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Lehrpläne Rheinland-Pfalz
Grundschule
Kunst
inhaltsbezogen
Aktionsfeld Farbe
20
Aktionsfeld Raum und Körper
21
Aktionsfeld Fläche
24
Aktionsfeld Inszenierung
18
Aktionsfeld Kunst und Kunstschaffende
20
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Wahrnehmen und Erproben
über sensibilisierte und differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit verfügen, d. h. genau beobachten, Beobachtetes beschreiben und Farben (Grund- und Mischfarben, Farbfamilien, ...) unterscheiden und bezeichnen.
farbige Materialien sammeln und ordnen.
Farbkontraste (kalt-warm, hell- dunkel, klar - trüb, leuchtend – stumpf, ...) erkennen.
appellative und emotionale Wirkungen durch Farbe auf sich und andere empfinden und beschreiben (Signalfarben, Gefühl- und Symbolwert ...).
Farbmischungen untersuchen (Mischen von farbigem Licht, Farben wie Wasserfarben, Acryl ...).
Farbveränderungen erproben und erkennen (Aufhellen, Abdunkeln, Mischen, Trüben ...).
durch Experimente mit Farben und Licht/Schatten Ausdrucks- und Darstellungsmöglichkeiten erproben (Verändern der Wirkung, der Stimmung ...).
Möglichkeiten des Farbauftrags (lasierend oder deckend durch Tupfen, Klecksen, ...) und Farbmischung kennen.
mit unterschiedlichen Farben, Farbmaterialien und Werkzeugen auf unterschiedlichem Farbgrund (Papier, Skulpturen, Raum ...) Erfahrungen machen (Deckfarben, Acryl, Flüssigfarben, Farbkreiden, Farbstifte, Pinsel, Spachtel, Schwamm, Zahnbürste, Strohhalm).
Gestalten
konkrete und abstrakte Gestaltungsaufgaben zweckgebunden planen und skizzieren.
unterschiedliche Techniken des Farbauftrags (streichen, klecksen, deckend, lasierend ...) für die Gestaltungsaufgabe bewusst einsetzen.
unterschiedliche experimentelle Verfahren (Action Painting, Farbflecken verpusten, Lichtexperimente ...) und gegenständliche Verfahren für die Gestaltungsaufgabe absichtsvoll einsetzen.
unterschiedliche Materialien und Werkzeuge (Pinsel, Buntstifte, Deckfarben, Filzstifte, Gouache, Ölkreide, Rollen, Schwamm, Tuch, Strohhalm ...) sachgerecht einsetzen.
Farbkontraste, Farbmischungen, Farbauftrag zur Steigerung der Wirkung bewusst einsetzen (Ausdruck von Empfindungen und Erlebnissen, Schaffung von Perspektive, Erreichen von Aufmerksamkeit ...).
farbige Materialien (Stoffe, Papiere, Kunststoffe) zum Gestalten einsetzen.
Reflektieren und Präsentieren
Erfahrungen und Empfindungen bei der Auseinandersetzung mit dem Gestaltungsobjekt und dem Gestaltungsprozess kommunizieren.
Eignung der ausgewählten Farben und Materialien in Bezug auf den gestalteten Gegenstand hinterfragen.
(Farb-)Wirkung der gestalteten Objekte diskutieren.
sich zu eigenen Arbeiten und zu denen anderer sach- und kriterienbezogen äußern sowie die eigene Meinung begründen.
Farberfahrungen sichtbar machen (Light-Show, Bildpräsentation, Malaktion, Ausstellung ...).
Wahrnehmen und Erproben
über sensibilisierte und differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit verfügen.
Räume (Schul-, Wohn- und Landschaftsräume, Höhlen, Kirchen und Gebetsräume ...) erleben und hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Gestaltung und Wirkung genau betrachten und beschreiben.
natürliche und gestaltete Körper (Skulpturen, Plastiken, Fundstücke ...) be-„greifen“ und hinsichtlich ihrer Eigenschaften (Material, Oberfläche, Farbe), Gestaltung und Wirkung genau betrachten und beschreiben.
Objekte von früher und heute betrachten, Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen.
Raum-Lage-Beziehungen (Vordergrund – Hintergrund, groß – klein, nah – fern) wahrnehmen und beschreiben.
Raum- und Objektwirkungen verändern durch Experimente mit Farben, Textilien, Licht und Schatten, Einrichtungsgegenstände, Pflanzen, Dekorationsartikel ...
Werkzeuge und Verfahren spielerisch erproben (mit Hammer, Säge, Draht ... mit Hilfe von Verbindungstechniken, Abtragen, Umformen ...).
Gestalten
Gestaltungsaufgabe zweckgebunden planen und skizzieren.
Muster und Strukturen von Materialien aufgreifen und für Gestaltungsaufgaben nutzen.
Werkzeuge zum Montieren, Installieren, Bauen, Formen, Konstruieren, Beschichten, Färben ... sachgerecht verwenden.
Aufbau-, Verbindungs- und Abtragungsverfahren (Verdrahten, Verknoten, Vernähen, Verstreichen, Feilen, Kratzen …) nutzen.
Skulpturen und Objekte aus verschiedenen Materialien (Holz, Stein, Draht, Textilien, Pappe ...) gestalten und bearbeiten.
mit Textilien, auch selbst hergestellten, Räume und Körper gestalten.
Plastiken aus formbaren Materialien (Knete, Ton, Salzteig, Lehm …) gestalten.
Dinge des täglichen Lebens (Alltagsmaterialien, Fundstücke) verwandeln, umgestalten oder neu erfinden.
räumliche Modelle („Mein Traumhaus“, Diorama, Modellzoo ...) und Räume (Klassenraum, Rauminstallationen...) mit unterschiedlichen Materialien gestalten (mit Naturmaterialien, Stoffen, Stangen, Decken, Bildern ...).
Reflektieren und Präsentieren
die erfolgte Umgestaltung von Räumen auf ihre Wirkung und das Erleben hin reflektieren und Erfahrungen in neue Planungen einbeziehen (im Klassenraum, Kinderzimmer, Schulhaus).
Erfahrungen und Empfindungen bei der Auseinandersetzung körperhaften Gestaltungsobjekten und dem Gestaltungsprozess kommunizieren.
sich zu eigenen Arbeiten und zu denen anderer sachbezogen und kritisch äußern sowie die eigene Meinung begründen.
Schulräume und -flure ausgestalten, Fotos gestalteter Räume (vorher / nachher) präsentieren.
Ausstellungen der Ergebnisse (Rauminstallationen, Objekte) planen und umsetzen.
Wahrnehmen und Erproben
über sensibilisierte und differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit verfügen.
Flächen in Räumen und Oberflächen an Körpern erkennen und beschreiben (hinsichtlich Farbe, Größe, Beschaffenheit, Gestaltung ...).
gestaltete Flächen, Bilder betrachten, einzelne Gestaltungselemente wahrnehmen und genau beschreiben (hinsichtlich des Inhalts, Motivs, der Kompositionen, der Farben, der Kontraste, der Gestaltungstechnik, des Materials …).
mit verschiedenen Techniken und Verfahren experimentieren (malen, zeichnen, skizzieren, drucken, Gestaltung mit Schrift, grafische Zwischenverfahren, Collage ...).
Ausdrucks- und Darstellungsmöglichkeiten erproben.
mit unterschiedlichen Materialien und Werkzeugen Erfahrungen sammeln (Farben, Pinsel, Stifte, Textilien, Schere, Zahnbürste, Zeichenfeder, Draht, Naturmaterialien ...).
Gestalten
Gestaltungsaufgaben zweckgebunden planen und skizzieren.
unterschiedliche Materialien und Werkzeuge zur Gestaltung von Flächen sachgerecht einsetzen (Pinsel, Stifte, Farben, Rollen, Zeichenfeder, Tusche, Schwamm, Tuch, Strohhalm, Papier, Schere, Knöpfe, Textilien, Draht ...).
Flächen konkret und abstrakt gestalten.
figürliche Darstellung entwickeln (menschlicher Körper, auch in Bewegung, Gesicht, Profil, Tiere...).
mit Textilien, auch selbst hergestellten, und Accessoires Flächen (aus-)gestalten.
Flächen einteilen (Vordergrund, Hintergrund, Ballung, Streuung ...).
Flächen und Motive durch Punkt, Linie, Fläche (Strukturen, Texturen, Umrandung, Muster, Ornamente ...) konkretisieren und ausdifferenzieren.
unterschiedliche zeichnerische Techniken als Gestaltungsmittel nutzen (skizzieren, kritzeln, linieren, schraffieren, punktieren …).
Schrift als Gestaltungsmittel nutzen (Werbung, Collage, Bildgestaltung, digitale Schreib- und Grafikprogramme ...).
unterschiedliche malerische Techniken (pinseln, streichen, klecksen …) für die Gestaltungsaufgabe nutzen.
Flächen abdrucken und Strukturen sichtbar machen (Frottage, Décalcomanie, Falzkantendruck ...) und Vervielfältigungsmöglichkeiten durch Drucktechniken kennen und nutzen.
Suchen, Sammeln, Ordnen, Kombinieren, Verwandeln, Umgestalten flächiger Materialien als gestalterisches Prinzip nutzen.
verschiedene Formen der Collage (Assemblage, Fotomontage ...) für den gestalterischen Ausdruck nutzen.
Reflektieren und Präsentieren
Erfahrungen und Empfindungen bei der Auseinandersetzung mit dem Gestaltungsergebnis und dem Gestaltungsprozess kommunizieren.
Prozesse und Ergebnisse besprechen im Hinblick auf ausgewählte Verfahren, Materialien und Werkzeuge und mögliche Alternativen diskutieren.
sich zu eigenen Arbeiten und zu denen anderer sachbezogen und kritisch äußern sowie die eigene Meinung begründen.
Ausstellungen organisieren und Gestaltungsergebnisse präsentieren.
Besuchern Entstehungsprozesse und Gestaltungsintentionen transparent machen.
Wahrnehmen und Erproben
über sensible und differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit bezüglich inszenierter Situationen (Szenen, Werbung, Fernsehsendung ...) verfügen.
verbale Ausdrucksmöglichkeiten variabel und rollenangemessen einsetzen (Stimme, Sprache, Gesang, …).
mit nonverbalen Ausdrucksmöglichkeiten experimentieren und diese als Ausdrucksmittel verstehen (Mimik, Gestik, Körperhaltung, Bewegung, Nutzung des Raums ...).
unterschiedliche Wirkungen von Verkleidungen, Masken und Requisiten wahrnehmen und erproben.
mit vorgegebenen und selbstgestalteten Figuren spielerisch experimentieren (Hand-, Stabpuppen, Schattenfiguren ...).
unterschiedliche Wirkungen von Bühnenbild, Licht-, Musik- und Geräuscheffekten wahrnehmen und erproben.
Gestalten
unterschiedliche Formen von Inszenierungen durchführen (Standbilder, Szenen, Figurentheater, Maskenspiel, Pantomime, Schattenspiel, Schwarzlichttheater, Trickfilm ...).
geeignete analoge und digitale Möglichkeiten zur Aufzeichnung einsetzen.
Inszenierungen planen bzw. verändern (Szenen, Theaterstück, Sketch, Storyboard ...).
Handlungsabfolgen und Regieanweisungen umsetzen.
Improvisation als Gestaltungselement und Spielart einsetzen.
die Wirkung kontextbezogener Ausdrucksmittel einer Inszenierung zur Darstellung einsetzen (Mimik, Gestik, Stimme, Figuren, Körper, Raum, Requisiten, Maske, Schminke Kostüm, Bühnenbild, Licht, Geräusche ...).
Reflektieren und Präsentieren
visuelle und akustische Wirkungen von Darstellungsmitteln einzeln und im Zusammenspiel reflektieren.
die Führung von Figuren reflektieren.
das Erleben und das Verhalten innerhalb einer dargestellten Rolle reflektieren und ausdrücken.
Vergänglichkeit und Wiederholbarkeit von szenischem Spiel im Vergleich zu anderen Produkten des ästhetischen Gestaltens besprechen und Dokumentationstechniken kennen (analoge und digitale Filmaufnahme, Fotografie, Animation ...).
Inszenierungen präsentieren (Darstellendes Spiel, Modenschau …).
Entwicklungen bzw. Ergebnisse von Inszenierungen vorstellen (Ausstellungen, Aktionen, Filme ...).
Wahrnehmen und Erproben
über sensibilisierte und differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit verfügen.
Kunst im öffentlichen Raum, in der Wohnung, in Kirchen- und Gebetsräumen, Kunst am Bau, Kunstwerke in Abbildungen, in szenischen Darstellungen ... wahrnehmen.
Motive, Gestaltungsabsichten, Wirkungen, Gestaltungsmittel und Gestaltungsverfahren erschließen.
unterschiedliche bildnerische Techniken, die bei sicht- und fühlbaren Objekten angewandt wurden, herausfinden und selbst erproben.
Vermutungen über die eingesetzten ästhetischen Mittel anstellen und mit diesen experimentieren.
Gedanken und Gefühle zu einem Kunstwerk ausdrücken.
sich wiederholende, für einen Kunstschaffenden typische Gestaltungsmerkmale kennen, verschiedene Arbeiten vergleichen.
Symbole, Motive und Motivationen von Kunstschaffenden verstehen (Streben nach dem Beständigen und Schönen, Religiosität, Weltdeutung, Verarbeitung von Gefühlen …).
sich über Künstlerinnen und Künstler informieren und etwas über die Beziehung Mensch und Kunst erfahren (Paul Klee, Franz Marc, Henri Matisse, Friedensreich Hundertwasser, Antonio Gaudi, Pieter Breughel d. Ä., Niki de St. Phalle, Leonardo da Vinci, Hans Arp, Samy Molcho, Camille Claudel, Marc Chagall, Gabriele Münter, Alexander Calder, Pablo Picasso, Künstlerinnen und Künstler der Region …).
Gestalten
eigene Strategien an künstlerischen Strategien orientieren.
Anregungen aus Kunstwerken für eigene Gestaltungen nutzen (Nach-, Um- und Weitergestalten ...).
Kontakte zu Kunstschaffenden herstellen, Künstler aufsuchen oder einladen, mit ihnen arbeiten.
Reflektieren und Präsentieren
die durch das Kennenlernen des Künstlers veränderte Wahrnehmung und Einschätzung eines Werkes reflektieren.
Gedanken und Empfindungen bei der Auseinandersetzung mit der Gestaltungsaufgabe kommunizieren.
sich zu eigenen Arbeiten und zu denen anderer sachbezogen und kritisch äußern.
fremde Betrachtungen akzeptieren und mit den eigenen vergleichen.
Strategien von Kunstschaffenden mit eigenen Strategien vergleichen.
Ausstellungen von Künstlern und im Museum als Anregung für die eigene Präsentation der Gestaltungsergebnisse nutzen.
Ergebnisse der Um-, Weiter- und Nachgestaltung mit Ausgangswerk vergleichend präsentieren.
Prozesse der Zusammenarbeit mit den Kunstschaffenden darstellen / Ergebnisse ausstellen.
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Rahmenplan Grundschule, Teilrahmenplan Kunst (Dezember 2011). Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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