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Lehrpläne Nordrhein-Westfalen
Realschule
Wirtschaft
inhaltsbezogen
Sachkompetenz
9
Wirtschaftliches Handeln in der marktwirtschaftlichen Ordnung
16
Nachhaltige Entwicklung in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
12
Unternehmen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen in der Sozialen Marktwirtschaft
9
Handeln als Verbraucherinnen und Verbraucher
9
Globalisierte Strukturen und Prozesse in der Wirtschaft
6
Beruf und Arbeitswelt
10
prozessbezogen
Methodenkompetenz
15
Urteilskompetenz
11
Handlungskompetenz
11
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Sachkompetenz
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
beschreiben grundlegende fachbezogene ökonomische und gesellschaftliche Sachverhalte mithilfe eines elementaren Ordnungs- und Deutungswissens (SK 1),
erläutern in elementarer Form ökonomische und gesellschaftliche Strukturen (SK 2),
beschreiben grundlegende ökonomische und gesellschaftliche Prozesse, Probleme und Konflikte (SK 3),
benennen grundlegende Aspekte des Handelns als Verbraucherinnen und Verbraucher (SK 4).
Ende Sekundarstufe I
beschreiben fachbezogen ökonomische und gesellschaftliche Sachverhalte mithilfe eines Ordnungs- und Deutungswissens (SK 1),
erläutern ökonomische und gesellschaftliche Strukturen sowie ihre Elemente, Funktionen und Wirkungen (SK 2),
analysieren ökonomische und gesellschaftliche Prozesse, Probleme und Konflikte hinsichtlich Einflussfaktoren, Verlauf, Ergebnissen sowie handelnder Akteure mit ihren Interessen und Zielsetzungen (SK 3),
analysieren aspektgeleitet das Handeln als Verbraucherinnen und Verbraucher (SK 4),
erläutern Bedeutung und Wirkung der Digitalisierung und Globalisierung in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft (SK 5).
Verfahren der Informationsgewinnung und -auswertung
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
führen eine eigene Erhebung, auch unter Verwendung digitaler Medien, durch (MK 1),
erschließen mithilfe verschiedener digitaler und analoger Medien sowie elementarer Lern- und Arbeitstechniken ökonomische und gesellschaftliche Sachverhalte (MK 2).
Ende Sekundarstufe I
recherchieren und analysieren Informationen und Daten zu fachbezogenen Sachverhalten unter Verwendung von Suchstrategien und digitalen wie analogen Medienangeboten (MK 1),
wenden geeignete quantitative wie qualitative Fachmethoden zur Informationsgewinnung selbstständig an und werten diese aus (MK 2).
Verfahren der Analyse und Strukturierung
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
identifizieren unterschiedliche Standpunkte im eigenen Erfahrungsbereich (MK 3),
arbeiten in elementarer Form Standpunkte aus kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten heraus (MK 4),
analysieren unter ökonomischen und sozialen Aspekten Fallbeispiele aus ihrer Lebenswelt (MK 5).
Ende Sekundarstufe I
ermitteln unterschiedliche Positionen und Argumentationsstrukturen aus kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten (MK 3),
erklären Fachbegriffe und wenden diese kontextbezogen an (MK 4),
führen grundlegende Operationen der fachbezogenen Modellbildung durch (MK 5),
reflektieren das eigene methodische Vorgehen zu einem Lernvorhaben im Hinblick auf Arbeitsprozess und Ertrag (MK 6).
Verfahren der Darstellung und Präsentation
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
stellen Sachverhalte unter Verwendung relevanter Fachbegriffe dar (MK 6),
präsentieren adressatengerecht mithilfe selbsterstellter Medienprodukte fachbezogene Sachverhalte (MK 7).
Ende Sekundarstufe I
präsentieren Ergebnisse unter Verwendung von Fachsprache adressatengerecht und strukturiert (MK 7),
gestalten Medienprodukte unter fachspezifischer Berücksichtigung ihrer Qualität, Wirkung und Aussageabsicht (MK 8).
Urteilskompetenz
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
beschreiben unterschiedliche Gefühle, Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen sowie erste Folgen aus Konfliktlagen für die agierenden Personen oder Konfliktparteien (UK 1),
ermitteln unterschiedliche Positionen sowie deren etwaige Interessengebundenheit (UK 2),
begründen ein Spontanurteil (UK 3),
beurteilen verschiedene Optionen ökonomischen und konsumrelevanten Handelns (UK 4),
begründen in Ansätzen den Stellenwert verschiedener Medien für ökonomische und gesellschaftliche Entscheidungen und Prozesse (UK 5).
Ende Sekundarstufe I
beurteilen die Möglichkeiten ökonomischer und gesellschaftlicher Teilhabe (UK 1),
beurteilen kriterienorientiert verschiedene wirtschaftliche und gesellschaftliche Interessen hinsichtlich der zugrundeliegenden Wertmaßstäbe und ihrer Verallgemeinerbarkeit (UK 2),
bewerten Strukturen und Handlungsoptionen innerhalb ökonomischer Entscheidungsprozesse, auch unter Einbeziehung von Nachhaltigkeitskriterien (UK 3),
begründen ein eigenes Urteil (UK 4),
setzen sich mit dem Prozess ihrer Urteilsbildung auseinander (UK 5),
beurteilen den Stellenwert verschiedener Medien für ökonomische und gesellschaftliche Entscheidungen und Prozesse (UK 6).
Handlungskompetenz
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
treffen eigene ökonomische und soziale Entscheidungen und vertreten diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachlich (HK 1),
setzen analoge und digitale Medienprodukte zu konkreten, fachbezogenen Sachverhalten sowie Problemlagen argumentativ ein (HK 2),
praktizieren in konkreten bzw. simulierten Konfliktsituationen Formen der Konfliktmediation und entscheiden sich im Fachzusammenhang begründet für oder gegen Handlungsalternativen (HK 3),
vertreten eigene Positionen unter Anerkennung fremder Interessen im Rahmen demokratischer Regelungen (HK 4).
Ende Sekundarstufe I
vertreten die eigene Position auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen (HK 1),
setzen selbstständig entwickelte Unterrichtsprodukte zu fachbezogenen Sachverhalten und Problemlagen intentional ein (HK 2),
artikulieren interkulturelle Gemeinsamkeiten und Differenzen und beziehen diese auf ihr eigenes Handeln (HK 3),
stellen – auch simulativ – Positionen dar, die mit ihrer eigenen oder einer angenommenen Position konkurrieren (HK 4),
erstellen Zukunftsentwürfe vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Entwicklung (HK 5),
realisieren ein eigenes fachbezogenes Projekt (HK 6),
artikulieren konstruktive Kritik sowie Lösungsoptionen für Problemkonstellationen (HK 7).
Sachkompetenz
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
beschreiben materielle und immaterielle Bedürfnisse,
beschreiben das Spannungsfeld zwischen Konsumwünschen und verfügbaren Mitteln,
erläutern Funktionen des Geldes als Tausch-, Wertaufbewahrungs- und Rechenmittel,
beschreiben verschiedene, auch digitale, Verkaufsstrategien.
Ende Sekundarstufe I
erläutern gesamtwirtschaftliche Ziele (u.a. stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, stabiles Preisniveau hoher Beschäftigungsstand) und mögliche Zielkonflikte,
erklären die Funktionsweise von Märkten (Preisbildung, Angebot, Nachfrage),
erläutern die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft,
erläutern die Bedeutung eines funktionierenden Wettbewerbs im Rahmen der marktwirtschaftlichen Ordnung sowie Grenzen des Marktes,
erläutern die Rolle von Unternehmen, Staat und Haushalten im Wirtschaftskreislauf,
benennen Aspekte alternativer Wirtschaftsordnungen,
beschreiben die wirtschaftliche Bedeutung von Daten.
Urteilskompetenz
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
bewerten die eigenen Konsumwünsche und -entscheidungen im Hinblick auf Nutzen und zur Verfügung stehende Mittel,
beurteilen Grenzen und Folgen ihres Konsumentenhandelns auch unter rechtlichen Aspekten,
beurteilen den Einfluss von Werbung und sozialen Medien auf das eigene Konsumverhalten.
Ende Sekundarstufe I
vergleichen die Freie Marktwirtschaft mit der Sozialen Marktwirtschaft,
beurteilen Chancen und Risiken der Digitalisierung von Märkten und des Zahlungsverkehrs.
Sachkompetenz
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
erläutern nachhaltige Entwicklung als Herausforderung und Chance im privaten, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Handeln,
stellen Lösungsansätze zur globalen Bekämpfung von Kinderarmut dar.
Ende Sekundarstufe I
beschreiben individuelle, unternehmerische und politische Möglichkeiten zur Ressourcenschonung und Energieeinsparung,
analysieren Vorgaben für Zertifikate und Gütesiegel für nachhaltiges Wirtschaften und deren Wirkungen,
beschreiben ausgewählte individuelle, unternehmerische und politische Maßnahmen zum Klimaschutz.
Urteilskompetenz
Ende Erprobungsstufe (Klasse 6)
beurteilen anhand vorgegebener Kriterien staatliche Maßnahmen und individuelle Handlungsmöglichkeiten zur Ressourceneffizienz,
beurteilen alternative Lebens- und Wirtschaftsweisen in Bezug auf Umsetzbarkeit,
vergleichen Lebenssituationen von Kindern in unterschiedlich entwickelten Regionen der globalisierten Welt.
Ende Sekundarstufe I
bewerten kriterienorientiert individuelle Möglichkeiten zur Energieeinsparung, Ressourceneffizienz und Klimagerechtigkeit,
bewerten individuelle, unternehmerische und staatliche Maßnahmen mit Blick auf Nachhaltigkeit,
beurteilen Einflussmöglichkeiten zivilgesellschaftlicher Akteure auf eine nachhaltige Entwicklung,
diskutieren Zielkonflikte nachhaltigen Handelns.
Sachkompetenz
erläutern den Aufbau von Unternehmen sowie die Funktionen von Beschaffung, Produktion und Absatz,
erläutern unterschiedliche Ziele von Unternehmen,
beschreiben die Funktionen von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden und ihre jeweiligen Interessen,
erläutern das Prinzip der Tarifautonomie,
erläutern Möglichkeiten betrieblicher Mitbestimmung in Unternehmen.
Urteilskompetenz
beurteilen die Bedeutung technologischer Innovationen in Unternehmen,
vergleichen die jeweiligen Interessen von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern,
beurteilen Formen, Handlungsoptionen und Auswirkungen von Tarifkonflikten,
beurteilen die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen.
Sachkompetenz
stellen die Bedeutung von allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie gesetzlichen Regelungen zur Geschäftsfähigkeit dar,
erläutern Ursachen von Verschuldung und Möglichkeiten zu ihrer Überwindung,
beschreiben Regelungen zur Verbraucherinformation und Aufgaben von Verbraucherschutzzentralen,
analysieren ihr Konsumverhalten im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und nachhaltige Entwicklung,
beschreiben Möglichkeiten des Einsatzes von Algorithmen in Onlineangeboten von Unternehmen.
Urteilskompetenz
beurteilen Chancen und Risiken im Onlinehandel für Verbraucherinnen und Verbraucher,
bewerten die Durchsetzungsmöglichkeiten der Interessen von Verbraucherinnen und Verbrauchern,
bewerten ihr Handeln als Verbraucherinnen und Verbraucher in Bezug auf nachhaltige Entwicklung,
beurteilen ihr Mediennutzungsverhalten bezüglich der Persönlichkeits-, Urheber- und Nutzungsrechte.
Sachkompetenz
benennen Merkmale und Ursachen einer zunehmenden Verflechtung des Welthandels,
benennen Auswirkungen der Globalisierung auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie auf Unternehmen,
stellen Ziele internationaler Akteure in der Weltwirtschaft dar,
beschreiben Merkmale von Freihandel und Protektionismus.
Urteilskompetenz
vergleichen Positionen von Akteuren der Weltwirtschaft in Bezug auf Auswirkungen der ökonomischen Globalisierung,
beurteilen Auswirkungen der Entwicklung von internationalen Arbeits- und Gütermärkten auf die persönliche Lebensgestaltung.
Sachkompetenz
beschreiben ihre Stärken, Interessen und Fähigkeiten als Grundlage ihres beruflichen Orientierungsprozesses,
stellen auch unter Berücksichtigung der Gender-Perspektive und Inklusion unterschiedliche Berufe, Bildungs- und Ausbildungswege sowie deren Anforderungsprofile und Einkommensmöglichkeiten dar,
beschreiben die auch infolge nachhaltiger Politik und der digitalen Transformation sich wandelnde Arbeitswelt und den Arbeitsmarkt,
beschreiben die Vielfalt selbstständiger Berufe und Grundlagen unternehmerischer Tätigkeit.
Urteilskompetenz
diskutieren die Bedeutung von bezahlter und unbezahlter Arbeit für den Menschen und für die Gesellschaft,
diskutieren das Verhältnis von Arbeit und Freizeit,
erörtern kriterienorientiert die aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt,
bewerten Entwicklungsmöglichkeiten für den Einzelnen im Hinblick auf die eigene Berufswahl,
beurteilen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung der Arbeitswelt,
beurteilen in Grundzügen Chancen und Risiken unternehmerischer Selbstständigkeit.
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