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Lehrpläne Nordrhein-Westfalen
Gymnasium
Katholische Religionslehre
inhaltsbezogen
Sachkompetenz – übergeordnete Kompetenzerwartungen
20
Inhaltsfeld 1 · Menschsein in Freiheit und Verantwortung — Sachkompetenz
10
Inhaltsfeld 2 · Sprechen von und mit Gott — Sachkompetenz
12
Inhaltsfeld 3 · Jesus, der Christus — Sachkompetenz
12
Inhaltsfeld 4 · Kirche als Nachfolgegemeinschaft — Sachkompetenz
20
Inhaltsfeld 5 · Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens — Sachkompetenz
9
Inhaltsfeld 6 · Weltreligionen im Dialog — Sachkompetenz
13
Inhaltsfeld 7 · Religion in einer pluralen Gesellschaft — Sachkompetenz
8
prozessbezogen
Methodenkompetenz – übergeordnete Kompetenzerwartungen
12
Urteilskompetenz – übergeordnete Kompetenzerwartungen
9
Handlungskompetenz – übergeordnete Kompetenzerwartungen
7
Inhaltsfeld 1 · Menschsein in Freiheit und Verantwortung — Urteilskompetenz
5
Inhaltsfeld 2 · Sprechen von und mit Gott — Urteilskompetenz
4
Inhaltsfeld 3 · Jesus, der Christus — Urteilskompetenz
4
Inhaltsfeld 4 · Kirche als Nachfolgegemeinschaft — Urteilskompetenz
7
Inhaltsfeld 5 · Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens — Urteilskompetenz
4
Inhaltsfeld 6 · Weltreligionen im Dialog — Urteilskompetenz
5
Inhaltsfeld 7 · Religion in einer pluralen Gesellschaft — Urteilskompetenz
5
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Ende Jahrgangsstufe 6
entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt und beschreiben erste Antwortversuche,
entwickeln Fragen nach der Erfahrbarkeit Gottes in der Welt,
beschreiben exemplarische Geschichten des Alten und Neuen Testaments als Ausdruck des Glaubens an den den Menschen zugewandten Gott,
erläutern an exemplarischen Ereignissen die Entstehung und Entwicklung der frühen Kirche,
unterscheiden Religionen und Konfessionen im Hinblick auf Formen gelebten Glaubens,
beschreiben die Verantwortung für sich und andere als Konsequenz einer durch den Glauben geprägten Lebenshaltung,
deuten religiöse Sprache und Zeichen an Beispielen,
beschreiben und deuten Ausdrucksformen religiöser, insbesondere kirchlicher Praxis,
erklären die Bedeutung religiöser, insbesondere kirchlicher Räume und Zeiten,
unterscheiden religiöse und säkulare Ausdrucksformen im Alltag.
Ende Jahrgangsstufe 10
entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab,
ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaftlichen und historischen Kontexte ein,
erläutern biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck des Glaubens an den sich offenbarenden Gott,
erklären exemplarisch historische Herausforderungen der Kirche in der Nachfolge Jesu,
beschreiben Wege des Suchens nach Sinn und Heil in Religionen,
beschreiben im Vergleich mit anderen Religionen spezifische Merkmale des christlichen Glaubens,
entfalten und begründen die Verantwortung für sich und andere als Ausdruck einer durch den Glauben geprägten Lebenshaltung,
erläutern an Beispielen die grundlegende Bedeutung bildhaften Sprechens als eine Ausdrucksform des Glaubens,
unterscheiden und deuten Ausdrucksformen des Glaubens in Religionen,
unterscheiden religiöse und säkulare Ausdrucksformen im soziokulturellen Kontext.
Ende Jahrgangsstufe 6
erschließen angeleitet religiös relevante Texte,
finden selbstständig Bibelstellen auf,
deuten biblische Texte unter Berücksichtigung des jeweiligen lebensweltlichen Hintergrunds,
erschließen und deuten angeleitet religiös relevante künstlerische Darstellungen,
recherchieren in digitalen Medienangeboten zur Erschließung religiös relevanter Themen,
gestalten religiös relevante Inhalte kreativ und erläutern ihre Umsetzungen.
Ende Jahrgangsstufe 10
analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte,
beziehen bei der Deutung biblischer Texte den Entstehungskontext und die Besonderheiten der literarischen Form ein,
führen angeleitet einen synoptischen Vergleich durch,
analysieren kriteriengeleitet religiös relevante künstlerische Darstellungen und deuten sie,
führen im Internet angeleitet Informationsrecherchen zu religiös relevanten Themen durch, bewerten die Informationen, Daten und ihre Quellen und bereiten sie adressatengerecht auf,
gestalten religiös relevante Inhalte kreativ und begründen kriteriengeleitet ihre Umsetzungen.
Ende Jahrgangsstufe 6
begründen ansatzweise eigene Standpunkte zu religiösen und ethischen Fragen,
bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte,
erörtern in Ansätzen die Verwendung und die Bedeutung von religiösen und säkularen Ausdrucksformen im Alltag,
erörtern in Ansätzen Handlungsoptionen, die sich aus dem Christsein ergeben,
reflektieren Erfahrungen von Stille und innerer Sammlung.
Ende Jahrgangsstufe 10
erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen,
reflektieren die Bedeutung grundlegender christlicher Positionen und Werte im Prozess eigener ethischer Urteilsfindung,
erörtern die Verwendung und die Bedeutung von religiösen und säkularen Ausdrucksformen im soziokulturellen Kontext,
erörtern an Beispielen Handlungsoptionen, die sich aus dem Christsein ergeben.
Ende Jahrgangsstufe 6
vertreten eigene Positionen zu religiösen und ethischen Fragen,
nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein,
achten religiöse und ethische Überzeugungen anderer und handeln entsprechend,
begegnen Grundformen liturgischer Praxis respektvoll und reflektieren diese.
Ende Jahrgangsstufe 10
nehmen begründet Stellung zu religiösen und ethischen Fragen und vertreten eine eigene Position,
nehmen Perspektiven anderer ein und reflektieren diese,
begegnen religiösen und ethischen Überzeugungen anderer sowie Ausdrucksformen des Glaubens in verschiedenen Religionen respektvoll und reflektiert.
Ende Jahrgangsstufe 6
erläutern die Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit des Menschen sowie seine Bezogenheit auf andere als Grundelemente des christlichen Menschenbildes,
zeigen das Spannungsverhältnis zwischen dem Bekenntnis zu Gottes guter Schöpfung und der Wahrnehmung ihrer Gefährdung auf,
konkretisieren an einem Beispiel die Glaubensaussage über die Gottesebenbildlichkeit des Menschen.
Ende Jahrgangsstufe 10
beschreiben vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes Aspekte, die eine Frau oder einen Mann zu einem Leitbild für das Leben von Menschen machen können,
erläutern Grundgedanken biblisch-christlicher Ethik, die auf ein Leben in Freiheit und Verantwortung zielt,
identifizieren und erläutern Erfahrungen von Abhängigkeit bzw. Unfreiheit, Schuld und Scheitern sowie Möglichkeiten der Versöhnung und des Neuanfangs,
erläutern angesichts von ethischen Herausforderungen die besondere Würde menschlichen Lebens,
beschreiben Aspekte, die zum Gelingen einer Beziehung und zu einer verantworteten Sexualität beitragen können,
setzen sich mit aktuellen Geschlechterrollenvorstellungen vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes auseinander,
beschreiben mögliche Auswirkungen der Nutzung von (digitalen) Medien auf die Gestaltung des eigenen Lebens und die Beziehung zu anderen – auch in Bezug auf Geschlechterrollen.
Ende Jahrgangsstufe 6
erörtern bezogen auf ihren Alltag Möglichkeiten eines Engagements für eine gerechtere und menschlichere Welt vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes,
erörtern bezogen auf ihren Alltag die Möglichkeiten eines nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen der Erde vor dem Hintergrund der Schöpfungsverantwortung.
Ende Jahrgangsstufe 10
erörtern die Relevanz von Leitbildern für die Entwicklung der eigenen Identität,
beurteilen an einem konkreten Beispiel die Bedeutsamkeit einer Gewissensentscheidung für das eigene Leben und das Zusammenleben mit anderen,
erörtern persönliche und gesellschaftliche Konsequenzen einer an biblischchristlicher Ethik orientierten Lebens- und Weltgestaltung, auch im Hinblick auf Herausforderungen durch den digitalen Wandel der Gesellschaft.
Ende Jahrgangsstufe 6
stellen die Frage nach Gott und beschreiben eigene bzw. fremde Antwortversuche,
deuten Namen und Bildworte von Gott,
begründen, warum Religionen von Gott in Bildern und Symbolen sprechen,
erklären die Botschaft von der Geburt Jesu als Ausdruck des Glaubens an die Beziehung Gottes zu den Menschen,
zeigen Situationen auf, in denen sich Menschen im Gebet an Gott wenden,
zeigen exemplarisch auf, dass sich in Psalmen menschliche Erfahrungen im Glauben an Gott widerspiegeln.
Ende Jahrgangsstufe 10
entwickeln Fragen nach Gott und formulieren eigene Antworten,
erläutern Anfragen an den Gottesglauben,
zeigen auf, dass der Glaube an die Gegenwart Gottes das Spezifikum des jüdisch-christlichen Gottesverständnisses ist,
erläutern die Bedeutung des Vaterunsers als gemeinsames Gebet von Menschen christlichen Glaubens,
erklären, dass die Trinität grundlegend für das christliche Gottesverständnis ist,
erläutern den Anspruch von Prophetinnen bzw. Propheten, in ihrer Kritik für Gottes Gerechtigkeit einzustehen.
Ende Jahrgangsstufe 6
prüfen verschiedene Bilder und Symbole für Gott im Hinblick auf ihre mögliche Bedeutung für den Glauben von Menschen,
erörtern die mögliche Bedeutung des Glaubens an Gott für das Leben eines Menschen.
Ende Jahrgangsstufe 10
beurteilen an einem Beispiel die Plausibilität einer Infragestellung Gottes,
erörtern die mögliche Wirksamkeit prophetischen Handelns.
Ende Jahrgangsstufe 6
zeigen die Zugehörigkeit Jesu zum Judentum auf,
erklären, dass für Menschen christlichen Glaubens Jesus von Nazareth der im Alten Testament verheißene Messias ist,
erläutern, dass die Zuwendung Jesu zu den Benachteiligten und Ausgegrenzten nicht an Bedingungen geknüpft ist,
erklären vor dem gesellschaftlichen, religiösen und politischen Hintergrund seiner Zeit Jesu Zuwendung besonders zu den Armen und Ausgegrenzten als Ausdruck der Liebe Gottes zu den Menschen,
erläutern in Ansätzen unterschiedliche Wirkungen der Worte und Taten Jesu auf die Menschen seiner Zeit.
Ende Jahrgangsstufe 10
erläutern an ausgewählten Gleichnissen, Wundererzählungen und Auszügen aus der Bergpredigt Jesu Rede vom Reich Gottes,
grenzen das Verständnis von Wundererzählungen als Glaubenszeugnisse von historisierenden Auslegungen ab,
zeigen – auch vor dem religiösen, gesellschaftlichen und politischen Hintergrund
zeigen den Zusammenhang zwischen der Auferweckung Jesu und der Auferweckung der Toten auf,
unterscheiden den christlichen Auferstehungsglauben von anderen Vorstellungen (u. a. Rückkehr ins irdische Leben, ausschließliches Weiterleben in den Gedanken von Menschen),
erklären die Bezeichnungen „Messias“ und „Christus“ als Glaubensaussagen,
deuten die Symbolik künstlerischer Darstellungen von Kreuz oder Auferstehung.
Ende Jahrgangsstufe 6
erörtern in Ansätzen die Bedeutung der Hoffnungsbotschaft Jesu für Menschen heute.
Ende Jahrgangsstufe 10
erörtern mögliche Konsequenzen des Glaubens an Jesus für das Leben von Menschen,
beurteilen zentrale Aussagen der Osterbotschaft hinsichtlich ihrer Gegenwartsrelevanz,
bewerten an Beispielen die Rezeption des Lebens und Wirkens Jesu in der analogen und digitalen Medienkultur.
Ende Jahrgangsstufe 6
beschreiben die Entstehung der Kirche aus dem Glauben an Jesus Christus und dem Wirken des Heiligen Geistes,
erläutern die Bedeutung des Apostels Paulus für die frühe Kirche,
beschreiben die Ausbreitung des Christentums in den ersten Jahrhunderten,
erklären Feste des Kirchenjahres als Vergegenwärtigung des Lebens, des Todes und der Auferstehung Jesu,
zeigen die Bedeutung von Sakramenten im Lebenslauf einer Christin bzw. eines Christen auf,
erläutern die Bedeutung des Sonntags und der Eucharistie für Menschen christlichen Glaubens,
nennen beispielhaft Aufgaben einer christlichen Gemeinde,
beschreiben die Zuwendung zu Armen und Ausgegrenzten als einen wesentlichen Auftrag der Nachfolge Jesu,
unterscheiden sakrale und profane Räume und identifizieren Symbole des christlichen Glaubens sowie religiöse Formensprache,
beschreiben Gemeinsamkeiten und Unterschiede eines katholischen und evangelischen Kirchenraums,
zeigen an Beispielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Glaubenspraxis der Konfessionen auf,
benennen Beispiele von ökumenischer Zusammenarbeit.
Ende Jahrgangsstufe 10
beschreiben den Aufbau und das Selbstverständnis der katholischen Kirche,
legen an Beispielen aus der Kirchengeschichte Herausforderungen für eine Kirche in der Nachfolge Jesu dar,
erläutern historische und religiöse Ursachen der Kirchentrennung im 16. Jahrhundert,
erläutern den ökumenischen Auftrag der Kirche und verdeutlichen exemplarisch seine Umsetzung,
beschreiben das Verhalten der Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus in der Spannung von Widerstand und Schuld,
beschreiben an einer ausgewählten Biografie die Konsequenzen christlichen Glaubens für das Leben und Handeln von Menschen,
beschreiben an einem Beispiel eine Form alternativer Lebensgestaltung aus dem Glauben,
erklären die Symbolik eines Kirchenraums als Ausdruck gelebten Glaubens.
Ende Jahrgangsstufe 6
erörtern vor dem Hintergrund der Erfahrungen der frühen Kirche Schwierigkeiten einer Christin bzw. eines Christen, den christlichen Glauben zu leben,
reflektieren (eigene) Erfahrungen mit christlichen Festen,
reflektieren (eigene) Erfahrungen mit der Kirche.
Ende Jahrgangsstufe 10
beurteilen an verschiedenen geschichtlichen Ereignissen das Verhalten der Kirche angesichts ihres Anspruchs, Jesus nachzufolgen,
erörtern an einem Beispiel aktuelle Herausforderungen der Kirche in der Nachfolge Jesu,
beurteilen die Bedeutung einzelner Menschen in der Geschichte der Kirche,
beurteilen Perspektiven für die Zusammenarbeit zwischen den christlichen Konfessionen.
Ende Jahrgangsstufe 6
erläutern in Grundzügen Entstehung und Aufbau der Bibel,
konkretisieren die Grunderfahrung der Nähe Gottes zu den Menschen an wiederkehrenden Motiven, u. a. der Berufung und des Bundes,
beschreiben an ausgewählten Erzählungen von Frauen und Männern (u. a. Sara und Abraham), was es bedeuten kann, auf Gott zu vertrauen,
erläutern am Leben und Wirken Jesu das biblische Grundmotiv der Zuwendung und Liebe Gottes zu den Menschen.
Ende Jahrgangsstufe 10
beschreiben mögliche Schwierigkeiten im Umgang mit biblischen Texten in heutiger Zeit (u. a. wörtliches Verständnis, historisierende Auslegung),
erläutern an Beispielen die Bedeutung des Entstehungskontextes und der literarischen Form für eine sachgerechte Auslegung biblischer Texte,
beschreiben in Grundzügen den Entstehungsprozess der Evangelien,
erläutern, dass biblische Texte von ihrem Selbstverständnis her Ausdruck des Glaubens an das Wirken Gottes in der Welt sind,
unterscheiden die Frage nach der Historizität biblischer Texte von der Frage nach ihrer Wahrheit.
Ende Jahrgangsstufe 6
beurteilen in elementarer Form die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute.
Ende Jahrgangsstufe 10
beurteilen die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute,
erörtern unterschiedliche Verständnisweisen der Bibel als Wort Gottes,
bewerten an Beispielen die Rezeption biblischer Texte in der analogen und digitalen Medienkultur.
Ende Jahrgangsstufe 6
beschreiben an Beispielen, wie Menschen jüdischen, christlichen und islamischen Glaubens in unserer Gesellschaft leben,
vergleichen Ausstattung und Funktionen einer Synagoge, einer Kirche und einer Moschee,
beschreiben zentrale Rituale und religiöse Handlungen in Judentum, Christentum und Islam als Gestaltungen des Glaubens und Lebens,
erklären anhand von biblischen Erzählungen die gemeinsame Berufung auf Abraham in Judentum, Christentum und Islam.
Ende Jahrgangsstufe 10
erkunden Spuren jüdischer Kultur und Geschichte in ihrer Umgebung und stellen sie dar,
beschreiben die gemeinsamen Wurzeln von Judentum, Christentum und Islam sowie in Grundzügen die Entwicklung des Christentums aus dem Judentum,
stellen an Beispielen aus der Kirchengeschichte Formen und Ursachen des christlichen Antijudaismus dar,
erläutern Ausprägungen von Antisemitismus und Antijudaismus,
erläutern an Beispielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Glaube und Glaubenspraxis von Menschen jüdischen, christlichen und islamischen Glaubens,
charakterisieren das Bekenntnis zu Jesus als dem Christus als unterscheidend christlich,
stellen Charakteristika einer fernöstlichen Religion als Weg der Heilssuche dar,
vergleichen die Sicht auf die Welt und den Menschen im Christentum und einer fernöstlichen Weltreligion,
unterscheiden die Vorstellungen von Auferstehung und Reinkarnation.
Ende Jahrgangsstufe 6
nehmen zu einseitigen Darstellungen von Menschen jüdischen, christlichen und islamischen Glaubens im Alltag oder in den Medien Stellung,
erörtern Chancen und Herausforderungen eines respektvollen Miteinanders von Menschen jüdischen, christlichen und islamischen Glaubens im Alltag,
reflektieren ihr eigenes Verhalten gegenüber Menschen anderer religiöser Überzeugungen.
Ende Jahrgangsstufe 10
beurteilen die Bedeutung jüdisch-christlicher Begegnungen im Hinblick auf die Prävention antijudaistischer bzw. antisemitischer Haltungen und Handlungen,
erörtern Notwendigkeit und Bedeutung des interreligiösen Dialogs für ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft.
Ende Jahrgangsstufe 6
beschreiben die Verwendung und Bedeutung von Ritualen im Alltag,
erläutern verschiedene Rituale und Symbole eines zentralen christlichen Festes,
unterscheiden am Beispiel eines christlichen Festes religiöse und säkulare Ausdrucksformen.
Ende Jahrgangsstufe 10
beschreiben den Wandel im Umgang mit lebensbedeutsamen Ereignissen in Kultur und Gesellschaft als Beispiel für Pluralisierung,
beschreiben exemplarisch den Einfluss religiöser und weltanschaulicher Vielfalt auf das öffentliche bzw. private Leben,
beschreiben alternative Formen der Suche nach Sinn und Erfüllung,
unterscheiden religiösen Fundamentalismus von religiös verbrämtem Extremismus und identifizieren entsprechende Erscheinungsformen in der Gegenwart,
erläutern Gründe für die Anziehungskraft religiös-fundamentalistischer und religiös verbrämter extremistischer Vorstellungen.
Ende Jahrgangsstufe 6
erörtern die Bedeutung von Ritualen und Symbolen für religiöse Feste und Feiern,
beurteilen die Relevanz eines christlichen Festes und seiner Symbolsprache für das eigene Leben und das Leben anderer.
Ende Jahrgangsstufe 10
setzen sich mit der Relevanz von Religion, aber auch von alternativen Formen der Sinnsuche als Faktor der persönlichen Lebensgestaltung auseinander,
beurteilen die Bedeutung von religiösen und säkularen Symbolen und Ritualen im Zusammenhang mit lebensbedeutsamen Ereignissen,
beurteilen mögliche Auswirkungen religiös-fundamentalistischer und religiös verbrämter extremistischer Strömungen auf das individuelle und gesellschaftliche Leben.
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Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen — Kernlehrplan Katholische Religionslehre für das Gymnasium, Heft 3403 (2019)
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