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Prozessbezogene Kompetenzen
wahrnehmen
analysieren
reflektieren
argumentieren
beurteilen
Wahrnehmung, Wahrheit, Lüge
Leistungsfähigkeit und Grenzen menschlicher Sinne und Wahrnehmung
gesellschaftliche Konstruktion und Bedeutung von Wahrnehmungen und Überzeugungen
Optionen des Umgangs mit differierenden Perspektiven
individuelle Bedeutung und gesellschaftliche Funktion des Zweifelns
persönliches Verständnis von Wahrheit und Lüge
soziale Auswirkungen von Wahrheit und Lüge
verschiedene Definitionen von Wahrheit, Lüge und verwandten Begriffen
moralische Berechtigung von Wahrheit und Lüge in unterschiedlichen Handlungskontexten
Denken, Erfahrung, Wissen
persönliche Bedingungen für die Plausibilität von Begründungen, von Meinungen und Aussagen
intersubjektive, rationale Bedingungen für plausible Argumentationen
Aufbau klassischer Schlussarten (Voraussetzungen/ Prämissen, Schlussfolgerung/ Konklusion)
induktives und deduktives Schließen sowie Induktionsproblem
klassische Fehlschlüsse
Bedeutung methodischen Zweifelns
Sprache, Wissenschaft, Wirklichkeit
persönlicher Sprachgebrauch und dessen Grenzen
Wirkung von Sprache auf sich und andere
gesellschaftliche und politische Bedeutung von Sprache und Sprachregeln
Konzepte von Sprachregeln
Konzepte des Zusammenhangs von Sprache, Wirklichkeit und Denken
persönliche Grundannahmen und deren Rolle für das Denken und Handeln
soziale Bedeutung von Wissenschaft und Wissenschaftlern für Gesellschaft und Politik
Voraussetzungen, Methoden und Grenzen von Wissenschaft
Medien, soziale Vernetzung
die persönliche und gesellschaftliche Mediennutzung sowie deren Auswirkungen
verschiedene Handlungsoptionen für den gesellschaftlichen Umgang mit Medien
verschiedene Arten von Medien und deren jeweilige Wirkungen und Grenzen
die Beziehung von Medium und Inhalt
Medien, Darstellungen, Selbstdarstellungen
die persönliche und gesellschaftliche Mediennutzung sowie deren Rolle und Folgen
die Bedeutung von Medien für das eigene Selbstverständnis und für die Einschätzung anderer Personen
verschiedene Handlungsoptionen für den gesellschaftlichen Umgang mit Medien
verschiedene Arten von Medien und deren jeweilige Wirkungen und Grenzen
Definitionen und Konzepte von Medium, Virtualität und Wirklichkeit und deren Zusammenhang
die Beziehung von Medium und Inhalt
Medien, Kommunikation, Öffentlichkeit
die persönliche Mediennutzung sowie deren Auswirkungen
persönliche Einschätzungen bezüglich der Vertrauenswürdigkeit von verschiedenen Informationsquellen
Positionen zum Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit persönlicher Daten
die Rolle von Medien und Medien konzernen für verschiedene gesellschaftliche Bereiche
Handlungsoptionen für den persönlichen sowie politischen Umgang mit Medien und Medienkonzernen
verschiedene Arten von Medien und deren jeweilige Bezüge zu Privatheit und Öffentlichkeit
die Beziehung von Medium und Inhalt
Entscheiden, Handeln
Vielfalt der Situationen, die zu persönlichen Entscheidungen aufrufen
Reichweite und mögliche Folgen von Entscheidungen
Zusammenhang von Entscheidungen mit persönlichen Maßstäben und Werten
konkurrierende Maßstäbe sowie Unsicherheit über zukünftige Verläufe
Faktoren, die Entscheidungen erschweren
Bereiche, in denen Regeln mitbestimmt werden können und Gründe sowie Grundlagen eines Mitbestimmungsrechtes
Faktoren, die zu Akzeptanz oder Ablehnung in Bezug auf Regeln führen
mögliche Schwierigkeiten bei Handlungsentscheidungen
mögliche Grenzen des zustimmungs fähigen Handelns
Schwierigkeiten zu erkennen, was gut ist für andere oder die Gemeinschaft, aber auch, wie es oft gelingen kann, für andere zu entscheiden
Motive, Pflicht, Konsequenzen
intrinsische und extrinsische Handlungsmotive
Konsequenzen von Handlungen
Umgang mit der Diskrepanz von äußeren Erwartungen und innerer Motivation
Schwierigkeit, sich gegen eine Mehrheit zu entscheiden
Existenz und Begründbarkeit universaler Menschenrechte
Spannung zwischen Minimal- und Maximalethik
unterschiedliche Auffassungen von Herkunft und Inhalt moralischen Handelns sowie des Begriffs des Guten
mögliche Begründungen, Subjekte, Objekte und Inhalte von Pflicht
Begriff der Pflicht und seine Implikationen in Bezug auf Freiheit und Herkunft von Verpflichtung
mögliche Differenz zwischen moralischer und gesetzlicher Pflicht
Bedeutung von nicht beabsichtigten Folgen für die moralische Bewertung von Handlungen
Gewissen, Verantwortung, Freiheit
Begriff des Gewissens und seine Implikationen
Voraussetzungen und Implikationen von Verantwortung
Verständnis des Zusammenhangs von Gewissen, Freiheit und Verantwortung
Gefühl von Freiheit bei Handlungen
gesellschaftlicher Umgang mit Freiheit, Schuld und Strafe
mögliche Pflichten gegenüber der Gesellschaft, dem Staat, der Menschheit
Reichweite institutionellen und staatlichen Handelns sowie Problem der Zuordnung von Verantwortung in unpersönlichen Kontexten
Rolle eventueller Determinanten für das menschliche Handeln und deren Einfluss auf Begriffe von Freiheit und Verantwortung
mögliche Grenzen der Verbindlichkeit von Regeln
Konflikte, Streit, Schlichtung
mit sozialen Situationen verbundene Gefühle
eigene Reaktionen in Konfliktsituationen
Lösungsstrategien für Konflikte
Situationen, in denen Streit entsteht
Strategien der Konfliktvermeidung
Streit in Medien
Chancen und Risiken von Konflikten
Aggression, Gewalt, Konfliktlösung
eigene Erfahrungen mit Gewalt
Situationen, in denen Gewalt wahrgenommen wird
eigene Einstellungen zu Aggression und Gewalt
mediale Darstellungen von Gewalt
Erscheinungsformen von Gewalt und deren Bewertung
gesellschaftlich relevante Positionierungen zum Thema Aggression und Gewalt
Gewaltanwendung des Staates
Begriffe von Aggression und Gewalt
Theorien der Entstehung von Aggression
Formen von Aggression und Gewalt sowie deren Hintergründe
Konfliktlösungsstrategien
Krieg, Frieden
Voraussetzungen von Krieg
Krieg und Kriegsfolgen
Bewertung von Krieg
Beteiligung an einem Krieg
Soldatin oder Soldat sein
Individuelle und gemeinschaftliche Beiträge zum Frieden
Formen von Krieg
Verantwortung für Kriege
Regeln, Zusammenleben
Zugehörigkeit zu Gruppen/ Gruppierungen
Gleichzeitigkeit von Zugehörigkeiten und deren Herausforderungen
Verständnis von Regeln
Bedeutung von Regeln und Formen ihres Auftretens
Herkunft von Regeln in der Gesellschaft
Formen und Problematiken des Regelbruchs
Zusammenhang von Rollen und Rechten
Familienformen in der heutigen Gesellschaft und Hintergründe ihres Entstehens und Bestehens
Gerechtes Handeln, Werte, Normen
Wahrnehmung und Konzept von Werthaftigkeit
Genese von Werthaltungen
Möglichkeiten im Alltag, (Un-)Gerechtigkeit wahrzunehmen
Kontextabhängigkeit der Werte
implizite und explizite Vermittlung von Werten
Orte und Umsetzungsmöglichkeiten von Gerechtigkeit
besonders auch: Bedeutung von Besitz und immateriellen Gütern im Hinblick auf Gerechtigkeit
Konzepte von Nord-Süd- sowie intergenerationeller Gerechtigkeit
Wertekonflikte (Dilemmata) sowie deren Ursachen und Möglichkeiten des Umgangs mit ihnen
differente Konzepte von Gerechtigkeit sowie die Spannung von Sein und Sollen
Idee der Menschenwürde, der Menschenrechte, ihre Implikationen und ihre Umsetzung
besondere Anpassung der Menschenrechtsidee an die Situation von Kindern
Recht, Gerechtigkeit, Moral
eigene Moralvorstellungen und eigenes Verhältnis zu moralischen Ansprüchen
Herkunft der eigenen Vorstellungen und Grad ihrer Wirksamkeit
mögliche innere Konflikte, die durch moralische Anforderungen entstehen können
eigene Gerechtigkeitsvorstellungen
Theorien der Gerechtigkeit
Universalität und Relativität bei Rechten (Anspruch und Wirklichkeit)
Probleme der Umsetzbarkeit der Idee von Gerechtigkeit
Begriffe des Feldes Ethik/Moral/Gerechtigkeit
verschiedene Straftheorien/gesellschaftliche Möglichkeiten, mit Rechtsverletzungen umzugehen
die Bedeutung von Gerechtigkeit und Recht im gesellschaftlichen Zusammenleben
Bedeutung von Moral für die Gesellschaft und ihre Erscheinungsform im Zusammenleben (auch als Moralismus)
Erzählungen, Mythen, Religion
verschiedene Formen von Erzählungen
religiöse Erzählungen und ihre Ursprünge
möglicher metaphorischer Charakter von Aussagen in Geschichten
unterschiedliche Deutungen von Erzählungen
individuelle und soziale Funktionen von Erzählungen
Symbole, Rituale, Transzendenz
Beispiele für Symbole und Rituale
Begriffe Symbol und Ritual
Formen von Symbolen und Ritualen
Funktion von Symbolen und Ritualen in Gemeinschaften
Bedeutung religiöser Symbole und Rituale
Weltbilder, Religionen, Kulturen
eigene Weltanschauung
Weltbilder der Vergangenheit und Gegenwart
religiöse Ausdrucksformen von Welt bildern in der Umwelt der Schülerinnen und Schüler
prägende Kraft von Religionen und Weltanschauungen
das Phänomen der Religion als anthropologisches Faktum
Heimat, Fremde
Aspekte, die für Menschen etwas oder jemanden zur Heimat werden lassen
Ansprüche und Hoffnungen, die Menschen mit Heimat verbinden
Gefühle und Gedanken gegenüber unbekannten (neuen, anderen, fremden) Personen, Orten, Dingen
Aspekte, die etwas fremd erscheinen lassen
Ambivalenz von Fremdheit und Vertrautheit mit sich selbst
philosophische Konzepte zu Heimat und Fremde
Folgen von Heimatverlust für Menschen (z. B. bei Umzug, Verlust von Bezugs personen, Migration)
Optionen des Umgangs mit Fremdem
soziale Folgen von Vorurteilen gegenüber Fremdem und alternative Haltungen
Sinn, Freizeit, Abhängigkeit
persönliche und gesellschaftlich vermittelte Ideen, Erwartungen, Hoffnungen für die eigene Lebensgestaltung
unterschiedliche ethisch-philosophische Konzepte von Sinngebung
Gründe für die Entwicklung von Abhängigkeiten
Optionen und Ziele der Freizeitgestaltung
gesellschaftliche/anthropologische Funktionen von Freizeit und Freizeitgestaltung (Unterhaltungsindustrie, Freizeittrends, Events, Wellness, Tourismus) sowie deren soziale Folgen
ethisch-philosophische und anderweitige Konzepte von Glück
Leben, Sinn, Arbeit
persönliche Vorstellungen und Erwartungen zur Bedeutung von Arbeit im Leben
Ideen und Erwartungen bezüglich der eigenen Berufswahl
Vielfalt von Arbeitsformen (Erwerbsarbeit, Hausarbeit, Ehrenamt, Hobbys)
gesellschaftliche Bedeutung und Bewertung verschiedener Arbeitsformen
Verhältnis von Erwerbsarbeit und Freizeit
ethisch-philosophische Ansätze zur Bedeutung der Arbeit für ein gelingendes Leben
Relevante Begriffe (Erwerbsarbeit, Beruf, Dienst, Herstellen, Handeln, Leistung, Erfolg, Freizeit, Pause, Muße, Burnout und Boreout, Entfremdung)
Zukunftsszenarien und Utopien der Arbeitswelt (z. B. Auswirkungen von Technisierung und Digitalisierung, Veränderungen der Arbeitszeiten, bedingungslosem Grundeinkommen)
Selbst, Gefühle, Eigenes
eigene Vorlieben und Interessen
Veränderung des Selbst in Raum und Zeit
soziale Rollen
Fremdwahrnehmung und Selbst wahrnehmung
Selbstentwürfe
Fremdwahrnehmung als elementarer Teil der Selbstwahrnehmung
Menschen als soziale Wesen
Chancen von Rollenbildern und -erwartungen und Möglichkeiten der Befreiung von Rollenbildern und -erwartungen
Selbst, Gruppe, Erwachsenwerden
identitätsbildende Faktoren
soziale Einflüsse auf die Selbst wahrnehmung
Erwartungen in Bezug auf Geschlecht und Herkunft
Strategien im Umgang mit Rollen erwartungen
das Unbewusste als elementare Kategorie
Rollenerwartungen als kulturell gebundene Phänomene
vorgegebene Anforderungen für die Gestaltung der eigenen Zukunft und eigene Ziele
Selbst, Identität, Geschlecht
subjektives Rollenverständnis
Vor- und Nachteile der eigenen Geschlechtszugehörigkeit
sozial definierte Geschlechterbilder
bereichsspezifisch geschlechtsbezogene Rollenzuschreibungen
Stereotypen nationaler/ethnischer Zugehörigkeiten
Begriffe von sex und gender
Geschlecht als soziales Konstrukt
identitätsstiftende Ansprüche durch Konzepte von Gruppe, Ethnie, Nation
Mensch, Tier, Umwelt
besondere Fähigkeiten von Tieren
Wahrnehmung von Gefühlen und Denken bei Tieren
Umgang mit Tieren
eigene Einstellung zu Tieren
Vorstellungen zum Verhältnis Mensch-Tier- Umwelt und deren kulturelle Voraussetzungen
Auswirkungen einer Perspektive, die einen Lebenszusammenhang von Pflanzen und Tieren sieht
Gleichheit und Unterschiede im Mensch- Tier-Verhältnis
verschiedene Positionen zum Umgang mit Tier und Umwelt
Praktiken des Menschen im Umgang mit Tieren und deren Begründung
Möglichkeiten des Umgangs mit Interessenskonflikten zwischen Tierwohl und menschlichen Bedürfnissen
Umwelt, Konsum, Lebensstil
Konsumgewohnheiten, Wünsche bzgl. Lebensstil und Hintergründe eigener Kaufentscheidungen
Sinnvolle Möglichkeiten des Teilens
Umgang mit dem Spannungsfeld Egoismus-Solidarität-Altruismus
Bedeutung des Sozialen und seiner Ausprägungen im menschlichen Leben
menschliche Bedürfnisse materieller und immaterieller Art
Vielfalt und Hierarchie von Bedürfnissen bei sich und anderen
Bedürfnisse und Konsumgewohnheiten als Einflussfaktoren auf Wahrnehmung und Gestaltung der Umwelt
Formen der Übernahme von Verantwortung und von Nicht-Verantwortung
die Idee des Ökologischen Fußabdrucks als Maß für Solidarität und Umweltverträglichkeit
Nachhaltigkeitskonzepte als Lösungsangebote für Zielkonflikte von Ökonomie, Ökologie und Sozialem
Nutzen und Nachteil von Konkurrenz sowie Möglichkeiten und Grenzen von Solidarität
Natur, Kultur, Technik
eigene Einstellungen zur Technisierung der privaten Welt, der Arbeitswelt, zur „Selbstverbesserung”
Fortschrittsdenken und Zukunfts pessimismus als Reaktion auf technische Entwicklungen
Chancen und Risiken ausgewählter aktueller technischer Entwicklungen
eigenes Verhältnis zum Körper, zu Krankheit und Sterblichkeit
Theorien zum Verhältnis Mensch-Natur- Kultur
das Konzept des Anthropozän
Begriffe: Ich, Körper, Seele, Geist
Theorien zu Möglichkeiten und Grenzen der Technisierung und Digitalisierung des Menschen
Vorstellungen von Natur und Mensch- Natur-Zusammenhang zwischen Idealisierung und Dämonisierung
Einstellungen zu Alter, Krankheit, Tod sowie Hintergründe ihrer Entstehung
Formen von Befreiung und Einschränkung des Menschen durch Technik