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1.1 Wechsel in eine elementare Körperposition
gelangt in eine liegende Position
steht auf/setzt sich hin: die Körperposition wechselt von einer waagerechten in jede andere Position (Liegen/Sitzen/Stehen)
gelangt in eine oder aus einer Körperposition mit angezogenen Knien in eine andere
gelangt in eine kniende oder aus einer knienden in eine andere Position
gelangt in eine sitzende Position bzw. von einer sitzenden in jede andere Position
gelangt in eine stehende Position, von einer stehenden in jede andere Position
beugt den Rücken nach unten bzw. zur Seite
verlagert während des Sitzens, Stehens, Liegens ihr/sein Körpergewicht von einer Position in die andere
bewegt sich in diese Position
dreht sich um, aus Bauch-, Rücken-, Seitenlage
1.2 Verbleib in einer Körperposition
verbleibt in liegender Position: Bauch-, Rücken-, Seitenlage
verbleibt in hockender Position
verbleibt in sitzender Position: auf dem Boden, auf einem Stuhl
verbleibt in stehender Position: auch auf unterschiedlichen Untergründen (stabil, labil, schmal, breit, schräg)
behält Kopfhaltung bei, steuert diese
1.3 Verlagern
verlagert sich vom Sitzen auf einem Stuhl, auf eine andere Sitzgelegenheit oder auf ein Bett
verlagert sich aus dem Liegen auf eine andere Fläche gleichen oder unterschiedlichen Niveaus: Bett – Bett, Bett zu Duschliege und umgekehrt
1.4 Ergonomie
nimmt ergonomische Körperhaltungen in verschiedenen Körperlagen bzw. bei Tätigkeiten ein (u.a. beim Sitzen, Schreiben, bei Tätigkeiten am Tablet, Computer)
nutzt Medienausstattung unter Aspekten der Ergonomie
2.1 Anheben, Bewegen, Tragen von Gegenständen
hebt einen Gegenstand an mit: Händen, Füßen, Unterarmen
trägt einen Gegenstand mit den Händen, Armen
trägt einen Gegenstand auf: Schultern, Hüfte, Rücken, Kopf
setzt einen Gegenstand ab
2.2 Bewegen von Gegenständen mit den unteren Extremitäten
schiebt einen Gegenstand mit den Füßen/Beinen: im Sitzen, im Gehen, im Laufen
stößt einen Gegenstand mit den Füßen/Beinen weg
2.3 Feinmotorischer Handgebrauch (im Falle von Verlust der Arme- bzw. Hände vgl. feinmotorischer Gebrauch der Füße)
isoliert Finger
zeigt mit mehreren, einem Finger etwas an bzw. auf etwas
öffnet die Hände
nimmt einen Gegenstand mit den Fingern auf: Palmargriff, Tunnelgriff, Zangengriff, Pfötchengriff, Scherengriff, Pinzettengriff (Glossar)
(er)greift einen Gegenstand, beidhändig/einhändig, und hält diesen
handhabt einen Gegenstand mit den Fingern und Händen: hantiert, führt, schneidet, bindet, malt, benutzt
lässt einen Gegenstand los: beim Fallenlassen, Anreichen, Hinstellen, Hinlegen
hält ein Malgerät/einen Stift im Palmar bzw. Tunnelgriff (Glossar) zum Malen/Kritzeln
hält ein Malgerät/einen Stift im Pfötchengriff (Glossar) zum Malen/Kritzeln
hält einen Stift im Zangengriff (Dreipunktgriff) zum Malen/Kritzeln
hält ein Schreibgerät (u.a. Wachsmalkreide, digitaler Eingabestift, …) oder/und einen Stift im Zangengriff (im Dreipunktgriff) oder individuellem Griff zum Schreiben
koordiniert die Bewegung des Schreibens durch Wechsel zwischen Zangengriff (Beugung) und Pinzettengriff (Streckung)
führt Stifte beim Zeichnen/Schreiben über verschiedene Untergründe
schreibt unverbundene/verbundene Schrift leserlich Eingabe an Tasten/Tastaturen/Monitoren/Displays
isoliert Finger zur Eingabe an Tasten, Tastaturfeldern, Tastaturen, Touchscreen-Monitoren/Displays
bewegt Finger nacheinander zur Eingabe an Tastaturfeldern, Tastaturen, Touchscreen-Monitoren/Displays
nutzt Eingabemedium (u.a. Eingabestift) zur Eingabe an Touchscreen-Monitoren/Displays
2.4 Hand- und Armgebrauch
bewegt einen Gegenstand mit Fingern, Händen, Armen zu sich bzw. von einem Platz zum anderen hin
bewegt einen Gegenstand mit Fingern, Händen, Armen von sich weg bzw. von einem Platz zum anderen weg
streckt Hände/Arme aus, um etwas zu berühren/zu greifen
dreht einen Gegenstand um, versetzt ihn in Rotation
nimmt etwas mit Fingern, Händen, Armen auf und schleudert/wirft es mit Krafteinsatz durch die Luft
ergreift einen Gegenstand mit Fingern, Händen, Armen, stoppt und hält diesen damit
2.5 Feinmotorischer Gebrauch der Füße
nimmt Gegenstände mit den Zehen auf
schiebt den Gegenstand mit den Füßen: im Sitzen, im Gehen, im Laufen
stößt einen Gegenstand mit den Füßen weg
nimmt einen Stift zwischen die Zehen
führt Stift zum Malen/Zeichnen, Schreiben über verschiedene Untergründe
schreibt mit den Zehen leserlich in unverbundener/verbundener Schrift
3.1 Fortbewegen auf andere Weise
bewegt sich auf Händen, Armen, Knien oder in Bauchlage mit dem ganzen Körper von einem Platz zum anderen
bewegt den ganzen Körper über Oberflächen und Objekte
bewegt sich in schnellen Schritten so, dass beide Füße gleichzeitig vom Boden abgehoben sind: vor-, rück-, seitwärts,
verlässt durch Beugen und Strecken der Beine den Boden bzw. den Untergrund: mit zwei Beinen gleichzeitig (Schlusssprung), mit einem Bein (Einbeinsprung), mit den Beinen nacheinander (Hüpfen, Galoppieren)
bewegt sich in sitzender oder liegender Position von einer zur anderen Stelle, ohne den Körper vom Boden/Untergrund abzuheben
bewegt sich in sitzender Position mit den Füßen/Beinen von einer Stelle zur anderen
bewegt sich im Wasser fort, ohne Zuhilfenahme des Untergrunds
bewegt sich mit dem Roller, Kettcar, (Lauf-)Fahrrad fort
bewegt sich mit einem Rollator/Rollstuhl/Rollbrett/Therapiedreieck/weiteren Geh-Hilfsmitteln fort
3.2 Gehen
geht kurze Entfernungen (unter 1km)
geht lange Entfernungen (über 1 km)
geht auf unterschiedlichen Oberflächen: festen, nachgebenden, beweglichen, rutschigen, sich bewegenden
weicht Hindernissen aus: ruhenden, sich bewegenden
4.1 Atmung
atmet ökonomisch, steuert den Luftstrom
4.2 Nahrungsaufnahme
steuert Mundmotorik zum Ertasten von Gegenständen mit dem Mund Vorgang des Essens
öffnet und schließt die Lippen,
nimmt Nahrung auf durch Abbeißen oder Abstreifen mit den Lippen,
kaut breiige und feste Nahrung,
schluckt flüssige, breiige und zerkaute Nahrung Vorgang des Trinkens
saugt, schließt Lippen um Gefäß, schluckt
4.3 Sprechen
setzt Zungen- und Mundmotorik zur Lautbildung ein
setzt Zungen- und Mundmotorik zur Artikulation ein
5.1 Kopfbewegung
steuert die Kopfbewegung: wendet, kreist, neigt den Kopf
5.2 Augenbewegung
steuert die Bewegung der Augen: blickt gezielt auf etwas Ruhendes, folgt mit dem Blick etwas sich Bewegendes
5.3 Ausdrucksfähigkeit
steuert Gesichtsmuskulatur zur Ausdrucksfähigkeit der Mimik (u.a. lacht; zeigt sich erstaunt; zeigt Ekel, Genuss, Trauer, Freude)
1.1 Vibrationsempfinden
nimmt auditive Vibrationen (periodische Schwingungen) wahr (u.a. von: (körpereigenen) Geräuschen, Stimmen, Musik, Instrumenten, Berührungen)
nimmt auditive Vibrationen im Wasser wahr
nimmt durch Vibrationen elektrischer Geräte die Körperoberfläche und -tiefe bzw. Körperteile wahr
2.1 Orientierung im Raum
nimmt die Lage/Stellung des eigenen Körpers zum Raum wahr
reagiert auf Lageveränderungen
nimmt Entfernungen und Richtungen zu Geräten, Personen wahr
reagiert auf Entfernungs- und Richtungsveränderungen
2.2 Lineare Beschleunigung
nimmt Beschleunigung des Körpers bei der Fortbewegung wahr (u.a. im Gehen, Laufen, Rutschen, Rollen, Schaukeln)
nimmt Beschleunigung des Fortbewegungsmittels beim Fahren mit unmotorisierten und motorisierten Fahrzeugen wahr
2.3 Drehbeschleunigungen
nimmt Drehbewegungen um die Körperlängs- und -querachse, eigeninitiiert oder auf einem Gerät wahr (Vorsicht: schnell Überstimulierung möglich)
2.4 Gleichgestatisch: wichtserhaltung dynamisch dynamisch (Fortsetzung objektbezogen:
liegt/sitzt/kniet/steht (zwei-/einbeinig/auf den Händen/auf dem Kopf) auf ruhendem waagerechten, schrägen, schmalen Untergrund aktiv:
geht (vor-/rück-/seitwärts), läuft (vor-/rück-/seitwärts), rutscht auf beweglichem waagerechten, schrägen oder schmalen Untergrund
rollt (um Körperquer-/Längsachse) auf ruhendem waagerechten oder schrägen Untergrund passiv:
liegt/sitzt/kniet/steht (zwei-, einbeinig) auf beweglichem waagrechten, schrägen oder rutschigen Untergrund auf der nächsten Seite)
balanciert einen Gegenstand auf verschiedenen Körperteilen (Finger/Hand/Arm/ Fuß/Knie/Rücken/Schulter/Kopf) im Liegen/Sitzen/Knien/Stehen
balanciert einen Gegenstand auf verschiedenen Körperteilen (u.a. Finger/Hand/ Arm/Fuß/Knie/Rücken/Schulter/Kopf) in einer Bewegung in verschiedenen Bewegungsrichtungen
3.1 Körperschema
nimmt (mit geschlossenen Augen) die aktuelle Stellung des Körpers wahr
lokalisiert mit geschlossenen Augen Stellen am Körper, die zuvor berührt wurden
kann Körperstellen, die bezeichnet werden, mit geschlossenen Augen berühren
bringt zwei Körperteile mit geschlossenen Augen in identische Positionen
nimmt Gewichte auf dem Körper wahr und setzt diese in Relation: leicht - schwer, leichter als – schwerer als
schätzt Begrenzungen des eigenen Körpers bzw. von Körperteilen ein
3.2 Körperbewusstsein
nimmt den Muskeltonus des Körpers/einzelner Körperteile wahr: Anspannung/ Entspannung
dosiert den Krafteinsatz für eine Bewegung/Tätigkeit angemessen
steuert einen Bewegungsfluss, u.a. stakkato/fließend
nimmt die Geschwindigkeit der eigenen Bewegung (langsam bis schnell) wahr
steuert die Geschwindigkeit eigener Bewegungen (langsam bis schnell)
nimmt die Bewegungsrichtung wahr (u.a. vor-/rück-/seitwärts, hoch, runter)
steuert die Bewegungsrichtung (u.a. vor-/rück-/seitwärts, hoch, runter)
4.1 Berühren
nimmt indirekte/direkte Berührungen an ausgewählten/an len Körperteilen (Schambereich ausgenommen) wahr
nimmt Berührung als Kommunikationsangebot wahr
zeigt Vorlieben für ausgewählte Berührungen
4.2 Eigenschaften von Gegenständen
nimmt die Oberflächenbeschaffenheit eines Gegenstandes wahr (u.a. weich/hart, kalt/warm, glatt/uneben)
nimmt die Konsistenz eines Gegenstandes wahr
nimmt die Größe eines Gegenstandes wahr
nimmt die Form (Maße und Proportionen) eines Gegenstandes wahr
erkennt die Funktion eines Gegenstandes (wieder)
erkennt vertraute Gegenstände (wieder)
erkennt Parallelserien von Gegenständen in Bezug auf gleiche/ verschiedene Eigenschaften
4.3 Temperatur
nimmt die Temperatur eines Gegenstandes wahr
nimmt die Temperatur eines Raumes wahr
nimmt die Änderung der Temperatur eines Gegenstandes der eines Raumes wahr
unterscheidet verschiedene Temperaturen von Gegenständen und Räumen (Wärmeabstufungen)
zeigt Vorlieben für ausgewählte Temperaturen
4.4 Schmerz
empfindet ein unangenehmes Gefühl bei einem sanften Schmerzempfinden
nimmt ein sanftes Schmerzempfinden als Warnzeichen wahr
bewertet Gefahrenquellen auf der Grundlage von Schmerzerfahrungen und möglichen Schädigungen
4.5 Feuchtigkeit
nimmt Feuchtigkeit am Körperstamm wahr
nimmt Feuchtigkeit an den Extremitäten wahr
nimmt Feuchtigkeit am Gesicht wahr
zeigt Vorlieben für bestimmte Formen der Feuchtigkeitserfahrung
5.1 Geschmackssensitivität
lässt verschiedene Geschmackserfahrungen zu
schmeckt verschiedene Grundqualitäten
kombiniert neue Geschmacksempfindungen aus den Grundqualitäten
reagiert auf neue Geschmacksqualitäten
nutzt Zungen- und Kieferbewegungen zur Geschmackswahrnehmung
5.2 Geschmacksunterscheidung
unterscheidet die fünf Grundqualitäten
unterscheidet die unterschiedliche Konzentration der Grundqualitäten
unterscheidet unterschiedliche Geschmacksqualitäten
unterscheidet zwischen genießbaren und ungenießbaren Geschmacksqualitäten
nutzt den Geschmackssinn um Nahrungsmittel (der gleichen Kategorie) zu unterscheiden
zeigt Vorlieben und Abneigungen für unterschiedliche Geschmacksqualitäten
5.3 Geschmackserkennung
erkennt bekannte Geschmacksqualitäten wieder
ordnet gleiche Geschmacksqualitäten einander zu.
verbindet Geschmacksqualitäten mit Vorstellungen oder innerungen an Erlebnisse
nutzt den Geschmackssinn zur Nahrungskontrolle
6.1 Geruchssensitivität
nimmt Gerüche im Raum wahr
nimmt körpereigene Gerüche wahr
nimmt Gerüche wahr, die kurzfristig an sie/ihn herangeführt werden
lokalisiert über den Geruch die Richtung einer Geruchsquelle
6.2 Geruchsunterscheidung
nimmt blumige Gerüche wahr und unterscheidet sie von deren
nimmt ätherische Gerüche wahr und unterscheidet sie von anderen
nimmt kampferartige Gerüche wahr und unterscheidet von anderen
nimmt faulige Gerüche wahr und unterscheidet sie von deren
nimmt stechende Gerüche wahr und unterscheidet sie von anderen
nimmt moschusartige Gerüche wahr und unterscheidet von anderen
nimmt minzige Gerüche wahr und unterscheidet sie von deren
zeigt Vorlieben oder Abneigungen für bestimmte Gerüche
6.3 Geruchserkennung
erkennt bekannte Gerüche wieder
ordnet gleiche Gerüche einander zu
verbindet Geruchserfahrungen mit Vorstellungen oder Erinnerungen an Erlebnisse
nutzt den Geruchssinn zur Nahrungskontrolle
nutzt den Geruchssinn zur Gefahrenerkennung/ Umweltkontrolle
nutzt den Geruchssinn zur Wahrnehmung von Hygienebedürfnissen
7.1 Schallsensitivität
nimmt akustische Reize unterschiedlicher Tonlage wahr
nimmt akustische Reize unterschiedlicher Lautstärke wahr
nimmt akustische Reize unterschiedlicher Länge wahr
7.2 Auditive Aufmerksamkeit
nimmt körpereigene Geräusche wahr
nimmt die menschliche Stimme wahr
nimmt Alltagsgeräusche wahr
nimmt Instrumentalklänge wahr
reagiert auf Ansprache
zeigt Vorlieben und Abneigungen in Bezug auf individuelle akustische Reize und Geräusche
7.3 FigurGrund-Wahrnehmung (Glossar)
erkennt eine vorgegebene oder unspezifische menschliche Stimme
erkennt ein vorgegebenes oder unspezifisches Alltagsgeräusch
erkennt einen vorgegebenen oder unspezifischen Instrumentalklang
hört eine einzelne menschliche Stimme heraus
hört ein einzelnes Alltagsgeräusch heraus
hört einen einzelnen Instrumentalklang heraus
7.4 Auditive Lokalisation
nimmt die Richtung eines akustischen Reizes wahr
nimmt die Entfernung des akustischen Reizes wahr
nimmt die zeitliche Dauer eines akustischen Reizes wahr
7.5 Auditive Diskrimination
ordnet gleiche akustische Reize einander zu
erkennt Ähnlichkeiten und Unterschiede in verschiedenen akustischen Reizen
unterscheidet zwischen unterschiedlichen akustischen Reizkategorien
unterscheidet zwischen akustischen Reizen der gleichen Kategorie
7.6 Auditive Identifikation Merkfähigkeit Reproduktion:
erkennt menschliche Stimmen wieder
erkennt Alltagsgeräusche wieder
erkennt Klänge wieder
erkennt akustische Ereignisse wieder
erkennt Laute, Silben, Wörter wieder
reproduziert eine vorgegebene Abfolge an akustischen Reizen
7.7 Einordnung in Kontexte
bringt akustische Reize in den Zusammenhang mit Sinneseindrücken, die über andere Wahrnehmungsmodalitäten wahrgenommen wurden
hört Geräuschquellen heraus
bringt Gehörtes in einen allgemein bekannten Sinnzusammenhang
ordnet Gehörtes in einen individuell bekannten Kontext ein
8.1 Visuelle Aufmerksamkeit
nimmt den Unterschied zwischen hell und dunkel wahr
nimmt bewegte oder aufblitzende Lichtquellen unterschiedlicher Geschwindigkeiten/ Frequenzen wahr
nimmt unbewegte Lichtquellen unterschiedlicher Entfernungen wahr
nutzt Lichtreize als Motivation für eigene Handlungen
fokussiert die Aufmerksamkeit auf ein bewegtes oder unbewegtes Objekt und ignoriert ablenkende Stimuli (fokussierte Aufmerksamkeit)
findet ein ausgewähltes Objekt in einer Vielzahl anderer Objekte (visuelle Suche)
8.2 FigurGrund-Wahrnehmung (Glossar)
erkennt bewegte und unbewegte Gegenstände auf unterschiedlich stark kontrastierenden Hintergründen
findet vorgegebene Objekte aus einer Vielzahl anderer Objekte
findet vorgegebene Formen in sich überschneidenden Figuren
8.3 Visuomotorische Koordination (Glossar)
beobachtet die Bewegung von verschiedenen Körperteilen
betrachtet sich bewegende, ruhende Objekte Auge-Hand-Koordination
koordiniert das, was er/sie visuell wahrnimmt mit einer Bewegung der Hände
koordiniert das Zusammentreffen der eigenen Hände
koordiniert die Hand/ beide Hände zielgerichtet zu einem visierten unbewegten Gegenstand
koordiniert eine Hand/ beide Hände zielgerichtet zu einem anvisierten bewegten Gegenstand
koordiniert das Greifen eines Gegenstandes Auge-Fuß-Koordination
koordiniert das Zusammentreffen der eigenen Füße (im zen)
koordiniert einen Fuß zielgerichtet zu einem anvisierten bewegten/bewegten Gegenstand
koordiniert das gezielte Umstoßen eines Gegenstandes Sitzen/ Stehen mit dem Fuß
koordiniert mit dem (rechten/ linken) Fuß einen Gegenstand entlang einer vorgegebenen Linie
koordiniert die Bewegung des Körpers oder von Teilen des Körpers in Richtung eines visuellen Ereignisses
nimmt Hindernisse wahr, um diesen auszuweichen oder wegzuschieben
nimmt Begrenzungen wahr, um diese einzuhalten
8.4 Wahrnehmungskonstanz (Glossar)
erkennt ein Objekt unabhängig von Größe, Form, Lage Raum, Blickwinkel und Abstand
8.5 Raumlage
findet vorgegebene Gegenstände in einem Raum
bestimmt die Position eines Objektes zu sich selbst
erkennt Veränderungen in der Ausrichtung in einer vorgegebenen Reihe
erkennt Reihenfolgen und bildet diese nach
erkennt Muster, Ziffern, Buchstaben seitenrichtig
erfährt optische Veränderungen bei Änderung der RaumLage
erkennt die Dreidimensionalität eines Objektes
8.6 Räumliche Beziehungen
bestimmt die Beziehung zwischen zwei oder mehr Objekten
nimmt die Tiefe zwischen zwei Objekten wahr
unterscheidet Objekte im Vordergrund von Objekten im Hintergrund eines Raumes
8.7 Formwahrnehmung
nimmt Muster wahr, die Kreise enthalten
nimmt Muster wahr, die gekrümmte und gerade Linien enthalten
nimmt Muster wahr, die vertikale und horizontale Symmetrien enthalten
nimmt das Äußere und Innere eines Musters wahr
nimmt Objekte als Einheiten wahr
erkennt subjektive Konturen
löst einzelne Objekte aus einem Gesamtbild (Objektsegregation)
unterscheidet Formen voneinander
erkennt gleiche Formen
ordnet Formen verschiedener Darstellungsweisen einander zu
8.8 Farbwahrnehmung
unterscheidet Rot, Grün und Blau von Weiß
nimmt die Grundfarben wahr
nimmt Mischfarben wahr
erkennt Abstufungen innerhalb eines Farbtons
ordnet gleiche Farben einander zu
zeigt Vorlieben und Abneigungen für unterschiedliche Farben oder Farbtöne
8.9 Visuelle Identifikation Merkfähigkeit Reproduktion:
erkennt Formen unterschiedlicher Komplexität wieder
erkennt Farben wieder
erkennt die Raumlage einer Form oder eines Objekts wieder
prägt sich eine unterschiedliche Anzahl visuell wahrgenommener Objekte ein und erinnert sich an diese nach unterschiedlichen Zeitdauern
1.1 Ausrichten von Aufmerksamkeit
lässt sich zum Innehalten motivieren (kinästhetisch, taktil, optisch, akustisch)
hält inne, nachdem sie/er etwas bemerkt oder wahrgenommen hat
reagiert auf Ansprache und Zuwendung
wendet sich dem Reiz zu und beobachtet ihn
stellt andere Aktivitäten ein und wird ruhig
baut eine Konzentration auf einen Lerngegenstand auf und hält sie aufrecht
1.2 Wiederholen von zufälligen Handlungen
fordert andere Personen auf, eine ausgeführte, Handlung wiederholen
setzt nahe Objekte mit den Armen und Beinen wiederholt Bewegung, weil sie/er daran Spaß findet
erzeugt angenehme Geräusche immer wieder
lässt eine Handführung zu, um angenehme Handlungen wiederholen
1.3 Anwenden und Variieren von Handlungsmustern
schiebt, rollt oder klopft (u.a. mit einem Bauklotz)
zerreißt, zerknüllt, wedelt (u.a. Papier)
koordiniert verschiedene Handlungen
strukturiert Handlungsabfolgen zeitlich
1.4 Abwechseln mit einem Gegenüber
vollzieht das Prinzip des Sich-Abwechselns im Spiel nach
fordert bei Unterbrechung des Spiels das Gegenüber zur Fortsetzung des Spiels auf
1.5 Entdecken neuer Handlungsschemata
führt die gleiche Tätigkeit mit verschiedenen Objekten aus
führt die gleiche Tätigkeit in verschiedenen Weisen aus
zeigt Neugierverhalten
experimentiert mit verschiedenen Möglichkeiten zur Erreichung eines Ziels
2.1 Ultrakurzzeitgedächtnis
bemerkt Umweltreize, v. a. auditive und visuelle
2.2 Kurzzeitgedächtnis / Arbeitsgedächtnis
nimmt akustische Sprachinformationen auf
reagiert auf akustische Sprachinformationen
wiederholt eine bzw. mehrere akustische Sprachinformationen, u.a. ein Wort, eine Zahlreihe visuell-räumlicher Notizblock
erkennt statisch-visuelle Informationen (u. a. Form, Farbe von Objekten)
benennt statisch-visuelle Informationen
vergleicht statisch-visuelle Informationen
erkennt Gleiches und Unterschiedliches in statisch-visuellen Informationen
erkennt dynamisch-räumliche Informationen (u.a. Bewegungsrichtung, Lage im Raum)
unterscheidet dynamisch-räumliche Informationen (u.a. Bewegungsrichtung, Lage im Raum) zentrale Executive
koordiniert akustische und visuelle Informationen
unterscheidet bedeutsame von unbedeutsamen Reizen
reagiert auf bedeutsame Reize adäquat
unterdrückt Handlungsimpulse bei nicht bedeutsamen Reizen
2.3 Langzeitgedächtnis
ahmt ein- bzw. mehrgliedrige Handlungsabfolgen nach
wiederholt ein- bzw. mehrgliedrige Handlungsabfolgen
wendet motorische Fertigkeiten in entsprechenden Sinnzusammenhängen selbstständig an
zeigt Handlungs- bzw. motorische Routinen
3.1 Erkunden
ertastet, betrachtet, riecht, schmeckt Objekte
erprobt ein Handlungsrepertoire an Objekten
erfährt, dass es für Objekte funktionsgerechte Handlungsweisen gibt
erlebt ein Objekt als Bedeutungsträger
3.2 Wiedererkennen
entdeckt bestimmte Objekte in einer Vielfalt von Objekten
erkennt Objekte im Abbild wieder und ordnet diese, realen Gegenständen zu Erkennen
erkennt Personen und Objekte in unterschiedlichen Raumlagen und Perspektiven wieder
schließt von Teilaspekten auf Personen, Objekte oder Situationen
3.3 Innere Repräsentation
spielt „Guck-Guck“ oder Verstecken
sucht kurzzeitig verschwundene Gegenstände
versteckt Dinge und findet sie wieder
baut eine Vorstellung davon auf, dass Personen und Gegenstände auch existieren, wenn sie nicht im konkreten Umfeld vorhanden sind
stellt Personen und Gegenstände mithilfe von Symbolen Bild, Sprache, Geste oder Gebärde dar
3.4 Vergleichen
erprobt verschiedene Qualitäten von Gegenständen im handelnden Umgang
wählt ein prägnantes Merkmal für einen Vergleich aus
berücksichtigt mehrere Merkmale beim Vergleich
führt Vergleiche auf der ikonischen oder symbolischen Ebene durch
bemerkt Veränderungen an Personen, Gegenständen oder Handlungsschemata
3.5 Gliedern und Zusammensetzen
zerteilt Objekte
fügt Objekte zusammen
zerlegt Handlungen in Teilschritte
3.6 Ordnen / Kategorisieren
unterscheidet verschiedene Kategorien
ordnet Objekte unter Berücksichtigung einer Kategorie
ordnet Objekte unter Berücksichtigung mehrerer Kategorien
ordnet Objekte auf verschiedenen Abstraktionsebenen
bildet Klassenhierarchien durch Ober- und Unterkategorien
überträgt Wissen über eine Kategorie auf eine andere Kategorie
legt selbst Kategorien für eine Ordnung fest
ordnet einer Kategorie eine Erklärung zu und beschreibt
leitet aus dem Wissen über eine Kategorie ein Handlungsschema ab
3.7 Erkennen und Beschreiben von Gesetzmäßigkeiten
beobachtet einen Sachverhalt oder probiert ihn in Experimenten aus
erkennt eine Abhängigkeit zwischen zwei Ereignissen
4.1 Nachahmen von Handlungen
ahmt Bewegungen nach
ahmt einfache Handlungen spontan nach
ahmt Handlungen im Rahmen von Lernsituationen nach
imitiert Handlungsschritte in der richtigen Abfolge
führt vertraute Handlungen nach einem vorgegebenen Muster aus
4.2 Setzen und Verfolgen von Zielen
bringt zum Ausdruck, dass sie/er sich eines konkreten Ziels bewusst ist
setzt sich erreichbare Ziele
entwickelt langfristige Zielvorstellungen
visualisiert Ziele und kategorisiert sie nach bestimmten pekten (u.a. anhand von Bildern, Symbolen, Skizzen, Mindmapping)
verfolgt kurzfristige Ziele
verfolgt Ziele in ihrem/seinem individuell angemessenen Tempo
verfolgt in der Gruppe ein gemeinsames Ziel
ist bereit, sich einer Prüfung zu unterziehen
verfolgt das Ziel, eine Prüfung zu bestehen
4.3 Planen und Umsetzen von Handlungen
zerlegt Handlungen in einzelne Teilschritte
antizipiert den nächsten Schritt innerhalb eines Handlungsablaufs
holt Informationen ein und berücksichtigt Rahmenbedingungen
wählt aus verschiedenen Handlungsstrategien eine geeignete Strategie aus
verbalisiert einen Handlungsplan oder fixiert ihn bildlich bzw. schriftlich
nutzen Hilfsmittel zur Handlungsplanung Handlungen umsetzen
wählt für die Handlungen notwendige Arbeits- und Hilfsmittel nach zweckmäßigen Kriterien aus
trifft Entscheidungen, die das Erreichen des Ziels wahrscheinlich machen
wendet allgemein gültige Regeln an
4.4 Nutzen von Unterstützungssystemen
nimmt personale / assistive Hilfe in Anspruch
fragt Personen um Rat
verwendet Hilfsmittel (u.a. Rollator, Kommunikationshilfen, Schreibhilfen)
4.5 Vermeiden von Fehlern
geht mit Objekten zielführend um
erkennt Gefährdungen für das Erreichen des gewünschten Ziels
schätzt mögliche Gefahren und Risiken richtig ein und handelt entsprechend
antizipiert mögliche soziale Konflikte bei der Erreichung von Zielen
5.1 Beurteilen
wendet affektive Kategorien an
beurteilt nach persönlichen Gesichtspunkten
beurteilt nach sozialen Gesichtspunkten
beurteilt nach sachbezogenen Gesichtspunkten
5.2 Erkennen von Problemen
ist sich einer Aufgabenstellung, eines Sachproblems oder eines organisatorischen Problems bewusst
nimmt persönliche Probleme, soziale Spannungen oder gesellschaftliche Probleme wahr
setzt sich mit Gründen für die Entstehung eines Problems auseinander
5.3 Lösen von Problemen
erprobt verschiedene Handlungen
erprobt verschiedene Lösungswege
prüft den Erfolg durch Einsicht
erkennt Beziehungen zwischen Elementen
unterscheidet wichtige und unwichtige Informationen
bringt eigenes Wissen ein und knüpft an Vorerfahrungen
analysiert Zielsetzung, Problemstellung und mögliche Hilfsmittel mittels Kreativität
sammelt und/oder erprobt verschiedene Ideen für eine Problemlösung
verändert das Ziel einer Aufgabe
verändert den Einsatz der Mittel
stellt anderen die eigene Problemlösung vor und diskutiert mit ihnen alternative Lösungswege durch Strategie
reagiert flexibel und belastbar
lässt sich durch eine Veränderung nicht aus dem Gleichgewicht bringen und stellt sich auf die neue Situation ein
lässt sich bei Misserfolgen nicht entmutigen und versucht was aus eigenem Antrieb immer wieder
leiht bei jemandem ein Hilfsmittel aus
beugt Misserfolgen vor
hält Problemsituationen über eine gewisse Zeitdauer aus
akzeptiert, dass manche Probleme nicht lösbar sind.
erkennt analoge Situationen und wendet erworbene Fertigkeiten in neuen Situationen an
5.4 Überprüfen
vergleicht das vorliegende Ergebnis mit der Ausgangszielsetzung
zieht aus der Ergebnisanalyse Schlüsse für weitere Handlungen
5.5 Bewerten
erkennt unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe
übernimmt allgemeingültige Konventionen
beurteilt nach sachbezogenen Kriterien
nutzt zur Kontrolle von Arbeiten ein Lösungsschema Eigene Bewertungsmaßstäbe
lässt sich zu persönlichen Bewertungen anregen
berücksichtigt für die Entwicklung von Bewertungsmaßstäben äußere Umstände und Gegebenheiten
reflektiert bestehende Bewertungsmaßstäbe und diskutiert mit anderen
begründet persönliche Bewertungsmaßstäbe vor anderen
vollzieht Bewertungsmaßstäbe anderer nach und respektiert sie
6.1 Bearbeiten von Aufgaben
schätzt ihre/seine individuellen Fähigkeiten und Grenzen um eine angemessene Aufgabe auszuwählen und einen Lernerfolg zu erzielen
stellt sich durch das Reflektieren ihrer/seiner physischen psychischen Verfassung auf die Aufgabenstellung ein
befriedigt Bedürfnisse, die für das Lernen hinderlich sind, vor sie/er mit dem Lernen beginnt
schiebt Befriedigung der Bedürfnisse bis nach dem Lernen auf
führt auch Tätigkeiten aus, die nicht primär motivieren
ist bereit, ausdauernd zu arbeiten
strebt bei der Lösung einer Aufgabenstellung Erfolg an
kennt zur Verfügung stehende Lernhilfen und nutzt sie
6.2 Organisieren des Arbeitsplatzes
legt nur die benötigten Arbeitsmaterialien bereit
belässt ausreichend Platz zum Arbeiten
geht mit Arbeitsmaterialien sachgerecht um
räumt den Arbeitsplatz auf
6.3 Einnehmen von Arbeitshaltung
nimmt Anweisungen auf und erinnert sich an diese, bis Auftrag erledigt ist
nimmt auf andere Rücksicht, stört diese nicht beim Arbeiten und arbeitet selbst leise
arbeitet zunehmend selbständig und von direkter Hilfe unabhängig
schließt eine Aufgabe ab und wechselt erst dann zu einer deren
6.4 Arbeiten in verschiedenen Sozialformen
arbeitet in zunehmend komplexeren Gruppe
übernimmt bei der Teamarbeit verschiedene Rollen
fasst Ergebnisse in der Gruppe zusammen und präsentiert das Gesamtergebnis gemeinsam vor anderen
6.5 Konzentrieren
richtet ihre/seine Aufmerksamkeit auf eine Sache aus,
beseitigt ablenkende Faktoren oder blendet sie zunehmend aus
hält Konzentrationsphasen unterschiedlicher Dauer ein
verlängert ihre/seine individuelle Konzentrationsspanne zunehmend
entspannt sich in Lernpausen bewusst
6.6 Aufgaben Strukturieren Thema
sammelt Aufgaben und ordnet sie in einer To-do-Liste nach rer Wichtigkeit
strukturiert die Erledigung einer Aufgabe zeitlich
legt Aufgabenschritte fest
orientiert sich an visuell vorgegebenen Aufgabenfolgen
hakt erledigte Aufgaben ab
notiert noch ausstehende Aufgaben
gruppiert zusammengehörende Inhalte
gliedert ein Thema in eine logische Reihenfolge
strukturiert schriftliche Arbeiten durch eine übersichtliche staltung
versieht Hefteinträge ordentlich mit Überschriften, Absätzen, Rändern, Datum
6.7 Einprägen Wiederholungen Mnemotechniken
verfolgt sich wiederholende Darbietungen eines Sachverhalts
wiederholt Arbeitsaufträge und Aufgaben mit eigenen Worten
wiederholt Handlungen in minimalen Variationen
wiederholt Lerninhalte mehrmals in gleicher Reihenfolge
wiederholt Lerninhalte mehrmals in zufälliger Reihenfolge nutzen
visualisiert Lerninhalte mithilfe von Gebärden, Bildern oder Wortkarten
notiert Lerninhalte bildlich oder schriftlich und platziert sie als Merkhilfe in ihrem/seinem Umfeld
bildet „Eselsbrücken“ als Merkhilfen – verbindet Lernen bewusst mit Bewegung
schult das Gedächtnis spielerisch
6.8 Kontrollieren
wendet Kontrolltechniken zur Einschätzung des eigenen Lernerfolges an
nutzt bei Freiarbeit oder digitalen Medien Gegenproben, sungszahlen, Lösungswörter, und /oder Selbstkontrollverfahren
reflektiert den eigenen Lernzuwachs in der Unterrichtsstunde
trägt Neuerlerntes in den eigenen Wochenplan ein
verbalisiert den eigenen Lernzuwachs
benennt unterstützende und hemmende Faktoren im Lernprozess (u.a. die Einbindung gewählter Arbeitsmittel)
reflektiert die eigene Arbeitshaltung
zieht Schlussfolgerungen aus den Bewertungsprozessen
1.1 „Selbst“erkennen
nimmt gegenwärtige persönliche Grundbedürfnisse wahr
äußert Basisbedürfnisse (u.a. Hunger, Durst)
unterscheidet „ich“ und „andere“
bringt den Namen mit sich selbst in Verbindung
nimmt das eigene Aussehen wahr
nimmt die Grenzen des eigenen Körpers wahr
nimmt Merkmale des Selbst wahr (u.a. Geschlecht, Alter, Interessen)
1.2 Biografische Entwicklung
ordnet den Zeitpunkt der Geburt dem Beginn der eigenen Biografie zu
nimmt die eigene körperliche und geistige Entwicklung wahr
kennt die eigene Lebensgeschichte
weiß, dass das Leben endlich ist
1.3 Selbstwirksamkeit
erlebt, dass sie/er selbst etwas bewirken kann
löst eine Aktion mit Hilfsmitteln der Unterstützten Kommunikation aus
führt selbständig Veränderungen herbei
stellt eigene Produkte her
präsentiert eigene Produkte
1.4 Selbstbestimmung
löst Reaktion im Rahmen der basalen Kommunikation aus
kommuniziert mit Hilfsmitteln der unterstützten Kommunikation
nutzt Möglichkeiten der Mitbestimmung und Entscheidung
reflektiert und wägt ab zwischen Selbst- und Fremdbestimmung
wehrt sich gegen unangemessene Fremdbestimmung
1.5 Selbsteinschätzung
erlebt positive Zuwendung
kennt eigene Stärken und Schwächen
nimmt eine positive Grundhaltung gegenüber sich selbst ein
traut sich die Lösung von Problemen zu
schätzt die eigenen Möglichkeiten realistisch ein
bewertet eigene Produkte und Lösungswege
gibt Feedback und nimmt Feedback an
2.1 Wahrnehmen eigener Emotionen
erlebt Emotionen im Alltag
nimmt wahr, wie eigene Emotionen vom Gegenüber gespiegelt werden
nimmt wahr, wie Emotionen benannt werden
teilt Emotionen mit
beschreibt Emotionen
2.2 Verknüpfen von Ereignis und Emotion
erlebt Zusammenhang zwischen Emotion und Ereignis
erkennt, dass gleiche Emotionen unterschiedliche Auslöser haben können
bringt Emotion und Ereignis in Zusammenhang und benennt diesen
nutzt Zusammenhang um gezielt bestimmte Emotionen auszulösen
2.3 Erkennen von Reaktionen auf eigene Emotionen
nimmt wahr, dass eigene Emotionen erkannt werden
nimmt wahr, dass eigene Emotionen geteilt werden
erkennt, dass eigene Emotionen eine Reaktion beim Gegenüber auslösen
2.4 Reagieren auf Emotionen anderer
nimmt die Emotionen anderer wahr
erkennt, dass eigenes Handeln bei anderen Emotionen auslöst
benennt mögliche Ursache der Emotionen anderer
handelt bewusst, um bestimmte Emotionen beim Gegenüber auszulösen
2.5 Steuern von Reaktionen auf Emotionen
erkennt, dass eigene Handlungen durch Emotionen beeinflusst werden
reflektiert die eigenen Emotionen
nutzt Unterstützungsangebote, um Reaktion auf Emotionen zu steuern
nutzt selbständig Strategien, um eigene Reaktionen steuern
3.1 Differenzieren von Perspektiven
definiert soziale Beziehungen über Handlungen, u.a. „ich möchte das Spiel gerne mitspielen“
definiert soziale Beziehungen über Gefühle, u.a. „ich mag den Spielpartner“
wägt selbstbezogen Folgen einer Handlung ab
3.2 Entwickeln eines reflexiven moralischen Selbst
unterhält soziale Beziehungen über einen längeren Zeitraum
verbindet soziale Beziehungen mit Handlungen und / oder Gefühlen
erkennt Regeln an, weil sie von Autoritäten gesetzt werden
hält Regeln ein, weil Folgen für das Selbst erfasst werden
versucht das Wiederherstellen eines Gleichgewichts in der Beziehung nach einem Konflikt
wendet kommunikative Strategien an, um Beziehungen aufrecht zu erhalten
weist ein Wertesystem basierend auf moralischen Normen auf
3.3 Entwickeln eines autonomen moralischen Selbst
erkennt eigene moralische Verantwortung
erachtet Beziehungen und Autonomie als notwendig
wirkt auf eine Balance zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit hin
4.1 Umgehen mit eigenen Bedürfnissen und Wünschen
nimmt gegenwärtige Grundbedürfnisse wahr
kommuniziert Grundbedürfnisse
nimmt Wünsche und Bedürfnisse wahr
kommuniziert Wünsche und Bedürfnisse
unterscheidet materielle und immaterielle Wünsche
reflektiert Wünsche und inwieweit sie erfüllbar sind
reagiert angemessen auf aktuell nicht erfüllbare Wünsche (u.a. abwarten, aufschieben, planen)
geht angemessen mit dauerhaft unerfüllbaren Wünschen um
reflektiert Beeinflussung von außen auf die eigenen Wünsche
4.2 Interagieren
erlebt soziale Kontakte mit Erwachsenen
erlebt soziale Kontakte mit Gleichaltrigen
nimmt mit Unterstützung Kontakt zu Gleichaltrigen und Erwachsenen auf
nimmt selbstständig Kontakt zu Gleichaltrigen und Erwachsenen auf
interagiert mit Gleichaltrigen durch komplementäres Spiel (Glossar)
interagiert mit Gleichaltrigen durch Einnahme einer Rolle
5.1 Respekt und Zugewandtheit
nimmt ein Gegenüber wahr
erkennt bekannte Personen wieder
zeigt emotionale Beziehung zu bestimmten Personen
zeigt positives Verhalten, zeigt sich (u.a. höflich, freundlich, hilfsbereit, solidarisch, tolerant)
setzt sich für andere ein
grenzt sich gegen unerwünschte Kontakte ab
5.2 Anerkennung
zeigt positive Gefühle
nimmt Gefühle anderer wahr
geht Beziehungen ein
5.3 Toleranz
nimmt Interessen und Bedürfnisse Anderer wahr
erkennt die Motive Anderer
betrachtet Motive von mehreren Seiten
betrachtet Lösungen von mehreren Seiten
akzeptiert differente Sichtweisen
5.4 Kritik
äußert Kritik angemessen
gesteht Fehler ein
findet Kompromisse
5.5 Soziale Zeichen
schaut Gesprächspartner an
gibt Zeichen und Hinweise
versteht Zeichen und Hinweise
nimmt Wünsche und Interessen anderer wahr
versteht Gefühle Anderer
nimmt schwierige Situationen wahr
greift in schwierigen Situationen ggf. auf Unterstützungssysteme zurück
unterscheidet erwünschte von nicht erwünschten Kontakten
wehrt sich gegen unerwünschte Kontakte ggf. mit Unterstützung
unterlässt unerwünschte Kontakte
5.6 Eingehen von Beziehungen
nimmt Gemeinschaft wahr
handelt partnerbezogen
baut Freundschaften auf
kooperiert in Gruppen
unterscheidet formelle, persönliche und intime Beziehungen
5.7 Beenden von Beziehungen
beendet zeitlich kurze Beziehungen angemessen (u.a. Ende eines Besuches)
beendet langfristige formelle Beziehungen angemessen
beendet langfristige enge und persönliche Beziehungen gemessen
5.8 Regulieren von Verhalten
wartet, bis Wünsche erfüllt werden
zeigt sich geduldig
hält Situationen der Anspannung aus
reagiert überlegt
zeigt Frustrationstoleranz
5.9 Interagieren gemäß sozialer Regeln
hält allgemein anerkannte sprachliche Umgangsformen ein
hält bekannte Regeln ein (u.a. Klassenregeln, Schulordnung)
hält Regeln für das Zusammenleben ein
geht mit Konflikten gemäß sozialen Regeln um
hält Regeln für digitale Kommunikation und Kooperation ein
6.1 Erleben von Gemeinschaft
nimmt an Veranstaltungen in der Klasse teil
nimmt an Veranstaltungen in der Schule teil
beteiligt sich an gesellschaftlichen Feierlichkeiten
beteiligt sich an informellen Gruppen
beteiligt sich an formellen Gruppen
6.2 Gestalten von Freizeit
beteiligt sich an ungeregelten Spielen
beteiligt sich an Spielen mit Regeln
wählt aus Freizeitangeboten aus (u.a. sportliche, kulturelle, künstlerische)
nimmt Freizeitangebote nach Interesse wahr
bildet eigene Lieblingsbeschäftigungen und Hobbys aus
besucht Freunde und Verwandte
7.1 Partizipieren in demokratischen Strukturen
erfährt, dass Entscheidungen auf einer rechtlichen Grundlage getroffen werden (u.a. Kinder-, Menschenrechte)
erfährt, dass Entscheidungen beeinflusst werden können
nimmt an demokratischen Entscheidungsprozessen in der Klasse und der Schule teil
nimmt an Formen der demokratischen Beteiligung in der Klasse und der Schule teil
nimmt an demokratischen Entscheidungsprozessen außerhalb der Schule teil
1.1 Sprechfunktionen
erlebt Stimulationen des Mundbereichs (Kiefer, Mund, Lippen, Zunge)
beteiligt sich an Übungen zur Förderung der Mundmotorik (u.a. Pusten, Blasen)
differenziert Bewegungsformen der Sprechwerkzeuge
führt gezielt Lippen-, Kiefer-, Zungenbewegungen aus
erlebt verschiedene Atemtechniken (u.a. Bauchatmung, Brustatmung, tiefes Einatmen, langes Ausatmen)
wendet verschiedene Atemtechniken bewusst an
1.2 Stimmfunktionen
bildet stimmliche Laute
erzeugt Töne
erzeugt eine Variation stimmlicher Äußerungen (u.a. Plappern, Singen, Summen, Schreien)
1.3 Artikulation und Aussprache
bildet die Vokale technisch richtig
bildet die Mitlaute technisch richtig
bildet und artikuliert alle Laute korrekt
bildet alle Laute eines Wortes
bildet alle Laute eines Wortes korrekt
bildet Vokale nach den Erfordernissen des Wortes
spricht klar und deutlich
nimmt Korrekturen an
korrigiert sich selbst
1.4 Sprechfluss und Sprechrhythmus
atmet unauffällig
spricht in angemessenem Tempo
spricht ohne Blockierungen
betont in angemessener Weise (Prosodie)
1.5 Stimmliche und sprachliche Äußerungen mit Hilfsmitteln
nutzt technische Hilfsmittel zur stimmlichen Äußerung, u.a. Mikrofone, Sprachausgabegeräte
setzt technische Hilfsmittel intentional ein (u.a. ja/nein) ein, u.a. Taster mit Sprachausgabe
setzt technische Hilfsmittel mit einem differenzierten Wortschatz ein, u.a. Geräte mit synthetischer Sprachausgabe
2.1 Basale körperbezogene Äußerungen
erfährt Körperfunktionen (u.a. Atmung) als Ausdrucksmittel
erfährt Körperspannung (u.a. Muskeltonus) als Ausdrucksmittel
2.2 Non-verbale Äußerungen
äußert sich durch Hinwenden/Wegdrehen
setzt Blickbewegungen zur Äußerung ein
setzt Mimik zur Äußerung ein
setzt einfache Gesten zur Äußerung ein
drückt sich mit Hilfe von Zeigebewegungen aus
2.3 Präverbale Äußerungen
gibt undifferenzierte stimmhafte Äußerungen von sich
äußert sich durch Einzellaute
lautiert
lässt sich zu Lautäußerungen anregen
äußert sich durch Lallmonologe
2.4 Verbale Äußerungen
verwendet Einwortsätze
verwendet Zweiwortsätze
kombiniert Wörter eigenständig miteinander
bildet grammatikalisch richtige Sätze
erzeugt aus zwei Teilsätzen bestehende zusammengesetzte Sätze
spricht in der Ich-Form
verwendet die Pronomina er, sie, du, ihr
setzt Reihenfolge der Konstituenten (Glossar) normentsprechend
setzt verbale Elemente an die richtige Position
realisiert Verbzweitstellung mit Modalverb
setzt morphologische Formen richtig ein
gebraucht Akkusativ/Dativ richtig
führt Verbflexionen richtig durch
steigert Adjektive richtig
reflektiert über die eigene Sprachgestaltung
trifft Aussagen über die eigene Person
trifft Aussagen über andere Personen
trifft Aussagen über Gegenstände
trifft Aussagen über Tätigkeiten und Erlebnisse
trifft Aussagen über Beziehungen zu Gegenständen und Personen
verwendet Vokabular aus dem schulischen Alltag (Modelllernen)
wendet Oberbegriffe zur Strukturierung der Umwelt an
nutzt einen funktionalen Wortschatz
spricht in lebendiger Sprache
zeigt Freude am Sprechen
2.5 Schriftsprachliche Äußerungen
äußert sich schriftsprachlich
2.6 Unterstützte Kommunikation
äußert Bedürfnis nach Mitteilung
äußert den Wunsch nach personaler Assistenz bei Mitteilungen
äußert Wünsche nach erweiterten Mitteilungsmöglichkeiten (u.a. Wunsch nach weiteren Symbolen, Gebärden) Körpereigene Kommunikationsformen
nutzt u.a. Mimik, Gestik, Blickbewegungen, Handzeichen, Gebärden, Vokalisationen, konventionelle oder individuelle Zeichen für Ja oder Nein
setzt gezielt körpereigene Kommunikationsformen zur Mitteilung ein nicht-elektronische Kommunikationshilfen
nutzt u.a. reale Gegenstände, Miniaturgegenstände, grafisch-visuelle Systeme (u.a. Bilder, Fotos, Symbole, Symbolsammlungen, Kommunikationstafeln, Kommunikationsmappen, Schrift)
setzt gezielt nicht-elektronische Kommunikationshilfen Mitteilung ein elektronische Kommunikationshilfen
nutzt elektronische Kommunikationshilfen (u.a. Hilfsmittel mit und ohne Sprachausgabe)
setzt gezielt einfache elektronische Kommunikationshilfen zur Mitteilung ein
setzt gezielt komplexe elektronische Kommunikationshilfen mit wenigen Kategorien zur Mitteilung ein
setzt gezielt komplexe elektronische Kommunikationshilfen mit umfangreichen Kategorien bewusst zur Mitteilung ein
3.1 Prä-verbale und non-verbale Äußerungen
bemerkt Körperberührungen
bemerkt Mitteilungen (u.a. durch Laute, Mimik, Gestik, Zeigebewegungen, Gegenstände, Fotos, Bilder, Symbole, Gebärden, technische Hilfsmittel, Schrift)
3.2 Verbale Äußerungen
reagiert folgerichtig auf einfache gesprochene Mitteilungen (1-2 Worte: u.a. „gib mir“, „nein“, „komm her“) mit Handlungen oder Worten
reagiert folgerichtig auf komplexe gesprochene Mitteilungen (u.a. ganze Sätze, Fragen, Anweisungen) mit Handlungen oder Worten
reagiert folgerichtig auf Positionsbeschreibungen von Gegenständen und Personen im Raum
reagiert folgerichtig auf verwendete Orts- und Raumbezeichnungen
reagiert folgerichtig auf verwendete Begriffe der zeitlichen Orientierung Semantisch-lexikalischer und prosodischer Sprachbereich
reagiert folgerichtig auf eine persönliche Ansprache
reagiert folgerichtig auf Signalwörter
reagiert folgerichtig auf den eigenen Namen
reagiert folgerichtig auf die Benennung von Personen, Lebewesen oder Objekten
fragt nach Wortbedeutungen
3.3 Schriftsprachliche Äußerungen
erfasst die Bedeutung schriftlicher Mitteilungen
4.1 Basales und prä-verbales Kommunikationsverhalten
reagiert auf körperliche Zuwendung
imitiert das Verhalten eines Gegenübers
zeigt erste Formen gemeinsamen Tuns, z.B. Spiel
kommuniziert über einen Gegenstand
lautiert, wenn eine andere Person in der näheren Umgebung bemerkt wird
lallt im wechselseitigen Dialog
imitiert Sprachlaute im wechselseitigen Dialog
lautiert im wechselseitigen Dialog
4.2 Non-verbales Kommunikationsverhalten
nimmt Blickkontakt auf
setzt Blickbewegungen gezielt als Kommunikationsmittel ein
setzt Mimik ein
stimmt mit körpereigenen Ausdrucksmitteln zu
lehnt mit körpereigenen Ausdrucksmitteln ab
setzt einfache Gesten und/oder Gebärden zur Verständigung ein
kommuniziert mit Hilfe von individuell vereinbarten Gesten, Gebärden und/oder Zeigebewegungen
setzt Gestik ein
drückt „Ja“/“Nein“ mit Gesten und/oder Gebärden aus
ordnet einen bestimmten Tonfall einer Gestik zu
ordnet einer bestimmten Gestik einen Tonfall zu
setzt körpereigene Kommunikationsformen oder Gebärden und nicht-elektronische zur Kommunikation ein
4.3 Verbales Kommunikationsverhalten
setzt elektronische Kommunikationshilfen zur Kommunikation ein
äußert sich freiwillig
spricht mit Freude
setzt Prosodie ein
4.4 Kommunikationskontexte
kommuniziert in unterschiedlichen sozialen Situationen (u.a. mit einer oder mehreren Personen, bekannten oder unbekannten Personen, in der Groß- oder Kleingruppe, in formellen oder informellen)
kommuniziert in unterschiedlichen örtlichen Begebenheiten (u.a. in bekannten oder unbekannten, in formellen oder informellen)
4.5 Kommunikationsverlauf
macht auf sich aufmerksam oder nimmt einen Kommunikationsimpuls auf
wird körperlich aktiv, um Kontakt aufzunehmen oder einem Kontaktimpuls zu folgen
ergreift die Initiative für Kommunikation oder lässt sich initiieren
wählt ein individuell relevantes Thema für die Kommunikation oder lässt sich ein
weist auf den Gegenstand der Kommunikation hin oder lässt sich darauf weisen
setzt ggf. für den Beginn der Kommunikation Hilfen bzw. terschiedliche Formen ein
erzählt kurze Episoden
erzählt zusammenhängende Sequenzen
stellt Fragen
antwortet auf Fragen
kommentiert Aussagen der Gesprächspartner
äußert eine eigene Meinung
meldet sich zu einem gegebenen Thema zu Wort
beginnt bzw. wechselt ein Thema von sich aus Kommunikation abschließen
trifft am Ende des Gesprächs Vereinbarungen
beendet ein Gespräch
4.6 Kommunikationsbeziehung
lässt sich auf Gesprächsanfragen ein
lässt Andere zu Wort kommen
nimmt die Rolle des aufmerksamen Hörers ein
fragt im Gespräch nach Rolle als Sender
eröffnet Gespräche
nimmt die Rolle des Sprechers ein
äußert Wünsche
bittet um Hilfe
beschreibt die eigene Gefühlslage Dialogische Kompetenzen
erkundigt sich nach dem Befinden anderer
bezieht Andere in das Gespräch mit ein
beachtet allgemeine Gesprächsformen
verwendet „Du“ und „Sie“ angemessen
hält Höflichkeitsformen ein
tröstet andere
entschuldigt sich
schlichtet Streit
diskutiert sachbezogen
4.7 Kommunikationsinhalt Leistungen und rückmelden Ein dem Kompetenzansatz ständnis bedeutet im zieldifferenten nen Umgang mit Lerngen, der • an den individuellen eines Schülers ansetzt, • auf die größtmögliche, Eigensteuerung ausgerichtet ist und • eine realistische Dies kann in einem besonderen Leistungen in anderen individuellen Leistung einer mer zu berücksichtigen, gen zu können. Schülerinnen werden, sich in diesem Alle Bildungsangebote terstützen die individuelle fördern ihre Anstrengungsbereitschaft, Leistungsfähigkeit sowie Für die Wahrnehmung in den Entwicklungsbereichen nem Schüler bereits zu dungsangebote mit Lautsprache, Bewegungen, Körpersignalen tion reagiert. Die Deutung nicht hinreichend eindeutig zugspersonen leistbar. bote auf der Erlebensebene beobachtbare Reaktionen planung) eingeschätzt und
folgt dem Gesprächsverlauf inhaltlich
bleibt beim Thema
passt die Mimik verschiedenen Gesprächsinhalten an
passt die Gestik verschiedenen Gesprächsinhalten an
passt das Verhalten verschiedenen Gesprächsinhalten an
passt die Wortwahl verschiedenen Gesprächsinhalten an
verwendet in der Kommunikation einen situationsangemessenen Wortschatz
nutzt einen erweiterten Wortschatz (u.a. Fachsprache)