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Übergeordnete Sachkompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
anhand von Sachverhalten Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt entwickeln und erste Antwortversuche benennen,
Jesus von Nazareth in seine Zeit und Umwelt einordnen,
religiöse Zeichen, Symbole und Sprachformen identifizieren und ihre Bedeutungen benennen,
an exemplarischen Geschichten des AT und NT deren Bedeutung darstellen,
elementare Inhalte des katholischen Glaubens benennen,
die geschichtlichen Ursprünge der Kirche beschreiben,
Formen religiöser, insbesondere kirchlicher Praxis und Räume benennen,
Religionen und ihre Gottesvorstellungen im Hinblick auf grundlegende Merkmale beschreiben.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
anhand von Sachverhalten Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt entwickeln und unterschiedliche Antwortmöglichkeiten voneinander abgrenzen,
die Bedeutung zentraler Lebensereignisse und Aussagen Jesu für den christlichen Glauben beschreiben,
religiöse Zeichen, Symbole und Sprachformen identifizieren und ihre Bedeutungen erläutern,
an exemplarischen Geschichten des AT und NT wichtige biblische Textgattungen unterscheiden und erklären,
elementare Inhalte des katholischen Glaubens erläutern,
die Entwicklung der Kirche in historischen Zusammenhängen darstellen,
Formen religiöser, insbesondere kirchlicher Praxis und Räume beschreiben,
Religionen und ihre Gottesvorstellungen im Hinblick auf grundlegende Merkmale beschreiben.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
anhand von Sachverhalten Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt entwickeln und Antwortmöglichkeiten darstellen,
die Bedeutung zentraler Lebensereignisse und Aussagen Jesu für den christlichen Glauben erläutern,
religiöse Zeichen, Symbole und Sprachformen identifizieren und deuten,
exemplarische Geschichten des AT und NT als Ausdruck von Glaubenserfahrungen deuten,
zentrale Aussagen des katholischen Glaubens erläutern,
historische und jüngere Entwicklungen der Kirche untersuchen,
Formen religiöser, insbesondere kirchlicher Praxis und Räume deuten,
im Vergleich mit anderen Religionen und deren religiösen Vorstellungen wesentliche christliche Glaubensinhalte benennen.
Übergeordnete Methodenkompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
zu religiös relevanten Themen unter Anleitung innerhalb der Schule Informationen beschaffen,
religiös relevante Sachverhalte im Unterricht unter Zuhilfenahme von in Inhalt und Struktur klar vorgegebenen Medienprodukten verständlich und in sprachlich angemessener Form präsentieren,
sich in der Bibel orientieren,
einen religiös relevanten Text durch angemessene Zugänge erschließen (z. B. Rollenlesen, Text als Bild bearbeiten),
Bilder, religiöse Räume und Symbole beschreiben,
Inhalte religiös relevanter audiovisueller Medien spielerisch darstellen (z. B. in Standbildern) und beschreiben.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
zu religiös relevanten Themen weitgehend selbstständig innerhalb und außerhalb der Schule Informationen beschaffen,
religiös relevante Sachverhalte im Unterricht unter Zuhilfenahme von Medienprodukten verständlich, adressatenorientiert und (fach-)sprachlich korrekt präsentieren,
sich in der Bibel orientieren,
einen religiös relevanten Text kriteriengeleitet erschließen und interpretieren (z. B. durch Textveränderungen, -verfremdungen),
Einzelheiten von Bildern, religiösen Räumen und Symbolen beschreiben und ihre religiöse Wirkung erläutern,
Inhalte religiös relevanter audiovisueller Medien kriteriengeleitet untersuchen.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
zu religiös relevanten Themen selbstständig innerhalb und außerhalb der Schule Informationen beschaffen,
religiös relevante Sachverhalte im (schul-)öffentlichen Raum unter Zuhilfenahme von Medienprodukten (z. B. computergestützt) verständlich, adressatenorientiert und fachsprachlich korrekt präsentieren,
sich in der Bibel orientieren und einen synoptischen Vergleich durchführen,
einen religiös relevanten Text analysieren und interpretieren (z. B. durch systematisches Verständnis und Deutung),
Bilder, religiöse Räume und Symbole in ihren religiösen und gesellschaftlichen Kontext einordnen und deuten,
Inhalte religiös relevanter audiovisueller Medien interpretieren.
Übergeordnete Urteilskompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
ansatzweise eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen und zu geschlechtsspezifischen Rollenbildern sowie zu religiösen und ethischen Fragen begründen,
einfache religiös bedeutsame Sachverhalte in elementarer Form unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte bewerten.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen und zu geschlechtsspezifischen Rollenbildern sowie zu religiösen und ethischen Fragen begründen,
religiöse und religiös bedeutsame Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte bewerten.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen und zu geschlechtsspezifischen Rollenbildern sowie zu religiösen und ethischen Fragen begründen und vertreten,
komplexe religiöse und religiös bedeutsame Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte bewerten.
Übergeordnete Handlungskompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
ihre persönlichen religiösen Einstellungen wahrnehmen und darüber sprechen, wie der Glaube in Familie, Schule und Gemeinde praktisch gelebt werden kann,
ihre Stärken und Schwächen in der Kenntnis wahrnehmen und äußern, dass sie von Gott angenommen sind,
religiöse Überzeugungen anderer wahrnehmen und achten,
sich auf eigene Erfahrungen und praktische Übungen von Stille und Meditation einlassen und angeleitet meditieren,
altersgemäß und respektvoll Elemente liturgischer Praxis mitgestalten (z. B. im Kontext von Gebet, Wort-, Schulgottesdienst),
unter Anleitung Projekte zu religiös relevanten Themen durchführen.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
ihre persönlichen religiösen Überzeugungen vertreten,
im Bewusstsein, von Gott getragen zu werden, ihre Stärken und Schwächen wahrnehmen und Möglichkeiten entwickeln, mit diesen verantwortlich umzugehen,
sich mit der religiösen Überzeugung anderer konstruktiv auseinandersetzen,
aufgrund eigener Erfahrungen kleine praktische Übungen von Stille und Meditation entwickeln und ausführen,
altersgemäß und respektvoll Elemente liturgischer Praxis mitgestalten,
unter Anleitung Projekte zu religiös relevanten Themen planen und durchführen.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
ihre persönlichen religiösen Überzeugungen entwickeln und vertreten,
im Bewusstsein, von Gott getragen zu werden, ihre Stärken und Schwächen akzeptieren und Möglichkeiten entwickeln, mit diesen verantwortlich umzugehen,
die Verantwortung für das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen religiösen Überzeugungen mit übernehmen,
respektvoll meditative Ausdrucksformen in der Glaubenspraxis umsetzen und reflektieren,
weitgehend selbstständig Elemente gottesdienstlichen Handelns planen und in angemessener Form gestalten,
weitgehend selbstständig Projekte zu religiös relevanten Themen planen, durchführen und reflektieren.
Inhaltsfeld 1 · Menschsein in Freiheit und Verantwortung — Sachkompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
aufzeigen, dass jeder Mensch eine einzigartige und unverwechselbare Persönlichkeit ist, die auf umfassende Gemeinschaft angewiesen ist,
die Bedeutung der christlichen Überzeugung erklären, dass der Mensch von Gott geschaffen, geliebt und zur verantwortlichen Mitgestaltung der Welt und Gemeinschaft berufen ist,
mit Beispielen beschreiben, wodurch das Gelingen menschlichen Lebens beim Einzelnen wie auch in der Gemeinschaft gefährdet oder gefördert wird,
an Beispielen die Fülle der Schöpfung aufzeigen und wie sie durch das Handeln der Menschen gefährdet wird, aber auch geschützt werden kann.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
anhand von Beispielen die Bedeutung und den Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung für ihr alltägliches Leben darstellen,
unterschiedliche Sinnangebote von einander abgrenzen,
anhand von Beispielen Kennzeichen von Gewissensentscheidungen und deren Folgen für das eigene Leben erklären,
erklären, was die besondere Würde des Menschen ausmacht.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
anhand von Beispielen darlegen, dass sie im Laufe ihres Erwachsenwerdens einen immer größeren Spielraum für die verantwortliche Gestaltung ihrer Freiheit – auch in Bezug auf ihre Rolle als Mann oder Frau – gewinnen,
zwischen lebensförderlichen und lebensfeindlichen Sinnangeboten unterscheiden,
die biblische Ethik (Zehn Gebote, Goldene Regel, Gottes-, Nächsten- und Feindesliebe) als Grundlage für ein gelingendes Leben darstellen,
beispielhaft erklären, welche Konsequenzen sich aus der biblischen Ethik für menschliches Handeln ergeben,
angesichts ethischer Herausforderungen erklären, was die besondere Würde des Menschen ausmacht,
christliche Vorstellungen von der Zukunft der Welt darstellen.
Inhaltsfeld 1 · Menschsein in Freiheit und Verantwortung — Urteilskompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
vor dem Hintergrund der Schöpfung und des Geschenks des Lebens menschliche Verhaltensweisen beurteilen, auch im Sinne der Genderdimension,
vielfältige Formen des Zusammenlebens erkennen und sie vor dem Hintergrund der Gleichheit aller Menschen vor Gott in den Schöpfungserzählungen bewerten,
ökologisches Engagement im Hinblick darauf bewerten, wie Menschen Verantwortung für den Erhalt und die lebensfördernde Gestaltung der Schöpfung übernehmen,
soziales Engagement im Hinblick darauf bewerten, wie Menschen Verantwortung für den Aufbau und den Zusammenhalt der Gemeinschaft übernehmen.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
Konflikte, die sich aus dem Umgang mit Freiheit und Verantwortung ergeben, aus christlicher Perspektive bewerten, auch im Sinne der Genderdimension,
die Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben in einer Gemeinschaft beurteilen.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
unter Berücksichtigung kirchlicher Positionen in Ansätzen ethische Problemstellungen bewerten,
die Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben in einer Gemeinschaft beurteilen,
die Bedeutung des Sakraments der Firmung und des Sakraments der Ehe erörtern,
zur Sichtbarkeit vielfältiger Lebensformen und zur konsequenten Ächtung jeglicher Diskriminierung begründet Stellung beziehen,
eigene Standpunkte zu geschlechtsspezifischen Rollenbildern begründen und vertreten.
Inhaltsfeld 2 · Sprechen von und mit Gott — Sachkompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
Gott in (u. a. biblischen) Bildern und Symbolen beschreiben,
Bildworte von Gott und seine biblischen Namen deuten,
Möglichkeiten und Schwierigkeiten beschreiben, Gott darzustellen,
Situationen beschreiben, in denen sich Menschen an Gott wenden,
biblische Texte als Ausdruck menschlicher Erfahrung im Glauben an Gott deuten,
anhand von ausgewählten bildlichen Darstellungen den Ausdruck des Glaubens an die Dreifaltigkeit beschreiben.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
sich als einmaliges, von Gott erschaffenes Wesen beschreiben,
die Aufgabe des Menschen erklären, als Abbild Gottes die Schöpfung zu bewahren,
prophetische Texte des Alten Testamentes (z. B. biblische Friedensutopie des Jesaja, Rede des Amos) in ihrem politischen und historischen Kontext deuten,
Berufungs- und Wirkungsgeschichten von Prophetinnen und Propheten (z. B. Miriam, Elija, Amos) erzählen,
Gottesbilder der Bibel als Ausdruck unterschiedlicher Gotteserfahrungen erklären.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
sich als einmaliges, von Gott erschaffenes Wesen beschreiben,
prophetische Texte des Alten Testamentes in ihrem politischen und historischen Kontext deuten,
Berufungs- und Wirkungsgeschichten von Prophetinnen und Propheten (z. B. Judith, Jesaja, Jeremia) erläutern,
die Allgegenwärtigkeit Gottes in der Natur und den Mitmenschen darstellen,
die Aufgabe des Menschen erläutern, als Abbild Gottes die Schöpfung zu bewahren,
die Frage nach dem „Wozu“ des Leidens (Theodizeefrage) erläutern,
Gottesbilder der Bibel als Ausdruck unterschiedlicher Glaubenserfahrungen erklären,
Gebet und Liturgie als Ausdruck der Beziehung des Menschen zu Gott beschreiben,
eigene lebenswichtige und weltanschauliche Anfragen an den Gottesglauben erläutern.
Inhaltsfeld 2 · Sprechen von und mit Gott — Urteilskompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
bewerten, inwiefern Gebete und Rituale eine Möglichkeit sind, mit Gott in Kontakt zu treten,
bewerten, inwiefern Vorbilder (u. a. Heilige) Orientierungshilfen für ein Leben mit Gott sein können.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
bewerten, inwiefern Gebete und Rituale Räume möglicher religiöser Erfahrungen sein können,
bewerten, inwiefern biblische Vorbilder (u. a. Propheten) Orientierung für ein Leben mit Gott sein können.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
Gebete und Rituale als eine Möglichkeit bewerten, Sicherheit und Kraft für das eigene Leben zu gewinnen,
religiöse Persönlichkeiten (z. B. Mutter Theresa, Martin Luther King) als Orientierungshilfe für ein Leben mit Gott bewerten,
die Aussageabsicht unterschiedlicher Gottesvorstellungen und ihre Konsequenzen erörtern,
die Folgen der Theodizeefrage für den Glauben an Gott beurteilen.
Inhaltsfeld 3 · Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott — Sachkompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
erklären, inwiefern die biblischen Erzählungen Erfahrungen ausdrücken, die Menschen mit Gott gemacht haben,
exemplarisch Glaubensgeschichten des Alten und Neuen Testamentes wiedergeben,
erläutern, inwiefern das Volk Israel seine Glaubenserfahrungen in biblischen Geschichten erzählt,
an Beispielen die Bedeutung der Bibel im Leben der Kirche nachweisen (u. a. im Gottesdienst),
begründen, warum die Bibel für die Christen als „Heilige Schrift“ eine besondere Bedeutung hat.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
biblische Texte unter Berücksichtigung ihres Entstehungskontextes erklären,
erklären, warum die Evangelien als „Frohe Botschaft“ gedeutet werden können,
Merkmale der Sprachformen Gleichnis- und Wundererzählung beispielhaft erklären,
biblische Schöpfungstexte als Glaubenszeugnisse erklären.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
biblische Texte unter Berücksichtigung ihres Entstehungskontextes analysieren,
erklären, warum die Evangelien als „Frohe Botschaft“ gedeutet werden können,
zwischen einer bildhaften und begrifflichen Sprache unterscheiden,
Merkmale der Sprachformen Gleichnis- und Wundererzählung beispielhaft erläutern,
biblische Schöpfungstexte als Glaubenszeugnisse deuten.
Inhaltsfeld 3 · Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott — Urteilskompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
ansatzweise die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute beurteilen, indem sie auch Beispiele gegenwärtigen menschlichen Verhaltens mit Hilfe ausgewählter biblischer Erzählungen beurteilen,
vielfältige Formen des Zusammenlebens erkennen und sie vor dem Hintergrund der Gleichheit aller Menschen vor Gott bewerten.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
ansatzweise die Tragfähigkeit unterschiedlicher Deutungen biblischer Aussagen erörtern.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
die Tragfähigkeit unterschiedlicher Deutungen biblischer Aussagen erörtern.
Inhaltsfeld 4 · Jesus der Christus — Sachkompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
Jesus von Nazareth in seine Zeit und Umwelt einordnen und über sein Heimatland Israel Auskunft geben,
Merkmale benennen, die die Zugehörigkeit Jesu zum Judentum verdeutlichen,
an Erzählungen des Neuen Testaments aufzeigen, wie Jesus gelebt und wie er die Botschaft vom Reich Gottes verkündet hat,
anhand biblischer Erzählungen erläutern, wie Jesus sich benachteiligten Menschen beispielhaft zugewendet hat,
in Ansätzen die Konflikte beschreiben, die die Worte und Taten Jesu bei den Menschen seiner Zeit auslösten,
anhand von Gleichnissen die besondere bildhafte Sprachform Jesu erklären,
erklären, inwiefern es sich bei dem Namen „Jesus der Christus“ um ein Glaubensbekenntnis handelt.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
das Reden und Handeln Jesu als Zeichen des angebrochenen Gottesreiches erläutern,
darstellen, dass die Botschaft Jesu gesellschaftliche Konflikte provoziert hat,
Wundererzählungen als Ausdruck von Glaubenserfahrungen erklären.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
das Reden und Handeln Jesu als Zeichen des angebrochenen Gottesreiches deuten,
das Konfliktpotenzial der Botschaft Jesu darstellen und erläutern, wie die gesellschaftlichen Gruppen seiner Zeit reagiert haben,
den Tod Jesu als Konsequenz seiner Botschaft deuten,
die Wundererzählungen und Osterzeugnisse als Ausdruck von Glaubenserfahrungen beschreiben, die angesichts von Leid und Tod Menschen Hoffnung geben können,
die Symbolik künstlerischer Darstellungen von Kreuz und Auferstehung deuten,
den Zusammenhang zwischen der Auferstehung Jesu und der christlichen Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod herstellen.
Inhaltsfeld 4 · Jesus der Christus — Urteilskompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
ansatzweise Ursachen für Konflikte, die Worte und Taten Jesu bei Menschen seiner Zeit auslösten, erörtern,
ansatzweise begründen, was Jesus für Menschen heute bedeuten kann.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
die Bedeutung Jesu für das eigene Leben begründet darlegen,
die Bedeutung Jesu Christi für Persönlichkeiten des christlichen Glaubens bewerten.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
das Konfliktpotenzial erörtern, das die Worte und Taten Jesu in der heutigen Zeit immer noch besitzen,
die Bedeutung Jesu für das eigene Leben begründet darlegen,
die Bedeutung Jesu Christi im Vergleich zu einer bedeutenden Persönlichkeit einer anderen Religion bewerten,
vor dem Hintergrund gängiger und aktueller Vorstellungen von der Wiedergeburt die Bedeutung des christlichen Auferstehungsglaubens beurteilen.
Inhaltsfeld 5 · Kirche als Nachfolgegemeinschaft — Sachkompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
die Entstehung der Kirche aus dem Glauben an Jesus Christus – sein Leben, seinen Tod, seine Auferstehung – und das Wirken des Heiligen Geistes beschreiben,
beispielhafte Aufgaben der Kirche nennen,
die Bedeutung der Aposteltätigkeit (z. B. Apostel Petrus, Apostel Paulus) für die Ur-Kirche erläutern,
Feste des Kirchenjahres in ihrer Bedeutung erklären,
den Inhalt und die Bedeutung von Sakramenten im Lebenslauf von Christinnen und Christen aufzeigen,
erläutern, warum und wie katholische Christinnen und Christen Eucharistie feiern,
an Beispielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Glaubenspraxis der Konfessionen darstellen.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede im Glauben der Katholischen Kirche und anderer christlichen Konfessionen erläutern,
historische und religiöse Ursachen der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert benennen,
den Aufbau und das Selbstverständnis der Katholischen Kirche erklären,
verdeutlichen, wo die Kirche soziale Verantwortung in der Gesellschaft übernimmt bzw. aktiv werden muss.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
die Bedeutung der Eucharistie für das Leben der katholischen Christen erläutern,
sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede im Glauben der Katholischen Kirche und anderer christlichen Konfessionen erläutern,
historische und religiöse Ursachen der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert benennen,
erläutern, dass die Einheit der Kirche der Auftrag Jesu Christi ist,
erläutern ökumenische Bestrebungen und verdeutlichen beispielhaft Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Umsetzung,
den Aufbau und das Selbstverständnis der Katholischen Kirche erklären,
an je einem Beispiel aus der Kirchengeschichte und aus der Gegenwart die Herausforderungen darlegen, die sich für die Kirche in der Nachfolge Jesu Christi ergeben,
verdeutlichen, wo die Kirche soziale Verantwortung in der Gesellschaft übernimmt bzw. aktiv werden muss,
einen Kirchenraum beschreiben und ihn im Hinblick auf seine Symbolsprache deuten.
Inhaltsfeld 5 · Kirche als Nachfolgegemeinschaft — Urteilskompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
erörtern, ob und auf welche Weise der Einzelne am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen und wie er seinen Auftrag als Christ im Alltag realisieren kann.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
einen eigenen Standpunkt zur Geschichte der Kirche begründen,
Möglichkeiten und Schwierigkeiten bewerten, als katholischer Christ am Leben der Kirche teilzunehmen.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
Möglichkeiten und Schwierigkeiten erörtern, als katholischer Christ am Leben der Kirche teilzunehmen,
an einem geschichtlichen Beispiel beurteilen, inwieweit die Kirche ihrem Auftrag gerecht wurde.
Inhaltsfeld 6 · Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche — Sachkompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
die wichtigsten Stationen im Leben großer Gestalten der abrahamitischen Religionen beschreiben,
grundlegende Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Glaube und Glaubenspraxis der abrahamitischen Religionen benennen,
die gemeinsamen Wurzeln der abrahamitischen Religionen und deren Bedeutung für das Zusammenleben der Religionen anhand von ausgewählten Erzählungen erläutern,
Merkmale jüdischen und muslimischen Lebens in ihrer Umgebung aufzeigen,
erklären, dass der Glaube an „Jesus den Christus“ das entscheidende Merkmal für die Christen ist.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
religiöse Zeichen, Räume und Rituale im Islam und Judentum benennen,
die historische Entstehung von Islam und Judentum in Grundzügen darstellen,
wesentliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den abrahamitischen Religionen benennen,
andere aktuelle Sinn- und Heilsangebote beschreiben.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
religiöse Zeichen, Räume und Rituale unterschiedlicher Weltreligionen (u. a. Judentum, Islam) benennen,
die historische Entstehung verschiedener Weltreligionen in Grundzügen darstellen,
wesentliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Weltreligionen benennen,
ethische Leitlinien und religiöse Vorschriften einzelner Weltreligionen sachgemäß darlegen,
außerkirchliche zeitgenössische Formen der Suche nach Sinn und Heil beschreiben.
Inhaltsfeld 6 · Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche — Urteilskompetenz
Ende Doppeljahrgangsstufe 5/6
zu gegenwärtigen Vorurteilen zwischen den abrahamitischen Religionen Stellung nehmen.
Ende Doppeljahrgangsstufe 7/8
ansatzweise religiöse Vorurteile erörtern,
aktuelle Sinn- und Heilsangebote auf ihre Tragfähigkeit prüfen.
Ende Doppeljahrgangsstufe 9/10
religiöse Vorurteile und fundamentalistische Positionen erörtern,
die Chancen und Schwierigkeiten des interreligiösen Dialogs erörtern,
beurteilen, inwieweit zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote ihrem Leben Halt und Orientierung geben.