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Lehrpläne Nordrhein-Westfalen
Gymnasium
WP Wirtschaft
inhaltsbezogen
Übergeordnete Kompetenzerwartungen – Sachkompetenz
5
Inhaltsfeld 1 · Unternehmerisches Handeln in der Sozialen Marktwirtschaft – Sachkompetenz
4
Inhaltsfeld 2 · Grundlagen eigenverantwortlichen finanziellen Handelns privater Haushalte – Sachkompetenz
4
Inhaltsfeld 3 · Wandel der Arbeitswelt – Sachkompetenz
4
Inhaltsfeld 4 · Der Staat als Akteur in der Sozialen Marktwirtschaft – Sachkompetenz
4
Inhaltsfeld 5 · Nachhaltiges Wirtschaften – Sachkompetenz
4
Inhaltsfeld 6 · Wirtschaften in der globalisierten Welt – Sachkompetenz
3
prozessbezogen
Übergeordnete Kompetenzerwartungen – Methodenkompetenz · Verfahren der Informationsgewinnung und -auswertung
2
Übergeordnete Kompetenzerwartungen – Methodenkompetenz · Verfahren der Analyse und Strukturierung
4
Übergeordnete Kompetenzerwartungen – Methodenkompetenz · Verfahren der Darstellung und Präsentation
2
Übergeordnete Kompetenzerwartungen – Urteilskompetenz
6
Übergeordnete Kompetenzerwartungen – Handlungskompetenz
7
Inhaltsfeld 1 · Unternehmerisches Handeln in der Sozialen Marktwirtschaft – Urteilskompetenz
3
Inhaltsfeld 2 · Grundlagen eigenverantwortlichen finanziellen Handelns privater Haushalte – Urteilskompetenz
3
Inhaltsfeld 3 · Wandel der Arbeitswelt – Urteilskompetenz
4
Inhaltsfeld 4 · Der Staat als Akteur in der Sozialen Marktwirtschaft – Urteilskompetenz
3
Inhaltsfeld 5 · Nachhaltiges Wirtschaften – Urteilskompetenz
3
Inhaltsfeld 6 · Wirtschaften in der globalisierten Welt – Urteilskompetenz
3
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Ende Sekundarstufe I
beschreiben fachbezogen ökonomische und gesellschaftliche Sachverhalte mithilfe eines Ordnungs- und Deutungswissens (SK 1),
erläutern ökonomische und gesellschaftliche Strukturen sowie ihre Elemente, Funktionen und Wirkungen (SK 2),
analysieren ökonomische und gesellschaftliche Prozesse, Probleme und Konflikte hinsichtlich Einflussfaktoren, Verlauf, Ergebnissen sowie handelnder Akteure mit ihren Interessen und Zielsetzungen (SK 3),
analysieren aspektgeleitet das Handeln als Verbraucherinnen und Verbraucher (SK 4),
erläutern Bedeutung und Wirkung der Digitalisierung und Globalisierung in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft (SK 5).
Verfahren der Informationsgewinnung und -auswertung
recherchieren und analysieren Informationen und Daten zu fachbezogenen Sachverhalten unter Verwendung von Suchstrategien und digitalen wie analogen Medienangeboten (MK 1),
wenden geeignete quantitative wie qualitative Fachmethoden zur Informationsgewinnung selbstständig an und werten diese aus (MK 2).
Verfahren der Analyse und Strukturierung
ermitteln unterschiedliche Positionen und Argumentationsstrukturen aus kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten (MK 3),
erklären Fachbegriffe und wenden diese kontextbezogen an (MK 4),
führen grundlegende Operationen der fachbezogenen Modellbildung durch (MK 5),
reflektieren das eigene methodische Vorgehen zu einem Lernvorhaben im Hinblick auf Arbeitsprozess und Ertrag (MK 6).
Verfahren der Darstellung und Präsentation
präsentieren Ergebnisse unter Verwendung von Fachsprache adressatengerecht und strukturiert (MK 7),
gestalten Medienprodukte unter fachspezifischer Berücksichtigung ihrer Qualität, Wirkung und Aussageabsicht (MK 8).
Ende Sekundarstufe I
beurteilen die Möglichkeiten ökonomischer und gesellschaftlicher Teilhabe (UK 1),
beurteilen kriterienorientiert verschiedene wirtschaftliche und gesellschaftliche Interessen hinsichtlich der zugrundeliegenden Wertmaßstäbe und ihrer Verallgemeinerbarkeit (UK 2),
bewerten Strukturen und Handlungsoptionen innerhalb ökonomischer Entscheidungsprozesse, auch unter Einbeziehung von Nachhaltigkeitskriterien (UK 3),
begründen ein eigenes Urteil (UK 4),
setzen sich mit dem Prozess ihrer Urteilsbildung auseinander (UK 5),
beurteilen den Stellenwert verschiedener Medien für ökonomische und gesellschaftliche Entscheidungen und Prozesse (UK 6).
Ende Sekundarstufe I
vertreten die eigene Position auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen (HK 1),
setzen selbstständig entwickelte Unterrichtsprodukte zu fachbezogenen Sachverhalten und Problemlagen intentional ein (HK 2),
artikulieren interkulturelle Gemeinsamkeiten und Differenzen und beziehen diese auf ihr eigenes Handeln (HK 3),
stellen – auch simulativ – Positionen dar, die mit ihrer eigenen oder einer angenommenen Position konkurrieren (HK 4),
erstellen Zukunftsentwürfe vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Entwicklung (HK 5),
realisieren ein eigenes fachbezogenes Projekt (HK 6),
artikulieren konstruktive Kritik sowie Lösungsoptionen für Problemkonstellationen (HK 7). Die in diesen Bereichen erworbenen Kompetenzen sollen die Lernenden in die Lage versetzen, Sachverhalte kritisch und selbstbestimmt zu analysieren, angemessen zu beurteilen und entsprechend zu handeln. Dabei ist es wichtig, dass die einzelnen Kompetenzbereiche nicht isoliert nebeneinanderstehen, sondern in einem wechselseitigen Zusammenhang gesehen werden.
Sachkompetenz
analysieren Handlungsmöglichkeiten und Strategien der Unternehmensgründung und -führung,
beschreiben die Besteuerung von Unternehmen mit unterschiedlicher Rechtsform,
beschreiben Kostenarten und Kostenstruktur in Unternehmen,
erläutern Handlungsmöglichkeiten von Unternehmen im Hinblick auf soziale und ökologische Herausforderungen.
Urteilskompetenz
beurteilen Absatzchancen unter Berücksichtigung von Standortfaktoren, Produktmerkmalen und Marktsituation,
diskutieren Vor- und Nachteile verschiedener Rechtsformen von Unternehmen,
bewerten unternehmerisches Handeln unter sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten.
Sachkompetenz
benennen verschiedene Einkommensarten,
beschreiben die Besteuerung von Einkommen, Vermögen und Verbrauch,
erläutern den Unterschied von Brutto- und Nettoeinkommen,
erläutern Grundstrukturen von Versicherungs- und Kreditverträgen.
Urteilskompetenz
beurteilen Vor- und Nachteile von kreditfinanzierten Käufen vor dem Hintergrund der individuellen Lebensplanung,
beurteilen unterschiedliche Versicherungsverträge sowie vermögensbildende Anlageformen hinsichtlich der individuellen Absicherung sowie möglicher Verlustrisiken,
diskutieren Chancen und Risiken digitaler Währungen für private Haushalte.
Sachkompetenz
beschreiben ausgehend von ihren eigenen Vorstellungen den Stellenwert von Arbeit für Individuum und Gesellschaft,
beschreiben Phänomene und Situationen vergangener Arbeitswelten,
erläutern den Unterschied zwischen Produktion und Dienstleistung sowie deren Zuordnung zu den drei Wirtschaftssektoren,
analysieren Ursachen und Folgen prekärer Beschäftigung sowie unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle, auch unter Genderaspekten.
Urteilskompetenz
diskutieren Chancen und Risiken der Digitalisierung und Globalisierung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie den Arbeitsmarkt,
bewerten die Folgen des Strukturwandels für den Arbeitsmarkt, die Beschäftigungsverhältnisse sowie für den Stellenwert von Arbeit, auch unter Berücksichtigung von Work-Life-Balance und Genderaspekten,
erörtern Ursachen und Folgen des Fachkräftemangels sowie mögliche Gegenmaßnahmen,
erörtern kriterienorientiert Maßnahmen zur Förderung guter Beschäftigungsbedingungen.
Sachkompetenz
erläutern ausgehend von dem Modell des erweiterten Wirtschaftskreislaufs die Rolle des Staates als Anbieter öffentlicher Güter auf dem Markt,
erläutern Bedarfe für staatliche Interventionen und Interventionsmöglichkeiten,
erklären Auswirkungen staatlicher Nachfrage auf die anderen Marktakteure,
erklären die Einnahmen- und Ausgabenstruktur des Staatshaushalts.
Urteilskompetenz
diskutieren Möglichkeiten und Folgen staatlicher Investitionen und Subventionen,
diskutieren Chancen und Risiken situationsbezogener staatlicher Interventionen auf dem Markt,
beurteilen die Bedeutung von Steuern und Krediten zur Finanzierung und Bereitstellung öffentlicher Güter.
Sachkompetenz
analysieren Konsumverhalten vor dem Hintergrund des Ökologischen Fußabdrucks,
erläutern Möglichkeiten nachhaltiger Produktion von Gütern und Dienstleistungen,
beschreiben politische Maßnahmen zur Ressourcenschonung und Energieeinsparung, auch unter Berücksichtigung der Internalisierung externer Effekte,
erläutern Zielbeziehungen zwischen ökonomisch rationalem und nachhaltigem Handeln.
Urteilskompetenz
bewerten kriterienorientiert individuelle Möglichkeiten zur Energieeinsparung, Ressourceneffizienz und zum Klimaschutz,
bewerten ausgewählte zivilgesellschaftliche, unternehmerische und staatliche Möglichkeiten der Mitgestaltung von Nachhaltigkeitsprozessen,
diskutieren alternative Wirtschaftsmodelle hinsichtlich des Anspruchs einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung.
Sachkompetenz
beschreiben Merkmale und Strategien von Global Playern,
erläutern Motive zur Bildung globaler Wertschöpfungsketten und deren Aufbau,
beschreiben die Bedeutung von Standortfaktoren für global agierende Unternehmen.
Urteilskompetenz
beurteilten in Grundzügen einen Wirtschaftsstandort hinsichtlich lokaler Standortfaktoren,
diskutieren ökonomische Chancen und Herausforderungen internationaler Handelsverflechtungen und globalen Wettbewerbs,
bewerten globalen Wettbewerb und globalisierte Wertschöpfungsketten hinsichtlich ökologischer und sozialer Folgen. 3 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
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Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen — Kernlehrplan für die Sekundarstufe I Gymnasium in Nordrhein-Westfalen: Wahlpflichtfach Wirtschaft (2022).
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