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Übergeordnete Sachkompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
unterscheiden elementare jüdische Deutungsangebote von anderen,
identifizieren in Ansätzen Religion als eine wirklichkeitsgestaltende Dimension der Gegenwart,
erläutern in Ansätzen die Bedeutung religiöser Aussagen in Bezug zu ihrem eigenen Leben,
beschreiben Sachverhalte sprachlich angemessen in Ansätzen unter Verwendung relevanter Fachbegriffe,
erläutern angeleitet Themen jüdischer Quellen.
Ende Jahrgangsstufe 10
unterscheiden jüdische Deutungsangebote von anderen,
identifizieren Religion als eine wirklichkeitsgestaltende Dimension der Gegenwart,
erläutern in Ansätzen die Bedeutung religiöser Aussagen in Bezug zu ihrem eigenen Leben sowie zur gesellschaftlichen Wirklichkeit,
beschreiben Sachverhalte sprachlich angemessen unter Verwendung relevanter Fachbegriffe,
beschreiben ausgewählte historisch relevante Ereignisse und ihre Auswirkungen in Grundzügen,
erläutern Probleme im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne.
Übergeordnete Methodenkompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
arbeiten den Gedankengang einfacher Texte heraus,
orientieren sich angeleitet im Tanach,
erschließen angeleitet Themen jüdischer Quellen,
lesen hebräische Schrift anhand ausgewählter Beispiele,
identifizieren, beschreiben und deuten elementare Erscheinungsformen des Religiösen (u. a. Symbole, Handlungen),
planen ein Arbeitsvorhaben, recherchieren angeleitet in eingegrenzten Mediensammlungen und beschaffen zielgerichtet Informationen aus Büchern und digitalen Medien,
präsentieren Ergebnisse von Lernvorhaben und Projekten verständlich und strukturiert.
Ende Jahrgangsstufe 10
arbeiten angeleitet den Gedankengang von Texten mittleren Abstraktionsgrades heraus,
visualisieren die Struktur von Texten,
lesen hebräische Schrift in ihrem funktional-fachlichen Zusammenhang,
identifizieren einzelne Schritte der Auslegungsmethode,
arbeiten angeleitet spezifische Arbeitsweisen des Tora-Lernens heraus,
bibliographieren und recherchieren angeleitet Quellen sachgerecht,
planen ein Arbeitsvorhaben unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
recherchieren selbständig innerhalb und außerhalb der Schule in unterschiedlichen Medien und beschaffen zielgerichtet Informationen,
präsentieren Ergebnisse von Lernvorhaben und Projekten zielgruppenorientiert und strukturiert sowie unter Nutzung verschiedener Visualisierungs- und Präsentationstechniken.
Übergeordnete Urteilskompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
erörtern vor dem Hintergrund der jüdischen Religion Anfragen an Religiosität und Glauben an konkreten Beispielen,
erörtern in Ansätzen traditionelle Lösungsmodelle zu aktuellen Problemstellungen,
bewerten den Menschen als Partner G“ttes in der Verantwortung für die Schöpfung,
beurteilen ihre eigene Rolle, so auch die Rolle als Mädchen bzw. Junge, im gesellschaftlichen Kontext und beschreiben am konkreten Beispiel einen begründeten Standpunkt.
Ende Jahrgangsstufe 10
erörtern vor dem Hintergrund der jüdischen Religion in Ansätzen Anfragen an Religiosität und Glauben,
erörtern traditionelle Lösungsmodelle zu aktuellen Problemstellungen,
beurteilen ihre eigene Rolle, so auch die Rolle als Mädchen bzw. Junge, im gesellschaftlichen Kontext und beschreiben einen begründeten Standpunkt,
erörtern religiöse Fragen und Überzeugungen im Hinblick auf jüdische Identität,
beurteilen jüdische Lebenspraxis in Bezug auf eigene Persönlichkeitsentfaltung.
Übergeordnete Handlungskompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
vertreten in Ansätzen einen eigenen begründeten Standpunkt zu religiösen Fragen,
formulieren eigene Positionen und legen sie argumentativ dar,
formulieren erste Fragen nach Identität,
greifen im Gespräch Beiträge anderer auf und entwickeln den jeweiligen Gedankengang in Ansätzen sachgerecht weiter,
entwickeln im Blick auf die Tradition in Ansätzen Empathie und Kommunikationsfähigkeit in der Auseinandersetzung mit anderen Meinungen,
entwickeln erste Ansätze für ein Handeln nach Maßstäben eines Lebens als Ebenbild G“ttes.
Ende Jahrgangsstufe 10
vertreten in der Auseinandersetzung mit differierenden Meinungen und mit Blick auf die jüdische Tradition in Ansätzen ihre eigene Position,
sprechen angemessen über Fragen nach Identität,
greifen im Gespräch Beiträge anderer auf und entwickeln den jeweiligen Gedankengang sachgerecht weiter,
nehmen die Perspektive eines anderen ein und entwickeln dadurch ihre Dialogfähigkeit sowie die eigene Perspektive.
Inhaltsfeld 1 · Entwicklung einer eigenen religiösen Identität — Sachkompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
erläutern die besondere Bedeutung der Bar und Bat Mitzwa im Prozess des Erwachsenwerdens von Jüdinnen und Juden,
beschreiben und erklären zentrale Momente im Leben von Jüdinnen und Juden anhand des Lebenszyklus.
Ende Jahrgangsstufe 10
stellen grundlegende Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Judentum, Islam und Christentum dar,
erläutern die Möglichkeiten und Grenzen, das Leben im Sinne der Tora auszurichten,
beschreiben Charakteristika der Diaspora-Situation,
erläutern Herausforderungen im Umgang mit den Traditionen in einer nichtjüdischen Umwelt,
erläutern Herausforderungen im Umgang mit den Traditionen in einer nichtreligiösen Umwelt.
Inhaltsfeld 1 · Entwicklung einer eigenen religiösen Identität — Urteilskompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
beurteilen die Bedeutung des herausragenden Ereignisses Bar bzw. Bat Mitzwa im Prozess des Erwachsenwerdens von Jüdinnen und Juden,
beurteilen, inwiefern Stationen des Lebenszyklus grundlegende identitätsstiftende Elemente im Leben von Jüdinnen und Juden sind.
Ende Jahrgangsstufe 10
erörtern Schwierigkeiten bei der Suche nach einer eigener Identität und Rolle im gesellschaftlichen Kontext,
bewerten den Stellenwert der Traditionen des Lebenszyklus für das eigene Leben,
erörtern religiöse Fragen und Überzeugungen im Blick auf jüdische Identität,
bewerten Chancen und Grenzen für den interreligiösen Dialog.
Inhaltsfeld 2 · Jüdischer Jahreszyklus — Sachkompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
beschreiben die besondere Bedeutung der wöchentlichen Feier des Schabbat,
beschreiben die Bedeutung der Hohen Feiertage und der Wallfahrtsfeste im jüdischen Jahreszyklus,
erläutern die zentrale Bedeutung des Feierns religiöser Feste innerhalb der jüdischen Familie,
erläutern die zentrale Bedeutung des Feierns religiöser Feste in der Synagoge,
beschreiben exemplarisch Parallelen zu Feiertagen anderer Religionen.
Ende Jahrgangsstufe 10
erklären die liturgischen Formen der besonderen Freuden- und Trauertage im jüdischen Jahreskreis,
erklären die Bedeutung der besonderen Freuden- und Trauertage im jüdischen Jahreskreis,
erläutern die Unterschiede zwischen den historischen Feier- und Gedenktagen und den Feiertagen der Tora,
beschreiben den Zusammenhang von Trauerriten im Lebenszyklus und Trauervorschriften bei Gedenktagen.
Inhaltsfeld 2 · Jüdischer Jahreszyklus — Urteilskompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
beurteilen, welche Bedeutung das zentrale Fest Schabbat für die jüdische Familie haben kann,
erörtern die zentrale Bedeutung des Feierns religiöser Feste innerhalb der Familie und der Gesellschaft.
Ende Jahrgangsstufe 10
erörtern die Bedeutung der jüdischen Geschichte für die Freuden- bzw. Trauertage,
erörtern die Bedeutungen der Freuden- bzw. Trauertage für das Verständnis des Judentums sowie für das Leben des Einzelnen,
beurteilen die Bedeutung der historischen Feier- und Gedenktage.
Inhaltsfeld 3 · Schriftliche und mündliche Lehre des Judentums — Sachkompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
erklären die Entstehungsgeschichte der Menschheit und des jüdischen Volkes auf der Grundlage der wichtigsten Ereignisse in der Tora,
erläutern den erzieherischen Charakter der Tora anhand von zentralen Geschichten,
beschreiben den Aufbau des Tanach.
Ende Jahrgangsstufe 10
beschreiben den Talmud als unverzichtbare Quelle des Judentums,
erläutern anhand zentraler Gelehrter die Entstehung des Talmud und der Responsenliteratur.
Inhaltsfeld 3 · Schriftliche und mündliche Lehre des Judentums — Urteilskompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
beurteilen die Bedeutung elementarer Ereignisse der Entstehungsgeschichte des jüdischen Volkes,
bewerten die Bedeutung der Tora als zentraler Quelle für das Leben eines Juden bzw. einer Jüdin nach der Tradition,
beurteilen die Bedeutung der Tora als Gesetzbuch und Lebenswegweiser.
Ende Jahrgangsstufe 10
beurteilen die Bedeutung der schriftlichen und mündlichen Lehre für das Judentum,
bewerten die Bedeutung des Talmud als zentrale Quelle des Judentums neben der schriftlichen Lehre.
Inhaltsfeld 4 · Verantwortliches Handeln — Sachkompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
beschreiben die Rolle des Menschen in der Schöpfung,
erläutern Mizwot gegenüber Tieren,
erläutern Mizwot gegenüber der Umwelt.
Ende Jahrgangsstufe 10
beschreiben das Gebot der Nächstenliebe als grundlegendes Prinzip zwischenmenschlichen Verhaltens,
erläutern mögliche Umsetzungen der Handlungsverantwortung des Menschen in seinem Umfeld.
Inhaltsfeld 4 · Verantwortliches Handeln — Urteilskompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
beurteilen die Rolle des Menschen als Partner G“ttes in der Schöpfung in seiner Verantwortung für Tiere und Umwelt,
erörtern die Bedeutung der Mizwot gegenüber Tieren und der Umwelt.
Ende Jahrgangsstufe 10
bewerten die Bedeutung des Gebots der Nächstenliebe als grundlegendes Prinzip zwischenmenschlichen Verhaltens im Hinblick auf die Herausforderungen der Lebenswirklichkeit,
erörtern die Bandbreite möglicher Umsetzungen der Handlungsverantwortung des Menschen in seinem Umfeld.
Inhaltsfeld 5 · Kommunikation zwischen Mensch und G“tt — Sachkompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
benennen die alltäglichen Gebete,
beschreiben den Aufbau von ausgewählten Gebeten,
beschreiben in Ansätzen den Aufbau von Schabbat-G“ttesdiensten,
identifizieren ausgewählte Segenssprüche,
beschreiben ausgewählte Begegnungen mit G“tt in der Tora.
Ende Jahrgangsstufe 10
erläutern die Rolle des Hebräischen als Gebetssprache der jüdischen Religion,
erläutern Form und Aufbau von alltäglichen und Schabbat-Gebeten,
beschreiben die Entstehung von ausgewählten Gebetstexten,
identifizieren textspezifische Besonderheiten und zentrale Begriffe des Gebets,
beschreiben die Rolle von historischen Ereignissen in ihrer Konsequenz auf Gebetsformen,
identifizieren die chassidische Gebetsform als außergewöhnlich individuelle Kommunikationsform.
Inhaltsfeld 5 · Kommunikation zwischen Mensch und G“tt — Urteilskompetenz
Ende Jahrgangsstufe 6
erörtern die Rolle der traditionellen Gebetsform als Kommunikationsmedium mit G“tt,
erörtern die Frage nach der Notwendigkeit des Dankgebetes.
Ende Jahrgangsstufe 10
erörtern die Frage nach der Notwendigkeit des Hebräischen als Gebetssprache der jüdischen Religion,
bewerten die chassidischen Gebetsneuerungen im Hinblick auf ihre Tragfähigkeit in der heutigen Gemeinschaft.
Inhaltsfeld 6 · Jüdische Geschichte — Sachkompetenz
stellen die Bedeutung des Landes Israel für das Volk Israel in der Diaspora dar,
unterscheiden die jeweiligen relevanten Epochen der Diaspora,
stellen das Verhältnis zur und die Wechselwirkung mit der nichtjüdischen Umwelt dar,
erläutern die Entstehungsgeschichte von Antijudaismus bzw. Antisemitismus,
unterscheiden Ausprägungen von Antijudaismus bzw. Antisemitismus,
beschreiben die Entstehungsgeschichte des Staates Israel.
Inhaltsfeld 6 · Jüdische Geschichte — Urteilskompetenz
erörtern die gegenseitigen Einflüsse in der Diaspora,
beurteilen die Entstehungsvoraussetzungen der Formen des Antisemitismus,
erörtern den Zusammenhang zwischen Antisemitismus und Staatsgründung Israels,
beurteilen ihr eigenes Dasein und ihr Wirken als Jüdin oder Jude in der Diaspora.