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Wahrnehmungsfähigkeit
steuern ihre Bewegung durch den Einsatz körpernaher (taktil, vestibulär, kinästhetisch) und körperferner Sinne (visuell, auditiv).
steuern bewusst ihre Bewegung körpernaher (taktil, vestibulär, kinästhetisch) und körperferner (visuell, auditiv) Sinne zur Verbesserung ihrer Bewegungsqualität.
Körperschema
erfassen ihr Körperschema in Ruhe und in einfachen Bewegungssituationen (Körperhaltungen im Liegen, Sitzen, Stehen, Gehen und Laufen).
verhalten sich körpergerecht bei unterschiedlichen Bewegungsanforderungen.
Anspannung und Entspannung
stellen Spannung und Entspannung alsbewegungsrelevante Größen zielgerichtet her.
setzen ihre Körperspannung in verschiedenen Anforderungssituationen zweckmäßig ein.
nutzen Spannung und Entspannung als gesundheitsförderliche Selbsterfahrung.
Koordination und Kondition
führen angeleitet Übungen zur Schulung ihrer koordinativen (u. a. Gleichgewichtsfähigkeit) Fähigkeiten durch.
führen Übungen zur Schulung ihrer koordinativen (u. a. Gleichgewichtsfähigkeit) und konditionellen Fähigkeiten durch.
benennen die Reaktionen ihres Körpers auf körperliche Belastungen.
passen ihr Bewegungshandeln ihren Körperreaktionen an.
beschreiben erste Zusammenhänge von Bewegungsbelastung und Körperreaktion.
Selbstregulation und Bewegung
führen ausgewählte Bewegungsaufgaben zur Verbesserung der exekutiven Funktionen (Arbeitsgedächtnis, Impulskontrolle, kognitive Flexibilität) aus.
beschreiben in Grundzügen die Bedeutung von Emotionen auf selbstregulative Prozesse.
Spielerfahrungen, Spielideen und Spielräume
spielen in vorgegebenen oder selbstgewählten Bewegungsanlässen (u. a. mit Alltags-, Spiel- und Sportmaterialien).
setzen Kriterien für ein gelingendes Spiel um.
setzen vorgegebene Spielideen und einfache eigene Spielentwürfe um.
übertragen Spielideen auf unterschiedliche Spielräume.
treffen erste Vereinbarungen (u. a. Spielregel, Spielgerät, Spielraum) zur Aufrechterhaltung des Spiels.
orientieren und bewegen sich kontrolliert in vorgegebenen und selbst gestalteten Spielräumen.
Das gemeinsame Spiel
erkennen vereinbarte Spielregeln an.
benennen Gründe für ein gelingendes Spiel.
nehmen notwendige einfache Spielveränderungen vor.
setzen im Miteinander ein faires Gegeneinander um.
Lernförderliche Spiele
spielen einfache lernförderliche Spiele und Spielformen unter Berücksichtigung ausgewählter Zielsetzungen (u. a. Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit).
entdecken lernförderliche Elemente (u.a. Impulskontrolle, kognitive Flexibilität) im Spielkontext.
beschreiben in Grundzügen Auswirkungen von Mechanismen der Selbstregulation (u. a. Impulskontrolle) auf Spielsituationen.
Laufen – Sprint, Ausdauer, Hindernis
bewältigen unterschiedliche Laufanforderungen.
beherrschen die Sprinttechnik in Grobform.
beschreiben ihre körperlichen Reaktionen beim schnellen und ausdauernden Laufen.
benennen wesentliche Bewegungsmerkmale beim Sprint (Armschwung, Ballenaufsatz, Zieleinlauf).
laufen ausdauernd (10 Min.) in einem gleichmäßigen und selbst gewählten Tempo.
laufen rhythmisch über Hindernisse (u. a. Reifen, Matten, Hürden).
Springen – Weitsprung, hoch springen
bewältigen unterschiedliche Sprungsituationen.
beherrschen die Weitsprungtechnik in Grobform (Anlauf, Absprung, Flugphase, Landung).
beschreiben erste technische Erfahrungen beim Überwinden von Höhen und Weiten.
überwinden Hindernisse in der Höhe (Grundform Schersprung).
benennen wesentliche technische Bewegungsmerkmale beim Weitsprung und hoch Springen.
Werfen – Weitwurf
erproben verschiedene Wurfarten (u. a. Schlagballwurf).
führen die Technik des Schlagballwurfs in der Grobform aus.
beschreiben erste technische Erfahrungen beim Weitwurf.
benennen wesentliche technische Bewegungsmerkmale des Schlagballwurfs (Ballhaltung, Anlauf,Wurfauslage, Abwurf, Flugbahn).
werfen mit unterschiedlichen Wurfobjekten.
wenden anforderungsbezogen Stoß- und Wurftechniken an.
Leichtathletische Wettbewerbe und Wettkämpfe
bewältigen angeleitet und regelgerecht Wettbewerbssituationen.
erfüllen messbare Anforderungen bei Wettbewerben oder Wettkämpfen.
erweitern ihre individuelle Leistungsfähigkeit auf Grundlage ihrer Erfahrungen in Wettbewerbs- oder Wettkampfsituationen.
Wassergewöhnung und Sicherheit
nutzen in spielerischer und ganzheitlicher Form die spezifischen Eigenschaften und Wirkungen des Wassers (u. a. Wasserwiderstand, Kältereiz).
beschreiben Empfindungen (u. a. Unsicherheit, Freude, Angst, Mut).
spielen mit- und gegeneinander erlebnisreich im Wasser.
wenden Grundsätze der Bade-, Hygiene- und Sicherheitsregeln zielgerichtet und umweltbewusst an.
Grundfertigkeiten: Springen und Tauchen, Atmen, Drehen, Rollen, Gleiten, (Sich) Fortbewegen
springen unter Einhaltung von Sprungregeln sicher und sachgerecht.
tauchen mit offenen Augen tief und weit unter Einhaltung der Tauchregeln.
wenden grundlegende Atemtechniken situationsgerecht an.
wechseln ihre Körperposition im Wasser aufgrund eines initialen Kraftimpulses.
nutzen den statischen und dynamischen Auftrieb des Wassers zum Gleiten und (Sich-)Fortbewegen.
Basisstufe ‚Schwimmen können‘
schwimmen mit und ohne Hilfsmittel ökonomisch und ausdauernd in Bauch- und Rückenlage.
schwimmen nach Sprung ins Wasser 100 m ohne Unterbrechung in beliebiger Zeitmit einer ausgewählten Wechsel- oder Gleichzugtechnik sicher in der Grobform und verlassen das Becken selbständig.
Gleichgewicht als Bewegungserlebnis
balancieren variantenreich (u. a. verschiedene Geräte, Höhen, Untergründe).
bewältigen Balancieraufgaben mit komplexeren Anforderungen.
Raum- und Lageerfahrungen
erproben gerätespezifische Bewegungsanlässe (u. a. Schwingen, Schaukeln, Drehen, Rollen, Stützen, Springen).
bewältigen Bewegungsaufgaben im Schwingen, Schaukeln, Drehen, Rollen, Stützen und Springen an unterschiedlichen Geräten.
beschreiben Erfahrungen in einfachen turnerischen Wagnissituationen.
beurteilen turnerische Wagnissituationen anhand ausgewählter Kriterien.
Kunststücke und Akrobatik
bewältigen einfache turnerische Bewegungsaufgaben, auch an Geräten und Gerätekombinationen.
demonstrieren turnerisches Bewegen an vorgegebenen oder selbst gewählten Geräten und Gerätekombinationen.
berücksichtigen beim Auf-, Abbau und Transport von Geräten erste notwendige Sicherheitsaspekte.
benennen Geräte und wenden erforderliche Sicherheitsaspekte an.
Normungebundenes Turnen an Geräten und Gerätekombinationen
bewältigen einfache turnerische Bewegungsaufgaben, auch an Geräten und Gerätekombinationen.
demonstrieren turnerisches Bewegen an vorgegebenen oder selbst gewählten Geräten und Gerätekombinationen.
berücksichtigen beim Auf-, Abbau und Transport von Geräten erste notwendige Sicherheitsaspekte.
benennen Geräte und wenden erforderliche Sicherheitsaspekte an.
Normgebundenes Turnen an Geräten
setzen Körperspannung und Kraft beim Erlernen turnerischer Bewegungen ein.
wenden ihre Körperspannung und Kraft beim Erlernen turnerischer Bewegungen an.
führen einfache turnerische Bewegungen an ausgewählten Geräten (u. a. Boden, Kasten, Reck) aus.
demonstrieren in der Grobform turnerische Bewegungsfertigkeiten an Geräten (Reck, Barren, Bock, Kasten, Boden, Ringe).
sammeln erste Erfahrungen im Sichern und Helfen.
Vielfalt der Ausdrucks- und Bewegungsformen
gestalten vorgegebene Ausdrucks- und Bewegungsformen mit und ohne Handgerät(en) oder Objekt(en) nach.
kombinieren und variieren Ausdrucks- und Bewegungsformen mit unterschiedlichen Handgeräten und Objekten.
präsentieren einfache Ausdrucks- und Bewegungsformen.
präsentieren kriteriengeleitete (u. a. Bewegungsqualität) Ausdrucks- und Bewegungsformen.
Rhythmus, Bewegungsgestaltung und Tanz
setzen vorgegebene Rhythmen und erste Tänze unter Beachtung einfacher Ausführungskriterien (u. a. Präzision) um.
entwerfen und präsentieren einzeln, mit dem Partner oder in der Gruppe einfache, kriteriengeleitete (u. a. Synchronität) Bewegungsgestaltungen.
vergleichen ausgewählte Tanzformen anderer Kulturen.
variieren nach vorgegebenen Gestaltungskriterien (u.a. Raum, Rhythmus, Form) einfache Tänze.
vergleichen kriteriengeleitet Tanzformen aus Alltag und Lebenswelt der Mitschülerinnen und Mitschüler.
Bewegung als Kommunikations- und Ausdrucksmöglichkeit
stellen mit Bewegung Alltagssituationen, Rollen, Gefühle und Stimmungen dar.
erproben und präsentieren allein und in der Gruppe pantomimische und szenische Darstellungsmöglichkeiten.
Ideen und Strukturen von Regel- und Sportspielen
spielen regelgeleitet und rollengerecht Kleine Spiele.
setzen Spielidee und Regelungen komplexerer Spiele um.
spielen Sportspiele nach vereinfachten Regeln.
Spielspezifische motorische Fertigkeiten
demonstrieren sportspielübergreifende motorische Grundfertigkeiten in einfachen spielerischen Übungsformen.
wenden erste motorische Grundfertigkeiten (u. a. Fangen, Werfen, Passen) in einfachen Spielsituationen an.
wenden sportspielspezifische Grundfertigkeiten situationsgerecht an.
Taktische Verhaltensweisen und Anpassung an das Spielgeschehen
verhalten sich aufmerksam in einfachen Spielsituationen.
setzen taktische Überlegungen in einfachen spielorientierten Situationen ein.
setzen erste taktische Überlegungen in einfachen spielorientierten Situationen um.
modifizieren aufgrund erkannter Spielprobleme ihr taktisches Spielverhalten.
nehmen während des Spiels verschiedene einfache Rollen an.
variieren das Spiel durch die Wahrnehmung unterschiedlicher Rollen (Angriff, Verteidigung).
beurteilen ihr Spielverhalten in Spielsituationen.
Fairness und Respekt
spielen in ersten kleinen Regelspielen freudvoll, fair und respektvoll mit- und gegeneinander.
lösen miteinander durch faires und respektvolles Spielverhalten Konfliktsituationen.
zeigen emotional regelkonformes Verhalten bei Erfolg und Misserfolg.
Bewegungserfahrungen und Bewegungskönnen in natürlichen und gestalteten Räumen
erproben ausgewählte Gleit-, Fahr- oder Rollgeräte in unterschiedlichen Räumen.
entwickeln grundlegende gerätspezifische Fertigkeiten (u. a. Verlagerung des Körperschwerpunktes).
beschreiben ihre Bewegungserfahrungen mit den ausgewählten Gleit-, Fahr- oder Rollgeräten.
bewältigen vorgegebene oder selbstentwickelte Anforderungssituationen mit ausgewählten Gleit-, Fahr- oder Rollgeräten.
nutzen Fahreigenschaften zur Bewältigung von Bewegungsaufgaben (u. a.bremsen, Kurven fahren).
halten Sicherheitsvorgaben in Abhängigkeit von Material, Raum und Personal ein.
beachten grundlegende Sicherheitsaspekte.
bewältigen bewegungssicher Gleit-,Fahr- oder Rollherausforderungen (u. a. Mehrfachaufgaben im Parcours) in natürlicher und gestalteter Umwelt.
beurteilen Wagnissituationen anhand äußerer und innerer Faktoren.
Körperkontakt und Kooperation – Achtsamkeit im Miteinander
gehen bei Spiel- und Übungsformen (Gruppen- und Zweikampfsituationen) kooperativ und achtsam miteinander um.
bauen Zutrauen für Körperkontakt auf.
Spielerische Kampfformen
führen einfache spielerische Kampfformen (u. a. Zieh- und Schiebekämpfe) durch und beschreiben ihre Erfahrungen.
führen spielerische Kampfformen (um Zonen, Körperlagen, Material) durch.
entwickeln spielerische Kampfformen weiter.
Kampfformen und Regelungen
führen einfache Kampfformen (Boden- und Gruppenkämpfe) regelgerecht durch.
erfinden Kriterien geleitet eigene Kampfformen und deren Regelungen.
bewerten Kriterien geleitet Kampfformen und deren Regelungen.
Taktische Fähigkeiten und technische Fertigkeiten
setzen einfache taktische Fähigkeiten (u. a. Vergrößerung der Körperfläche) ein.
wenden erste technische Fertigkeiten (Greifen, Heben, Drehen, Wenden, Schieben, Ziehen) an.
setzen erlernte technische Fertigkeiten und taktische Fähigkeiten zielorientiert in Kampfformen ein.
Taktische Fähigkeiten und technische Fertigkeiten
kämpfen unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen der Gegner in oder des Gegners.
gehen unter Einhaltung erlernter Regeln im Gegeneinander achtsam miteinander um.