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Lehrpläne Rheinland-Pfalz
Gymnasium
Ethik – Sekundarstufe II
prozessbezogen
Der Mensch als handelndes Wesen
4
Kollision von Werten und Pflichten
4
Ursprung und Entwicklung von Werten und Normen
5
inhaltsbezogen
Themenbereich (11/1): Die eigene Existenz
12
Themenbereich (11/2): Die eigene sittliche Entscheidung
5
Themenbereich (12/1): Das menschliche Zusammenleben
7
Themenbereich (12/2): Der Grundkonsens in der Gesellschaft
7
Themenbereich (13/1): Leben und Welt – Deutungen und Werte
4
Themenbereich (13/2): Pluralität als Wert und Problem
5
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Der Mensch als handelndes Wesen
Bewußtsein der Wertgerichtetheit menschlichen Handelns
Bewußtsein der Normbezogenheit menschlichen Handelns
Bewußtsein, daß sittliches Handeln eine Eigenschaft des Menschen ist
Kenntnis der Komponenten des sittlichen Aktes
Kollision von Werten und Pflichten
Kenntnis möglicher Unterschiede zwischen staatlichem Recht, gesellschaftlicher und religiöser Moral sowie „natürlichem Sittengesetz“ bei sittlichen Entscheidungen
Kenntnis von Kriterien zur Unterscheidung von notwendigen, unbedenklichen und „faulen“ Kompromissen
Einsicht in alternative Handlungsmöglichkeiten im Bereich des Sittlichen
Bereitschaft, unberechtigten Übergriffen zwischen den Bereichen staatliches Recht, gesellschaftliche und religiöse Moral sowie „natürliches Sittengesetz“ entgegenzutreten
Ursprung und Entwicklung von Werten und Normen
Bewußtsein der geschichtlichen Entwicklung und gesellschaftlichen Bedingtheit von Werten und Normen
Bewußtsein der Auswirkungen von Werten und Normen auf den Menschen
Kenntnis repräsentativer ethischer Systeme und Theorien
Einsicht in Kriterien für eine fortschreitende Verbesserung gesellschaftlicher Verhältnisse im Sinne der Menschenrechte
Bereitschaft, sich auf der Grundlage dieser Kriterien im privaten und öffentlichen Bereich zu engagieren
Das Bild vom Menschen und die Sinnfrage
Bewußtsein der besonderen Stellung des Menschen in der Welt
Kenntnis verschiedener Menschenbilder
Einsicht in die Geschichtlichkeit des Menschen
Fähigkeit zur Beurteilung von Menschenbildern
Bewußtsein, daß die Sehnsucht nach Glück eine Grundbefindlichkeit des Menschen ist
Aufgeschlossenheit für die Frage nach dem Sinn als einer Grundfrage menschlichen Lebens
Der Selbstfindungsprozeß des Menschen und die Sinnfrage
Einsicht in die Bedingtheit und Begrenztheit des eigenen Lebens
Bereitschaft zum Bejahen der eigenen Person ungeachtet von Erfolg und Versagen
Bewußtsein, daß Hoffen eine menschliche Grundhaltung ist
Bereitschaft, Erfahrungen der Angst unter verschiedenen Gesichtspunkten zu reflektieren
Bereitschaft, sich mit Erfahrungen des Leidens und mit der Unausweichlichkeit des Sterbens auseinanderzusetzen
Fähigkeit, einen Entwurf sinnerfüllten Lebens anzustreben
Themenbereich (11/2): Die eigene sittliche Entscheidung
Bewußtsein der Unausweichlichkeit des Entscheidens
Einsicht in die Sittlichkeit menschlichen Handelns
Vertrautheit mit dem Phänomen „Gewissen“
Bereitschaft, die Verantwortung für eigene Entscheidungen zu übernehmen
Einsicht, daß der Mensch über sein Leben im Blick auf Ordnung, Ziele und Verantwortung nachdenken und daraus Entwürfe sinnerfüllten Lebens entwickeln kann
Der Einzelne und sein Mitmensch
Einsicht, daß die Beziehung zum anderen Menschen eine Grundkategorie menschlicher Existenz ist
Bereitschaft, Verantwortung für den Mitmenschen zu übernehmen
Vertrautheit mit Möglichkeiten und Formen der Bedrohung des Menschen durch den Menschen
Mit Konflikten leben
Bewußtsein der aufbauenden und zerstörerischen Möglichkeiten von Aggressionen und Konflikten
Fähigkeit, Möglichkeiten der Lösung von Konflikten im menschlichen Zusammenleben aufzuzeigen
Bereitschaft, auch mit Menschen auszukommen, die in ihren Auffassungen, Verhaltensweisen und Zielen nicht mit den eigenen übereinstimmen
Fähigkeit, mit Konflikten zu leben
Grundkonsens als Bedingung menschlichen Zusammenlebens
Einsicht in Grundsätze für das Verhalten im gesellschaftlichen Bereich
Bereitschaft, Gesetze und Gebote nach den ihnen zugrunde liegenden Normen und Motiven zu befragen
Einsicht in die Notwendigkeit gemeinsamer sittlicher Grundüberzeugungen und gesetzlicher Regelungen in einer Gesellschaft
Bereitschaft zur Analyse und zur Lösung von Konflikten zwischen gesellschaftlichen Grundüberzeugungen und der sittlichen Situation des Einzelnen
Soziale Gerechtigkeit als sittliche Verpflichtung
Aufgeschlossenheit für soziale Probleme
Bereitschaft zum engagierten Mitwirken an Aufgaben und Zielen der eigenen Gesellschaft
Einsicht in das Spannungsverhältnis zwischen Gerechtigkeit und Freiheit sowie Bereitschaft, dieses Spannungsverhältnis auszuhalten und zu gestalten
Religiöse und weltanschauliche Deutungen der Welt und des menschlichen Lebens
Kenntnis verschiedener wissenschaftlicher, weltanschaulicher und religiöser Deutungen von Mensch und Welt
Verständnis der Rolle von Weltanschauung und Religion für das Leben der Gesellschaft
Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnisweisen für Lebens- und Weltdeutung
Bewußtsein der Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher, weltanschaulicher und religiöser Deutungen von Mensch und Welt
Einsicht in die wechselseitige Beeinflussung von Weltanschauung, Religion und Gesellschaft und ihrer Wertvorstellungen
Themenbereich (13/2): Pluralität als Wert und Problem
Einsicht in die wechselseitige Bedingtheit von Pluralität und Freiheit
Fähigkeit, in der pluralen Gesellschaft einen eigenen Standpunkt einzunehmen und argumentativ zu vertreten
Offenheit für die Chancen der Bereicherung, Klärung und Korrektur des eigenen Standpunktes in der Auseinandersetzung mit anderen Positionen
Bereitschaft, eigene und fremde Anpassungs- und Distanzierungsprozesse daraufhin zu überprüfen, wieweit sie notwendig, unbedenklich oder das Individuum / die Gesellschaft bedrohend sind
Einsicht in Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen der Toleranz gegenüber anderen Überzeugungen und sittlichen Entscheidungen
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Kultusministerium Rheinland-Pfalz — Lehrplan Ethik, Grundfach in der Oberstufe des Gymnasiums (Mainzer Studienstufe) und in der berufsbildenden Schule, 1983. Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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