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DIALOGISCHES UND MEDIALES SEHVERSTEHEN
Die Schülerinnen und Schüler verstehen einfache Gebärden, Sätze und kurze Gebärdensprachtexte zu vertrauten Themen, sofern eine einfache, deutlich und langsam kommunizierte Standardsprache verwendet wird.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen klar strukturierte kurze Texte im Kontext ästhetischer Bildung, die sich auf vertraute Themen beziehen.
Die Schülerinnen und Schüler erfassen einfache Strukturen der DGS in Bezug auf die grammatikalische Ebene des Gebärdenraumes.
Die Schülerinnen und Schüler erfassen non-manuelle Mittel in vertrauten dialogischen Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen durch das Fingeralphabet deutlich und langsam vermittelte Informationen in dialogischen Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen durch das Fingeralphabet deutlich und langsam vermittelte Informationen in medialen Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einfachen kurzen dialogischen Gebärdensprachtexten, die sich auf vertraute Inhalte beziehen, wesentliche Informationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einfachen kurzen medialen Gebärdensprachtexten, die sich auf vertraute Themen aus ihrer Lebenswirklichkeit beziehen, wesentliche Informationen.
DIALOGISCHES UND MEDIALES GEBÄRDEN
Die Schülerinnen und Schüler bewältigen einfache vertraute Kommunikationssituationen mit deutlich gebärdenden Gesprächsteilnehmenden grundlegend situationsangemessen. Sie wenden einfache Modi der Vermittlung ihrer Aussagen an.
Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich in vertrauten einfachen dialogischen Situationen verständlich an unterrichts- sowie alltagsrelevanten Gesprächen.
Die Schülerinnen und Schüler beginnen Gespräche und beenden diese.
Die Schülerinnen und Schüler gestalten angeleitet einfache und klar strukturierte dialogische Texte zu vertrauten Themen und persönlichen Interessengebieten.
Die Schülerinnen und Schüler stellen angeleitet einfache und klar strukturierte mediale Texte zu bekannten Themen und/oder persönlichen Interessengebieten vor.
Die Schülerinnen und Schüler tragen einfache kurze Texte im Kontext ästhetischer Bildung mit einfachen Gebärdenmitteln sinnstiftend und darstellerisch-gestaltend vor.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen angeleitet ausgewählte einfache idiomatische Gebärden.
Die Schülerinnen und Schüler setzen das Fingeralphabet ein.
SPRACHMITTLUNG
Die Schülerinnen und Schüler geben in vertrauten mehrsprachigen Kommunikationssituationen angeleitet wesentliche Inhalte kurzer, einfach strukturierter Äußerungen und Texte sinngemäß für einen bestimmten Zweck in DGS wieder.
Die Schülerinnen und Schüler übertragen angeleitet kurze, klar strukturierte Texte zu vertrauten Themen sinngemäß in DGS.
Die Schülerinnen und Schüler passen angeleitet ihr kommunikatives Verhalten – auch bei Nichtverstehen – an die vertrauten Sprachmittlungssituationen an.
Die Schülerinnen und Schüler äußern angeleitet ihre individuellen kommunikativen Bedürfnisse im vertrauten Umfeld.
VERFÜGEN UND ANWENDEN LINGUISTISCHER MITTEL
Die Schülerinnen und Schüler nutzen einfache Gebärden produktiv und Gebärden mit Lebensweltbezug sowie einfache Gebärdenmittel in direktem Dialog rezeptiv in vertrauten Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler verwenden einen einfachen, auf ihre Lebenswelt bezogenen thematischen Wortschatz.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen Erklärungen und Anweisungen im Kontext der Arbeit in der Schule und wenden diese situationsangemessen an.
Die Schülerinnen und Schüler setzen direkte Aufforderungen um.
Die Schülerinnen und Schüler beantworten einfache Verneinung mit «nein», «nicht» oder Kopfschütteln.
Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich non-manuell ausgedrückte Angaben zu real nachvollziehbaren Begriffen.
Die Schülerinnen und Schüler erkennen und verstehen die Bedeutung von Mundgestik in unterschiedlichen Kontexten.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen vertraute Gebärden, auch wenn diese manuell modifiziert sind.
Die Schülerinnen und Schüler erkennen und verstehen mimische Rückmeldungen der Gesprächsteilnehmenden.
Die Schülerinnen und Schüler wenden in vertrauten Alltagssituationen ein einfaches Grundinventar auf phonologischer, morphologischer, syntaktischer und semantischer Ebene für die Textrezeption an und nutzen dieses zur Realisierung einfacher dialogischer und medialer Kommunikation.
Die Schülerinnen und Schüler variieren angeleitet die Gebärdenstellung im einfachen Satz, um etwas hervorzuheben.
Die Schülerinnen und Schüler wenden angeleitet einfache ausgewählte manuelle und non-manuelle Komponenten an.
Die Schülerinnen und Schüler verknüpfen angeleitet einfache produktive Gebärden mit Zeitlinien.
Die Schülerinnen und Schüler wenden angeleitet einfache morphologische Komponenten an und benennen diese.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen angeleitet vertraute Steigerungs- und Vergleichsformen mit Adjektiven.
Die Schülerinnen und Schüler verwenden angeleitet einzelne vertraute Satzarten.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen angeleitet den Gebärdenraum.
Die Schülerinnen und Schüler wenden bekannte gebärdensprachliche Redewendungen in vertrauten Kommunikationssituationen verständlich an.
Die Schülerinnen und Schüler produzieren korrekte Mundbilder zur Unterscheidung von gleichen Gebärden.
Die Schülerinnen und Schüler buchstabieren Namen und Begriffe mit dem Fingeralphabet.
Die Schülerinnen und Schüler stellen Formen von Objekten klar dar.
Die Schülerinnen und Schüler äußern direkte Bitten.
Die Schülerinnen und Schüler gebärden Begrüßungs- und Abschiedsformeln.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Muster, Farben, Beschaffenheit von Dingen.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben eine Person durch deren Gesichtsausdruck, Eigenheiten der Haare, des Körpers oder durch Accessoires, die diese trägt.
Die Schülerinnen und Schüler stellen Handformen klar und eindeutig dar.
Die Schülerinnen und Schüler produzieren die lexikalischen Gebärden für Wochentage und Monate sowie die Uhrzeit.
Die Schülerinnen und Schüler setzen Constructed Action angeleitet in vertrauten Kontexten ein.
Die Schülerinnen und Schüler drücken zu vertrauten Themen ihre individuelle Meinung aus.
Transkulturelle Kommunikative Kompetenz
Die Schülerinnen und Schüler handeln in einfachen transkulturellen kommunikativen Handlungssituationen angemessen, respektvoll und geschlechtersensibel. Sie zeigen ein Verständnis von Diversität verschiedener Lebenswelten und unterschiedlicher Perspektiven auf Leben und Gesellschaft aus der Sicht der Gebärdensprachgemeinschaft als auch aus Sicht der lautsprachlich geprägten Gesellschaft. Vertraute kulturell geprägte Situationen und Haltungen beschreiben sie aus verschiedenen Perspektiven. Angeleitet benennen sie zur Gestaltung vertrauter Kommunikationssituationen angemessene Handlungsoptionen.
Die Schülerinnen und Schüler greifen angeleitet auf einzelne Aspekte kulturellen Wissens zu Lebenswirklichkeiten und Perspektiven der Gebärdensprachgemeinschaft in Deutschland zurück.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben auf der Grundlage angeleiteter Auseinandersetzungen mit den Themen Barrierefreiheit und Heterogenität, die damit in Verbindung stehenden Rechte und Pflichten für die individuelle Person.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein grundlegendes Bewusstsein für kulturelle Aspekte der lautsprachlich geprägten Welt, reflektieren angeleitet individuelles Handeln in vertrauten Kontexten.
Die Schülerinnen und Schüler benennen angeleitet Handlungsoptionen in bekannten kommunikativen Handlungssituationen.
Die Schülerinnen und Schüler bewältigen vertraute transkulturelle Begegnungssituationen durch Perspektivwechsel.
Medien- und Gebärdensprachtextkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler nutzen ihr elementares Wissen über den Aufbau und die Struktur von Gebärdensprachtexten sowie analogen und digitalen Medien, die sich auf vertraute Alltagssituationen beziehen, zur Rezeption und Produktion. Dabei berücksichtigen sie mit Unterstützung die grundlegenden Aspekte der Kommunikationssituation. Texte und Medien setzen sie in diesem Zusammenhang weitgehend funktional ein.
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen einfache kurze Gebärdensprachtexte mit Alltags- und Lebensweltbezug im Hinblick auf Thema, Inhalt und Aussage.
Die Schülerinnen und Schüler führen einfache Informationsrecherchen in digitalen Medien mit Unterstützung von Strukturierungshilfen durch.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen angeleitet medialen Informations-Gebärdensprachtexten mit Unterstützung themenrelevante Informationen.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben angeleitet Gestaltungsmittel von analogen Texten und medialen Gebärdensprachtexten.
Die Schülerinnen und Schüler stellen Handlungsmuster vertrauter Personen, Charaktere und Figuren angeleitet in kurzen Gebärdensprachtext- oder Medienproduktionen dar.
Die Schülerinnen und Schüler planen angeleitet mediale Produkte.
Die Schülerinnen und Schüler setzen angeleitet zur Textproduktion digitale Medien sowie Werkzeuge ein.
Sprachlernkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler erwerben elementare Strategien des individuellen und kooperativen Sprachenlernens. Diese Strategien nutzen sie auf der Grundlage ihrer ersten Erfahrungen mit der Deutschen Gebärdensprache, um ihre gebärdensprachlichen Kompetenzen zu erweitern.
Die Schülerinnen und Schüler setzen angeleitet einfache anwendungsorientierte Strategien der Gebärdenwortschatzarbeit ein.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen angeleitet einfache Übungs- und Testaufgaben zum systematischen Gebärdensprachtraining.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben angeleitet die Form einfacher Gebärden.
Die Schülerinnen und Schüler wenden die vier phonologischen Parameter (Glossar) bei der Produktion ausgewählter einfacher Gebärden an.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben angeleitet individuelle Fortschritte und Schwierigkeiten im Sprachlernprozess.
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren angeleitet den individuellen Sprachlernfortschritt mit analogen und digitalen Werkzeugen.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben angeleitet den Einsatz manueller Gebärden und den non-manueller Anteile der DGS.
Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich mit Unterstützung durch Strukturierungshilfen elementare Regeln der Produktion von Gebärdensprache.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen angeleitet einfache digitale Hilfsmittel, um das individuelle Sprachenlernen zu unterstützen.
Sprachbewusstheit und Sprachenreflexion
Die Schülerinnen und Schüler nutzen und reflektieren elementare Einsichten in die Struktur und den Gebrauch der Deutschen Gebärdensprache, um einfache klar strukturierte dialogische und digitale Kommunikationssituationen zu bewältigen.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen ausgewählte elementare Kenntnisse über die Funktion und Bedeutung von Gebärden, Gebärdenwörtern, Satzgliedern und syntaktischen Strukturen für die Rezeption und die Produktion von Äußerungen.
Die Schülerinnen und Schüler erkennen und beschreiben vertraute einfache sprachliche Regelmäßigkeiten in der Deutschen Gebärdensprache.
Die Schülerinnen und Schüler passen ihr Kommunikationsverhalten in vertrauten Kommunikationssituationen angeleitet an.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben angeleitet das individuelle Kommunikationsverhalten im Hinblick auf Kommunikationserfolge und -barrieren.
DIALOGISCHES UND MEDIALES SEHVERSTEHEN
Die Schülerinnen und Schüler verstehen Gebärdensprachtexte vertrauter Textsorten zu bekannten Themen aus ihrer Lebenswirklichkeit, sofern eine einfache, deutlich kommunizierte Standard- bzw. unterrichtsbezogene Fachsprache verwendet wird.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen kurze Gebärdensprachtexte im Kontext ästhetischer Bildung, die sich auf vertraute Themen beziehen.
Die Schülerinnen und Schüler erfassen grundlegende Strukturen der DGS in Bezug auf die grammatikalische Ebene des Gebärdenraumes.
Die Schülerinnen und Schüler erfassen wesentliche non-manuelle Mittel in dialogischen Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen durch das Fingeralphabet deutlich vermittelte Informationen in dialogischen Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen durch das Fingeralphabet vermittelte Informationen in medialen Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einfachen dialogischen Gebärdensprachtexten, die sich auf vertraute Themen beziehen, wesentliche Informationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen klar strukturierten medialen Gebärdensprachtexten, die sich auf vertraute Themen beziehen, wesentliche Informationen.
DIALOGISCHES UND MEDIALES GEBÄRDEN
Die Schülerinnen und Schüler bewältigen einfache, vertraute Kommunikationssituationen grundlegend situationsangemessen und adressatengerecht. Sie wenden vertraute Modi der Vermittlung ihrer Aussagen an.
Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich in vertrauten dialogischen Situationen verständlich an unterrichts- sowie alltagsrelevanten Gesprächen.
Die Schülerinnen und Schüler beginnen Gespräche, führen sie fort und beenden diese, auch mit Unterstützung durch Gesprächsteilnehmende.
Die Schülerinnen und Schüler gehen weitgehend angemessen auf Beiträge von Gesprächsteilnehmenden ein und reagieren auf elementare Verständnisbarrieren.
Die Schülerinnen und Schüler gestalten einfache und klar strukturierte dialogische Texte zu vertrauten Themen und persönlichen Interessengebieten.
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren angeleitet einfache und klar strukturierte mediale Texte zu bekannten Themen und persönlichen Interessengebieten.
Die Schülerinnen und Schüler tragen einfache Texte im Kontext ästhetischer Bildung sinnstiftend und darstellerisch-gestaltend vor.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen einfache idiomatische Gebärden zunehmend selbstständig.
Die Schülerinnen und Schüler setzen das Fingeralphabet zunehmend gezielter zur Bewältigung von Kommunikationssituationen ein.
SPRACHMITTLUNG
Die Schülerinnen und Schüler geben in mehrsprachigen Kommunikationssituationen angeleitet wesentliche Inhalte kurzer, einfach strukturierter Äußerungen und Texte sinngemäß für einen bestimmten Zweck in DGS wieder.
Die Schülerinnen und Schüler übertragen klar strukturierte Texte zu vertrauten Themen sinngemäß in DGS.
Die Schülerinnen und Schüler passen angeleitet ihr kommunikatives Verhalten – auch bei Nichtverstehen – an die vertrauten Sprachmittlungssituationen an.
Die Schülerinnen und Schüler äußeren ihre individuellen kommunikativen Bedarfe im vertrauten Umfeld.
Die Schülerinnen und Schüler wenden angeleitet in unterschiedlichen Kontexten Regeln der Gesprächsführung an.
Die Schülerinnen und Schüler geben angeleitet ihren Gesprächsteilnehmenden und ihren Dolmetschenden ein konstruktives Feedback zu einzelnen Aspekten der Sprachmittlungssituation.
VERFÜGEN UND ANWENDEN LINGUISTISCHER MITTEL
Die Schülerinnen und Schüler nutzen einen einfachen Wortschatz produktiv und einen grundlegenden Wortschatz rezeptiv in vertrauten Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen einen grundlegenden thematischen Wortschatz und wenden diesen situationsangemessen an.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen einfache Anweisungen, Wünsche und Empfehlungen in vertrauten Kontexten und setzen diese situationsangemessen um.
Die Schülerinnen und Schüler beantworten Verneinung mit „nein“, „nicht“ oder Kopfschütteln.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einfach strukturierten Gebärdensprachberichten wesentliche Informationen.
Die Schülerinnen und Schüler wenden einen einfachen Wortschatz zur Beschreibung gebärdensprachlicher Elemente und Strukturen an.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen einen einfachen Wortschatz zur Gebärdensprachtextbesprechung und Gebärdensprachtextproduktion und wenden diesen an.
Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich non-manuell ausgedrückte Angaben zu vertrauten abstrakten Begriffen.
Die Schülerinnen und Schüler deuten kodifizierte Rückmelde-Gebärden der Gesprächsteilnehmenden in vertrauten Kontexten.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen angeleitet gebärdensprachliche Redewendungen zur Gestaltung kommunikativer Handlungssituationen.
Die Schülerinnen und Schüler wenden in vertrauten Alltagssituationen ein Grundinventar auf phonologischer, morphologischer, syntaktischer und semantischer Ebene für die Textrezeption an und nutzen dieses zur Realisierung von dialogischer und medialer Kommunikation.
Die Schülerinnen und Schüler variieren angeleitet die Gebärdenstellung im Satz, um etwas hervorzuheben.
Die Schülerinnen und Schüler wenden angeleitet ausgewählte manuelle und non-manuelle Komponenten an.
Die Schülerinnen und Schüler verknüpfen zunehmend selbstständig ausgewählte produktive Gebärden mit Zeitlinien.
Die Schülerinnen und Schüler wenden angeleitet vertraute morphologische Komponenten intendiert an und benennen diese.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen und benennen zunehmend selbstständig vertraute Steigerungs- und Vergleichsformen mit Adjektiven.
Die Schülerinnen und Schüler verwenden und unterscheiden vertraute Satzarten.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen den Gebärdenraum weitgehend korrekt und beschreiben angeleitet die Verortung von Gebärden im Gebärdenraum.
Die Schülerinnen und Schüler wenden bekannte gebärdensprachliche Redewendungen in vertrauten Kommunikationssituationen entsprechend ihrer Kommunikationsabsichten verständlich an.
Die Schülerinnen und Schüler zeigen einfache Strukturen und Abläufe bildlich.
Die Schülerinnen und Schüler geben direkte Aufforderungen.
Die Schülerinnen und Schüler drücken Nähe und Ferne durch non-manuelle Mittel zunehmend angemessen aus.
Die Schülerinnen und Schüler vermitteln verständliche Informationen zu vertrauten Themen.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Muster, Farben, Beschaffenheit von Kleidung.
Die Schülerinnen und Schüler stellen verschiedene Aspekte vertrauter Handlungen produktiv dar.
Die Schülerinnen und Schüler bringen Unterschiede von vertrauten Dingen aus dem sozialen Umfeld deutlich zum Ausdruck.
Die Schülerinnen und Schüler setzen Beispiele zur Veranschaulichung von vertrauten Inhalten ein.
Die Schülerinnen und Schüler setzen Constructed Action in vertrauten Kontexten ein.
Die Schülerinnen und Schüler drücken ihre individuelle Meinung in verschiedenen Kontexten aus.
Transkulturelle Kommunikative Kompetenz
Die Schülerinnen und Schüler handeln in einfachen transkulturellen kommunikativen Handlungssituationen angemessen, respektvoll und geschlechtersensibel. Sie zeigen ein Verständnis von Diversität verschiedener Lebenswelten und unterschiedlicher Perspektiven auf Leben und Gesellschaft ausder Sicht der Gebärdensprachgemeinschaft als auch aus Sicht der lautsprachlich geprägten Gesellschaft. Sie setzen dieses Wissen bei der Gestaltung von vertrauten kommunikativen Handlungssituationen ein. Vertraute kulturell geprägte Situationen und Haltungen beschreiben sie aus verschiedenen Perspektiven. Angeleitet benennen sie zur Gestaltung vertrauter Kommunikationssituationen angemessene Handlungsoptionen.
Die Schülerinnen und Schüler greifen auf einzelne Aspekte kulturellen Wissens zu Lebenswirklichkeiten und Perspektiven der Gebärdensprachgemeinschaft in Deutschland zurück.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben angeleitet auf der Grundlage der individuellen Auseinandersetzungen mit dem Themen Barrierefreiheit und Heterogenität, die damit in Verbindung stehenden Rechte und Pflichten für die individuelle Person.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein erweitertes Bewusstsein für kulturelle Aspekte der lautsprachlich geprägten Welt.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren angeleitet das individuelle Handeln in bekannten Kontexten.
Die Schülerinnen und Schüler benennen angeleitet vertraute Handlungsoptionen in bekannten kommunikativen Handlungssituationen.
Die Schülerinnen und Schüler bewältigen angeleitet vertraute transkulturell komplexere Begegnungssituationen durch Perspektivwechsel.
Die Schülerinnen und Schüler verhalten sich mit Anleitung in vertrauten gebärdensprachlichen Situationen angemessen.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben angeleitet, unter Berücksichtigung des erworbenen transkulturellen Wissens, die Darstellung von Angehörigen der Gebärdensprachgemeinschaft in ausgewählter Literatur und in Filmen.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben angeleitet Auswirkungen von Stereotypen und Vorurteilen für Individuen und Gruppen.
Medien- und Gebärdensprachtextkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler wenden einfache Methoden der Rezeption und Produktion von Gebärdensprachtexten sowie klar strukturierter digitaler Medien an. Dabei berücksichtigen sie mit Unterstützung die grundlegenden Aspekte der Kommunikationssituation. Gebärdensprachexte und Medien setzen sie in diesem Zusammenhang weitgehend funktional ein.
Die Schülerinnen und Schüler gliedern kurze und vertraute Gebärdensprachtexte nach Einleitung, Hauptteil und Schluss.
Die Schülerinnen und Schüler führen einfache Informationsrecherchen in digitalen Medien durch.
Die Schülerinnen und Schüler strukturieren angeleitet themenrelevante Informationen aus medialen Gebärdensprachtexten.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben grundlegende Unterschiede von Gestaltungsmitteln in analogen Texten und medialen Gebärdensprachtexten.
Die Schülerinnen und Schüler stellen Perspektiven und Handlungsmuster von Personen, Charakteren und Figuren, die ihrer Lebenswelt nahestehen, in kurzen Gebärdensprachtextproduktionen dar.
Die Schülerinnen und Schüler setzen zur Gebärdensprachtextproduktion angeleitet digitale Medien sowie Werkzeuge funktional und sachgerecht ein.
Die Schülerinnen und Schüler planen angeleitet auf der Grundlage von Gebärdensprachtexten mediale Produkte und setzen diese zunehmend selbstständig um.
Die Schülerinnen und Schüler gestalten angeleitet digitale Produkte.
Sprachlernkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler nutzen elementare Strategien des individuellen und kooperativen Sprachenlernens in Ansätzen selbstständig, um ihre gebärdensprachlichen Kompetenzen zu erweitern.
Die Schülerinnen und Schüler setzen grundlegende anwendungsorientierte Strategien der Gebärdenwortschatzarbeit ein.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen grundlegende einfache Übungs- und Testaufgaben zum systematischen Gebärdensprachtraining.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Form vertrauter Gebärden.
Die Schülerinnen und Schüler wenden phonologische Parameter (Glossar) bei der Produktion einfacher Gebärden an.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben grundlegend individuelle Fortschritte und Schwierigkeiten im Sprachlernprozess.
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren grundlegend den individuellen Sprachlernfortschritt mit analogen und digitalen Werkzeugen.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben grundlegend den Einsatz manueller Gebärden und den non-manueller Anteile der DGS.
Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich zunehmend selbstständig elementare Regeln der Produktion von Gebärdensprache.
Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten angeleitet individuelle Fehlerschwerpunkte gebärdensprachlicher Beiträge.
Sprachbewusstheit und Sprachenreflexion
Die Schülerinnen und Schüler nutzen und reflektieren elementare Einsichten in die Struktur und den Gebrauch der Deutschen Gebärdensprache, um einfache dialogische und mediale Kommunikationssituationen zu gestalten.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen grundlegende Kenntnisse über die Funktion und Bedeutung von Gebärden, Gebärdenwörtern, Satzgliedern und syntaktischen Strukturen für die Rezeption und die Produktion von Äußerungen.
Die Schülerinnen und Schüler erkennen und beschreiben angeleitet einfache sprachliche Regelmäßigkeiten und Normabweichungen in der Deutschen Gebärdensprache.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben angeleitet das individuelle und fremde Kommunikationsverhalten im Hinblick auf Kommunikationserfolge und -barrieren.
Die Schülerinnen und Schüler passen ihr Kommunikationsverhalten in vertrauten Kommunikationssituationen an.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben einfache Gebärdensprachtexte anhand vertrauter Kriterien auf der Gebärden-, Satz- und Textebene.
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen einfache Gebärdensprachtexte anhand vertrauter Kriterien auf der Gebärden-, Satz- und Textebene.
Die Schülerinnen und Schüler benennen grundlegende Unterschiede ausgewählter Gebärdensprachdialekte.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben angeleitet in Gebärdensprachtexten grundlegende Eigenschaften der Umgangssprache und anderer sprachlicher Register.
DIALOGISCHES UND MEDIALES SEHVERSTEHEN
Die Schülerinnen und Schüler verstehen Gebärdensprachtexte vertrauter Textsorten, sofern eine leicht verständliche Standard- bzw. unterrichtsbezogene Fachsprache verwendet wird.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen Gebärdensprachtexte im Kontext ästhetischer Bildung mit Hilfe von Unterstützungsstrategien.
Die Schülerinnen und Schüler erfassen non-manuelle Mittel in dialogischen Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen durch das Fingeralphabet flüssig vermittelte Informationen in dialogischen Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen durch das Fingeralphabet flüssig vermittelte Informationen in medialen Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen dialogischen Gebärdensprachtexten wesentliche Informationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen klar strukturierten medialen Gebärdensprachtexten, die sich auf vertraute Themen beziehen, wesentliche Informationen.
DIALOGISCHES UND MEDIALES GEBÄRDEN
Die Schülerinnen und Schüler bewältigen vertraute Kommunikationssituationen weitgehend situationsangemessen und adressatengerecht. Sie wenden vertraute Modi der Vermittlung ihrer Aussagen an, analysieren angeleitet Gebärdensprachtexte anderer und nehmen zu diesen Stellung.
Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich in vertrauten dialogischen Situationen spontan verständlich an unterrichts- und alltagsrelevanten Gesprächen.
Die Schülerinnen und Schüler eröffnen Gespräche, führen diese fort und beenden diese.
Die Schülerinnen und Schüler gehen angemessen auf Beiträge von Gesprächsteilnehmenden ein und reagieren auf Verständnisprobleme.
Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich in unterschiedlichen Rollen an einfachen formalisierten Kommunikationen in vertrauten Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler gestalten und präsentieren klar strukturierte dialogische Gebärdensprachtexte zu bekannten Themen und persönlichen Interessengebieten.
Die Schülerinnen und Schüler tragen Gebärdensprachtexte im Kontext ästhetischer Bildung sinnstiftend und darstellerisch-gestaltend vor.
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen im individuellen Sprachgebrauch bekannte Unterschiede zwischen Umgangs- und Fachsprache.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen idiomatische Gebärden selbstständig.
Die Schülerinnen und Schüler setzen das Fingeralphabet als Strategie bei Verständnisproblemen und in Ansätzen zur Verständnissicherung ein.
SPRACHMITTLUNG
Die Schülerinnen und Schüler geben auf der Basis ihrer transkulturellen Kompetenz in mehrsprachigen Kommunikationssituationen angeleitet wesentliche Inhalte klar strukturierter Äußerungen und Texte sinngemäß für einen bestimmten Zweck in DGS wieder.
Die Schülerinnen und Schüler übertragen zusammenhängende strukturierte Äußerungen zu vertrauten Themen angeleitet situations- und adressatengerecht in DGS.
Die Schülerinnen und Schüler passen ihr kommunikatives Verhalten – auch bei Nichtverstehen – an die vertrauten Sprachmittlungssituationen an.
Die Schülerinnen und Schüler äußern ihre individuellen kommunikativen Bedürfnisse in unterschiedlichen Kommunikationssituationen.
Die Schülerinnen und Schüler wenden in unterschiedlichen vertrauten Kontexten Regeln der Gesprächsführung an.
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen angeleitet in Dolmetschsituationen ihre individuellen Rechte und Pflichten im Umgang mit Dolmetschenden.
Die Schülerinnen und Schüler geben ihren Gesprächsteilnehmenden und ihren Dolmetschenden ein konstruktives Feedback zu einzelnen Aspekten der Sprachmittlungssituation.
Die Schülerinnen und Schüler gestalten angeleitet den Ablauf einer Gesprächsführung mit Dolmetschdiensten unter Berücksichtigung ausgewählter Dolmetschsituationen.
VERFÜGEN UND ANWENDEN LINGUISTISCHER MITTEL
Die Schülerinnen und Schüler nutzen einen grundlegenden Gebärdenwortschatz produktiv und einen erweiterten Gebärdenwortschatz rezeptiv in vertrauten Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen einen allgemeinen und erweiterten thematischen Wortschatz und wenden diesen situationsangemessen an.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen Anweisungen, Wünsche und Empfehlungen in vertrauten Kontexten und setzen diese situationsangemessen um.
Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich non-manuell ausgedrückte Angaben.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Gebärdensprachberichten wesentliche Informationen.
Die Schülerinnen und Schüler wenden einen grundlegenden Wortschatz zur Beschreibung gebärdensprachlicher Elemente und Strukturen an.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen einen grundlegenden Wortschatz zur Gebärdensprachtextbesprechung und Gebärdensprachtextproduktion und wenden diesen an.
Die Schülerinnen und Schüler deuten kodifizierte Rückmelde-Gebärden der Gesprächsteilnehmenden in unterschiedlichen Kontexten.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen gebärdensprachliche Redewendungen zur Gestaltung vertrauter kommunikativer Handlungssituationen.
Die Schülerinnen und Schüler wenden in vertrauten Situationen ein erweitertes Repertoire auf phonologischer, morphologischer, syntaktischer und semantischer Ebene für die Gebärdensprachtextrezeption und die Realisierung von dialogischer und medialer Kommunikation an.
Die Schülerinnen und Schüler variieren die Gebärdenstellung im Satz, um etwas hervorzuheben.
Die Schülerinnen und Schüler wenden ausgewählte manuelle und non-manuelle Komponenten an.
Die Schülerinnen und Schüler verknüpfen ausgewählte produktive Gebärden mit Zeitlinien.
Die Schülerinnen und Schüler wenden vertraute morphologische Komponenten intendiert an und benennen diese.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen und benennen unterschiedliche Steigerungs- und Vergleichsformen mit Adjektiven.
Die Schülerinnen und Schüler verwenden und unterscheiden Satzarten.
Die Schülerinnen und Schüler benutzen den Gebärdenraum und beschreiben die Verortung von Gebärden im Gebärdenraum.
Die Schülerinnen und Schüler wenden bekannte gebärdensprachliche Redewendungen in vertrauten Kommunikationssituationen entsprechend ihrer Kommunikationsabsichten verständlich an.
Die Schülerinnen und Schüler zeigen einfache Strukturen und Abläufe bildlich.
Die Schülerinnen und Schüler drücken Nähe und Ferne durch non-manuelle Mittel angemessen aus.
Die Schülerinnen und Schüler vermitteln verständliche Informationen zu grundlegenden Themen.
Die Schülerinnen und Schüler stellen verschiedene Aspekte von Handlungen produktiv dar.
Die Schülerinnen und Schüler bringen Unterschiede von Dingen aus dem Lebensumfeld deutlich zum Ausdruck.
Die Schülerinnen und Schüler setzen Beispiele zur Veranschaulichung von Inhalten ein.
Die Schülerinnen und Schüler setzen Constructed Action grundlegend ein.
Die Schülerinnen und Schüler drücken ihre individuelle Meinung in zunehmend differenzierter Form aus.
Transkulturelle Kommunikative Kompetenz
Die Schülerinnen und Schüler handeln in bekannten transkulturellen kommunikativen Handlungssituationen angemessen, respektvoll und geschlechtersensibel. Sie setzen ihr Wissen um Diversität verschiedener Lebenswelten und unterschiedliche Perspektiven auf Leben und Gesellschaft aus der Sicht der Gebärdensprachgemeinschaft als auch aus Sicht der lautsprachlich geprägten Gesellschaft bei der Gestaltung von vertrauten kommunikativen Handlungssituationen ein. Vertraute kulturell geprägte Situationen und Haltungen bewerten sie aus verschiedenen Perspektiven. Mit Unterstützung von Strukturierungshilfen leiten sie daraus für die Gestaltung und Bewertung der Kommunikationssituationen angemessene Handlungsoptionen ab.
Die Schülerinnen und Schüler greifen auf ein grundlegendes kulturelles Wissen zu Lebenswirklichkeiten und unterschiedlichen Perspektiven der Gebärdensprachgemeinschaft in Deutschland und international zurück.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren grundlegend die individuelle Lebenssituation in Bezug auf kulturelle Aspekte der sie umgebenden lautsprachlich geprägten Lebenswelt.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben mit Unterstützung von Strukturierungshilfen auf der Grundlage der individuellen Auseinandersetzungen mit den Themen Barrierefreiheit und Heterogenität, die damit in Verbindung stehenden Rechte und Pflichten für die individuelle Person.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren das individuelle Handeln in bekannten Kontexten.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren angeleitet die Situation von Gebärdensprachgemeinschaften in unterschiedlichen Ländern auf der Grundlage der individuellen Lebenssituation.
Die Schülerinnen und Schüler benennen Handlungsoptionen in bekannten kommunikativen Handlungssituationen.
Die Schülerinnen und Schüler bewältigen mit Unterstützung vertraute transkulturell komplexere Begegnungssituationen durch Perspektivwechsel.
Die Schülerinnen und Schüler verhalten sich in vertrauten gebärdensprachlichen Situationen angemessen.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben unter Berücksichtigung des erworbenen transkulturellen Wissens, die Darstellung von Angehörigen der Gebärdensprachgemeinschaft in ausgewählter Literatur und Filmen.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben ihren Standpunkt zu Auswirkungen von Stereotypen und Vorurteilen für Individuen und Gruppen.
Medien- und Gebärdensprachtextkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler nutzen vertraute Methoden der Rezeption und Produktion von Gebärdensprachtexten sowie klar strukturierter digitaler Medien. Dabei berücksichtigen sie grundlegende Aspekte der Kommunikationssituation und grundlegende Textsortenmerkmale. Gebärdensprachtexte und digitale Medien setzen sie in diesem Zusammenhang weitgehend funktional ein.
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Gebärdensprachtexte mit Unterstützung durch Strukturierungshilfen im Hinblick auf Thema, Textaufbau, Inhalt, Aussage und typische Textsortenmerkmale.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Medien zunehmend selbstständig zur Informationsrecherche.
Die Schülerinnen und Schüler strukturieren zunehmend selbstständig themenrelevante Informationen aus medialen Gebärdensprachtexten und digitalen Medien.
Die Schülerinnen und Schüler analysieren grundlegende Gestaltungsmittel in Gebärdensprachtexten.
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen mit Unterstützung die Wirkung von vertrauten Gestaltungsmitteln in medialen Gebärdensprachtexten.
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen vertraute mediale Gebärdensprachtexte mit Alltags- und Lebensweltbezug im Hinblick auf Textsortenmerkmale und Funktion.
Die Schülerinnen und Schüler stellen Perspektiven und Handlungsmuster von Personen, Charakteren und Figuren mit Unterstützung in einer Textsorte dar.
Die Schülerinnen und Schüler setzen geeignete digitale Medien sowie digitale Werkzeuge zur Gebärdensprachtextproduktion funktional und sachgerecht ein.
Die Schülerinnen und Schüler planen auf der Grundlage von Gebärdensprachtexten mediale Produkte und setzen diese um.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen mit Unterstützung intendierte Gestaltungsmittel zur Produktion von Gebärdensprachtexten.
Sprachlernkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein einfaches Repertoire von Strategien des individuellen und kooperativen Sprachenlernens selbstständig, um ihre gebärdensprachlichen Kompetenzen zu erweitern.
Die Schülerinnen und Schüler setzen weitgehend selbstständig unterschiedliche anwendungsorientierte Strategien der Gebärdenwortschatzarbeit ein.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen weitgehend selbstständig Übungs- und Testaufgaben zum systematischen Gebärdensprachtraining.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben spontan und bewusst die Form von Gebärden.
Die Schülerinnen und Schüler wenden die vier Parameter der phonologischen Bewusstheit (Glossar) bei Produktion von Gebärden an.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben mit Unterstützung individuelle Fortschritte und Schwierigkeiten im Sprachlernprozess.
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren weitgehend selbstständig den individuellen Sprachlernfortschritt mit analogen und digitalen Werkzeugen.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben zunehmend selbstständig den Einsatz manueller Gebärden und den non-manueller Anteile der DGS von sprachlichen Vorbildern.
Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich Regeln der Produktion von Gebärdensprache.
Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten zunehmend selbstständig individuelle Fehlerschwerpunkte gebärdensprachlicher Beiträge.
Sprachbewusstheit und Sprachenreflexion
Die Schülerinnen und Schüler nutzen und reflektieren elementare Einsichten in die Struktur und den Gebrauch der Deutschen Gebärdensprache, um vertraute dialogische und digitale Kommunikationssituationen grundlegend sicher zu beherrschen.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen mit Unterstützung von Strukturierungshilfen Kenntnisse über die Funktion und Bedeutung von Gebärden, Gebärdenwörtern, Satzgliedern und syntaktischen Strukturen für die Rezeption und die Produktion von Äußerungen.
Die Schülerinnen und Schüler erkennen und beschreiben klar strukturierte sprachliche Regelmäßigkeiten und Normabweichungen in der Deutschen Gebärdensprache.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren das individuelle und fremde Kommunikationsverhalten mit Unterstützung durch Strukturierungshilfen im Hinblick auf Kommunikationserfolge und -barrieren.
Die Schülerinnen und Schüler erkennen und beschreiben mit Unterstützung Ausdrucksvarianten der individuellen Gebärdensprachproduktion und der Produktion anderer anhand ausgewählter Kriterien.
Die Schülerinnen und Schüler passen ihr Kommunikationsverhalten entsprechend den Erfordernissen vertrauter Kommunikationssituationen an.
Die Schülerinnen und Schüler bewerten Gebärdensprachtexte anhand ausgewählter Kriterien auf der Gebärden-, Satz- und Textebene.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben mit Unterstützung in Gebärdensprachtexten Eigenschaften der Umgangssprache und anderer sprachlicher Register.
Die Schülerinnen und Schüler benennen mit Unterstützung Unterschiede ausgewählter Gebärdensprachdialekte.
DIALOGISCHES UND MEDIALES SEHVERSTEHEN
Die Schülerinnen und Schüler verstehen Gebärdensprachtexte unterschiedlicher Textsorten, sofern eine leicht verständliche Standard- bzw. unterrichtsbezogene Fachsprache verwendet wird.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen Gebärdensprachtexte im Kontext ästhetischer Bildung mit Unterstützungsstrategien in ihrer gesamten Komplexität.
Die Schülerinnen und Schüler erfassen sicher non-manuelle Mittel in dialogischen Situationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen dialogischen Gebärdensprachtexten Kernaussagen und wichtige Details.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen medialen Gebärdensprachtexten, die Hauptpunkte und wichtige Details.
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren in thematisch vertrauten dialogischen und medialen Gebärdensprachtexten implizite Gefühle der Gebärdenden.
DIALOGISCHES UND MEDIALES GEBÄRDEN
Die Schülerinnen und Schüler bewältigen vertraute Kommunikationssituationen in der Regel situationsangemessen und adressatengerecht. Sie wenden vertraute Modi der Vermittlung ihrer Aussagen an, analysieren Gebärdensprachtexte anderer und nehmen zu ihnen Stellung.
Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich in dialogischen Situationen verständlich an zunehmend komplexeren Gesprächen.
Die Schülerinnen und Schüler eröffnen Gespräche, führen diese auch bei kommunikativen Schwierigkeiten weitgehend selbstständig fort und beenden diese.
Die Schülerinnen und Schüler gehen angemessen auf Beiträge von Gesprächsteilnehmenden ein und räumen wesentliche Verständnisprobleme aus.
Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich in unterschiedlichen Rollen an einfachen formalisierten Gesprächen.
Die Schülerinnen und Schüler gestalten dialogische Gebärdensprachtexte zu bekannten Themen und persönlichen Interessengebieten.
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren mediale Gebärdensprachtexte zu bekannten Themen und persönlichen Interessengebieten.
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen im individuellen Sprachgebrauch zunehmend die Unterschiede zwischen Umgangs- und Fachsprache.
Die Schülerinnen und Schüler setzen das Fingeralphabet als Strategie bei Verständnisproblemen automatisiert zur Verständnissicherung ein.
SPRACHMITTLUNG
Die Schülerinnen und Schüler geben auf der Basis ihrer transkulturellen Kompetenz in mehrsprachigen Kommunikationssituationen wesentliche Inhalte von Äußerungen und Texten sinngemäß für einen bestimmten Zweck in DGS wieder.
Die Schülerinnen und Schüler übertragen zusammenhängende strukturierte Äußerungen zunehmend selbstständig situations- und adressatengerecht in DGS.
Die Schülerinnen und Schüler passen ihr kommunikatives Verhalten – auch bei Nichtverstehen – an die Sprachmittlungssituation an.
Die Schülerinnen und Schüler wenden mit Unterstützung in unterschiedlichen Kontexten Regeln der Gesprächsführung an.
Die Schülerinnen und Schüler gestalten mit Unterstützung den Ablauf der Gesprächsführung mit Dolmetschdiensten unter Berücksichtigung der Dolmetschsituation.
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen mit Unterstützung in Dolmetschsituationen ihre individuellen Rechte und Pflichten.
VERFÜGEN UND ANWENDEN LINGUISTISCHER MITTEL
Die Schülerinnen und Schüler nutzen einen erweiterten Wortschatz produktiv und einen differenzierten Wortschatz rezeptiv.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen einen differenzierten Wortschatz und wenden diesen situationsangemessen an.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen Anweisungen, Wünsche und Empfehlungen in unterschiedlichen Kontexten und setzen diese situationsangemessen um.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen umfangreichen Gebärdensprachberichten zu unterschiedlichen Themen wesentliche Informationen.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen dem Gesichtsausdruck gebärdend berichtender Personen Informationen zu Persönlichkeitsmerkmalen.
Die Schülerinnen und Schüler wenden einen erweiterten Wortschatz zur Beschreibung gebärdensprachlicher Elemente und Strukturen an.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen einen erweiterten Wortschatz zur Gebärdensprachtextbesprechung und Gebärdensprachtextproduktion und wenden diesen an.
Die Schülerinnen und Schüler erschließen aus non-manuellen Gebärdensprachmitteln und klassifizierenden Gebärden die Beschaffenheit von Gegenständen.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen gebärdensprachliche Redewendungen zur Gestaltung kommunikativer Handlungssituationen.
Die Schülerinnen und Schüler wenden weitgehend sicher ein erweitertes Repertoire auf phonologischer, morphologischer, syntaktischer und semantischer Ebene für die Textrezeption und die Realisierung von dialogischer und medialer Kommunikation an.
Die Schülerinnen und Schüler erkennen Varianten der Gebärdenstellung im Satz, um etwas hervorzuheben und beschreiben diese.
Die Schülerinnen und Schüler wenden manuelle und non-manuelle Komponenten an.
Die Schülerinnen und Schüler verknüpfen produktive Gebärden mit Zeitlinien.
Die Schülerinnen und Schüler wenden eine Vielzahl morphologischer Komponenten intendiert an und analysieren diese.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen kontextbezogen unterschiedliche Formen von Verneinung und beschreiben diese.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen Steigerungs- und Vergleichsformen mit Adjektiven und beschreiben diese.
Die Schülerinnen und Schüler wenden ein erweitertes Gebärdenrepertoire in unterschiedlichen Kommunikationssituationen entsprechend ihrer Kommunikationsabsichten verständlich an.
Die Schülerinnen und Schüler setzen zur Verdeutlichung der Gesprächspartnerin/dem Gesprächspartner gegenüber ihr/ihm bekannte Bilder oder Vergleiche ein.
Die Schülerinnen und Schüler wenden verschiedene manuelle und non-manuelle Mittel an, um Größe und Form eines Objektes zu beschreiben.
Die Schülerinnen und Schüler setzen differenzierte Mundbilder und Mundgestik entsprechend des Kontextes ein.
Die Schülerinnen und Schüler bringen Eigenschaften einer Person ausschließlich durch Mundform und Constructed Action zum Ausdruck.
Die Schülerinnen und Schüler drücken ihre individuelle Meinung differenziert aus.
Transkulturelle Kommunikative Kompetenz
Die Schülerinnen und Schüler handeln in der Regel in transkulturellen kommunikativen Handlungssituationen angemessen, respektvoll und geschlechtersensibel. Sie setzen ihr Wissen um Diversität verschiedener Lebenswelten und unterschiedliche Perspektiven auf Leben und Gesellschaft sowohl aus der Sicht der nationalen- und zunehmend auch internationalen Gebärdensprachgemeinschaft als auch aus Sicht der lautsprachlich geprägten Gesellschaft bei der Gestaltung von Kommunikation ein. Mehrschichtige, kulturell geprägte Situationen und Haltungen bewerten sie aus verschiedenen Perspektiven und leiten daraus für die Gestaltung und Bewertung der Kommunikationssituationen angemessene Handlungsoptionen ab.
Die Schülerinnen und Schüler greifen zunehmend selbstständig auf ein kulturelles Wissen zu Lebenswirklichkeiten und unterschiedlicher Perspektiven der Gebärdensprachgemeinschaft in Deutschland und international zurück.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben zunehmend selbstständig auf der Grundlage der individuellen Auseinandersetzungen mit den Themen Barrierefreiheit und Heterogenität die damit in Verbindung stehenden Rechte und Pflichten für die individuelle Person.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren zunehmend selbstständig die individuelle Lebenssituation in Bezug auf kulturelle Aspekte der sie umgebenden lautsprachlich geprägten Lebenswelt.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren das individuelle Handeln in unterschiedlichen Kontexten.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren vertraute Situationen von Gebärdensprachgemeinschaften in unterschiedlichen Ländern auf der Grundlage der individuellen Lebenssituation.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren zunehmend selbstständig die Bedeutung politischer Aktivitäten, bildungsgeschichtlicher, strukturell-gesellschaftlicher sowie (medizinisch-) technischer Entwicklungen für die Lebenssituation von Menschen der Gebärdensprachgemeinschaft.
Die Schülerinnen und Schüler benennen Handlungsoptionen in unterschiedlichen kommunikativen Handlungssituationen.
Die Schülerinnen und Schüler bewältigen zunehmend selbstständig transkulturell komplexere Begegnungssituationen durch Perspektivwechsel.
Die Schülerinnen und Schüler verhalten sich in unterschiedlichen Gebärdensprachsituationen angemessen.
Die Schülerinnen und Schüler interpretieren und bewerten mit Unterstützung, unter Berücksichtigung des erworbenen transkulturellen Wissens, die Darstellung von Angehörigen der Gebärdensprachgemeinschaft in ausgewählter Literatur und Filmen.
Die Schülerinnen und Schüler begründen zunehmende selbstständig ihren Standpunkt zu Auswirkungen von Stereotypen und Vorurteilen für Individuen und Gruppen.
Medien- und Gebärdensprachtextkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein erweitertes Spektrum an Methoden der Rezeption und Produktion von Gebärdensprachtexten sowie digitalen Medien. Dabei berücksichtigen sie wesentliche Aspekte der Kommunikationssituation und grundlegende Textsortenmerkmale. Texte und Medien setzen sie in diesem Zusammenhang zunehmend funktional ein.
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen zunehmend selbstständig Gebärdensprachtexte im Hinblick auf Thema, Textaufbau, Inhalt, Aussage, Intention und typische Textsortenmerkmale.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Medien selbstständig zur Informationsrecherche.
Die Schülerinnen und Schüler strukturieren themenrelevante Informationen aus Gebärdensprachtexten und digitalen Medien.
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Wirkung von vertrauten Gestaltungsmitteln in medialen Gebärdensprachtexten.
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Gebärdensprachtexte zunehmend selbstständig im Hinblick auf Textsortenmerkmale und Funktion.
Die Schülerinnen und Schüler stellen Perspektiven und Handlungsmuster von Personen, Charakteren und Figuren in einer ausgewählten Textsorte dar.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen zunehmend selbstständig intendierte Gestaltungsmittel zur Produktion individueller Gebärdensprachtexte.
Sprachlernkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein Repertoire grundlegender Strategien des individuellen und kooperativen Sprachenlernens größtenteils selbstständig, um ihre gebärdensprachlichen Kompetenzen zu erweitern.
Die Schülerinnen und Schüler setzen unterschiedliche anwendungsorientierte Strategien der Gebärdenwortschatzarbeit ein.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen Übungs- und Testaufgaben zum systematischen Gebärdensprachtraining.
Die Schülerinnen und Schüler analysieren angeleitet die phonologische Struktur der vier Parameter (Glossar) von Gebärden.
Die Schülerinnen und Schüler planen weitgehend selbstständig auf der Grundlage der Selbsteinschätzung des individuellen Lernfortschritts den weiteren Sprachlernprozess.
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren den individuellen Sprachlernfortschritt mit analogen und digitalen Werkzeugen.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben den Einsatz manueller Gebärden und den non-manueller Anteile der DGS.
Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten weitgehend selbstständig individuelle Fehlerschwerpunkte gebärdensprachlicher Beiträge.
Sprachbewusstheit und Sprachenreflexion
Die Schülerinnen und Schüler nutzen und reflektieren zunehmend selbstständig Einsichten in die Struktur und den Gebrauch der Deutschen Gebärdensprache sowie ihre Kenntnisse weiterer Gebärdensprachen, um dialogische und digitale Kommunikationssituationen zu beherrschen.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen Kenntnisse über die Funktion und Bedeutung von Gebärden, Gebärdenwörtern, Satzgliedern und syntaktischen Strukturen für die Rezeption und die Produktion von Äußerungen.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren das individuelle und fremde Kommunikationsverhalten im Hinblick auf Kommunikationserfolge und -barrieren.
Die Schülerinnen und Schüler schätzen Ausdrucksvarianten der individuellen Produktion und der Produktion anderer zunehmend selbstständig ein.
Die Schülerinnen und Schüler benennen zunehmend selbstständig Unterschiede der internationalen Gebärdensprachen.
Die Schülerinnen und Schüler passen ihr Kommunikationsverhalten zunehmend selbstständig entsprechend den Erfordernissen der Kommunikationssituation an.
Die Schülerinnen und Schüler analysieren in Gebärdensprachtexten ausgewählte Eigenschaften der Umgangssprache und anderer sprachlicher Register (z. B. Fachgebärden) und beschreiben diese.
Die Schülerinnen und Schüler benennen ausgewählte Aspekte einer anderen Gebärdensprache und vergleichen diese mit der Deutschen Gebärdensprache.
DIALOGISCHES UND MEDIALES SEHVERSTEHEN
Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere Gebärdensprachtexte unterschiedlicher Textsorten, sofern eine verständliche Standard- bzw. unterrichtsbezogene Fachsprache verwendet wird.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere Texte im Kontext ästhetischer Bildung in ihrer gesamten Komplexität.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen längeren dialogischen Gebärdensprachtexten die Hauptpunkte und wichtige Details.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen längeren medialen Gebärdensprachtexten, die Hauptpunkte und wichtige Details.
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren in dialogischen und medialen Gebärdensprachtexten wesentliche Einstellungen der Gebärdenden.
DIALOGISCHES UND MEDIALES GEBÄRDEN
Die Schülerinnen und Schüler bewältigen variable Kommunikationssituationen situationsangemessen und adressatengerecht. Sie wenden unterschiedliche Modi der Vermittlung ihrer Aussagen an, analysieren Gebärdensprachtexte anderer und nehmen zu diesen Stellung.
Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich in dialogischen Situationen spontan verständlich an komplexen Gesprächen.
Die Schülerinnen und Schüler eröffnen Gespräche, führen diese auch bei kommunikativen Schwierigkeiten fort und beenden diese.
Die Schülerinnen und Schüler gehen angemessen auf Beiträge von Gesprächsteilnehmenden ein und räumen Verständnisprobleme aus.
Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich in unterschiedlichen Rollen an formalisierten Gesprächen.
Die Schülerinnen und Schüler gestalten dialogische Texte zu unterschiedlichen Themen.
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren umfangreiche mediale Texte zu unterschiedlichen Themen.
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen im individuellen Sprachgebrauch sicher die Unterschiede zwischen Umgangs- und Fachsprache.
SPRACHMITTLUNG
Die Schülerinnen und Schüler bündeln auf der Basis ihrer transkulturellen Kompetenz in mehrsprachigen Kommunikationssituationen wesentliche Inhalte von Äußerungen und Texten sinngemäß für einen bestimmten Zweck. Bei entsprechendem Bedarf ergänzen sie ihre Ausführungen.
Die Schülerinnen und Schüler übertragen zusammenhängende strukturierte Äußerungen situations- und adressatengerecht in DGS.
Die Schülerinnen und Schüler geben wesentliche Informationen situations- und adressatengerecht gebündelt wieder.
Die Schülerinnen und Schüler ergänzen situations- und adressatengerecht ihre Ausführungen.
Die Schülerinnen und Schüler wenden in unterschiedlichen Kontexten Regeln der Gesprächsführung an.
Die Schülerinnen und Schüler gestalten den Ablauf der Gesprächsführung mit Dolmetschdiensten unter Berücksichtigung der Dolmetschsituation sicher.
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen in Dolmetschsituationen ihre individuellen Rechte und Pflichten.
VERFÜGEN UND ANWENDEN LINGUISTISCHER MITTEL
Die Schülerinnen und Schüler nutzen einen differenzierten Wortschatz produktiv und rezeptiv.
Die Schülerinnen und Schüler wenden einen differenzierten Wortschatz zur Beschreibung gebärdensprachlicher Elemente und Strukturen an.
Die Schülerinnen und Schüler verstehen einen differenzierten Wortschatz zur Textbesprechung und Textproduktion und wenden diesen an.
Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich die Bedeutung unbekannter Gebärden durch den Kontext des Satzes.
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen den Inhalt von Redewendungen.
Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich aus Umschreibungen zu einem Begriff dessen Bezeichnung.
Die Schülerinnen und Schüler wenden sicher ein erweitertes Repertoire auf phonologischer, morphologischer, syntaktischer und semantischer Ebene für die Textrezeption und die Realisierung von dialogischer und medialer Kommunikation an.
Die Schülerinnen und Schüler wenden morphologische Komponenten intendiert an und analysieren diese.
Die Schülerinnen und Schüler wenden ein umfangreiches Gebärdenrepertoire in unterschiedlichen Kommunikationssituationen entsprechend ihrer Kommunikationsabsichten verständlich an.
Die Schülerinnen und Schüler setzen Constructed Action in unterschiedlichen Kontexten ein.
Die Schülerinnen und Schüler variieren den gebärdensprachlichen Ausdruck zur Darstellung von Inhalten.
Die Schülerinnen und Schüler bringen ihre Meinung in unterschiedlichen Kontexten konstruktiv zum Ausdruck.
Transkulturelle Kommunikative Kompetenz
Die Schülerinnen und Schüler handeln in transkulturellen kommunikativen Handlungssituationen angemessen, respektvoll und geschlechtersensibel. Sie setzen ihr Wissen um Diversität verschiedene Lebenswelten und unterschiedliche Perspektiven auf Leben und Gesellschaft sowohl aus der Sicht der nationalen und der internationalen Gebärdensprachgemeinschaften als auch aus Sicht der lautsprachlich geprägten Gesellschaft bei der Gestaltung von kommunikativen Handlungssituationen ein. Mehrschichtige, kulturell geprägte Situationen und Haltungen bewerten sie aus verschiedenen Perspektiven und leiten daraus für die Gestaltung und Bewertung der Kommunikationssituationen angemessene Handlungsoptionen ab.
Die Schülerinnen und Schüler greifen auf ein umfangreiches kulturelles Wissen zu Lebenswirklichkeiten und unterschiedlichen Perspektiven der Gebärdensprachgemeinschaft in Deutschland und weltweit zurück.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben auf der Grundlage der individuellen Auseinandersetzung mit den Themen Barrierefreiheit und Inklusion, die damit in Verbindung stehenden Rechte und Pflichten für die individuelle Person.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die individuelle Lebenssituation in Bezug auf kulturelle Aspekte der sie umgebenden lautsprachlich geprägten Lebenswelt.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren das individuelle Handeln in unterschiedlichen Kontexten.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Situation von Gebärdensprachgemeinschaften in unterschiedlichen Ländern auf der Grundlage der individuellen Lebenssituation.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Bedeutung politischer Aktivitäten, bildungsgeschichtlicher, strukturell-gesellschaftlicher sowie (medizinisch-) technischer Entwicklungen für die Lebenssituation von Menschen der Gebärdensprachgemeinschaft.
Die Schülerinnen und Schüler bewältigen und gestalten transkulturell komplexere Begegnungssituationen durch Perspektivwechsel.
Die Schülerinnen und Schüler interpretieren und bewerten unter Berücksichtigung des erworbenen transkulturellen Wissens, die Darstellung von Angehörigen der Gebärdensprachgemeinschaft in ausgewählter Literatur und Filmen.
Die Schülerinnen und Schüler begründen ihren Standpunkt zu Auswirkungen von Stereotypen und Vorurteilen für Individuen und Gruppen.
Medien- und Gebärdensprachtextkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler nutzen grundlegende Methoden der Rezeption und Produktion von Gebärdensprachtexten sowie digitalen Medien. Dabei berücksichtigen sie wesentliche Aspekte der Kommunikationssituation und typische Textsortenmerkmale. Texte und Medien setzen sie in diesem Zusammenhang funktional ein.
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Gebärdensprachtexte im Hinblick auf Thema, Textaufbau, Inhalt, Aussage, Funktion und Intention.
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Wirkung von Gestaltungsmitteln in medialen Gebärdensprachtexten.
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Gebärdensprachtexte im Hinblick auf Textsortenmerkmale und Funktion.
Die Schülerinnen und Schüler stellen Perspektiven und Handlungsmuster von Personen, Charakteren und Figuren in verschiedenen Textsorten dar.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen intendierte Gestaltungsmittel zur Produktion individueller Gebärdensprachtexte.
Sprachlernkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein Repertoire grundlegender Strategien des individuellen und kooperativen Sprachenlernens, um ihre gebärdensprachlichen Kompetenzen zu erweitern.
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die phonologische Struktur der vier Parameter (Glossar) von Gebärden.
Die Schülerinnen und Schüler planen auf der Grundlage der Selbsteinschätzung des individuellen Lernfortschritts den weiteren Sprachlernprozess.
Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten individuelle Fehlerschwerpunkte gebärdensprachlicher Beiträge.
Sprachbewusstheit und Sprachenreflexion
Die Schülerinnen und Schüler nutzen und reflektieren ihre Einsichten in die Struktur und den Gebrauch der Deutschen Gebärdensprache sowie ihre Kenntnisse weiterer Gebärdensprachen, um (vertraute) dialogische und digitale Kommunikationssituationen weitgehend sicher zu beherrschen.
Die Schülerinnen und Schüler analysieren in Gebärdensprachtexten Eigenschaften der Umgangssprache und anderer sprachlicher Register (z. B. Fachgebärden) und beschreiben diese.
Die Schülerinnen und Schüler schätzen Ausdrucksvarianten der individuellen Produktion und der Produktion anderer ein.
Die Schülerinnen und Schüler passen ihr Kommunikationsverhalten entsprechend den Erfordernissen unterschiedlicher Kommunikationssituationen zielführend an.
Die Schülerinnen und Schüler analysieren und benennen Unterschiede von DGS, anderer Gebärdensprachen und der internationalen Gebärdensprache.