Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
einfache geographische Fachbegriffe sachgerecht erläutern und anwenden (SK 1).
einfache geographische Sachverhalte topographisch einordnen (SK 2).
in elementarer Form den Einfluss menschlichen Handelns auf ausgewählte Siedlungs- und Wirtschaftsräume sowie Naturräume beschreiben (SK 3).
in elementarer Form den Einfluss naturgeographischer Faktoren und Vorgänge auf ausgewählte Räume beschreiben (SK 4).
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
geographische Fachbegriffe sachgerecht erläutern und anwenden (SK 1).
geographische Sachverhalte mithilfe unterschiedlicher Orientierungsraster einordnen (SK 2).
den Einfluss menschlichen Handelns auf ausgewählte Siedlungs- und Wirtschaftsräume sowie Naturräume beschreiben (SK 3).
den Einfluss naturgeographischer Systeme auf Räume unterschiedlicher Art und Größe beschreiben (SK 4).
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
komplexere geographische Fachbegriffe sachgerecht definieren und anwenden (SK 1).
komplexere geographische Sachverhalte mithilfe unterschiedlicher Orientierungsraster einordnen (SK 2).
den Einfluss menschlichen Handelns auf ausgewählte Siedlungs- und Wirtschaftsräume sowie Naturräume beschreiben und erläutern (SK 3).
den Einfluss naturgeographischer Systeme auf Räume unterschiedlicher Art und Größe analysieren (SK 4).
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
unter Anleitung innerhalb der Schule (u.a in eingegrenzten Mediensammlungen und im Internet) recherchieren und themenbezogene Informationen beschaffen (MK 1).
Inhaltsverzeichnis, Register, Koordinaten im Atlas, schriftliche Quellen, Stadtpläne und Kompasse zur Orientierung nutzen (MK 2).
unter vorgegebenen Fragestellungen Informationen aus Einzelmaterialien niedriger Strukturiertheit (Texten, Diagrammen, Tabellen, Bildern, Karten) unter Zuhilfenahme von Zeichenerklärungen und Maßstabsleisten entnehmen (MK 3).
zu raumbezogenen Fragestellungen eigene Vermutungen formulieren und in der Schule und im schulischen Nahfeld (u. a. mittels Befragung) überprüfen (MK 4).
einfache räumliche Sachverhalte verständlich und in sprachlich angemessener Form darstellen (MK 5).
einfache Diagramme aus Zahlenreihen unter Anleitung erstellen (MK 6).
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
weitgehend selbstständig innerhalb und außerhalb der Schule (u. a. in Bibliotheken und im Internet) recherchieren und themenbezogene Informationen beschaffen (MK 1).
sich mithilfe von Karten sowie weiteren Hilfsmitteln unmittelbar vor Ort und mittelbar orientieren (MK 2).
geografisch relevante Informationen aus verschiedenen Materialien (Texten, Tabellen, Karten, Statistiken, Schaubildern, (Klima-) Diagrammen, Bildern, Karikaturen, Filmen) entnehmen, gliedern und in thematische Zusammenhänge einordnen (MK 3).
zu raumbezogenen Fragestellungen begründete Vermutungen formulieren und sie mittels angemessener fachrelevanter Arbeitsweisen (u. a. Umfrage, Zählung, Versuch) überprüfen (MK 4).
geographische Sachverhalte verständlich, adressatenorientiert, (fach-) sprachlich korrekt und ggf. mit angemessenen Medien darstellen (MK 5).
Diagramme und einfache Strukturskizzen erstellen (MK 6).
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
selbstständig innerhalb und außerhalb der Schule (u. a. in Bibliotheken und im Internet) recherchieren und themenbezogene Informationen beschaffen (MK 1).
sich mithilfe von topographischen und thematischen Karten sowie weiteren Hilfsmitteln unmittelbar vor Ort und mittelbar orientieren (MK 2).
geografisch relevante Informationen aus verschiedenen Materialien (Texten, Tabellen, Karten, Statistiken, WebGIS, Schaubildern, (Klima-) Diagrammen, Bildern, Karikaturen, Filmen) entnehmen, analysieren und interpretieren (MK 3).
raumbezogene Fragestellungen entwickeln, begründete Vermutungen dazu formulieren und sie mittels angemessener fachrelevanter Arbeitsweisen (u. a. Umfrage, Zählung, Expertenbefragung, Versuch) überprüfen und interpretieren (MK 4).
geographische Sachverhalte verständlich, adressatenorientiert, fachsprachlich korrekt und ggf. mit angemessenen Medien und Präsentationsformen darstellen (MK 5).
gewonnene Informationen (u. a. unter Zuhilfenahme elektronischer Medien) in andere Formen der Darstellung (u. a. Zahlen in Diagramme, Textinhalte in Schaubilder) umwandeln (MK 6).
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
Motive, Bedürfnisse und Interessengebundenheit von Personen, Gruppen und Unternehmen ansatzweise beurteilen (UK 1).
zwischen Pro- und Kontra-Argumenten zu einfachen geographischen Sachverhalten unterscheiden und diese ansatzweise gewichten (UK 2).
einfache geographische Sachverhalte hinsichtlich ihrer räumlichen Auswirkungen in ihrem persönlichen Umfeld ansatzweise beurteilen und bewerten (UK 3).
einfache Informationen bezüglich ihrer Eignung für die Beantwortung vorgegebener geographischer Fragestellungen beurteilen (UK 4).
die mediale Darstellung einfacher geographischer Sachverhalte unter Anleitung beurteilen (UK 5).
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
Motive, Bedürfnisse und Interessengebundenheit von Personen, Gruppen, Institutionen und Unternehmen beurteilen (UK 1).
zwischen Pro- und Kontra-Argumenten zu geographischen Sachverhalten unterscheiden, diese ergänzen und gewichten (UK 2).
geographische Sachverhalte hinsichtlich ihrer räumlichen Auswirkungen beurteilen und bewerten (UK 3).
Informationen bezüglich ihrer Eignung für die Beantwortung geographischer Fragestellungen beurteilen (UK 4).
die mediale Darstellung geographischer Sachverhalte hinsichtlich ihrer Aussageabsicht und Wirkung beurteilen (UK 5).
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
Motive, Bedürfnisse und Interessengebundenheit von Personen, Gruppen, Institutionen und Unternehmen analysieren und beurteilen (UK 1).
zwischen Pro- und Kontra-Argumente zu komplexeren geographischen Sachverhalten entwickeln und gewichten (UK 2).
komplexere geographische Sachverhalte hinsichtlich ihrer räumlichen Auswirkungen beurteilen und bewerten sowie das eigene Verhalten reflektieren und eigene Werte formulieren (UK 3).
Informationen bezüglich ihrer Eignung für die Beantwortung komplexer er geographischer Fragestellungen beurteilen (UK 4).
die mediale Darstellung komplexerer geographischer Sachverhalte hinsichtlich ihrer Aussagekraft, Aussageabsicht und Wirkung beurteilen (UK 5).
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
unter begrenzter Fragestellung angeleitet einen Erkundungsgang vorbereiten, durchführen und ansatzweise auswerten (HK 1).
eine eigene Meinung zu einer Problemstellung auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen formulieren und Handlungsmöglichkeiten vorschlagen (HK 2).
vorgegebene fremde Positionen einnehmen und diese probeweise vertreten (HK 3).
Personen des eigenen Umfeldes über einfache geographische Sachverhalte informieren (HK 4).
in einfacher Form in der Schule oder dem direkten Umfeld ein fachbezogenes Projekt angeleitet organisieren und durchführen (HK 5).
in Inhalt und Struktur klar vorgegebene Medienprodukte (u. a. Plakate) zu einfachen fachbezogenen Sachverhalten erstellen und im Unterricht präsentieren (HK 6).
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
angeleitet einen Erkundungsgang zu vorgegebenen Schwerpunkten vorbereiten, durchführen und auswerten (HK 1).
eine eigene Meinung zu einer Problemstellung auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in sachlich begründeter Form innerhalb des Klassenverbandes vertreten und Handlungsmöglichkeiten vorschlagen (HK 2).
fremde Positionen einnehmen und diese probeweise (u. a. im Rahmen von Rollenspielen) vertreten (HK 3).
adressatengerecht über geographische Sachverhalte und geographisch relevante Handlungsfelder informieren (HK 4).
in der Schule oder dem Umfeld ein fachbezogenes Projekt angeleitet organisieren und durchführen (HK 5).
nach formalen Vorgaben Medienprodukte (u. a. Plakate, Flyer und Leserbriefe) zu fachbezogenen Sachverhalten erstellen und im Unterricht präsentieren (HK 6).
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
zu einem selbst gewählten Vorhaben einen Erkundungsgang vorbereiten, durchführen, auswerten und nachbereiten (HK 1).
eine eigene Meinung zu einer Problemstellung auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in sachlich begründeter Form innerhalb und außerhalb des Klassenverbandes vertreten und Handlungsmöglichkeiten zur Diskussion stellen (HK 2).
fremde Positionen einnehmen und diese probeweise (u. a. im Rahmen von Pro- und Kontra- bzw. Podiumsdiskussionen) vertreten (HK 3).
adressatengerecht über komplexere geographische Sachverhalte, geographisch relevante Handlungsfelder und Raumkonflikte informieren (HK 4).
ein fachbezogenes Projekt weitestgehend selbstständig organisieren, durchführen und auswerten (HK 5).
selbstständig Medienprodukte, auch computergestützt, zu komplexeren fachbezogenen Sachverhalten erstellen und diese auch zur Unterstützung der eigenen Argumentation im (schul-) öffentlichen Raum präsentieren (HK 6).
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
den Schulweg und geographische Sachverhalte im Nahbereich ihrer Schule beschreiben.
Siedlungen verschiedener Größe (Großstadt, Kleinstadt, Dorf) nach physiognomischen Merkmalen, teilräumlicher Gliederung und Versorgungsangeboten unterscheiden.
an einem einfachen Beispiel eine Stadt-Umland-Beziehung beschreiben und den Einzugsbereich von öffentlichen Einrichtungen bestimmen.
Zusammenhänge zwischen menschlichen Bedürfnissen (Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Freizeitgestaltung, kulturelles und religiöses Leben) und der Erschließung, Gestaltung und Veränderung von Siedlungen an einem Beispiel beschreiben.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
Karten ihrer Schulumgebung hinsichtlich der Verkehrssicherheit und ihres Informationsgehalts für Kinder beurteilen.
kriteriengestützt die Siedlungsstruktur ihres Wohnumfeldes bewerten, ggf. auch im Vergleich zu einem Wohnort eines Herkunftslandes.
die Vor- und Nachteile des Lebens im Dorf, in der Kleinstadt und in der Großstadt aus der Perspektive unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen bewerten.
Einsatzmöglichkeiten verschiedener Orientierungshilfen vor Ort beurteilen.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
grundlegende Merkmale der Erde (Kugelgestalt und Drehbewegung) beschreiben.
in elementarer Form Ursachen für Tag und Nacht sowie für Ebbe und Flut erklären.
die Größe von Kontinenten und Ozeanen beschreiben und diese mithilfe eines vereinfachten Gradnetzmodells auf der Erde verorten.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
grundlegende Vorstellungen von der Gestalt der Erde früher und heute (u. a. Scheibe und Kugel) vergleichen und in elementarer Form Ursachen für die unterschiedlichen Weltbilder erörtern.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
unterschiedliche Natur- und Wirtschaftsräume in Nordrhein-Westfalen mithilfe von Karten verorten.
die Bedeutung verschiedener Standortfaktoren für Landwirtschaft (Klima, Boden, Absatzmarkt), Industrie (Rohstoffe, Verkehr, Arbeitskräfte) und Dienstleistungen (Verkehrsanbindung, Bildung) beschreiben und anhand von Wirtschaftsräumen in Nordrhein-Westfalen erläutern.
wesentliche Aspekte des Wandels in den Bereichen Landwirtschaft, Industrie, Handwerk und Dienstleistung in Nordrhein-Westfalen darstellen.
durch den Menschen verursachte Natur- und Landschaftsschäden (u. a. durch Rohstoffabbau, Deponien, Verkehrserschließung) sowie einfache Konzepte zur Verbesserung beschreiben.
den Einfluss von Zu- und Abwanderung auf einen Wirtschaftsraum in ihrer Nähe exemplarisch darstellen.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
die Vor- und Nachteile von konventioneller und ökologischer Landwirtschaft beurteilen.
beurteilen, ob die Dienstleistungsangebote in ihrem näheren Umfeld für ihre Versorgung und persönlichen Bedürfnisse ausreichend sind.
die Veränderungen in Industrie, Landwirtschaft und Dienstleistung in Bezug auf die Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten ihrer Region beurteilen.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
unterschiedliche Großlandschaften innerhalb Deutschlands mithilfe von Karten verorten und ihren Freizeitwert benennen.
die Bedeutung ausgewählter Standortfaktoren (Freizeitangebote, Infrastruktur, Natur- und Kulturraumausstattung von Küsten- und Hochgebirgslandschaften) für den Tourismus beschreiben.
den Wert von Erholung und aktiver Freizeitgestaltung für den Menschen erläutern und deren unterschiedliche Ausprägung in Abhängigkeit von sozialen, kulturellen bzw. herkunftsabhängigen Faktoren benennen.
durch den Menschen verursachte Natur- und Landschaftsschäden durch Freizeiteinrichtungen und Infrastruktur (u. a. Skipisten, Hotelanlagen, Verkehrserschließung) sowie Konzepte zur Verbesserung beschreiben.
in elementarer Form den Einfluss landschaftsprägender Faktoren (u. a. Gezeiten, Klimafaktoren) auf die deutschen Küsten und den Alpenraum beschreiben.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
die Bedeutung des Fremdenverkehrs und der Naherholung für eine Region bzw. eine Gemeinde beurteilen.
ihre eigenen Freizeitinteressen und -erfahrungen mit denen ihrer Mitschüler vergleichen und bewerten.
Erholungsräume in ihrer Region nach zuvor von ihnen festgelegten Kriterien kategorisieren und bewerten.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
die räumliche Verteilung der vier großen Landschaftszonen (Kalte Zone, Gemäßigte Zone, subtropische und tropische Zone) mit ihren zentralen Merkmalen (Jahreszeiten, Klima, Vegetation) beschreiben und erklären.
Räume als Gunst- oder Ungunsträume in Bezug auf das landwirtschaftliche Produktionspotenzial darstellen.
die landwirtschaftliche Nutzung innerhalb eines Gunstraumes der gemäßigten Zone (Mitteleuropa) beschreiben und mit der landwirtschaftlichen Nutzung eines Ungunstraumes der kalten Zone vergleichen.
die Auswirkungen unterschiedlicher Wasservorkommen auf der Erde benennen und Lösungsmöglichkeiten für Wasserknappheit in Ungunsträumen darstellen.
durch unangepasste Wirtschaftsweisen entstehende Probleme in den Trockenräumen der Erde erläutern und Maßnahmen gegen zunehmende Erosion und Desertifikation benennen.
die Folgen klimatischer Veränderungen (Desertifikation, Überflutung) als Ursachen von Migrationsbewegungen erläutern.
das Ökosystem „Tropischer Regenwald“ sowie die Folgen seiner Zerstörung beschreiben und das Konzept der nachhaltigen Entwicklung sowie Beispiele einer nachhaltigen Raumnutzung darstellen und erläutern.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
die Auswirkungen ihres Konsumverhaltens auf verschiedene Ökosysteme (u. a. Regenwald) bewerten.
ihre räumliche Lebensqualität in der gemäßigten Zone mit den Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten der Menschen in den anderen Klimazonen vergleichen und bewerten.
Formen der Nutzung des tropischen Regenwaldes hinsichtlich der Nachhaltigkeit beurteilen.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
wesentliche geophysikalische Prozesse (u.a. Vulkanismus, Erdbeben) und deren unmittelbaren Folgen (u.a. Tsunamis) erklären sowie deren Auswirkungen auf die Lebens- und Wirtschaftsbedingungen der Menschen beschreiben.
an einem ausgewählten Fernraum die klimaphysikalischen Ursachen von Wirbelstürmen, ihre Auswirkungen auf menschliche Siedlungsräume sowie die Notwendigkeit von Frühwarnsystemen erläutern.
regionale Folgen von unsachgemäßen Eingriffen des Menschen in den Naturhaushalt (u.a. Hochwasser) erklären.
Möglichkeiten und Grenzen humanitärer Hilfe an einem Beispiel beschreiben und erläutern.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
ausgewählte Nah- und Fernräume als Gunst- oder Ungunsträume in Hinblick auf das Vorliegen und das Ausmaß von Georisiken beurteilen.
reale Gefahren für den Menschen durch Georisiken am Beispiel unterschiedlicher Nah- und Fernräume beurteilen.
die unterschiedlichen Möglichkeiten von Regionen und Staaten, sich vor Georisiken zu schützen bzw. sich ihnen anzupassen, exemplarisch entwickeln und beurteilen.
ihre Bereitschaft zur Unterstützung humanitärer Hilfsaktionen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Wertvorstellungen reflektieren.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
kriteriengestützt (u. a. anhand der Millenniumsziele) ausgewählte Länder (Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsland) hinsichtlich ihres Entwicklungsstan des einordnen und vergleichen.
das durch die ursprünglich kolonial bedingte Aufteilung der Erde in Rohstofflieferanten und Produzenten industrieller Fertigwaren entstandene Ungleichgewicht im Warenaustausch als eine Ursache des globalen Reich-Arm-Gefälles beschreiben.
wirtschaftliche Verflechtungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern beschreiben und Möglichkeiten der individuellen Einflussnahme (u. a. Kaufentscheidungen) auf Produktionsverhältnisse in Entwicklungsländern benennen.
Entwicklungsrückstände eines ausgewählten Entwicklungslandes benennen und vorhandene Hilfsprojekte beschreiben.
anhand einer akuten regionalen Krise in einer Zone der Instabilität die Verantwortung Deutschlands beschreiben und zielgerichtete Lösungsstrategien entwickeln.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
ihre eigene Lebenswirklichkeit mit der anderer Völker bzw. Jugendlicher (u. a. aus Entwicklungsländern) vergleichen und bewerten.
Chancen sowie Risiken eines globalen Marktes hinsichtlich der Behebung von Disparitäten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern beurteilen.
exemplarisch den Entwicklungsstand hinsichtlich des Erreichens der Millenniumsziele beurteilen.
die Relevanz des Zugangs zu Bildung und technologischem Know-how im Hinblick auf die Entwicklung von Regionen und Ländern beurteilen.
ihre Bereitschaft zur Unterstützung von Projekten im Rahmen der Entwicklungshilfe beurteilen.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
Ursachen und Auswirkungen des demographischen Wandels in Deutschland beschreiben.
Ursachen und Auswirkungen der demographischen Entwicklung in Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern anhand von kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten erklären und exemplarisch vergleichen.
die Ursachen (u. a. Armut) und Folgen von Migration in den Herkunfts- und Zielgebieten beschreiben und erklären.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
Prognosen für die Bevölkerungsentwicklung in Staaten beurteilen.
die Vor- und Nachteile der Migration für den Einzelnen sowie für die Herkunfts- und Zielgebiete beurteilen.
die Auswirkungen der durch Migration entstandenen Einflüsse verschiedener Kulturen auf ihre gegenwärtige und zukünftige Lebenswirklichkeit bewerten.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
Abgrenzungen und Zusammenschlüsse Europas und innerhalb Europas benennen (z. B. Europa – EU – Schengen-Raum).
wesentliche Raumstrukturen Europas beschreiben und Fallbeispiele darin einordnen.
die Funktion der Europäischen Union für strukturschwache bzw. -starke Regionen beschreiben.
anhand der sich verändernden Standortfaktoren die weltweite Arbeitsteilung darstellen und die Folgen für den europäischen Markt beschreiben.
die Herkunft von Migranten innerhalb Europas räumlich einordnen.
Indikatoren für Metropolregionen an einem europäischen Beispiel benennen und erläutern.
die Notwendigkeit einer innovativen und ökologischen Stadtplanung in europäischen Ballungsräumen exemplarisch darstellen.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
die Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Struktur- und Regionalpolitik im nationalen und europäischen Zusammenhang an einem Beispiel beurteilen.
die Auswirkungen der weltweiten Arbeitsteilung auf regionale Wirtschaftsstrukturen und ihre persönliche Arbeitsmarktsituation beurteilen.
ihre eigene Bereitschaft zur Mobilität im Berufsleben beurteilen.
stadt- und regionalplanerische Veränderungen im eigenen Umfeld beurteilen und bewerten.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
erneuerbare und nicht erneuerbare Ressourcen benennen und unterscheiden.
Rohstoffvorkommen in Deutschland und der Welt lokalisieren und wichtige Transportwege von Rohstoffen beschreiben.
Gründe für die Nutzung und den Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen beschreiben und die Folgen für die Umwelt erläutern.
Das Potenzial von Räumen in Deutschland und der Welt für regenerative Energieträger aufzeigen.
die (zukünftigen) Auswirkungen des anthropogen verursachten Klimawandels erklären und sowohl die internationalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen als auch die persönlichen Handlungsmöglichkeiten erläutern.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
den eigenen Umgang mit Energiequellen kritisch hinterfragen und beurteilen.
die Notwendigkeit globaler Anstrengungen zum Klimaschutz erörtern und eigene Handlungsmöglichkeiten einschätzen.
Arbeitsfelder und berufliche Chancen im Bereich konventioneller und regenerativer Energieträger beurteilen.
die Wirksamkeit aktueller internationaler Klimaschutzmaßnahmen und ihre Darstellung in Politik und Medien beurteilen.
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
einfache historisch-politische Fachbegriffe sachgerecht erläutern und anwenden (SK 1).
zwischen Ursachen und Wirkungen unterscheiden (SK 2).
historisch-politisches Geschehen und Personen chronologisch, räumlich und sachlich-thematisch grob einordnen (SK 3).
charakteristische Merkmale und Errungenschaften einzelner Epochen und Gesellschaften benennen (SK 4).
Möglichkeiten und Grenzen gesellschaftlicher Mitwirkung benennen (SK 5).
wichtige Personen und Gruppen in den jeweiligen Gesellschaften, ihre Funktionen und Handlungsmöglichkeiten beschreiben (SK 6).
grundlegende Veränderungen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaften beschreiben (SK 7).
Spuren der Vergangenheit in der Gegenwart sowie Formen der Überlieferung identifizieren (SK 8).
einfache Vergleiche zwischen „früher“ und „heute“ sachgerecht vornehmen (SK 9).
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
grundlegende historisch-politische Fachbegriffe sachgerecht erläutern und anwenden (SK 1).
zwischen Ursachen, Wirkungen und Folgen unterscheiden (SK 2).
historisch-politisches Geschehen und Personen chronologisch, räumlich und sachlich-thematisch einordnen (SK 3).
charakteristische Merkmale und Errungenschaften einzelner Epochen und Gesellschaften benennen und ihre sozialen Auswirkungen beschreiben (SK 4).
Möglichkeiten und Grenzen gesellschaftlicher Mitwirkung beschreiben (SK 5).
wichtige Personen und Gruppen in den jeweiligen Gesellschaften, ihre Funktionen, Handlungsmöglichkeiten und Motive beschreiben (SK 6).
grundlegende Umbrüche und Kontinuitäten und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaften beschreiben (SK 7).
Spuren der Vergangenheit in der Gegenwart identifizieren sowie Formen der Überlieferung unterscheiden (SK 8).
einfache Vergleiche zwischen „früher“ und „heute“ sachgerecht vornehmen und wesentliche Veränderungen menschlicher Gesellschaften beschreiben (SK 9).
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
grundlegende historisch-politische Fachbegriffe sachgerecht definieren und anwenden (SK 1).
zwischen Anlässen, Ursachen, Auswirkungen und Folgen unterscheiden (SK 2).
historisch-politisches Geschehen, Strukturen und Personen chronologisch, räumlich und sachlich-thematisch einordnen (SK 3).
charakteristische Merkmale und Errungenschaften einzelner Epochen und Gesellschaften benennen und ihre sozialen Auswirkungen auf die Gegenwart und Zukunft erläutern (SK 4).
Möglichkeiten und Grenzen gesellschaftlicher Mitwirkung beschreiben und erläutern (SK 5).
wichtige Personen und Gruppen in den jeweiligen Gesellschaften, ihre Funktionen und Handlungsmöglichkeiten beschreiben und ihre Motive erklären (SK 6).
grundlegende Umbrüche und Kontinuitäten und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaften erläutern (SK 7).
Spuren der Vergangenheit in der Gegenwart identifizieren, Formen der Überlieferung unterscheiden und deren Aussagegehalt einordnen (SK 8).
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Vergangenheit und Gegenwart beschreiben und die historische Bedingtheit heutiger gesellschaftlicher Phänomene nachweisen (SK 9).
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
unter Anleitung Informationen zu historisch-politischen Sachverhalten (u. a. aus Bibliotheken, Internet) beschaffen (MK 1).
an einem Beispiel beschreiben, wie Wissenschaftler forschen und aus Funden Ergebnisse ableiten (MK 2).
in Texten angeleitet Schlüsselwörter und Kernaussagen kennzeichnen und in elementarer Form den Hauptgedanken von Texten wiedergeben (MK 3).
Textquellen von Sachtexten unterscheiden und elementare Schritte der Quellenauswertung (u. a. Verfasser, Ort und Zeit, Adressat, Anlass) anwenden (MK 4).
Bildquellen beschreiben und ansatzweise ihre Wirkung erläutern (MK 5).
zwischen Spielfilmen und Dokumentarfilmen unterscheiden und historischpolitische Informationen aus ihnen wiedergeben (MK 6).
Geschichtskarten, politisch-thematische Karten und Schaubilder beschreiben (u. a. Thema, dargestellten Raum, Zeit, Legende, wesentliche Informationen) (MK 7).
einfache Zeitleisten und Schaubilder zur Darstellung von Zusammenhängen unter Anleitung erstellen (MK 8).
einfache historisch-politische Sachverhalte verständlich und (fach-) sprachlich angemessen darstellen (MK 9).
eine kurze, deutlich umgrenzte Befragung unter Anleitung planen, durchführen und auswerten (MK 10).
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
weitgehend selbstständig Informationen zu historisch-politischen Sachverhalten (u. a. aus Zeitungen, Bibliotheken, Internet) beschaffen (MK 1).
beschreiben, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Quellen arbeiten, sowie unter Anleitung eigene Fragestellungen formulieren, Vermutungen entwickeln und überprüfen (MK 2).
in Texten Schlüsselwörter und Kernaussagen kennzeichnen, deren Hauptgedanken wiedergeben sowie relevante Informationen entnehmen (MK 3).
Textquellen von Sachtexten unterscheiden und elementare Schritte der Quellenauswertung (u. a. Verfasser, Ort und Zeit, Adressat, Anlass, Absicht) anwenden (MK 4).
in Bildquellen Einzelheiten beschreiben, deren Zusammenhänge darstellen und ihre Wirkung und Absicht erläutern (MK 5).
Informationen aus Dokumentarfilmen wiedergeben (MK 6).
Geschichtskarten, politisch-thematische Karten und Schaubilder sowie Statistiken unter Anleitung auswerten (MK 7).
weitgehend selbstständig und ggf. computergestützt Diagramme und Schaubilder zur Darstellung von Zusammenhängen erstellen (MK 8).
historisch-politische Sachverhalte verständlich, adressatenorientiert, (fach-) sprachlich korrekt und ggf. mit angemessenen Medien darstellen (MK 9).
eine kurze, deutlich umgrenztes Befragung weitgehend selbstständig planen, durchführen und auswerten (MK 10).
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
selbstständig themenbezogen Informationen zu historisch-politischen Sachverhalten (u. a. aus Zeitungen, Bibliotheken, Internet) beschaffen (MK 1).
beschreiben, wie Wissenschaftler mit statistischen Erhebungen arbeiten, sowie selbstständig Fragestellungen formulieren, Hypothesen entwickeln und überprüfen (MK 2).
Texten problemorientiert relevante Informationen entnehmen sowie die Hauptgedanken und den Argumentationsgang von Texten wiedergeben (MK 3).
Textquellen von Sachtexten unterscheiden und im historisch-politischen Kontext interpretieren (MK 4).
Bildquellen und ihre Intentionen im historisch-politischen Kontext erläutern (MK 5).
audio-visuellen Medien historisch-politische Informationen entnehmen, diese wiedergeben und deren Absicht und Wirkung erläutern (MK 6).
Geschichtskarten, politisch-thematische Karten, Schaubilder und Statistiken auswerten und ggf. ihre intendierte Wirkung erläutern (MK 7).
selbstständig grafische Darstellungsformen zur Verdeutlichung von Zusammenhängen, auch mit Computerprogrammen, auswählen und erstellen (MK 8).
historisch-politische Sachverhalte verständlich, adressatenorientiert, fachsprachlich korrekt und ggf. mit angemessenen Medien und Präsentationsformen darstellen (MK 9).
eine Befragung selbstständig planen, durchführen und auch mit Hilfe der neuen Medien auswerten (MK 10).
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
einfache historisch-politische Situationen unter Berücksichtigung ihrer Ursachen und Folgen beurteilen (UK 1).
in Ansätzen das Handeln von Personen und Gruppen unter Berücksichtigung von Motiven und Interessen charakterisieren (UK 2).
gegensätzliche Positionen charakterisieren, indem sie Argumente identifizieren und in Ansätzen ihre Stichhaltigkeit prüfen (UK 3).
in Ansätzen prüfen, ob der erreichte Wissensstand als Basis für ein Urteil ausreichend ist (UK 4).
in Ansätzen begründete Werturteile formulieren und diese ggf. zugunsten besser begründbarer Urteile revidieren (UK 5).
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
historisch-politische Situationen und Sachverhalte unter Berücksichtigung ihrer Ursachen und Folgen beurteilen (UK 1).
das Handeln von Personen und Gruppen und dessen Folgen unter Berücksichtigung von Motiven, Interessen, Wertvorstellungen und Handlungsmöglichkeiten charakterisieren und beurteilen (UK 2).
historisch-politische Positionen und Deutungen beurteilen, indem sie in Ansätzen die innere Stimmigkeit und sachliche Angemessenheit von Argumenten prüfen (UK 3).
prüfen, ob der erreichte Wissensstand als Basis für ein begründetes Urteil ausreichend ist (UK 4).
begründete Werturteile formulieren und diese ggf. zugunsten besser begründbarer Urteile revidieren (UK 5).
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
historisch-politische Situationen und Sachverhalte unter Berücksichtigung ihrer Ursachen, Voraussetzungen und Folgen beurteilen (UK 1).
das Handeln von Personen und Gruppen und dessen Folgen unter Berücksichtigung von Motiven, Interessen, Wertvorstellungen und Handlungsmöglichkeiten analysieren und beurteilen (UK 2).
historisch-politische Positionen und Deutungen beurteilen, indem sie die innere Stimmigkeit und sachliche Angemessenheit von Argumenten sowie die zugrunde liegenden Interessen und Wertmaßstäbe prüfen (UK 3).
prüfen, ob der erreichte Wissensstand als Basis für ein objektiviertes, begründetes Urteil ausreichend ist (UK 4).
begründete Werturteile formulieren und diese ggf. zugunsten besser begründbarer Urteile revidieren sowie die Bedeutung von Wertorientierungen erläutern (UK 5).
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
ihre eigene Meinung auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen vertreten und sachlich begründen (HK 1).
vorgegebene fremde Positionen einnehmen und diese probeweise vertreten (HK 2).
unter Anleitung simulativ Lösungen und Lösungswege für überschaubare fachbezogene Probleme (u. a. in Rollenspielen) entwickeln (HK 3).
mit (kulturellen) Differenzen tolerant umgehen und in alltäglichen Konflikt- und Problemsituationen Wege der Konfliktlösung und demokratischen Entscheidungsfindung anwenden (HK 4).
in Prozessen der demokratischen Entscheidungsfindung im (schul-) öffentlichen Raum mitwirken bzw. sich begründet gegen eine Teilnahme aussprechen (HK 5).
in Inhalt und Struktur klar vorgegebene Medienprodukte (u. a. Plakate) zu fachbezogenen Sachverhalten erstellen und im Unterricht präsentieren (HK 6).
ein überschaubares Projekt im schulischen Umfeld angeleitet organisieren und präsentieren (HK 7).
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
ihre eigene Position auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in sachlich begründeter Form vertreten (HK 1).
fremde Positionen einnehmen und diese probeweise (u. a. im Rahmen von Rollenspielen) vertreten (HK 2).
simulativ Lösungen und Lösungswege für überschaubare fachbezogene Probleme entwickeln (HK 3).
mit (kulturellen) Differenzen tolerant umgehen und ggf. auch simulativ in historisch-politischen Konflikt- und Problemsituationen Wege der Konfliktlösung und demokratischen Entscheidungsfindung anwenden (HK 4).
in Prozessen der demokratischen Entscheidungsfindung im (schul-) öffentlichen Raum mitwirken bzw. sich begründet gegen eine Teilnahme aussprechen (HK 5).
nach formalen Vorgaben selbstständig Medienprodukte (u. a. Plakate, Flyer und Leserbriefe) zu fachbezogenen Sachverhalten erstellen und im Unterricht präsentieren (HK 6).
ein Projekt im schulischen Umfeld in Ansätzen selbstständig organisieren und präsentieren (HK 7).
hinsichtlich der persönlichen Berufs- und Lebensplanung in Ansätzen eigene Interessen und Lebensentwürfe benennen sowie exemplarisch und begründet Entscheidungen treffen und durchführen (HK 8).
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
ihre eigene Position auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in sachlich begründeter und argumentativ überzeugender Form vertreten (HK 1).
fremde Positionen einnehmen und diese probeweise (u. a. im Rahmen von Pro- und Kontra- bzw. Podiumsdiskussionen) vertreten (HK 2).
real oder simulativ Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme entwickeln und diese ggf. umsetzen (HK 3).
mit (kulturellen) Differenzen tolerant und reflektiert umgehen und in Konflikt- und Problemsituationen Strategien der Organisation und Durchsetzung von Interessen im Rahmen demokratischer Regelungen anwenden (HK 4).
verantwortungsvoll in Prozessen der demokratischen Entscheidungsfindung im (schul-) öffentlichen Raum mitwirken bzw. sich begründet gegen eine Teilnahme aussprechen (HK 5).
selbstständig Medienprodukte (u. a. computergestützt) zu fachbezogenen Sachverhalten erstellen und diese auch zur Unterstützung der eigenen Argumentation im (schul-) öffentlichen Raum präsentieren (HK 6).
ein Projekt im schulischen oder außerschulischen Umfeld weitgehend selbstständig planen, realisieren, präsentieren und auswerten (HK 7).
hinsichtlich der persönlichen Berufs- und Lebensplanung eigene Interessen und Lebensentwürfe benennen, Entscheidungen vorbereiten und konkrete Schritte der Umsetzung einleiten (HK 8).
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
Lebensformen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen im Hinblick auf Wünsche, materielle Ausstattung und Beteiligung beschreiben.
den Wandel der Institution „Familie“ in der Bundesrepublik Deutschland beschreiben.
Regeln für einen kooperativen, sozialverträglichen und gewaltfreien Umgang miteinander beschreiben.
Möglichkeiten der schulischen Mitbestimmung und der Mitgestaltung im eigenen Lebensbereich beschreiben.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
sich verändernde Belastungsgrößen einzelner Familienmitglieder unter der Berücksichtigung des Wandels der Familie bewerten.
unterschiedliche Motive, Bedürfnisse und Interessen verschiedener Gruppen und Individuen im persönlichen Umfeld beurteilen.
die Folgen von Auseinandersetzungen für die agierenden Personen und Konfliktparteien bewerten.
einfache Formen der politischen Beteiligung (Klasse, Schule) mit Blick auf Mitbestimmungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten beurteilen.
die Gestaltungsmöglichkeiten von Politik durch Kinder und Jugendliche beurteilen.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
Voraussetzungen und Kriterien eines auf der Achtung des Anderen beruhenden interkulturellen Umgangs entwickeln.
Lebenssituationen und Rollenzuweisungen von Frauen und Männern erläutern.
das Jugendschutzgesetz sowie die Rechte und Pflichten Jugendlicher in Deutschland erläutern.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
die Chancen und Herausforderungen des Zusammenlebens von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen erörtern.
ihr eigenes Bild des „Fremden“ und ihren Umgang mit kultureller Differenz hinterfragen.
unterschiedliche Maßnahmen zur Gleichstellung von Jungen und Mädchen, Frauen und Männern beurteilen.
Ursachen für Jugendkriminalität in Deutschland erläutern und mögliche Konsequenzen für die Gesellschaft und das Individuum beurteilen.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
einzelne Beispiele für die Kontinuität und den Wandel von Wertvorstellungen im Zusammenhang von Individualisierung und Pluralisierung erläutern (z. B. Jugendszenen, Ehe/Familie, Homosexualität).
individuelle Wertvorstellungen mit allgemeinen, auch kulturell geprägten gesellschaftlichen Wertorientierungen vergleichen.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
die eigene Lebensgestaltung und Lebensplanung vor dem Hintergrund sozialer (z. B. geschlechtsspezifischer) Erwartungen und unter Aspekten des Wertewandels beurteilen.
zur Sichtbarkeit vielfältiger Lebensformen und zur konsequenten Ächtung jeglicher Diskriminierung begründet Stellung beziehen.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
die Epochen der Frühgeschichte (Altsteinzeit, Jungsteinzeit und Metallzeit) charakterisieren und den Übergang zur Sesshaftigkeit beschreiben.
die Grundbedürfnisse der Menschen erläutern.
die Frühgeschichte im Hinblick auf Entwicklungen (Spezialisierung, Technik, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung) beschreiben und mit der Gegenwart vergleichen.
das Leben in einem jungsteinzeitlichen Dorf beschreiben.
das Leben der Ägypter (u. a. Nilüberschwemmung, Pyramiden, Schrift) beschreiben.
die Entstehung und den Aufbau der ägyptischen Hochkultur in Grundzügen beschreiben.
Arbeitsteilung und besondere Leistungen einer Hochkultur erläutern.
die Göttlichkeit des Pharaos als Legitimation des ägyptischen Herrschaftssystems darstellen.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
die Bedeutung der Sesshaftigkeit für die Menschen in der Jungsteinzeit beurteilen.
die Unterschiede zwischen der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in der Frühgeschichte und in der Gegenwart bewerten.
den Nil in seiner Bedeutung für die Entstehung des ägyptischen Staates beurteilen.
die Kindheit im alten Ägypten mit heute vergleichen und die Unterschiede bewerten.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
die athenische Demokratie als neues Gesellschaftsmodell beschreiben und charakteristische Unterschiede zur heutigen Demokratievorstellung in Ansätzen benennen.
das Alltagsleben der Griechen und Römer erläutern.
die wichtigsten Phasen der Ausbreitung Roms vom Stadtstaat zum Weltreich beschreiben.
Unterschiede zwischen römischer Republik und Kaiserreich beschreiben.
das Leben der Sklaven in der Antike beschreiben.
die Romanisierung der Provinzen und die Folgen für spätere Zeiten am Beispiel einer römischen Siedlung in Nordrhein-Westfalen erläutern.
kulturelles Erbe der Antike in ihrer Lebenswelt aufzeigen.
Rechte und Pflichten von Kindern und Jugendlichen in der Antike und heute vergleichen.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
das Leben der Sklaven in der antiken Gesellschaft mit Blick auf persönliche Freiheiten beurteilen.
unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten verschiedener Bevölkerungsgruppen in der griechischen Polis und im antiken Rom beurteilen.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
die hierarchisch gegliederte mittelalterliche Gesellschaft im Unterschied zur heutigen beschreiben.
das Alltagsleben von Frauen und Männern verschiedener sozialer Gruppen in ihren Lebensräumen (Stadt, Land, Burg, Kloster) charakterisieren.
den Investiturstreit als einen typisch mittelalterlichen Konflikt um die geistliche und politische Herrschaft in Grundzügen erklären.
die Bedeutung von Kirche und Religion in der Gesellschaft darlegen und mit heute vergleichen.
Christentum und Islam im Hinblick auf Gemeinsames und Trennendes (u. a. religiöse Grundvorstellungen) in Ansätzen vergleichen.
Konflikte und interkulturelle Begegnungen zwischen christlicher und islamischer Welt in der Zeit der Kreuzzüge darstellen.
die Ausgrenzung und Verfolgung der Juden in der Zeit der Kreuzzüge darstellen.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten verschiedener Bevölkerungsgruppen in Mittelalter und Gegenwart (Deutschland) beurteilen.
gegenwärtige soziale Schichtungen und Ungleichheiten mit dem Blick auf berufliche Möglichkeiten beurteilen.
gegenwärtige Begegnungen zwischen Christen und Muslimen unter dem Aspekt der Toleranz beurteilen.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
charakteristische Merkmale der Renaissance und des Humanismus benennen.
in Grundzügen geistig-kulturelle, wissenschaftliche und technische Innovationen (u. a. neuzeitliches Weltbild, Navigation, Schiffsbau) als Voraussetzungen für die Entdeckungsreisen der Europäer beschreiben.
Motive und Verlauf der „Entdeckung“ und Eroberung Südamerikas beschreiben.
die kulturellen Leistungen indigener Völker benennen und Elemente der Kulturzerstörung durch die Eroberer beschreiben.
Ursachen und Verlauf der Reformation in Grundzügen darstellen.
religiöse, politische und ökonomische Ursachen und Folgen des Dreißigjährigen Krieges benennen.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
die Bedeutung von Humanismus und Renaissance für die Entstehung des modernen Europas in Grundzügen beurteilen.
Motive, Interessen und Vorgehen der „Entdecker“ bzw. „Eroberer“ und Folgen der Eroberungen bewerten.
die Problematik des Begriffs „Entdecker“ beurteilen.
die kulturellen Leistungen der indigenen Völker beurteilen.
die religiöse Tragweite der Reformation beurteilen.
am Beispiel des Dreißigjährigen Krieges die Rolle der Religion im Umgang mit anderen prüfen und bewerten.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
die Aufklärung, den Absolutismus und die Ungleichheit innerhalb der Ständegesellschaft Frankreichs als Hauptgründe der Revolution erläutern.
Ziele, Verlauf und Ergebnisse der Französischen Revolution in Grundzügen beschreiben.
die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789 beschreiben und mit den Grundrechten des Grundgesetzes vergleichen.
die Rolle der Frauen in der Französischen Revolution beschreiben und das Gleichberechtigungspostulat des Grundgesetzes erläutern.
Ziele, Verlauf und Ergebnisse der Revolution von 1848 in Grundzügen darstellen.
die Einhaltung der Menschenrechte anhand eines Beispiels aus der jüngeren Vergangenheit bzw. der Gegenwart überprüfen.
den Grundgedanken des Prinzips der Gewaltenteilung und die Realität im politischen System der Bundesrepublik Deutschland an einem Beispiel erläutern.
Funktionen, Rollen und Handlungsmöglichkeiten wichtiger politischer Akteure (u. a. Parteien, Verbände) in der Bundesrepublik Deutschland beschreiben.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
partizipatorische Defizite des Absolutismus und der Ständegesellschaft beurteilen.
die unterschiedlichen Positionen von Zeitgenossen der Französischen Revolution beurteilen.
die Durchsetzung revolutionärer Ziele im Hinblick auf die Verhältnismäßigkeit der Mittel hinterfragen.
die Menschenrechte und die Gewaltenteilung als wichtige Voraussetzung für demokratische Teilhabe bewerten.
die Einflussmöglichkeiten einzelner Verfassungsorgane in der Bundesrepublik Deutschland beurteilen.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
Beginn, Verlauf sowie wirtschaftliche und soziale Folgen der Industrialisierung (u. a. Kinderarbeit, Verelendung, Wohnverhältnisse) beschreiben.
historische und aktuelle Erscheinungsformen sozialer Ungleichheit beschreiben.
die historischen Wurzeln und die heutige Bedeutung von Gewerkschaften skizzieren.
die Grundzüge der Bismarckschen Sozialgesetzgebung im Vergleich zu heutigen Systemen sozialer Sicherung erläutern.
Auswirkungen von Industrialisierungs- und Modernisierungsprozessen auf die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen, Männern und Kindern in Geschichte und Gegenwart benennen.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
die Arbeits- und Lebensbedingungen während der Industrialisierung bewerten.
Ziele und Errungenschaften der Arbeiterbewegung (u. a. Parteien, Gewerkschaften) beurteilen und die Bedeutung organisierter Interessenvertretung einschätzen.
unterschiedliche Möglichkeiten der Interessendurchsetzung abwägen.
Chancen und Risiken neuer Technologien an einem Beispiel erörtern.
Chancen und Hindernisse bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Hinblick auf die eigene Lebensplanung reflektieren.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
die Begriffe Imperialismus, Kolonialismus, Nationalismus und Militarismus erklären und abgrenzen.
den Zusammenhang zwischen der Reichsgründung und deutschem Nationalismus ansatzweise erläutern.
den Nationalismus als eine der Wurzeln imperialistischer Politik in seinen unterschiedlichen Funktionen aufzeigen.
die Ausbreitung der Herrschaft europäischer Staaten in überseeischen Ländern aufzeigen.
die Folgen imperialistischer Politik bis in die Gegenwart an einem Beispiel beschreiben.
die Formen des Widerstandes gegen koloniale Herrschaft beschreiben.
die Ursachen, Hauptphasen und Wendepunkte des Ersten Weltkrieges darstellen und seinen Charakter als „modernen Krieg“ erläutern.
die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf die Soldaten und den Alltag der Zivilbevölkerung darstellen.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
imperialistische Expansion und Kolonialismus aus verschiedenen Perspektiven beurteilen.
historisch-politische Wertvorstellungen und Urteilsnormen (u. a. Handeln aufgrund nationalistischer Überzeugungen, imperialistischen Sendungsbewusstseins) mit gegenwärtigen vergleichen und bewerten.
die Auswirkungen des Kolonialismus in der Gegenwart beurteilen und die globale Gefährdung des Friedens (u. a. Folgekriege, Terrorismus) prüfen.
die Diskrepanz zwischen Propaganda und Realität des Ersten Weltkrieges beurteilen und einen kriegerischen Konflikt der Gegenwart unter diesem Gesichtspunkt analysieren.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
die Entstehungsbedingungen der Weimarer Republik in ihren Grundzügen beschreiben.
den fortschrittlichen Charakter der Weimarer Verfassung (u. a. Frauenwahlrecht) erläutern.
die wesentlichen Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik benennen.
anhand der Weimarer Reichsverfassung Elemente einer parlamentarischen Demokratie sowie deren Möglichkeiten und Grenzen bei der Lösung von Problemen erläutern.
die globalen Zusammenhänge der Weltwirtschaftskrise von 1929 aufzeigen.
den manipulativen Einfluss des Rechts- und Linksextremismus in Zeiten wirtschaftlicher Krisen auf die Bevölkerung erläutern und Bezüge zum eigenen Erfahrungsbereich herstellen.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
das Parteienspektrum der Weimarer Republik in Bezug auf seine Haltung zur Republik beurteilen.
innere und äußere Belastungsfaktoren der Weimarer Republik in einfacher Form erörtern.
die Wahrnehmung demokratischer Bürgerrechte als Garant einer stabilen Demokratie beurteilen.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
Grundzüge der nationalsozialistischen Diktatur im Unterschied zu demokratisch verfassten Gesellschaften darlegen.
das Spektrum individueller und kollektiver Verhaltensweisen zwischen Unterstützung, Zustimmung, Anpassung und Widerstand im Nationalsozialismus aufzeigen.
ideologische Voraussetzungen und Ausmaß der Entrechtung, Verfolgung und Ermordung von Juden, Sinti und Roma sowie weiterer Ausgegrenzter beschreiben.
Ursachen, Verlauf und Konsequenzen des Zweiten Weltkrieges als Vernichtungskrieg darstellen.
Flucht und Vertreibung im europäischen Kontext als Folge des Zweiten Weltkrieges beschreiben.
aktuelle Formen neonazistischen Auftretens erläutern und Inhalte dieser Weltauffassungen dem historischen Nationalsozialismus zuordnen.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
den repressiven, totalitären Charakter der NS-Diktatur in seinen jeweiligen Konsequenzen für verschiedene Bevölkerungsgruppen beurteilen.
zu den unterschiedlichen Umgangsweisen mit dem Nationalsozialismus (Unterstützung, Zustimmung, Anpassung, Widerstand) Stellung nehmen.
den Krieg im Osten als rassisch begründeten Vernichtungskrieg beurteilen.
das Spannungsverhältnis zwischen individueller Verantwortung und kollektivem Anpassungsdruck als Frage von grundsätzlicher politischer Bedeutung erörtern.
Rassismus und Antisemitismus als ideologische Grundlagen der Genozidpolitik sowie das den Opfern zugefügte Unrecht und Leid bewerten.
die Frage nach Schuld und Verantwortung der Deutschen für die NS-Verbrechen differenziert und begründet erörtern.
das eigene Humanitäts- und Demokratieverständnis vor dem Hintergrund der NSVergangenheit einordnen und bewerten.
neonazistische, antisemitische und rassistische Strömungen bewerten und Vorschläge zu deren Abwehr erörtern.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
Erfahrungen und Überlebensstrategien der unmittelbaren Nachkriegszeit schildern und die Rolle der Frauen im Wiederaufbau beschreiben.
Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands im Kontext der Blockbildung und auflösung in Grundzügen erläutern.
Grundzüge der Systemunterschiede beider deutscher Staaten darstellen.
charakteristische Merkmale des Verfassungsstaates und der Rolle von Bürgerinnen und Bürgern im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland benennen.
den Einfluss von Medien und Interessenverbänden auf das politische Geschehen beispielhaft beschreiben.
das Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland sowie grundlegende Demokratieprinzipien erklären.
Verfassungsnorm und -wirklichkeit der Gleichberechtigung von Frauen und Männern an Beispielen vergleichen.
Prinzipien, Instrumente und aktuelle Probleme des Sozialstaates beispielhaft darlegen.
ausgewählte sozialpolitische Maßnahmen im Spannungsfeld von Leistungsprinzip und sozialer Gerechtigkeit erklären.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
Ursachen und Bedingungen der Wiedervereinigung unter besonderer Berücksichtigung der Bürgerrechtsbewegung gewichten.
die Rolle der Medien für Demokratie und Rechtsstaat im Hinblick auf politische Mitwirkungsmöglichkeiten bewerten.
Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Sozialpolitik (u. a. Finanzierbarkeit, Generationengerechtigkeit, gleichwertige Lebensverhältnisse, internationale Wettbewerbsfähigkeit) beurteilen und im Zusammenhang der eigenen Lebens- und Berufsplanung individuelle Vorsorgestrategien erörtern.
Sachkompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
die Entwicklung und Verfassung der Europäischen Union in Grundzügen beschreiben.
das politische System der Europäischen Union sowie die Wahlen zum Europäischen Parlament beschreiben.
die Chancen und Herausforderungen der Europäischen Union an einem Beispiel erläutern.
einen aktuellen zwischenstaatlichen Konflikt beschreiben und anhand dieses Beispiels den Aufbau und die Zielsetzungen der Vereinten Nationen sowie ihre Möglichkeiten zur Friedenssicherung erläutern.
ökonomische und kulturelle Chancen und Risiken von Globalisierungsprozessen (u. a. in Hinblick auf die eigene Lebensplanung) an einem Beispiel analysieren und erläutern.
politische Handlungsmöglichkeiten angesichts aktueller Probleme in der globalisierten Welt (u. a. verantwortungsvoller Umgang mit natürlichen Ressourcen und soziale Folgen angesichts des Klimawandels) aufzeigen.
den Begriff der nachhaltigen Entwicklung anhand eines Beispiels erklären und diesbezüglich internationale Zusammenarbeit aufzeigen.
Urteilskompetenz · Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
an einem Beispiel die verschiedenen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Interessen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union beurteilen.
exemplarisch die Chancen des europäischen Einigungsprozesses und den Umgang der Europäischen Union mit aktuellen Problemen beurteilen.
die Bedeutung der Vereinten Nationen für die Gestaltung einer friedlichen und gerechten Weltordnung erörtern.
eigene und gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten in Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung beurteilen.
Chancen und Grenzen inner- und überstaatlicher politischer Vereinbarungen als Beitrag zur Sicherung einer möglichst intakten Umwelt erörtern. 3 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung Die rechtlich verbindlichen Grundsätze der Leistungsbewertung sind im Schulgesetz (§ 48 SchulG) sowie in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (§ 6 APO - SI) dargestellt. Da im Pflichtunterricht der Fächer des Lernbereichs Gesellschaftslehre in der Sekundarstufe I keine Klassenarbeiten und Lernstandserhebungen vorgesehen sind, erfolgt die Leistungsbewertung ausschließlich im Beurteilungsbereich "Sonstige Leistungen im Unterricht". Dabei bezieht sich die Leistungsbewertung insgesamt auf die im Zusammenhang mit dem Unterricht erworbenen Kompetenzen und nutzt unterschiedliche Formen der Lernerfolgsüberprüfung. Erfolgreiches Lernen ist kumulativ. Entsprechend sind die Kompetenzerwartungen im Lehrplan zumeist in ansteigender Progression und Komplexität formuliert. Dies bedingt, dass Unterricht und Lernerfolgsüberprüfungen darauf ausgerichtet sein müssen, Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu geben, grundlegende Kompetenzen, die sie in den vorangegangenen Jahren erworben haben, wiederholt und in wechselnden Kontexten anzuwenden. Für Lehrerinnen und Lehrer sind die Ergebnisse der Lernerfolgsüberprüfungen Anlass, die Zielsetzungen und die Methoden ihres Unterrichts zu überprüfen und ggf. zu modifizieren. Für die Schülerinnen und Schüler sollen die Rückmeldungen zu den erreichten Lernständen eine Hilfe für das weitere Lernen darstellen. Lernerfolgsüberprüfungen sind daher so anzulegen, dass sie den in den Fachkonferenzen beschlossenen Grundsätzen der Leistungsbewertung gemäß § 70 SchulG entsprechen, dass die Kriterien für die Notengebung den Schülerinnen und Schülern transparent sind und die jeweilige Überprüfungsform den Lernenden auch Erkenntnisse über die individuelle Lernentwicklung ermöglicht. Die Beurteilung von Leistungen soll demnach mit der Diagnose des erreichten Lernstandes und individuellen Hinweisen für das Weiterlernen verbunden werden. Wichtig für den weiteren Lernfortschritt ist es, bereits erreichte Kompetenzen herauszustellen und die Lernenden – ihrem jeweiligen individuellen Lernstand entsprechend – zum Weiterlernen zu ermutigen. Dazu gehören im Rahmen der kontinuierlichen Beratung der Schülerinnen und Schülern sowie der Eltern auch Hinweise zu erfolgversprechenden individuellen Lernstrategien. Im Sinne der Orientierung an den formulierten Anforderungen sind grundsätzlich alle in Kapitel 2 des Lehrplans ausgewiesenen Kompetenzbereiche („Sachkompetenz“, „Methodenkompetenz“, „Urteilskompetenz“ und „Handlungskompetenz“) bei der Leistungsbewertung angemessen zu berücksichtigen. Aufgabenstellungen schriftlicher, mündlicher und ggf. praktischer Art sollen deshalb darauf ausgerichtet sein, die Erreichung der dort aufgeführten Kompetenzerwartungen zu überprüfen. Die einseitige Dominanz von schriftlichen, mündlichen oder praktischen Aufgabenstellungen sowie ein isoliertes, lediglich auf Reproduktion angelegtes Abfragen einzelner Daten und Sachverhalte können dabei den zuvor formulierten Ansprüchen an die Leistungsfeststellung nicht gerecht werden. In den Fächern des Lernbereichs Gesellschaftslehre kommen im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“ sowohl schriftliche als auch mündliche Formen der Leistungsüberprüfung – ggf. auch auf der Grundlage der außerschulischen Vor- und Nachbereitung von Unterricht – zum Tragen. Zu den Bestandteilen der "Sonstigen Leistungen im Unterricht" zählen u. a.
mündliche Beiträge zum Unterricht (z. B. Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Kurzvorträge, Referate).
schriftliche Beiträge und Produkte (z. B. Protokolle, Hefte/Mappen, Materialsammlungen, Portfolios, Lernplakate).
Arbeit und Handeln in Gruppen.
Beiträge im Rahmen eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns (z. B. Pro-und-Kontra-Diskussion, Rollenspiel, Recherche, Befragung, Erkundung, Präsentation) sowie
kurze schriftliche Übungen. Der Bewertungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“ erfasst die Qualität, die Quantität und die Kontinuität der mündlichen, schriftlichen und praktischen Beiträge im unterrichtlichen Zusammenhang. Mündliche Leistungen werden dabei in einem kontinuierlichen Prozess vor allem durch Beobachtung während des gesamten Schuljahres festgestellt. Die Kriterien der Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung müssen den Schülerinnen, Schülern und den Eltern offengelegt werden. Eine transparente Bewertung gibt deutliche Hinweise auf individuelle Stärken und Schwächen. Sie verbessert nachhaltig die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler, sich selbst angemessen einschätzen zu können, und kann so ihr Lern- und Arbeitsverhalten fördern.