Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Sachkompetenz
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
zeigen einfache Zusammenhänge zwischen räumlichen Gegebenheiten und der Nutzung durch den Menschen auf (SK1).
erläutern in elementarer Form einzelne Standortfaktoren hinsichtlich ihrer Bedeutung für raumbezogenes wirtschaftliches Handeln (SK2).
beschreiben ausgewählte, durch menschliche Nutzung verursachte Natur- und Landschaftsveränderungen (SK3).
ordnen unterschiedliche Natur- und Wirtschaftsräume in räumliche Orientierungsraster ein (SK4).
verwenden Fachbegriffe zur Darstellung einfacher geographischer Sachverhalte (SK5).
Ende Sekundarstufe I
beschreiben einzelne Geofaktoren und deren Zusammenwirken sowie ihren Einfluss auf den menschlichen Lebensraum (SK1).
verdeutlichen Wirkungen und Folgen von Eingriffen des Menschen in das Geofaktorengefüge (SK2).
analysieren durch wirtschaftliche, soziale und politische Faktoren beeinflusste räumliche Strukturen und Entwicklungsprozesse (SK3).
erläutern Raumnutzungsansprüche und -konflikte (SK4).
ordnen Strukturen und Prozesse in räumliche Orientierungsraster auf unterschiedlichen Maßstabsebenen ein (SK5).
ordnen geographische Prozesse und Strukturen mittels eines inhaltsfeldbezogenen Fachbegriffsnetzes (SK6).
Methodenkompetenz
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von Karten und einfachen web- bzw. GPS-basierten Anwendungen (MK1).
identifizieren einfache geographische Sachverhalte, auch mittels einfacher digitaler Medien, und entwickeln erste Fragestellungen (MK2).
nutzen Inhaltsverzeichnis, Register und Planquadrate im Atlas sowie digitale Kartenanwendungen zur Orientierung und Lokalisierung (MK3).
werten einfache kontinuierliche und diskontinuierliche analoge und digitale Texte zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen aus (MK4).
präsentieren Arbeitsergebnisse mit Hilfe analoger und digitaler Techniken unter Verwendung eingeführter Fachbegriffe (MK5).
stellen geographische Informationen mittels Skizzen und einfachen Diagrammen graphisch dar (MK6).
Ende Sekundarstufe I
orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von Karten, Gradnetzangaben und mit web- bzw. GPS-basierten Anwendungen (MK1).
erfassen analog und digital raumbezogene Daten und bereiten sie auf (MK2).
identifizieren geographische Sachverhalte auch mittels komplexer Informationen und Daten aus Medienangeboten und entwickeln entsprechende Fragestellungen (MK3).
werten kontinuierliche und diskontinuierliche Texte analoger und digitaler Form zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen aus (MK4).
arbeiten allgemeingeographische Kernaussagen aus einfachen Modellvorstellungen heraus (MK5).
recherchieren mittels vorgegebener Suchstrategien fachlich relevante Informationen und Daten und werten diese fragebezogen aus (MK6).
setzen digitale und nicht-digitale Medien zur Dokumentation von Lernprozessen und zum Teilen der Arbeitsprodukte ein (MK7).
stellen geographische Sachverhalte strukturiert auch mittels digitaler Werkzeuge mündlich und schriftlich unter Verwendung von Fachbegriffen, aufgaben- und materialbezogen dar (MK8).
präsentieren geographische Sachverhalte mit Hilfe analoger und digitaler Medien (MK9).
belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Quellenangaben (MK10).
stellen geographische Informationen mittels digitaler Kartenskizzen, Diagrammen und Schemata graphisch dar (MK11).
führen einfache Analysen mit Hilfe interaktiver Kartendienste und Geographischer Informationssysteme (GIS) durch (MK12).
führen auch mittels themenrelevanter Informationen und Daten aus Medienangeboten eine fragengeleitete Raumanalyse durch (MK13).
Urteilskompetenz
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
beurteilen fremdes und eigenes raumwirksames Handeln anhand vorgegebener Kriterien (UK1).
wägen Pro- und Kontra-Argumente zu kontrovers diskutierten Sachverhalten gegeneinander ab (UK2).
beurteilen Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Fragestellungen hinsichtlich ihrer fachlichen Richtigkeit und vereinbarter Darstellungskriterien (UK3).
Ende Sekundarstufe I
erörtern das Ergebnis raumbezogener Entwicklungen unter Abwägung verschiedener Pro- und Kontra-Argumente (UK1).
beurteilen raumwirksame Maßnahmen auf Grundlage fachlicher Kriterien und geeigneter Wertmaßstäbe (UK2).
bewerten unterschiedliche Handlungsweisen sowie ihr eigenes Verhalten hinsichtlich daraus resultierender räumlicher Folgen (UK3).
bewerten im Kontext raumbezogener Fragestellungen die Aussagekraft und Wirkungsabsicht von Informationen, Daten und ihren Quellen (UK4).
analysieren die von unterschiedlichen Raumwahrnehmungen und Interessen geleitete Setzung und Verbreitung von räumlichen Themen in Medien (UK5).
beurteilen analoge und digitale Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Fragestellungen hinsichtlich ihrer fachlichen Richtigkeit und vereinbarter Darstellungskriterien (UK6).
Handlungskompetenz
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
vertreten probehandelnd in Raumnutzungskonflikten eigene bzw. fremde Positionen unter Nutzung von Sachargumenten (HK1).
beteiligen sich an Planungsaufgaben im Rahmen von Unterrichtsgängen (HK2).
Ende Sekundarstufe I
nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese (HK1).
übernehmen Planungs- und Organisationsaufgaben im Rahmen von realen und virtuellen Exkursionen (HK2).
entwickeln eigene Lösungsansätze für einfache raumbezogene Probleme und setzen diese ggf. probehandelnd um (HK3).
nehmen auch unter Nutzung digitaler Medien Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene Prozesse wahr (HK4).
Inhaltsfeld 1 · Unterschiedlich strukturierte Siedlungen — Sachkompetenz
vergleichen städtisch geprägte Siedlungen hinsichtlich Ausstattung, Gliederung und Funktion mit ländlichen Siedlungen.
erklären die Pendlerströme zwischen städtischen und ländlichen Räumen.
Inhaltsfeld 1 · Unterschiedlich strukturierte Siedlungen — Urteilskompetenz
wägen Vor- und Nachteile öffentlicher und privater Mobilität im städtischen Raum und seinem Umland gegeneinander ab.
erörtern Vor- und Nachteile des Lebens in unterschiedlich strukturierten Siedlungen.
Inhaltsfeld 2 · Räumliche Voraussetzungen und Auswirkungen des Tourismus — Sachkompetenz
erklären vor dem Hintergrund naturräumlicher Voraussetzungen Formen, Entwicklung und Bedeutung des Tourismus in einer Region.
erläutern die Auswirkungen des Tourismus in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht.
beschreiben das Konzept des sanften Tourismus.
Inhaltsfeld 2 · Räumliche Voraussetzungen und Auswirkungen des Tourismus — Urteilskompetenz
beurteilen in Ansätzen positive und negative Auswirkungen einer touristischen Raumentwicklung.
erörtern ausgewählte Aspekte des Zielkonflikts zwischen Ökonomie und Ökologie in Tourismusregionen.
erörtern ausgewählte Gesichtspunkte ihres eigenen Urlaubs- und Freizeitverhaltens.
Inhaltsfeld 3 · Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher Ausstattung — Sachkompetenz
beschreiben die Bedeutung ausgewählter Standortfaktoren des primären, sekundären und tertiären Sektors.
beschreiben Wirtschaftsräume hinsichtlich standörtlicher Gegebenheiten und wirtschaftlicher Nutzung.
erläutern wesentliche Aspekte des Wandels in Landwirtschaft, Industrie und im Dienstleistungsbereich, auch vor dem Hintergrund der Digitalisierung.
erklären Chancen, mögliche Grenzen und Herausforderungen nachhaltigen Wirtschaftens in der Landwirtschaft.
Inhaltsfeld 3 · Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher Ausstattung — Urteilskompetenz
beurteilen aufgrund standörtlicher Gegebenheiten die Eignung von Räumen für eine wirtschaftliche Nutzung.
wägen Vor- und Nachteile wirtschaftsräumlicher Veränderungen für Mensch, Wirtschaft, Umwelt und Artenvielfalt ab.
erörtern Möglichkeiten eines nachhaltigen Konsums.
Inhaltsfeld 4 · Aufbau und Dynamik der Erde — Sachkompetenz
beschreiben grundlegende geotektonische Strukturen und Prozesse in ihrem Zusammenwirken.
erklären ausgewählte naturbedingte Gefährdungen von Siedlungs- und Wirtschaftsräumen des Menschen.
erläutern das besondere Nutzungspotential von geotektonischen Risikoräumen.
Inhaltsfeld 4 · Aufbau und Dynamik der Erde — Urteilskompetenz
wägen Vor- und Nachteile des Lebens und Wirtschaftens in Risikoräumen gegeneinander ab.
erörtern Maßnahmen der Katastrophenvorsorge bei Naturrisiken.
Inhaltsfeld 5 · Wetter, Klima und Klimawandel — Sachkompetenz
beschreiben die global unterschiedliche solare Einstrahlung und die daraus resultierende Abgrenzung der Klimazonen.
erklären grundlegende klimatologische Prozesse und daraus resultierende Wetterphänomene.
beschreiben regionale Auswirkungen von Klimaveränderungen.
erläutern grundlegende Wirkmechanismen des anthropogenen Einflusses auf das globale Klima sowie daraus resultierende Folgen.
Inhaltsfeld 5 · Wetter, Klima und Klimawandel — Urteilskompetenz
beurteilen Lösungsstrategien zur Verlangsamung der globalen Erwärmung und zur Sicherung und Finanzierbarkeit der Energieversorgung.
erörtern auf lokaler Ebene Vorsorgemaßnahmen vor Extremwetterereignissen.
erörtern Lösungsansätze zur Vermeidung klimaschädlichen Verhaltens im Alltag.
Inhaltsfeld 6 · Landwirtschaftliche Produktion in unterschiedlichen Klima- und Landschaftszonen — Sachkompetenz
kennzeichnen Landschaftszonen als räumliche Ausprägung des Zusammenwirkens von Geofaktoren.
beschreiben den Einfluss der naturräumlichen Bedingungen in den einzelnen Landschaftszonen auf die landwirtschaftliche Nutzung.
erläutern Auswirkungen ökonomischer und technischer Rahmenbedingungen auf die landwirtschaftliche Produktion.
Inhaltsfeld 6 · Landwirtschaftliche Produktion in unterschiedlichen Klima- und Landschaftszonen — Urteilskompetenz
erörtern die mit Eingriffen von Menschen in geoökologische Kreisläufe verbundenen Chancen und Risiken.
beurteilen Maßnahmen zur Erhöhung der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft.
erörtern Gestaltungsoptionen für ein nachhaltigeres Konsumverhalten.
Inhaltsfeld 7 · Innerstaatliche, europäische und globale Disparitäten — Sachkompetenz
vergleichen den Entwicklungsstand von Ländern und Regionen auf der Grundlage geeigneter Indikatoren.
erklären sozioökonomische Disparitäten zwischen und innerhalb von Ländern vor dem Hintergrund von Ressourcenverfügbarkeit, Infrastruktur und Austauschbeziehungen.
erläutern Wechselwirkungen zwischen Tragfähigkeit, Ernährungssicherung und Migration.
stellen Europa räumlich als einheitlichen und gleichzeitig vielfältigen Kontinent dar.
Inhaltsfeld 7 · Innerstaatliche, europäische und globale Disparitäten — Urteilskompetenz
erörtern Klassifikationsprinzipien und Begriffe zur Gliederung der Erde nach sozioökonomischen Merkmalen.
beurteilen Chancen und Risiken des Tourismus für die Entwicklung von Räumen.
beurteilen Möglichkeiten zur nachhaltigen Entwicklung von Räumen.
bewerten auf der Grundlage von wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen die Handelsbeziehungen zwischen Ländern unterschiedlichen sozioökonomischen Entwicklungsstandes mit Blick auf Prinzipien der Welthandelsorganisation (WTO).
erörtern das Verhältnis von Wettbewerb und Kooperation zwischen den europäischen Regionen.
Inhaltsfeld 8 · Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung — Sachkompetenz
zeigen Ursachen und Folgen der unterschiedlichen Bevölkerungsentwicklung und -verteilung und der damit verbundenen klein- und großräumigen Auswirkungen auf.
erläutern Ursachen und räumliche Auswirkungen gesellschaftlich, wirtschaftlich und ökologisch bedingter Migration in Herkunfts- und Zielgebieten, auch unter Berücksichtigung von Geschlechteraspekten.
Inhaltsfeld 8 · Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung — Urteilskompetenz
beurteilen Auswirkungen von Migration für Herkunfts- und Zielgebiete, auch unter Berücksichtigung alters- und geschlechtsspezifischer Aspekte.
beurteilen Maßnahmen der Bevölkerungspolitik im Hinblick auf eine Reduzierung des Bevölkerungswachstums.
Inhaltsfeld 9 · Verstädterung und Stadtentwicklung — Sachkompetenz
gliedern städtische Räume nach ausgewählten Merkmalen.
stellen Ursachen des Wachsens und Schrumpfens von Städten sowie daraus resultierende Folgen dar.
vergleichen die Dynamik von Städten in Ländern unterschiedlichen sozioökomischen Entwicklungsstandes.
Inhaltsfeld 9 · Verstädterung und Stadtentwicklung — Urteilskompetenz
beurteilen die Folgen einer zunehmenden Verstädterung für die Lebensverhältnisse in den betroffenen Regionen.
wägen Chancen und Herausforderungen von Stadtumbaumaßnahmen im Kontext sich verändernder sozialer, ökonomischer und ökologischer Rahmenbedingungen ab.
Inhaltsfeld 10 · Räumliche Strukturen unter dem Einfluss von Globalisierung und Digitalisierung — Sachkompetenz
stellen die aus Globalisierung und Digitalisierung resultierende weltweite Arbeitsteilung und sich verändernde Standortgefüge am Beispiel einer Produktionskette dar.
erläutern Entwicklung, Strukturen und Funktionen von Global Cities als Ausdruck der Globalisierung der Wirtschaft.
erklären am Beispiel einer europäischen Region den durch Globalisierung und Digitalisierung bedingten wirtschaftsräumlichen Wandel.
Inhaltsfeld 10 · Räumliche Strukturen unter dem Einfluss von Globalisierung und Digitalisierung — Urteilskompetenz
erörtern positive und negative Auswirkungen von Globalisierung und Digitalisierung auf Standorte, Unternehmen und Arbeitnehmer.
bewerten raumwirksame Auswirkungen von Digitalisierung für städtische und ländliche Räume.