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Lehrpläne Rheinland-Pfalz
Grundschule
Mathematik
inhaltsbezogen
Raum und Form
86
Zahlen und Operationen
133
Größen und Messen
44
Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit
37
prozessbezogen
Darstellen
3
Kommunizieren
4
Argumentieren
3
Modellieren
3
Problemlösen
3
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Raum und Form
Ende des 2. Schuljahres
bei gegebener Orientierung und gegebenem Bezugsobjekt die Lage eines anderen Objektes in der Ebene oder im Raum mit vor, hinter, links neben, rechts neben, über, auf, unter kennzeichnen
an einer Figur in gegebener Lage in der Ebene Orte bezeichnen, etwa die Ecken eines Rechtecks mit oben rechts oder unten links
bei gegebener Orientierung die Richtung von Bewegungen eines Objektes in der Ebene mit nach vorn, nach hinten, nach links, nach rechts kennzeichnen
in der Ebene ausgewählte einfache Bewegungen eines Objektes mit Richtung und Entfernung beschreiben
Ende des 4. Schuljahres
eine Orientierung in der Ebene selbst festlegen und mit Hilfe von links, rechts, oben, unten oder mit Hilfe von links, rechts, vorn, hinten beschreiben
bei selbst festgelegter Orientierung und gegebenem Bezugsobjekt die Lage eines anderen Objektes in der Ebene oder im Raum mit vor, hinter, links neben, rechts neben, über, auf, unter kennzeichnen
an einer Figur in gegebener Lage im Raum Orte bezeichnen, etwa die Ecken eines Quaders mit hinten oben rechts oder vorne unten links
bei gegebener Orientierung die Richtung von Bewegungen eines Objektes in der Ebene oder im Raum mit nach vorn, nach hinten, nach links, nach rechts,nach oben, nach unten kennzeichnen
in der Ebene und im Raum ausgewählte einfache Bewegungen eines Objektes mit Richtung und Entfernung beschreiben
in beweglichen Bezugssystemen Lagen, Orte und Richtungen benennen können, etwa aus der Sicht einer gehenden Person, die beim Gehen ihren Ort und ihre Sichtrichtung wechselt
Ende des 2. Schuljahres
Punkte und Strecken identifizieren und benennen
Ecken und Seiten (im Sinne von Strecken) an ebenen Figuren ansprechen
Lagebeziehungen bei Gegenständen der Umwelt mit eigenen Worten beschreiben
eine ebene Fläche von einer gekrümmten Fläche mit eigenen Worten unterscheiden
Dreiecke und Vierecke identifizieren, beschreiben, zeichnen
Rechtecke und Quadrate identifizieren und beschreiben
Rechtecke von nicht rechteckigen Vielecken unterscheiden
Vielecke identifizieren und mit Hilfe der Eckenzahl beschreiben
regelmäßige Vielecke mit eigenen Worten als regelmäßig kennzeichnen
Kreise in der Umwelt und in Figuren identifizieren und mit eigenen Worten beschreiben
Ende des 4. Schuljahres
Geraden identifizieren und benennen
Ecken, Kanten und Seiten (im Sinne von Flächen) an räumlichen Figuren ansprechen
senkrecht, waagerecht, parallel als Lagebezeichnung bei Gegenständen der Umwelt identifizieren und benennen
senkrecht als Lagebeziehung bei Strecken und Geraden identifizieren und benennen
parallel als Lagebeziehung bei Strecken und Geraden identifizieren und benennen
parallele ebene Flächen als parallel identifizieren und beschreiben
einen rechten Winkel zwischen zwei Strecken identifizieren und als solchen benennen
Rechtecke und Quadrate durch Zeichnen und eine andere Technik (etwa Legen oder Falten) herstellen
Quadrate von nicht quadratischen Rechtecken und nicht quadratischen Vielecken unterscheiden
Parallelogramme und Rauten identifizieren, beschreiben und benennen
Parallelogramme und Rauten durch Zeichnen und eine andere Technik (etwa Legen oder Falten) herstellen
regelmäßige Vielecke mit Hilfsmittel (etwa Zeichenuhr oder Kreispapier) herstellen oder zeichnen
Kreise mit Hilfsmitteln zeichnen
strukturierte Kreismuster beschreiben, mit Hilfsmitteln zeichnen oder aus geeignetem Material herstellen
Ende des 2. Schuljahres
Quader und Würfel identifizieren und beschreiben
Würfel von nicht würfelförmigen Quadern und anderen Körpern unterscheiden
Kugel identifizieren und mit eigenen Worten beschreiben
Würfel und Quader in der Umwelt identifizieren
Bauwerke aus Würfeln mit verschiedenen ebenen Ansichten in Verbindung bringen
deckungsgleiche Dreiecke und Quadrate identifizieren und mit eigenen Worten beschreiben
zu einfachen Figuren deckungsgleiche Figuren mit Material legen oder mit Hilfsmitteln zeichnen, etwa im Gitternetz, mit Schablonen oder durch Transparentkopieren
achsensymmetrische ebene Figuren mit eigenen Worten beschreiben und mit geeigneten Techniken herstellen, etwa mit FaltSchneiden, durch Zeichnen im Gitter oder durch Transparentkopieren
achsensymmetrische Figuren in der Umwelt identifizieren und beschreiben
Ende des 4. Schuljahres
Quader von nicht quaderförmigen Körpern unterscheiden
Quader und Würfel beschreiben, etwa mit Rechtecken, Eckpunkten, Kanten, Flächen, etc.
Netze zu Würfeln und Quadern kennen, zeichnen und aus gegebenen Teilen herstellen
Quader und Würfel aus Netzen herstellen
Zylinder, Pyramiden und Kegel mit eigenen Worten beschreiben
Kugel aus Knetmasse näherungsweise herstellen und diesen Vorgang beschreiben
Würfel, Quader, Zylinder, Pyramide, Kegel und Kugel in der Umwelt identifizieren
Bauwerke aus Würfeln, Quadern, Zylindern, Pyramiden, Kegeln und Kugeln mit verschiedenen ebenen Ansichten in Verbindung bringen
Würfel, Quader, Zylinder, Pyramiden, Kegel, Kugeln und Bauwerke daraus beschreiben
deckungsgleiche ebene Figuren identifizieren und beschreiben
zu einfachen Figuren deckungsgleiche Figuren in einer gegebenen Lage mit Material legen oder mit Hilfsmitteln zeichnen, etwa im Gitternetz, mit Schablonen oder durch Transparentkopieren
achsensymmetrische und drehsymmetrische ebene Figuren beschreiben und mit geeigneten Techniken herstellen, etwa mit Falt-Schneiden, durch Zeichnen im Gitter oder durch Transparentkopieren
achsensymmetrische und drehsymmetrische Figuren in der Umwelt identifizieren und beschreiben
Ende des 2. Schuljahres
zwei deckungsgleiche Figuren so zeichnen, dass eine achsensymmetrische Figur entsteht
aus einfachen Figuren, etwa Buchstaben oder Zahlzeichen, durch mehrfaches Kopieren achsensymmetrische Figuren zusammenstellen
zueinander ähnliche „vergrößerte“ oder „verkleinerte“ einfache ebene Figuren identifizieren und mit eigenen Worten beschreiben
zu einfachen gegebenen Figuren ähnliche Figuren mit Lege-Material herstellen, etwa mit ähnlichen Dreiecken oder mit ähnlichen Tangrams
Längen von Gegenständen bis etwa 1 m direkt vergleichen
Längen von Gegenständen bis etwa 1 m mit Hilfe eines Werkz eugs (Schnur, Stab) indirekt vergleichen
Längen von Gegenständen bis etwa 1 m mit Hilfe eines skalierten Lineals oder Maßbandes nach Maßzahl und Einheit bestimmen
Ende des 4. Schuljahres
zwei deckungsgleiche Figuren so zeichnen, dass eine drehsymmetrische Figur entsteht
aus einfachen ebenen Figuren durch mehrfaches Kopieren Figuren zusammenstellen, die achsensymmetrisch oder drehsymmetrisch sind
Bandornamente oder Parkette herstellen
zueinander ähnliche ebene Figuren identifizieren und beschreiben
zu einfachen gegebenen Figuren ähnliche Figuren mit Hilfsmitteln herstellen, etwa durch Legen oder durch Zeichnen in Gittern
zueinander ähnliche räumliche Figuren aus Würfeln bauen und vergleichend beschreiben
zueinander ähnliche „vergrößerte und verkleinerte“ ebene und räumliche Figuren an Beispielen, auch in der Umwelt, identifizieren und beschreiben, (Pläne, Modellfahrzeuge, etc.)
mit einzelnen Maßstäben maßstabsgerecht vergrößern und verkleinern und rechnen
Längen von Gegenständen bis etwa 10 m mit Hilfe eines Werkzeugs (Schnur, Stab) indirekt vergleichen
Längen von Gegenständen bis etwa 10 m mit Hilfe eines skalierten Lineals oder Maßbandes nach Maßzahl und Einheit bestimmen
Längen von Gegenständen bis etwa 10 m mit Hilfe von Stützpunktvorstellungen schätzen
Ende des 2. Schuljahres
Messen von Umfängen bei Figuren im Kästchengitter durch Abzählen
Flächeninhalt ebener Figuren aus Quadraten durch Auszählen der Quadrate bestimmen
Rauminhalt von Würfelbau werken durch Zählen der Würfel bestimmen
Ende des 4. Schuljahres
Messen von Umfängen bei geradlinig begrenzten Figuren mit einem skalierten Lineal
Figuren aus Quadraten umbauen, vergrößern und verkleinern und Änderungen von Umfang und Flächeninhalt vergleichen
Flächeninhalt geeigneter ebener Figuren durch Auslegen mit Quadraten und Auszählen bestimmen
Flächeninhalte geeigneter ebener Figuren durch Zerlegen und Ergänzen vergleichen und in Einzelfällen bestimmen
geeignete ebene Figuren, etwa Arrangements aus Quadraten, vergrößern und verkleinern und Umfänge und Flächeninhalte vergleichen
Schätzen von krummlinig begrenzten Flächen durch Annähern der Gestalt mit Quadraten, etwa mit Kästchenpapier
Rauminhalte geeigneter (Hohl-) Körper durch Auslegen mit Würfeln bestimmen
Rauminhalt von Hohlkörpern durch Schüttversuche vergleichen und bestimmen
Würfelbauwerke umbauen, vergrößern und verkleinern und Änderungen von Oberfläche und Rauminhalt vergleichen
Zahlen und Operationen
Ende des 2. Schuljahres
Zuordnungsbeschreibungen sicher anwenden rechts-links, oben-unten, über-unter-neben, vor-nach, vor-zurück, mehr-weniger
Zählen bis 100: • Zahlwortreihe von 1 bis 100 vorwärts und rückwärts beherrschen • Zählen von … bis … vorwärts und rückwärts • Zählen in 2er-Schritten • Zählen in 10er-Schritten • Abzählen konkreter Mengen mit und ohne Berühren der Elemente • Zählen nur mental vorhandener Mengen • die Ziffern 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 kennen, korrekt und eindeutig schreiben
den Begriff „Ziffer“ kennen
Zahlen bis 100 sprechen, lesen, in Schreibrichtung schreiben (auch nach Diktat) und auf verschiedene Weise darstellen
Unterschied zwischen Sprech- und Schreibweise bei Zehner-Einer-Zahlen kennen
Ende des 4. Schuljahres
im Zahlenraum bis 1 Million Teilbereiche zählen • vorwärts und rückwärts • in Schritten (10er, 100er, 1000er usw.) • von – bis
Unterscheidung Ziffer – Zahl
Zahlen bis 1 Million lesen, in Schreibrichtung schreiben (auch nach Diktat) und auf verschiedene Weise darstellen
Ende des 2. Schuljahres
Zahl als Anzahl der Elemente einer Menge wahrnehmen (z.B.: Es sind 5 Plättchen.)
Mengen bis 6 simultan erfassen
Anzahl der Elemente von ungeordneten Mengen nicht-zählend erfassen, z.B. über die (mentale) Gliederung in Teilmengen
Anzahlen in dekadisch strukturierten Darstellungen durch Nutzen der Strukturen rasch erfassen
Anzahl der Elemente einer Menge schätzen
verschiedene Darstellungen von Zahlen kennen und nutzen
Anzahlen bis 100 durch Nutzen von Strukturen erkennen und darstellen
sich verschiedene Zahldarstellungen ohne konkretes Material bildlich vorstellen
gesicherte Zahlvorstellungen im Zahlenraum bis 100 besitzen
flexibel zwischen verschiedenen Zahldarstellungen im Zahlenraum bis 100 wechseln
eine Zahl als Platz eines Elementes in einer Zahlenreihe wahrnehmen (z.B. 5 ist die fünfte Zahl in der Zahlenreihe)
Zahlen bis 100 als Position am Rechenstrich/ Zahlenstrahl darstellen und ablesen
Vorgänger und Nachfolger von Zahlen bis 100 benennen
konkrete Mengen bis zur Anzahl 100 bündeln
Zahlen bis 100 mit dekadisch aufgebautem Anschauungsmaterial darstellen und von diesem ablesen
Zahlen bis 100 mit Ziffern in die Stellenwerttafel eintragen und von dieser ablesen
Bedeutung der Zahl Null kennen
Zahlen bis 100 in Zehner und Einer zerlegen
Aufbau des dezimalen Stellenwertsystems bis 100 kennen
Zahlen bis 100 mit Plättchen als Einer und Zehner in der Stellenwerttafel des Zehnersystems legen
Ende des 4. Schuljahres
angemessene Vorstellung größerer Mengen besitzen
Anzahlen bis 1000 durch Bündeln ermitteln
verschiedene Darstellungen von Zahlen kennen, nutzen und nach-vollziehbar beschreiben
große Zahlen bis 1 Million durch Nutzen von Strukturen erfassen und darstellen
angemessene Zahlvorstellungen im Zahlenraum bis 1 Million besitzen
flexibel zwischen verschiedenen Zahldarstellungen im Zahlenraum bis 1 Million wechseln
den Ordnungsaspekt von Zahlen bis 1 Million wahrnehmen und nutzen
Zahlen bis 1 Million als Position am Zahlenstrahl darstellen und ablesen
Vorgänger und Nachfolger von Zahlen bis 1 Million benennen
konkrete Mengen mit großer Anzahl bündeln
Zahlen bis1000 mit dekadisch aufgebautem Anschauungsmaterial darstellen und von diesem ablesen
Zahlen bis 1 Million mit Ziffern in die Stellenwerttafel eintragen und von dieser ablesen
Funktion der Zahl Null im Stellenwertsystem kennen
Zahlen bis 1 Million in Stellenwerte zerlegen
Zahlen runden
Aufbau des dezimalen Stellenwertsystems bis 1 Million kennen
Zahlen bis 1 Million mit Plättchen in der Stellenwerttafel des Zehnersystems legen
Ende des 2. Schuljahres
Zahlen bis 100 vergleichen (größer – kleiner, Unterschied) und ordnen
Zahlen bis 100 zerlegen und deren Strukturen erkennen und nutzen (z.B. 5er- und 10-er Bündelung, Vorgänger, Nachfolger, Nachbarzahlen, um … kleiner, um …. größer, die Hälfte, das Doppelte, das Zehnfache, Teilen durch 5 und 10)
sich im Zahlenraum bis 100 orientieren (Strukturen und Zusammenhänge am Zahlenstrahl, am Zahlenstrich)
Zahlen- und Punktmuster mit eigenen Worten beschreiben
Zahlen und Strukturen in geometrischen Mustern erkennen und die Muster nach gefundener Regel fortsetzen
bei Zahlenfolgen die Regel erkennen und die Reihe entsprechend fortsetzen
Beziehungen im dezimalen Stellenwertsystem bis 100 kennen
Addition und Subtraktion im Zahlenraum bis 100 in Sachzusammenhängen erkennen und anwenden
Handlungen verbalisieren
Situationen und Handlungen den Operationen zuordnen, Addition als Hinzufügen und Zusammenfassen verstehen, Subtraktion als Wegnehmen und Vergleichen verstehen
Fachbegriffe plus, minus und Notationsweisen kennen und anwenden
die Beziehung zwischen den Operationen erkennen und anwenden
Ende des 4. Schuljahres
Zahlen bis 1 Million in Beziehung setzen (zerlegen, verdoppeln, halbieren, Vorgänger-Nachfolger, Nachbarzahlen, Vielfache, Teiler)
sich im Zahlenraum bis 1 Million orientieren (Zahlenstrahl, Zahlenstrich, Ergänzen zu Nachbarzahlen)
Zahlen figürlich darstellen (Punktmuster, geometrische Anordnungen, z.B. Treppen) und figürliche Darstellungen von Zahlen in der Fachsprache beschreiben
Zahlenreihen und deren Strukturen in figürlichen Darstellungen und Mustern erkennen und die Muster nach der gefundenen Regel fortsetzen
auch bei komplexeren Zahlenfolgen die Regel erkennen und die Reihe entsprechend fortsetzen
Beziehungen im dezimalen Stellenwertsystem bis 1 Million kennen
Addition und Subtraktion im Zahlenraum bis 1 Million in Sachzusammenhängen erkennen und anwenden
zu Sachsituationen mathematische Aufgabenstellungen finden
Problemstellungen als Hinzufügen, Zusammenfassen, Vergrößern, Wachsen der Addition zuordnen, Wegnehmen, Vergleichen, Verkleinern, Reduzieren, Ergänzen, Unterscheiden der Subtraktion zuordnen
Fachbegriffe und Notationsweisen (Addition, Subtraktion, addieren, subtrahieren, Summe, Differenz) kennen und nutzen
die Beziehung zwischen den Operationen erkennen und nutzen
Ende des 2. Schuljahres
Aufgaben der Addition und Subtraktion mit Hilfe geeigneten Materials ausführen
Grundaufgaben des Kopfrechnens (Zahlzerlegungen bis 10, Kleines 1 + 1, Kleines 1 –1) gedächtnismäßig beherrschen
Zusammenhänge der Addition und Subtraktion im Zahlenraum bis 100 erkennen und nutzen (Tausch- und Umkehraufgaben, Verdoppeln, Halbieren)
Aufgaben der Addition und Subtraktion bis 100 und deren Umkehrungen ableiten und z.B. durch Nutzen von Analogien lösen
Rechenstrategien bei Additions- und Subtraktionsaufgaben im Zahlenraum bis 100 verstehen und anwenden (Rechengesetze, Zerlegen in bekannte Aufgaben, Nutzen von Zahlbeziehungen, vorteilhaftes Rechnen)
verschiedene Rechenwege vergleichen und mit eigenen Worten erklären, Rechenfehler finden und korrigieren
sich für eine Strategie entscheiden und diese erklären
arithmetische Muster und Strukturen erkennen und beschreiben
Multiplikation als Vervielfachen verstehen: • als Wiederholung gleichartiger Handlungen (z.B. Peter bringt 4 mal 2 Teller); • als Teile eines Ganzen (z.B. auf 4 Tellern sind jeweils 2 Bananen)
Multiplikationsaufgaben am Punktefeld darstellen
Fachbegriff „mal“ und Notationsweisen kennen und anwenden
einfache kombinatorische Aufgaben durch Probieren lösen
Ende des 4. Schuljahres
Grundaufgaben des Kopfrechnens gedächtnismäßig beherrschen und auf analoge Aufgaben in größeren Zahlenräumen übertragen
Zusammenhänge der Addition und Subtraktion im Zahlenraum bis 1Million erkennen und nutzen (Tausch- und Umkehraufgaben, Verdoppeln, Halbieren, Gleichungen und Ungleichungen)
Kopfrechenfähigkeiten beim Überschlagen und Schätzen nutzen
Aufgaben der Addition bis 1 Million und deren Umkehrungen durch Nutzen von Analogien lösen
Rechenstrategien bei Addition und Subtraktion verstehen und anwenden (Rechengesetze, Zerlegen in bekannte Aufgaben, Nutzen von Zahlbeziehungen, vorteilhaftes Rechnen)
verschiedene Rechenwege vergleichen und in Fachsprache verbalisieren, Rechenfehler finden, erklären und korrigieren
sich für eine geeignete Strategie entscheiden und diese begründen
arithmetische Muster und Strukturen erkennen, beschreiben und selbstständig in anderen Zusammenhängen nutzen
Multiplikation in Sachsituationen vertiefen
Fachbegriffe und Notationsweisen (Multiplikation, multiplizieren, Produkt) kennen und nutzen
komplexe kombinatorische Aufgaben durch Probieren und mit Hilfe von Systematisierungen lösen
Ende des 2. Schuljahres
Grundvorstellungen zur Division aufbauen • Verteilen: 12 Bonbons an 4 Kinder • Aufteilen (Ausmessen): 12 Kinder in 4er Gruppen
Division als Umkehrung der Multiplikation verstehen
Divisionsaufgaben am Punktefeld darstellen
Fachbegriff „geteilt durch“ und Notationsweisen kennen und anwenden
Kernaufgaben (1 x, 2 x, 5 x und 10 x) und Quadrataufgaben gedächtnismäßig beherrschen
Ableitungsstrategien (Nachbaraufgaben, Tausch- und Umkehraufgaben, Verdoppeln und Halbieren) zum Berechnen weiterer Aufgaben nutzen
Zusammenhänge zwischen den 1 x 1-Reihen und 1 x 1-Aufgaben zur Lösung von weiteren Aufgaben erkennen und nutzen
alle Multiplikations- und Divisionsaufgaben lösen
Zusammenhänge zwischen Multiplikation und Division nutzen
Divisionsaufgaben mit Rest lösen
Ende des 4. Schuljahres
Division in Sachsituationen vertiefen
Fachbegriffe und Notationsweisen (Division, dividieren, Quotient) kennen und nutzen
Kleines 1 x 1 und 1:1 und Stützpunktaufgaben (x 11, x 12, x 25,…) des großen 1 x 1 sicher beherrschen
Nachbaraufgaben, Tausch- und Umkehraufgaben, Verdoppeln, Halbieren ... zur Lösung von großen 1 x 1-Aufgaben nutzen
Multiplikation mit und Division durch Stufenzahlen beherrschen
die Verfahren der halbschriftlichen Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division beherrschen
ein schriftliches Verfahren der Addition, Subtraktion (siehe Anhang) und Multiplikation verstehen, erklären und den jeweiligen Algorithmus beherrschen (z. B. mit mehreren Summanden, mit einem Subtrahenden, mit mehrstelligen Faktoren)
das Verfahren der schriftlichen Division (einstelliger Divisor, auch mit Restschreibweise) kennen
entscheiden, bei welchen Aufgaben die Anwendung schriftlicher Verfahren sinnvoll ist
die Umkehraufgabe zur Prüfung des Ergebnisses nutzen
überschlagendes Rechnen nutzen, um Ergebnisse ungefähr angeben zu können
Lösungen von Aufgaben durch überschlagendes Rechnen kontrollieren
Ende des 2. Schuljahres
zu einfachen Sachaufgaben (Rechengeschichten, Bildsachaufgaben) mathematische Aufgabenstellungen formulieren und lösen
Bearbeitungshilfen (Skizzen, Zeichnungen u.ä.) kennen und zur Lösung von Sachaufgaben nutzen
zu einfachen Gleichungen Sachaufgaben finden
unterschiedliche Lösungswege und Darstellungsformen vergleichen
geeignete Aufgaben durch Probieren bzw. systematisches Probieren lösen
durch Nähern und Schätzen die Ergebnisse auf Plausibilität überprüfen
Sachaufgaben variieren
Zusammenhänge erkennen (z.B. Menge – Preis)
Ende des 4. Schuljahres
zu Sachproblemen mathematische Aufgabenstellungen formulieren und lösen
bei geeigneten Aufgaben selbstständig Fragestellung formulieren
selbstständig Bearbeitungshilfen (Skizzen, Tabellen, Schaubilder u.ä.) zur Lösung von Sachaufgaben nutzen
zu Gleichungen und Ungleichungen Sachaufgaben finden
erarbeitete Lösungsschritte von Sachaufgaben in einer geeigneten Form darstellen (Ergebnis nennen, Text, Tabelle…)
geeignete Aufgaben durch systematisches Probieren lösen, auch nicht eindeutig lösbare Aufgaben
unlösbare Aufgaben als solche erkennen
durch Nähern und Schätzen die Ergebnisse auf Plausibilität überprüfen
Sachaufgaben systematisch variieren
prüfen, ob ein exaktes Berechnen oder Schätzen ein passendes Ergebnis liefert
funktionale Beziehungen in Sachsituationen erkennen, beschreiben und entsprechende Aufgaben lösen
einfache Aufgaben zur Proportionalität lösen
Größen und Messen
Ende des 2. Schuljahres
Einheiten für Geldwerte (ct, €), Längen (cm, m) und Zeitspannen (Minute, Stunde, Tag, Woche, Monat, Jahr) kennen
bei den Größenbereichen Geldwerte, Längen, Zeitspannen, die Beziehung zwischen Einheit und Untereinheit kennen
nichtdekadische Bündelungssysteme kennen (Bündelungseinheit 12: Stunden/Halbtag, Monate/Jahr; Bündelungseinheit 24: Stunden/ Tag, Bündelungseinheit 7: Tage/Woche)
Ende des 4. Schuljahres
Einheiten für Geldwerte (ct, €), Längen (mm, cm, dm, m, km), Flächen (Quadratzentimeter, Quadratmeter), Zeitspannen (s, min, h, Tag, Woche, Monat, Jahr), Volumina (ml, l, Kubikdezimeter und Kubikmeter) und Gewichte/ Massen (g, kg, t) kennen
die Beziehung zwischen Einheit und Untereinheit kennen
nichtdekadische Bündelungssysteme kennen und beim Berechnen von Zeitspannen berücksichtigen (Bündelungseinheit 12: Stunden/Halbtag, Monate/Jahr; Bündelungseinheit 24: Stunden/Tag, Bündelungseinheit 7: Tage/Woche; Bündelungseinheit 60: Sekunden/ Minute; Minuten/Stunde)
Ende des 2. Schuljahres
Münzen, Geldscheine kennen
Geldbeträge auf unterschiedliche Weise mit Münzen und Geldscheinen legen
Geld wechseln
Skalierungen zu Länge und Zeit selbst entwickeln und herstellen
Längen auf Skalen (Lineal …) ablesen
Längen von Objekten mit geeigneten Messgeräten (Lineal, Metermaß, Zollstock...) messen
Längenmessungen mit verschiedenen konventionellen und nichtstandardisierten Messwerkzeugen durchführen und vergleichen
einfache Uhrzeiten (volle Stunde, halbe Stunde, Viertelstunde, Dreiviertelstunde) auf analogen und digitalen Uhren ablesen und einstellen
Längen, Zeitspannen, Geldbeträge bestimmen, vergleichen und ordnen
Größen in unterschiedlichen Einheiten angeben / umwandeln
Kommaschreibweise von Geldbeträgen kennen und anwenden
einfache Bruchzahlen im Größenbereich Zeitspannen kennen und umwandeln (z.B. Viertelstunde: 15 Minuten …)
Längen von alltäglichen Objekten als Bezugsgrößen kennen (z.B. Daumennagel: 1 cm)
auf der Grundlage von Stützpunktvorstellungen Längen schätzen
zu einfachen Sachsituationen mit Größen (Rechengeschichten, Bildsachaufgaben ...) mathematische Aufgabenstellungen formulieren und lösen
Ende des 4. Schuljahres
Skalierungen selbst entwickeln und herstellen
Längen, Gewichte und Rauminhalte auf Skalen (z.B. Waage, Messbecher…) ablesen
Größen mit geeigneten Messgeräten messen und in geeigneter Einheit angeben
Messungen mit verschiedenen konventionellen und nichtstandardisierten Messwerkzeugen durchführen und vergleichen
Uhrzeiten auf analogen und digitalen Uhren minutengenau ablesen und einstellen
Flächen, Volumina, Gewichte bestimmen, vergleichen und ordnen
Größen in unterschiedlichen Einheiten angeben / umwandeln
Kommaschreibweise von Geldbeträgen, Längen und Gewichten kennen und anwenden
im Alltag gebräuchliche einfache Bruchzahlen bei Größenangaben kennen und umwandeln (z. B. 3/4 l = 750 ml, halber Meter: 50 cm …)
Zusammenhänge zwischen den einzelnen Größenbereichen kennen (z.B. Umfang und Fläche, Kantenlänge und Volumen, 1 Kubikdezimeter = 1l ...)
Repräsentanten von alltäglichen Objekten als Stützpunktvorstellungen kennen (z.B. Päckchen Mehl: 1 kg, mittelgroßes Auto: 1 t)
auf der Grundlage von Stützpunktvorstellungen Längen, Gewichte (Massen), Flächen, Volumina schätzen
zu Sachproblemen mit Größen mathematische Aufgabenstellungen formulieren und lösen
bei geeigneten Sachaufgaben selbstständig Fragestellung(en) formulieren
Ende des 2. Schuljahres
Bearbeitungshilfen (Skizzen, Zeichnungen u.ä.) zur Lösung von Sachaufgaben mit Größen nutzen
Ergebnisse auf Plausibilität überprüfen / einschätzen (z.B.: „Bei Minus muss es weniger werden.“)
Lösungswege darstellen
zu Gleichungen einfache Rechengeschichten finden
Ende des 4. Schuljahres
geeignete Bearbeitungshilfen auswählen (Skizzen, Tabellen, Schaubilder u.ä.) und zur Lösung von Sachaufgaben mit Größen nutzen
Bezugsgrößen aus der Erfahrungswelt zum Lösen von Sachproblemen nutzen (z.B. Fermi-Aufgaben)
durch Nähern und Schätzen die Ergebnisse auf Plausibilität überprüfen
erarbeitete Lösungsschritte von Sachaufgaben in einer geeigneten Form darstellen (Ergebnis nennen, Text, Tabelle, Diagramm…)
zu Gleichungen mit Größen passende Sachsituationen finden
Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit
Ende des 2. Schuljahres
½ und ¼ in konkreten Darstellungen identifizieren und beschreiben
Arrangements (etwa „Türme“) experimentell herstellen und begleitend zählen
Arrangements (etwa „Nester“) experimentell herstellen und begleitend zählen
Ende des 4. Schuljahres
elementare Brüche in Darstellungen (Kästchen, Stückzahlen, Streckeneinteilungen und Kreiseinteilungen) identifizieren und herstellen
Arrangements experimentell herstellen, strategiebegleitend zählen und die Zähltechnik darstellen
Auszählen der Anzahlen im Baumdiagramm
Auszählen der Anzahlen in Tabellen
jeweils einen Kontext mit passenden Zählstrategien nutzen
Ende des 2. Schuljahres
Häufigkeiten einzelner Objekte in kombinatorischen Mustern mit eigenen Worten beschreiben
einfache gegebene Listen, Tabellen oder Diagramme lesen, Informationen entnehmen und beschreiben
in gegebenen einfachen Diagrammen Größen vergleichen
Daten aus Alltagssituationen in Listen erfassen
gegebene einfache Daten mit beschränktem Umfang strukturieren und in Tabellen und Diagrammen darstellen
bei einfachen Beobachtungen und Experimenten Daten sammeln, strukturieren und in Tabellen und Diagrammen darstellen
zufällige Situationen aus der eigenen Lebenswelt mit eigenen Worten beschreiben
die Worte sicher und unmöglich gegebenen Aussagen aus der eigenen Lebenswelt zuordnen
Ende des 4. Schuljahres
Häufigkeiten von Objekten mit bestimmten Eigenschaften in kombinatorischen Mustern vergleichen
gegebene Listen, Tabellen, Schaubilder oder Diagramme lesen, Informationen entnehmen und beschreiben
in gegebenen Diagrammen Größen vergleichen und Zusammenhänge mit eigenen Worten beschreiben
Piktogramme, die im Sinne des Bündelns organisiert sind, korrekt deuten
Daten aus Alltagssituationen in Listen erfassen
gegebene Daten mit beschränktem Umfang strukturieren und in Tabellen und Diagrammen darstellen
bei eigenen Beobachtungen und Experimenten Daten erheben, sammeln, strukturieren und in Tabellen oder Diagrammen darstellen
Tabellen und Diagramme in geeigneter Form ineinander übertragen
zufällige Situationen mit eigenen Worten beschreiben
die Worte sicher und unmöglich gegebenen Aussagen zuordnen
die Formulierung wahrscheinlicher als bei Aussagen oder Versuchssituationen vergleichend verwenden
die subjektive Bedeutung der Worte möglich und wahrscheinlich mit eigenen Worten kennzeichnen
Ende des 2. Schuljahres
Wahrscheinlichkeiten beim Wurf einer Münze, Wurf mit einem Würfel vergleichen
dabei bestimmte Ereignisse als möglich, unmöglich oder sicher kennzeichnen
Zufallssituationen der eigenen Lebenswelt beschreiben
Versuchsergebnisse von einfachen Zufallsexperimenten anhand gegebener Muster protokollieren (etwa „Strichliste“)
Ende des 4. Schuljahres
Wahrscheinlichkeiten beim Wurf von einem oder zwei Würfeln, beim Drehen von Glücksrädern vergleichen dabei bestimmte Ereignisse als möglich, unmöglich oder sicher kennzeichnen
Zufallssituationen der eigenen Lebenswelt beschreiben
zu einfachen Zufallsexperimenten die möglichen Ergebnisse strukturiert darstellen und die Wahrscheinlichkeit bestimmter Ereignisse mit eigenen Worten vergleichend beschreiben.
anhand der Spielregeln einschätzen, ob ein gegebenes Zufalls-Spiel fair ist
Versuchsergebnisse von einfachen Zufallsexperimenten anhand gegebener oder eigener Muster protokollieren und beschreiben
Darstellen
für das Bearbeiten mathematischer Probleme geeignete Darstellungen entwickeln, auswählen und nutzen
eine Darstellung in eine andere übertragen
Darstellungen miteinander vergleichen und bewerten
Kommunizieren
eigene Vorgehensweisen beschreiben, Lösungswege anderer verstehen und gemeinsam darüber reflektieren
mathematische Fachbegriffe und Zeichen sachgerecht verwenden
Aufgaben gemeinsam bearbeiten, dabei Verabredungen treffen und einhalten
Überlegungen und Lösungswege so dokumentieren, dass sie anderen mitzuteilen sind
Argumentieren
mathematische Aussagen hinterfragen und auf Korrektheit prüfen
mathematische Zusammenhänge erkennen und Vermutungen entwickeln
Begründungen suchen und nachvollziehen
Modellieren
Sachtexten und anderen Darstellungen der Lebenswirklichkeit die relevanten Informationen entnehmen
Sachprobleme in die Sprache der Mathematik übertragen, innermathematisch lösen und diese Lösungen auf die Ausgangssituation beziehen
zu Termen, Gleichungen und bildlichen Darstellungen Sachaufgaben formulieren
Problemlösen
mathematische Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten bei der Bearbeitung problemhaltiger Aufgaben anwenden
eigene und vorbereitete Lösungsstrategien entwickeln und nutzen (z. B. systematisch probieren)
Zusammenhänge erkennen, nutzen und auf ähnliche Sachverhalte übertragen
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