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Situations- und adressatenkreisgerecht kommunizieren · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
verhalten sich in vertrauten (schulischen und alltäglichen) mündlichen Kommunikationssituationen so, dass es zum Ziel, zum Thema und zur Situation passt
unterscheiden – in didaktisierten Situationen – zwischen analogen und medial
artikulieren deutlich und sprechen in verständlicher Lautstärke und angemessenem Tempo
verwenden in Unterrichtssituationen überwiegend Standardsprache (Bei Schülerinnen und Schülern, deren Muttersprache oder Herkunftssprache nicht Deutsch ist, wird der individuelle Lernstand berücksichtigt.)
verfügen über einen situationsangemessenen Wortschatz und über ein grundlegendes Repertoire an Satzmustern (unter Bereitstellung von Lernwörtern, anzustrebendem Wortschatz und beispielhaften/vorgegebenen Satzmustern)
gestalten Kommunikation adressatenkreisorientiert, empathisch und wertschätzend
verwenden einfache nonverbale und paraverbale Mittel (z. B. Intonation) zur Unterstützung der Inhalte und der Wirkung
schätzen die Erwartungen von vertrauten Zuhörerinnen und Zuhörern in einfachen Kommunikationssituationen angemessen ein
hören ihren Gesprächspartnerinnen/partnern aktivzu und bekunden ihr Verstehen, indem sie z. B. zum Gehörten Fragen beantworten
benennen ggf. Gründe für Nichtverstehen (z. B. Tempo, Lautstärke, Aussprache, unbekannte Ausdrücke)
geben anhand von einzelnen ausgewählten Kriterien wertschätzend Feedback zu inhaltlicher und sprachlicher Verständlichkeit
verbessern anhand ausgewählter Rückmeldeaspekte ihre Vortragsweise und ihr eigenes Gesprächsverhalten in vertrauten Kommunikationssituationen
kennen einfache technische Möglichkeiten beim Kommunizieren in der digitalen Welt und wenden digitale Werkzeuge in vertrauten Situationen an (z. B. Aufzeichnen der eigenen Stimme, Adaptieren von Gesprächsregeln für Formen digital vermittelten Sprechens wie Audio- und Videokonferenzen)
Jahrgangsstufen 7 und 8
verhalten sich in vertrauten und weniger vertrauten (schulischen, alltäglichen und einfachen simulierten öffentlichen) mündlichen Kommunikationssituationen intentions-, sach- und situationsgerecht
beschreiben vertraute (schulische und alltägliche) mündliche Kommunikationssituationen: Anlass, Thema, Beteiligte und Rollen
unterscheiden zwischen privaten und öffentlichen Kommunikationssituationen (z. B. Gespräch in der Familie und mit Freunden vs. Klassensprecherversammlung)
unterscheiden – in konkreten Situationen – zwischen analogen und digital vermittelten Kommunikationssituationen (z. B. Sprachnachrichten vs. Face-to- Face-Kommunikation)
artikulieren deutlich und sprechen in verständlicher Lautstärke und angemessenem Tempo
verwenden in Unterrichtssituationen grundsätzlich Standardsprache, andere Sprachvarietäten in passenden Situationen. (Bei Schülerinnen und Schülern, deren Muttersprache oder Herkunftssprache nicht Deutsch ist, wird der individuelle Lernstand berücksichtigt.)
verfügen über einen zunehmend umfangreicheren, situationsangemessenen Wortschatz und über ein zunehmend komplexeres Repertoire an Satzmustern (unter Bereitstellung von Lernwörtern, anzustrebendem Wortschatz und beispielhaften/vorgegebenen Satzmustern)
gestalten Kommunikation adressatenkreisorientiert, empathisch und wertschätzend
verwenden nonverbale und paraverbale Mittel (z. B. Intonation, Gestik, Mimik, Blickverhalten) zur Unterstützung der Inhalte und der Wirkung
stellen sich in einfachen mündlichen Kommunikationssituationen auf die Erwartungen ihnen vertrauter Zuhörerinnen und Zuhörer ein
hören ihren Gesprächspartnerinnen und -partnern aktivzu und bekunden ihr Verstehen (z. B. zum Gehörten Fragen beantworten, Kerngedanken wiedergeben)
benennen ggf. Gründe für Nichtverstehen (z. B. Tempo, Lautstärke, Aussprache, unbekannte Ausdrücke)
geben anhand von einzelnen ausgewählten Kriterien wertschätzend Feedback zu inhaltlicher und sprachlicher Verständlichkeit und übertragen die Verbesserungsvorschläge auch auf überschaubare neue Kommunikationssituationen
verbessern anhand ausgewählter Rückmeldeaspekte ihre Vortragsweise und ihr eigenes Gesprächsverhalten
kennen technische Möglichkeiten beim Kommunizieren in der digitalen Welt und wenden digitale Werkzeuge in vertrauten Situationen an (z. B. Aufzeichnen der eigenen Stimme, Adaptieren von Gesprächsregeln für Formen digital vermittelten Sprechens wie Audio- und Videokonferenzen)
Jahrgangsstufen 9 und 10
verhalten sich in mündlichen Kommunikationssituationen intentions-, sach- und situationsgerecht
beschreiben mündliche Kommunikationssituationen: Anlass, Thema, Beteiligte, Rollen und Rollenerwartungen, Ziele
unterscheiden zwischen privaten und öffentlichen Kommunikationssituationen (z. B. Gespräch in der Familie und mit Freunden vs. Vorstellungsgespräch)
unterscheiden zwischen analogen und digital vermittelten Kommunikationssituationen (z. B. Sprachnachrichten vs. Face-to-Face-Kommunikation) und kommunizieren entsprechend
artikulieren deutlich, sprechen in verständlicher Lautstärke und angemessenem Tempo und setzen Variationen von Lautstärke und Tempo wirkungsvoll und intentional ein
verwenden in Unterrichtssituationen grundsätzlich Standardsprache, andere Sprachvarietäten in passenden Situationen und vergleichen dabei einfache Merkmale von Standardsprache und anderen Sprachvarietäten
erweitern ihren aktiven und passiven Wortschatz, ihr Repertoire an Fachbegriffen sowie an einfachen und komplexen Satzmustern
gestalten Kommunikation adressatenkreisorientiert, empathisch, wertschätzend und zielführend
verwenden nonverbale und paraverbale Mittel (z. B. Intonation, Gestik, Mimik, Blickverhalten) differenzierter zur Unterstützung der Inhalte und der Wirkung
stellen sich in konkreten Kommunikationssituationen auf die Erwartungen vertrauter und weniger vertrauter Zuhörerinnen und Zuhörer ein
hören ihren Gesprächspartnerinnen und -partnern aktivzu und bekunden ihr Verstehen, indem sie z. B. Kerngedanken wiedergeben
benennen ggf. Gründe für Nichtverstehen (z. B. Tempo, Lautstärke, Aussprache, unbekannte Ausdrücke, Aussageabsicht der Gesprächspartnerin bzw. des Gesprächspartners, fehlende Textkohärenz)
hinterfragen Aussagen im Gesprächsprozess auch kritisch
geben wertschätzend und selbstständig kriterienorientiertes Feedback zu inhaltlicher und sprachlicher Verständlichkeit
nutzen Rückmeldungen gezielt zur Reflexion und Verbesserung ihrer eigenen Vortragsweise und ihres eigenen Gesprächsverhaltens
kennen technische Möglichkeiten beim Kommunizieren in der digitalen Welt und wenden digitale Werkzeuge (z. B. Aufzeichnen der eigenen Stimme, Adaptieren von Gesprächsregeln für Formen digital vermittelten Sprechens wie Audio- und Videokonferenzen) an
Situations- und adressatenkreisgerecht kommunizieren · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
verhalten sich auch in weniger vertrauten (schulischen und alltäglichen) mündlichen Kommunikationssituationen so, dass es zum Ziel, zum Thema und zur Situation passt
berücksichtigen – in didaktisierten Situationen – Unterschiede zwischen analogen und digital vermittelten Kommunikationssituationen (z. B. Revidierbarkeit,
verwenden andere Sprachvarietäten bewusst in passenden Situationen (z. B. Jugendsprache, Umgangssprache oder Regionalismen/Dialektformen in selbstgestalteten Dialogen zu Alltagssituationen)
verfügen über einen situationsangemessenen Wortschatz und über ein grundlegendes Repertoire an Satzmustern
setzen auch Mittel wie z. B. Gestik, Mimik, Blickverhalten ein
stellen sich auf diese Einschätzungen bei der Gestaltung von einfachen Kommunikationssituationen ein
bekunden ihr Verstehen, indem sie z. B. auch Kerngedanken wiedergeben
geben wertschätzend kriterienorientiertes Feedback zu inhaltlicher und sprachlicher Verständlichkeit
nutzen Rückmeldungen gezielt zur Verbesserung ihrer eigenen Vortragsweise und ihres eigenen Gesprächsverhaltens in überschaubaren Kommunikationssituationen
Jahrgangsstufen 7 und 8
verhalten sich auch in neuen mündlichen Kommunikationssituationen intentions-, sach- und situationsgerecht
beschreiben auch Rollenerwartungen und Ziele
berücksichtigen – in konkreten Situationen – Unterschiede zwischen analogen und digital vermittelten Kommunikationssituationen (z. B. Revidierbarkeit, Interaktionsmöglichkeiten, nonverbale Mittel)
verfügen über einen zunehmend umfangreicheren, situationsangemessenen Wortschatz und über ein zunehmend komplexeres Repertoire an Satzmustern und verwenden gelernte Fachbegriffe richtig
gestalten Kommunikation auch zielführend
schätzen die Erwartungen von unterschiedlichen – vertrauten und unbekannten – Zuhörerinnen und Zuhörern in einfachen Kommunikationssituationen angemessen ein
nehmen auch Aussagen anderer im Gespräch auf
nehmen als möglichen Grund für das Nichtverstehen auch die Aussageabsicht der Gesprächspartnerinund des Gesprächspartners in den Blick
geben wertschätzend kriterienorientiertes Feedback zu inhaltlicher und sprachlicher Verständlichkeit und übertragen die Verbesserungsvorschläge auch auf überschaubare neue Kommunikationssituationen
nutzen Rückmeldungen gezielt zur Verbesserung ihrer eigenen Vortragsweise und ihres eigenen Gesprächsverhaltens
kennen technische Möglichkeiten beim Kommunizieren in der digitalen Welt und wenden digitale Werkzeuge auchin weniger vertrauten Situationen an
Jahrgangsstufen 9 und 10
bewältigen auch weniger vertraute Kommunikationssituationen
kennen ein ausgewähltes Kommunikationsmodell und wenden es zur Beschreibung von mündlichen Kommunikationssituationen an
analysieren einfache Merkmale privater und öffentlicher Kommunikationssituationen
berücksichtigen und reflektieren Unterschiede zwischen analogen und digital vermittelten Kommunikationssituationen
verwenden auch Fachsprache
übernehmen zunehmend Verantwortung für das Gelingen von Gesprächen (z. B. durch angeleitete Metakommunikation)
schätzen die Erwartungen von unterschiedlichen und unbekannten Zuhörerinnen und Zuhörern auch in zunehmend komplexeren Kommunikationssituationen angemessenein
nehmen Aussagen anderer im Gespräch auf und entwickeln sie ggf. weiter
übertragen die Verbesserungsvorschläge auch auf neue Kommunikationssituationen
Situations- und adressatenkreisgerecht kommunizieren · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
verhalten sich in vertrauten und neuen (schulischenund alltäglichen) mündlichen Kommunikationssituationen so, dass es zum Ziel, zum Thema und zur Situation passt
beurteilen auch schon die Angemessenheit der Kommunikationsform im Blick auf die Situation, den Adressatenkreis und das Ziel
verwenden auch gelernte Fachbegriffe richtig
gestalten Kommunikation auch zielführend
bekunden ihr Verstehen, indem sie unter Anleitung auch Aussagen anderer im Gespräch aufnehmen (z. B. durch Hilfsformulierungen und standardisierte Gesprächsmuster)
nehmen als möglichen Grund für das Nichtverstehen auch die Aussageabsicht der/des Gesprächspartnerin/-partners in den Blick
formulieren aufgrund ihrer Beobachtungen konkrete Verbesserungsvorschläge
übertragen die Verbesserungsvorschläge auch auf überschaubare neue Kommunikationssituationen
Jahrgangsstufen 7 und 8
beschreiben auch überschaubare unbekannte und öffentliche Kommunikationssituationen
analysieren einfache Merkmale privater und öffentlicher Kommunikationssituationen
reflektieren – auf Grundlage konkreter Situationen – die Unterschiede zwischen analogen und digital vermittelten Kommunikationssituationen und benennen Konsequenzen
setzen Variationen von Lautstärke und Tempo wirkungsvoll und intentional ein
vergleichen einfache Merkmale von Standardsprache und anderen Sprachvarietäten
setzen ihren Wortschatz und ihr Repertoire an Satzmustern variabel und gezielt ein
übernehmen zunehmend Verantwortung für das Gelingen von Gesprächen (z. B. durch angeleitete Metakommunikation)
berücksichtigen ihre Einschätzung bei der Gestaltung von konkreten mündlichen Kommunikationssituationen
beteiligen sich auch moderierend am Gespräch
hinterfragen Aussagen im Gesprächsprozess auch kritisch
Jahrgangsstufen 9 und 10
beschreiben auch komplexere und weniger vertraute mündliche Kommunikationssituationen
reflektieren die Wirkung dieser Merkmale
reflektieren grundsätzliche Unterschiede (auch auf der Grundlage von Modellen)
reflektieren Wirkung und Funktion des Gebrauchs verschiedener Sprachvarietäten (auch Fachsprachen)
kennen und nutzen Metakommunikation zunehmend selbstständig als Mittel, Verantwortung für das Gelingen von Gesprächen zu übernehmen
berücksichtigen ihre Einschätzung bei der Gestaltung von mündlichen Kommunikationssituationen
erkennen und benennen verwendete Argumentationsstrategien und beteiligen sich moderierend an Gesprächen
Verstehend zuhören · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
lassen sich in längeren Zuhörsituationen auf ihre Rolle als Zuhörerin bzw. Zuhörer ein (z. B. eigene Aufmerksamkeit herstellen, nicht dazwischenreden)
hören Redebeiträgen und Hörtexten anhand von gezielten Höraufträgen oder Fragen zum Gehörten zu
erfassen wesentliche Informationen überschaubarer altersgerechter und abschnittweise präsentierter Hörtexte (z. B. Kurznachrichten für Kinder, Hörversionen von Märchen, Erzählungen oder Gedichten), indem sie Fragen zum Inhalt beantworten
erkennen in Hörtexten zentrale Gestaltungsmerkmale (z. B. Anzahl der Sprechenden, akustische und musikalische Untermalung)
sichern – nach Anleitung und mit Unterstützung – zentrale Aussagen einer/eines Sprecherin/Sprechers oder eines Hörtextes mit Hilfe vorgegebener Notizstrukturen
formulieren bei Unverständnis klärende Fragen
kennen typische audio(visuelle) Medien (z. B. Lesungen, Hörbücher, Wissenssendungen) und nutzen sie für persönliche oder schulischeZwecke
Jahrgangsstufen 7 und 8
lassen sich in längeren und zunehmend komplexeren Zuhörsituationen auf ihre Rolle als Zuhörerinnen bzw. Zuhörer ein
hören längeren Redebeiträgen und Hörtexten anhand von gezielten Höraufträgen oder Fragen zum Gehörten zu
erfassen wesentliche Informationen pragmatischer und literarischer Hörtexte (z. B. Radioberichte, Podcasts, Hörspiele, Hörversionen von Balladen, Kurzgeschichten), indem sie Fragen zum Inhalt beantworten
erkennen in Hörtexten ausgewählte Gestaltungsmerkmale (z. B. Anzahl der Sprecherinnen bzw. der Sprecher, akustische und musikalische Untermalung, Stimmführung, Sprechtempo)
sichern mit zunehmender Selbstständigkeit zentrale Aussagen einer Sprecherin / eines Sprechers oder eines Hörtextes durch einfache Notizen
formulieren bei Unverständnis klärende Fragen
kennen typische audio(visuelle) Medien (z. B. Lesungen, Hörbücher, Wissenssendungen, Podcasts, Erklärvideos) und nutzen sie für persönliche oder schulische Zwecke
Jahrgangsstufen 9 und 10
lassen sich in längeren und komplexeren Zuhörsituationen auf ihre Rolle als Zuhörerinnen bzw. Zuhörer ein
hören längeren Redebeiträgen und Hörtexten kriterienorientiert zu
entwickeln eine Aufmerksamkeit für paraverbale und nonverbale Äußerungen (z. B. Stimmführung, Körpersprache)
fassen Inhalte oder Handlungsverläufe pragmatischer und literarischer Hörtexte zusammen
erkennen in Hörtexten das Zusammenspiel der einzelnen Gestaltungsmerkmale
sichern selbstständig zentrale Aussagen eines Sprechers oder eines Hörtextes durch einfache Notizen
formulieren bei Unverständnis klärende Fragen
kennen typische audio(visuelle) Medien (z. B. Lesungen, Hörbücher, Hörspiele, Wissenssendungen, Podcasts, Erklärvideos) und nutzen sie für persönliche oder schulische Zwecke oder berufsvorbereitend
hinterfragen Aussagen im Gesprächsprozess auch kritisch
Verstehend zuhören · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
hören Redebeiträgen und Hörtexten kriterienorientiert zu
erfassen wesentliche Informationen überschaubarer altersgerechter Hörtexte, indem sie auch den Handlungsverlauf nacherzählen
sichern diese zentralen Aussagen durch einfache Notizen
(auch Podcasts, Erklärvideos)
Jahrgangsstufen 7 und 8
hören längeren Redebeiträgen und Hörtexten kriterienorientiert zu
entwickeln eine Aufmerksamkeit für paraverbale und nonverbale Äußerungen (z. B. Stimmführung, Körpersprache)
fassen Inhalte oder Handlungsverläufe zusammen
erkennen in Hörtexten das Zusammenspiel der einzelnen Gestaltungsmerkmale
(auch Hörspiele)
Jahrgangsstufen 9 und 10
hören längeren Redebeiträgen auch ihnen unbekannter Redner und zunehmend authentischen Hörtexten zu (z. B. Radionachrichten, Autorenlesung)
beantworten auch weiterführende Fragen, verknüpfen verstreute Informationen miteinander und formulieren begründete Meinungsaussagen
analysieren die Funktionder verwendeten Gestaltungsmerkmale
sichern selbstständig zentrale Aussagen eines Sprechers oder eines Hörtextes durch strukturierte Notizen
Verstehend zuhören · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
beantworten weiterführende Fragen zu überschaubaren altersgerechten Hörtexten und formulieren begründete Meinungsaussagen
erkennen unter Anleitung auch schwerer wahrzunehmende Gestaltungsmerkmale (z. B. Stimmführung, Sprechtempo)
sichern mit zunehmender Selbständigkeit zentrale Aussagen einer/eines Sprecherin/Sprechers oder eines Hörtextes durch einfache Notizen
(auch Hörspiele)
Jahrgangsstufen 7 und 8
hören längeren Redebeiträgen auch ihnen unbekannter Rednerinnen und Redner und zunehmend authentischen Hörtexten (z. B. Radionachrichten, Autorenlesung) zu
beantworten weiterführende Fragen, verknüpfen verstreute Informationen miteinander und formulieren begründete Meinungsaussagen
sichern selbstständig zentrale Aussagen eines Sprechers oder eines Hörtextes durch strukturierte Notizen
hinterfragen Aussagen im Gesprächsprozess auch kritisch
Jahrgangsstufen 9 und 10
hören längeren, authentischen Redebeiträgen ihnen unbekannter Redner zu (z. B. auch Radioreportage)
reflektieren Strategien der Beeinflussung in Hörtexten
interpretieren die Funktion der Gestaltungsmerkmale für Inhalt und Aussageabsicht
wählen die Art ihrer Notizen selbstständig aus
Mit anderen sprechen (dialogisches Sprechen) · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
kommunizieren in überschaubaren diskursiven (schulischenund alltäglichen) Situationen, indem sie sich selbst positionieren und andere Positionen zulassen
halten sich in Gesprächen an allgemein gültige oder gemeinsam vereinbarte Regeln, auch während kooperativer Arbeitsphasen
kennen typische Gesprächs- und Lernformen und führen diese angeleitet durch (z. B. Lesetandems, Rechtschreibgespräche)
beachten in Gesprächen mit anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster: • argumentierendesSprechen (Äußerung eigener Anliegen wie Wünsche, Vorstellungen, Entschuldigungen) • Konfliktgespräch: formulieren bei Konflikten ihre Position (ggf. auch angeleitet) weitestgehendsachlich, hören aufmerksam zu, lassen andere ausreden, akzeptieren und tolerieren andere Positionen
holen notwendige Informationen ein, indem sie andere angeleitet befragen (z. B. zu Personen, Wegen)
halten sich bei der Verwendung von sozialen Medien an grundlegende Regeln der Netiquette
hören ihren Gesprächspartnerinnen/partnern zu, erfassen die Inhalte von deren Beiträgen mit Hilfe von Beantwortung gezielter Fragen
beobachten das Gesprächsverhalten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und prüfen anhand von einzelnen ausgewählten Kriterien oder anhand ausgewählter Kommunikationsausschnitte, inwiefern Gesprächsregeln eingehalten werden
sprechen über eigenes Lernen und Lernerfahrungen
Jahrgangsstufen 7 und 8
kommunizieren in zunehmend komplexeren diskursiven (schulischen und alltäglichen) Situationen – auch in Konfliktsituationen –, indem sie sich selbst positionieren und andere Positionen zulassen
halten sich in Gesprächen an allgemein gültige oder gemeinsam vereinbarte Regeln
kennen typische Gesprächs- und Lernformen und führen diese angeleitet durch (z. B. Rollenspiele, Vorstellungsgespräche
beachten in Gesprächen mit anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster: • argumentierendesSprechen (Professionalisierung im Formulieren eigener Meinungen und Positionen durch vorstrukturierte Argumente und Beispiele in informellen Diskussionen zu Fragen aus dem persönlichen, dem schulischen und dem beruflichen Erfahrungsbereich); Hilfen
holen notwendige Informationen ein, indem sie andere befragen (z. B. zu Vorgängen, Ereignissen und Meinungen)
halten sich bei der Verwendung von sozialen Medien an grundlegende Regeln der Netiquette
hören ihren Gesprächspartnerinnen und -partnern in vertrauten Situationen zu und erfassen die Inhalte von deren Beiträgen
beobachten das Gesprächsverhalten anderer Personen und prüfen, inwiefern Gesprächsregeln eingehalten werden
sprechen über eigenes Lernen und Lernerfahrungen und reflektieren beides angeleitet
Jahrgangsstufen 9 und 10
kommunizieren in zunehmend komplexeren diskursiven (schulischen und alltäglichen) Situationen – auch in Konfliktsituationen –, indem sie sich selbst positionieren, andere Positionen zulassen und Kompromisse finden
übernehmen zunehmend Verantwortung für das Einhalten von Regeln und für das Gelingen von Diskursen
kennen typische Gesprächs- und Lernformen und führen diese weitgehend selbstständig durch (z. B. Rollenspiele, Vorstellungsgespräche, literarische Gespräche, Diskussionen, videogestützte Gespräche)
beachten in Gesprächen mit anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster: • argumentierendesSprechen (Äußerung von Argumenten und Gegenargumenten in Diskussionen zu Fragen aus dem persönlichen, dem schulischen und dem öffentlichen/beruflichen Erfahrungsbereich unter Zuhilfenahme von z. B. vorgegebenen Formulierungsbausteinen, Argumentationsstrukturen, exemplarischen Argumenten) • Konfliktgespräch: formulieren bei Konflikten ihre Position sachlich, hören aufmerksam zu, lassen andere ausreden und gehen dabei auf sie ein, um Konflikte zu lösen
holen notwendige Informationen ein, indem sie andere befragen (z. B. zu Meinungen, Positionen und Begründungen)
halten sich bei der Verwendung sozialer Medien an grundlegende Regeln der Netiquette
erfassen Inhalte und Absichten von Gesprächsbeiträgen und erkennen Zustimmungen, Ablehnungen und Ergänzungen
prüfen das eigene Gesprächsverhalten und das Gesprächsverhalten anderer inhaltlich und formal in überschaubaren Gesprächssituationen und anhand ausgewählter Kriterien
sprechen über eigenes Lernen und Lernerfahrungen, reflektieren beides und unterstützen andere in ihrem Lernprozess
Mit anderen sprechen (dialogisches Sprechen) · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
suchen dabei auch nach Kompromissen
(auch videogestütztes Gespräch)
beachten in Gesprächen mit anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster: • argumentierendesSprechen (auch begründetes Darlegen der eigenen Meinung zu einfachen Sachverhalten aus dem persönlichen Erfahrungsbereich mit Hilfe vorgegebener Formulierungsbausteine, Argumentationsstrukturen und exemplarischer Argumente) • Konfliktgespräch: formulieren bei Konflikten ihre Position sachlich, hören aufmerksam zu, lassen andere ausreden, akzeptieren und tolerieren andere Positionen
(z. B. auch zu Vorgängen)
nehmen auch Zustimmungen, Ablehnungen und Ergänzungen wahr
beobachten das Gesprächsverhalten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und prüfen, inwiefern Gesprächsregeln eingehalten werden
reflektieren angeleitet über eigenes Lernen und Lernerfahrungen
Jahrgangsstufen 7 und 8
finden in Konfliktsituationen Kompromisse
übernehmen zunehmend Verantwortung für das Einhalten von Regeln und für das Gelingen von Diskursen
(z. B. auch angeleitetes literarisches Gespräch, videogestütztes Gespräch, Diskussion)
beachten in Gesprächen mit anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster: • argumentierendesSprechen (Einbringen von vorbereiteten Argumenten und Gegenargumenten in informellen Diskussionen zu Fragen aus dem persönlichen, dem schulischen und dem beruflichen Erfahrungsbereich)
erfassen auch die Absichten von Gesprächsbeiträgen und erkennen Zustimmungen, Ablehnungen und Ergänzungen
prüfen auch ihr eigenes Gesprächsverhalten ansatzweise
unterstützen andere in ihrem Lernprozess
Jahrgangsstufen 9 und 10
(auch Debatten)
beachten in Gesprächen mit anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster und deren Mischformen: • argumentierendesSprechen (auch situatives Formulieren von Argumenten und Gegenargumenten) • moderierendesSprechen in einfachen Gesprächsrunden zu schulischen und berufspropädeutischen Situationen; formulieren Zusammenfassungen und ansatzweise Kompromisse • Konfliktgespräch: erkennen und benennen mögliche Ursachen von Konflikten
prüfen das eigene Gesprächsverhalten und das Gesprächsverhalten anderer inhaltlich und formal
Mit anderen sprechen (dialogisches Sprechen) · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
(auch einfaches literarisches Gespräch)
beachten in Gesprächen mit anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster: • moderierendesSprechen auf der Grundlage vorgegebener Formulierungsbausteine in einfachen Gesprächsrunden zu Alltagssituationen, auch im Klassenrat; formulieren einfache Zusammenfassungen und ansatzweise auchKompromisse • Konfliktgespräch: gehen auch auf andere ein, um Konflikte zu lösen (z. B. spiegeln oder wiederholen sie wahrgenommene Positionen)
befragen andere mit Hilfe selbst formulierter Fragen
erfassen auch die Absichten von deren Beiträgen (Informieren, Erzählen, Werten)
prüfen auch ihr eigenes Gesprächsverhalten ansatzweise
unterstützen andere in ihrem Lernprozess
Jahrgangsstufen 7 und 8
reflektieren die Eignung allgemein gültiger oder gemeinsam vereinbarter Gesprächsregeln für konkrete Gesprächssituationen
(z. B. auch längeres literarisches Gespräch, ritualisierte Formen der Debatte)
beachten in Gesprächen mit anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster und deren Mischformen: • argumentierendesSprechen (auch in ritualisierten Übungsformen der Debatte, z. B. Fishbowl)
befragen andere mit Hilfe selbst formulierter und strukturierter Fragen
reflektieren den Sinn und Zweck solcher Regeln
bewältigen auch weniger vertraute Gesprächssituationen entsprechend
analysieren anhand ausgewählter Kriterien überschaubare Gesprächssituationen
Jahrgangsstufen 9 und 10
reflektieren die Eignung und Wichtigkeit allgemein gültiger Gesprächsregeln im Kontext der Meinungsfreiheit
beachten in Gesprächen mit anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster und deren Mischformen: • argumentierendesSprechen auch in komplexeren Unterrichtsszenarien (z. B. Podiumsdiskussion, Talkshow, Planspiel) • moderierendesSprechen auch in komplexeren Gesprächsrunden; fassen gegensätzliche Positionen zusammen und formulieren Kompromisse
beurteilen die Glaubwürdigkeit und Verwendbarkeit erhaltener Informationen
analysieren Gesprächssituationen anhand ausgewählter Kriterien oder auf der Grundlage eines Kommunikationsmodells
Vor anderen sprechen (monologisches Sprechen) · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
kennen die Anforderungen und Erwartungen an die/den Sprecherin/Sprecher in vertrauten schulischen und alltäglichen mündlichen Kommunikationssituationen (z. B. Arbeitsergebnisse vorstellen, Textinhalte wiedergeben, in privaten Situationen berichten)
nutzen zur Vorbereitung ihres Sprechens geübte Strategien und Hilfsmittel, z. B. vorstrukturierte Erzählpläne, Lückentexte, ausgewählte Formulierungsbausteine
kennen Mittel zur Reduzierung von Sprechängstlichkeit (z. B. Ritualisierung von Vortragstechniken, Üben in Kleingruppen, evtl. auch Entspannungsübungen und Atemtechniken) und wenden diese an
beachten beim Vortragen vor anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster: • Vorlesen eigener und geübter (literarischer und pragmatischer) Texte anderer Autoren; sie achten insbesondere auf Gliederungssignale im Text
veranschaulichen unter Anleitung wesentliche Inhalte mittels einfacher Präsentationsmedien (z. B. Plakate, Bilder, Folien, digitale Medien)
setzen Körperhaltung, Aussprache und Stimme gezielt ein
zeichnen eigene Beiträge (z. B. Kurzvorträge, Booktubes) digital auf und nutzen das Aufgezeichnete, um über die Wirkung der Beiträge zu sprechen
hören ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bei Rückmeldungen und Fragen (gesteuert durch individuelle Schwerpunktsetzungen) zu und reagieren angemessen darauf
Jahrgangsstufen 7 und 8
kennen die Anforderungen und Erwartungen an den Sprecher in vertrauten schulischen und alltäglichen sowie in öffentlichen Kommunikationssituationen mit definiertem Rahmen (z. B. Klassensprecherversammlung, Kundgebung)
nutzen zur Vorbereitung ihres Sprechens vorgegebene Strategien und Hilfsmittel, z. B. Mindmap, Stichwortzettel, Lückentexte
wenden Mittel zur Reduzierung von Sprechängstlichkeit (z. B. Ritualisierung von Vortragstechniken, Üben in Kleingruppen, evtl. auch Entspannungsübungen und Atemtechniken) zunehmend eigenständig an
• klares und strukturiertes Berichten (z. B. über Arbeitsergebnisse) • Erklären (z. B. alltägliche Phänomene, Wortschreibungen), • klares und strukturiertes Präsentieren/Referieren von überschaubaren Themen (z. B. Buchvorstellungen, Autorenporträts, Sachthemen wie beachtenBerufsbilder)beim Vortragen vor anderen geübte und vorgegebene Handlungs- • folgerichtiges erzählendesSpremuster: chen mit Hilfe vorgegebener Erzähl- • gerüste/-pläne,weitgehend flüssigesangeregtunddurchsinnbeton-eigenetes VorlesenErlebnissegeübterund Erfahrungenund didaktischoderaufbereiteterErzählimpulseungeübter(z. B.literarischerBilder, Kriminalfall,und pragmatischerZeitungsmeldung)Texte; sie achten insbesondere auf Gliederungssignale im Text und setzen sprachliche Ausdrucksmittel (z. B. Pausen, Sprechtempo, Lautstärke) unterstützend ein • auswendiges Vortragen literarischer Texte (z. B. Gedichte)
veranschaulichen unter Anleitung wesentliche Inhalte mittels verschiedener Präsentationsmedien (z. B. Plakate, Bilder, Folien, Schaubilder, digitale Präsentationen)
nutzen ausgewählte non- und paraverbale Mittel zur effektiven Vermittlung von Inhalten und zur Unterstützung der Verständlichkeit ihres Vortrags
zeichnen eigene Beiträge digital auf (z. B. Kurzvorträge, Präsentationen) und überarbeiten diese
hören ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bei Rückmeldungen und Fragen (gesteuert durch individuelle Schwerpunktsetzungen) zu und reagieren angemessen darauf
Jahrgangsstufen 9 und 10
kennen die Anforderungen und Erwartungen an den Sprecher in vertrauten schulischen und alltäglichen sowie in öffentlichen Kommunikationssituationen mit definiertem Rahmen (z. B. Abschlussfeier)
nutzen zur Vorbereitung ihres Sprechens vorgegebene Strategien und Hilfsmittel, z. B. Mindmap, Stichwortzettel, Karteikarten, Textmarkierungen,
wenden Mittel zur Reduzierung von Sprechängstlichkeit (z. B. Ritualisierung von Vortragstechniken, Üben in Kleingruppen, evtl. auch Entspannungsübungen und Atemtechniken) eigenständig und zur Situation passend an
beachten beim Vortragen vor anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster: • flüssiges und sinnbetontes Vorlesen geübter und ungeübter (literarischer und pragmatischer) Texte; sie achten insbesondere auf Gliederungssignale im Text und setzen sprachliche Ausdrucksmittel (z. B. Pausen, Sprechtempo, Lautstärke, Rhythmus, Intonation) unterstützend ein • weitgehend flüssiges szenisches Vortragen von dialogischen Texten unter Einsatz grundlegender sprecherischer Mittel (z. B. Tempo, Intonation)
informierendesSprechen vor Mitschülerinnen und Mitschülern in Unterrichtsbeiträgen, Gruppen- oder Partnerarbeiten; z. B.: • klares und strukturiertes Beschreiben (z. B. komplexere Bilder, Grafiken, Diagramme, Vorgänge, Personen, Situationen, Beziehungskonstellationen)
veranschaulichen wesentliche Inhalte zielgerichtet, adressatenkreis- und situationsbezogen mittels verschiedener Präsentationsmedien (z. B. Folien, Schaubilder, Erklärvideos, digitale Präsentationen)
nutzen non- und paraverbale Mittel zur effektiven Vermittlung von Inhalten und zur Unterstützung der Verständlichkeit ihres Vortrags und binden die Zuhörerinnen und Zuhörer gezielt ein (z. B. durch Fragen)
zeichnen eigene Beiträge digital auf, (z. B. Kurzvorträge, Präsentationen), reflektieren und überarbeiten diese
hören bei Rückmeldungen und Fragen aktivzu und reagieren angemessen darauf
antizipieren zunehmend mögliche Verständnisschwierigkeiten ihnen bekannter Zuhörerinnen und Zuhörer und planen passende Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. analoge oder digitale Visualisierungen)
Vor anderen sprechen (monologisches Sprechen) · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
nutzen auch Strategien und Hilfsmittel wie z. B. Mindmap, Stichwortzettel, Karteikarten, Erzählplan, Textmarkierungen, Formulierungsbausteine und Strukturierungshilfen
beachten beim Vortragen vor anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster: • unterstützender Einsatz einfacher sprachlicher Ausdrucksmittel (z. B. Pausen, Sprechtempo, Lautstärke) beim Vorlesen dieser Texte
gestalten diese Präsentationsmedien selbstständig
verbessern ihre Beiträge auf der Grundlage des digital Aufgezeichneten
hören ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bei Rückmeldungen und Fragen zu und reagieren angemessen darauf
Jahrgangsstufen 7 und 8
nutzen auch Strategien und Hilfsmittel wie z. B. Karteikarten, Textmarkierungen, Kurzzusammenfassungen
• klares und strukturiertes Berichten (z. B. auch über Ereignisse in Form eines Radioberichts), • Erklären (z. B. auch naturwissenschaftliche Phänomene, grammatische Phänomene) beachten beim Vortragen vor anderen geübte und vorgegebene Handlungs- • folgerichtiges, anschauliches und muster: spannendes erzählendesSpre- • chen,auch unterstützenderangeregt durchEinsatzeigene Erlebnissesprachlicherund ErfahrungenAusdrucksmitteloder Erzäh-beim limpulseVorlesen wie z. B. Rhythmus und Intonation • auswendiges Vortragen literarischer Texte (auch z. B. Balladen, Auszüge aus dialogischen Texten)
veranschaulichen wesentliche Inhalte auch mittels Erklärvideos
nutzen non- und paraverbale Mittel zur effektiven Vermittlung von Inhalten und zur Unterstützung der Verständlichkeit ihres Vortrags
hören bei Rückmeldungen und Fragen zu und reagieren angemessen darauf
Jahrgangsstufen 9 und 10
wählen selbstständig eine geübte Strategie aus
beachten beim Vortragen vor anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster und deren Mischformen
(z. B. auch durch vorbereitete Arbeitsaufträge, ein vorbereitetes Quiz)
Vor anderen sprechen (monologisches Sprechen) · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
nutzen z. B. auch Kurzzusammenfassungen
beachten beim Vortragen vor anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster: • weitgehend flüssiges und sinnbetontes Vorlesen auch ungeübter (literarischer und pragmatischer) Texte
wählen diese Präsentationsmedien selbstständig aus
setzen die Modulation der Stimme wirkungsvoll ein und binden die Zuhörerinnen und Zuhörer zunehmend durch Blickkontakt ein
Jahrgangsstufen 7 und 8
ermitteln grundsätzliche Unterschiede in den Anforderungen und Erwartungen an den Sprecher
vergleichen diese Strategien und Hilfsmittel hinsichtlichihrer Eignung für den jeweiligen Sprechanlass
beachten beim Vortragen vor anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster und deren Mischformen: • deutendes Vorlesen literarischer Texte unter Beachtung von rhythmischen, dynamischen und methodischen Aspekten • wirkungsvolles auswendiges Vortragen literarischer Texte
• klares und strukturiertes Präsentieren/Referieren (z. B. auch Buchvorstellungen in Form von Booktubes)
setzen Präsentationsmedien sach-, situations- und adressatenkreisbezogen ein
binden die Zuhörerinnen und Zuhörer gezielt ein, z. B. auch durch Fragen
antizipieren zunehmend mögliche Verständnisschwierigkeiten ihnen bekannter Zuhörerinnen und Zuhörer und planen passende Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. analoge oder digitale Visualisierungen)
Jahrgangsstufen 9 und 10
ermitteln grundsätzliche Unterschiede in den Anforderungen und Erwartungen an den Sprecher und berücksichtigen diese
beurteilen die Eignung und Effizienz dieser Strategien und Hilfsmittel für den jeweiligen Sprechanlass
beachten beim Vortragen vor anderen geübte und vorgegebene Handlungsmuster und deren Mischformen • deutendesVorlesen auch komplexerer, verdichteter literarischer Texte unter Beachtung von rhythmischen, dynamischen und methodischen Aspekten • szenischesVortragen (auch Akzentuierung, Körpersprache)
reflektieren die Eignung und Effizienz analoger und digitaler Präsentationsmedien
antizipieren zunehmend auch mögliche Verständnisschwierigkeitenihnen weniger vertrauter Zuhörerinnen und Zuhörer
SzenischesSpielen · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
stellen überschaubare eigene Erlebnisse nach vorgegebenem Muster szenisch dar
übernehmen Rollen, um altersgemäße, überschaubare Texte oder Textausschnitte (z. B. Witze, Märchen) angeleitet szenisch nachzuspielen
lassen sich auf eine Rolle ein
erweitern ihre Empathiefähigkeit, indem sie sich in die Lage realer Personen oder literarischer Figuren versetzen und übernehmen im Spiel mit Hilfe von vorstrukturierten Rollenbeschreibungen deren Rollen
setzen einfache gestalterische Möglichkeiten ein (z. B. Sprechtempo, Lautstärke, Mimik, Gestik)
geben den Mitschülerinnen und Mitschülern eine subjektive wertschätzende Rückmeldung zum Spiel anhand von einzelnen ausgewählten Kriterien oder sie geben anhand ausgewählter Spielausschnitte Rückmeldung zur Darstellung
Jahrgangsstufen 7 und 8
stellen eigene Erlebnisse und vorgegebene Situationen szenisch dar
stellen Texte oder Textausschnitte szenisch dar
unterscheiden zwischen Darstellendem und der eingenommenen Rolle
erweitern ihre Empathiefähigkeit: Sie übernehmen die Rollen von Figuren (aus Situationen des Alltags oder aus literarischen Vorlagen), um Handlungsmotive und –muster bzw. Gesprächsverläufe zu verdeutlichen und Handlungssituationen zu erproben.
setzen gestalterische Möglichkeiten wie z. B. Aussprache, Lautstärke, Tempo, Körperhaltung, Mimik, Gestik und ggf. Medien gezielt ein
geben ihren Mitschülerinnen und Mitschülern nach ausgewählten Kriterien Rückmeldung (z. B. mit Hilfe eines Beobachtungsbogens) und gehen dabei auf verschiedene Aspekte der Darstellung ein
Jahrgangsstufen 9 und 10
nutzen das szenische Spiel als Möglichkeit, Haltungen und Handlungsmuster darzustellen
stellen Texte oder Textausschnitte szenisch dar und erproben dabei alternative Darstellungsmöglichkeiten
beschreiben offensichtliche Merkmale der übernommenen Rolle weitestgehend selbstständig
erweitern ihre Empathiefähigkeit; sie entwickeln innerhalb übernommener Figurenrollen diverse Möglichkeiten zur Erprobung von Handlungsalternativen
setzen Aussprache, Lautstärke, Tempo, Körperhaltung, Mimik, Gestik und ggf. Medien gezielt ein
geben anderen gezielte kriterienorientierte Rückmeldungen zu deren szenischer Darstellung
SzenischesSpielen · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
stellen auch überschaubare vorgegebene Situationen angeleitet szenisch dar
übernehmen im Spiel entsprechende Rollen und bereiten diese selbstständig vor
nutzen das szenische Spiel, um Handlungsmotive nachzuvollziehen und zu verdeutlichen bzw. aus vorgegebenen Handlungsmöglichkeiten Handlungsalternativen zu erproben
geben den Mitschülerinnen und Mitschülern zu einzelnen Spielausschnitten oder im Blick auf einzelne ausgewählte Kriterien Rückmeldung zur Darstellung
Jahrgangsstufen 7 und 8
nutzen das szenische Spiel auch als Möglichkeit, Haltungenund Handlungsmuster darzustellen
erproben alternative Darstellungsmöglichkeiten eines Textes oder Textausschnittes
beschreiben offensichtliche Merkmale der Rolle weitestgehend selbstständig
entwickeln zur Erprobung von Handlungsalternativen diverse Möglichkeiten eigenständig
setzen die genannten Gestaltungselemente auch bei zunehmend komplexeren Spielsituationen gezielt ein
geben anderen kriterienorientierte Rückmeldungen zu deren szenischer Darstellung
Jahrgangsstufen 9 und 10
nutzen insbesondere das Rollenspiel auch als Möglichkeit zur Konfliktlösung und zur Erprobung des Zwischenmenschlichen
reflektieren die übernommene Rolle kritisch und verändern diese ggf.
reflektieren ihre eigenen Gefühle und Gedanken bei der Durchführung des szenischen Spiels
reflektieren die Wirkung ihres Spiels angeleitet
nutzen das Feedback anderer zur Verbesserung der eigenen szenischen Darstellung
SzenischesSpielen · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
stellen überschaubare eigene Erlebnisse und vorgegebene Situationen frei dar
spielen altersgemäße, überschaubare Texte oder Textausschnitte frei nach
entwickeln zur Erprobung von Handlungsalternativen diverse Möglichkeiten eigenständig
setzen auch Körperhaltung, Stimmmodulation und ggf. Medien gezielt ein
Jahrgangsstufen 7 und 8
nutzen insbesondere das Rollenspiel auch als Möglichkeit zur Konfliktlösung und zur Erprobung des Zwischenmenschlichen
nutzen die szenische Darstellung zur Textdeutung
reflektieren die übernommene Rolle kritisch und verändern diese ggf.
formulieren ihre eigenen Gefühle und Gedanken bei der Durchführung des szenischen Spiels
reflektieren angeleitet die Wirkung ihres Spiels
nutzen das Feedback anderer zur Verbesserung der eigenen szenischen Darstellung
Jahrgangsstufen 9 und 10
erproben und reflektieren im szenischen Spiel auch verschiedene Lebenswelten und alternative Lebensentwürfe
nutzen die szenische Darstellung zur Textdeutung
nehmen ggf. Unterschiede zwischen der eingenommenen Rolle und eigenen Werten und Überzeugungen wahr
reflektieren die Eignung der verwendeten Kriterien zum Feedback
Über Schreibfertigkeiten verfügen · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
schreiben in lesbarer Handschrift
schreiben kurze Texte auch auf einer Tastatur / auf einem Tablet
nutzen digitale Lernumgebungen (z. B. Lernplattformen) mit Hilfe
unterscheiden grundsätzliche Schreibabsichten (Erzählen, Informieren, Argumentieren)
gestalten Texte zu vorgegebenen und geübten Schreibanlässen zweck- und adressatenkreisgerecht
strukturieren den Text formal (Blattaufteilung, Rand, Überschriften)
können vereinfachte Formulare richtig ausfüllen
kennen die Grundlagen der Arbeit mit Textverarbeitungsprogrammen (z. B. Dokumente anlegen und speichern, einfache Formatierungen vornehmen)
nutzen ausgewählte Vorlagen und Muster digitaler Textverarbeitungsprogramme für einfache und standardisierte Textgestaltungen
Jahrgangsstufen 7 und 8
schreiben flüssig in gut lesbarer Handschrift und in angemessenem Tempo
schreiben kurze Texte auch auf einer Tastatur / auf einem Tablet in angemessener Geschwindigkeit
nutzen digitale Lernumgebungen (z. B. Lernplattformen)
unterscheiden grundsätzliche Schreibabsichten (z. B. Informieren, Argumentieren, Interpretieren)
gestalten Texte zu geübten und bekannten Schreibanlässen zweck- und adressatenkreisgerecht
strukturieren den Text auf der Grundlage vorgegebener standardisierter Muster formal angemessen(Blattaufteilung, Rand, Überschriften)
können Formulare (je nach Schulprofil z. B. auch aus dem Umfeld der Bewerbung) analog und digital richtig ausfüllen
nutzen standardisierte Layout-Vorlagen zur Gestaltung konkreter Textsorten (z. B. offizieller Brief, Lebenslauf, Bewerbung) mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms
wissen, in welchen Standardsituationen verschiedene digitale Kommunikationsmittel (z. B. E-Mails, soziale Medien) verwendet werden können, und nutzen diese Möglichkeiten in vorgegebenen situativen Arrangements
nutzen ansatzweise und gegebenenfalls mit Unterstützung digitale Formate zur Information und Präsentation (z. B. Arbeit mit Präsentationsprogrammen)
Jahrgangsstufen 9 und 10
schreiben routiniert in gut lesbarer, individueller und charakteristischer Handschrift und in angemessenem Tempo
schreiben in angemessener Geschwindigkeit Texte auf einer Tastatur; sie nehmen das Schreiben am Computer und mit Textverarbeitungsprogrammen als selbstverständliche, regelmäßig praktizierte Schreibsituation wahr
nutzen digitale Lernumgebungen (z. B. Lernplattformen)
gestalten Texte zu schulischen und zu einfachen alltäglichen Schreibanlässen zweck- und adressatenkreisgerecht
strukturieren den Text inhaltlich und formal; sie kennen und nutzen standardisierte und geübte Gestaltungsmöglichkeiten (z. B. Aufteilungen in Absätze und Spalten, Hervorhebungen durch Markierungen, farbliche Gestaltungen)
können Formulare aus dem Kontext realistischer alltäglicher Verwaltungssituationen analog und digital richtig ausfüllen
kennen und beachten Regeln und Gepflogenheiten bei der Gestaltung konkreter Textsorten(z. B. offizieller Brief, Lebenslauf, Bewerbung) mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms
nutzen einfache und geübte Layoutierungsmöglichkeiten von Textverarbeitungsprogrammen zur Gestaltung von Texten
verfügen über Kriterien zur Entscheidung, wann digitale Kommunikationsmittel (z. B. E-Mails) genutzt werden können
verwenden der Situation und dem Adressatenkreis angemessene digitale Formate zur Information und Präsentation (z. B. Vortragsfolien, Blogs)
Über Schreibfertigkeiten verfügen · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
schreiben flüssig in gut lesbarer Handschrift und in angemessenem Tempo
strukturieren den Text formal und inhaltlich (Absätze)
(auch Interpunktionsregeln beachten, elementare Layout-Techniken einsetzen)
nutzen Vorlagen und Muster digitaler Textverarbeitungsprogramme
Jahrgangsstufen 7 und 8
schreiben in gut lesbarer, individueller und charakteristischer Handschrift und in angemessenem Tempo
kennen und nutzen auch elementare Formatierungsregeln und Layout-Techniken
(auch Appellieren)
kennen Regeln zur strukturierten formalen und inhaltlichen Gestaltung eines Textes und wenden diese an (z. B. auch Absätze)
wissen, in welchen Standardsituationen verschiedene digitale Kommunikationsmittel verwendet werden können und welche stilistischen und formalen Anforderungen damit verbunden sind, und nutzen diese Möglichkeiten
nutzen digitale Formate zur Information und Präsentation (z. B. auch Gestaltung von Homepage-Beiträgen, Web-Beiträge, Stop-Motion-Filme)
Jahrgangsstufen 9 und 10
(z. B. auch Einfügen von Zwischenüberschriften)
verändern diese Regeln und Gepflogenheiten auch adressatenkreis- und situationsgemäß
(z. B. auch Thesenpapiere, Erklärvideos, Wikis, Filme)
wissen auch, welche stilistischen und formalen Anforderungen damit verbunden sind
Über Schreibfertigkeiten verfügen · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
ergänzen vorgegebene Schreibmuster zu diesen Schreibanlässen auch schon eigenständig und kreativ(z. B. durch einen erweiterten Wortschatz, komplexere Satzmuster, kleinere Variationen beim Textaufbau)
nutzen Textverarbeitungsprogramme ansatzweise selbstständig, zielgerichtet und kreativ
binden vorgegebene Präsentationen bzw. Elemente (z. B. einzelne Folien) in ihre Präsentationen ein
Jahrgangsstufen 7 und 8
wissen, dass es hinsichtlich der Schreibabsicht auch Mischformen geben kann (z. B. informierende Einleitungen argumentierender Texte)
(z. B. auch Zwischenüberschriften, Einleitungen, Überleitungen, Zusammenfassungen)
kennen und beachten Regeln und Gepflogenheiten bei der Gestaltung konkreter Textsorten(z. B. offizieller Brief, Lebenslauf, Bewerbung) mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms und verändern diese adressatenkreis- und situationsgemäß
verfügen über Kriterien zur Entscheidung, wann digitale Kommunikationsmittel genutzt werden können und welche stilistischen und formalen Anforderungen damit verbunden sind
verwenden der Situation und dem Adressatenkreis angemessene digitale Formate zur Information und Präsentation
Jahrgangsstufen 9 und 10
kennen und schätzen den Wert einer eigenen Handschrift und des handschriftlichen Schreibens, insbesondere verfassen sie Mitschriften von Unterrichtsstunden und Referaten sowie Exzerpte auch handschriftlich
erfassen auch bei komplexeren, nicht didaktisierten Schreibanlässen den Zweck und den Adressatenkreis eines Textes und gestalten den Text entsprechend
strukturieren den Text inhaltlich und formal; sie kennen und nutzen Gestaltungsmerkmale zweckentsprechend, wirkungsvoll und kreativ
nutzen unterschiedliche Möglichkeiten von Textverarbeitungsprogrammen (z. B. Layout, grafische Elemente) kreativ zur wirkungsvollen Gestaltung von Texten
nutzen digitale Formate zur Information und Präsentation auch in umfangreicheren Vortragssituationen selbstständig und reflektiert
Richtig schreiben · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
schreiben einfache Texte fehlerfrei ab
schreiben – aufbauend auf den Grundschulwortschatz – orthografisch weitestgehend sicher
verfügen über orthografisches Regel- und Strukturwissen in ausgewählten und geübten Themenbereichen (Grundlagen der Groß-/Kleinschreibung und der silbischen Durchgliederung; Dehnung und Schärfung, s-Schreibung, Erkennen von Wortgrenzen, Silbentrennung am Zeilenende)
wenden grundlegende Rechtschreibstrategien an (z. B. Aussprechen von Vergleichspaaren, Ableiten und Verlängern, Orientieren an Wortverwandtschaften, Nutzen grammatischen Wissens) und nutzen Rechtschreibhilfen (z. B. Nachschlagen, Nutzen der digitalen Rechtschreibkorrektur)
wenden einfache Regeln der Zeichensetzung an (v. a. bei: Satzschluss, Aufzählung, wörtlicher Rede)
können ein Rechtschreibwörterbuch nutzen (Beherrschen der alphabetischen Sortierung, Suchen mit Hilfe von Leitwörtern)
wenden ausgewählte und geübte Verfahren und Strategien zur Fehlerreduzierung an
entwickeln eine Motivation für normgerechtes Schreiben
Jahrgangsstufen 7 und 8
schreiben in einem erweiterten Wortschatz orthografisch sicherer
verfügen über orthografisches Regel- und Strukturwissen (Groß-/Kleinschreibung bei Nominalisierungen von Verben und Adjektiven, Eigennamen und geo-
wenden grundlegende Rechtschreibstrategien an (z. B. die Beachtung phonologischer und morphologische Prinzipien) und nutzen Rechtschreibhilfen (z. B. Nachschlagen, Nutzen der digitalen Rechtschreibkorrektur)
wenden Regeln der Zeichensetzung an (z. B. Zeichensetzung bei Gliedsätzen)
erkennen unter Anleitung Fehler in Texten und bestimmen Fehlerschwerpunkte
nutzen digitale Möglichkeiten (Korrekturfunktion am Textverarbeitungsprogramm, Lernsoftware) zur Diagnose eigener Fehlerschwerpunkte und zur individuellen Übung
entwickeln eine Motivation und ein Bewusstsein für normgerechtes Schreiben
Jahrgangsstufen 9 und 10
schreiben didaktisch aufbereitete Texte orthografisch weitestgehend sicher
verfügen über orthografisches Regel- und Strukturwissen zu allen Bereichen der Rechtschreibung; insbesondere schreiben sie auch vorab geübte Fremdwörter und Fachbegriffe richtig
wenden grundlegende Rechtschreibstrategien an (z. B. die Beachtung phonologischer und morphologische Prinzipien) und nutzen Rechtschreibhilfen (z. B. Nachschlagen, Nutzen der digitalen Rechtschreibkorrektur)
wenden die gängigen Regeln der Zeichensetzung richtig an (z. B. bei Satzreihen und Satzgefügen, Zitaten und Quellenangaben)
kennen eigene Fehlerschwerpunkte und nutzen passende Rechtschreibstrategien zur Reduzierung der Fehler
nutzen digitale Möglichkeiten (Korrekturfunktion am Textverarbeitungsprogramm, Lernsoftware) zur Diagnose eigener Fehlerschwerpunkte und zur individuellen Übung
besitzen ein Bewusstsein für normgerechtes Schreiben: Sie erfassen den Zweck des richtigen Schreibens für die Lesbarkeit der Texte
Richtig schreiben · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
schreiben Texte fehlerfrei ab
verfügen über orthografisches Regel- und Strukturwissen
(auch Auflösen gängiger Abkürzungen, Erfassen grammatischer Kategorien)
erkennen unter Anleitung Fehler in Texten und bestimmen auch Fehlerschwerpunkte
Jahrgangsstufen 7 und 8
schreiben didaktisch aufbereitete Texte orthografisch weitestgehend sicher
(auch Groß-/Kleinschreibung bei Zeitangaben, Schreibung von geläufigen Fremdwörtern und Fachbegriffen, Getrennt- und Zusammenschreibung)
(auch Anführungszeichen bei wörtlichen Zitaten)
kennen typische Fehlerschwerpunkte und nutzen dazu passende Rechtschreibstrategien zur Reduzierung der Fehler
entwickeln ein differenzierteres Bewusstsein für normgerechtes Schreiben: Sie erfassen den Zweck des richtigen Schreibens für die Lesbarkeit der Texte, aber auch als Wertschätzung gegenüber der Leserin und dem Leser
Jahrgangsstufen 9 und 10
schreiben Texte orthografisch sicher
verfügen über orthografisches Regel- und Strukturwissen zu allen Bereichen der Rechtschreibung; insbesondere leiten sie die Schreibung von ungeübten Fremdwörtern und Fachbegriffen mit Hilfe des erworbenen Regelwissens richtig ab
(z. B. auch bei Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen)
sind sensibel für allgemeine typische und eigene Fehlerschwerpunkte und prüfen Schreibprodukte entsprechend; sie kennen und nutzen passende Rechtschreibstrategien zur Reduzierung der Fehler
wissen, dass Sprach- und Schriftnormen Ergebnisse einer sprachgeschichtlichen Entwicklung sind, und kennen einzelne Stationen dieser Entwicklung
besitzen ein differenzierteres Bewusstsein für normgerechtes Schreiben; sie erfassen den Zweck des richtigen Schreibens auch als Wertschätzung gegenüber der Leserin bzw. dem Leser
Richtig schreiben · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
schreiben auch besondere Rechtschreibphänomene (z. B. Nominalisierungen) richtig
entwickeln eine erste Fehlersensibilität, indem sie die korrekte Schreibung eigener und fremder Texte prüfen, Fehler erkennen und zur Bestimmung von Fehlerschwerpunkten nutzen können
Jahrgangsstufen 7 und 8
schreiben – auch nicht didaktisierte – Texte orthografisch sicher
(auch Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen, Einfügen von Appositionen)
sind sensibel für allgemeine typische und eigene Fehlerschwerpunkte und prüfen Schreibprodukte entsprechend
entwickeln ein differenzierteres Bewusstsein für normgerechtes Schreiben auch als Ausdruck des Bildungsniveaus des Schreibers
Jahrgangsstufen 9 und 10
nutzen Satzzeichen zur wirkungsvollen, zweck- und adressatenkreisgerechten Gestaltung von Schreibprodukten (z. B. auch bei Parenthesen, Interjektionen)
nutzen geübte Rechtschreibstrategien eigenständig zur Prüfung und Überarbeitung eigener und fremder Schreibprodukte
kennen sprachgeschichtliche Hintergründe der Entstehung orthografischer Normen und verstehen die Orthografie als Beispiel und Ergebnis einer gewachsenen Sprach- und Schriftkultur
entwickeln Motivation und Bewusstsein für normgerechtes Schreiben sowohl aufgrund pragmatischer wie sprachgeschichtlicher und kultureller Ursachen
Texte planen und entwerfen · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
verstehen eine musterhafte Schreibaufgabe, bei der die Situation, der Schreibzweck, die zugehörende Sprech- und Schreibabsicht (v. a. Informieren, Erzählen, Erklären, Überzeugen), der Adressatenkreis und die erforderliche Textsorte geübt und vorgegeben sind
kennen und nutzen Methoden zur Ideenfindung, zur Stoffsammlung und -sortierung (z. B. Cluster, Mind-Map, Stichwortzettel)
beziehen innerhalb konkreter Aufgabenstellungen Materialien (z. B kurze Texte, Bilder) in die Textplanung ein
verfügen über standardisierte Muster zur Planung der geforderten Textsorte (Erzählungen, informierende und in reduzierter Form auch argumentierende Texte)
sammeln und gliedern mit Hilfe den Stoff zur Erstellung eines Schreibplans
bringen sich auch in kooperative Entwurfs- und Planungsprozesse ein
Jahrgangsstufen 7 und 8
erfassen die zu einer Schreibaufgabe gehörende Situation, den Schreibzweck, die zugehörende Sprech- und Schreibabsicht (v. a. Informieren, Erzählen, Erklären, Argumentieren), den Adressatenkreis und die erforderliche Textsorte
wenden vorgegebene gelernte und geübte Planungsstrategien auf neue Schreibaufgaben an
erfassen und verstehen Informationen unterschiedlicher Form (z. B. aus Texten, Grafiken, Bildern) – insbesondere auch aus dem Internet – und beziehen sie angemessen in den Schreibprozess ein
kennen und nutzen Methoden zur Ideenfindung, zur Stoffsammlung und zur Sortierung (z. B. Cluster, Mind-Map, Stichwortzettel)
erstellen einen Schreibplan: Sie wählen Inhalte aus und ordnen diese hinsichtlich der Intention, des Themas und des Adressatenkreises in vorgegebene Strukturen; insbesondere ordnen sie in argumentierenden Texten Argumente nach vorgegebenen Schemata
bringen sich in kooperative Entwurfs- und Planungsprozesse ein
Jahrgangsstufen 9 und 10
leiten die zu einer Schreibaufgabe gehörende Sprech- und Schreibabsicht, den Adressatenkreis und die erforderliche Textsorte selbstständig aus der Situation ab
unterscheiden dabei die Schreibabsichten (z. B. Informieren, Argumentieren)
kennen und berücksichtigen die Merkmale des Schreibens in bestimmten Medien (z. B. Print- und Online-Zeitungen, Blogs und Online-Kommentaren)
reflektieren die Reichweite und die damit verbundenen Chancen und Gefahren von Veröffentlichungen in digitalen Medien
finden und nutzen Informationen aus unterschiedlichen Quellen und beziehen sie angemessen in den Schreibprozess ein; insbesondere verfügen sie über Strategien zur Internetrecherche
nutzen weiterhin Schreibplänezur Planung und Vorbereitung der Schreibprodukte; sie gestalten diese Pläne individuell und pragmatisch (z. B. durch Stichwörter oder Symbole)
ordnen Argumente aufgrund geübter inhaltlicher und formaler Kriterien
gewichten und sortieren die Argumente nach vorgegebenen Mustern
bringen sich auch in kooperative Entwurfs- und Planungsprozesse ein
Texte planen und entwerfen · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
erfassen und verstehen einfache Zusatzinformationen – etwa zur Situation oder zum Adressatenkreis – und beziehen diese in den Schreibprozess ein
(z. B. auch einfache Schaubilder)
(auch argumentierende und instruierende Texte)
erstellen einen Schreibplan, indem sie den Stoff nach geübten Kriterien sammeln und gliedern, etwa in Orientierung an der Struktur des zu Beschreibenden (z. B. Sortierung nach Oberbegriffen, Orientierung an zeitlichen Abfolgen, Vorgehen „vom Großen zum Kleinen“)
Jahrgangsstufen 7 und 8
sie ordnen auch in argumentierenden Texten Argumente aufgrund eigener Schwerpunktsetzungen
Jahrgangsstufen 9 und 10
(auch Appellieren, Untersuchen und Gestalten)
finden und nutzen Informationen aus unterschiedlichen Quellen – insbesondere auch aus dem Internet; sie werten gefundene Informationen hinsichtlich deren Eignung zur Bearbeitung der Schreibaufgabe aus und beziehen die Ergebnisse in den Schreibprozess ein
verbinden Argumente mit Gegenargumenten; sie gewichten und sortieren die Argumente und Gegenargumente nach vorgegebenen Mustern (z. B. „Sanduhr“- oder „Ping-Pong“-Muster)
Texte planen und entwerfen · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
erfassen die zu einer Schreibaufgabe gehörende Situation, den Schreibzweck, die zugehörende Sprech- und Schreibabsicht, den Adressatenkreis und die erforderliche Textsorte auch schon selbstständig
erstellen einen Schreibplan: Sie sammeln und gliedern auch komplexere Stoffe
Jahrgangsstufen 7 und 8
wissen, dass es hinsichtlich der Schreibabsicht auch Mischformen geben kann (z. B. informierende Einleitungen argumentierender Texte)
wenden gelernte und geübte Planungsstrategien selbstständig an und übertragen und modifizieren sie in anspruchsvolleren Schreibaufgaben
werten Informationen unterschiedlicher Herkunft und Qualität - insbesondere auch aus dem Internet - hinsichtlich deren Relevanz und Eignung zur Bearbeitung der Schreibaufgabe aus und beziehen die Ergebnisse in den Schreibprozess ein
sammeln und gliedern Inhalte auch, wobei sie eigenständige Gewichtungen, Umstrukturierungen, Zusammenfassungen und Kürzungen vornehmen; insbesondere ordnen sie in argumentierenden Texten Argumente aufgrund ihrer Stichhaltigkeit (Kriterien sind etwa: allgemeine Bekanntheit, Gültigkeit oder Überprüfbarkeit)
Jahrgangsstufen 9 und 10
erfassen und berücksichtigen auch anspruchsvollere Lesersituationen (z. B. heterogene Leserschaft, unbekannte Leserschaft, kritische Leserschaft …)
erfassen und unterscheiden die zur Schreibaufgabe passende Schreibabsicht, auch wenn es sichum Mischformen der standardisierten Textsorten handelt (z. B. informierende Texte mit persuasiver Tendenz)
kennen und berücksichtigen die gängigen Schreib- und Lesesituationen dieser Medien und die Anforderungen an die jeweils definierten Textsorten (z. B. journalistische Textsorten)
nutzen umfassend und selbstständig unterschiedliche Informationsquellen – insbesondere auch das Internet; sie werten gefundene Informationen hinsichtlichderen Qualität sowie der Relevanz und Eignung zur Bearbeitung der Schreibaufgabe aus und beziehen die Ergebnisse in den Schreibprozess ein
ordnen Argumente selbstständig ziel-, adressatenkreis- und situationsbezogen
• Journalistische Texte mit unterschiedlichen Sprechabsichten (z. B. auch Kommentar, Glosse) • Informierende Texte aus authentischen alltäglichen Kommunikationssituationen (z. B. auch Wiki) verbinden Argumente mit Gegenargumenten; sie gewichten und sortieren die Argumente und Gegenargumente aufgrund beabsichtigter Wirkungen, dabei nutzen sie geübte Strategien und Muster • Sichernde Texte (z. B. auch Essay)
Texte formulieren · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
setzen einen Schreibplan gedanklich geordnet, verständlich und strukturiert in einen Fließtext um und berücksichtigen dabei die Situation und den Adressatenkreis
orientieren sich an vorgegebenen Aufbaumustern
gestalten Texte zu folgenden Bereichen: • ErzählendesSchreiben nach Vorgaben / nach eigenen Erlebnissen: sie achten insbesondere auf Ausschmückungen, Spannungsaufbau, Verwendung einer klaren Perspektive, Wechsel zwischen Erzählen und wörtlicher Rede • InformierendesSchreiben in Berichten (z. B. Erlebnisbericht, Unfallbericht) und Beschreibungen (z. B. Gegenstands-, Vorgangs- und Personenbeschreibung): sie achten insbesondere auf einen linearen Aufbau und auf Sachlichkeit • ErklärendesSchreiben / InstruierendesSchreiben (z. B. Anleitung, Rezept): sie achten insbesondere auf sachlogische Anordnung, ausgewählte Fachbegriffe, Nachvollziehbarkeit • Variation/Nachahmung literarischer Texte (z. B. Fabel, Märchen) • Freie/freiere Schreibformen – im Kontext des handlungs- und produktionsorientierten
Meinungen äußern und Stellung nehmen in einfachen und konkreten Entscheidungssituationen (z. B. in einfachen Abfragen) • Briefe/E-Mails/Textnachrichten schreiben (auch zwischen privatem und formellem Brief unterscheiden) • Stichwörter/Notizen anfertigen
formulieren Texte inhaltlich und sprachlich nachvollziehbar und wenden dabei vorgegebene Satzverknüpfungsmuster an
verwenden eine der Textform angemessene Zeitform
nutzen ein vorstrukturiertes lexikalisches und syntaktisches Repertoire zur Umsetzung der passenden Textsorte; insbesondere gestalten sie Erzählungen anschaulich und spannend, Informationen sachlich und eindeutig
formulieren einfache Geschmacksurteile oder formulieren zu Entscheidungssituationen ihre Zustimmung oder Ablehnung
bringen sich auch in kooperative Schreibprozesse ein (z. B. in Schreibkonferenzen)
nutzen – unter Anleitung – digitale Möglichkeiten der Textgestaltung (z. B nutzen sie erste Formatierungsmöglichkeiten)
Jahrgangsstufen 7 und 8
setzen einen Schreibplan gedanklich geordnet, verständlich und strukturiert in einen Fließtext um und berücksichtigen dabei die Situation, den Adressatenkreis und die Absicht
orientieren sich an vorgegebenen Aufbaumustern
gestalten Texte zu folgenden Bereichen: • Informierende Texte – Beschreibungen und Berichte; sie achten insbesondere auf Unterscheidung von Wichtigem und Unwichtigem, Nutzen von Fachbegriffen – Lebensläufe im Kontext eines Bewerbungsschreibens • Materialgestützte informierende und erklärende Texte; sie achten insbesondere auf Auswahl und Schwerpunktsetzung bei der Verwendung des Materials • Sichernde Texte (z. B. Notizen); sie achten insbesondere auf Unterscheidung von Notwendigem und Unwichtigem • Zusammenfassende Texte (z. B. als Inhaltsangabe zu literarischen Texten oder als Zusammenfassung von Sachtexten) • Erzählende Texte; sie achten insbesondere auf Spannungsaufbau
formulieren Texte inhaltlich und sprachlich nachvollziehbar und kohärent; sie verwenden dabei ein vorstrukturiertes Repertoire an Satzverknüpfungen
verwenden gängige und eingeführte Fachbegriffe angemessen
verwenden das textsortenspezifische Tempus
formulieren auf der Grundlage konkreter und ausdrücklicher Aufgabenstellungen eigene Urteile und Standpunkte
verwenden direkte Zitate bei Übernahme von Textauszügen
wenden Zitierregeln an, auch beim Zitieren aus digitalen Quellen
bringen sich auch in kooperative Schreibprozesse ein (z. B. in Schreibkonferenzen)
nutzen – unter Anleitung – digitale Möglichkeiten der Textgestaltung (z. B. nutzen sie erste Formatierungsmöglichkeiten)
Jahrgangsstufen 9 und 10
setzen einen Schreibplan gedanklich geordnet, verständlich und strukturiert in einen Fließtext um und berücksichtigen
orientieren sich an geübten Aufbaumustern
gestalten Texte zu folgenden Bereichen: • Journalistische Texte mit unterschiedlichen Sprechabsichten (z. B. Bericht, Nachricht) • Informierende Texte aus authentischen alltäglichen Kommunikationssituationen (z. B. Lebenslauf) • Schriftliche Analysen – von pragmatischen, auch diskontinuierlichen Texten (z. B. Statistiken, Diagrammen) – von literarischen Texten der verschiedenen Gattungen – auch von Filmen und anderen Medienprodukten (z. B. Computerspielen, Blogs, Graphic Novels) • Schriftliche Deutungen/Interpretationen von literarischen Texten und Filmen • MaterialgestütztesSchreiben informierender und erklärender Texte • Sichernde Texte (z. B. Mitschrift, Zusammenfassung, Protokoll) • Argumentierende Texte (lineare Erörterung und Stellungnahme)
formulieren Texte inhaltlich und sprachlich nachvollziehbar und kohärent; sie nutzen dabei ein vorgegebenes Repertoire an Satzverknüpfungen
verwenden Fachbegriffe sicher und angemessen
verfügen über ein angemessenes lexikalisches und syntaktisches Repertoire zur Umsetzung der passenden Textsorte und Schreibabsicht; sie gestalten ihre Texte entsprechend absichts- und wirkungsvoll
formulieren aufgrund erörternder Schreibaufgaben Zusammenfassungen, eigene Positionen und Bewertungen (z. B. in Form eines Abschlussgedankens)
nutzen geübte standardisierte Techniken zur Übernahme von Textauszügen aus anderen - auch digitalen - Quellen (v. a. direkte Zitate)
kennzeichnen Übernahmen aus Quellen formal einheitlich nach standardisierten Mustern
bringen sich auch in kooperative Schreibprozesse ein (z. B. in Schreibkonferenzen)
nutzen – unter Anleitung – digitale Möglichkeiten der Textgestaltung (z. B. nutzen sie erste Formatierungsmöglichkeiten)
Texte formulieren · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
berücksichtigen dabei auchdie Absicht
orientieren sich an geübten Aufbaumustern
gestalten Texte zu folgenden Bereichen: • ErzählendesSchreiben nach Vorgaben / nach eigenen Erlebnissen: sie achten auch auf die Gestaltung von äußerer und innerer Handlung • InformierendesSchreiben in Berichten und Beschreibungen: sie achten auch auf Adressatenkreisorientierung und Prägnanz • ErklärendesSchreiben / InstruierendesSchreiben (z. B. auch Spielanleitung): sie achten auch auf Präzision, Fachbegriffe, Erklärungen • Freie/freiere Schreibformen – im Kontext des handlungs- und produktionsorientierten Deutschunterrichts(z. B. auch
Meinungen äußern und Stellung nehmen in einfachen und konkreten Entscheidungssituationen (z. B. auch in einem Brief oder in einem Blog)
formulieren Texte inhaltlich und sprachlich nachvollziehbar und kohärent; dabei verfügen sie über ein standardisiertes und geübtes Repertoire an Satzverknüpfungen
verfügen über ein angemessenes lexikalisches und syntaktisches Repertoire zur Umsetzung der passenden Textsorte und Schreibabsicht; insbesondere gestalten sie auch einfacheArgumentationen begründend
Jahrgangsstufen 7 und 8
orientieren sich an geübten Aufbaumustern
gestalten Texte zu folgenden Bereichen: • Informierende Texte – Beschreibungen und Berichte; sie achten auch auf Berücksichtigung einer nachvollziehbaren und sinnvollen Abfolge • Materialgestützte informierende und erklärende Texte; sie achten bei der Verwendung des Materials auch auf eine Auswertung und eine neue, zur Schreibaufgabe passende Anordnung • Sichernde Texte (z. B. Mitschrift, Protokoll); sie achten auch auf Gliederung nach einer nachvollziehbaren Reihenfolge • Zusammenfassende Texte; sie achten auch auf indirekte Rede • Erzählende oder schildernde Texte; sie achten insbesondere auf
sie verfügen dabei auch über ein grundlegendes Repertoire an Satzverknüpfungen
unterscheiden und verwenden direkte Zitate und indirekte Zitate bei Übernahme von Textauszügen aus Quellen
Jahrgangsstufen 9 und 10
greifen auf geübte Aufbaumuster zurück und variieren diese situations- und adressatenkreisgerecht • Journalistische Texte mit unterschiedlichen Sprechabsichten (z. B. auch Reportage, Meldung) • Sichernde Texte (z. B. auch Exzerpt) • Argumentierende Texte (dialektische Erörterung und Stellungnahme, textgebundene Erörterung)
formulieren Texte inhaltlich und sprachlich nachvollziehbar und kohärent; sie nutzen dabei ein vielfältiges Repertoire an Satzverknüpfungen und Möglichkeiten zur Herstellung von Textkohärenz (Konjunktionen, Pronomen und Adverbien)
eignen sich zudem einen weiterführenden Schatz an Fachbegriffen selbstständig an und verwenden diesen angemessen
sie antizipieren dabei Leserinnen- und Lesererwartungen, kennen die Anforderungen an definierte Textsorten (z. B. auch im journalistischen Kontext) und gestalten ihre Texte entsprechend absichts- und wirkungsvoll
(z. B. in Form eines Fazits)
(direkte und indirekte Zitate)
Texte formulieren · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
greifen auf geübte Aufbaumuster zurück und variieren diese ansatzweise (z. B. durch Gestaltung differenzierterer Spannungskurven, Schwerpunktsetzungen und Auswahl bei der Berücksichtigung von Einzelheiten) – (z. B. auch Verfassen von Paralleltexten, Umschreiben eines erzählenden Textes in einen szenisch-dialogischen Text)
erweitern das geübte Repertoire an Satzverknüpfungen und sprachlichen Möglichkeiten zur Herstellung von Textkohärenz (z. B. Bezug auf Vorausgehendes und Kommendes durch Pronomen und Adverbien)
variieren die Zeitform als gestalterisches Element (z. B. zum Spannungsaufbau in erzählenden Texten)
formulieren Texte wirkungsvoll (z. B. Ausgestaltung der Atmosphäre bei Erzählungen, situative Einbettungen und Adressatenkreisbezug bei informierenden Texten, Eindeutigkeit und zielorientierte Begründung bei instruierenden und einfachen argumentierenden Texten)
formulieren und begründen eigene Geschmacksurteile und Positionen
Jahrgangsstufen 7 und 8
greifen auf geübte Aufbaumuster zurück und variieren diese situations- und adressatenkreisangemessen
sie entwickeln dabei aufgrund geübter Beispiele auch ein angemessenes Repertoire an Satzverknüpfungen und sprachlichen Möglichkeiten zur Herstellung von Textkohärenz (Konjunktionen, Pronomen und Adverbien)
verwenden gängige und eingeführte Fachbegriffe und eignen sich einen weiterführenden Schatz an Fachbegriffen selbstständig an
finden und formulieren im Kontext standardisierter Abläufe und Schreibpläne eigene Qualitätsurteile und Standpunkte, die sie begründen und belegen
nutzen geübte standardisierte Techniken zur Übernahme von Textauszügen aus anderen Quellen (v. a. direkte Zitate, indirekte Zitate, korrekte Modus- Verwendung)
kennzeichnen Übernahmen aus Quellen, auch aus digitalen Quellen, formal einheitlich nach standardisierten Mustern
Jahrgangsstufen 9 und 10
formulieren aufgrund erörternder Schreibaufgaben differenzierte und kompromisshafte Schlussfolgerungen, eigene Positionen und Bewertungen
nutzen verschiedene Techniken zur Übernahme von Textauszügen aus anderen - auch digitalen - Quellen (direkte Zitate, indirekte Zitate, Paraphrasen, korrekte Modus-Verwendung)
Texte überarbeiten · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
nutzen angeleitet vorgegebene textsortenspezifische Kriterien zur Überprüfung der inhaltlichen wie sprachlichen Angemessenheit eigener und fremder Texte
beherrschen Arbeitsmethodenzur individuellen und gemeinsamen Prüfung und Überarbeitung von Texten (z. B. Checkliste, Textlupe, Schreibkonferenz)
überarbeiten eigene Texte und fremde Texte aufgrund der Ergebnisse der Überprüfung inhaltlich und sprachlich (z. B. im Blick auf die Schreibsituation, den Anlass oder die Textsorte)
überarbeiten Texte auch im Blick auf die Grammatik und die Rechtschreibung
Jahrgangsstufen 7 und 8
können sich in den Adressatenkreis eines Textes hineinversetzen und/oder die Absicht eines Textes erfassen und auf dieser Grundlage die Qualität eines Textes beurteilen
beherrschen Arbeitsmethodenzur individuellen und gemeinsamen Prüfung und Überarbeitung von Texten (z. B. Textlupe, Schreibkonferenz)
überarbeiten eigene Texte und fremde Texte aufgrund der Ergebnisse der Überprüfung inhaltlich und sprachlich (z. B. im Blick auf die Schreibsituationen, den Anlass oder die Textsorte)
überarbeiten Texte auch im Blick auf die Grammatik und die Rechtschreibung
Jahrgangsstufen 9 und 10
können sich in den Adressatenkreis eines Textes hineinversetzen und/oder die Absicht des Textes erfassen und auf dieser Grundlage und auf der Grund-
beherrschen Arbeitsmethodenzur individuellen und gemeinsamen Prüfung und Überarbeitung von Texten
überarbeiten eigene und fremde Texte aufgrund der Ergebnisse der Überprüfung inhaltlich und sprachlich insbesondere im Blick auf die Schreibsituation, den Anlass, die Textfunktion und die Textsorte
überarbeiten eigene Texte auch im Blick auf die Grammatik und die Rechtschreibung
Texte überarbeiten · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
nutzen vermittelte textsortenspezifische Kriterien auch zur Überprüfung der Qualität von Texten
(z. B. auch im Blick auf die Textfunktion)
Jahrgangsstufen 7 und 8
sie prüfen eigene und fremde Texte auf der Grundlage textsortenspezifischer Merkmale
(z. B. auch im Blick auf die Textfunktion)
Jahrgangsstufen 9 und 10
können sich auch in komplexeren Schreibsituationen in den Adressatenkreis eines Textes hineinversetzen; sie prüfen eigene und fremde Texte auf der
Texte überarbeiten · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
prüfen, ob konkrete Texte oder Textabschnitte der intendierten Wirkabsicht gerecht werden und formulieren grundsätzliche, begründete Qualitätsurteile
moderieren gemeinsame Prüfprozesse ansatzweise eigenständig
Jahrgangsstufen 7 und 8
prüfen eigene und fremde Texte strukturiert nach Kriterien wie inhaltliche Nachvollziehbarkeit, Kohärenz, Sprache und Stil
moderieren gemeinsame Prüfprozesse eigenständig
beurteilen die Angemessenheit von Prüfergebnissen und entscheiden, ob und in welchem Maß sie zur Überarbeitung zu nutzen sind
Jahrgangsstufen 9 und 10
prüfen Texte nach Kriterien, wie inhaltliche Nachvollziehbarkeit, Kohärenz, Sprache und Stil
moderieren gemeinsame Prüfprozesse eigenständig
beurteilen, ob die Prüfergebnisse angemessen sind, und entscheiden, ob und in welchem Maß sie zur Überarbeitung zu nutzen sind
Lesetechniken und Lesestrategien anwenden (Prozessbezogene Lesekompetenzen) · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
lesen didaktisch umfassend aufbereitete (z. B. gekürzte, vorstrukturierte, mit Aufgaben bzw. mit Anmerkungen versehene, durch Hilfskarten unterstützte) altersgemäße Texte flüssig und sinnverstehend
berücksichtigen Laut-Buchstaben-Zuordnungen sowie Wort- und Satzgrenzen und beachten schriftsprachliche Informationen (z. B. Interpunktion, Großschreibung) beim Lesen
erfassen einfache Inhalte gelesener Texte
erfassen den Inhalt und – wenn vorhanden – den Textbezug von einfachen Illustrationen, Schaubildern und Grafiken
entnehmen altersgerechten Sachbüchern und Lexika unter Anleitung Informationen
entnehmen vorgegebenen altersgemäßen Internetseiten unter Anleitung Informationen
orientieren sich – mit Hilfe – in einer Bücherei (z. B. der Schulbücherei)
Jahrgangsstufen 7 und 8
lesen didaktisch aufbereitete Texte (z. B. gekürzte Texte, mit konkreten Aufgaben versehene Texte, mit Anmerkungen versehene Texte) aus alltäglichen und unterrichtsnahen Themengebieten flüssig und sinnverstehend
berücksichtigen Laut-Buchstaben-Zuordnungen, Wort- und Satzgrenzen und beachten schriftsprachlicheInformationen (z. B. Ausrufezeichen, Fragezeichen) beim Lesen
erfassen Inhalte und einfache Zusammenhänge gelesener Texte
erfassen den Inhalt, ggf. den Textbezug und die grundsätzliche Aussage von Illustrationen, Schaubildern und Grafiken aus unterrichtsnahen Themengebieten
entnehmen altersgerechten Sachbüchern und Lexika Informationen
recherchieren und finden innerhalb konkreter Aufgabenstellungen Informationen im Internet
nutzen Kriterien und Anleitungen zur Einschätzung der Seriosität und Eignung der Internetfunde
orientieren sich in einer Bücherei (z. B. der Schulbücherei)
Jahrgangsstufen 9 und 10
lesen auch thematisch anspruchsvollere und weiter von schulischem und privatem Alltag entfernte, didaktisch aufbereitete Texte flüssig und sinnverstehend
erfassen Inhalte und gedankliche Zusammenhänge gelesener Texte
erfassen den Inhalt und die grundsätzlichen Aussagen von einfachen Illustrationen, Schaubildern und Grafiken aus alltäglichen Kontexten
erkennen bei Text-Bild-Kombinationen, zu welchen Textstelleneine Illustration, ein Schaubild, eine Grafik gehört
vollziehen in einfachen Beispielen die Absichten werbender und suggestiver Bilder und Illustrationen ansatzweise selbständig nach
entnehmen Sachbüchern und Lexika aufgrund konkreter Fragen und Aufgabenstellungen passende Informationen und Aussagen
recherchieren und finden innerhalb konkreter Aufgabenstellungen Informationen im Internet
erfassen kritisch die Eignung, Qualität und Seriosität gefundener Informationen
nutzen schulische und öffentliche Bibliotheken, um Sachbücher und Literatur zu finden
Lesetechniken und Lesestrategien anwenden (Prozessbezogene Lesekompetenzen) · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
lesen leicht didaktisch aufbereitete (z. B. gekürzte, in Kontexte eingebettete) altersgemäße Texte flüssig und sinnverstehend
erfassen auch grundsätzliche Positionen und Schwerpunkte von Texten
Jahrgangsstufen 7 und 8
lesen Texte aus alltäglichen und unterrichtsnahen Themengebieten flüssig und sinnverstehend
erfassen auch gedankliche Zusammenhänge gelesener Texte sowie grundsätzliche Positionenund Schwerpunkte
erfassen auch die Textfunktion (z. B. unterscheiden sie erzählende, auffordernde/meinungsbildende und informierende Texte und Textpassagen)
erkennen, ob eine Illustration, ein Schaubild oder eine Grafik eine Textinformation abbildet, ergänzt oder erweitert
vollziehen – unter Anleitung – die Absichten werbender Bilder und Illustrationen nach
entnehmen altersgerechten Sachbüchern und Lexika diejenigen Informationen und Aussagen, die zur Lesesituation und zur Leseaufgabe passen
entwickeln auch eine eigene Motivation im Finden und Ausleihen von Literatur aus einer Bücherei (z. B. der Schulbücherei)
Jahrgangsstufen 9 und 10
lesen auch unbekannte und nicht didaktisierte Texte aus schulischen und alltäglichen Kontexten flüssig und sinnverstehend
beurteilen den Wahrheitsgehalt, die Objektivität und die Seriosität der Abbildungen
erfassen auch komplexere Text-Bild- Verhältnisse (z. B. Bild als Kontrast zum Text)
entnehmen Sachbüchern und Lexika diejenigen Informationen und Aussagen, die zur Lesesituationund zur Leseaufgabe passen
entwickeln eine eigene Motivation und Freude im Finden und Ausleihen von Literatur aus einer Bücherei
Lesetechniken und Lesestrategien anwenden (Prozessbezogene Lesekompetenzen) · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
lesen altersgemäße Texte auch ohne didaktische Aufbereitung flüssig und sinnverstehend
erfassen auch einfache, geübte Textfunktionen (z. B. unterscheiden sie erzählende, auffordernde/meinungsbildende und informierende Texte und Textpassagen)
erfassen auch die grundsätzlichen Aussagen einfacher Illustrationen, Schaubilder und Grafiken
entnehmen die benötigten Informationen auch ohne weitere Anleitung
entwickeln auch eine eigene Motivation, eine Bücherei zu nutzen
Jahrgangsstufen 7 und 8
erfassen auch Mischformen (z. B. erkennen sie informierende Passagen in argumentierenden Texten)
beurteilen angeleitet den Wahrheitsgehalt, die Objektivität und die Seriosität der Abbildungen
vollziehen bei einfachen Beispielen die Absichten werbender und suggestiver Bilder und Illustrationen auch schon selbstständig nach
Jahrgangsstufen 9 und 10
lesen auch komplexere, nicht didaktisierte Texte aus anspruchsvolleren fachlichen, gesellschaftlichen, auch theoretisch-abstrakten Kontexten flüssig und sinnverstehend
erfassen auch subtilere manipulative und suggestive Absichten von Illustrationen
Vorher-Strategien · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
erfassen und benennen das Leseziel
formulieren aufgrund vorgegebener Impulse Erwartungen an Texte und nutzen diese als Verstehensgrundlage
nutzen Vorwissen in Bezug auf Thema und Inhalt
nutzen einfache Layoutmerkmale (z. B. Überschriften, Bilder, Hervorhebungen) angeleitet zur Texterschließung
kennen konkrete literarische Textsorten (Gedicht, Erzählung, Märchen, Fabel) und pragmatische Textsorten (sachlicher Brief, Beschreibung, Erlebnisbericht) und nutzen ihr Textsortenwissen als Verstehensgrundlage
Jahrgangsstufen 7 und 8
erfassen und benennen das Leseziel
formulieren aufgrund des Unterrichtsverlaufs und von vorgegebenen Impulsen Erwartungen an Texte und nutzen diese als Verstehensgrundlage
nutzen Vorwissen in Bezug auf Thema und Inhalt
nutzen wiederkehrende Layoutmerkmale (Überschriften, Bilder, Hervorhebungen) zur Entwicklung eines Erstverständnisses
kennen und erkennen konkrete literarische Textsorten (z. B. Geschichte/Erzählung, Theaterstück) und pragmatische Textsorten (z. B. Beschreibung, Bericht, Lexikontext) und nutzen ihr Textsortenwissen als Verstehensgrundlage
Jahrgangsstufen 9 und 10
erfassen und benennen das Leseziel
formulieren aufgrund von – auch übergreifenden – Themen und Fragestellungen und vorgegebenen Impulsen Erwartungen an Texte und nutzen diese als Verstehensgrundlage
nutzen Vorwissen in Bezug auf Thema und Inhalt
nutzen wiederkehrende Layoutmerkmale (z. B. Abschnittsgliederungen) zur Entwicklung eines Erstverständnisses
kennen und erkennen konkrete literarische (z. B. Gedicht, Drama, Kurzgeschichte, Roman) und pragmatische Textsorten (z. B. Rede, Argumentation, Zeitungstext) wieder und nutzen ihr Textsortenwissen als Verstehensgrundlage
Vorher-Strategien · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
formulieren diese Erwartungen auch schon selbstständig aufgrund thematischer Zusammenhänge
erkennen und unterscheiden grundsätzlich zwischen den Textfunktionen Erzählen, Informieren und Werten
Jahrgangsstufen 9 und 10
entwickeln diese Erwartungen auch schon ansatzweise aufgrund allgemeiner gesellschaftlicher oder individueller Fragestellungen (z. B. Fragen der Verantwortung und Verantwortungsübernahme, grundlegender Werte-Positionen, kultureller und interkultureller Wahrnehmungen)
kategorisieren die Gattungen und Genres auch grundsätzlich (lyrische, epische, dramatische Texte / informierende, argumentierende und unterhaltende Texte) und erkennen Mischformen
Während-Strategien · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
erkennen geübte Textstrukturen aufgrund angeleiteter Aufgabenstellungen wieder (z. B. Einleitung – Hauptteil – Schluss, Spannungsbogen)
erkennen angeleitet (z. B. durch konkrete Fragen) zentrale Aussagen und Behauptungen in Texten, auch in Sachbüchern und Lexika
wenden vorgegebene Bearbeitungstechniken an (z. B. markieren, Stichwörter notieren)
bringen Texte aufgrund konkreter Aufgaben in vorher geübte andere Darstellungsformen (einfache oder vorstrukturierte Mind-Map, Tabelle, Liste)
verfügen über einfache Möglichkeiten (z. B. Nachfragen, Nachschlagen), um Nicht-Verstandenes (z. B. unbekannte Wörter) zu klären
Jahrgangsstufen 7 und 8
erkennen geübte Textstrukturen wieder (z. B. Einleitung-Argumentation-Fazit)
unterscheiden angeleitet (z. B. durch konkrete Aufgaben) zwischen Behauptungen, Begründungen und Beispielen
wenden vorgegebene und geübte Bearbeitungstechniken an (z. B. Unterstreichen, Verstehensinseln/Schlüsselwörter markieren; Stichwörter/Fragen/Zusammenfassungen notieren)
bringen Texte aufgrund konkreter Aufgaben in vorher geübte andere Darstellungsformen (z. B. Mind-Map, Tabelle, Liste)
klären Nicht-Verstandenes durch Nachfragen und angeleitetes Nachschlagen
Jahrgangsstufen 9 und 10
erkennen Textstrukturen in Bezug auf den Gesamttext und innerhalb einzelner Abschnitte
unterscheiden Behauptungen, Begründungen und Beispiele in Texten
wenden geübte Bearbeitungstechniken selbstständig an (z. B. Unterstreichen, Schlüsselbegriffe Markieren, Zusammenfassungen/Fragen Notieren)
bringen Texte aufgrund konkreter Aufgaben in andere Darstellungsformen (Mind-Map, Tabelle, Liste)
klären Nicht-Verstandenes aufgrund des Kontextes und durch Nachfragen und Nachschlagen
Nachher-Strategien · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
fassen Inhalte gelesener Texte mit Hilfe (z. B. in Orientierung an den „W-Fragen“) zusammen
dokumentieren ihr Textverständnis (z. B. Lesetagebuch, Fragebogen)
nutzen verstandene Inhalte von Texten, Illustrationen, Schaubildern und Grafiken zur Beantwortung konkreter Fragen
Jahrgangsstufen 7 und 8
geben Inhalte altersgemäßer Texte bzw. einzelner Textabschnitte längerer Texte wieder
dokumentieren ihr Textverständnis
nutzen verstandene Inhalte von Texten, Illustrationen, Schaubildern und Grafiken zur Beantwortung weiterführender Fragen in mündlicher wie schriftlicher Form
Jahrgangsstufen 9 und 10
geben Inhalte altersgemäßer Texte bzw. einzelner Textabschnitte längerer Texte auch abstrahierend wieder
dokumentieren ihr Textverständnis (z. B. in Fragebögen zum Text)
Während-Strategien · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
(z. B. auch Sinnabschnitte kennzeichnen, Zwischenüberschriften formulieren, Kernaussagen zusammenfassen)
Jahrgangsstufen 7 und 8
erkennen auch innerhalb der einzelnen Abschnitte geübte und gängige Muster wieder (z. B. Orts- und Stimmungsschilderungen)
wählen in einfachen und wiederkehrenden Lesesituationen und bei einfachen und wiederkehrenden Aufgabenstellungen selbstständig eine geübte Bearbeitungs- und Sicherungstechnik
entscheiden sich selbstständig für eine andere Darstellungsform
klären Nicht-Verstandenes auch aufgrund des Kontextes
Jahrgangsstufen 9 und 10
unterscheiden Behauptungen, Begründungen und Beispiele, auch wenn sie nicht deutlich als solche gekennzeichnet sind oder wenn Argumentationen unvollständig sind
finden selbst Kategorien zur Strukturierung der anderen Darstellungsform, bilden auch Textstrukturen und -bezüge ab
nehmen eigene Verstehensbarrieren wahr und verfügen über erste Strategien zu deren Reduzierung (z. B. Klären aus dem Kontext heraus, Nachschlagen, Nachfragen)
Während-Strategien · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
erkennen auch innerhalb der einzelnen Abschnitte geübte und gängige Muster wieder (z. B. Handlungsschritte, Spannungssteigerung)
Jahrgangsstufen 7 und 8
erkennen auch Handlungs-, Konflikt- und Charakterentwicklungen
erkennen Behauptungen, Begründungen und Beispiele, auch wenn sie nicht deutlich als solche gekennzeichnet sind
finden selbst angemessene Kategorien zur Strukturierung der anderen Darstellungsform, bilden auch Textstrukturen (Bezüge) ab
nehmen eigene Verstehensbarrieren wahr und verfügen über erste Strategien zu deren Reduzierung (z. B. Klären aus dem Kontext heraus, Nachschlagen, Nachfragen)
Jahrgangsstufen 9 und 10
verfügen über ein Repertoire an Bearbeitungs- und Sicherungstechniken und wählen passende Techniken innerhalb konkreter Lesesituationen und Aufgabenstellungen aus
Literarische Texte verstehen und erschließen · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
kennen ausgewählte Beispiele für Kinderliteratur, konkrete Figuren und Handlungen
kennen mindestens zwei Ganzschriften aus der unterrichtlichen Behandlung
kennen erste Beispielevon Theaterinszenierungen – z. B. durch einen Besuch im Schultheater, im Kinder- und Jugendtheater oder durch die Beschäftigung mit einer Theaterverfilmung
kennen Beispiele für Medienverbünde (z. B. Buch – Hörbuch/Hörspiel/Inszenierung/Verfilmung)
entwickeln Vorstellungen beim Lesen und Hören literarischer Texte
erfassen Inhalte und beschreiben einfache Handlungsverläufe in altersgemäßen literarischen Texten
erkennen und unterscheiden erzählende (z. B. Fabel, Märchen, Schwank, Erzählung, Sage, Kinder-/Jugendroman), dialogische (z. B. einfache Spielszenen) und lyrische (z. B. Gedichte, Lieder) Texte
erfassen und beschreiben wesentliche Textelemente: • Lyrik: Verse, Strophen, Reime • Erzählende Literatur: Figuren, Konfliktverlauf, Spannungsverlauf • Szenisch-dialogische Literatur: Dialoge, Figuren, Handlungsentwicklung, Szenenanweisungen, einfache Gestaltungsmittel (z. B. Kulissen, Licht)
erfassen Inhalte und beschreiben Handlungsverläufe in altersgemäßen Filmen (z. B. Verfilmungen von Jugendliteratur)
unterscheiden zwischen Ich-Erzählerin / Ich-Erzähler und Er/Sie-Erzählerin / Er/Sie-Erzähler
beschreiben Besonderheiten der sprachlichen Gestaltung (z. B. Wortfelder, Sprachbilder, Gliederungssignale, Spannungsgestaltung)
wenden produktive Methoden zur Erschließung von literarischen Texten an (z. B. Weiterschreiben von Handlungen, szenische Umsetzung, Übertragung in Bilder)
stellen eine Beziehung zwischen dem Text und einer übergeordneten Frage / einem übergeordneten Thema her
begründen – unter Anleitung oder in ritualisierten Gesprächsmustern – ihre Deutungen
belegen Deutungen am Text
wissen, dass literarischeTexte keine Abbildung tatsächlichen Geschehens darstellen
erleben die Verbindung von Literatur und eigenem Leben, indem sie Charaktere, Entwicklungen und Entscheidungen aus ihrer persönlichen Sicht darstellen und kommentieren
bewerten Konflikte situativund im Handlungskontext und formulieren Handlungsgrundsätze
Jahrgangsstufen 7 und 8
kennen Beispiele von Jugendliteratur
kennen mindestens zwei Ganzschriften aus der unterrichtlichen Behandlung
kennen Grundlagen der Theaterkultur (z. B. regionale Theaterorte, Berufe im Theater) und besuchen – wenn möglich – eine Theateraufführung
kennen einzelne Faktoren des Buchmarktes (Lesungen, lokale Buchhandlungen)
kennen ausgewählte Beispiele für Medienverbünde; sie nehmen konkrete Unterschiede in der Gestaltung (z. B. Umfang, Vollständigkeit, visuelle und auditive Ergänzungen des Textes) der verschiedenen Medien (Literarischer Text, Hörspiel/Hörbuch/Verfilmung) im Medienverbund wahr
entwickeln Vorstellungen beim Lesen und Hören auch längerer und anspruchsvollerer literarischer Texte
erfassen Inhalte und beschreiben Handlungsverläufe in literarischen Texten mit überschaubarem Umfang
erfassen und beschreiben grundsätzliche Themen in literarischen Texten (z. B. Coming-of-Age-Themen, Freundschaft, Verhältnis zwischen Jugendlichen und Erwachsenen, zwischen Jungen und Mädchen, Verhältnis zu anderen Zeiten und Kulturen, Verhältnis zur Umwelt)
erkennen und unterscheiden erzählende (Erzählung, Kurzgeschichte, Roman), szenisch-dialogische (einfache Spielszenen) und lyrische (Gedichte, Lieder, Balladen) Texte grundsätzlich und hinsichtlichder einzelnen Textsorten
erfassen wesentliche Textelemente: • Erzählende Literatur: Figurencharakter, Handlungsweise und Verhaltensweise von Figuren, Konfliktverlauf, Spannungsverlauf, Erzählperspektive
nehmen literarische Elemente (z. B. Handlungsplots oder -szenarien, Figurencharaktere) in Filmenoder in digitalen Medien (z. B. in Computerspielen) wahr
erfassen das Verhältnis zwischen Leserin bzw. Leser, Erzähler und Erzähltem
nehmen Besonderheiten der sprachlichen Gestaltung von Literatur wahr (z. B.: Vergleiche, Übertreibungen, Anschaulichkeit)
wenden produktive Methoden zur Erschließung literarischer Texten an (z. B. Leerstellen füllen, literarische Texte in eine andere Erzählperspektive übertragen, szenische Verfahren)
erfassen unter Anleitung, wie sich einfache, über den Text hinausgehende Informationen (z. B. zum kulturellen oder
tauschen sich – unter moderierter Anleitung – mit anderen begründet über Deutungen aus
belegen Deutungen am Text
wissen, dass literarischeTexte keine reine Abbildung tatsächlichen Geschehens darstellen
erleben die Verbindung von Literatur und eigenem Leben, indem sie Charaktere, Entwicklungen und Entscheidungen aus ihrer persönlichen Sicht beschreiben und kommentieren
Nachher-Strategien · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
nutzen auch gedankliche Zusammenhänge und Schwerpunkte in Texten zur Beantwortung weiterführender Fragen
Jahrgangsstufen 7 und 8
abstrahieren Inhaltszusammenfassungen zunehmend
dokumentieren ihr Textverständnis auch in besprochenen umfangreicheren Formen (z. B. vorgegebener Arbeitsblatt- Sammlungen)
bringen verstandene Inhalte auch aufgrund eigener Schwerpunktsetzungen in Unterrichtsgespräche ein
Jahrgangsstufen 9 und 10
setzen Schwerpunkte bei der Zusammenfassung (z. B. Gesamtzusammenfassung und Zusammenfassung einzelner Textabschnitte unterscheiden, zentrale Aussage und Teilaussagen unterscheiden)
erfassen Handlungsentwicklungen und Spannungsverläufe sicher
entwickeln aufgrund des Unterrichtsverlaufs eigene Themen und Fragestellungen und bringen das Verstandene selbständig in den Unterrichtsdiskurs ein
dokumentieren ihr Textverständnis auch in besprochenen umfangreicheren Formen (z. B. Portfolios)
Nachher-Strategien · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
beziehen Gelesenes auf Fragen und Themen, die im Unterricht entwickelt wurden, und bringen Verstandenes in den Unterricht ein
Jahrgangsstufen 7 und 8
dokumentieren ihr Textverständnis auch aufgrund offenerer Aufgabenstellungen (z. B. Blog-Eintrag, Leserbrief)
Jahrgangsstufen 9 und 10
dokumentieren ihr Textverständnis selbstständig (z. B. in Portfolios, Exzerpten)
Literarische Texte verstehen und erschließen · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
vergleichen die Erscheinungsformen und die Wirkungen der unterschiedlichen Medien innerhalb eines Medienverbundes
machen sich Wirkungen und Eindrücke bewusst
erfassen und beschreiben erste grundsätzliche Themen in literarischen Texten (z. B. Freundschaft, Verhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen, zwischen Jungen und Mädchen, Verhältnis zu anderen Kulturen, Verhältnis zur Umwelt) • auch: Raum- und Zeitgestaltung • auch: erfassen Positionen von Figuren • auch Figurengestaltung
beschreiben auch deren Wirkung
wenden vorgegebene Fachbegriffe zur Textbeschreibung an
(z.B. auch Übertragung in eine andere Erzählperspektive, Füllen von Leerstellen)
begründen und diskutieren ihre Deutungen im Gespräch
überprüfen ihre eigene Position angesichts konkreter Fragen und Konflikte innerhalb der Literatur und überdenken diese
entwickeln Wertvorstellungen in der Auseinandersetzung mit Literatur
Jahrgangsstufen 7 und 8
kennen Beispiele von Jugendliteratur – auch aus und über Zeiten, Milieus und Kulturen, die weiter vom eigenen Erfahrungsraum entfernt sind
lassen sich bewusst auf besuchte Theaterinszenierungen ein
setzen die Darstellungsformen innerhalb eines Medienverbundes zueinander in Bezug und vergleichen Einzelheiten der Darstellung sowie die verschiedenen Wirkungen
machen sich auch Wirkungen und Eindrücke bewusst
erkennen und beschreiben auch die jeweilige spezifische Ausgestaltung der grundsätzlichen Themen
auch Novelle, Anekdote; umfangreichere szenisch-dialogische Texte (z. B. Hörspiele, Theaterszenen) • Reflektieren auch Positionen von Figuren und verstehen deren Zustandekommen; Raum- und Zeitgestaltung
erfassen auch die Funktion und die Wirkung des Verhältnisses zwischen Leserin bzw. Leser, Erzähler und Erzähltem
(z. B. auch Bildlichkeit, Personifizierungen)
nutzen geübte Fachbegriffe zur Beschreibung literarischer Texte
leiten aus den Erfahrungen mit der produktiven Begegnung weitere Deutungsschritte ab
tauschen sich selbstständig (z. B. auch in Arbeitsgruppen) begründet über Positionen und Deutungen aus
nehmen auch wahr, ob sie sich mit einer Figur oder einer Situation identifizieren oder ob sie diese von außen betrachten
schärfen in der Auseinandersetzung mit Literatur ihre grundsätzlichen Wertvorstellungen aus
Literarische Texte verstehen und erschließen · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
entwickeln erste begründete Geschmacksurteile zu den verschiedenen medialen Umsetzungen
erkennen und beschreiben auch die jeweilige spezifische Ausgestaltung der grundsätzlichen Themen
deuten die Textelemente auch hinsichtlich der potenziellen Intention und der Wirkung • auch: reflektieren Positionen von Figuren und verstehen deren Zustandekommen
beschreiben die Funktion und Wirkung des Verhältnisses zwischen Leserin bzw. Leser, Erzähler und Erzähltem
deuten die Besonderheiten der sprachlichen Gestaltung in einfachen Textbeispielen auch hinsichtlich der potenziellen Intention und der Wirkung
nutzen erste geübte Fachbegriffe zur Beschreibung literarischer Texte
(z. B. auch Verfassen von Paralleltexten, Umschreiben eines erzählenden Textes in einen szenisch-dialogischen Text)
erklären und begründen ihr Produkt auch
entwickeln ihre eigene Deutung im Austausch mit anderen weiter
erleben in konkreten Unterrichtsszenarien (z. B. beim Ändern von Erzählperspektiven oder Erzählmedien) erste Wahrnehmungen der Fiktionalität und Konstruiertheit literarischer Texte bzw. den Zusammenhang zwischen der Konstruktion und der Wirkung
erleben – unter Anleitung und in konkreten Arbeitssituationen (z. B. in ausdrücklichen Reflexions- und Urteilssituationen oder in produktions- und handlungsorientierten Begegnungen) den Unterschied zwischen Identifikation und Distanzierung
Jahrgangsstufen 7 und 8
nehmen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der eigenen Lebenswelt und dem literarisch Dargestellten wahr
nehmen Literatur und literarisches Leben als Teil des gesellschaftlichen Alltags wahr
bewerten die Darstellungsformen aufgrund persönlicher Schwerpunkte
setzen verschiedene Texte mit gleichen grundsätzlichen Themen auchzueinander in Bezug
reflektieren ansatzweise das unterschiedliche Darstellungs- und Wirkungs- Potenzial der verschiedenen Gattungen/ Genres – auch durch eigenes literarisches Gestalten und Umgestalten
beschreiben das Verhältnis zwischen Leserin bzw. Leser, Erzähler und Erzähltem aufgrund erzähltheoretischer Fachbegriffe
berücksichtigen unter Anleitung das Verhältnis zwischenLeserin bzw. Leser, Erzählerin bzw. Erzähler und Erzähltem (z. B. Unterscheidung von Selbst- und Fremdcharakterisierung) bei der Deutung des Textes
erfassen intentionale und wirkungsvolle Sprachverwendung
beziehen einfache, über den Text hinausgehende Informationen (z. B. zum
vergleichen ihre Positionen auch mit Auszügen aus Buch- und Theaterkritiken (z. B. persönliche Internetbewertungen, Klappentexte, Jugendbuchpreisbegründungen)
erfassen Fiktionalität vor allem auf inhaltlicher Ebene (z. B. in biografischen und auf historische Ereignisse bezogenen literarischen Texten)
bewerten auf der Grundlage der individuellen Begegnung die Verhaltensweisen und Charakterzüge literarischer Figuren unter Anleitung und im Blick auf bestimmte Fragestellungen
Pragmatische Texte verstehen und nutzen · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
lesen didaktisch umfassend aufbereitete (z. B. gekürzte, vorstrukturierte, mit Aufgaben und Anmerkungen versehene) Sach- und Gebrauchstexte (z. B. aus Kinder- und Jugendsachbüchern, Jugendlexika, -zeitschriften und -webseiten) flüssig und sinnverstehend
erfassen Inhalte gelesener Sach- und Gebrauchstexte und verstehen – wenn vorhanden – den Textbezug von einfachen Illustrationen, Schaubildern und Grafiken
kennen erste Textsorten (z. B. Brief, Beschreibung, Lexikonartikel, Werbung) und deren Funktionen
unterscheiden angeleitet zwischen verschiedenen Textabsichten (z. B. Informieren, Anleiten, Werben)
erkennen geübte formale Merkmale (z. B. Gliederung, Layout)
erfassen und beschreiben erste sprachliche Merkmale (z. B. Abkürzungen im Lexikonartikel, Imperative bei der Beschreibung, Anordnung von Text und Bild)
nutzen die Texte, um sich zu konkreten Fragen und Themen zu informieren bzw. um Arbeitsaufträge zubearbeiten, sowie als Grundlage für eigene Vorträge und das eigene Schreiben (z. B. Gestaltung eines Plakats)
beurteilen die Lesbarkeit eines Textes subjektivund begründend
bringen Verstandenes in Unterrichtsgespräche, Gruppen- und Partnerarbeiten ein
positionieren sich – ausgehend von der Textgrundlage und der Anschlusskommunikation – selbst zu konkreten Fragestellungen
Jahrgangsstufen 7 und 8
lesen didaktisch aufbereitete (z. B. gekürzte, in Kontexte eingebettete) Sach- und Gebrauchstexte flüssigund sinnverstehend
erfassen Inhalte, grundsätzlicheAussagen und Schwerpunkte der gelesenen Sach- und Gebrauchstexte
erfassen - wenn vorhanden - den Textbezug und die grundsätzliche Aussage von Illustrationen, Schaubildern und Grafiken aus unterrichtsnahenThemengebieten
kennen Textsorten (z. B. Brief, Bericht, Interview, Kommentar, Werbung, auch die Blog, Online-Kommentar) und deren Merkmale
unterscheiden angeleitet zwischen verschiedenen Textabsichten (v. a. Informieren vs. Überzeugen)
erfassen und beschreiben sprachliche Merkmale aufgrund anleitender Aufgabenstellungen
vergleichen unter Anleitung Texte zu gleichen und ähnlichen Themen und benennen inhaltliche und formale Unterschiede
nutzen Texte, um sich zu konkreten Fragen und Themen zu informieren, Arbeitsaufträge zu bearbeiten sowie als Grundlage für eigene Vorträge und das eigene Schreiben (z. B. Handouts, Texte für - auch digitale - Schülerzeitungen)
beurteilen unter Anleitung auch die Qualität eines Textes (z. B. im Blick auf Verständlichkeit) und seine Eignung im Zusammenhang der konkreten Frage- und Themenstellung
bringen Verstandenes in Unterrichtsgespräche, Gruppen- und Partnerarbeiten ein
positionieren sich - ausgehend von der Textgrundlage und der Anschlusskommunikation – selbst zu konkreten Fragestellungen
Jahrgangsstufen 9 und 10
lesen einfache, authentische Sach- und Gebrauchstexte flüssig und sinnverstehend
erfassen Inhalte, grundsätzlicheAussagen und Schwerpunkte der gelesenen Texte
erfassen den Inhalt und die grundsätzlichen Aussagen von Illustrationen, Schaubildern und Grafiken aus alltäglichen Kontexten
erkennen bei Text-Bild-Kombinationen, zu welchen Textstelleneine Illustration, ein Schaubild, eine Grafik gehört
kennen informierende und argumentierende Textsorten (z. B. die journalistischen Textsorten Bericht, Reportage; auch die Internettextsorten Blog, Kommentar) und deren Merkmale
unterscheiden angeleitet zwischen verschiedenen Textabsichten (v. a. informierend vs. meinungsbildend)
erkennen und beschreiben Aufbaumuster (z. B. Lead-Stil) und die formalsprachliche Gestaltung aufgrund anleitender Aufgabenstellungen
vergleichen unter Anleitung Texte zu ähnlichen Themen und benennen inhaltliche und formale Unterschiede
nutzen Texte, um sich zu konkreten Fragen und Themen zu informieren und Arbeitsaufträge zu bearbeiten
nutzen Textsammlungen als Grundlage des materialgestützten Schreibens informierender Texte
bringen Verstandenes in Unterrichtsgespräche, Gruppen- und Partnerarbeiten ein
beurteilen unter Anleitung die Aussage eines Textes im Themenzusammenhang
Pragmatische Texte verstehen und nutzen · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
lesen didaktisch leicht aufbereitete (z. B. gekürzte, in Kontexte eingebettete) altersgemäße Sach- und Gebrauchstexte flüssigund sinnverstehend
erfassen dabei auch grundsätzliche Aussagen und Schwerpunkte
erkennen geübte Textabsichten wieder
beurteilen auch den Informationsgehalt eines Textes
differenzieren dabei auch die eigenen Wertvorstellungen (z. B. im Bereich erster kultureller, gesellschaftlicher und ökologischer Fragestellungen)
Jahrgangsstufen 7 und 8
lesen altersgemäße Sach- und Gebrauchstexte (z. B. auch aus Jugendlexika und Jugendzeitschriften) flüssig und sinnverstehend
erkennen, ob eine Illustration, ein Schaubild oder eine Grafik eine Textinformation wiederholt oder erweitert oder ob sie den Text um neue Informationen ergänzt
nutzen die Texte auch schon, um sich zu übergreifenden und umfassenderen Themen zu informieren
beurteilen angeleitet die Lesbarkeit und Angemessenheit eines Textes hinsichtlich des Adressatenkreises, der Situation und der Textabsicht
ziehen auch eigene Schlussfolgerungen und positionieren sich selbst zu konkreten Fragestellungen
Jahrgangsstufen 9 und 10
lesen altersgemäße Sach- und Gebrauchstexte (z. B. aus Jugendlexika und Jugendzeitschriften) flüssig und sinnverstehend
beurteilen auch den Wahrheitsgehalt einer Abbildung auf der Grundlage vorhandener Informationen
erkennen, ob eine Illustration, ein Schaubild oder eine Grafik eine Textinformation abbildet oder ob sie den Text um neue Informationen ergänzt
beschreiben und analysieren Aufbaumuster und die formal-sprachliche Gestaltung aufgrund geübter Kriterien
nutzen die Texte auch schon, um sich zu übergreifenden und umfassenderen Themen zu informieren
nutzen die Textsammlungen auch als Grundlage des materialgestützten Schreibens argumentierender Texte
ziehen auch eigene Schlussfolgerungen und positionieren sich selbst zu konkreten Fragestellungen
beurteilen unter Anleitung auch die Qualität eines Textes (z. B. im Blick auf Verständlichkeit) und seine Eignung im Zusammenhang der konkreten Frage- und Themenstellung
Pragmatische Texte verstehen und nutzen · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
lesen altersgemäße Sach- und Gebrauchstexte auch ohne didaktische Aufbereitung flüssig und sinnverstehend
(unterscheiden auch zwischen sachlichem und argumentierendem Brief)
erfassen, welche Absichten (auch: Begründen, Werten) ein Text verfolgt
beschreiben auch deren Wirkung
nutzen die Texte auch schon, um sich über umfassendere und übergreifende Themen zu informieren
Jahrgangsstufen 7 und 8
erfassen eindeutige Textabsichten auch schon ohne Anleitung
beschreiben sprachliche Merkmale und deren Wirkung selbstständig und erkennen unter Anleitung Kohärenzen (z. B. Einleitungen und Verknüpfungen von Abschnitten)
erklären diese Unterschiede im Blick auf die Textabsicht, den Erscheinungskontext (z. B. Lexikon vs. Jugendzeitschrift) und den Adressatenkreis
prüfen und entscheiden, welche Texte und Informationen einer Textsammlung zur Bearbeitung einer Aufgabe geeignet sind
Jahrgangsstufen 9 und 10
lesen - eingebettet in Unterrichtskontexte - auch erste Sachtexte zu komplexeren und abstrakteren Themen (z. B. aus historischen, gesellschaftlichen oder ethischen Kontexten) flüssig und sinnverstehend
beurteilen – in Unterrichtskontexte eingebettet – auch die Objektivität und die Seriosität der Abbildung und entdecken ggf. manipulative Absichten
erfassen auch komplexere Text-Bild- Verhältnisse (z. B. Bild als Kontrast zum Text, Abbildung als Mittel der Leserlenkung)
kennen und erkennen auch Mischformen (z. B. in Essays)
erfassen - auch subtiler gestaltete - Textabsichten schon ohne Anleitung und nehmen unter Anleitung Lenkungen und Manipulationen wahr
beschreiben im Rahmen einer Textanalyse auch Kohärenzen (z. B. Bezugnahmen einzelner Abschnitte)
beurteilen unter Anleitung die Qualität eines Textes hinsichtlichdes Adressatenkreises und der Situation, in der er erscheint.
Vorher-Strategien · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 7 und 8
(auch Kurzgeschichte, Anekdote bzw. Argumentation, Kritik)
Jahrgangsstufen 9 und 10
erkennen auch, wo und auf welche Art und Weise Layoutmerkmale zur Leserinnen- bzw. Leserbeeinflussung und manipulation eingesetzt werden
(auch Kurzgeschichte, Novelle, Satire bzw. Rede, Erörterung, Reportage, Bericht)
erkennen und unterscheiden grundsätzlich zwischen Textfunktionen (z. B. Erzählen, Informieren und Argumentieren)
Literarische Texte verstehen und nutzen · Grundlegendes Kompetenzniveau
kennen konkrete Beispiele von Literatur – auch aus und über Zeiten, Milieus und Kulturen, die weiter vom eigenen Erfahrungsraum entfernt sind
kennen mindestens zwei Ganzschriften aus der unterrichtlichen Behandlung
besuchen – wenn möglich – Theateraufführungen
kennen einzelne Faktoren des Buchmarktes (Autoren, Verleger, Verlage, Buchmessen, Buchpreise)
kennen ausgewählte Beispiele für Medienverbünde und nehmen konkrete Unterschiede in der Gestaltung (z. B. Umfang, Vollständigkeit, visuelle und auditive Ergänzungen des Textes) und in der Wirkung verschiedener Medien (Literarischer Text, Hörspiel/Hörbuch/Verfilmung) im Medienverbund wahr
entwickeln Vorstellungen beim Lesen und Hören auch komplexerer und längerer literarischer Texte und machen sich Wirkungen und Eindrücke bewusst
erfassen Inhalte und beschreiben narrative und dramaturgische Handlungsverläufe in literarischen Texten
erfassen und beschreiben grundsätzliche Themen in literarischen Texten (z. B. Fragen der Selbstverwirklichung in verschiedenen Kontexten, Gelingen und Misslingen von Beziehung und Kommunikation, geschichtliche und politische Entwicklungen, moralische Entscheidungssituationen, Verhältnis zu anderen Zeiten und Kulturen, Verhältnis zur Umwelt)
erkennen und unterscheiden erzählende (Erzählung, Kurzgeschichte, Novelle, Roman), szenisch-dialogische und lyrische Texte grundsätzlich und hinsichtlich der einzelnen Textsorten
erfassen wesentliche Textelemente: • Erzählende Literatur: Figurencharakter, Handlungsweise und Verhaltensweise von Figuren, Konfliktverlauf, Spannungsverlauf, Erzählperspektive • Szenisch-dialogische Literatur: Figuren, Figurenrede, Szenenanweisungen, Handlungsentwicklung, Akte, Szenen • Lyrik: lyrisches Ich, Reim, Metrum, freie Rhythmen
kennen und deuten Poetry-Clips oder Gedichtfilme
erfassen und beschreiben das Verhältnis zwischen Leserin bzw. Leser, Erzählerin/Erzähler und Erzähltem und berücksichtigen dieses – unter Anleitung – bei der Beschreibung und Deutung des Textes
nehmen Besonderheiten der sprachlichen Gestaltung von Literatur ansatzweise und unter Anleitung wahr (z. B. Ironie, Bilder und Symbole, Varietäten)
beziehen die sprachliche Gestaltung ansatzweise und unter Anleitung in die Textdeutung ein
nutzen geübte Fachbegriffe zur Analyse und Beschreibung literarischer Texte
wenden produktive Methoden zur Erschließung von literarischen Texten an (z. B. Leerstellen füllen, literarische Texte in eine andere Erzählperspektive übertragen, szenische Verfahren) und leiten aus den Erfahrungen mit der produktiven Begegnung weitere Deutungsschritte ab
beziehen einfache, über den Text hinausgehende Informationen (z. B. zum kulturellen oder zeitlichen Hintergrund) in die Deutung ein
tauschen sich – auch selbstständig – kriterienorientiert mit anderen über Deutungen aus und entwickeln eigene Deutungen dabei weiter
nehmen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der eigenen Einschätzung und veröffentlichten Positionen (z. B. kurze Auszüge aus Buchrezensionen, Buchpreisbegründungen) wahr
belegen Deutungen am Text
wissen, dass literarischeTexte keine Abbildung tatsächlichen Geschehens darstellen, und erfassen, wie reale Ereignisse in einem konkreten literarischen Texte umgesetzt werden (z. B. Anlehnung an historische Ereignisse)
erleben die Verbindung von Literatur und eigenem Leben, indem sie Charaktere, Entwicklungen und Entscheidungen aus ihrer persönlichen Sicht beschreiben und kommentieren
Literarische Texte verstehen und nutzen · Erhöhtes Kompetenzniveau
erleben die Auseinandersetzung mit literarischen Texten aus anderen Zeiten, Milieus und Kulturen sowie mit hermetischen und nicht direkt zugänglichen Texten als herausfordernd und gewinnbringend
kennen mehr als zwei Ganzschriften verschiedener Gattungen
erleben eine Theaterinszenierung gleichermaßen als spezifische Umsetzung einer literarischen Vorlage wie auch als eigenständiges Kunstprodukt mit einer spezifischen Wirkung und reflektieren diesen Unterschied angeleitet
haben eine erste Vorstellung vom Verhältnis zwischen Literatur und Gesellschaft (z. B. setzen sie sich ansatzweise mit potenziellen Bedeutungen, Aufgaben und Möglichkeiten der Kunst auseinander, auch mit politischer Lyrik, politischen Songs und Aktionskunst)
bewerten die verschiedenen Darstellungen und Wirkungen hinsichtlich ihrer Stimmigkeit (z. B. hinsichtlich der Figuren- und Handlungsgestaltungoder der vermeintlichen Intention) sowie aufgrund persönlicher Schwerpunkte
reflektieren ansatzweise die Ursachen unterschiedlicher persönlicher Zugänge
erkennen und beschreiben die jeweilige spezifische Ausgestaltung der grundsätzlichen Themen und nehmen implizite Positionen und entsprechende Leserlenkungen wahr
erfassen und beschreiben Leserlenkungen in literarischen Texten auch als grundsätzliches Kennzeichen der Fiktionalität von Literatur
reflektieren die Erfahrungen der produktiven Begegnung und nutzen diese, um analytische Deutungen zu prüfen, zu differenzieren und zu ergänzen
deuten exemplarische Texte schon ansatzweise in geschichtlichen und gesellschaftlichen Kontexten
nutzen das literaturgeschichtliche Wissen auch zum diachronen Vergleich kurzer und exemplarischer literarischer Werke hinsichtlich konkreter Aspekte oder Themen
schätzen die Angemessenheit von Kritiken ein, setzen sie zu eigenen Wahrnehmungen in Beziehung und formulieren differenziertere Positionen zu einzelnen Texten
kennen den Begriff des Fiktionalen und erfassen intentionale und wirkungsvolle Sprachverwendung in literarischen Texten als Kennzeichen der Fiktionalität von Literatur
erörtern die Verhaltensweisen und Charakterzüge auch aufgrund exemplarischer psychologischer und ethischer Positionen und differenzieren dabei die eigenen Wertvorstellungen aus
Literarische Texte verstehen und nutzen · Mittleres Kompetenzniveau
lassen sich auf besuchte Theaterinszenierungen ein, erfahren und besprechen Unterschiede zwischen dem Lesen von Literatur und dem Erleben einer Inszenierung
nehmen Literatur und literarisches Leben als Teil der Gesellschaft wahr (z. B. Buchpreise, Autoren, aktuelle Theaterinszenierungen und Poetry-Slams)
setzen die Darstellungsformen innerhalb eines Medienverbundes zueinander in Bezug und vergleichen Einzelheiten der Darstellung sowie die verschiedenen Wirkungen
sind sich der Subjektivität ihrer Vorstellungen bewusst und halten Mehrdeutigkeiten aus
setzen verschiedene Texte mit gleichen grundsätzlichen Themen auchzueinander in Bezug
reflektieren das unterschiedliche Darstellungs- und Wirkungspotenzial der verschiedenen Gattungen/Genres – auch durch eigenes literarisches Gestalten und Umgestalten • auch Raum- und Zeitgestaltung
reflektieren dieses Verhältnis auch als Teil der Leserlenkung
beschreiben das Verhältnis zwischen Leserin bzw. Leser, Erzählerin/Erzähler und Erzähltem aufgrund erzähltheoretischer Fachbegriffe
erfassen und analysieren intentionale und wirkungsvolle Sprachverwendung
beziehen die sprachliche Gestaltung in die Textdeutung ein
(z. B. auch Verfassen von Paralleltexten, Umschreiben eines erzählenden Textes in einen szenisch-dialogischen Text)
verfügen ansatzweise auchschon über literaturgeschichtliches Wissen, kennen ausgewählte Epochen/Strömungen (z. B. Barock, Sturm und Drang) und zugehörige exemplarische Themen und Tendenzen
differenzieren eigene Einschätzungen und Urteile im Diskurs schon ansatzweise aus und finden in Teilfragen Konsense
setzen eigene Einschätzungen und Urteile mit didaktisch aufbereiteten Auszügen aus Buch- und Theaterkritiken in Beziehung
benennen erste Kennzeichen der Fiktionalität in konkreten Texten (z. B. die Auswahl eines bestimmten Erzählers, zeitliche Strukturierungen, symbolische Darstellungen und die sprachliche Gestaltung)
erörtern Verhaltensweisen und Charakterzüge literarischer Figuren aufgrund besprochener grundsätzlicher Wertvorstellungen und ethischer Positionen
Sprachliche Strukturen beschreiben und Sprachwissen funktional nutzen – Laut-Buchstaben-Ebene · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
erfassen und reflektieren Laut-Buchstaben-Beziehungen
beherrschen die korrekte Aussprache gemäß den Regeln der hochdeutschen Standardsprache beim lauten Vorlesen
beschreiben einzelne Wörter auf der Ebene von Lauten, Buchstaben, Silben (auch mit Hilfe der Klangprobe)
nutzen die Beschreibung der Wörter für ihre Rechtschreibung
gewinnen einfache Einsichten in Wirkungen von Lauten (z. B. durch Lautmalerei)
Jahrgangsstufen 7 und 8
erfassen und reflektieren Laut-Buchstaben-Beziehungen
beherrschen die korrekte Aussprache gemäß den Regeln der hochdeutschen Standardsprache
Jahrgangsstufen 9 und 10
beherrschen die korrekte Aussprache gemäß den Regeln der hochdeutschen Standardsprache und sind sensibel für Aussprachevarianten (z. B. regionale Varianten) und ihre eingeschränkte normative Gültigkeit
beschreiben einzelne Wörter auf der Ebene von Lauten, Buchstaben, Silben und beziehen diese Erkenntnisse auch auf verwandte Wörter
nutzen die Beschreibung der Wörter für ihre Rechtschreibung
kennen wichtige Regeln der Orthografie und berücksichtigen diese in schriftlichen Kommunikationssituationen
Sprachliche Strukturen beschreiben und Sprachwissen funktional nutzen – Laut-Buchstaben-Ebene · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
auch beim freien Sprechen
beziehen diese Erkenntnisse auch auf verwandte Wörter
kennen Ausnahmen (z. B. Einzelwortschreibungen)
(z. B. auch Einsichten in den Zusammenhang von Klang und Inhalt bei Gedichten)
Jahrgangsstufen 7 und 8
sind sensibel für Aussprachevarianten (z. B. regionale Varianten) und ihre eingeschränkte normative Gültigkeit
Jahrgangsstufen 9 und 10
ziehen aus den ErkenntnissenSchlussfolgerungen zur grundsätzlichen Wortbildung
berücksichtigen auch Ausnahmen
Sprachliche Strukturen beschreiben und Sprachwissen funktional nutzen – Laut-Buchstaben-Ebene · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
sind sensibel für Aussprachevarianten (z. B. regionale Varianten) und ihre eingeschränkte normative Gültigkeit
ziehen erste Schlussfolgerungen zur grundsätzlichen Wortbildung
Jahrgangsstufen 9 und 10
kennen auch die historische Entwicklung der Orthografie
Wortebene · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
unterscheiden Wortbestandteile (z. B. Wortstamm, Präfix, Suffix)
benennen Komposita
benennen Wortarten (Verb, Nomen, Personal-/Fragepronomen, Artikel, Adjektiv) und beschreiben deren Funktion
steigern gebräuchliche Adjektive gemäß der Formen Positiv, Komparativ, Superlativ
konjugieren gebräuchliche Verben im Indikativ(Präsens, Präteritum, Perfekt), bilden den Imperativ und verwenden die Formen funktional korrekt in der entsprechenden Sprech- und Schreibsituation
kennen Hilfsverben und Modalverben
verwenden Numerus und Genus gebräuchlicher Nomen sowie die Kasus in einfachen Satzzusammenhängen korrekt
Jahrgangsstufen 7 und 8
nutzen Möglichkeiten der Wortbildung (z. B. Ableitungen, Wortneuschöpfungen, Komposita)
benennen und verwenden Wortarten (Verb, Nomen, Pronomen, Artikel, Adjektiv, Präposition, Konjunktion, Adverb) und beschreiben deren Funktion
konjugieren gebräuchliche Verben im Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt und Futur I und verwenden sie funktional korrekt in der entsprechenden Sprech- und Schreibsituation
bilden Verbformen im Aktivund Passiv
bestimmen und verwenden Numerus und Genus gebräuchlicher Nomen sowie die Kasus in Satzzusammenhängen
Jahrgangsstufen 9 und 10
nutzen Kenntnisse der Wortbildung (z. B. Ableitungen, Wortneuschöpfungen, Komposita, Reduktion) zur Erweiterung des eigenen Wortschatzes und zur Rechtschreibung
unterscheiden und verwenden die wesentlichen Wortarten und beschreiben deren Funktion
konjugieren starke und schwache Verben im Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt und Futur I und verwenden sie funktional korrekt in der entsprechenden Sprech- und Schreibsituation
bilden Verbformen im Aktivund Passiv und beschreiben sie in ihrer Funktion (z. B. Darstellung von Vorgängen)
bilden alle Formen der Modalverben
bestimmen und verwenden Numerus und Genus des Nomens sowie die Kasus in Satzzusammenhängen sicher
unterscheiden die Modi Indikativund KonjunktivI und II (bzw. die Ersatzform mit „würde“)
Wortebene · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
nutzen Möglichkeiten der Wortbildung (z. B. Ableitungen, Wortneuschöpfungen)
nutzen Komposita als weitere Möglichkeit der Wortbildung
(auch Possessivpronomen, Präposition, Adverb)
unterscheiden auch steigerbare und nicht steigerbare Adjektive
konjugieren die Verben auch im Futur I und im Plusquamperfekt unter Berücksichtigung der Zeitenfolge
bilden Verbformen im Aktivund Passiv
beschreiben und vergleichen die Wirkung der unterschiedlichen Modalverben
bestimmen die grammatischen Formen anhand eingeführter Fachbegriffe
Jahrgangsstufen 7 und 8
nutzen diese Kenntnisse zur Erweiterung des eigenen Wortschatzes und zur Rechtschreibung
bestimmen die Wortarten auch nach morphologischen Merkmalen(flektierbar/nicht flektierbar; deklinierbar/konjugierbar)
unterscheiden auch zwischen starken und schwachen Verben
beschreiben und nutzen die Formen auch in ihrer Funktion (z. B. Darstellung von Vorgängen) und gemäß ihrer Aussageabsicht beim eigenen Sprachgebrauch
unterscheiden und bilden die Modi Indikativund KonjunktivI (z. B. in der indirekten Rede)
Jahrgangsstufen 9 und 10
beschreiben die Funktion von Wortbildungen (z. B. poetische und sprachökonomische Funktionen)
analysieren auffällige Wortarthäufungen in Texten in ihren Wirkungen
unterscheiden Wortarten nachihren morphologischen Merkmalensowie nach ihrer Funktion und reflektieren Zusammenhänge zwischen Wortart und syntaktischer Verwendung (z. B. verbaler und adjektivischer Gebrauch von Partizipien, Konjunktion, Adverb, Pronomen als Beziehungswörter)
konjugieren diese Verben auch im Futur II
beschreiben diese Formen auch gemäß ihrer Aussageabsicht beim eigenen Sprachgebrauch
bilden auch deren Ersatzformen (z. B. „müssen“ – „haben zu“)
beschreiben diese Kategorien auch in ihrem Zusammenhang mit Verben und Präpositionen hinsichtlich Form und Funktion
unterscheiden und bilden die Modi KonjunktivI und II und deren Ersatzformen
Wortebene · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
nutzen diese Kenntnisse zur Erweiterung des eigenen Wortschatzes und zur Rechtschreibung
beschreiben die Funktion von Grund- und Bestimmungswort
bestimmen die Wortarten auch nach morphologischen Merkmalen(flektierbar / nicht flektierbar; deklinierbar/konjugierbar)
beschreiben auch die Wortarten Konjunktion und Relativpronomen in ihrer Funktion
konjugieren ggf. auch im Futur II, unterscheiden zwischen starken und schwachen Verben
nutzen Aktivund Passivgemäß ihrer Aussageabsicht beim eigenen Sprachgebrauch
nutzen die Modalverben gemäß ihrer Aussageabsicht beim eigenen Sprachgebrauch
Jahrgangsstufen 7 und 8
beschreiben die Funktion von Wortbildungen (z. B. poetische und sprachökonomische Funktionen)
reflektieren auch Zusammenhänge zwischen Wortart und syntaktischer Verwendung (z. B. verbaler und adjektivischer Gebrauch von Partizipien; Konjunktion, Adverb, Pronomen als Beziehungswörter)
konjugieren auch im Futur II
unterscheiden auch Zustands- und Vorgangspassiv
beschreiben diese Kategorien auch in ihrem Zusammenhang mit Verben und Präpositionen hinsichtlich Form und Funktion
unterscheiden, bilden und nutzen auch den KonjunktivII und beschreiben die wesentlichen Funktionen der Modi (Formen des Wirklichkeitsbezugs, indirekte Rede)
Jahrgangsstufen 9 und 10
nutzen diese Kenntnisse auch für das Textverstehen
nutzen ihre Kenntnisse zu den Wortarten auch zur Textinterpretation
reflektieren Tempusformen differenziert in ihren unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten(z. B. auch narratives Präsens, modales Futur)
bilden die Passivformen (Vorgangs-/ Zustandspassiv) und reflektieren deren kontextabhängige Wirkung
verwenden die Formen der Modalverben sowie deren Ersatzformen sowohl norm-, situations- als auch stilgerecht
verwenden die Kasus auch in komplexen Nominalgruppen korrekt
unterscheiden, bilden und nutzen die unterschiedlichen Modi sowie deren Ersatzformen und beschreiben deren wesentliche Funktionen (z. B. KonjunktivI und II bei der indirekten Rede zur distanzierten, berichtenden Wiedergabe)
nutzen ihre Kenntnisse über die Funktionen der Modi zum Textverstehen
Satzebene · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
unterscheiden verschiedene Satzarten aufgrund der Aussageabsicht (z. B. einfache Aussagesätze, Entscheidungs- /Satzteilfragen, Aufforderungssätze)
bestimmen Satzarten nach der Stellung des Prädikats (ggf. auch Verbzweitsatz, Verberstsatz, Verbletztsatz)
unterscheiden zwischen Haupt- und Nebensätzen, Satzreihen und einfachen Satzgefügen
verwenden unterschiedliche Satzverknüpfungen, um logische Beziehungen sprachlich korrekt auszudrücken
bestimmen die Satzgliedgrenzen (z. B. mit Hilfe der Umstellprobe)
untersuchen den Aufbau von einfachen Sätzen und bestimmen dazu Satzglieder (Subjekt, Prädikat, Dativ- und Akkusativobjekt) mit Hilfe der Frageprobe; ggf. auch mit Hilfe des Feldermodells (Vorfeld, Mittelfeld, Nachfeld)
verändern Sätze bewusst durch Umstellen, Weglassenund Hinzufügen von Satzgliedteilen
erkennen Subjekt und Prädikat als Bestandteile eines Satzes
Jahrgangsstufen 7 und 8
beschreiben die Struktur von Sätzen und Satzgefügen (ggf. auch im Sinne des Feldermodells)
unterscheiden und verwenden Satzarten nach der Stellung des Prädikats
unterscheiden die Merkmale von Haupt- und Nebensatz (Stellung des finiten Verbs, einleitendes Wort: Relativpronomen, Konjunktion)
verwenden unterschiedliche Satzverknüpfungen, um logische Beziehungen sprachlich korrekt auszudrücken
erkennen die zentrale Bedeutung des Prädikats für den Satz und bestimmen neben den weiteren Satzgliedern (Subjekt, Dativ- und Akkusativobjekt, ggf. Genitivobjekt) Lokal- und Temporaladverbiale in ihrer semantischen Funktion
bestimmen Attribute (Adjektivattribut)
verändern Sätze bewusst durch Umstellen, Weglassenund Hinzufügen von Satzgliedteilen, beschreiben die Wirkung dieser Verfahren und wenden sie an, um Wiederholungen im Satzbau zu vermeiden und um einzelne Elemente des Satzes gezielt hervorzuheben
Jahrgangsstufen 9 und 10
beschreiben die Satzfunktion in Bezug auf die Stellung des Prädikats im Satz
beschreiben die Struktur von Sätzen und Satzgefügen (ggf. auch im Sinne des Feldermodells) und unterscheiden und verwenden verschiedene Nebensatzarten
unterscheiden und verwenden Satzarten nach der Stellung des Prädikats, erweitern und verkürzen Sätze bewusst und bestimmen und verwenden Nebensätze in einfachen Satzgefügen
unterscheiden die Merkmale von Haupt- und Nebensatz und bestimmen und verwenden dabei Relativpronomen, Konjunktionen, Kausal- und Modaladverbiale und Präpositionalobjekte in ihrer semantischen Funktion
verwenden unterschiedliche Satzverknüpfungen, um logische Beziehungen sprachlich korrekt auszudrücken, unterscheiden dabei auch Gleich- und Unterordnung von Sätzen in einfachen Satzgefügen
nutzen ihre Kenntnisse zur korrekten Zeichensetzung
erkennen die zentrale Bedeutung des Prädikats für den Satz und bestimmen neben den weiteren Satzgliedern (Subjekt, Dativ- und Akkusativobjekt, ggf. Genitivobjekt) Lokal- und Temporaladverbiale in ihrer semantischen Funktion
bestimmen Attribute (Adjektiv-, Genitiv- und präpositionale Attribute)
verändern Sätze bewusst durch Umstellen, Weglassenund Hinzufügen von Satzgliedteilen, beschreiben die Wirkung dieser Verfahren und wenden sie an, um Wiederholungen im Satzbau zu vermeiden und um einzelne Elemente des Satzes gezielt hervorzuheben
Satzebene · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
(z. B. auch Satzarten wie Ausrufe)
vergleichen die Wirkung dieser verschiedenen Satzarten
unterscheiden die Merkmale von Haupt- und Nebensatz (Stellung des finiten Verbs, einleitendes Wort: Relativpronomen, Konjunktion)
(unterscheiden auch Lokal- und Temporaladverbiale)
beschreiben auch die Wirkung dieser Satzveränderungen und wenden diese zur Verbesserung ihrer eigenen Textprodukte an
erkennen die zentrale Bedeutung des Prädikats für den Satz
Jahrgangsstufen 7 und 8
(beschreiben ggf. im Sinne des Feldermodells auch Satzklammern und Felder)
beschreiben die Satzfunktion in Bezug auf die Stellung des finiten Verbs im Satz
unterscheiden und verwenden verschiedene Nebensatzarten
erweitern und verkürzen Sätze bewusst und experimentieren mit der Stellung von Nebensätzen (vorangestellt, eingeschoben, nachgestellt) im Rahmender eigenen Textproduktion
bestimmen und verwenden auch Kausal- und Modaladverbiale sowie Präpositionalobjekte in ihrer semantischen Funktion
unterscheiden und verwenden Formen von Attributen auch als Teil eines Satzgliedes (Adjektiv-, Genitiv- und präpositionale Attribute)
Jahrgangsstufen 9 und 10
beschreiben ggf. im Sinne des Feldermodells auch Satzklammern und Felder
beschreiben auch die Struktur von komplexen Sätzen und Satzgefügen (ggf. auch im Sinne des Feldermodells)
bestimmen und verwenden Nebensätze auch in komplexeren Satzgefügen
bestimmen Nebensätze als Satzglieder (z. B. Subjekt- und Objektsätze; Adverbialsätze: lokal, kausal, temporal, modal) und gestalten damit inhaltlich und stilistisch dem Schreibanlass entsprechende eigene Texte
unterscheiden Gleich- und Unterordnung von Sätzen in komplexen Satzgefügen (auch Konjunktion und Subjunktion) und beschreiben und verwenden sie in ihren syntaktischen Funktionen
unterscheiden und verwenden Infinitiv- und Partizipialgruppen sowie Einschübe
bestimmen auch Kausal- und Modaladverbiale in ihrer semantischen Funktion
unterscheiden und verwenden Formen von Attributen (auch Relativ-/Attributsätze, Appositionen)
Satzebene · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
(z. B. auch deren Absichten wie Darstellen, Erläutern, Anzweifeln, Überzeugen)
nutzen diese verschiedenen Satzarten variantenreich je nach Textsorte
experimentieren mit der Stellung von Nebensätzen (vorangestellt, eingeschoben, nachgestellt) im Rahmen der eigenen Textproduktion
(erkennen auch Genitivobjekt und Gleichsetzungsnominativ)
Jahrgangsstufen 7 und 8
(unterscheiden ggf. im Sinne des Feldermodells verschiedene Satzklammern, wie z. B. Temporal-, Lexikal-, Passiv- und Modalklammern)
unterscheiden ggf. im Sinne des Feldermodells auch markierte und unmarkierte Formen
bestimmen Nebensätze als Satzglieder (z. B. Subjekt- und Objektsätze; Adverbialsätze) und gestalten damit inhaltlich und stilistisch dem Schreibanlass entsprechende eigene Texte
unterscheiden Gleich- und Unterordnung (auch: Unterscheidung von Konjunktion und Subjunktion) und beschreiben und verwenden sie in ihren syntaktischen Funktionen
unterscheiden und verwenden Infinitiv- und Partizipialgruppen sowie Einschübe
unterscheiden und verwenden Formen von Attributen (auch Relativsätze/Attributsätze, Appositionen)
Jahrgangsstufen 9 und 10
unterscheiden ggf. im Sinne des Feldermodells verschiedene Satzklammern, wie z. B. Temporal-, Lexikal-, Passiv- und Modalklammern
unterscheiden ggf. im Sinne des Feldermodells auch markierte und unmarkierte Formen
bestimmen und verwenden dabei auch folgende Adverbialsätze: konditional, konzessiv, final
reflektieren die Gleich- und Unterordnung von Sätzen auch in ihrer stilistischen Wirkung
beschreiben auch ihre syntaktische und semantische Funktion
bestimmen auch Konzessiv- und Konditionaladverbiale und verwenden sie funktional
Bedeutungsebene · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
ordnen Wörter nach ihrer Bedeutung (z. B. Wortfelder, Wortfamilien)
kennen und nutzen Wortfelder zu gängigen Sprechakten und Textsorten (z. B. aus den Bereichen des Erzählens, Berichtens)
verstehen die Wirkung von Vergleichen und verwenden diese in eigenem Sprachhandeln
erkennen einfache sprachliche Bilder in ihrer übertragenen Bedeutung
Jahrgangsstufen 7 und 8
erschließen durch Abgrenzung und Vergleich die Bedeutung einzelner sowie sinnverwandter Wörter, auch unter Zuhilfenahme von einfachen Nachschlagewerken und des Internets
nutzen Wortfelder zu gängigen Begriffen aus den Bereichen des Informierens, Bewertens und Argumentierens
beschreiben die Wirkung sprachlicher Bilder (z. B. Vergleiche) und wenden diese in eigenem Sprachhandeln an
erschließen die Bedeutung von gängigen Fremdwörtern
Jahrgangsstufen 9 und 10
erschließen durch Abgrenzung und Vergleich die Bedeutung einzelner sowie sinnverwandter Wörter, z. B.: • Ober- und Unterbegriff • Wortfelder • Wortfamilien, ggf. auch unter Zuhilfenahme von einfachen Nachschlagewerken, Fremd- oder
nutzen Wortfelder zu gängigen Begriffen aus den Bereichen des Informierens, Bewertens, Argumentierens und Deutens
beschreiben die Wirkung sprachlicher Bilder (z. B. Vergleich, Personifikation, Metapher) und wenden sie gezielt in eigenen Textproduktionen an
unterscheiden weitere rhetorische/sprachlich-stilistische Mittel und analysieren sie hinsichtlich ihrer Bedeutung und Wirkung im Textzusammenhang (z. B. Übertreibung, Ironie)
erschließen die Bedeutung von Lehn- und Fremdwörtern aus verschiedenen Sprachen (z. B. Anglizismen)
untersuchen exemplarisch Erscheinungen des Sprachwandels (z. B. fremdsprachliche Einflüsse)
Bedeutungsebene · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
strukturieren den Wortschatz anhand passender Kategorien (z. B. Oberbegriffe, Wörter mit gleicher oder gegensätzlicher Bedeutung, Umschreibungen)
(z. B. auch aus dem Bereich des Informierens, des Begründens)
erklären auch die Bedeutung gängiger Redensarten sowie Sprichwörter und verwenden diese in eigenem Sprachhandeln
beschreiben die Wirkung sprachlicher Bilder (z. B. Vergleiche) und wenden diese in eigenem Sprachhandeln an
Jahrgangsstufen 7 und 8
ggf. auch unter Zuhilfenahme von Fremd- oder Synonymwörterbüchern
(z. B. auch Personifikation, Metapher)
erschließen die Bedeutung von Lehn- und Fremdwörtern aus verschiedenen Sprachen (z. B. Anglizismen)
Jahrgangsstufen 9 und 10
unterscheiden auch • Synonyme und Antonyme • Denotation und Konnotation
unterscheiden Wörter und Wendungen nach funktionalen und thematischen Gesichtspunkten und nutzen diese für die Weiterentwicklung ihres Wortschatzes und im eigenen Sprachhandeln
reflektieren Funktion und Wirkung sprachlicher Bilder (auch Allegorie) im jeweiligen Textzusammenhang
(auch Alliteration, rhetorische Frage)
reflektieren die Leistung und Wirkung von Fremd- und Lehnwörtern im deutschen Sprachsystem
untersuchen und bewerten exemplarisch Erscheinungen des Sprachwandels (z. B. Bedeutungswandel, veränderte Schreibung, fremdsprachliche Einflüsse)
Bedeutungsebene · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
fassen sinnverwandte Wörter in Wortfeldern und Wörter gleicher Herkunft in Wortfamilien zusammen und erschließen durch Abgrenzung und Vergleich die Bedeutung einzelner Wörter
leiten die Bedeutung und Herkunft ausgewählter gängiger Redensarten und Sprichwörter ab, um gesprochene und geschriebene Texte besser zuverstehen
(ggf. auch Metapher)
Jahrgangsstufen 7 und 8
unterscheiden dabei auch Synonyme und Antonyme
unterscheiden Wörter und Wendungen nach funktionalen, thematischen Gesichtspunkten und nutzen diese für die Weiterentwicklung ihres Wortschatzes und im eigenen Sprachhandeln
untersuchen exemplarisch die sprachgeschichtliche Entwicklung des deutschen Wortschatzes (z. B. Bedeutungswandel, veränderte Schreibung, fremdsprachliche Einflüsse)
Jahrgangsstufen 9 und 10
reflektieren auch • Synonyme und Antonyme • Denotation und Konnotation • Homonymie und Polysemie in ihrer Bedeutung für die Aussage und Wirkung von Texten
beschreiben Metaphern auch als Mittel der Bedeutungserweiterung und -verschiebung
(auch Anapher, Epipher, Ellipse, Hyperbel, Symbol)
reflektieren Bedeutungsveränderungen von Wörtern als Phänomendes Sprachwandels (Bedeutungsverengung, und erweiterung, Bedeutungsverschiebung)
Gespräche und Texte in Verwendungszusammenhängen reflektieren und bewusst gestalten · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
erfassen und beschreiben die Gestaltung von Texten, insbesondere unterscheiden sie • verschiedene mediale Vermittlungen (z. B. schriftliche vs. mündliche Vermittlung) • grundlegende Merkmale von öffentlichen und privaten Kommunikationssituationen
erkennen logische und zeitliche Zusammenhänge, entdecken Brüche in der Textkohärenz und gestalten eigene Texte entsprechend kohärent
beschreiben und reflektieren Kommunikation im Blick auf ihre Ziele und ihr Gelingen, z. B. • erfassen und unterscheiden sie Sprechweisen samt ihrer Absicht und Wirkung • beschreiben und nutzen sie Mittel wie Gestik, Mimik, Blickverhalten hinsichtlich ihrer Unterstützung von Inhalt und Wirkung
erfassen, beschreiben und reduzieren Kommunikationsprobleme, indem sie • zwischen gelingender und misslingender Kommunikation auf der Sachebene unterscheiden
nutzen (gesprochene) Sprache sach-, situations- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • sich empathisch, wertschätzend, in angemessenem Tempo und verständlich artikulieren • einen differenzierten standardsprachlichen Wortschatz verwenden (ggf. unter Bereitstellung von Lernwörtern) • über ein grundlegendes Repertoire an Satzmustern verfügen (ggf. unter Bereitstellung von beispielhaften/vorgegebenen Satzmustern)
nutzen (geschriebene) Sprache sach-, situations-, textsorten- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • vorgegebene Aufbaumuster (auch für digitale Textverarbeitungsprogramme) für einfache und standardisierte Textgestaltungen verwenden • zwischen erzählendem und informierendem Schreiben unterscheiden • ein vorstrukturiertes Repertoire zur Umsetzung der passenden Textsorte verwenden • grundlegende Textfunktionen (z. B. Information durch Zeitungsartikel;
gestalten bewusst eigene Sprachhandlungen, indem sie • grundlegende Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache (z. B. Füllwörter, Pausen, Satzlängen) unterscheiden und beachten • gebräuchliche Begriffe aus schulischen Fachsprachen (z. B. in Texten aus Sachfächern) verstehen und verwenden
entdecken und beschreiben sprachliche Vielfalt, insbesondere • beschreiben sie ansatzweise Unterschiede zwischen dem Deutschen und anderen in der Klasse vertretenen Muttersprachen (z. B. typische Floskeln) • unterscheiden sie Merkmale und Verwendungszusammenhänge von Sprachvarietäten (z. B. Standard- und Umgangssprache, Dialekt)
Jahrgangsstufen 7 und 8
erfassen und beschreiben die Gestaltung von Texten, insbesondere • unterscheiden sie mediale Vermittlungen: distinktive Merkmale gesprochener und geschriebener Sprache (z. B. Wortwahl, Syntax); distinktive Merkmale analoger und digitaler Vermittlung • analysieren sie Merkmale von privaten und öffentlichen Kommunikationssituationen und wenden diese entsprechend an • berücksichtigen sie die Textabsicht, die Situation und den Adressatenkreis (z. B. bei informierendem, beschreibendem, appellierendem/argumentierendem/überzeugendem,
beschreiben und reflektieren Kommunikation im Blick auf ihre Ziele und ihr Gelingen, z. B. • erfassen und unterscheiden sie Absicht und Wirkungen verschiedener Sprechakte und Sprechweisen (z. B. formelle oder pejorative Sprache) sowie Absicht und Wirkungen bildhaften Sprechens • erfassen sie Zusammenhänge zwischen paraverbalen, nonverbalen und verbalen Ausdrucksmitteln (Wortwahl, Sprachebenen, Tonfall und Umgangsformen) und nutzen diese zur Unterstützung von Inhalt und Wirkung eigener Äußerungen
erfassen, beschreiben und reduzieren Kommunikationsprobleme, indem sie • zwischen gelingender und misslingender Kommunikation sowohl auf der Sach- als auch auf der Beziehungsebene unterscheiden
nutzen (gesprochene) Sprache sach-, situations- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • sich empathisch, wertschätzend, in angemessenem Tempo und verständlich artikulieren und Inhalte übersichtlichdarstellen (z. B. auch in Vorstellungsgesprächen) • einen differenzierten Wortschatz verwenden • über ein grundlegendes Repertoire an Satzmustern verfügen
nutzen (geschriebene) Sprache sach-, situations-, textsorten- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • sich verständlich äußern und Inhalte übersichtlichdarstellen (z. B sachlicher Brief, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf) • vorgegebene Aufbaumuster (auch für digitale Textverarbeitungsprogramme) für einfache und standardisierte Textgestaltungen verwenden (z. B. auch Antragstellung, Formulare) • vorgegebene Präsentationen bzw. Präsentationselemente (z. B. einzelne Folien) in ihre Präsentationen einbinden
gestalten bewusst eigene Sprachhandlungen, indem sie • Merkmale gesprochener und geschriebener Sprache situationsangemessen und adressatenkreisbezogen anwenden • gebräuchliche Begriffe aus schulischen Fachsprachen verwenden, die Bedeutung und Herkunft gebräuchlicher Fremdwörter kennen und diese zur Präzisierung von Äußerungen funktionsgemäß verwenden
entdecken und beschreiben sprachliche Vielfalt, insbesondere • beschreiben sie ansatzweise Unterschiede zwischen dem Deutschen und anderen in der Klasse vertretenen Muttersprachen • beschreiben sie Unterschiede zwischen der Standardsprache und ihren Varietäten (z. B. Standard- und Umgangssprache, Dialekt, Regionalsprache) • beschreiben sie die Unterschiede zwischen der Standardsprache und altersgemäßen Ausprägungen bestimmter Sprachregister (z. B. Jugend-/Peergroupsprache) und entwickeln dabei im Vergleichmit dem Sprachhandeln anderer ein Bewusstsein für den eigenen Sprachgebrauch • erkennen sie aufgrund der unterschiedlichen Sprachvergleiche Sprache als Mittel der Identitätsbildung
Jahrgangsstufen 9 und 10
erfassen und beschreiben die Gestaltung von Texten, insbesondere • berücksichtigen sie die Unterschiede von gesprochener und geschriebener Sprache, von analoger und digitaler Vermittlung, von privaten und öffentlichen Kommunikationssituationen bei eigenem Sprachhandeln
beschreiben und reflektieren Kommunikation im Blick auf ihre Ziele und ihr Gelingen, z. B. • erfassen und unterscheiden sie Absicht und Wirkungen verschiedener Sprechakte und Sprechweisen (z. B. formelle oder pejorative Sprache, Ironie) sowie Absicht und Wirkungen bildhaften Sprechens • erfassen sie Zusammenhänge zwischen paraverbalen, nonverbalen und verbalen Ausdrucksmitteln (Wortwahl, Sprachebenen, Tonfall und Umgangsformen) und nutzen diese zur Unterstützung von Inhalt und Wirkung eigener Äußerungen,
erfassen, beschreiben und reduzieren Kommunikationsprobleme, indem sie • typische Ursachen für das Gelingen und Misslingen von Kommunikation sowohl auf der Sach- als auch auf der Beziehungsebene ermitteln
nutzen (gesprochene) Sprache sach-, situations- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • sich empathisch, wertschätzend, in angemessenem Tempo und verständlich artikulieren und sowohl Inhalte als auch Zusammenhänge übersichtlichdarstellen (z. B. auch in Vorstellungsgesprächen, Rollendiskussionen, Dialogen) • einen differenzierten Wortschatz verwenden • über ein textsortenspezifisches Repertoire an Satzmustern verfügen
nutzen (geschriebene) Sprache sach-, situations-, textsorten- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • sich verständlich äußern und Inhalte übersichtlichdarstellen (z. B. Bewerbungsschreiben, Lebenslauf) • geübte Vorlagen und Aufbaumuster (auch für digitale Textverarbeitungsprogramme) für einfache und standardisierte Textgestaltungen verwenden (z. B. auch Antragstellung, Formulare, online-Bewerbungen) • vorgegebene digitale Formate sowie digitale (Schreib-)werkzeuge zur Information und Präsentation verwenden • zwischen informierendem, überzeugendem, beschreibendem, appellierendem/werbendem, selbstdarstellendem, deutendem und ästhetischem Schreiben unterscheiden • ein vorstrukturiertes Repertoire zur Umsetzung der passenden Textsorte verwenden • grundlegende Textfunktionen unterscheiden (z. B. Information durch Zeitungsartikel, Appell durch Werbeanzeige, Selbstdarstellung durch Tagebucheintrag/Bewerbung)
gestalten bewusst eigene Sprachhandlungen, indem sie
entdecken und beschreiben sprachliche Vielfalt, insbesondere • nutzen sie die Mehrsprachigkeit und den Sprachenvergleich von Standardsprache und anderen Muttersprachen zur Entwicklung des eigenen Sprachbewusstseins • überprüfen sie die Wirkung und Angemessenheit der Verwendung von bestimmten Sprachvarietäten in ausgewählten Kommunikationssituationen (z. B. Standard- und Umgangssprache, Dialekt, Regionalsprache) • untersuchen die Ausprägungen und Wirkungen der Sprache in der digitalen Kommunikation • untersuchen sie Funktion und Merkmale von Jugendsprache (auch Peergroupsprache), auch in ihrer Wechselwirkung mit medialen Kommunikationssituationen
beschreiben gängige gesellschaftliche Versprachlichungsstrategien, v. a. in den sozialen Medien, z. B. • Wortneuschöpfungen (liken/haten, einen Beitrag posten etc.) • häufig gebrauchte formelhafte Rückmeldungen/Bildsymbole (du bist so toll, beste; Emojis etc.) • Hashtag-Phrasen
Gespräche und Texte in Verwendungszusammenhängen reflektieren und bewusst gestalten · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
erfassen und beschreiben die Gestaltung von Texten, insbesondere • unterscheiden sie verschiedene mediale Vermittlungen (z. B. auch analoge und digitale Vermittlung)
beschreiben und reflektieren Kommunikation im Blick auf ihre Ziele und ihr Gelingen, z. B. • erfassen sie Absichten und Wirkungen bildhaften Sprechens • erfassen sie Zusammenhänge zwischen nonverbalen und paraverbalen Mitteln und nutzen diese
erfassen, beschreiben und reduzieren Kommunikationsprobleme, indem sie • zwischen gelingender und misslingender Kommunikation sowohl auf der Sach- als auch auf der Beziehungsebene unterscheiden (z. B. Aspekte der Wertschätzung und Adressatenkreisorientierung)
nutzen (geschriebene) Sprache sach-, situations-, textsorten- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • geübte Vorlagen und Aufbaumuster (auch für digitale Textverarbeitungsprogramme) verwenden • zwischen erzählendem, informierendem und überzeugendem Schreiben unterscheiden • ein angemessenes lexikalisches und syntaktisches Repertoire zur Umsetzung der passenden Textsorte und Schreibabsicht verwenden
gestalten bewusst eigene Sprachhandlungen, indem sie • diese Merkmale auch situationsangemessen und adressatenkreisbezogen anwenden • die Bedeutung und Herkunft gebräuchlicher Fremdwörter kennen
entdecken und beschreiben sprachliche Vielfalt, insbesondere • beschreiben sie Unterschiede zwischen der Standardsprache und ihren Varietäten • überprüfen sie dabei auch die Wirkung der Verwendung von bestimmten Sprachvarietäten in ausgewählten Kommunikationssituationen
Jahrgangsstufen 7 und 8
erfassen und beschreiben die Gestaltung von Texten, insbesondere • berücksichtigen sie die Unterschiede in entsprechenden Kommunikationssituationen • reflektieren sie die Absicht, die Situationsangemessenheit und den Adressatenkreisbezug
beschreiben und reflektieren Kommunikation im Blick auf ihre Ziele und ihr Gelingen, z. B. • erfassen sie Normen sprachlicher Höflichkeit
erfassen, beschreiben und reduzieren Kommunikationsprobleme, indem sie • typische Ursachen für das Gelingen und Misslingen von Kommunikation sowohl auf der Sach- als auch auf der Beziehungsebene ermitteln
nutzen (gesprochene) Sprache sach-, situations- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • sowohl Zusammenhänge als auch Inhalte übersichtlichdarstellen (z. B. auch in Rollendiskussionen, Dialogen) • auch gelernte Fachbegriffe korrekt verwenden • über ein textsortenspezifisches Repertoire an Satzmustern verfügen
nutzen (geschriebene) Sprache sach-, situations-, textsorten- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • geübte Vorlagen und Aufbaumuster (auch für digitale Textverarbeitungsprogramme) verwenden • angemessene digitale Formate zur Information und Präsentation selbstständig verwenden
gestalten bewusst eigene Sprachhandlungen, indem sie • die Verwendung von Fremdwörtern und Anglizismen in verschiedenen Kontexten im Hinblick auf Wirkung und mögliche Verständnisschwierigkeiten bewerten
entdecken und beschreiben sprachliche Vielfalt, insbesondere • reflektieren sie dabei die Ergebnisse der Sprachvergleiche und nutzen diese zur Entwicklung des eigenen Sprachbewusstseins • überprüfen sie dabei auch die Wirkung und Angemessenheit der Verwendung von bestimmten Sprachvarietäten in ausgewählten Kommunikationssituationen • untersuchen sie die Ausprägungen und Wirkungen der Sprache in der digitalen Kommunikation • untersuchen sie Funktion und Merkmale von Jugendsprache, auch in ihrer Wechselwirkung mit medialen Kommunikationssituationen
Jahrgangsstufen 9 und 10
erfassen und beschreiben die Gestaltung von Texten, insbesondere • untersuchen sie auch Mischformen (z. B. Chat-Sprache) • unterscheiden sie zwischen formellen und informellen Kommunikationssituationen
beschreiben und reflektieren Kommunikation im Blick auf ihre Ziele und ihr Gelingen, z. B. • erfassen sie Normen demokratischer Gesprächs- und Kommunikationskultur und sprachlicher Höflichkeit • beurteilen sie die Angemessenheit der eingesetzten Sprechakte, Sprechweisen und Ausdrucksmittel im Blick auf die Situation, den Adressatenkreis und das Ziel
erfassen, beschreiben und reduzieren Kommunikationsprobleme, indem sie • zwischen gelingender und misslingender Kommunikation auf der Sach-, Appell- und Beziehungsebene in verschiedenen Kontexten (z. B. öffentliche und private Kommunikation) unterscheiden
nutzen (gesprochene) Sprache sach-, situations- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • sowohl komplexere Zusammenhänge als auch Inhalte übersichtlich darstellen • auch gelernte Fachbegriffe und idiomatische Wendungen in Kenntnis des jeweiligen Zusammenhangs korrekt verwenden
nutzen (geschriebene) Sprache sach-, situations-, textsorten- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • Vorlagen und Aufbaumustern ggf. auch bewusst variieren • angemessene digitale Formate zur Information und Präsentation selbstständig verwenden • ein angemessenes lexikalisches und syntaktisches Repertoire zur Umsetzung der passenden Textsorte und Schreibabsicht verwenden
gestalten bewusst eigene Sprachhandlungen, indem sie
entdecken und beschreiben sprachliche Vielfalt, insbesondere • untersuchen und vergleichen sie sprachliche Phänomene in verschiedenen Sprachen auch im Hinblick auf individuelle und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit • unterscheiden sie die kommunikativen Funktionen bestimmter Sprachvarietäten • bewerten sie Modeerscheinungen in der Sprache (z. B. Jugendsprache, Sprache in der Werbung) im Hinblick auf deren Wirkung und auf mögliche Verständnisschwierigkeiten
beschreiben gesellschaftliche Versprachlichungsstrategien und ihre Funktionen, v. a. in den sozialen Medien, z. B. • Wortschöpfungen zur Bezeichnung neuer Kulturpraktiken • häufig gebrauchte formelhafte Rückmeldungen auf Beiträge als Mainstream-Zugehörigkeitsbeweis • Hashtag-Phrasen zur Komprimierung von Zusammenhängen
Gespräche und Texte in Verwendungszusammenhängen reflektieren und bewusst gestalten · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
erfassen und beschreiben die Gestaltung von Texten, insbesondere
beschreiben und reflektieren Kommunikation im Blick auf ihre Ziele und ihr Gelingen, z. B. • beurteilen sie die Angemessenheit der eingesetzten Sprechweisen und Mittel im Blick auf die Situation, den Adressatenkreis und das Ziel • reflektieren sie dabei auch die Zielführung der Kommunikation als Mittel der Problemlösung
erfassen, beschreiben und reduzieren Kommunikationsprobleme, indem sie • typische Ursachen für das Gelingen und Misslingen von Kommunikation sowohl auf der Sach- als auch auf der Beziehungsebene ermitteln
nutzen (gesprochene) Sprache sach-, situations- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • auch gelernte Fachbegriffe korrekt verwenden
nutzen (geschriebene) Sprache sach-, situations-, textsorten- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • vorgegebene Präsentationen bzw. Elemente (z. B. einzelneFolien) in ihre Präsentationen einbinden • weitere vorgegebene digitale Schreibwerkzeuge (z. B. Hilfen zur Erstellung von Skizzenund Diagrammen) verwenden
gestalten und reflektieren eigene Sprachhandlungen, indem sie • die Verwendung von Fremdwörtern in verschiedenen Kontexten im Hinblick auf Wirkung und mögliche Verständnisschwierigkeiten bewerten
entdecken und beschreiben sprachliche Vielfalt, insbesondere • reflektieren sie dabei die Ergebnisse der Sprachvergleiche und nutzen diese zur Entwicklung des eigenen Sprachbewusstseins • überprüfen sie dabei auch die Angemessenheit der Verwendung von bestimmten Sprachvarietäten in ausgewählten analogen und digitalen Kommunikationssituationen
Jahrgangsstufen 7 und 8
erfassen und beschreiben die Gestaltung von Texten, insbesondere • untersuchen sie auch Mischformen (z. B. Chat-Sprache)
beschreiben und reflektieren Kommunikation im Blick auf ihre Ziele und ihr Gelingen, z. B. • erfassen sie auch Normen demokratischer Gesprächs- und Kommunikationskultur • beurteilen sie die Angemessenheit der eingesetzten Sprechakte, Sprechweisen und Ausdrucksmittel im Blick auf die Situation, den Adressatenkreis und das Ziel • reflektieren sie dabei auch die Zielführung der Kommunikation als Mittel der Problemlösung
erfassen, beschreiben und reduzieren Kommunikationsprobleme, indem sie • zwischen gelingender und misslingender Kommunikation in verschiedenen Kontexten (z. B. öffentliche
nutzen (gesprochene) Sprache sach-, situations- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • sowohl komplexere Zusammenhänge als auch Inhalte übersichtlich darstellen • auch idiomatische Wendungen in Kenntnis des jeweiligen Zusammenhangs korrekt verwenden
nutzen (geschriebene) Sprache sach-, situations-, textsorten- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • Vorlagen und Aufbaumuster ggf. auch bewusst variieren
gestalten bewusst eigene Sprachhandlungen, indem sie • einfache Merkmale von Fachsprachen unterscheiden
entdecken und beschreiben sprachliche Vielfalt, insbesondere • untersuchen und vergleichen sie sprachliche Phänomene in verschiedenen Sprachen auch im Hinblick auf individuelle und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit • unterscheiden sie die kommunikativen Funktionen bestimmter Sprachvarietäten • bewerten sie Modeerscheinungen in der Sprache (z. B. Jugendsprache, Sprache in der Werbung) im Hinblick auf deren Wirkung und auf mögliche Verständnisschwierigkeiten
Jahrgangsstufen 9 und 10
erfassen und beschreiben die Gestaltung von Texten, insbesondere • untersuchen und nutzen sie die Verwendungsbedingungen und sprachlichen Gestaltungsanforderungen von informeller und elaborierter Mündlichkeit bzw. Schriftlichkeit • reflektieren sie die Funktion und die Angemessenheit formeller und informeller Kommunikationssituationen in
beschreiben und reflektieren Kommunikation im Blick auf ihre Ziele und ihr Gelingen, z. B. • nutzen ihre Erkenntnisse für die sprachliche Gestaltung eigener Äußerungen • nutzen sie ansatzweise Kommunikationsmodelle zur Analyse von Kommunikation
erfassen, beschreiben und reduzieren Kommunikationsprobleme, indem sie • kriterienorientiert und theoriegestützt gelingende und misslingende Kommunikationssituationen analysieren und Bedingungen gelingender Kommunikation in diesen Kontexten formulieren
nutzen (gesprochene) Sprache sach-, situations- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • sowohl komplexe Zusammenhänge als auch Inhalte in anspruchsvollen Kommunikationskontexten (z. B. im öffentlichen Raum) übersichtlich und überzeugend/verständlich darstellen • die Angemessenheit verwendeter Fachbegriffe und idiomatischer Wendungen in unterschiedlichen Kommunikationszusammenhängen beurteilen
nutzen (geschriebene) Sprache sach-, situations-, textsorten- und adressatenkreisgemäß, indem sie z. B. • die Angemessenheit der Verwendung des Repertoires in unterschiedlichen Kontexten beurteilen • grundlegende Textfunktionen unterscheiden und ihre Wirkung differenziert beschreiben
gestalten bewusst eigene Sprachhandlungen, indem sie
entdecken und beschreiben sprachliche Vielfalt, insbesondere • reflektieren sie dabei auch die Bedeutung der Mehrsprachigkeit für den Sprachwandel • unterscheiden sie die kommunikativen Funktionen bestimmter Sprachvarietäten und verwenden sie entsprechend • reflektieren sie dabei auch die Bedeutung der digitalen Kommunikation für den Sprachwandel • untersuchen sie vergleichend diese Sprachen hinsichtlich ihrer identitätsstiftenden bzw. abgrenzenden Funktion
reflektieren Sprache als System und als Verständigungsmittel und in ihrer Funktion als Verknüpfung von Denken und Wirklichkeit, z. B. • begreifen sie ansatzweise Veränderungen im Sprachgebrauch (Satzlänge, Weglassen von Artikeln, Rückgang der Genitivverwendung) u. a. als Abbildung gesellschaftlicher Prozesse
Laut-Buchstaben-Ebene · Grundlegendes Kompetenzniveau
beschreiben einzelne Wörter auf der Ebene von Lauten, Buchstaben, Silben und beziehen diese Erkenntnisse auch auf verwandte Wörter
nutzen die Beschreibung der Wörter für ihre Rechtschreibung
Laut-Buchstaben-Ebene · Mittleres Kompetenzniveau
ziehen aus den Erkenntnissen Schlussfolgerungen zur grundsätzlichen Wortbildung
kennen Beispiele für Ausnahmen
Medien in Lernprozesse integrieren (Anwenden und nutzen) · Grundlegendes Kompetenzniveau
nutzen analoge und digitale Medien innerhalb vorbereiteter Lernumgebungen und angeleiteter Lernprozesse, z. B.: • nutzen sie Lesestrategien, insbesondere auch in Lesesituationen mit digitaler Materialgrundlage • orientieren sie sich – mit Hilfe – in einer Bücherei (z. B. der Schulbücherei)
Medien in Lernprozesse integrieren (Anwenden und nutzen) · Mittleres Kompetenzniveau
entwickeln auch eine eigene Motivation, eine Bücherei zu nutzen bzw. im Internet zu recherchieren
Medieninhalte finden, erfassen und nutzen (Informieren und recherchieren) · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
kennen Internet-Suchmaschinen (v. a. auch altersgemäße Suchmaschinen) und nutzen diese angeleitet innerhalb einer konkreten Aufgabenstellung
können sich in vorbereiteten fachspezifischen Lernumgebungen auf Lernplattformen anmelden
finden die zur Aufgabenstellung gehörenden Materialien und sind in der Lage, Arbeitsergebnisse innerhalb einer Lernumgebung zu sichern und weiterzugeben
kennen und beschreiben medienspezifische Formen, Comics, Filme, Serien, Gesellschaftsspiele, Videoclips, Memes
erfassen Zusammenhänge und Unterschiede zwischen den einzelnen Medienformen in Medienverbünden (z. B. Verbünde aus Buch, Hörbuch und Film)
nehmen – unter Anleitung – Wirkungen und Absichten von Medien wahr und beschreiben diese, unterscheiden dabei insbesondere zwischen informierenden, unterhaltenden und werbenden Elementen
wissen, dass die Vertrauenswürdigkeit von Internetfunden geprüft werden muss
sichern gefundene Informationen (z. B. durch Abspeichern oder Notizen)
Jahrgangsstufen 7 und 8
nutzen Internet-Suchmaschineninnerhalb einer vorgegebenen Aufgabenstellung, indem sie z. B. Suchbegriffe zielgerichtet wählen, variieren und kombinieren
wählen aus umfangreicheren Materialangeboten eine Anzahl an Informationen, Dokumenten und Internetseiten so aus, dass eine Aufgabenstellung bearbeitet werden kann
können sich in vorbereiteten fachspezifischen Lernumgebungen auf Lernplattformen anmelden
sind in der Lage, Arbeitsergebnisse innerhalb der Lernumgebung gemeinsam mit Arbeitspartnerinnen und -partnern kollaborativzu erstellen und zu präsentieren
kennen und beschreiben medienspezifische Formen (z. B. Computerspiele, Blogs, Chats, Foren)
erfassen Zusammenhänge und Unterschiede zwischen den einzelnen Medienformen in Medienverbünden (z. B. Verbünde aus Buch, Hörbuch und Film, Verbünde aus Computerspiel, Trading- Kartenspiel und Fernsehserie)
nehmen Wirkungen und Absichten von Medien wahr und beschreiben diese
kennen und nutzen angeleitet Kriterien zur Prüfung der Vertrauenswürdigkeit von Quellen (z. B. die Nachvollziehbarkeit der Verfasserschaft und die Angabe von Quellen)
kategorisieren gefundene Informationen (z. B. innerhalb von Dokumenten oder Ablage-Ordnern auf der Festplatte, in Form einfacher Portfolios)
kennen Grundlagen des Urheberrechts bei der Verwendung von Daten und Informationen
geben die Quellen verwendeter Materialien an
Jahrgangsstufen 9 und 10
nutzen Suchmaschinen professioneller (z. B. Phrasensuche)
nutzen pragmatische, inhaltliche und qualitative Kriterien zur Auswahl und Reduzierung der Materialien in umfangreichen Materialangeboten (z. B. achten sie auf die Passung zur Fragestellung und die Reduzierung von Redundanzen)
erfassen und bewältigen spezifische Aufgabenformate in digitalen Lernumgebungen (z. B. sind sie in der Lage, Ar-
kennen und beschreiben medienspezifische Formen; z. B. auchComputerspiele, Messenger
kennen Merkmale filmischer Genres (z.B. Animation, Serie, Scripted Reality, Literaturverfilmung)
erfassen Zusammenhänge und Unterschiede zwischen den einzelnen Medienformen in Medienverbünden (z. B. Verbünde aus Buch und Film bei Literaturverfilmungen) und beschreiben die jeweilige Wirkung
nehmen Wirkungen und Absichten von Medien wahr und beschreiben diese, insbesondere unterscheiden sie zwischen informierenden, unterhaltenden und manipulierenden Elementen
erfassen Zusammenhänge zwischen Medieninhalten zu übergreifenden Fragen oder zum selben Thema; z. B. erkennen sie, ob Internetseiten identische Inhalte, sich ergänzende oder sich widersprechende Inhalte enthalten
prüfen selbstständig die Vertrauenswürdigkeit von Quellen auf der formalen Ebene (z. B. Berücksichtigung des Verfassers und des Kontextes, Gegenprüfung des Gefundenen) und der inhaltlichen Ebene (z. B. Erkennen von Extremismus und Gewalt)
kategorisieren gefundene Informationen (z. B. in Ablage-Ordnern auf der Festplatte, Portfolios)
kennen und berücksichtigen grundlegende Aspekte des Urheberrechts bei der Verwendung von Daten und Informationen
wenden Zitierregeln auch beim Zitieren aus digitalen Quellen an
Medieninhalte finden, erfassen und nutzen (Informieren und recherchieren) · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
differenzieren und variieren Suchbegriffe zielgerichtet
kennen und beschreiben auch wesentliche Darstellungsmittel der verschiedenen Formen sowie deren Absichten und Wirkungen, z. B. in audio-visuellen Medien (Perspektive, Geräusche, Musik)
beschreiben die unterschiedlichen Wirkungen der einzelnen Medien innerhalb eines Medienverbundes
kennen erste Kriterien zur Prüfung der Vertrauenswürdigkeit von Internetfunden (z. B. Vergleich mit Informationen anderer Quellen)
Jahrgangsstufen 7 und 8
nutzen inhaltliche und qualitative Kriterien zur Auswahl und Reduzierung der Materialien (z. B. Passung zur Fragestellung, Informationsgehalt)
beschreiben zu einzelnen Formen auch Gestaltungseffekte und deren Wirkung (z. B. bei Filmen Kameraführung und perspektive)
beschreiben die unterschiedlichen Wirkungen der einzelnen Medien innerhalb eines Medienverbundes
unterscheiden informierende, unterhaltende und beeinflussende Elemente
erkennen erste grundsätzlicheMuster unterhaltender und werbender Medien (z. B. direkte Ansprachen, Versprechungen, Hervorhebungen zentraler Aussagen)
prüfen – in angeleiteten Situationen – die Vertrauenswürdigkeit der Quellen (z. B. durch Gegenprüfung gefundener Inhalte)
wenden Zitierregeln auch beim Zitieren aus digitalen Quellen an
Jahrgangsstufen 9 und 10
(z. B. Boole‘sche Operatoren und Trunkieren)
vergleichen zusammengehörende Formen, z. B. erzählender Text vs. Graphic Novel)
beschreiben auch wesentlicheDarstellungsmittel und deren Wirkungen (z. B. Stilmittel der Bild- und Filmsprache, sprachliche Besonderheiten von Messenger-Nachrichten)
beschreiben zu einzelnen Formen auch Gestaltungseffekte und deren Wirkung (z. B. bei Filmen: Kameraführung und perspektive, Ton- und visuelle Effekte, Schnitt, Montage, Untermalung mit Musik)
beurteilen die verschiedenen Formen innerhalb eines Medienverbundes, z. B. hinsichtlich ihrer jeweiligen Umsetzung, Wirkung und Funktion
erkennen grundsätzliche Muster unterhaltender und werbender Medien (z. B. direkte Ansprachen, Versprechungen, Hervorhebungen zentraler Aussagen)
beschreiben Gestaltungsmittel der Leser- und Zuschauerlenkung
berücksichtigen diese Zusammenhänge zunehmend selbstständig – auch bereits bei der Vorauswahl von Materialien in umfangreicheren Materialangeboten
kennzeichnen Übernahmen aus digitalen Quellen formal einheitlich nach standardisierten Mustern
Medien in Lernprozesse integrieren (Anwenden und nutzen) · Erhöhtes Kompetenzniveau
ergänzen die ausgewählten und vorbereiteten Medien durch eigenes Material (z. B. finden sie Informationen in Lexika oder auf altersgemäßen Seiten im Internet)
Medieninhalte finden, erfassen und nutzen (Informieren und recherchieren) · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
beschreiben ggf. auch Text-Bild-Musikkombinationen und deren Wirkung
formulieren erste, subjektive Beurteilungen der verschiedenen Formen innerhalb eines Medienverbundes
erkennen erste grundsätzlicheMuster unterhaltender und werbender Medien (z. B. direkte Ansprachen, Versprechungen, Hervorhebungen zentraler Aussagen)
nehmen erste Sortierungen des gefundenen Materials vor (z. B. innerhalb von Dokumenten, in vorbereiteten Masken für Lesetagebücher oder durch Dateiablagen auf verschiedenen Ordner-Ebenen auf der Festplatte)
Jahrgangsstufen 7 und 8
beurteilen angeleitet die Qualität und Eignung gewählter Such- und Recherchestrategien
(bei Filmen z. B. auch Ton- und visuelle Effekte, Schnitt, Montage, Untermalung mit Musik)
beurteilen die verschiedenen Formen innerhalb eines Medienverbundes, z. B. hinsichtlich ihrer jeweiligen Umsetzung, Wirkung und Funktion
beschreiben Gestaltungsmittel der Leser- und Zuschauerlenkung
erkennen unter Anleitung auch Verbindungen verschiedener Wirkungen (z. B. Verbindungen aus Information und Werbung) und erfassen damit verbundene Beeinflussungsstrategien
reflektieren, vergleichen und diskutieren – in angeleiteten Situationen – die Vertrauenswürdigkeit von Quellen
kennzeichnen Übernahmen aus digitalen Quellen formal einheitlich nach standardisierten Mustern
Jahrgangsstufen 9 und 10
beurteilen auch die Qualität und Eignung gewählter Such- und Recherchestrategien
erkennen Vermischungen von informierenden und manipulierenden Darstellungen und durchschauen die damit verbundenen Beeinflussungsstrategien
Medien zur Entwicklung, Gestaltung und Präsentation von Lernprodukten nutzen · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
schreiben kurze Texte auch auf einer Tastatur / auf einem Tablet
kennen die Grundlagen der Arbeit mit Textverarbeitungsprogrammen (z. B. Dokumente anlegen und speichern, einfache Formatierungen vornehmen)
nutzen ausgewählte Vorlagen und Muster digitaler Textverarbeitungsprogramme für einfache und standardisierte Textgestaltungen
verwenden – unter Anleitung – digitale Medien im produktionsorientierten Literaturunterricht (z. B. Um- oder Weiterschreiben von Texten mithilfe eines Textverarbeitungsprogramms, Nutzen erster Formatierungsmöglichkeiten, Ergänzen von Bildern, audiovisuelles Aufzeichnen von Bildern, Erstellen von Fotostorys)
nutzen – unter Anleitung – erste Formen filmischer Gestaltungen (z. B. Stop-Motion-Filme im Zusammenhang der Vorgangsbeschreibung oder als Umsetzung literarischer Handlungsabläufe)
veranschaulichen unter Anleitung wesentliche Inhalte mittels einfacher Präsentationsmedien (z. B. Plakate, Bilder, Folien, digitale Medien, vorbereitete Portfolio-Textmasken)
filmen eigene Beiträge (z. B. Kurzvorträge, Booktubes) und besprechen Gelungenes und zu Verbesserndes
Jahrgangsstufen 7 und 8
schreiben kurze Texte auch auf einer Tastatur / auf einem Tablet in angemessener Geschwindigkeit
nutzen standardisierte Layout-Vorlagen zur Gestaltung konkreter Textsorten (z. B. offizieller Brief, Lebenslauf, Bewerbung) mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms
nutzen digitale Medien im produktionsorientierten Literaturunterricht (z. B. setzen sie kurze szenische Texte als Hörspiel um oder gestalten Fotostorys)
nutzen Möglichkeiten zu einfachen filmischen Gestaltungen (z. B. erstellen sie Stop-Motion-Filme als einfache Erklärfilme)
nutzen – gegebenenfalls mit Unterstützung – digitale Formate zur Information und Präsentation (z. B. Arbeit mit Präsentationsprogrammen, Portfolios)
filmen eigene Beiträge (z. B. Kurzvorträge, Präsentationen)
Medien zur Entwicklung, Gestaltung und Präsentation von Lernprodukten nutzen · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
beachten auch elementare Formatierungsregeln (z. B. Leerzeichen nach Komma) und Layout-Techniken
nutzen Vorlagen und Muster digitaler Textverarbeitungsprogramme
gestalten diese Präsentationsmedien selbstständig
verbessern ihre Beiträge auf der Grundlage des Gefilmten
Jahrgangsstufen 7 und 8
wenden auch elementare Formatierungsregeln und Layout-Techniken an
drehen auch kleine Filmsequenzen
nutzen digitale Formate zur Information und Präsentation (z. B. auch Gestaltung von Homepage-Beiträgen, Web-Beiträgen, Pecha Kucha)
reflektieren das Gefilmte inhaltlich und formal und überarbeiten dieses gegebenenfalls
Medien zur Entwicklung, Gestaltung und Präsentation von Lernprodukten nutzen · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
nutzen Textverarbeitungsprogramme ansatzweise selbstständig, zielgerichtet und kreativ
stimmen einfache Gestaltungen – unter Anleitung – auch schon untereinander ab, sodass Teilergebnisse zu ersten Gesamtprodukten verbunden werden können
wählen diese Präsentationsmedien selbstständig aus
Jahrgangsstufen 7 und 8
kennen und beachten Regeln und Gepflogenheiten bei der Gestaltung konkreter Textsorten (z. B. offizieller Brief, Lebenslauf, Bewerbung) mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms und verändern diese adressatenkreis- und situationsgemäß
stimmen einfache Gestaltungen – unter Anleitung – auch schon untereinander ab, sodass Teilergebnisse zu gemeinsamen Produkten verbunden werden können (z. B. durch Ergänzung einzelner Folien zu einer gemeinsamen Folienpräsentation)
verwenden der Situation und den Adressatenkreis angemessene digitale Formate zur Information und Präsentation
Mithilfe von Medien kommunizieren und kooperieren (Kommunizieren und kooperieren) · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
unterscheiden in didaktisierten Situationen zwischen analogen und medial vermittelten mündlichen Kommunikationssituationen (z. B. Sprachnachrichten vs. Face-to-Face-Kommunikation)
planen und gestalten digitale Schreibprozesse – z. B. in Kurznachrichten – anlass-, zweck- und adressatenkreisorientiert
halten sich bei der Verwendung von sozialen Medien an grundlegende Regeln der Netiquette und gehen respektvoll miteinander um
nutzen einfache digitale Austauschmöglichkeiten (z. B. Kurznachrichten) zur Abstimmunggemeinsamer Arbeitsprozesse (z. B. in längerfristigenPartnerarbeiten)
Jahrgangsstufen 7 und 8
unterscheiden in alltagsnahen Situationen zwischen analoger und digital vermittelter Kommunikation (z. B. Sprachnachrichten vs. Face-to-Face-Kommunikation)
wissen, dass die Sachlichkeit und Verlässlichkeit von Äußerungen in digitalen Medien geprüft werden muss
planen und gestalten digitale Schreibprozesse – z. B. in Wikis, Blogs und Foren – anlass-, zweck- und adressatenkreisorientiert
halten sich bei der Verwendung von sozialen Medien an grundlegende Regeln der Netiquette und gehen respektvoll miteinander um
nutzen einfache digitale Austauschmöglichkeiten zur Abstimmung gemeinsamer Arbeitsprozesse (z. B. in längerfristigen Partnerarbeiten)
Die Mediennutzung reflektieren (Analysieren und reflektieren) · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
kennen Gefahren der im Alltag genutzten Medien (z. B. durch Abonnements, Weiterleitungen, In-App-Käufe)
beschreiben – aufgrund vorgegebener Fragen – ihr Medienverhalten unter Anleitung (z. B. Art, Zweck und Zeiträume der Mediennutzung)
Jahrgangsstufen 7 und 8
prüfen und beurteilen unter Anleitung die Sicherheit bzw. die Gefahren der im Alltag genutzten Medien (z. B. durch Abonnements, Weiterleitungen, In-App- Käufe, große Öffentlichkeit und Verbreitung sowie langfristige Verfügbarkeit selbst eingestellter Inhalte)
erkennen, welche Personen als (vermeintliche) Vorbilder und Leitbilder präsentiert werden bzw. sich selbst als solche präsentieren, und prüfen den Grund von deren Medienwirksamkeit
erkennen, dass auch Schwächen von Menschen gewollt und ungewollt zu Medienwirksamkeit führen
beschreiben und reflektieren ihr eigenes Medienverhalten (z. B. Art, Zweck und Zeiträume der Mediennutzung)
Jahrgangsstufen 9 und 10
reflektieren die Sicherheit bzw. die Gefahren der im Alltag genutzten Medien (z. B. Probleme der Selbstinszenierung, Gefahren durch Abonnements, Weiterleitungen, In-App-Käufe)
erkennen und beschreiben, welche Eigenschaften von Personen oder Figuren einen vermeintlichen Vorbildcharakter erzeugen
erkennen, dass auch Schwächen von Menschen gewollt und ungewollt zu Medienwirksamkeit führen
beschreiben und reflektieren ihr Medienverhalten im Vergleich mit demjenigen anderer Menschen und im Blick auf Studien und Umfragen und ziehen Konsequenzen daraus (z. B. Art, Zweck und Zeiträume der Mediennutzung)
untersuchen den Zusammenhang von digitalen Nutzerprofilen, Algorithmen, Gestaltung und Wirkung digitaler Angebote (z. B. bei personalisierter Werbung)
kennen Veränderungstendenzen in der Medienwelt und beschreiben deren Konsequenzen für Schule, Alltag und Gesellschaft
Mithilfe von Medien kommunizieren und kooperieren (Kommunizieren und kooperieren) · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
berücksichtigen in didaktisierten Situationen Unterschiede zwischen analogen und digital vermittelten Kommunikationssituationen (z. B. Revidierbarkeit, Interaktionsmöglichkeiten, nonverbale Mittel)
Jahrgangsstufen 7 und 8
kennen und berücksichtigen Unterschiede zwischen analogen und digital vermittelten Kommunikationssituationen (z. B. Revidierbarkeit, Interaktionsmöglichkeiten, nonverbale Mittel)
beschreiben unter Anleitung die Sachlichkeit und Verlässlichkeit von Äußerungen in digitalen Medien
Mithilfe von Medien kommunizieren und kooperieren (Kommunizieren und kooperieren) · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 5 und 6
beurteilen auch die Angemessenheit der Kommunikationsform im Blick auf die Situation, den Adressatenkreis und das Ziel
Jahrgangsstufen 7 und 8
reflektieren – auf Grundlage konkreter Situationen – die Unterschiede zwischen analogen und digital vermittelten Kommunikationssituationen und benennen Konsequenzen
reflektieren den Sinn und Zweck solcher Regeln und kennen grundlegende rechtliche Rahmenbedingungen der freien Meinungsäußerung
Medien in Lernprozesse integrieren (Anwenden und handeln) · Grundlegendes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 7 und 8
nutzen analoge und digitale Medien innerhalb vorbereiteter Lernumgebungen und angeleiteter Lernprozesse, z. B. • nutzen sie Lesestrategieninsbesondere auch in Lesesituationen mit digitaler Materialgrundlage • orientieren sie sich selbstständig in einer Bücherei
nutzen digitale Möglichkeiten (z. B. die Korrekturfunktion am Textverarbeitungsprogramm, Lernsoftware) zur Diagnose eigener Fehlerschwerpunkte und zur individuellen Übung
Jahrgangsstufen 9 und 10
nutzen vielfältige analoge und digitale Medien situationsgemäß innerhalb vorbereiteter Lernumgebungen und angeleiteter Lernprozesse, z. B. • nutzen sie Lesestrategieninsbesondere auch in Lesesituationen mit digitaler Materialgrundlage • nutzen sie schulische und öffentliche Bibliotheken • nutzen sie das Internet zum Finden und Sammeln von Informationen • arbeiten sie selbstständig in fachspezifischen digitalen Lernumgebungen auf Lernplattformen
Medien in Lernprozesse integrieren (Anwenden und handeln) · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 7 und 8
entwickeln auch eine eigene Motivation, eine Bücherei zu nutzen bzw. im Internet zu recherchieren, und ergänzen die ausgewählten und vorbereiteten Medien durch eigenes Material, z. B.
nutzen entsprechende Möglichkeiten auch schon eigeninitiativund selbstständig
Jahrgangsstufen 9 und 10
nutzen vielfältige analoge und digitale Medien situationsgemäß innerhalb vorbereiteter Lernumgebungen und angeleiteter Lernprozesse, z. B.
Medien in Lernprozesse integrieren (Anwenden und handeln) · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 7 und 8
entwickeln auch eine eigene Motivation, eine Bücherei zu nutzen bzw. im Internet zu recherchieren, und ergänzen die ausgewählten und vorbereiteten Medien durch eigenes Material, z. B.
Jahrgangsstufen 9 und 10
nutzen vielfältige analoge und digitale Medien situationsgemäß innerhalb vorbereiteter Lernumgebungen und angeleiteter Lernprozesse, z. B. • entwickeln sie auch eine eigene Motivation, eine Bücherei zu nutzen bzw. im Internet zu recherchieren
nutzen eigeninitiativdigitale Möglichkeiten (z. B. Lernsoftware) zur Diagnose eigener Fehlerschwerpunkte und zur individuellen Übung
Die Mediennutzung reflektieren (Analysieren und reflektieren) · Mittleres Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 7 und 8
beschreiben und prüfen kritisch, welche von deren Eigenschaften den vermeintlichen Vorbildcharakter aufbauen
beschreiben und prüfen kritisch, welche von deren Eigenschaften die Medienwirksamkeit hervorrufen
setzen ihr Medienverhalten zu demjenigen anderer Menschen in Bezug und formulieren Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Jahrgangsstufen 9 und 10
erkennen Stereotype, beurteilen die Entstehung von Vorbildcharakteren kritisch und beschreiben und prüfen kritisch, welche Eigenschaften zur Medienwirksamkeit der betreffenden Personen beitragen
erkennen Stereotype und prüfen kritisch, welche von Eigenschaften zur Medienwirksamkeit der betreffenden Personen beitragen
Die Mediennutzung reflektieren (Analysieren und reflektieren) · Erhöhtes Kompetenzniveau
Jahrgangsstufen 7 und 8
benennen und beurteilen erste Muster, die einer medial präsentierten Person oder Figur einen vermeintlichen Vorbildcharakter verleihen
benennen und beurteilen erste Muster, die zur Medienwirksamkeit der Person oder Figur führen
nutzen die Feststellungenzur kritischen Reflexion und ggf. zur Veränderung ihres eigenen Medienverhaltens
Jahrgangsstufen 9 und 10
entwickeln eine erste medienethische Perspektive, indem sie Veränderungen in der Medienwelt und grundsätzliche Verhaltensweisen beurteilen, die Wirkung der Mediengestaltung und die Problematik der Konstruktionvon Wirklichkeit reflektieren
Medien zur Entwicklung, Gestaltung und Präsentation von Lernprodukten nutzen (Produzieren und präsentieren) · Grundlegendes Kompetenzniveau
schreiben in angemessener Geschwindigkeit Texte auf einer Tastatur / auf einem Tablet und beachten elementare Formatierungsregeln und Layout-Techniken; sie nehmen das Schreiben am Computer und mit Textverarbeitungsprogrammen als selbstverständliche, regelmäßig praktizierte Schreibsituation wahr
kennen und beachten Regeln und Gepflogenheiten bei der Gestaltung konkreter Textsorten (z. B. offizieller Brief, Lebenslauf, Bewerbung) mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms
nutzen einfache und geübte Layoutmöglichkeiten von Textverarbeitungsprogrammen zur Gestaltung von Texten
nutzen digitale Medien im produktionsorientierten Literaturunterricht (z. B. setzen sie szenische Texte als Hörspiel oder Kurzfilm um, gestalten umfangreichere Fotostorys, drehen kleine Filmsequenzen)
nutzen – unter Anleitung – erste Formen filmischer Gestaltungen (z. B. erstellen sie Stop-Motion-Filme als einfache Erklärfilme)
verwenden der Situation und dem Adressatenkreis angemessene digitale Formate zur Information und Präsentation (z. B. Gestaltung von Homepage- Beiträgen, Vortragsfolien, Blogs, Erklärvideos, digitale Präsentationen, Portfolios)
filmen eigene Beiträge (z. B. Kurzvorträge, Präsentationen), reflektieren und überarbeiten diese
Medien zur Entwicklung, Gestaltung und Präsentation von Lernprodukten nutzen (Produzieren und präsentieren) · Mittleres Kompetenzniveau
verändern diese Regeln und Gepflogenheiten auch adressatenkreis- und situationsgemäß
(auch Reportagen, Pecha-Kucha)
reflektieren die Reichweite und die damit verbundenen Chancen und Gefahren von Veröffentlichungen in digitalen Medien
Medien zur Entwicklung, Gestaltung und Präsentation von Lernprodukten nutzen (Produzieren und präsentieren) · Erhöhtes Kompetenzniveau
stimmen einfache Gestaltungen – unter Anleitung – untereinander ab, sodass Teilergebnisse zu ersten Gesamtprodukten verbunden werden können (z. B. gemeinsam erstellte Präsentationen, gemeinsam erstellte Sachtexte oder literarische Textversuche)
nutzen digitale Formate zur Information und Präsentation auch in umfangreicheren Vortragssituationen selbstständig und reflektiert
Mithilfe von Medien kooperieren und kommunizieren (Kommunizieren und kooperieren) · Grundlegendes Kompetenzniveau
unterscheiden zwischen analogen und digital vermittelten Kommunikationssituationen (z. B. Sprachnachrichten vs. Face-to-Face-Kommunikation) und kommunizieren entsprechend
beschreiben die Sachlichkeit und Verlässlichkeit von Äußerungen in digitalen Medien selbstständig
planen und gestalten digitale Schreibprozesse
halten sich bei der Verwendung von sozialen Medien an grundlegende Regeln der Netiquette und gehen respektvoll miteinander um
nutzen einfache digitale Austauschmöglichkeiten zur Abstimmung gemeinsamer Arbeitsprozesse (z. B. in längerfristigen Projekten und Gruppenarbeiten)
Mithilfe von Medien kooperieren und kommunizieren (Kommunizieren und kooperieren) · Erhöhtes Kompetenzniveau
reflektieren grundsätzliche Unterschiede zwischen diesen Kommunikationssituationen (auch auf der Grundlage von Modellen)
z. B. auch in webbasierten Editionsprogrammen
Mithilfe von Medien kooperieren und kommunizieren (Kommunizieren und kooperieren) · Mittleres Kompetenzniveau
berücksichtigen und reflektieren Unterschiede zwischen analogen und digital vermittelten Kommunikationssituationen
reflektieren den Sinn und Zweck solcher Regeln
kennen grundlegende rechtliche Rahmenbedingungen der freien Meinungsäußerung