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Lehrpläne Nordrhein-Westfalen
Grundschule
Katholische Religionslehre
prozessbezogen
Miteinander leben in Gottes Schöpfung
18
Die Frage nach Gott
30
inhaltsbezogen
Jesus Christus
25
Kirche und Gemeinde
21
Die Bibel
11
Religionen und Weltanschauungen
17
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Miteinander leben in Gottes Schöpfung
Ende Schuleingangsphase
bewerten Möglichkeiten des achtsamen Umgangs mit sich und anderen,
beschreiben ihre Einmaligkeit und die Unverwechselbarkeit eines jeden Menschen (u. a. Wahrnehmung von Eigenschaften und Fähigkeiten),
geben Erzählungen von der Sorge Gottes und der Zuwendung Jesu zu den Menschen wieder und beziehen sie auf ihre Erfahrungen,
bewerten Erfahrungen im Zusammenleben mit anderen vor dem Hintergrund der Einmaligkeit und Bedeutsamkeit jedes einzelnen Menschen für Gott (u. a. menschliche Fürsorge und Solidarität als Zeichen der Liebe Gottes),
erläutern die Bedeutung der Goldenen Regel als biblische Weisung für das Zusammenleben.
Ende Klasse 4
erläutern die Einzigartigkeit jedes Menschen mit seinen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Grenzen sowie Potenzialen,
reflektieren freudige und schmerzhafte Erlebnisse und stellen Erfahrungen im Umgang mit diesen Erlebnissen dar,
erläutern Gottes bedingungslose Annahme jedes Menschen,
beschreiben die Verschiedenartigkeit der Menschen und die Bedeutung von Vielfalt für das Zusammenleben (Umgang in Würde und Solidarität).
Ende Schuleingangsphase
beschreiben ihre Wahrnehmungen von ihrer Umwelt,
formulieren Fragen nach dem Ursprung der Welt,
beschreiben anhand biblischer Geschichten Gott als Schöpfer der Welt,
stellen Freude, Lob und Dankbarkeit über die Schöpfung in elementaren Ausdrucksformen dar,
benennen Ideen und Regeln für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung.
Ende Klasse 4
unterscheiden naturwissenschaftliche Erkenntnisse und biblische Deutungsperspektiven zur Entstehung der Welt,
benennen wesentliche Aussagen der beiden Schöpfungstexte,
erläutern die besondere Stellung des Menschen in der Schöpfung,
erörtern an Beispielen Möglichkeiten und Grenzen eines verantwortungsvollen christlichen Umgangs mit der Schöpfung auch in eigener Mitverantwortung.
Die Frage nach Gott
Ende Schuleingangsphase
erläutern die Bedeutung zentraler religiöser Symbole (u. a. Hand, Wasser, Licht),
reflektieren Musik und Bilder als religiöse Ausdrucksform,
deuten alltägliche und biblische Bildworte (u. a. Hirte, Vater),
erläutern das christliche Verständnis von Engeln als Boten Gottes (Rafael, Gabriel).
Ende Klasse 4
erläutern ausgewählte Zeichen, Symbole, Bilder und Rituale und stellen Bezüge zum eigenen Leben her (u. a. Herz, Weg, Brot),
deuten den Gottesnamen JHWH sowie biblische Bildworte, Redewendungen und Metaphern von Gott,
deuten die Botschaft Jesu vom Reich Gottes in Gleichnissen und stellen Bezüge zum eigenen Leben her,
stellen an Beispielen Bezüge zwischen Psalmen und ihren eigenen Erfahrungen her (Wiederfinden menschlicher Grunderfahrungen, Hinwendung der Menschen zu Gott),
beschreiben biblische Hoffnungsbilder und stellen Bezüge zu ihrer eigenen Lebenssituation her.
Ende Schuleingangsphase
beschreiben die Bedeutung vertrauensvoller Begegnungen und Gespräche mit anderen Menschen,
beschreiben vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten der (eigenen) Hinwendung zu Gott und stellen diese dar (Psalmworte, Sonnengesang, (eigene) Gebete),
benennen unterschiedliche elementare Ausdrucksformen der Gottesbeziehung (Loben, Danken, Bitten, Klagen),
stellen Formen des gelebten katholischen Glaubens dar (u. a. liturgische Feiern).
Ende Klasse 4
erörtern vor dem Hintergrund biblischer Texte Möglichkeiten der Gotteserfahrung in der Begegnung mit Menschen,
benennen grundlegende Gebete und beschreiben diese als Ausdruck der Beziehung zu Gott,
deuten das Vaterunser, das christliche Grundgebet, und tragen dieses auswendig vor,
erläutern das christliche Verständnis der Dreieinigkeit Gottes anhand von Worten, Bildern, Symbolen und Gesten (u. a. Kreuzzeichen, Segenswünsche).
Ende Schuleingangsphase
formulieren Fragen nach und an Gott,
geben exemplarische Glaubensgeschichten des Alten Testaments wieder (Noah, Abraham und Sara, Josef und seine Brüder),
beschreiben die Berufung biblischer Propheten (u. a. Samuel),
beschreiben mithilfe ausgewählter Psalmworte menschliche Grundhaltungen vor Gott.
Ende Klasse 4
erklären den Weg des Volkes Israel anhand von Erzählungen als Erfahrung der sorgenden Führung Gottes (u. a. Mose und der Auszug aus Ägypten, die Zehn Gebote),
beschreiben anhand von biblischen und heutigen Glaubenszeugnissen den Glauben als wesentliche Inspirations- und Kraftquelle für die persönliche Lebensgestaltung von Menschen,
erörtern an biblischen Erzählungen das Verständnis von Gott als Gott der Freiheit und der Gerechtigkeit,
beschreiben verschiedene Biografien von Frauen im Alten und/ oder Neuen Testament und vergleichen sie in Ansätzen vor ihrem historischen Hintergrund (Rut),
erläutern anhand biblischer Erzählungen die aktive und Verantwortung übernehmende Rolle von Frauen und Männern,
erläutern Beweggründe der Propheten für ihren Aufruf zur Umkehr und ihre Ermutigung zum Vertrauen auf Gott (Jona, Elija, Jesaja),
erläutern Darstellungsmöglichkeiten menschlicher Grundhaltungen mit Worten und Bildern aus Psalmen,
stellen Fragen nach Gott und nach dem Leid in der Welt und benennen Antworten aus der Bibel,
beschreiben anhand eines biblischen Textes das in schwierigen Lebenssituationen von gläubigen Menschen erfahrene Gottvertrauen, die Erfahrung von Trost sowie das Erlangen von Zuversicht für den weiteren persönlichen Lebens- und Glaubensweg.
Jesus Christus
Ende Schuleingangsphase
geben in Auszügen die Kindheitsgeschichten Jesu wieder (Marias Besuch bei Elisabeth, Jesu Geburt, Jesus im Tempel),
beschreiben zentrale Bilder und Symbole im Kontext der Geburt Jesu (u. a. Krippe, Stern).
Ende Klasse 4
vergleichen die Kindheitsgeschichten nach Lukas und Matthäus,
reflektieren die Botschaft des Weihnachtsfestes hinsichtlich der Glaubensüberzeugung „Gott wird Mensch und kommt zu den Menschen“,
erläutern die Bedeutung Marias, der Mutter Jesu Christi.
Ende Schuleingangsphase
geben Erzählungen Jesu von Gott dem Vater wieder und erläutern in Ansätzen deren Bedeutung (u. a. Vergebungsbereitschaft Gottes am Beispiel des Zachäus),
erschließen anhand biblischer Geschichten zentrale Elemente im Leben und Handeln Jesu (Gemeinschaft mit Frauen und Männern, unterschiedsloses Zugehen auf Menschen, Nachfolge, Veränderungen im Leben von Menschen durch die Begegnung mit Jesus),
geben biblische Gleichnisse wieder,
beschreiben Fehler und Versagen im menschlichen Leben und stellen anhand von eigenen Erfahrungen die Bedeutung von Versöhnung dar (u. a. Zachäus).
Ende Klasse 4
zeigen anhand von Erzählungen zu Herkunft, Worten und Taten Jesu dessen Zugehörigkeit zu und Verbundenheit mit dem Judentum auf,
beschreiben Jesu Rede von Gott und stellen Bezüge zum eigenen Leben her,
deuten biblische Geschichten vom bedingungslos liebenden Umgang Jesu mit den Menschen (Begegnungs- und Nachfolgegeschichten, Wundererzählungen, Heilungsgeschichten),
deuten anhand biblischer Geschichten Grunderfahrungen von Schuld und Vergebung,
benennen das Sakrament der Versöhnung und setzen es in Beziehung zu Jesu Rede von Gott als Hilfe zu Umkehr, Versöhnung und Neuanfang (Gleichnis vom barmherzigen Vater).
Ende Schuleingangsphase
geben biblische Geschichten vom Leiden und Sterben Jesu Christi wieder und stellen Bezüge zu Leiderfahrungen in ihrer Lebenswelt her (Krankheit, Sterben, Tod),
unterscheiden biblische Auferstehungserzählungen und zeigen Hoffnungsbilder auf (Emmausgeschichte, die Frauen am Grab).
Ende Klasse 4
beschreiben anhand von Auszügen aus den Evangelien die wichtigsten Stationen und relevante Personen im Kontext von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi,
setzen das letzte Mahl Jesu Christi mit seinen Jüngern in Bezug zur Eucharistiefeier der Kirche,
erläutern das christliche Verständnis von Jesu Tod als Konsequenz seiner Liebe zu Gott und den Menschen,
beschreiben die Auferstehung, die Bestätigung Jesu Christi durch Gott, und deren Bedeutung (Mut, Hoffnung).
Ende Schuleingangsphase
beschreiben die Lebenswege von Heiligen und ermitteln in deren Legenden Hinweise für die Nachfolge Jesu Christi (St. Elisabeth, St. Martin, St. Nikolaus),
beschreiben anhand von Heiligen gelebte Traditionen.
Ende Klasse 4
recherchieren – auch digital – christlich geprägte Lebenswege von Menschen und reflektieren deren Einsatz für andere (Franziskus, „Helden des Alltags“),
erörtern die Bedeutung von Orientierungen an Leben und Botschaft von Jesus Christus für verantwortungsvolles christliches Handeln im Alltag,
deuten an Marias Lebensweg, wie Menschen sich von Gott in Anspruch nehmen lassen und unter dem Anspruch Gottes handeln.
Kirche und Gemeinde
Ende Schuleingangsphase
erkunden einen katholischen Kirchenraum und erklären die Bedeutung von Elementen der Innengestaltung (u. a. Taufbecken, Altar, Kreuz, Osterkerze),
benennen die Kirche als Ort der Versammlung und Feier christlicher Gemeinden,
beschreiben die katholische Kirchengemeinde als einen Ort der Gemeinschaft von Gläubigen (Menschen unterschiedlichen Alters, gemeinsame Gottesdienstfeier, Erleben von Gemeinschaft),
beschreiben die Bedeutung des Sakraments der Taufe.
Ende Klasse 4
erläutern die Bedeutung typischer Merkmale der Innengestaltung einer katholischen Kirche für den Gottesdienst (u. a. Ambo, Tabernakel, Ewiges Licht, Kreuzweg),
erläutern die Bedeutung der Sakramente als Gottes Zuwendung und wirksame Zeichen der Gegenwart Jesu Christi (Taufe, Eucharistie, Buße/ Versöhnung),
benennen Aufgaben und Dienste in der Gemeinde,
beschreiben Möglichkeiten der aktiven Mitwirkung von Kindern in der Gemeinde.
erläutern die Anfänge der evangelischen Konfession,
vergleichen die evangelische und katholische Konfession hinsichtlich zentraler Gemeinsamkeiten und Unterschiede (Räume, äußere Merkmale, liturgische Handlungen, Gemeindeleben),
erläutern Möglichkeiten gelebter Ökumene.
Ende Schuleingangsphase
beschreiben Erfahrungen mit Ritualen und Festen (u. a. Stille, gemeinsames Mahl),
stellen Elemente gottesdienstlicher Feiern und ihre liturgische Gestaltung dar (u. a. Kreuzzeichen, Lobpreis, Fürbitten, Gebetshaltungen),
beschreiben Feiern in der Gemeinschaft und benennen zentrale Feste des Kirchenjahres (Weihnachten, Ostern).
Ende Klasse 4
erläutern den Auftrag Jesu Christi zur Feier der Eucharistie,
erläutern den Ablauf des Kirchenjahres und die Bedeutung der zentralen Feste (Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Christi Himmelfahrt),
nehmen begründet Stellung zu heutigen Ausprägungsformen christlicher Feste (Reflexion von Konsumverhalten, mediale Darstellungen).
Ende Schuleingangsphase
erzählen vom Einsatz von Menschen für andere vor dem Hintergrund der Nachfolge Jesu Christi.
Ende Klasse 4
beschreiben in Grundzügen den Auftrag der Kirche vor dem Hintergrund der Nachfolge Jesu Christi,
erörtern vor dem Hintergrund des kirchlichen Auftrags Beispiele für Möglichkeiten und Grenzen der Übernahme von Verantwortung für sich und andere,
beschreiben biblische Weisungen für das Zusammenleben der Menschen (u. a. Auszüge aus Bergpredigt).
Die Bibel
Ende Schuleingangsphase
benennen die Bibel als Heilige Schrift und als das zentrale Buch der Kirche,
unterscheiden in der Bibel das Alte und das Neue Testament.
Ende Klasse 4
beschreiben das Alte Testament als jüdische Wurzel des christlichen Glaubens,
erläutern, inwiefern das Neue Testament die Botschaft von Jesus Christus und die Anfänge der Kirche überliefert,
beschreiben die Bibel als Bibliothek mit Büchern unterschiedlicher Herkunft und Texten unterschiedlicher Gattung,
beschreiben in Grundzügen Entstehung und wesentliche Merkmale der Evangelien,
erläutern die Bedeutung der Bibel als Heilige Schrift im Leben der Christinnen und Christen sowie deren Bedeutung im Gottesdienst.
Ende Schuleingangsphase
recherchieren – auch digital – die Herkunftsregion Jesu (Landschaft, Lebensbedingungen) und beschreiben diese.
Ende Klasse 4
unterscheiden verschiedene religiöse Gruppierungen zur Zeit Jesu,
benennen wichtige Regionen und Städte in der Bibel
beschreiben unterschiedliche Vorstellungen von Geschlechterrollen in der Gesellschaft zur Zeit Jesu.
Religionen und Weltanschauungen
Ende Schuleingangsphase
beschreiben ihre Wahrnehmung von Menschen verschiedener Religionen und nichtreligiöser Überzeugungen in ihrer Umgebung,
identifizieren Gotteshäuser/Gebetsstätten der Religionen,
recherchieren – auch digital – Elemente aus der Glaubenspraxis anderer Religionen und berichten davon.
Ende Klasse 4
recherchieren und präsentieren – auch digital – Elemente des jüdischen Glaubens (Tora, Schabbat, Pessach, Synagoge),
recherchieren und präsentieren – auch digital – Elemente des islamischen Glaubens (Koran, Mohammed, Ramadan, Moschee),
beschreiben ausgehend von biblischen Geschichten die Bedeutung Abrahams in Judentum, Christentum und Islam,
beschreiben zentrale religiöse Ausdrucksformen in Judentum, Christentum, Islam und in einer weiteren Religion ihrer Lebenswelt.
Ende Schuleingangsphase
beschreiben in Ansätzen die Gleichwertigkeit aller Menschen,
zeigen unterschiedliche Lebensbedingungen von Menschen in ihrer Umgebung auf,
beschreiben an Beispielen, wie die Lebensumstände eines Menschen dessen Leben prägen können,
nennen vor dem Hintergrund christlicher Verantwortung Möglichkeiten, sich in ihrem Umfeld für ein friedliches Miteinander von Menschen verschiedener Religionen einzusetzen.
Ende Klasse 4
reflektieren Zusammenhänge zwischen biblischen Weisungen und dem Zusammenleben der Menschen (u. a. Zehn Gebote, Doppelgebot der Liebe) und entwickeln Umsetzungsmöglichkeiten für den eigenen Alltag,
beschreiben an Beispielen Werte und Handlungsregeln anderer Religionen und Gemeinschaften und vergleichen sie (u. a. Goldene Regel),
erläutern Chancen sowie mögliche Herausforderungen des Zusammenlebens mit Menschen anderen Glaubens bzw. anderer Überzeugungen,
erläutern an Beispielen die Entwicklung von stereotypen Vorstellungen und Vorurteilen,
erörtern die Bedeutung des Erinnerns und Gedenkens für gegenwärtiges und zukünftiges Zusammenleben in christlicher Verantwortung,
setzen sich an Beispielen mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Vergangenheit und Gegenwart kritisch auseinander und beschreiben auf christlichen Werten basierende mögliche Handlungsweisen.
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