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UF1 Fakten wiedergeben und erläutern
Ende Jahrgangsstufe 8
natürliche Phänomene und einfache technische Prozesse mit chemischen Konzepten beschreiben und erläutern.
Ende Jahrgangsstufe 10
Konzepte der Chemie unter Bezug auf übergeordnete Modelle, Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten erläutern, auch unter Verwendung von Beispielen.
UF2 Konzepte unterscheiden und auswählen
Ende Jahrgangsstufe 8
chemische Konzepte zur Lösung einfacher vorgegebener Aufgaben sinnvoll auswählen.
Ende Jahrgangsstufe 10
gegebene chemisch-technische Probleme analysieren, Konzepte und Analogien für Lösungen begründet auswählen und dabei zwischen wesentlichen und unwesentlichen Aspekten unterscheiden.
UF3 Sachverhalte ordnen und strukturieren
Ende Jahrgangsstufe 8
chemische Objekte und Vorgänge nach vorgegebenen Kriterien ordnen.
Ende Jahrgangsstufe 10
chemische Sachverhalte nach fachlichen Strukturen und Kategorien einordnen und dabei von konkreten Kontexten abstrahieren.
UF4 Wissen vernetzen
Ende Jahrgangsstufe 8
in einfachen chemischen Zusammenhängen neue Erkenntnisse mit Bekanntem verbinden.
Ende Jahrgangsstufe 10
chemisch-technische Vorgänge, Muster, Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien in unterschiedlichen Situationen erkennen und bestehende Wissensstrukturen durch neue Erkenntnisse ausdifferenzieren bzw. erweitern.
E1 Fragestellungen erkennen
Ende Jahrgangsstufe 8
Fragestellungen, die einer chemischen Untersuchung zugrunde liegen, erkennen und formulieren.
Ende Jahrgangsstufe 10
komplexere chemisch-technische Probleme in Teilprobleme zerlegen und dazu zielführende Fragestellungen formulieren.
E2 Bewusst wahrnehmen
Ende Jahrgangsstufe 8
bei der Beobachtung von Vorgängen und Phänomenen zwischen der Beschreibung der Beobachtung und ihrer Deutung unterscheiden.
Ende Jahrgangsstufe 10
kriteriengeleitet Beobachtungen, auch unter Verwendung besonderer Apparaturen und Messverfahren, vornehmen und die Beschreibung einer Beobachtung von ihrer Deutung abgrenzen.
E3 Hypothesen entwickeln
Ende Jahrgangsstufe 8
einfache chemische Konzepte nutzen, um Vermutungen zu chemischen Fragestellungen zu begründen.
Ende Jahrgangsstufe 10
zu chemischen Fragestellungen begründete Hypothesen formulieren und Möglichkeiten zu ihrer Überprüfung angeben.
E4 Untersuchungen und Experimente planen
Ende Jahrgangsstufe 8
einfache Versuche zur Überprüfung von Vermutungen zu chemischen Fragestellungen selbst entwickeln.
Ende Jahrgangsstufe 10
auf der Grundlage vorhandener Hypothesen zu untersuchende Variablen (unabhängige und abhängige Variablen, Kontrollvariablen) identifizieren und diese in Untersuchungen und Experimenten systematisch verändern bzw. konstant halten.
E5 Untersuchungen und Experimente durchführen
Ende Jahrgangsstufe 8
einfache Untersuchungen unter Beachtung eines Versuchsplans sowie von Sicherheits- und Umweltaspekten durchführen.
Ende Jahrgangsstufe 10
Untersuchungen und Experimente hypothesengeleitet, zielorientiert, sachgerecht und sicher durchführen und dabei den Einfluss möglicher Fehlerquellen abschätzen sowie vorgenommene Idealisierungen begründen.
E6 Untersuchungen und Experimente auswerten
Ende Jahrgangsstufe 8
Messdaten und Beobachtungen protokollieren und in Bezug auf eine chemische Fragestellung qualitativ auswerten.
Ende Jahrgangsstufe 10
Aufzeichnungen von Beobachtungen und Messdaten mit Bezug auf zugrundeliegende Fragestellungen und Hypothesen interpretieren und daraus qualitative und einfache quantitative Zusammenhänge sowie funktionale Beziehungen ableiten.
E7 Modelle auswählen und Modellgrenzen angeben
Ende Jahrgangsstufe 8
einfache vorgegebene Modelle zur Veranschaulichung und Erklärung von chemisch-technischen Zusammenhängen beschreiben und Modelle von der Wirklichkeit unterscheiden.
Ende Jahrgangsstufe 10
Elemente wesentlicher chemischer Modellierungen situationsgerecht und begründet auswählen und dabei ihre Grenzen und Gültigkeitsbereiche beachten.
E8 Modelle anwenden
Ende Jahrgangsstufe 8
mithilfe einfacher Modellvorstellungen chemische Phänomene und technische Vorgänge beschreiben und erklären.
Ende Jahrgangsstufe 10
Modelle, auch in formalisierter oder mathematischer Form, zur Beschreibung, Erklärung und Vorhersage chemisch-technischer Vorgänge verwenden.
E9 Arbeits- und Denkweisen reflektieren
Ende Jahrgangsstufe 8
anhand vorgegebener Kriterien ihr Vorgehen beim chemischen Arbeiten kritisch reflektieren.
Ende Jahrgangsstufe 10
anhand historischer Beispiele Einflüsse auf die Entstehung und Veränderung chemischer Erkenntnisse, insbesondere von Regeln, Gesetzen und theoretischen Modellen, erläutern.
K1 Texte lesen und erstellen
Ende Jahrgangsstufe 8
bei der Erstellung einfacher chemischer Sachtexte (Beschreibung, Bericht) Schriftsprache in Abgrenzung zur gesprochenen Sprache verwenden und eingeübte Formen einfacher Skizzen, Diagramme und Tabellen zur Veranschaulichung einsetzen.
Ende Jahrgangsstufe 10
bei der Erstellung chemischer Sachtexte (Beschreibung, Erklärung, Bericht, Stellungnahme) im notwendigen Umfang Elemente der Fachsprache und fachtypischer Sprachstrukturen sowie bekannte Arten von Übersichten, Zeichnungen und Diagrammen gebrauchen.
K2 Informationen identifizieren
Ende Jahrgangsstufe 8
Daten aus einfachen fachtypischen Darstellungen wie Tabellen und Diagrammen ablesen und bei einfachen chemischen Darstellungen die Absichten und die Kernaussagen benennen.
Ende Jahrgangsstufe 10
Daten und andere Informationen aus fachlichen Texten, Abbildungen, Grafiken, Schemata, Tabellen und Diagrammen entnehmen und diese, ggf. im Zusammenhang mit erklärenden Textstellen, sachgerecht interpretieren.
K3 Untersuchungen dokumentieren
Ende Jahrgangsstufe 8
in einer vorgegebenen Protokollstruktur Versuchsaufbauten schematisch zeichnen und beschriften, Versuchsabläufe und Beobachtungen verständlich beschreiben und gewonnene Erkenntnisse sorgfältig und objektiv festhalten.
Ende Jahrgangsstufe 10
ein gegliedertes Protokoll anlegen, Versuchsabläufe und Beobachtungen nachvollziehbar beschreiben und die gewonnenen Daten vollständig und in angemessener Genauigkeit darstellen.
K4 Daten aufzeichnen und darstellen
Ende Jahrgangsstufe 8
für erhobene Daten nach Vorgaben angemessene Tabellen und Diagramme anlegen sowie Datenpunkte in Diagramme mit vorgegebener Skalierung und Beschriftung eintragen.
Ende Jahrgangsstufe 10
für Daten und deren Auswertung zweckdienliche Tabellen und Diagramme anlegen, diese skalieren und unter Angabe von Messeinheiten eindeutig beschriften sowie Datenpunkte eintragen und mit geeigneten Kurven verbinden.
K5 Recherchieren
Ende Jahrgangsstufe 8
eine Recherche in gedruckten und in digitalen Medien auf vorgegebene Fragestellungen und vorgegebene Suchbegriffe beziehen sowie angemessene Suchhilfen wie Bibliothekskataloge, Inhalts- und Stichwortverzeichnisse verwenden.
Ende Jahrgangsstufe 10
für eine Recherche klare und zielführende Fragestellungen und Suchbegriffe formulieren, Ergebnisse nach Relevanz filtern, ordnen und beurteilen sowie Informationsquellen dokumentieren und nach vorgegebenen Mustern korrekt zitieren.
K6 Informationen umsetzen
Ende Jahrgangsstufe 8
Gefahrenpiktogramme und Sicherheitsvorschriften beachten und vorgeschriebene Schutzmaßnahmen einhalten.
Ende Jahrgangsstufe 10
Geräte nach Bedienungsanleitungen und unter Beachtung von Sicherheitshinweisen sachgerecht verwenden sowie verbindliche Vorgaben bei Verfahrensschritten und Rezepturen beachten und präzise umsetzen.
K7 Beschreiben, präsentieren, begründen
Ende Jahrgangsstufe 8
Arbeitsergebnisse nach vorgegebenen Kriterien bzw. Mustern fachlich korrekt und verständlich präsentieren und dabei strukturierende Gestaltungselemente einsetzen.
Ende Jahrgangsstufe 10
eine Präsentation von Arbeitsergebnissen unter Verwendung von Medien sowie strukturierender und motivierender Gestaltungselemente adressaten- und situationsgerecht gestalten und dabei unter Beachtung von Urheberrechten eigene und fremde Anteile kenntlich machen.
K8 Zuhören, hinterfragen
Ende Jahrgangsstufe 8
in chemischen Diskussionen Beiträgen anderer Personen aufmerksam zuhören und bei Unklarheiten nachfragen sowie andere Standpunkte anerkennen, aber auch kritisch hinterfragen.
Ende Jahrgangsstufe 10
Elemente einer Argumentation (Behauptung, Begründung, Stützung, Schlussfolgerung) benennen und in chemischen Diskussionen Argumente mit Fakten, Beispielen, Analogien und logischen Schlussfolgerungen unterstützen oder widerlegen.
K9 Kooperieren und im Team arbeiten
Ende Jahrgangsstufe 8
chemische Probleme im Team bearbeiten und dafür Aufgaben untereinander aufteilen sowie Verantwortung für Arbeitsprozesse und Produkte übernehmen.
Ende Jahrgangsstufe 10
beim Arbeiten im Team unterschiedliche Interessen abwägen, fair und rücksichtsvoll miteinander umgehen, Ziele und Teilaufgaben aushandeln und Teilergebnisse zusammenführen.
B1 Bewertungen an Kriterien orientieren
Ende Jahrgangsstufe 8
in chemisch-technischen Zusammenhängen Kriterien für Bewertungen und Entscheidungen angeben.
Ende Jahrgangsstufe 10
für Entscheidungen in chemisch-technischen Zusammenhängen Bewertungskriterien und Handlungsoptionen ermitteln und diese einander zuordnen.
B2 Argumentieren und Position beziehen
Ende Jahrgangsstufe 8
in altersgemäßen Entscheidungssituationen unter Verwendung chemisch-technischen Wissens begründete Entscheidungen treffen.
Ende Jahrgangsstufe 10
in Situationen mit mehreren Entscheidungsmöglichkeiten Kriterien gewichten, Argumente abwägen, Entscheidungen treffen und diese gegenüber anderen Positionen begründet vertreten.
B3 Werte und Normen berücksichtigen
Ende Jahrgangsstufe 8
vorgegebene Entscheidungen in chemisch-technischen Zusammenhängen auf der Grundlage eigener Kriterien und Wertungen beurteilen.
Ende Jahrgangsstufe 10
Entscheidungen im Hinblick auf zugrundeliegende Kriterien, Wertungen und Folgen analysieren.
Umgang mit Fachwissen
den Aufbau von Stoffen auf der Teilchenebene beschreiben (UF1).
Ordnungsprinzipien für Stoffe nennen und diese in Stoffgemische und Reinstoffe einteilen (UF3).
charakteristische Stoffeigenschaften zur Unterscheidung bzw. Identifizierung von Stoffen beschreiben und die Verwendung von Stoffen ihren Eigenschaften zuordnen (UF2, UF3).
einfache Trennverfahren für Stoffe und Stoffgemische beschreiben (UF1).
Erkenntnisgewinnung
Laborgeräte für verschiedene Trennverfahren versuchsbezogen auswählen und fachgerecht und planungsgemäß aufbauen (E4, E5).
einfache Versuche (u. a. zur Trennung von Stoffen in Stoffgemischen unter Nutzung relevanter Stoffeigenschaften) planen und sachgerecht durchführen (E4, E5).
Trennprinzipien von Trennverfahren mithilfe eines Teilchenmodells erklären (E7, E8).
Messreihen zu Temperaturänderungen durchführen und zur Aufzeichnung der Messdaten einen angemessenen Temperaturbereich und sinnvolle Zeitintervalle wählen (E5, E6).
Aggregatzustände und Übergänge zwischen ihnen mithilfe eines Teilchenmodells erklären (E7, E8).
Kommunikation
Texte mit chemierelevantem Inhalt (u.a. zum Recycling von Rohstoffen) in Schulbüchern und in altersgemäßen populärwissenschaftlichen Schriften Sinn entnehmend lesen und zusammenfassen (K1, K2).
fachtypische, einfache Zeichnungen von Versuchsaufbauten erstellen (K7).
einfache Darstellungen oder Modelle verwenden, um Aggregatzustände und Lösungsvorgänge zu veranschaulichen und zu erläutern (K7).
bei Versuchen in Kleingruppen (u.a. zu Stofftrennungen) Initiative und Verantwortung übernehmen, Aufgaben fair verteilen und diese im verabredeten Zeitrahmen sorgfältig erfüllen (K9, K8).
Messdaten in ein vorgegebenes Koordinatensystem eintragen und gegebenenfalls durch eine Messkurve verbinden sowie aus Diagrammen Messwerte ablesen (K4, K2).
Schmelz- und Siedekurven interpretieren und Schmelz- und Siedetemperaturen aus ihnen ablesen (K2).
Bewertung
bei der Durchführung von Experimenten auf der Grundlage von Angaben zu Stoffen und Laborgeräten geeignete Sicherheitsmaßnahmen auswählen und ihre Entscheidungen begründen (B1).
auf der Grundlage von Gefahrenpiktogrammen begründete Entscheidungen zum Umgang mit Stoffen (u.a. des alltäglichen Gebrauchs) sowie zu deren Lagerung und Entsorgung treffen (B1).
in vorgegebenen Situationen geeignete Trennverfahren nach ihrer Angemessenheit beurteilen und begründet auswählen (B1).
Umgang mit Fachwissen
Reinstoffe aufgrund ihrer Zusammensetzung in Elemente und Verbindungen einteilen und Beispiele dafür nennen (UF3).
die Bedingungen für einen Verbrennungsvorgang beschreiben und auf dieser Basis Brandschutzmaßnahmen erläutern (UF1).
chemische Reaktionen, bei denen Sauerstoff aufgenommen wird, als Oxidation einordnen (UF3).
ausgewählte chemische Reaktionen als endotherm oder exotherm klassifizieren (UF2).
die Bedeutung der Aktivierungsenergie zum Auslösen einer chemischen Reaktion erläutern (UF1).
ein einfaches Atommodell (Dalton) beschreiben und zur Veranschaulichung nutzen (UF1).
Stoffumwandlungen als chemische Reaktionen von physikalischen Veränderungen abgrenzen (UF2, UF3).
an Beispielen die Bedeutung des Gesetzes von der Erhaltung der Masse durch die konstante Atomanzahl erklären (UF1).
Erkenntnisgewinnung
die Umgruppierung von Atomen bei chemischen Reaktionen mit einem Teilchenmodell beschreiben (E7).
Verbrennungen nach vorgegebenen Kriterien beobachten und beschreiben, als Oxidationsreaktionen interpretieren und mögliche Edukte und Produkte benennen (E2, E6).
Experimente zur Überprüfung der für Brände notwendigen Faktoren unter Berücksichtigung der zu untersuchenden Variablen planen (E4).
einfache Experimente zum Einfluss des Zerteilungsgrades von Brennstoffen auf die Entstehung eines Brandes konstruieren und durchführen (E4, E5).
Vorschläge zu verschiedenen Möglichkeiten der Brandlöschung machen und diese mit dem Branddreieck begründen (E3).
Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid experimentell nachweisen und die Nachweisreaktion beschreiben (E4, E5).
für die Oxidation bekannter Stoffe ein Reaktionsschema in Worten formulieren (E8).
Experimente zur Massenveränderung von Stoffen bei chemischen Reaktionen unter Antizipation von möglichen Fehlerquellen planen (E3, E4).
Massenänderungen von Reaktionspartnern bei Oxidationsreaktionen vorhersagen und mit der Umgruppierung von Atomen erklären und vorhersagen (E3, E8).
Grundgedanken der Phlogistontheorie als überholte Erklärungsmöglichkeit für das Phänomen Feuer erläutern und mit heutigen Vorstellungen vergleichen (E9).
Kommunikation
Die Formelschreibweise von Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff erläutern (K2).
Wortgleichungen für chemische Reaktionen in einfache Formelgleichungen übersetzen (K1).
Verfahren des Feuerlöschens in Modellversuchen demonstrieren (K7).
Energiediagramme unter dem Gesichtspunkt exothermer oder endothermer Reaktionen deuten (K2).
Gefahrstoffsymbole und Gefahrstoffhinweise erläutern und Verhaltensweisen im Umgang mit entsprechenden Stoffen beschreiben (K6).
die Vorgehensweise der Feuerwehr bei der Brandbekämpfung mit chemischen Konzepten erläutern und adressatengerecht begründen (K7).
die Bedeutung chemischer Kenntnisse für Berufe aus den Bereichen Brandbekämpfung und Pyrotechnik erläutern (K5, K7, K9).
Bewertung
in vorgegebenen Situationen Handlungsmöglichkeiten zum Umgang mit brennbaren Stoffen und offenem Feuer bewerten und sich begründet für eine Handlung entscheiden (B1).
Umgang mit Fachwissen
Ursachen und Vorgänge der Entstehung der Luftschadstoffe CO2 und SO2 erläutern und deren Wirkungen benennen (UF1).
Treibhausgase benennen und Folgen des natürlichen sowie des vom Menschen verstärkten Treibhauseffekts beschreiben (UF1).
Erkenntnisgewinnung
ein Verfahren zur Bestimmung des Sauerstoffgehalts der Luft erläutern (E4, E5).
die wichtigsten Bestandteile des Gasgemisches Luft nachweisen und ihre prozentualen Anteile benennen (E5, E6, UF1).
die Analogien zwischen Vorgängen in einem Treibhaus und Vorgängen beim Treibhauseffekt der Erdatmosphäre erläutern (E7, E8).
aus einfachen Modellversuchen begründet auf den Einfluss des Schmelzens von Landeis und Meereis auf den Meeresspiegel schließen (E4, E7).
Kommunikation
Messwerte, u. a. zu Belastungen der Luft mit Schadstoffen, aus Tabellen herauslesen und in Diagrammen darstellen (K2, K4).
zuverlässigen Quellen im Internet aktuelle Messungen zur Luftqualität entnehmen (K2, K5).
die Formeln von Sauerstoff und Ozon sowie die Eigenschaften dieser Gase angeben und den Zerfall von Ozon modellhaft beschreiben (K7, E8).
Beiträgen anderer bei Diskussionen über chemische Ideen und Sachverhalte, u. a. zur Klimaproblematik, konzentriert zuhören und bei eigenen Beiträgen sachlich Bezug auf deren Aussagen nehmen (K8).
Schaubilder und Grafiken mit unterschiedlichen Aussagen zum Klimawandel interpretieren und vergleichen (K2).
Bewertung
Gefährdungen von Luft durch Schadstoffe anhand von Grenzwerten beurteilen (B2, B3).
Umgang mit Fachwissen
Wasser als Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff beschreiben und die Synthese und Analyse von Wasser als umkehrbare Reaktionen darstellen (UF2).
die Bedeutung des Wassers für die Entwicklung des Lebens auf der Erde mit den besonderen Eigenschaften des Wassers (Dichteanomalie des Wassers, Lösungsverhalten) erklären (UF3).
Wirkungen der Oberflächenspannung des Wassers beschreiben (UF1, UF2).
Erkenntnisgewinnung
Wasser und die bei der Zersetzung von Wasser entstehenden Gase experimentell nachweisen und die Nachweisreaktionen beschreiben (E4, E5).
Verfahren und Kriterien zur Bestimmung der Wasser- und Gewässergüte angeben (E4).
den Mineralstoffgehalt verschiedener Wasserarten mit geeigneten Verfahren bestimmen und in g/l angeben (E3, E4, E5).
Kommunikation
zu naturwissenschaftlich argumentierenden Sachtexten aus dem Bereich Wassergüte Stellung nehmen (K1).
aus Tabellen oder Diagrammen Gehaltsangaben (in g/l oder g/cm³ bzw. in Prozent) entnehmen und interpretieren (K2).
Messwerte (u.a. zu Belastungen des Wassers mit Schadstoffen) aus Tabellen herauslesen und in Diagrammen darstellen (K2, K4).
die Methoden der Trinkwassergewinnung und der Abwasserreinigung beschreiben, voneinander abgrenzen und mit geeigneten Schaubildern darstellen (K7).
Bewertung
in Interessenskonflikten um die Trinkwassernutzung unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten benennen und daraus resultierende Folgen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen abschätzen und begründen (B1, B2).
die gesellschaftliche Bedeutung des Trinkwassers und den Umgang damit vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit bewerten (B3).
Umgang mit Fachwissen
wichtige Gebrauchsmetalle und Legierungen benennen, deren typische Eigenschaften beschreiben und Metalle von Nichtmetallen unterscheiden (UF1).
den Weg der Metallgewinnung vom Erz zum Roheisen und Stahl beschreiben (UF1).
chemische Reaktionen, bei denen Sauerstoff abgegeben wird, als Reduktion einordnen (UF3).
chemische Reaktionen, bei denen es zu einer Sauerstoffübertragung kommt, als Redoxreaktion einordnen (UF3).
Korrosion als Oxidation von Metallen erklären und einfache Maßnahmen zum Korrosionsschutz erläutern (UF4).
an einfachen Beispielen die Gesetzmäßigkeit der konstanten Atomanzahlverhältnisse erläutern (UF1).
Erkenntnisgewinnung
Metalle auf der Grundlage der Heftigkeit ihrer Reaktion mit Sauerstoff als edel und unedel einstufen und ihr Verhalten mithilfe ihrer Affinität zu Sauerstoff deuten (E8, E6, E3).
Versuche zur Reduktion von ausgewählten Metalloxiden selbstständig planen und dafür sinnvolle Reduktionsmittel benennen (E4).
für eine Redoxreaktion ein Reaktionsschema als Wortgleichung und als Reaktionsgleichung formulieren und dabei die Oxidations- und Reduktionsvorgänge kennzeichnen (E8).
Hypothesen zur Rostbildung formulieren und unter systematischer Veränderung der Versuchsbedingungen experimentell überprüfen (E4, E5).
den Einfluss der Metallgewinnung auf den technischen Fortschritt, historische Entwicklungen und das Entstehen neuer Berufe erläutern (E9).
Kommunikation
Experimente (u.a. zur Korrosion) in einer Weise protokollieren, die eine nachträgliche Reproduktion der Ergebnisse ermöglicht (K3).
Möglichkeiten der Produktion von Metallen und ihren Legierungen in verschiedenen Quellen recherchieren und die Ergebnisse unter Verwendung relevanter Fachbegriffe präsentieren (K1, K5, K7).
in kurzen Vorträgen chemische Zusammenhänge (u.a. im Bereich Metallgewinnung) anschaulich darstellen (K7).
die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten verschiedener Stähle recherchieren und aufzeigen (K5).
an einem Beispiel die Entwicklung einer Industrieregion vom Beginn der Industrialisierung bis zur Gegenwart skizzieren sowie die Auswirkungen der Industrialisierung auf Mensch und Umwelt kritisch hinterfragen (K5, B1).
Bewertung
die Bedeutung des Metallrecyclings im Zusammenhang mit Ressourcenschonung und Energieeinsparung darstellen und auf dieser Basis das eigene Konsum- und Entsorgungsverhalten bewerten (B3).
Umgang mit Fachwissen
die Gliederung des Periodensystems in Hauptgruppen und Perioden erläutern (UF1).
den Aufbau eines Atoms mithilfe eines differenzierten Kern-Hülle-Modells beschreiben (UF1).
ausgewählte Elemente anhand ihrer charakteristischen Eigenschaften den Elementfamilien (Alkalimetalle, Erdalkalimetalle, Halogene, Edelgase) zuordnen (UF3).
aus dem Periodensystem der Elemente wesentliche Informationen zum Atombau der Hauptgruppenelemente sowie deren Atommasse entnehmen (UF3, UF4).
unter Bezugnahme auf das Periodensystem die Edelgasregel erläutern (UF1).
die charakteristische Reaktionsweise eines Alkalimetalls mit Wasser erläutern und diese für andere Elemente verallgemeinern (UF3).
an Beispielen die Eigenschaften von Isotopen erläutern (UF1, UF3).
Erkenntnisgewinnung
Eigenschaften von Alkali- und Erdalkalimetallen sowie Halogenen und Edelgasen mithilfe ihrer Stellung im Periodensystem erklären (E7).
am Beispiel von Atommodellen den beschreibenden, erklärenden und vorhersagenden Charakter von Modellen aufzeigen (E9).
Schlussfolgerungen aus den Streuversuchen von Rutherford erläutern und begründen (E6, E8).
gegenständliche Modelle auf der Grundlage von Sachinformationen zum Aufbau der Materie erstellen und erläutern (K9, E7).
die Entwicklung von Atommodellen im historischen Kontext im Hinblick auf deren Möglichkeiten und Grenzen zur Deutung des Aufbaus der Materie darstellen (E7, E9).
Kommunikation
den Atombau und dessen Größenverhältnisse an einem gegenständlichen Modell erläutern (K3).
hinsichtlich einfacher Fragestellungen zielgerichtet Informationen zum Atombau aus dem Periodensystem entnehmen (K2).
Vorstellungen vom Aufbau der Materie mit Modellen veranschaulichen und erläutern (K7).
Bewertung
Vorstellungen zu Teilchen, Atomen und Elementen, auch in ihrer historischen Entwicklung, beschreiben und beurteilen und für gegebene Fragestellungen ein angemessenes Modell zur Erklärung auswählen (B1, E9).
Umgang mit Fachwissen
das Lösen eines Salzes auf Teilchenebene erklären, (UF1, UF3).
elektrische Eigenschaften von Ionen, Kationen und Anionen beschreiben (UF1).
an einem Beispiel die Salzbildung bei einer Reaktion zwischen einem Metall und einem Nichtmetall beschreiben und dabei energetische Veränderungen einbeziehen (UF1).
an einfachen Beispielen die Ionenbindung erläutern (UF2).
die Bedeutung isotonischer, hypotonischer und hypertonischer Salzlösungen für Lebewesen darlegen (UF4).
Erkenntnisgewinnung
ausgewählte Salze mit typischen Analysemethoden wie Flammenfärbung sowie Anionen- und Kationennachweisen identifizieren (E5).
den Aufbau von Salzen mit Modellen der Ionenbindung und das Lösen von Salzkristallen in Wasser mit dem Modell der Hydration erklären (E8, UF3).
eine Salzbildungsreaktion als Symbolgleichung unter Anwendung der Ionenschreibweise formulieren (E8, UF3).
die elektrische Leitfähigkeit von Salzen als Feststoff, in Schmelzen und wässrigen Lösungen mit einem einfachen Ionenmodell erklären (E5).
Eigenschaften von Salzkristallen mithilfe eines Ionengittermodells erläutern (E7, E8).
die verschiedenen Calciumsalze des Kalkkreislaufs experimentell nachweisen (E5).
endotherme und exotherme Vorgänge bei Lösungsprozessen von Salzen beschreiben (E8).
Kommunikation
die chemischen Zusammenhänge des natürlichen und des technischen Kalkkreislaufs in einem Schaubild darstellen (K2, K5).
die historische Bedeutung der Salzgewinnung und des Salzhandels in einem Kurzvortrag erläutern und dabei auf regionale Gegebenheiten Bezug nehmen (K1).
Bewertung
die Verwendung von Salzen unter Umwelt- bzw. Gesundheitsaspekten kritisch reflektieren (B1).
Umgang mit Fachwissen
an den Beispielen Salzsäure, Natronlauge und Ammoniak typische Eigenschaften von sauren bzw. alkalischen Lösungen beschreiben (UF1).
Säuren bzw. Basen als Stoffe einordnen, deren wässrige Lösungen Wasserstoff-Ionen bzw. Hydroxid-Ionen enthalten (UF3).
unter Verwendung des Donator-Akzeptor-Konzeptes Säuren als Protonendonatoren und Basen als Protonenakzeptoren definieren (UF3).
verschiedene natürliche und synthetische Indikatoren nennen und deren Verwendung beschreiben (UF2).
an einfachen Beispielen die Elektronenpaarbindung erläutern (UF2).
die räumliche Struktur und den Dipolcharakter von Wassermolekülen mithilfe der polaren Elektronenpaarbindung erläutern (UF1).
am Beispiel des Wassers die Wasserstoff-Brückenbindung und die Oberflächenspannung erklären (UF1).
die Salzbildung bei Neutralisationsreaktionen an Beispielen erläutern (UF1).
Stoffmengenkonzentrationen an einfachen Beispielen saurer und alkalischer Lösungen erklären und die Bedeutung der H3O+ und OH-Ionen für den pH-Wert erläutern (UF1, UF3).
den Unterschied zwischen pH-neutral und pH-hautneutral erklären (UF1).
Erkenntnisgewinnung
mit Indikatoren Säuren und Basen nachweisen und den pH-Wert von Lösungen bestimmen (E3, E5, E6).
die Bildung von Säuren und Basen an Beispielen wie Salzsäure und Ammoniak mithilfe eines Modells zum Protonenaustausch erklären (E7).
die pH-Wertskala mithilfe einer Verdünnungsreihe ableiten (E4, UF1).
die Neutralisationsreaktion als Grundlage für die Titration erläutern (E4).
eine Säure–Base–Titration mit vorgegebenen Lösungen durchführen, dokumentieren und auswerten (E2, E5).
Neutralisationsreaktionen mithilfe von Reaktionsgleichungen erklären und die entstehenden Salze benennen (E8, K7).
das Entfernen von Kalkrückständen an Gegenständen des täglichen Gebrauchs mithilfe von Essigsäure erklären (E8).
Modellversuche zu Neutralisationsreaktionen (u.a. zur Wirkung von Antazida) selbstständig planen und durchführen (E4, E7).
Kommunikation
in einer strukturierten schriftlichen Darstellung chemische Abläufe sowie Arbeitsprozesse und Ergebnisse (u.a. einer Neutralisation) erläutern (K1).
den Einsatz von Säuren und Laugen zur Konservierung von Lebensmitteln, auch aus historischer Sicht, illustrieren und deren Wirkung auf Mikroorganismen herausstellen (K5).
sich mithilfe von Gefahrstoffhinweisen und entsprechenden Tabellen über die sichere Handhabung von Lösungen informieren (K2, K6).
Bewertung
beim Umgang mit Säuren und Laugen Risiken und Nutzen abwägen und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen einhalten (B3).
Umgang mit Fachwissen
Redoxreaktionen mithilfe des Prinzips der Elektronenübertragung erklären (UF1).
bei ausgewählten elektrochemischen Reaktionen die Teilreaktionen an Anode und Kathode formulieren (UF2).
den grundlegenden Aufbau und die Funktionsweise von Batterien, Akkumulatoren und Brennstoffzellen beschreiben (UF1, UF2, UF3).
aus der Funktionsweise eines Bleiakkumulators Entsorgungs- und Sicherheitsaspekte begründet ableiten (UF2, UF4).
elektrochemische Reaktionen mit dem Donator-Akzeptor-Prinzip erklären (UF3).
die Elektrolyse und die Synthese von Wasser durch Reaktionsgleichungen unter Berücksichtigung energetischer Aspekte darstellen (UF3).
Erkenntnisgewinnung
den Reduktions- und Oxidationsschritt einer Elektronenübertragungsreaktion zu einer Redoxgleichung zusammenfassen und dabei den Elektronenübergang in angemessener Weise kennzeichnen (E8).
am Beispiel des Daniell-Elementes die Funktion elektrochemischer Energiespeicher erläutern (E8).
aus der Position von Metallen in der Spannungsreihe auf ihren edlen bzw. unedlen Charakter und somit auf ihre Fähigkeit zur Elektronenaufnahme und Elektronenabgabe schließen (E6).
anhand historischer elektrochemischer Entdeckungen (u.a. des Galvanischen Elements und der Voltaschen Säule) die Entwicklung elektrochemischer Energiespeicher beschreiben (E9).
Kommunikation
schematische Darstellungen zum Aufbau und zur Funktion elektrochemischer Energiespeicher adressatengerecht erläutern (K7).
aus verschiedenen Quellen Informationen zu unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Batterien und Akkumulatoren zusammenfassen (K5).
Informationen zur umweltgerechten Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren umsetzen (K6).
Bewertung
Kriterien für die Auswahl unterschiedlicher elektrochemischer Energiewandler und Energiespeicher benennen und deren Vorteile und Nachteile gegeneinander abwägen (B1, B2).
die Umwandlung der Strahlungsenergie der Sonne in elektrische Energie als Beispiel für die Nutzung regenerativer Energien unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Ressourcennutzung bewerten (B1).
Umgang mit Fachwissen
den grundlegenden Aufbau von Alkanen und Alkanolen mithilfe von Strukturformeln erläutern (UF2, UF3).
typische Stoffeigenschaften von Alkanen und Alkanolen mithilfe der Molekülstruktur und den zwischenmolekularen Kräften erklären (UF3, UF2).
an einfachen Beispielen Isomerie erklären und Nomenklaturregeln anwenden (UF2, UF3).
Beispiele für fossile und regenerative Energieformen nennen (UF1).
die Entstehung und das Vorkommen von Alkanen in der Natur beschreiben (UF2).
den Vorgang des katalytischen Crackens von Erdöl erläutern (UF2).
die Hydroxylgruppe als funktionelle Gruppe benennen und ihre Eigenschaften beschreiben (UF1).
die Erzeugung und Verwendung nachwachsender Rohstoffe in Bioethanol und Biodiesel beschreiben (UF4).
die Funktion und Bedeutung von Katalysatoren für chemische Reaktionen am Beispiel des Katalysators für Benzinmotoren erläutern (UF4, UF1).
Erkenntnisgewinnung
für die vollständige Oxidation von Alkanen Wort- und Symbolgleichungen aufstellen (E8).
die fraktionierte Destillation von Erdöl anhand der Siedetemperaturen von Alkanen erläutern (E7).
die Bestandteile von Alkanen oder Alkanolen mithilfe von Nachweisreaktionen identifizieren (E5, E6).
die Struktur des Ethanolmoleküls modellieren (E8).
anhand einfacher Skizzen und Experimente das Lösungsverhalten ausgewählter Stoffe erläutern (E7, E8).
bei Verbrennungsvorgängen fossiler Energierohstoffe Aussagen von Energiebilanzen vergleichen (E6).
aus natürlichen Rohstoffen durch alkoholische Gärung Alkohol herstellen (E1, E4, K7).
Kommunikation
aus fachtypischen Darstellungsformen die Bedeutung des katalytischen Crackens ableiten (K2).
die Wirkweise des Abgaskatalysators unter Verwendung chemischer Fachsprache darstellen und erläutern (K2).
anhand von Sicherheitsdatenblättern mit eigenen Worten den sicheren Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten und weiteren Gefahrstoffen beschreiben (K6).
die Vor- und Nachteile von Treibstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen anhand von Beispielen aus verschiedenen Quellen zusammenfassend adressatengerecht präsentieren (K7).
die Zuverlässigkeit verschiedener Informationsquellen (u.a. zur Entstehung und zu Auswirkungen des natürlichen und anthropogenen Treibhauseffektes) im Hinblick auf Autoren und Ziele der Veröffentlichungen einschätzen (K5, K8).
Tätigkeiten und notwendige Qualifikationen bei der industriellen Gewinnung und Verarbeitung von Erdöl adressatengerecht darstellen, auch unter Verwendung angemessenen Medien (K7).
Bewertung
Vor- und Nachteile der Nutzung fossiler und regenerativer Energieträger (u.a. Bioethanol und Biodiesel) unter ökologischen, ökonomischen und ethischen Aspekten abwägen (B2, B3).
neue Verfahren der Gewinnung fossiler Energieträger aus Ölsand, Ölschiefer und durch Fracking unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit beurteilen (B3).
Umgang mit Fachwissen
ausgewählte Zusatzstoffe ( u.a. Ester) in Lebensmitteln und Kosmetika klassifizieren und ihre Funktion erklären (UF1, UF3).
die Prinzipien der Kondensationsreaktion und der Hydrolyse an ausgewählten Beispielen erläutern (UF3).
am Beispiel der Esterbildung die Bedeutung von Katalysatoren für chemische Reaktionen beschreiben (UF2).
Beispiele für Nanoteilchen und ihre Anwendung angeben und ihre Größe zu Gegenständen aus dem alltäglichen Erfahrungsbereich in Beziehung setzen (UF4).
Erkenntnisgewinnung
die Waschwirkung von Tensiden und ihre Eigenschaften mithilfe eines Modells erklären (E8, E3).
für die Darstellung unterschiedlicher Ester Versuche zu deren Synthese planen und zu den jeweiligen Reaktionen die Wort- und Reaktionsgleichungen aufstellen (E4).
Kunststoffe aufgrund ihres Temperaturverhaltens klassifizieren und dieses mit einer stark vereinfachten Darstellung ihres Aufbaus erklären (E6, E8).
an Modellen und mithilfe von Strukturformeln die Bildung von Makromolekülen als Polymerisation erklären (E7, E8).
Kommunikation
Informationen zur Anwendung und Herstellung chemischer Produkte beschaffen und die Quellen korrekt zitieren (K5).
Summen- oder Strukturformeln als Darstellungsform angemessen auswählen und einsetzen (K7).
Bewertung
am Beispiel einzelner chemischer Produkte oder einer Produktgruppe kriteriengeleitet Chancen und Risiken einer Nutzung abwägen, einen Standpunkt dazu beziehen und diesen gegenüber anderen Positionen begründet vertreten (B2, K8).
Kunststoffe (u.a. PVC, PET, TPS) hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Wirtschaftlichkeit, Recyclebarkeit und Umweltverträglichkeit gegeneinander abwägen und im Hinblick auf einen Verwendungszweck einen eigenen Standpunkt begründet vertreten (B2).