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Wortschatz
L6 · Ende Jahrgangsstufe 6
beherrschen und überblicken einen ersten Teil des Lernwortschatzes in thematischer und grammatischer Strukturierung (ca. 350 Wörter).
wesentliche Bedeutungen des Lernwortschatzes, bei einigen Wörtern auch schon unterschiedliche Bedeutungen nennen
die Mehrdeutigkeit einiger lateinischer Wörter sinnvoll anhand von Beispielen erklären
wesentliche Wortarten (z. B. Verb, Substantiv, Pronomina, Adjektiv, Präposition, Konjunktion, Subjunktion) unterscheiden
die im Vokabelverzeichnis angegebenen grammatischen Eigenschaften der Wörter benennen
flektierte Formen auf ihre lexikalische Grundform zurückführen
offensichtlich zusammengehörige Wörter einander zuordnen, d. h. Wortfamilien und Sachfelder bilden.
können grundlegende Regeln der Ableitung und Zusammensetzung lateinischer Wörter (z. B. Unterscheidung von Stamm und Endung, Bedeutungen einiger Prä- und Suffixe) anwenden.
erweitern gleichzeitig auch im Deutschen den Umfang ihres Wortschatzes, die Präzision des Wortgebrauchs und ihr Ausdrucksrepertoire.
für lateinische Wörter unter Anleitung sinngerechte Entsprechungen im Deutschen finden
einige Fremd- und Lehnwörter erkennen und unterscheiden.
erkennen und verstehen in eindeutigen Fällen im Englischen und in anderen Sprachen Wörter lateinischen Ursprungs.
in diesen eindeutigen Fällen Wörter auf ihre lateinische Ausgangsform zurückführen und ihre Bedeutung erschließen (z. B. family, famiglia, famille; to move, muovere)
einfache parallele Gesetzmäßigkeiten im Wortschatz anderer Sprachen erkennen und für dessen Verständnis nutzen.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 8
beherrschen und überblicken den Lernwortschatz in thematischer und grammatischer Strukturierung (ca. 1000 Wörter).
die wesentlichen Bedeutungen der lateinischen Wörter nennen
typische semantisch-syntaktische Umfelder von Wörtern nennen (z. B. petere mit verschiedenen Konnotationen oder contendere mit verschiedenen Ergänzungen).
die Wortarten sicher unterscheiden
den Wortschatz zunehmend selbstständig nach Wortarten und Flexionsklassen strukturieren
die Bedeutung unbekannter Vokabeln mit Hilfe eines Vokabelverzeichnisses ermitteln
Wörter einander thematisch oder pragmatisch zuordnen, d. h. Wortfamilien, Sachfelder und Wortfelder zusammenstellen.
können einige grundlegende Regeln der Ableitung und Zusammensetzung lateinischer Wörter zur Aufschlüsselung neuer Wörter anwenden.
sind in der Lage, ihre Kenntnisse von Wortschatz und Wortbildungsregeln bei der Kommunikation im Deutschen anzuwenden.
für lateinische Wörter und Wendungen in geeigneten Fällen auch selbstständig sinngerechte Entsprechungen im Deutschen wählen
einige im Deutschen häufig gebrauchte Fremdwörter im Abgleich mit ihrer lateinischen Ausgangsform, auch in Fällen, in denen das Fremdwort seinen früheren Sinn verändert hat, erklären (z. B. pastor – Pastor).
finden vom lateinischen Wortschatz aus Zugänge zum Wortschatz anderer Sprachen, insbesondere der romanischen Sprachen.
die Bedeutung einzelner Wörter, sofern sie noch in deutlicher Nähe zum lateinischen Ursprungswort stehen, ableiten
einige grundlegende parallele Gesetzmäßigkeiten im Wortschatz anderer Sprachen erkennen und für dessen Verständnis und Erlernen nutzen.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 10
sind in der Lage, ihren Wortschatz lektürebezogen stetig auf insgesamt 1400 Wörter zu erweitern.
das Bedeutungsspektrum lateinischer Wörter benennen und erläutern
bei mehrdeutigen lateinischen Wörtern die in ihren Kontexten passenden Bedeutungen erklären
wesentliche syntaktische und semantische Funktionen von Wortarten erklären
den Wortschatz selbstständig nach Wortarten und Flexionsklassen strukturieren
die Bedeutung und die grammatischen Eigenschaften unbekannter Vokabeln mit Hilfe eines Wörterbuches ermitteln
autoren- und textsortenspezifische Elemente des Wortschatzes identifizieren.
sind zunehmend in der Lage, die „Grundbedeutung“, die „abgeleitete Bedeutung“ und ggf. die „okkasionelle Bedeutung“ zielgerichtet herauszuarbeiten.
verfügen über einen erweiterten Wortschatz in der deutschen Sprache und eine reflektierte Ausdrucksfähigkeit.
selbstständig für lateinische Wörter und Wendungen sinngerechte Entsprechungen im Deutschen wählen
im Deutschen gebräuchliche Fremdwörter auf die lateinische Ausgangsform zurückführen und ihre ursprüngliche Bedeutung erklären
wissenschaftliche Terminologie in Grundzügen erschließen.
können ihre Kenntnisse von Wortschatz und Wortbildungsregeln beim Erlernen moderner Fremdsprachen anwenden.
die Bedeutung von Wörtern und einfachen Wendungen verstehen, sofern sie noch in erkennbarer Nähe zum Lateinischen stehen, z. B. ti amo / ti voglio bene; questa casa non è grande; io sono un italiano; le vin est bon; buenos días, señor; l´acqua è calda
in der Regel parallele Gesetzmäßigkeiten im Wortschatz anderer Sprachen erkennen und für dessen Verständnis und Erlernen nutzen.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 8
beherrschen und überblicken einen Teil des Lernwortschatzes in thematischer und grammatischer Strukturierung (ca. 350 Wörter).
die wesentlichen Bedeutungen der lateinischen Wörter nennen
einige typische semantisch-syntaktische Umfelder von Wörtern (z. B. petere mit verschiedenen Konnotationen oder contendere mit verschiedenen Ergänzungen) nennen
Wortarten und Flexionsklassen unterscheiden
die im Vokabelverzeichnis angegebenen grammatischen Eigenschaften der Wörter benennen
flektierte Formen auf ihre lexikalische Grundform zurückführen
zusammengehörige Wörter nach Wortfamilien und Sachfeldern ordnen.
kennen typische Elemente der Zusammensetzung lateinischer Wörter und können sie zur Aufschlüsselung neuer Wörter anwenden.
verfügen über einen erweiterten Wortschatz und eine erweiterte Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache.
für lateinische Wörter in der Regel die jeweils sinngerechte Entsprechung im Deutschen wählen
im Deutschen häufig gebrauchte Fremd- und Lehnwörter auf die lateinische Ausgangsform zurückführen.
können offensichtliche Zusammenhänge zwischen dem lateinischen Wortschatz und dem Wortschatz ihnen bekannter Sprachen darstellen und zur Wortschatzerweiterung nutzen.
die Verwandtschaft einzelner lateinischer Wörter mit den Wörtern aus den ihnen bekannten Fremdsprachen beschreiben
ihre erworbenen Kenntnisse fremdsprachlichen Vokabulars zur Aufschlüsselung und zum Verständnis lateinischer Vokabeln anwenden
die Bedeutung unbekannter Wörter dieser Sprachen, sofern sie noch in deutlich erkennbarer Nähe zum lateinischen Ursprungswort stehen, erschließen.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 10
beherrschen und überblicken den Lernwortschatz in thematischer und grammatischer Strukturierung (ca. 900 Wörter).
die wesentlichen Bedeutungen und Bedeutungsvarianten der lateinischen Wörter nennen bzw. erklären
typische semantisch-syntaktische Umfelder von Wörtern nennen und erklären
den Wortschatz nach Wortarten und Flexionsklassen strukturieren
wesentliche syntaktische und semantische Funktionen von Wortarten erklären
die lexikalische Grundform und Bedeutung unbekannter flektierter Wörter in einem Vokabelverzeichnis ermitteln
Wörter einander thematisch oder pragmatisch zuordnen, d. h. Wortfamilien, Wortfelder, Sachfelder bilden.
können grundlegende Regeln der Ableitung und Zusammensetzung lateinischer Wörter gezielt zur Aufschlüsselung neuer Wörter anwenden.
verfügen über einen erweiterten Wortschatz und eine reflektierte Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache.
überwiegend selbstständig für lateinische Wörter und Wendungen sinngerechte und zielsprachengerechte Entsprechungen im Deutschen wählen
im Deutschen häufig gebrauchte Fremdwörter auf die lateinische Ausgangsform zurückführen und ihre Bedeutungsentwicklung in Fällen, in denen das Fremdwort seinen ursprünglichen Sinn verändert hat (z. B. pastor – Pastor), erklären.
sind in der Lage, ihre Kenntnisse von Wortschatz und Wortbildungsregeln beim Erlernen weiterer Fremdsprachen anzuwenden.
parallele Gesetzmäßigkeiten im Wortschatz des Lateinischen und dem anderer Sprachen erkennen und für dessen Verständnis und Erlernen nutzen
ihre erworbenen Kenntnisse fremdsprachlichen Vokabulars gezielt zur Aufschlüsselung und zum Verständnis lateinischer Vokabeln anwenden
die Bedeutung unbekannter Wörter dieser Sprachen, sofern sie noch in erkennbarer Nähe zum lateinischen Ursprungswort stehen, vermehrt erschließen.
Grammatik
L6 · Ende Jahrgangsstufe 6
beherrschen die Flexion ausgewählter lateinischer Konjugations- und Deklinationsklassen und können ihre Kenntnisse bei der Arbeit an einfacheren didaktisierten lateinischen Texten anwenden.
die Grundelemente des lateinischen Formenaufbaus (z. B. Personalendungen, Tempus- und Moduszeichen, Kasusendungen) und deren Funktion benennen
die entsprechenden Verben, Nomina und Pronomina ihren Flexionsklassen zuordnen
flektierte Formen in der Regel auf ihre lexikalische Grundform zurückführen.
die jeweiligen Formen bei der Arbeit am Text hinsichtlich Person, Numerus, Modus, Tempus bzw. Kasus, Numerus und Genus recht sicher bestimmen
aus der Bestimmung der Wortformen Rückschlüsse auf die jeweilige Funktion der Formen im Satz ziehen.
können Satzteile mit einfachen Füllungsarten bestimmen (Zusammenhang von Wortart – Wortform – Wortfunktion).
Prädikat, Subjekt, Objekt, Adverbiale und Attribut benennen und die jeweiligen Füllungsarten erläutern
die Mehrdeutigkeit einer Wortform unter Berücksichtigung des grammatischen und inhaltlichen Kontextes auf die zutreffende Wortfunktion reduzieren (Was kann es sein? – Was muss es sein?).
können anhand bestimmter Indikatoren in einfachen didaktisierten Texten verschiedene Satzarten und ihre Funktion unterscheiden.
einfache Sätze, Satzreihen und Satzgefüge unterscheiden
einfache Aussage-, Frage- und Aufforderungssätze voneinander unterscheiden
häufig verwendete Gliedsätze anhand ihrer Einleitungswörter erkennen und in ihrer Sinnrichtung unterscheiden.
können den AcI modellhaft als satzwertige Konstruktion erkennen und im Deutschen wiedergeben.
die Bestandteile der Konstruktion benennen
die Konstruktion mit Hilfe eines Übersetzungsmusters im Deutschen wiedergeben.
können sprachkontrastiv erste Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Lateinischen und Deutschen erkennen und bei der Übersetzung entsprechend berücksichtigen.
elementare vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Ablativ, ggf. Akkusativ) beschreiben und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben
die Zeitstufen und die Bedeutung lateinischer Tempora (z. B. Imperfekt/Perfekt, Futur) bestimmen und bei der Übersetzung eine dem deutschen Tempusgebrauch entsprechende Form der Wiedergabe wählen
die verschiedenen Sprechabsichten der Modi Indikativ und Imperativ beschreiben und zielsprachengerecht wiedergeben
die unterschiedlichen Handlungsarten eines Geschehens (Genus verbi/Diathese) in einfachen Sätzen beschreiben und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben.
können grundlegende sprachliche Phänomene fachsprachlich weitgehend korrekt benennen.
können einzelne Elemente sprachlicher Systematik im Lateinischen benennen und mit denen anderer Sprachen vergleichen.
einzelne Elemente der lateinischen Formenbildung mit denen in anderen Sprachen vergleichen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
einzelne Elemente des lateinischen Satzbaus mit dem Satzbau in anderen Sprachen vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
einige Merkmale des lateinischen Tempusgebrauchs mit der Tempusverwendung in anderen Sprachen vergleichen und elementare Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 8
beherrschen einen erweiterten lateinischen Formenbestand und können ihre Kenntnisse an didaktisierten lateinischen Texten anwenden.
einige Elemente des lateinischen Formenaufbaus, die über die Grundelemente hinausgehen (z. B. Kennzeichen für Adverbien), und deren Funktion benennen.
verwechselbare Formen unterscheiden, vor allem Verbformen von Formen der Nomina
flektierte Formen auf ihre lexikalische Grundform zurückführen
bei der Arbeit an didaktisierten Texten die jeweiligen Formen sicher bestimmen
aus der Bestimmung der Wortformen die jeweilige Funktion der Formen im Satz weitgehend sicher erklären.
können die Satzteile auch mit einigen komplexeren Füllungsarten bestimmen.
einige besondere Füllungsarten unterscheiden
die Mehrdeutigkeit einiger Gliedsätze und des AcI auf die für den Kontext zutreffende Funktion reduzieren.
können in didaktisierten Texten Satzarten und ihre Funktionen unterscheiden.
in überschaubaren Satzgefügen die Satzebenen bestimmen
verschiedene Ausdrucksformen für Aussagen, Fragen und Aufforderungen unterscheiden
Gliedsätze erkennen und in ihrer Sinnrichtung und Funktion unterscheiden.
können eine Partizipialkonstruktion aufgrund ihrer typischen Merkmale in didaktisierten Texten isolieren und auflösen.
die Bestandteile dieser Partizipialkonstruktionen untersuchen
bei der Übersetzung der Konstruktion unterschiedliche Übersetzungsvarianten anwenden.
können sprachkontrastiv Strukturen im Lateinischen und im Deutschen untersuchen und die Ausdrucksformen der deutschen Sprache zunehmend reflektiert gebrauchen.
spezielle vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Dativ, Genitiv) beschreiben und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben
Zeitstufen und Zeitverhältnisse bei Infinitivkonstruktionen bestimmen und eine dem deutschen Tempusgebrauch entsprechende Form der Wiedergabe wählen
die lateinischen Modi, insbesondere häufig vorkommende Konjunktive, in ihrer Funktion bestimmen und im Deutschen kontextgerecht wiedergeben
die Handlungsarten in komplexeren Sätzen, insbesondere mit Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen, bestimmen und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben.
können häufig gebrauchte sprachliche Phänomene fachsprachlich korrekt benennen.
können das Lateinische zur Erschließung paralleler Strukturen in noch unbekannten oder neu einsetzenden Fremdsprachen nutzen.
Grundregeln der lateinischen Formenbildung mit denen in anderen Sprachen vergleichen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
Grundregeln des lateinischen Satzbaus mit Regeln des Satzbaus in anderen Sprachen vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
Grundregeln des lateinischen Tempusgebrauchs mit Regeln der Tempusverwendung in anderen Sprachen vergleichen und elementare Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 10
beherrschen den lateinischen Formenbestand und können bei ihrer Arbeit an leichteren und mittelschweren Originaltexten ihre Kenntnisse über den Zusammenhang von Wortart, Wortform und -funktion zur Analyse des vorliegenden Wortbestandes anwenden.
die Elemente des lateinischen Formenbaus identifizieren und deren Funktion erklären
Prinzipien der Formenbildung (Deklination, Konjugation, Komparation) erklären
flektierte Formen, auch in schwieriger zu erkennenden Fällen wie bei Partizipien, gesteigerten Adjektiven und Pronomina, und seltener vorkommende Formen mit Hilfe einer Grammatik auf ihre lexikalische Grundform zurückführen
bei der Arbeit an leichteren und mittelschweren Originaltexten die Formen sicher bestimmen
auf der Grundlage einer sicheren Bestimmung von Wortarten und Wortformen die jeweilige Funktion von Wörtern oder Wortgruppen im Kontext erklären.
können die Teile eines komplexeren Satzes isolieren und ihnen ihre Funktion zuweisen.
besondere Füllungsarten unterscheiden (d. h. für die Satzteile Subjekt und Objekt Infinitivkonstruktionen und Gliedsätze und für die Satzteile Attribut und Adverbiale auch Gliedsätze und Partizipialkonstruktionen) sowie die Regeln für die Satzglieder und deren Füllungsarten sicher anwenden und damit komplexere Sätze vorstrukturieren
die Mehrdeutigkeit von Gliedsätzen und satzwertigen Konstruktionen auf die für den Kontext zutreffende Funktion reduzieren.
können in leichteren und mittelschweren Originaltexten Sätze und Satzgefüge sicher analysieren.
in komplexeren Satzgefügen die Satzebenen bestimmen
die Funktion verschiedener Modi in Satzgefügen erklären
die Funktion von Gliedsätzen in Satzgefügen untersuchen.
können die satzwertigen Konstruktionen (auch die Partizipial- und nd-Konstruktionen) in leichteren und mittelschweren Originaltexten erläutern sowie kontext- und zielsprachengerecht wiedergeben.
die Bestandteile der Konstruktionen erläutern
bei der Übersetzung von Konstruktionen kontextgemäß jeweils eine begründete Auswahl zwischen möglichen Übersetzungsvarianten treffen.
können sprachkontrastiv komplexere Strukturen im Lateinischen und im Deutschen untersuchen und die Ausdrucksformen der deutschen Sprache reflektiert gebrauchen.
vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Dativ bei nd-Konstruktionen) im Text richtig bestimmen und zielsprachengerecht wiedergeben
Zeitstufen und Zeitverhältnisse in satzwertigen Konstruktionen bestimmen, bei der Übersetzung berücksichtigen sowie den Tempus- und Modusgebrauch lateinischer Gliedsätze erklären und im Deutschen kontextgerecht wiedergeben
den vom Deutschen abweichenden Modusgebrauch, besonders in Gliedsätzen, herausarbeiten und zielsprachengerecht wiedergeben
den vom Deutschen abweichenden Gebrauch des Genus verbi (z. B. bei Deponentien; Übergewicht passiver Formen) differenziert beschreiben und zielsprachengerecht (z. B. reflexives bzw. unpersönliches Aktiv für Passiv) wiedergeben.
können die für die Grammatik relevante Fachterminologie korrekt anwenden.
können ihre an der lateinischen Grammatik gefestigte Strukturierungsfähigkeit zur Erschließung analoger Strukturen in weiteren Fremdsprachen sachgerecht einsetzen.
Regeln der lateinischen Formenbildung mit denen in anderen Sprachen vergleichen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
Regeln des lateinischen Satzbaus mit Regeln des Satzbaus in anderen Sprachen vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
Regeln des lateinischen Tempusgebrauchs mit Regeln der Tempusverwendung in anderen Sprachen vergleichen und elementare Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 8
beherrschen die Flexion ausgewählter Formen der lateinischen Konjugations- und Deklinationsklassen und können ihre Kenntnisse bei der Arbeit an einfachen didaktisierten Texten anwenden.
typische Elemente des lateinischen Formenaufbaus (z. B. Personalendungen, Tempus- und ggf. Moduszeichen, Kasusendungen) und deren Funktion benennen.
Verben, Nomina und Pronomina ihren entsprechenden Flexionsklassen zuordnen
bei der Arbeit an didaktisierten Texten die jeweiligen Formen hinsichtlich Person, Numerus, Modus, Tempus, und ggf. Aktiv/Passiv bzw. Kasus, Numerus und Genus bestimmen
aus der Bestimmung der Formen Rückschlüsse auf die jeweilige Funktion der Formen im Satz ziehen.
können Satzteile mit häufig verwendeten Füllungsarten bestimmen (Zusammenhang von Wortart – Wortform – Wortfunktion).
Prädikat, Subjekt, Objekt, Adverbiale und Attribut benennen sowie die jeweiligen Füllungsarten erläutern und dabei auch einige besondere Füllungsarten unterscheiden (z. B. AcI für die Satzteile Subjekt und Objekt, Gliedsätze für die Satzteile Attribut und Adverbiale).
können in didaktisierten Texten Satzarten und ihre Funktionen unterscheiden.
Aussagen, Fragen und Aufforderungen unterscheiden
einige Gliedsätze in ihrer Sinnrichtung und Funktion benennen und unterscheiden
die Struktur überschaubarer Satzgefüge beschreiben.
können den AcI modellhaft als satzwertige Konstruktion erkennen und im Deutschen wiedergeben.
die Bestandteile der Konstruktion benennen
bei der Übersetzung der Konstruktion mögliche Varianten anwenden.
können signifikante sprachstrukturelle Unterschiede im Lateinischen und im Deutschen beschreiben, erläutern und bei der Übersetzung berücksichtigen.
die Bedeutung einiger lateinischer Tempora bestimmen und bei der Übersetzung eine dem deutschen Tempusgebrauch entsprechende Form der Wiedergabe wählen
häufig gebrauchte Zeitstufen und Zeitverhältnisse bestimmen und zielsprachengerecht bei der Übersetzung berücksichtigen
signifikante vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Ablativ/Akkusativ) beschreiben und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben.
können die vorkommenden sprachlichen Phänomene fachsprachlich korrekt benennen.
können Elemente sprachlicher Systematik im Lateinischen benennen und mit denen anderer Sprachen vergleichen.
einige Grundregeln der lateinischen Formenbildung mit denen in anderen Sprachen vergleichen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
Grundregeln des lateinischen Tempusgebrauchs mit Regeln der Tempusverwendung in anderen Sprachen vergleichen und elementare Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
elementare Regeln des lateinischen Satzbaus mit Regeln des Satzbaus in anderen Sprachen vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 10
beherrschen den lateinischen Formenbestand und können ihre Kenntnisse bei der Arbeit an anspruchsvolleren didaktisierten Texten anwenden.
verwechselbare Formen unterscheiden, vor allem Verbformen von Formen der Nomina
flektierte Formen, auch in schwieriger zu erkennenden Fällen wie bei Partizipien, gesteigerten Adjektiven und Pronomina sicher bestimmen und auf ihre lexikalische Grundform zurückführen
unbekannte Formen mit Hilfe grammatischer Übersichten analysieren
aus der Bestimmung der Formen die jeweilige Funktion der Formen im Satz erklären.
können Satzteile mit komplexeren Füllungsarten bestimmen.
auch besondere Füllungsarten unterscheiden (z. B. für die Satzteile Subjekt und Objekt Infinitivkonstruktionen und Gliedsätze und für die Satzteile Attribut und Adverbiale auch Gliedsätze und Partizipialkonstruktionen).
können in anspruchsvolleren didaktisierten Texten Satzarten und ihre Funktionen unterscheiden.
weitere Ausdrucksformen für Aussagen, Fragen und Aufforderungen unterscheiden
die syntaktische Mehrdeutigkeit von Gliedsätzen und satzwertigen Konstruktionen auf die für den Kontext zutreffende Funktion reduzieren
die Struktur komplexerer Satzgefüge erläutern.
können Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen aufgrund ihrer typischen Merkmale isolieren und auflösen.
die Bestandteile der Konstruktionen analysieren
bei der Übersetzung jeweils eine begründete Auswahl zwischen möglichen Übersetzungsvarianten kontextgemäß treffen.
können sprachkontrastiv Strukturen im Lateinischen und im Deutschen vergleichen und bei der Übersetzung die Ausdrucksformen der deutschen Sprache zunehmend reflektiert gebrauchen.
die Bedeutung lateinischer Tempora bestimmen und bei der Übersetzung eine dem deutschen Tempusgebrauch entsprechende Form der Wiedergabe wählen
Zeitstufen und Zeitverhältnisse bestimmen und zielsprachengerecht bei der Übersetzung berücksichtigen
vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Dativ, Genitiv) erklären und in einer zielsprachenadäquaten Übersetzung wiedergeben.
können die für die Grammatik relevante Fachterminologie in der Regel korrekt anwenden.
können ihre an der lateinischen Grammatik gefestigte Strukturierungsfähigkeit zur Erschließung analoger Strukturen in weiteren Fremdsprachen einsetzen.
Regeln der lateinischen Formenbildung mit denen in anderen Sprachen vergleichen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
Regeln des lateinischen Tempusgebrauchs mit Regeln der Tempusverwendung in anderen Sprachen vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen
Regeln des lateinischen Satzbaus mit Regeln des Satzbaus in anderen Sprachen vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen.
Textkompetenz
L6 · Ende Jahrgangsstufe 6
können einfache didaktisierte Texte als Mitteilungen begreifen und – ggf. mit Hilfe des von der Lehrkraft geleiteten methodischen Verfahrens – ein vorläufiges Textverständnis entwickeln.
diese Texte anhand von Leitfragen durch Hörverstehen in zentralen Aussagen erfassen
Textsignale (z. B. Überschrift, Einleitung, handelnde Personen, Zeit, Ort, Begleitumstände) als Informationsträger identifizieren
Sprech- und Erzählsituationen in Texten (sprechende, angesprochene und besprochene Person) unterscheiden
erste Sinnerwartungen daraus ableiten und Hypothesen zum voraussichtlichen Inhalt formulieren.
können – überwiegend mit Hilfe der Lehrkraft – einfache didaktisierte Texte auf der Basis von Text-, Satz- und Wortgrammatik entschlüsseln (dekodieren).
beim Lesevortrag einige Morpheme identifizieren, einfach zu erkennende Wortblöcke im Text markieren und die Ergebnisse für die Texterschließung nutzen
ihre Sinnerwartungen anhand der Untersuchung von Lexemen und Morphemen unter Anleitung überprüfen
semantische und syntaktische Phänomene weitgehend sachgerecht bestimmen.
die einzelnen Sätze unter Beachtung ihrer Syntax und Semantik weitgehend sach- und kontextgerecht erschließen.
können einfache didaktisierte Texte unter Beachtung ihres Sinngehalts und ihrer sprachlichen Struktur ins Deutsche übersetzen (rekodieren).
können die lateinischen Texte mit weitgehend richtiger Aussprache und Betonung vortragen.
können einfache didaktisierte Texte ansatzweise interpretieren.
dem Text wesentliche Informationen – ggf. mit Hilfe von Leitfragen – entnehmen und ihn gliedern
sinntragende Begriffe bestimmen
einfache sprachlich-stilistische Mittel benennen und ihre Wirkung beschreiben.
einfache Textsorten (z. B. Erzählung, Dialog) anhand signifikanter Merkmale unterscheiden
einzelne Hintergrundinformationen zum Verstehen von Texten heranziehen.
können im Sinne historischer Kommunikation bei einfacheren didaktisierten Texten
einfache Textaussagen reflektieren
einfache Textaussagen zu heutigen Lebens- und Denkweisen in Beziehung setzen und Unterschiede und Gemeinsamkeiten beschreiben.
können durch das sprachkontrastive Arbeiten im Übersetzungsprozess ihre Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit im Deutschen (auf den Ebenen der Struktur, der Idiomatik und des Stils) erweitern.
semantisch und syntaktisch weitgehend fehlerfrei formulieren
Sinninhalte angemessen ausdrücken.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 8
können didaktisierte Texte vorerschließen.
diese Texte, ggf. anhand von Leitfragen, durch Hörverstehen in ihren zentralen Aussagen erfassen
signifikante semantische Merkmale (z. B. Wortwiederholungen, Sach- und Bedeutungsfelder) benennen
signifikante syntaktische Strukturelemente eines Textes (wie z. B. Handlungsträger und ihre Konstellationen, Konnektoren und Tempusgebrauch) beschreiben
anhand dieser Merkmale begründete Erwartungen an das Thema und die Grobstruktur des Textes formulieren.
können – teils unter Anleitung, teils selbstständig – von einem Sinnvorentwurf ausgehend, didaktisierte Texte satzübergreifend und satzweise erschließen (dekodieren).
beim Lesevortrag die Morpheme zunehmend sicher identifizieren, wesentliche Wortblöcke im Text markieren und die Ergebnisse für die Texterschließung nutzen
ihre Sinnerwartungen anhand der Untersuchung von Lexemen und Morphemen zunehmend selbstständig überprüfen
semantische und syntaktische Phänomene in der Regel sachgerecht bestimmen
die einzelnen Sätze unter Beachtung ihrer Syntax und Semantik in der Regel sach- und kontextgerecht erschließen.
können ihr Verständnis didaktisierter Texte in einer sprachlich und sachlich angemessenen Übersetzung dokumentieren (rekodieren).
können die Texte mit richtiger Aussprache und Betonung vortragen.
können didaktisierte Texte unter Anleitung interpretieren.
die Thematik und den Inhalt der gelesenen Texte mit eigenen Worten wiedergeben und ihren Aufbau anhand einfacher Merkmale beschreiben
zentrale Begriffe oder Wendungen im lateinischen Text herausarbeiten
einzelne auffällige sprachlich-stilistische Mittel nachweisen und ihre Wirkung erklären
für Textsorten (z. B. Briefe, Fabeln) typische Strukturmerkmale herausarbeiten
sachliche und historische Hintergründe berücksichtigen.
können im Sinne historischer Kommunikation bei didaktisierten Texten
Textaussagen reflektieren
Textaussagen mit heutigen Lebens- und Denkweisen vergleichen, alternative Modelle zu heutigen Lebens- und Denkweisen zur Kenntnis nehmen und nach kritischer Prüfung für ihr eigenes Urteilen und Handeln nutzen.
können durch das sprachkontrastive Arbeiten im Übersetzungsprozess ihre Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit im Deutschen (auf den Ebenen der Struktur, der Idiomatik und des Stils) erweitern.
sich von ausgangssprachlichen Strukturen und Wendungen in zunehmendem Maße lösen und angemessene Formulierungen in der deutschen Sprache wählen
in einfacheren situativen Kontexten Sinninhalte stilistisch angemessen ausdrücken.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 10
können leichtere und mittelschwere Originaltexte vorerschließen.
diese Texte, ggf. anhand von Leitfragen, durch Hörverstehen in ihren zentralen Aussagen erfassen
textsyntaktische Merkmale und textsemantische Merkmale weitgehend selbstständig aus den Texten herausarbeiten und darstellen
anhand dieser Merkmale begründete Erwartungen an Inhalt und Struktur des Textes formulieren.
können selbstständig, von einem Sinn- und Strukturvorentwurf ausgehend, leichtere und mittelschwere Originaltexte satzübergreifend und satzweise erschließen (dekodieren).
beim Lesevortrag besondere Morpheme identifizieren, Wortblöcke im Text markieren und die Ergebnisse für die Texterschließung nutzen
ihre Sinnerwartungen anhand der Untersuchung von Lexemen und Morphemen weitgehend selbstständig überprüfen
semantische und syntaktische Phänomene sachgerecht bestimmen
die einzelnen Sätze unter Beachtung ihrer Syntax und Semantik sach- und kontextgerecht erschließen.
können ihr Verständnis leichterer und mittelschwerer Originaltexte in einer sprachlich und sachlich angemessenen Übersetzung dokumentieren (rekodieren).
können die lateinischen Texte flüssig unter Beachtung ihres Sinngehalts vortragen.
können leichtere und mittelschwere Originaltexte interpretieren.
Thematik, Inhalt und Aufbau der gelesenen Texte strukturiert, vor allem nach satz- und textgrammatischen Merkmalen, darstellen
Schlüsselbegriffe und sinntragende Wendungen im lateinischen Text nachweisen.
sprachlich-stilistische Mittel nachweisen und Zusammenhänge von Form und Funktion erläutern
Gestaltungselemente verschiedener Textsorten und -gattungen (z. B. commentarii, Biographien, Reden, poetische Texte) untersuchen
Textaussagen vor ihrem historisch-kulturellen Hintergrund deuten.
können im Sinne historischer Kommunikation bei leichteren und mittelschweren Originaltexten
Textaussagen reflektieren und bewerten
Textaussagen im Vergleich mit heutigen Lebens- und Denkweisen erörtern, alternative Modelle zu heutigen Lebens- und Denkweisen zur Kenntnis nehmen und nach kritischer Prüfung für ihr eigenes Urteilen und Handeln nutzen.
können durch das sprachkontrastive Arbeiten im Übersetzungsprozess ihre Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit im Deutschen (auf den Ebenen der Struktur, der Idiomatik und des Stils) erweitern.
zwischen einer „wörtlichen“, sachgerechten und wirkungsgerechten deutschen Wiedergabe unterscheiden und
diese Ausdrucks- und Kommunikationsmöglichkeiten beim Ausdruck von Sinninhalten berücksichtigen.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 8
können einfache didaktisierte lateinische Texte vorerschließen.
diese Texte, in der Regel anhand von Leitfragen, durch Hörverstehen in zentralen Aussagen erfassen
signifikante semantische Merkmale (z. B. Wortwiederholungen, Sach- und Bedeutungsfelder) benennen
signifikante syntaktische Strukturelemente eines Textes (z. B. Personenkonfiguration, Konnektoren, Tempusgebrauch) benennen
anhand dieser Merkmale begründete Erwartungen an die Thematik und die Grobstruktur des Textes formulieren.
können unter Anleitung und selbstständig – von einem Sinnvorentwurf ausgehend – didaktisierte Texte satzübergreifend und satzweise erschließen (dekodieren).
beim Lesevortrag in der Regel einige Morpheme identifizieren, einfach zu erkennende Wortblöcke im Text markieren und die Ergebnisse für die Texterschließung nutzen
ihre Sinnerwartungen anhand der Untersuchung von Lexemen und Morphemen unter Anleitung überprüfen
semantische und syntaktische Phänomene weitgehend sachgerecht bestimmen
einzelne Sätze unter Beachtung ihrer Syntax und Semantik weitgehend sach- und kontextgerecht erschließen.
können ihr Verständnis einfacher didaktisierter Texte in einer sprachlich und sachlich angemessenen Übersetzung dokumentieren (rekodieren).
können die lateinischen Texte weitgehend mit richtiger Aussprache unter Beachtung der Wortblöcke vortragen.
sind in der Lage, einfachere didaktisierte Texte unter Anleitung zu interpretieren.
diese Texte gliedern und inhaltlich zusammenfassen
zentrale Begriffe im lateinischen Text herausarbeiten
einzelne sprachlich-stilistische Mittel benennen und ihre Wirkung beschreiben
für verschiedene Textsorten typische Strukturmerkmale herausarbeiten
Texte in sachliche und historische Zusammenhänge einordnen.
können im Sinne historischer Kommunikation bei einfachen didaktisierten Texten
Textaussagen reflektieren
sie mit heutigen Lebens- und Denkweisen vergleichen.
erweitern durch das sprachkontrastive Arbeiten im Übersetzungsprozess ihre Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit im Deutschen.
sich von ausgangssprachlichen Ausdrücken und Wendungen lösen und angemessene Formulierungen in der deutschen Sprache wählen.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 10
können anspruchsvollere didaktisierte lateinische Texte vorerschließen.
diese Texte, ggf. anhand von Leitfragen, durch Hörverstehen in ihren zentralen Aussagen erfassen
textsemantische Merkmale und textsyntaktische Merkmale weitgehend selbstständig aus den Texten herausarbeiten
anhand dieser Merkmale begründete Erwartungen an Inhalt und Struktur des Textes formulieren.
können – überwiegend selbstständig – von einem Sinnvorentwurf ausgehend anspruchsvollere didaktisierte Texte satzübergreifend und satzweise erschließen (dekodieren).
beim Lesevortrag weitgehend die Morpheme identifizieren, die wesentlichen Wortblöcke im Text markieren und die Ergebnisse für die Texterschließung nutzen
ihre Sinnerwartungen anhand der Untersuchung von Lexemen und Morphemen überprüfen
semantische und syntaktische Phänomene in der Regel sachgerecht bestimmen.
die einzelnen Sätze unter Beachtung ihrer Syntax und Semantik in der Regel sach- und kontextgerecht erschließen.
können ihr Verständnis anspruchsvollerer didaktisierter Texte in einer sprachlich und sachlich angemessenen Übersetzung dokumentieren (rekodieren).
können die lateinischen Texte mit richtiger Aussprache und Betonung der sinntragenden Wörter und Wortblöcke vortragen.
sind in der Lage, anspruchsvollere didaktisierte Texte unter Anleitung zu interpretieren.
die Thematik und den Inhalt dieser Texte mit eigenen Worten wiedergeben und ihren Aufbau nach grundlegenden, vor allem satz- und textgrammatischen, Merkmalen beschreiben
zentrale Begriffe und sinntragende Wendungen im lateinischen Text nachweisen
auffällige sprachlich-stilistische Mittel untersuchen und ihre Funktion erklären
verschiedene Textsorten anhand signifikanter Merkmale unterscheiden
Texte vor ihrem sachlichen und historischen Hintergrund erklären.
können im Sinne historischer Kommunikation bei anspruchsvolleren didaktisierten Texten
Textaussagen reflektieren und bewerten
alternative Modelle zu heutigen Lebens- und Denkweisen zur Kenntnis nehmen und nach kritischer Prüfung für ihr eigenes Urteilen und Handeln nutzen.
erweitern durch das sprachkontrastive Arbeiten im Übersetzungsprozess zunehmend ihre Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit im Deutschen.
sich von ausgangssprachlichen Ausdrücken, Wendungen und Strukturen lösen und treffende Formulierungen in der deutschen Sprache wählen.
Kulturkompetenz
L6 · Ende Jahrgangsstufe 6
kennen überwiegend personen- und handlungsorientierte Darstellungen der griechisch-römischen Welt und sind in der Lage, mit diesen Kenntnissen ein erstes Verständnis für die Welt der Antike zu entwickeln.
wichtige Bereiche des römischen Alltagslebens, bedeutende Götter, Göttinnen und Helden aus der griechisch-römischen Sagenwelt sowie einige berühmte Persönlichkeiten und herausragende Ereignisse benennen und beschreiben
diese Bereiche der griechisch-römischen Welt mit der eigenen Lebenswelt vergleichen und die Andersartigkeit wie auch die Nähe beschreiben
sich ansatzweise in Denk- und Verhaltensweisen der Menschen der Antike hineinversetzen und die Bereitschaft zum Perspektivenwechsel zeigen
an geeigneten, personengebundenen Beispielen die fremde und die eigene Situation reflektieren und erklären
ansatzweise Offenheit und Akzeptanz gegenüber anderen Kulturen entwickeln.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 8
besitzen Grundkenntnisse auf kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike und setzen sie in einfachen Sachzusammenhängen in Beziehung zu ihrem eigenen Erfahrungs- und Erlebensbereich.
wesentliche Merkmale der römischen Gesellschaft, einzelne Beispiele für die Bedeutung von Mythos und Religion im Alltag sowie einige Aspekte des Fortlebens der römischen Kultur in Deutschland benennen und darstellen
charakteristische Unterschiede zwischen der antiken, ggf. nachantiken und der heutigen Welt wahrnehmen und ihre unterschiedlichen Bedingungsfaktoren erklären
sich in Denk- und Verhaltensweisen der Menschen der Antike hineinversetzen und die Bereitschaft zum Perspektivenwechsel zeigen
vermehrt die fremde und die eigene Situation reflektieren und erklären
vermehrt Offenheit und Akzeptanz gegenüber anderen Kulturen und Verständnis für die eigene Kultur entwickeln.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 10
besitzen Kenntnisse auf kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike und können zu den in den Texten präsentierten Lebensformen und Traditionen Stellung nehmen.
wesentliche Strukturmerkmale des politischen und gesellschaftlichen Systems, zentrale Ideen und Wertvorstellungen sowie den Einfluss der Antike auf die europäische Kultur an Beispielen erläutern
die zeitliche und kulturelle Distanz von Themen und Problemen darstellen und Fragen zu Kontinuität und Wandel erörtern
sich vertieft in Denk- und Verhaltensweisen der Menschen der Antike hineinversetzen und die Bereitschaft zum Perspektivenwechsel zeigen
die fremde und die eigene Situation reflektieren und beurteilen
Offenheit und Akzeptanz gegenüber anderen Kulturen und Werthaltungen im Verständnis für die eigene Kultur entwickeln.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 8
besitzen Grundkenntnisse auf kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike und sind in der Lage, zu den angesprochenen Themen eine eigene begründete Haltung zu formulieren.
auffällige Merkmale der römischen Gesellschaft, Beispiele für die Bedeutung von Mythos und Religion im Alltag und einige Aspekte des Fortlebens der römischen Kultur in Deutschland benennen und erläutern
diese Bereiche der griechisch-römischen Welt mit der eigenen Lebenswelt vergleichen, die Andersartigkeit wie auch die Nähe erläutern und dadurch Offenheit für andere Kulturen entwickeln.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 10
besitzen Kenntnisse auf kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike und sind in der Lage, zu den in den Texten angesprochenen Problemen begründet Stellung zu nehmen.
typische Strukturmerkmale des politischen und gesellschaftlichen Systems, zentrale Ideen und Wertvorstellungen sowie den Einfluss der Antike auf die europäische Kultur an markanten Beispielen erläutern
die sich in den Texten äußernde Andersartigkeit verschiedener antiker Lebensformen beschreiben sowie, auch mit Hilfe ihrer Kenntnisse modernen Lebens in unterschiedlichen Ländern, dazu Stellung nehmen.
Methodenkompetenz
L6 · Ende Jahrgangsstufe 6
können ein Repertoire grundlegender fachspezifischer Methoden sowie grundlegender Lern- und Arbeitstechniken für das selbstständige und kooperative Lernen anwenden.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 8
können ein Repertoire grundlegender fachspezifischer Methoden sowie grundlegender Lern- und Arbeitstechniken für das selbstständige und kooperative Lernen anwenden.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 10
können ein Repertoire grundlegender fachspezifischer Methoden sowie grundlegender Lern- und Arbeitstechniken für das selbstständige und kooperative Lernen anwenden.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 8
können ein Repertoire grundlegender fachspezifischer Methoden sowie grundlegender Lern- und Arbeitstechniken für das selbstständige und kooperative Lernen anwenden.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 10
können ein Repertoire grundlegender fachspezifischer Methoden sowie grundlegender Lern- und Arbeitstechniken für das selbstständige und kooperative Lernen anwenden.
Wortschatz
L6 · Ende Jahrgangsstufe 6
können einen begrenzten Lernwortschatz in altersgerechter Progression aufbauen, erweitern und einüben.
die Vokabelangaben des Lernwortschatzes nutzen
ihren Wortschatz nach Wortarten ordnen.
kennen einfache Methoden des Erlernens und wiederholenden Festigens von Vokabeln (Sammeln, Ordnen, Systematisieren, Visualisieren etc.) und können
diese unter Nutzung unterschiedlicher Medien (z. B. Vokabelheft, Vokabelkartei, Lernprogramme) anwenden
dabei ansatzweise eigene Lernbedürfnisse berücksichtigen
erste einfache Elemente der Wortbildungslehre zur Lernökonomie bei der Wiederholung und für die Erschließung neuer Wörter nutzen
Wort- und Sachfelder unter Anleitung zur Strukturierung und Festigung des Wortschatzes einsetzen
geeignete Hilfen wie das Weiterleben lateinischer Wörter im Deutschen oder auch in anderen Sprachen unter Anleitung nutzen.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 8
können ihren Lernwortschatz erweitern und durch regelmäßiges, zielgerichtetes Wiederholen sichern.
systematisierte Vokabelverzeichnisse benutzen
ihren Wortschatz durch Einbeziehung der Wortbildungslehre ordnen und erweitern.
kennen Methoden des Erlernens und wiederholenden Festigens von Vokabeln (Sammeln, Ordnen, Systematisieren, Visualisieren etc.) und können
diese unter Nutzung unterschiedlicher Medien (z. B. Vokabelheft, Vokabelkartei, Lernprogramme) anwenden
dabei verstärkt eigene Lernbedürfnisse berücksichtigen
Elemente der Wortbildungslehre zur Lernökonomie bei der Wiederholung und für die Erschließung neuer Wörter nutzen
Wort- und Sachfelder vermehrt zur Strukturierung, Erweiterung und Festigung des
geeignete Hilfen wie das Weiterleben lateinischer Wörter im Deutschen oder auch in anderen Sprachen vermehrt nutzen.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 10
können ihren Lernwortschatz durch die Arbeit an leichteren und mittelschweren Originaltexten autorenspezifisch ausbauen.
ein zweisprachiges Wörterbuch unter Anleitung benutzen
ihren Aufbauwortschatz nach autoren- und textspezifischen Merkmalen ordnen und erweitern.
kennen verschiedene Methoden des Erlernens und wiederholenden Festigens von Vokabeln (Sammeln, Ordnen, Systematisieren, Visualisieren etc.) und können
diese unter Nutzung unterschiedlicher Medien (z. B. Vokabelheft, Vokabelkartei, Lernprogramme) anwenden
dabei eigene Lernbedürfnisse angemessen berücksichtigen
Elemente der Wortbildungslehre sicher zur Lernökonomie bei der Wiederholung und für die Erschließung neuer Wörter nutzen
Wort- und Sachfelder zur Strukturierung, Ausweitung und Festigung des Wortschatzes weitgehend selbstständig einsetzen
geeignete Hilfen wie das Weiterleben lateinischer Wörter im Deutschen oder auch in anderen Sprachen weitgehend sicher nutzen.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 8
können einen Lernwortschatz aufbauen und festigen.
die Vokabelangaben des Lernwortschatzes nutzen
ihren Wortschatz nach Wortarten ordnen.
kennen ausgewählte Methoden des Erlernens und wiederholenden Festigens von Vokabeln (Sammeln, Ordnen, Systematisieren, Visualisieren etc.) und können
diese unter Nutzung unterschiedlicher Medien (z. B. Vokabelheft, Vokabelkartei, Lernprogramme) anwenden.
dabei eigene Lernbedürfnisse berücksichtigen
einfache Elemente der Wortbildungslehre zur Lernökonomie bei der Wiederholung und für die Erschließung neuer Wörter nutzen
einzelne zentrale Wort- und Sachfelder zur Festigung des Wortschatzes einsetzen
Beispiele für das Weiterleben lateinischer Wörter im Deutschen oder auch in anderen Sprachen im Sinne kumulativen Lernens heranziehen.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 10
können ihren Lernwortschatz erweitern und durch regelmäßiges, zielgerichtetes Wiederholen sichern.
systematisierte Vokabelverzeichnisse benutzen
ihren Wortschatz durch Einbeziehung der Wortbildungslehre ordnen und erweitern.
kennen verschiedene Methoden des Erlernens und wiederholenden Festigens von Vokabeln (Sammeln, Ordnen, Systematisieren, Visualisieren etc.) und können
diese unter Nutzung unterschiedlicher Medien (z. B. Vokabelheft, Vokabelkartei, Lernprogramme) sicher anwenden
dabei verstärkt eigene Lernbedürfnisse berücksichtigen
Elemente der Wortbildungslehre zur Lernökonomie bei der Wiederholung und für die Erschließung neuer Wörter nutzen
Wort- und Sachfelder zur Erweiterung, Strukturierung und Festigung des Wortschatzes einsetzen
das Weiterleben lateinischer Wörter im Deutschen oder auch in anderen Sprachen im Sinne kumulativen Lernens nutzen.
Grammatik
L6 · Ende Jahrgangsstufe 6
können einige Methoden der Kategorienbildung und Systematisierung zum Aufbau, zur Festigung und Erweiterung ihrer
sprachliche Erscheinungen grundlegenden Kategorien zuordnen
einige Paradigmata zur Bestimmung von Formen und Satzteilen nutzen
erste Kenntnisse von Sprache als System unter Anleitung in Ansätzen auf andere Sprachen transferieren.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 8
können weitere Methoden der Kategorienbildung und Systematisierung zum Aufbau, zur Festigung und Erweiterung ihrer
neue sprachliche Erscheinungen systematisieren
Paradigmata zur Bestimmung von Formen und Satzteilen nutzen
ihre Kenntnisse von Sprache als System vermehrt auf andere Sprachen transferieren.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 10
können Methoden der Kategorienbildung und Systematisierung zum Aufbau, zur Festigung und Erweiterung ihrer Sprachkompetenz und zur Erschließung von Sätzen und Texten weitgehend systematisch nutzen.
eine Systemgrammatik unter Anleitung benutzen, um seltener vorkommende Formen oder Ausnahmen richtig zu bestimmen
Ordnungsschemata für die Identifikation von Formen und Satzteilen in unterschiedlichen Kontexten nutzen
ihre Kenntnisse von Sprache als System auf andere Sprachen transferieren.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 8
können Methoden der Kategorienbildung und Systematisierung zum Aufbau, zur Festigung und Erweiterung ihrer Sprachkompetenz und zur Erschließung von Sätzen und Texten nutzen.
Paradigmata zur Bestimmung von Formen und Satzteilen nutzen
einzelne neue sprachliche Erscheinungen aus erlernten Regeln ableiten und in das sprachliche System einordnen
ihre Kenntnisse von Sprache als System in Teilbereichen auf andere Sprachen transferieren.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 10
können Methoden der Kategorienbildung und Systematisierung zum Aufbau, zur Festigung und Erweiterung ihrer Sprachkompetenz und zur Erschließung von Sätzen und Texten systematisch nutzen.
Ordnungsschemata für die Identifikation von Formen und Satzteilen in unterschiedlichen Kontexten nutzen
eine Begleitgrammatik selbstständig benutzen
ihre Kenntnisse von Sprache als System auf andere Sprachen transferieren.
Umgang mit Texten und Medien
L6 · Ende Jahrgangsstufe 6
können zur Erschließung und Übersetzung von einfachen didaktisierten Texten erste methodische Elemente der Satz- und Textgrammatik anwenden, u. a.
Segmentieren: die sprachlichen Einzelerscheinungen in ihre konstitutiven Elemente zerlegen
Klassifizieren: den Satz in Einheiten gliedern, die durch gemeinsame (morphologische, syntaktische, semantische) Merkmale verbunden sind
Konstruieren: Wörter und Wortgruppen bestimmen und den Satzpositionen vom Prädikat her inhalts- und formallogisch zuordnen
Analysieren: den Inhalt eines Satzes durch W-Fragen ermitteln (z. B.: quis? quid? ubi? quibus auxiliis? cur? quomodo? quando?)
Semantisieren: den Bedeutungsinhalt sprachlicher Elemente als vorläufig ansehen und kontextbezogen präzisieren.
können erste methodische Elemente miteinander kombinieren und textbezogen anwenden, u. a.
Pendelmethode (Drei-Schritt-Methode)
semantisches und syntaktisches Kombinieren
lineares Dekodieren
Bildung von Verstehensinseln.
können dabei eine Visualisierungstechnik zur Strukturanalyse anwenden, u. a.
Satzbild
Strukturbaum
Kästchenmethode
Einrückmethode.
können einfach zu entdeckende Textkonstituenten beschreiben und zur Untersuchung sowie Deutung von Texten unter Anleitung anwenden, u. a.
Handlungsträger bestimmen und die Personenkonstellation ermitteln
zentrale Begriffe heraussuchen und an ihnen die Thematik herausarbeiten
Konnektoren heraussuchen und daraus zeitliche und logische Zusammenhänge ableiten
Tempora bestimmen und daraus ein Tempusprofil erstellen (z. B. Vordergrund-/ Hintergrundhandlung)
gattungsspezifische Elemente heraussuchen und die Textsorte bestimmen.
können Arbeitsergebnisse in einfachen Formen selbstständig und kooperativ dokumentieren und präsentieren, u. a.
Übersetzungen vortragen und erläutern
Texte paraphrasieren
Strukturskizzen erstellen
Texte in andere Textsorten umformen
Texte szenisch gestalten und spielen
Bilder und Collagen anfertigen
Standbilder bauen.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 8
können zur Erschließung und Übersetzung von didaktisierten Texten wesentliche methodische Elemente der Satz- und Textgrammatik anwenden, u. a.
Segmentieren: die sprachlichen Einzelerscheinungen in ihre konstitutiven Elemente zerlegen
Klassifizieren: den Satz in Einheiten gliedern, die durch gemeinsame (morphologische, syntaktische, semantische) Merkmale verbunden sind
Konstruieren: Wörter und Wortgruppen bestimmen und den Satzpositionen vom Prädikat her inhalts- und formallogisch zuordnen
Analysieren: den Inhalt eines Satzes durch W-Fragen ermitteln (z. B.: quis? quid? ubi? quibus auxiliis? cur? quomodo? quando?)
Semantisieren: den Bedeutungsinhalt sprachlicher Elemente als vorläufig ansehen und kontextbezogen präzisieren.
können wesentliche methodische Elemente miteinander kombinieren und weitgehend textadäquat anwenden, u. a.
Pendelmethode (Drei-Schritt-Methode).
semantisches und syntaktisches Kombinieren
lineares Dekodieren
Bildung von Verstehensinseln.
können weitere Visualisierungstechniken zur Strukturanalyse anwenden, u. a.
Satzbild
Strukturbaum
Kästchenmethode
Einrückmethode.
können verschiedenartige Textkonstituenten beschreiben und zur Untersuchung sowie Deutung von Texten anwenden, u. a.
Handlungsträger bestimmen und die Personenkonstellation ermitteln
zentrale Begriffe heraussuchen und an ihnen die Thematik herausarbeiten
Konnektoren heraussuchen und daraus zeitliche und logische Zusammenhänge ableiten
Tempora bestimmen und daraus ein Tempusprofil erstellen (z. B. Vordergrund-/ Hintergrundhandlung)
gattungsspezifische Elemente heraussuchen und die Textsorte bestimmen.
können Arbeitsergebnisse in unterschiedlichen Formen vermehrt selbstständig und kooperativ dokumentieren und präsentieren, u. a.
Übersetzungen vortragen und erläutern
Texte paraphrasieren
Strukturskizzen erstellen
Texte in andere Textsorten umformen
Texte szenisch gestalten und spielen
Bilder und Collagen anfertigen
Standbilder bauen.
L6 · Ende Jahrgangsstufe 10
können zur Erschließung und Übersetzung von leichteren und mittelschweren Originaltexten die wesentlichen methodischen Elemente der Satz- und Textgrammatik anwenden, u. a.
Segmentieren: die sprachlichen Einzelerscheinungen in ihre konstitutiven Elemente zerlegen
Klassifizieren: den Satz in Einheiten gliedern, die durch gemeinsame (morphologische, syntaktische, semantische) Merkmale verbunden sind
Konstruieren: Wörter und Wortgruppen bestimmen und den Satzpositionen vom Prädikat her inhalts- und formallogisch zuordnen
Analysieren: den Inhalt eines Satzes durch W-Fragen ermitteln (z. B.: quis? quid? ubi? quibus auxiliis? cur? quomodo? quando?)
Semantisieren: den Bedeutungsinhalt sprachlicher Elemente als vorläufig ansehen und kontextbezogen präzisieren.
können die wesentlichen methodischen Elemente sicher miteinander kombinieren und textadäquat anwenden, u. a.
Pendelmethode (Drei-Schritt-Methode)
semantisches und syntaktisches Kombinieren
lineares Dekodieren
Bildung von Verstehensinseln.
können Visualisierungstechniken zur Strukturanalyse weitgehend sicher anwenden, u. a.
Satzbild
Strukturbaum
Kästchenmethode
Einrückmethode.
können Textkonstituenten beschreiben und zur Untersuchung sowie Deutung von Texten weitgehend selbstständig anwenden, u. a.
Handlungsträger bestimmen und die Personenkonstellation ermitteln
zentrale Begriffe heraussuchen und an ihnen die Thematik herausarbeiten
Konnektoren heraussuchen und daraus zeitliche und logische Zusammenhänge ableiten
Tempora bestimmen und daraus ein Tempusprofil erstellen (z. B. Vordergrund-/ Hintergrundhandlung)
gattungsspezifische Elemente heraussuchen und die Textsorte bestimmen.
können Arbeitsergebnisse in unterschiedlichen Formen selbstständig und kooperativ dokumentieren und präsentieren, u. a.
Übersetzungen vortragen und erläutern
Texte paraphrasieren
Strukturskizzen erstellen
Texte in andere Textsorten umformen
Texte szenisch gestalten und spielen
Bilder und Collagen anfertigen
Standbilder bauen.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 8
können grundlegende methodische Elemente der Satz- und Textgrammatik zur Erschließung und Übersetzung von einfacheren didaktisierten Texten anwenden, u. a.
Segmentieren: Zerlegung der sprachlichen Einzelerscheinungen in ihre konstitutiven Elemente
Klassifizieren: Gliederung des Satzes in Einheiten, die durch gemeinsame (morphologische, syntaktische, semantische) Merkmale verbunden sind
Konstruieren: Wörter und Wortgruppen bestimmen und den Satzpositionen vom Prädikat her inhalts- und formallogisch zuordnen
Analysieren: den Inhalt eines Satzes durch W-Fragen ermitteln (z. B.: quis? quid? ubi? quibus auxiliis? cur? quomodo? quando?)
Semantisieren: den Bedeutungsinhalt sprachlicher Elemente als vorläufig ansehen und kontextbezogen präzisieren.
sind in der Lage, diese grundlegenden methodischen Elemente miteinander zu kombinieren und textbezogen anzuwenden, u. a.
Bildung von Verstehensinseln
Pendelmethode (Drei-Schritt-Methode)
lineares Dekodieren
semantisches und syntaktisches Kombinieren.
können dabei eine Visualisierungstechnik zur Strukturanalyse anwenden, u. a.
Satzbild
Strukturbaum
Kästchenmethode
Einrückmethode.
können einige Textkonstituenten erkennen, beschreiben und ansatzweise zur Untersuchung sowie Deutung von Texten anwenden, u. a.
Handlungsträger bestimmen und die Personenkonstellation ermitteln
zentrale Begriffe heraussuchen und an ihnen die Thematik herausarbeiten
Konnektoren heraussuchen und daraus zeitliche und logische Zusammenhänge ableiten
Tempora bestimmen und daraus ein Tempusprofil erstellen (z. B. Vordergrund-/ Hintergrundhandlung)
gattungsspezifische Elemente heraussuchen und die Textsorte bestimmen.
können Arbeitsergebnisse selbstständig und kooperativ in einigen unterschiedlichen Formen dokumentieren und präsentieren, u. a.
Übersetzungen vortragen und erläutern
Texte paraphrasieren
Strukturskizzen erstellen
Texte in andere Textsorten umformen
Texte szenisch gestalten und spielen
Bilder und Collagen anfertigen
Standbilder bauen.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 10
können wesentliche methodische Elemente der Satz- und Textgrammatik zur Erschließung und Übersetzung von anspruchsvolleren didaktisierten Texten anwenden, u. a.
Segmentieren: Zerlegung der sprachlichen Einzelerscheinungen in ihre konstitutiven Elemente
Klassifizieren: Gliederung des Satzes in Einheiten, die durch gemeinsame (morphologische, syntaktische, semantische) Merkmale verbunden sind
Konstruieren: Wörter und Wortgruppen bestimmen und den Satzpositionen vom Prädikat her inhalts- und formallogisch zuordnen
Analysieren: den Inhalt eines Satzes durch W-Fragen ermitteln (z. B.: quis? quid? ubi? quibus auxiliis? cur? quomodo? quando?)
Semantisieren: den Bedeutungsinhalt sprachlicher Elemente als vorläufig ansehen und kontextbezogen präzisieren.
sind in der Lage, diese wesentlichen methodischen Elemente miteinander zu kombinieren und weitgehend textadäquat anzuwenden, u. a.
Bildung von Verstehensinseln
Pendelmethode (Drei-Schritt-Methode)
lineares Dekodieren
semantisches und syntaktisches Kombinieren.
können dabei weitere Visualisierungstechniken zur Strukturanalyse anwenden, u. a.
Satzbild
Strukturbaum
Kästchenmethode
Einrückmethode.
können verschiedenartige Textkonstituenten erkennen, beschreiben und zur Untersuchung sowie Deutung von Texten anwenden, u. a.
Handlungsträger bestimmen und die Personenkonstellation ermitteln
zentrale Begriffe heraussuchen und an ihnen die Thematik herausarbeiten
Konnektoren heraussuchen und daraus zeitliche und logische Zusammenhänge ableiten
Tempora bestimmen und daraus ein Tempusprofil erstellen (z. B. Vordergrund-/ Hintergrundhandlung)
gattungsspezifische Elemente heraussuchen und die Textsorte bestimmen.
können Arbeitsergebnisse selbstständig und kooperativ in unterschiedlichen Formen dokumentieren und präsentieren, u. a.
Übersetzungen vortragen und erläutern
Texte paraphrasieren
Strukturskizzen erstellen
Texte in andere Textsorten umformen
Texte szenisch gestalten und spielen
Bilder und Collagen anfertigen
Standbilder bauen.
Kultur und Geschichte
L6 · Ende Jahrgangsstufe 6
können zu überschaubaren Sachverhalten, teilweise unter Anleitung, Informationen beschaffen, auswerten und präsentieren, u. a.
aus Texten Informationen sachgerecht entnehmen und wiedergeben
verschiedene Quellen (z. B. Eigennamenverzeichnisse, Lexika, Sachwörterbücher, Abbildungen, Karten, Schaubilder, Jugendbücher, Internet, Museen) zum zusätzlichen Informationserwerb nutzen
ihre Kenntnisse aus anderen Fächern einbeziehen und dadurch sich allmählich zu einem Ganzen fügende Wissensinseln bilden.
einfache und überschaubare Sachverhalte eines Einzelthemas aus dem Bereich des antiken Lebens für andere verständlich präsentieren.
können bei einfachen Sachverhalten Wörter, Texte und Gegenstände aus Antike und Gegenwart unter Anleitung vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede erläutern (Tradition und Rezeption).
L6 · Ende Jahrgangsstufe 8
können zu ausgewählten Themen Informationen weitgehend selbstständig beschaffen, geordnet auswerten und präsentieren, u. a.
aus Texten Informationen sachgerecht entnehmen und wiedergeben
verschiedene Quellen (z. B. Eigennamenverzeichnisse, Lexika, Sachwörterbücher, Abbildungen, Karten, Schaubilder, Jugendbücher, Internet, Museen) zum zusätzlichen Informationserwerb nutzen
ihre Kenntnisse aus anderen Fächern einbeziehen und dadurch sich allmählich zu einem Ganzen fügende Wissensinseln bilden.
die gewonnenen Informationen in Form von kleinen Referaten geordnet auswerten und präsentieren.
können vermehrt Wörter, Texte und Gegenstände aus Antike und Gegenwart vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede erläutern (Tradition und Rezeption).
L6 · Ende Jahrgangsstufe 10
können zu ausgewählten Themen Informationen selbstständig beschaffen, geordnet auswerten und präsentieren, u. a.
aus Texten Informationen sachgerecht entnehmen und wiedergeben
verschiedene Quellen (z. B. Eigennamenverzeichnisse, Lexika, Sachwörterbücher, Abbildungen, Karten, Schaubilder, Jugendbücher, Internet, Museen) zum zusätzlichen Informationserwerb nutzen
ihre Kenntnisse aus anderen Fächern einbeziehen und dadurch sich allmählich zu einem Ganzen fügende Wissensinseln bilden.
die gewonnenen Informationen in Form von Referaten geordnet und unter Benutzung der ihnen bekannten Fachbegriffe auswerten und präsentieren.
können Wörter, Texte und Gegenstände aus Antike und Gegenwart sicher vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede erläutern (Tradition und Rezeption). 3.2 Latein ab Jahrgangsstufe 8 (L8)
im Lateinunterricht der Jahrgangsstufe 8 verfügen über erweiterte Lern- und Arbeitstechniken sowie vertiefte fremdsprachliche Lernerfahrungen auf der Basis des Englisch- und ggf. Französischunterrichts. So können sie verstärkt sprachliche Regeln, Strukturen und Formen, die sie im Lateinunterricht kennenlernen, mit denen in anderen Sprachen vergleichen. Im Übrigen sind die Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen und intellektuellen Entwicklung fortgeschritten und verwenden die deutsche Sprache differenzierter und reflektierter. Diese Lernvoraussetzungen ermöglichen insgesamt einen stärkeren Einsatz kognitivierender Verfahren. Im Lateinunterricht ab Jahrgangsstufe 8 erwerben die Schülerinnen und Schüler die grundlegende Fähigkeit zur historischen Kommunikation auf der Basis didaktisierter Texte sowie die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fortführung des Lateinunterrichts in Kursen der gymnasialen Oberstufe. Am Ende der Jahrgangsstufe 10 haben die Schülerinnen und Schüler das für den Beginn einer ersten Originallektüre erforderliche Sprachniveau erreicht. Der Lateinunterricht ab Jahrgangsstufe 8 ist deshalb durch die folgenden Schwerpunkte gekennzeichnet:
Er greift als Bündelungssprache die Lernerfahrungen der Schülerinnen und Schüler auf und führt sie aufgrund des Modellcharakters der lateinischen Grammatik zur Systematisierung sprachlicher Erscheinungen. Damit trägt er zur Vertiefung und Abrundung des Verständnisses von Sprache bei.
Die Synergieeffekte in Verbindung mit dem Unterricht in modernen Fremdsprachen können von Anfang an dazu genutzt werden, den Sprachlehrgang auf Deduktion und das Aufweisen von Parallelen und Analogien abzustellen und damit zu verkürzen.
Der Lateinunterricht bereitet das Erlernen weiterer Fremdsprachen vor und fördert damit den Ausbau bisheriger Sprachprofile.
Im Zentrum stehen von Anfang an anspruchsvollere didaktisierte Texte, die entsprechend dem Lernalter im Sinne der historischen Kommunikation vertiefend reflektiert werden. Damit werden die Schülerinnen und Schüler zügig an die Lektüre lateinischer Originaltexte in der Sekundarstufe II herangeführt.
L8 · Ende Jahrgangsstufe 8
können sich zu einfacheren ausgewählten Themen Informationen beschaffen, auswerten und präsentieren, u. a.
aus Texten Informationen sachgerecht entnehmen und wiedergeben
verschiedene Quellen (z. B. Eigennamenverzeichnisse, Lexika, Sachwörterbücher, Abbildungen, Karten, Schaubilder, Jugendbücher, Internet, Museen) zum zusätzlichen Informationserwerb nutzen sowie
ihre Kenntnisse aus anderen Fächern einbeziehen und dadurch sich allmählich zu einem Ganzen fügende Wissensinseln bilden.
die gewonnenen Informationen auswerten und in Form von kleinen Referaten präsentieren.
können zu besonders markanten Themen Texte und Gegenstände aus Antike und Gegenwart vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede erläutern (Tradition und Rezeption).
L8 · Ende Jahrgangsstufe 10
können sich zu komplexeren ausgewählten Themen Informationen beschaffen, sie geordnet auswerten und präsentieren, u. a.
aus Texten Informationen sachgerecht entnehmen und wiedergeben
verschiedene Quellen (z. B. Eigennamenverzeichnisse, Lexika, Sachwörterbücher, Abbildungen, Karten, Schaubilder, Jugendbücher, Internet, Museen) zum zusätzlichen Informationserwerb nutzen sowie
ihre Kenntnisse aus anderen Fächern einbeziehen und dadurch sich allmählich zu einem Ganzen fügende Wissensinseln bilden.
die gewonnenen Informationen auswerten und strukturiert in Form von Referaten präsentieren.
können Texte und Gegenstände aus Antike und Gegenwart vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede erläutern (Tradition und Rezeption).