grafische Grundformen (u.a. Linien, Punkte, Kreise, Halbkreis, Rechtecke) ein und kombiniert diese miteinander
zeichnet erste gegenständliche Bilder in Form von Kopffüßlern, Häusern, Bäumen, Fahrzeugen, Tieren
drückt durch das Gezeichnete Erlebnisse, Wünsche und emotionale Befindlichkeiten aus und weist den Bildern somit eine Bedeutung zu
wählt einzelne Bilder, Fotos oder Piktogramme einer Kommunikationsoberfläche in kommunikativer Absicht aus
Logo-Graphemisches Schreiben
erkennt, dass Buchstaben mit Sprache zusammenhängen
orientiert sich rein visuell an charakteristischen Details von Wörtern (Wortlänge, auffällige Buchstaben, Wortanfänge)
merkt sich Wortbilder (u.a. Firmenlogos, den eigenen Namen)
schreibt den eigenen Namen unter selbstproduzierte Schriftstücke
reiht Buchstaben aneinander ohne zu Lautieren (Skelettschreibung)
reiht mehrere Bilder, Fotos oder Piktogramme einer Kommunikationsoberfläche in kommunikativer Absicht aneinander
Alphabetisches Schreiben
beginnt, die Graphem-Phonem-Korrespondenz (Glossar) zu erfassen
kann neue Wörter durch Lautieren zergliedern, entziffern und schreiben
nutzt Anlaute zum Schreiben
Orthographisches Schreiben
modifiziert das alphabetische Schreiben unter Berücksichtigung erster orthographischer Regeln
erkennt Silben, häufige Buchstabenkombinationen und Morpheme
baut einen Rechtschreibwortschatz auf
Integrativ-Automatisiertes Schreiben
festigt und automatisiert das Schreiben auch mit Hilfe digitaler Werkzeuge unter Beachtung der orthographischen Regeln
Erwerb einer Handschrift
formt grundlegende Elemente einer Handschrift (Privatschrift)
schreibt einzelne Buchstaben einer Handschrift
schreibt Buchstabenverbindungen, Wörter und Sätze einer Handschrift
entwickelt, ausgehend von der Richtform der Druckschriftbuchstaben, ein zunehmend leserliches Schriftbild unter Berücksichtigung eines ökonomischen Bewegungsablaufs
Schreibaktivität entwickeln
zeigt eine eigene Absicht / einen eigenen Anlass beim Verfassen von analogen/ digitalen Texten
erkennt Schreibanlässe für eine analoge/ digitale Textproduktion im Unterricht und im Alltag
setzt sich Texte verfassend mit verschiedenen Schreibanlässen auseinander
Schreibideen entwickeln Schreibfreude entwickeln
verfasst analoge/ digitale Texte aus eigener Motivation
entwickelt unterrichtsbezogene Schreibideen
entwickelt alltagsbezogene Schreibideen
entwickelt Schreibfreude
Textproduktionen planen
plant analoge/ digitale Texte kriteriengeleitet
plant analoge/ digitale Texte kriteriengeleitet und nach eigenen Ideen
plant analoge/ digitale Texte nach eigenen Ideen
plant anlass- / intentionsgebunden unterschiedliche (auch analoge/ digitale) Textsorten
Texte verfassen
verfasst Texte kriteriengeleitet in analoger / digitaler Form
verfasst Texte kriteriengeleitet und nach eigenen Ideen in analoger / digitaler Form
verfasst Texte nach eigenen Ideen in analoger / digitaler Form
verfasst anlass- / intentionsgebunden unterschiedliche Textsorten in analoger / digitaler Form
Schreibaktivität erweitern Schreibfreude vertiefen
nutzt verschiedene Schreibanlässe
wählt verschiedene Schreibanlässe interessengeleitet aus
entwickelt alltagsbezogene Schreibideen
erweitert die eigene Schreiberfahrung (und ggf. die Schreibfertigkeiten) interessensgeleitet
Schreibstrategien anwenden
wendet bei der analogen/ digitalen Textproduktion eine bekannte Schreibstrategie an
wendet bei der analogen/ digitalen Textproduktion mehrere bekannte Schreibstrategien an
wendet bei der analogen/ digitalen Textproduktion gezielt (eine) passende Schreibstrategie an
Texte überarbeiten
überprüft eigene und fremde Texte kriteriengeleitet
überarbeitet eigene und fremde Texte kriteriengeleitet
Ab- und Auswendig-schreiben
schreibt einzelne Buchstaben, Silben und Wörter richtig ab
wendet Abschreibtechniken an
schreibt bekannte Buchstaben und Ganzwörter (als Bild / Ganzwort abgespeichert, u.a. den eigenen Namen) ohne Vorlage
Auf Wortebene richtig schreiben
nutzt die Phonem-Graphem-Zuordnung in der Schriftproduktion
schreibt einzelne Silben lautgetreu
schreibt Silbenverbindungen lautgetreu
schreibt Wörter aus erkannten Silben
schreibt Wörter als orthografische Einheiten
Rechtschreibstrategien
wendet Rechtschreibstrategien auf Wort-, Satz-, Textebene an (u.a. silbische Analyse, alphabetische Strategie, orthografische Strategie, mophematische Strategie, wortübergreifende Strategie)
Rechtschreibkontrollen
kontrolliert mithilfe von Lexika, Wortlisten, Karteikarten, Nachschlagewerken
wendet Rechtschreibprogramme (u.a. am PC) angemessen an
Sensomotorische Phase und Situationslesen
nimmt Gegenstände, Personen und Situationen wahr
erkennt Gegenstände, Personen und Situationen (wieder)
erfasst Gegenstände, Personen und Situationen
erfasst Gegenstände, Personen, Situationen und Handlungsabläufe und orientiert eigene Handlung daran
Graphisches Lesen / Bilderlesen
erkennt Gegenstände, Personen und Situationen auf Abbildungen (wieder)
erfasst Gegenstände, Personen und Situationen auf Abbildungen
erfasst Gegenstände, Personen, Situationen und Handlungsabläufe auf Abbildungen und orientiert eigene Handlung daran
Ikonisches Lesen
erfasst Piktogramme und Symbole in der Umwelt
dekodiert die Bedeutung von Piktogrammen
orientiert eigene Handlungen an Piktogrammen
verfügt über ein individuelles und operationalisierbares ikonisches Vokabular
wendet sein / ihr individuelles ikonisches Vokabular situationsbezogen an
Logographisches Lesen
erfasst und dekodiert Schriftzüge aus der realen und medialen Umwelt
orientiert eigene Handlungen an Schriftzügen aus der realen und medialen Umwelt
Ganzwörter lesen
erfasst Wortbilder und Buchstabenkomplexe aus der realen und medialen Umwelt
orientiert eigene Handlungen an Wortbildern und Buchstabenkomplexen aus der realen und medialen Umwelt
Synthetisierendes Lesen Phonologische Bewusstheit als Voraussetzung für das synthetisierende Lesen
erkennt die Lautstruktur gesprochener Sprache (Reime, Silben, Rhythmus)
hört einzelne Laute heraus
unterscheidet einzelne Laute gesprochener Sprache voneinander
ordnet Laute (Phoneme) Buchstaben (Grapheme) zu
erkennt Silben als bedeutsame Einheiten
erliest Silben
synthetisiert Silben zu Wörtern
erliest Wörter
erliest einfache Sätze
Fortgeschrittenes Lesen
erliest Sätze und kurze Texte
verfügt über einen zunehmenden Sichtwortschatz
nutzt orthografische Strukturen
liest einen Text flüssig
liest einen Text sinnentnehmend
Anwendung grundlegender Lesestrategien vor, während und nach dem Lesen
kommuniziert Erwartungen und Vermutungen über Textelemente in Folge einer elementar-körperlich-sensorischen Textbegegnung
betrachtet Symbole, ikonische bzw. bildliche Darstellungen und kommuniziert Erwartungen und Vermutungen zum Textinhalt
betrachtet zum Text gehörende Bilder und benennt Erwartungen und Vermutungen zum Textinhalt
nutzt Silbenschrift bzw. Lesefenster beim Lesen von Sätzen und kurzen Texten
nutzt optische Markierungen, Formatierungs- und Gliederungshilfen wie Fettdruck, Unterstreichungen, Absätze
markiert Wörter, die das Leseverständnis erschweren und nutzt bereitgestellte Hilfen (u.a. Wortspeicher, Nachschlagewerke und Wörterbücher, Internet, Wörterbuch in Leichter Sprache)
kennzeichnet Schlüsselstellen für das Textverstehen
teilt Texte in (Sinn-)Abschnitte und findet Unterüberschriften
fasst Texte mit eigenen Worten zusammen
beantwortet selbstgestellte oder vorgegebene Fragen zu Texten
kennt individuelle Lesestrategien zur Orientierung beim Lesen von Texten und äußert, welche Strategien bei der Erschließung eines Textes nützlich waren
Elementar-körperlich-sensorische Textbegegnung
nimmt mittels visueller, auditiver, olfaktorischer, gustatorischer oder taktiler Reize Textelemente in elementarster Form (u.a. über Musik, Gegenstände, Stimuli) gemäß des erweiterten Textbegriffs mehrsinnlich wahr
reagiert auf Textelemente, die gemäß des erweiterten Textbegriffs mit nahsinnlichen Wahrnehmungseindrücken materialgeleitet repräsentiert werden
tritt in einen somatischen Dialog im Rahmen einer elementaren Textrepräsentation
erkennt elementarste Textmerkmale gemäß des erweiterten Textbegriffs (wieder) und zeigt Emotionen
Gegenständlich-motorische Textbegegnung
entdeckt vielfältige Wirkungen und Effekte einer Text-Repräsentation durch die konkret-spielerische Auseinandersetzung mit Gegenständen Materialien / Realmedien
erschließt Text-Elemente durch einen handelnden Umgang und durch zielgerichtete äußere Aktivitäten
gestaltet durch zielgerichteten Umgang mit Gegenständen und Materialien einen Text gemäß des erweiterten Textbegriffs
Bildlich-darstellende Texterschließung
entwickelt eigene Vorstellungen von Ereignissen, Personen, Gegenständen und Zusammenhängen eines Textes
erschließt Texte durch kreative Ausdrucksformen, bildliche Darstellung und einen nachahmenden Zugang
gestaltet Szenen und Teilhandlungen eines Textes
Konkret-begriffliche Texterschließung
erschließt mit Symbolen und Zeichen Informationen aus einem Text
kommuniziert über Text (-teile) und macht sprachliche (Text-) Erfahrungen verfügbar
gestaltet, ergänzt, arbeitet Texte, u.a. auch mit digitalen Werkzeugen, um
Umgang mit verschiedenen Textsorten
erkennt spezifische textimmanente Merkmale wieder
setzt spezifische Elemente zur eigenen Textgestaltung, u.a. auch mit digitalen Gestaltungsmitteln, um
erschließt verschiedene Textsorten (u.a. Unterhaltungsliteratur, Märchen, Comics, Gebrauchstexte, Sachliteratur)
verfasst verschiedene Textsorten
verwendet Informationen und Daten aus altersangemessenen / entwicklungsgemäßen analogen und digitalen Quellen
ermittelt Informationen und Daten aus altersangemessenen / entwicklungsgemäßen analogen und digitalen Quellen
Entwicklung von Leseaktivität
erkennt die funktionale und emotionale Bedeutsamkeit von Lesen
setzt sich lesend mit entsprechenden Texten auseinander
Nutzen von Leseerfahrung und -fähigkeit in konkreten Situationen
erkennt situationsbezogen den konkreten Nutzen der eigenen Leseerfahrung und -fähigkeit (je nach Leseart)
greift in konkreten Situationen auf die eigene Leseerfahrung und -fähigkeit zurück (je nach Leseart)
erkennt unterschiedliche Textsorten
erweitert die eigene Leseerfahrung (und ggf. die Lesefähigkeiten) für konkrete Situationen
nutzt Leseerfahrungen und -fähigkeiten anwendungsbezogen in konkreten Situationen
Entwicklung und Vertiefung von Lesefreude
zeigt bezogen auf die jeweiligen Lesearten (Glossar) Lesefreude
nutzt verschiedene Leseangebote (je nach Leseart)
erkennt unterschiedliche Textsorten
wählt verschiedene Leseangebote interessengeleitet aus
erweitert die eigene Leseerfahrung (und ggf. die Lesefähigkeiten) mit vielfältigen, auch digitalen Medien interessengeleitet
Sprechstrukturen erkunden
differenziert in Situationen des Sprachhandelns zwischen Sprecherin / Sprecher und Hörerin/ Hörer
erkennt/unterscheidet ausgewählte Sprach-Konventionen und Beziehungsaspekte (unterschiedliche Anrede, Grußformeln) im mündlichen Sprachhandeln
erkennt/unterscheidet spezielle Sprechakte (u.a. Begrüßung, Verabschiedung, nonverbale Kommunikation) im mündlichen Sprachhandeln
erkennt/unterscheidet Sprechhandlungen (u.a. Telefongespräche, Einkaufsdialog, Sprachnachrichten) im mündlichen Sprachhandeln
erkennt/unterscheidet das situationsspezifische Kommunikationsumfeld (in der Schule, beim Arzt) im mündlichen Sprachhandeln
setzt unterschiedliche sprachliche Mittel, Sprachkonventionen, Beziehungsaspekte bewusst in beispielhaften analogen und digitalen Sprechhandlungen und Kommunikationssituationen ein
Schreibstrukturen erkunden
differenziert in Situationen des Sprachhandelns zwischen Schreiber/in und Leser/in
erkennt/unterscheidet spezifische Gliederungselemente und differenzierende Merkmale von schriftlichen Textproduktionen (u.a. Strukturelemente eines Briefes, Einkaufszettel, Rezepte)
setzt spezifische Elemente und Merkmale bewusst in schriftlchen (analogen/digitalen) Textproduktionen ein
Erkunden sprachlicher Strukturen
erkennt Wortgrenzen
gliedert Wörter in Silben
sammelt und ordnet Wörter
nutzt eine lebensbedeutsame Auswahl von Wörtern aus dem Rechtschreibwortschatz (Grundwortschatz Primarstufe und individueller Wortschatz)
nutzt eine lebensbedeutsame Auswahl aus einem schulspezifischen Kern- und Randvokabular
unterscheidet wiederkehrende Elemente (u.a. Wortbausteine, Wortstämme)
unterscheidet Wortarten
erkennt Satzgrenzen bei einfachen Hauptsätzen
unterscheidet Satzarten (Aussagesatz, Fragesatz, Ausrufesatz)
setzt Satzbauhilfen (Bildkarten, Pfeil-Lese-Methode) ein
bildet einfache Satzstrukturen (Sinneinheiten)
vervollständigt kurze Lückentexte
bildet kurze Texte mit konkretem Handlungsstrang
Erkunden von Sprache mit Fachwörtern (Sprachsensibilität)
verwendet ausgewählte Fachbegriffe und nutzt einen visualisierten/ mit Gebärden unterlegten aufgabenbezogenen Wortspeicher
verwendet ihr/ ihm bekannte Fachbegriffe/ Arbeitswörter der Wort-, Satz- und Textebene
Erkunden von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in Sprache(n)
erkennt Verständigungsprobleme in analogen/ digitalen Kommunikationssituationen
nimmt unterschiedliche Sprachen im schulischen Kontext wahr
nimmt Dialekte und alternative Kommunikationsformen (u.a. Gebärdensprache, symbolbasierte Kommunikationsformen) als nützliche Sprachformen/ Ausdrucksmittel bewusst wahr
erkennt verwandte Worte, beispielhafte Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Sprachen/ in Dialekten