Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
1. Lernjahr – Hör-/Hörsehverstehen
vertraute Alltagsthemen aus dem unmittelbaren Umfeld (z. B. eigene Person, Familie, Schule, Hobbies, Wohnort)
elementarer bekannter Wortschatz
leicht erschließbare Informationen
kurze und einfache didaktisierte Dokumente, auch einzelne geeignete authentische kurze Dokumente mit inter- und transkulturellen Inhalten, ggf. mit reduzierter Geschwindigkeit abgespielt
überwiegend Dialoge (im Modell Frage/Antwort) mit kurzen Sätzen
Bild-/Tonkongruenz
wenige, gut zu unterscheidende Sprechende
keine sich überlappenden Äußerungen
Redundanz
sehr langsames Sprechtempo
lange Pausen, die das Verinnerlichen des eben Gesagten ermöglichen
deutliche Aussprache
kaum Hintergrundgeräusche
mehrmaliges Anhören oder Sehen Globales Verstehen
erkennen an der Intonation, ob es sich um eine Frage oder eine Aussage handelt.
erkennen, mit Hilfe des eigenen Vorwissens, das Thema von kurzen Videosequenzen und Werbespots, wenn Ton-/Bildkongruenz gegeben ist.
halten das Anhören bzw. -schauen kurzer, authentischer Audio- und Videodokumente trotz Verständnisproblemen aus und äußern nach mehrmaligem Sehen einige wenige Vermutungen zum Inhalt auf Deutsch.
halten das Anhören bzw. -schauen kurzer, authentischer Audio- und Videodokumente trotz Verständnisproblemen aus und äußern nach mehrmaligem Sehen Vermutungen zum Inhalt auf Deutsch. Selektives Verstehen
erkennen einfache Zahlen, Preise, Wochentage, Uhrzeiten, Datumsangaben, wenn sie einzeln – ohne Kontext – aufgezählt werden.
erkennen Zahlen, Preise, Wochentage, Uhrzeiten, Datumsangaben, wenn sie einzeln – ohne Kontext – aufgezählt werden.
erkennen und benennen Zahlen, Preise, Wochentage, Uhrzeiten, Datumsangaben, auch wenn sie in Kontexten vorkommen.
erkennen in alltäglichen Situationen (z. B. einfaches Einkaufsgespräch) einzelne leichte Informationen anhand von Wörtern oder kurzen Ausdrücken
erkennen in alltäglichen Situationen (z. B. einfaches Einkaufsgespräch, Durchsage in Geschäft) leichte relevante Informationen und wählen die richtige Antwort aus.
erkennen in alltäglichen Situationen (z. B. einfaches Einkaufsgespräch, Durchsage in Geschäft oder am Bahnhof) relevante Informationen und benennen sie.
1. Lernjahr – Leseverstehen
vertraute Alltagsthemen aus dem unmittelbaren Umfeld (z. B. eigene Person, Familie, Schule, Hobbies, Wohnort)
elementarer bekannter Wortschatz
leicht erschließbare Informationen
kurze und einfache didaktisierte Dokumente, auch einzelne geeignete authentische Dokumente mit inter- und transkulturellen Inhalten
zahlreiche visuelle Verstehenshilfen Globales Verstehen
erkennen auf Plakaten, Schildern, Deckblättern o. ä. einzelne ihnen bekannte Wörter und Wortgruppen.
erschließen die Kernaussage von Plakaten, Schildern, Deckblättern o. ä. Selektives Verstehen
entnehmen Flyern, Einladungen o. ä. einzelne leicht erkennbare Informationen (z. B. Datum, Uhrzeit) und wählen sie aus mehreren Antwortmöglichkeiten aus.
entnehmen Flyern, Einladungen o. ä. leicht erkennbare relevante Informationen (z. B. Datum, Uhrzeit, Ort) und geben sie an.
entnehmen Flyern, Einladungen o. ä. relevante Informationen (z. B. Datum, Uhrzeit, Ort) und geben sie an. Detailliertes Verstehen
verstehen kurze vertraute Anweisungen im Unterricht und führen sie durch, wenn visuelle Hilfen das Verstehen unterstützen.
verstehen vertraute Anweisungen im Unterricht und führen sie durch.
entnehmen sehr einfacher persönlicher Korrespondenz, Anleitungen o. ä. einzelne Informationen.
entnehmen sehr einfacher persönlicher Korrespondenz, Anleitungen o. ä. die meisten Informationen.
entnehmen sehr einfacher persönlicher Korrespondenz, Anleitungen o. ä. alle Informationen und verstehen den Text in seinen Einzelheiten.
verstehen Teile einer kurzen didaktisierten Bildergeschichte.
folgen der Handlung einer kurzen didaktisierten Bildergeschichte.
folgen der Handlung einer didaktisierten Bildergeschichte oder einer kurzen didaktisierten Lektüre. Textsorten Arbeitsanweisung, Ausweis, Baderegel, kurze Bildergeschichte, einfacher Comic, einfaches Diagramm, Einkaufsliste, kurze E-Mail, Flyer von Veranstaltungen, Formular, Geburtstagseinladung, kurze einfache Gedichte, Kassenbon, Ladenschild, einfacher Liedtext, Menü, Notiz, Pass, Postkarte, einfaches Rezept, SMS, Steckbrief, Straßenverkehrsschild, Wetterkarte etc.
1. Lernjahr – Schreiben
vertraute Alltagsthemen aus dem unmittelbaren Umfeld (z. B. eigene Person, Familie, Schule, Hobbies, Wohnort)
sehr begrenztes Repertoire an sprachlichen Mitteln
überwiegend isolierte, kurze Sätze
Verwendung der Konnektoren „et“ und „mais“
in der Regel bis 60 Wörter, je nach Textsorte
schreiben Texte weitgehend fehlerfrei ab.
füllen einfache Formulare zu ihrer persönlichen Situation aus.
stellen einige Begriffe zu einer kurzen Liste zusammen.
stellen mehrere Begriffe zu einer Liste zusammen.
stellen mehrere Begriffe zu einer ausführlichen und strukturierten Liste zusammen.
schreiben sehr kurze, einfache Mitteilungen in Form von isolierten und auswendig gelernten Sätzen.
schreiben kurze, einfache Mitteilungen in Form von isolierten Sätzen unter Verwendung von et und mais.
schreiben kurze Mitteilungen unter Verwendung weiterer Konnektoren (et, après, mais, aussi, parce que etc.).
beschreiben durch kleine Veränderungen eines Modelltextes in kurzen, einfachen und isolierten Sätzen eine Person, ein Zimmer bzw. einen Wohnort aus dem eigenen Umfeld.
beschreiben in kurzen, einfachen Sätzen anhand vorgegebener Redemittel eine Person, ein Zimmer bzw. einen Wohnort aus dem eigenen Umfeld.
beschreiben zunehmend eigenständig in einfachen Sätzen eine Person, ein Zimmer bzw. einen Wohnort aus dem eigenen Umfeld. Textsorten Anmeldeformular, carte d’identité, Chat, Einladungskarte, E-Mail, Kurznachricht, Liste, Personenbeschreibung, Postkarte, Reim, Steckbrief, kurze Szene, Tagesablauf etc. Arbeitstechniken und Strategien
verwenden unter Anleitung Methoden zur Ideenfindung und Strukturierung (remue-méninges, carte mentale etc.);
führen die Phasen des Schreibprozesses (Entwerfen, Schreiben, Überarbeiten) angeleitet durch;
verwenden Modelltexte als Grundlage zur Produktion eigener Texte;
nutzen unter Anleitung Wort- und Redemittellisten, Satzbaukästen etc.;
setzen unter Anleitung Techniken der Textüberarbeitung ein (Partnerkorrektur, Checkliste etc.);
arbeiten kriteriengeleitetes Feedback ein;
verwenden Emoticons, gängige Abkürzungen oder Zeichen aus der Online-Kommunikation.
1. Lernjahr – Zusammenhängendes Sprechen
vertraute Alltagsthemen aus dem unmittelbaren Umfeld (z. B. eigene Person, Familie, Schule, Hobbies, Wohnort)
sehr begrenztes Repertoire an sprachlichen Mitteln
überwiegend isolierte, kurze Sätze
Verwendung der Konnektoren „et“ und „mais“
sprechen kurze Sätze mit weitgehend bekannten Redemitteln größtenteils korrekt nach, wenn sie wiederholt werden können.
sprechen Sätze mit weitgehend bekannten Redemitteln korrekt nach.
sprechen Sätze mit weitgehend bekannten Redemitteln korrekt nach und achten dabei auf eine ausdrucksstarke Intonation.
lesen geübte Texte mit Unterbrechungen weitgehend verständlich vor.
lesen geübte Texte verständlich und flüssig vor.
lesen geübte Texte verständlich, flüssig und ausdrucksstark vor.
tragen einen kurzen vorgegebenen Text (z. B. Reim, Vierzeiler) mit Unterbrechungen und Hilfen (z. B. Souffleur) weitgehend verständlich auswendig vor.
tragen einen kurzen vorgegebenen Text (z. B. Reim, Vierzeiler) verständlich, trotz kurzer Pausen flüssig und auswendig vor.
tragen einen kurzen vorgegebenen Text (z. B. Reim, Vierzeiler) verständlich, flüssig, ausdrucksstark und auswendig vor.
beschreiben Bilder und/oder Aspekte des täglichen Lebens in wenigen Sätzen und mit sehr einfachen, sich wiederholenden Konstruktionen, sofern eine Vorbereitung möglich ist.
beschreiben Bilder und/oder Aspekte des täglichen Lebens mit einfachen Konstruktionen, sofern eine Vorbereitung möglich ist.
beschreiben Bilder und Aspekte des täglichen Lebens mit variierenden Konstruktionen und in einigen Details.
präsentieren Personen und/oder Orte aus dem eigenen Umfeld mit vorgegebenen und eingeübten Redemitteln mediengestützt, indem sie teilweise ablesen.
präsentieren Personen und/oder Orte aus dem eigenen Umfeld weitgehend frei und mediengestützt, anhand einer vorgegeben und eingeübten Struktur.
präsentieren Personen und Orte aus dem eigenen Umfeld ausführlich, weitgehend frei und mediengestützt, anhand einer eingeübten Struktur. Textsorten Alltagsbericht, Beschreibung, Durchsage, Podcast, Programm, kurzes Referat, Reim, Sprachnachricht, Videoclip, Vierzeiler etc. Arbeitstechniken und Strategien
verwenden unter Anleitung Methoden zur Ideenfindung und Strukturierung (remue-méninges, carte mentale etc.);
verwenden unter Anleitung Modelltexte als Grundlage für die eigene Sprachproduktion;
nutzen unter Anleitung Wort- und Redemittellisten, Satzbaukästen etc.;
nutzen sprachliche Vorbilder, um ihre Aussprache zu schulen (Lehrkraft, Audiodatei etc.);
wenden unter Anleitung Mnemotechniken an (lire-regarder-parler, Auswischtechnik etc.);
1. Lernjahr – An Gesprächen teilnehmen
Gesprächssituationen zu vertrauten Alltagsthemen aus dem unmittelbaren Umfeld (z. B. eigene Person, Familie, Schule, Hobbies, Wohnort)
sehr begrenztes Repertoire an sprachlichen Mitteln
überwiegend isolierte, kurze Sätze
Verwendung der Konnektoren „et“ und „mais“
Die Kommunikation hängt entscheidend davon ab, dass das Gegenüber langsam und deutlich spricht, bekannte Redemittel verwendet und bereit ist, zu wiederholen, umzuformulieren oder zu korrigieren.
reagieren, vor allem nonverbal, auf Fragen und Anweisungen der Lehrkraft im Unterricht, wenn Mimik und Gestik das Gesagte unterstützen.
reagieren auf Fragen und Anweisungen der Lehrkraft im Unterricht mit einem begrenzten Repertoire an Redemitteln, wenn Mimik und Gestik das Gesagte unterstützen.
reagieren auf Fragen und Anweisungen der Lehrkraft im Unterricht mit einem zunehmend wachsenden Repertoire an Redemitteln.
reagieren mit sehr einfachen Mitteln auf die Kontaktaufnahme und Fragen des Gegenübers.
führen kurze Kennenlerngespräche (Kontaktaufnahme und Vorstellung).
führen Kennenlerngespräche (Kontaktaufnahme und Vorstellung) und ergreifen die Gesprächsinitiative.
führen einfache routinemäßige Alltagsgespräche (z. B. Einkauf, Einladung, Verabredung) und beschränken sich dabei auf die Übernahme einer der Rollen.
führen einfache routinemäßige Alltagsgespräche (z. B. Einkauf, Einladung, Verabredung), sind in der Lage, beide Rollen zu übernehmen und in der jeweiligen Rolle adäquat zu agieren.
führen einfache routinemäßige Alltagsgespräche (z. B. Einkauf, Einladung, Verabredung), sind in der Lage, beide Rollen zu übernehmen, in der jeweiligen Rolle adäquat zu agieren und die Inhalte zu variieren. Textsorten Einkaufsgespräch, Einladung, Kennenlerngespräch, Rollenspiel, Telefongespräch, Sketch, Unterrichtsgespräch (Lehrkraft – Lernende, Lernende – Lernende), Verabredung etc. Arbeitstechniken und Strategien
verwenden unter Anleitung Modelltexte als Grundlage für die eigene Sprachproduktion;
nutzen unter Anleitung Wort- und Redemittellisten, Satzbaukästen etc.;
nutzen unter Anleitung Nachschlagewerke ((digitales) Wörterbuch, Grammatik);
nutzen sprachliche Vorbilder, um die eigene Aussprache zu schulen (Lehrkraft, Audiodatei etc.);
wenden unter Anleitung Mnemotechniken an (lire-regarder-parler, Auswischtechnik etc.);
üben das Sprechen in Partner- bzw. Gruppenarbeit;
arbeiten kriteriengeleitetes Feedback ein;
nutzen unter Anleitung visuelle und sprachliche Hilfen (Bilder, „Kniff mit dem Knick“, Sprechfächer, petit livre etc.);
wenden einfache Mittel an, um zur Gestaltung eines Gespräches beizutragen (aktives Zuhören, Echo etc.) bzw. um Nichtverstehen zu signalisieren;
halten Pausen aus;
überbrücken Wortschatzlücken mit Mimik und Gestik.
1. Lernjahr – Sprachmittlung
rezeptiven
produktiven und
inter- und transkulturellen Kompetenzen des 1. Lernjahres.
entnehmen aus einfachen Texten einzelne Informationen und übermitteln sie ins Deutsche.
entnehmen aus einfachen Texten einige Informationen, um sie für einen Adressaten, überwiegend ins Deutsche, zu übermitteln.
entnehmen aus einfachen Texten mehrere relevante Informationen, um sie für einen Adressaten, zunehmend auch ins Französische, zu übermitteln,.
nehmen nach angeleiteter und schriftlicher Vorbereitung die Mittlerrolle zwischen Gesprächsbeteiligten verschiedener Sprachen ein, dabei mitteln sie vor allem ins Deutsche.
nehmen nach angeleiteter Vorbereitung die Mittlerrolle zwischen Gesprächsbeteiligten verschiedener Sprachen ein.
nehmen nach Vorbereitung die Mittlerrolle zwischen Gesprächsbeteiligten verschiedener Sprachen ein.
übertragen in einer ungefähren Übersetzung einige Informationen eines kurzen schriftlichen Textes (z. B. Mitteilung, Schild, Plakat) ins Deutsche.
übertragen sinngemäß in einer ungefähren Übersetzung relevante Informationen eines kurzen schriftlichen Textes (z. B. Mitteilung, Schild, Plakat), überwiegend ins Deutsche.
übertragen in einer ungefähren Übersetzung die relevanten Informationen eines kurzen schriftlichen Textes (z. B. Mitteilungen, Schild, Plakat), in die jeweils andere Sprache. Textsorten Es gelten die Textsorten der einzelnen rezeptiven und produktiven Fertigkeiten des 1. Lernjahres. Sprachmittlung sollte möglichst anhand von authentischen Texten mit kulturspezifischen Inhalten erfolgen. Arbeitstechniken und Strategien Es gelten die Strategien der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten sowie der inter- und transkulturellen Kompetenzen des 1. Lernjahres, insbesondere:
erkennen den Unterschied zwischen Sprachmittlung und Übersetzung;
entwickeln ein Bewusstsein dafür, dass es zu Missverständnissen kommen kann;
stellen in ihrer Rolle als Sprachmittelnde ihre eigene Meinung und Bedürfnisse zurück;
berücksichtigen die Perspektive des Gegenübers;
antizipieren, was als Nächstes gesagt oder gefragt werden könnte;
halten Verstehenslücken aus;
benutzen Mimik, Gestik und Visualisierungen, um Wortschatzlücken zu kompensieren;
berücksichtigen ihnen bekannte kulturelle Konventionen.
1. Lernjahr – Verfügen über sprachliche Mittel
Für das 1. Lernjahr gilt der innere Kreis.
Für das 2. und 3. Lernjahr gelten der innere und der mittlere Kreis.
Für das 4. und 5. Lernjahr gelten alle Kreise. Grammatik ter in einem auswendig gelernten Repertoire, um Konkretes, Aktuelles und unmittelbar Anstehendes über vertraute Alltagsthemen aus ihrem direkten Umfeld zu äußern und zu erfragen.
1. Lernjahr – Inter- und transkulturelle kommunikative Kompetenz
Das grundlegende Niveau ist erreicht, wenn mindestens ein Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das mittlere Niveau ist erreicht, wenn mindestens die Hälfte der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das erhöhte Niveau ist erreicht, wenn mindestens drei Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
wissen, dass oft mehrere Sprachen in einem Land gesprochen werden und Sprachgrenzen nicht immer den Ländergrenzen entsprechen.
kennen einige Charakteristika anderer Kulturen in Bezug auf einzelne soziale Routinen und Bräuche der eigenen Kultur.
sind sich in Ansätzen des Wertes der Mehrsprachigkeit bewusst.
verstehen, dass ein- und dasselbe Verhalten in einer anderen Kultur teilweise eine andere Bedeutung haben kann.
kennen einige der vielfältigen Möglichkeiten interkulturellen Lernens, die in Rheinland-Pfalz mit dem Erlernen der französischen Sprache einhergehen.
erleichtern einen interkulturellen Austausch, indem sie eine entsprechende Haltung einnehmen und ihr Interesse mit einfachen Worten, über den Gesichtsausdruck oder andere non-verbale Signale ausdrücken.
zeigen sich tolerant und wertschätzend gegenüber allen in ihrer Klassen- und in ihrer Schulgemeinschaft vertretenen Sprachen und Kulturen, insbesondere wenn diese sich vom Bekannten wesentlich unterscheiden.
begegnen Mitmenschen in angemessener Weise, stellen einen einfachen sozialen Kontakt her, indem sie simple alltägliche Höflichkeitsformeln zur Begrüßung und Verabschiedung benutzen, etwas erfragen, sich vorstellen oder um Entschuldigung bitten.
reflektieren Erfahrungen aus interkulturellen Begegnungen mit der Bereitschaft, ggf. vorhandene Vorurteile zu überdenken.
bringen wertschätzend ihr Wissen um die Kultur des Mitmenschen ins Spiel und signalisieren so Empathie und Interesse.
berücksichtigen beim Mitmenschen mögliche Auswirkungen einer Beeinträchtigung auf das Sprachenlernen, gehen mit Hilfestellung, Integration und Rücksichtnahme darauf ein und arbeiten in einem empathievollen Klima allseitiger Wertschätzung.
erkennen, dass im gegenseitigen Austausch Mehrsprachige eine für alle Seiten gewinnbringende Rolle als Kultur- und Sprachmittelnde einnehmen können.
1. Lernjahr – Text- und Medienkompetenz
Das grundlegende Niveau ist erreicht, wenn mindestens ein Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das mittlere Niveau ist erreicht, wenn mindestens die Hälfte der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das erhöhte Niveau ist erreicht, wenn mindestens drei Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
orientieren sich schnell in kurzen Textsorten und identifizieren sicher bestimmte Informationen.
erkennen Gestaltungsmerkmale von Texten, die in ihrer Lebenswelt frequent sind und verfassen einfache Texte in diesen Textsorten.
erschließen den Inhalt eines kurzen, einfachen Textes, indem sie ihr Vorwissen über die Textsorte nutzen.
verstehen Wörter oder grundlegende Informationen, in dem sie Bilder und Symbole heranziehen
erschließen die Bedeutung von unbekannten Wörtern über Ähnlichkeiten mit anderen Sprachen.
identifizieren die Bedeutung eines unbekannten Wortes mit Hilfe des Bezugsrahmens.
nutzen unter Anleitung Wort- und Redemittellisten, Satzbaukästen etc.
deuten in Situationen des Alltags die Mimik und Gestik, um eine Situation einzuschätzen.
kennen wichtige Verhaltensregeln für ihre digitale Interaktion und Kooperation und wenden sie an.
nutzen zielorientiert Suchstrategien, stellen Informationen zusammen, verwenden für die gemeinsame Erstellung von Dokumenten digitale Werkzeuge, organisieren die Daten und speichern sie sicher.
verwenden ausgewählte Kommunikationsmedien für kurz gefasste, simple Nachrichten an befreundete Mitmenschen, um sie über etwas zu informieren oder ihnen eine Frage zu stellen.
berücksichtigen Risiken und Gefahren in digitalen Umgebungen und nutzen digitale Technologien gesundheitsbewusst.
1. Lernjahr – Sprachbewusstheit
Das grundlegende Niveau ist erreicht, wenn mindestens ein Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das mittlere Niveau ist erreicht, wenn mindestens die Hälfte der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das Erhöhte Niveau ist erreicht, wenn mindestens drei Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
erkennen unter besonderer Berücksichtigung des Bezugsrahmens eine Bitte, eine Frage, einen Dank.
werden sich in Bezug auf Rhythmus, Intonation, dynamischem vs. melodischem Akzent bewusst, dass es spezifische Merkmale in der lautlichen Struktur der Sprachen gibt.
werden sich darüber bewusst, dass z. B. das Genus eines Nomens oder Zahlenbezeichnungen in verschiedenen Sprachen variieren können.
werden sich anhand von Beispielen wie flüstern – chuchoter – murmurar – whisper oder Tierlauten darüber bewusst, dass selbst Onomatopoesien von Sprache zu Sprache variieren.
werden sich zunehmend über die Bedeutung der Flexionsendungen in der französischen Sprache bewusst.
wissen, dass die französische Sprache ihren Ursprung größtenteils in der lateinischen Sprache hat.
werden sich vor dem Hintergrund ihrer lebensweltlichen Realität über deren soziolinguistische Vielfalt bewusst.
werden sich etwa am Beispiel der Großregion bewusst, dass die Zugehörigkeit zu mehr als einer Sprachgemeinschaft für eine Vielzahl von Menschen die Regel ist.
erkennen, dass einander korrespondierende Laute in verschiedenen Sprachen eine vollkommen andere Realisierung in der Schrift haben können.
erkennen, dass eine Bezeichnung in der einen manchmal nur in Teilen mit einer Bezeichnung in einer anderen Sprache korrespondiert.
erkennen, dass es verwandte Sprachen bzw. Sprachfamilien gibt, die Gemeinsamkeiten aufweisen (phonologische, lexikalische oder grammatische Ähnlichkeiten).
erkennen Wortentlehnungen als sprachliches Phänomen und erkennen Internationalismen und verwandte Wörter aus anderen Sprachen.
erkennen die Bedeutung der Wahl einer angemessenen Anrede und Höflichkeitsformen für die Kommunikation.
erkennen, dass im Französischen Buchstaben nicht ausgesprochen werden oder werden dürfen und dass Vokale elidiert werden können.
verwenden ein bekanntes Repertoire spezifischer Zeichen, Schriften und Konventionen der französischen Sprache.
wenden die Besonderheiten des französischen Schriftsystems normgerecht an.
1. Lernjahr – Sprachlernkompetenz
Das grundlegende Niveau ist erreicht, wenn mindestens ein Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das mittlere Niveau ist erreicht, wenn mindestens die Hälfte der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das erhöhte Niveau ist erreicht, wenn mindestens drei Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
erproben und reflektieren verschiedene Lernstrategien.
erkennen grundlegende grammatikalische Kategorien, Funktionen und Merkmale und formulieren Hypothesen über Regelmäßigkeiten.
verstehen den Fehler im Lernprozess als Chance, holen sich Feedback ein und nutzen es.
beziehen digitale Werkzeuge in die strategische Gestaltung des Sprachenlernens ein.
wenden das Gelernte in verschiedenartigen Bezugsrahmen an.
aktivieren die jeweils vorhandenen Ressourcen für das Sprachhandeln in spezifischen Situationen mit dem Ziel einer gelingenden Verständigung.
entwickeln eine positive Grundhaltung zum Sprachenlernen sowie mit der Sprache verbundenen Kultur und ihren Menschen.
erkennen zunehmend Sprachlernprozesse sowie das eigene Sprachlernverhalten und dokumentieren dies.
verinnerlichen, dass das Lernen einer Sprache Stetigkeit und regelmäßiges Üben erfordert.
entwickeln Vertrauen in das eigene Können, in die persönlichen Stärken und übernehmen immer bereitwilliger Mitverantwortung für ihren Lernprozess und ihre Lernergebnisse.
berücksichtigen beim Mitmenschen mögliche Auswirkungen einer Beeinträchtigung auf das Sprachenlernen, gehen mit Hilfestellung, Integration und Rücksichtnahme darauf ein und arbeiten in einem empathievollen Klima allseitiger Wertschätzung.
werden sich über ihr individuelles plurilinguales Repertoire und die damit verbundenen Vorteile bewusst.
erkennen, dass sie das ihnen zur Verfügung stehende Repertoire lexikalischer Elemente nutzen können, um die Bedeutung eines neuen lexikalischen Elements in der Fremdsprache zu erschließen.
assoziieren Wortfamilien aus verschiedenen Sprachen und werden sich über Internationalismen und Lehrwörter bewusst.
erweitern durch die stetige Vernetzung der Sprachen ihr Fremdsprachenverständnis.
bauen auf der Grundlage ihres plurilingualen Repertoires eine entsprechende Selbstgewissheit auf, so dass sie auch Texten mit ungeklärten lexikalischen Elementen aufgeschlossen gegenüberstehen.
2. und 3. Lernjahr – Hör-/Hörsehverstehen
überwiegend vertraute Themen aus dem näheren Umfeld (z. B. Familie, Freunde, Schule, Freizeit, Wohnort, Beruf) und aus alltäglichen Situationen
überwiegend bekannter Wortschatz, mit Elementen des code parlé
leicht zu erschließende Informationen
klarer, zusammenhängender Inhalt in chronologischer Abfolge
vorwiegend didaktisierte und gelegentlich auch authentische Dokumente mit inter- und transkulturellen Inhalten
sowohl Gespräche als auch Monologe
Bild-/Tonkongruenz
gut zu unterscheidende Sprechende
keine sich überlappenden Äußerungen
Redundanz
langsames Sprechtempo
deutliche Aussprache
wenige Hintergrundgeräusche
mehrmaliges Anhören oder Sehen Globales Verstehen
halten das Anschauen kurzer, authentischer Videodokumente trotz Verständnisproblemen aus und formulieren Vermutungen zu dem Hauptthema.
halten das Anschauen kurzer, authentischer Videodokumente trotz Verständnisproblemen aus und formulieren Vermutungen zu Hauptinformationen (wer, was, wo).
halten das Anschauen kurzer, authentischer Videodokumente trotz Verständnisproblemen aus und formulieren Vermutungen zu mehreren Informationen (wer, was, wo, wann, wie).
erkennen das Hauptthema eines Gesprächs zwischen mehreren Personen, vor allem wenn es visuell unterstützt wird (durch Bilder oder Film) und wiederholt werden kann.
erkennen das Hauptthema eines Gesprächs zwischen mehreren Personen, wenn wiederholt werden kann.
erkennen das Hauptthema eines Gesprächs zwischen mehreren Personen, auch ohne visuelle Unterstützung.
folgen dem Themenwechsel z. B. von Fernsehnachrichten und erkennen einige Themen.
folgen dem Themenwechsel z. B. von Fernsehnachrichten, erkennen und benennen die meisten Themen.
folgen dem Themenwechsel z. B. von Fernsehnachrichten, erkennen und benennen alle Themen.
2. und 3. Lernjahr – Leseverstehen
überwiegend vertraute Themen aus dem näheren Umfeld (z. B. Familie, Freunde, Schule, Freizeit, Wohnort, Beruf)
elementarer bzw. sehr frequenter, leicht zu erschließender Wortschatz
leicht zu erschließende Informationen
klarer, zusammenhängender Inhalt in chronologischer Abfolge
vorwiegend didaktisierte und gelegentlich auch authentische Dokumente mit inter- und transkulturellen Inhalten Globales Verstehen
erkennen eine Kernaussage von Plakaten, Artikeln, Beschreibungen.
erschließen die Kernaussagen von Plakaten, Artikeln, Beschreibungen.
erschließen die Kernaussagen von authentischen Texten, Plakaten, Artikeln, Beschreibungen o. ä. Selektives Verstehen
entnehmen leicht erkennbare Einzelinformationen aus Broschüren, Artikeln, Webseiten o. ä. (Datum, Uhrzeit etc.).
entnehmen relevante Informationen aus Broschüren, Artikeln, Webseiten o. ä.
entnehmen die relevanten Informationen (auch in längeren) Broschüren, Artikeln, Webseiten o. ä. und tragen sie aus mehreren Textteilen zusammen. Detailliertes Verstehen
entnehmen einer Korrespondenz, einer Beschreibung oder einer Anweisung o. ä. die meisten Informationen anhand von vorgegebenen Hilfen.
entnehmen einer Korrespondenz, einer Beschreibung, einer Anweisung o. ä. die meisten Informationen und verstehen den Text in seinen Einzelheiten.
entnehmen einer ausführlichen Korrespondenz, einer Beschreibung, einer Anweisung o. ä. alle Informationen in deren Zusammenhang und verstehen den Text in seinen Einzelheiten
folgen der Handlung einer kurzen, didaktisierten (Bilder-)Geschichte mit Hilfe einer vorgegebenen Wortschatzliste.
folgen der Handlung einer kurzen, didaktisierten Lektüre, wenn sie Wörter nachschlagen können.
folgen der Handlung einer kurzen didaktisierten Lektüre mit einer zunehmend größeren Anzahl an unbekannten Wörtern und Strukturen. Textsorten Annonce, Auszug aus einem Jugendroman, Artikel aus einer Schulzeitung bzw. Jugendzeitschrift, Bahnfahrkarte, Blogeintrag, Broschüre, Chatverlauf, Comic, Einladungsschreiben, E-Mail, Erlebnisbericht, Fahrplan, Fernseh- und Kinoprogramm, Fotoroman, einfache Gebrauchs- bzw. Bastelanweisung, Gedicht, Internetseite, Kleinanzeige, didaktisierte Lektüre, Leserbrief, Liedtext, kurzes Märchen, Persönlichkeitstest, Plakat, Poster, Portrait, Rezept, Schild, Speisekarte, Spielregel, Statistik, Veranstaltungs- bzw. Austauschprogramm, Wegbeschreibung zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Zeugnis etc.
2. und 3. Lernjahr – Schreiben
überwiegend vertraute Themen aus dem näheren Umfeld (z. B. Familie, Freunde, Schule, Freizeit, Wohnort, Beruf)
grundlegendes Repertoire an sprachlichen Mitteln
einfache Satzkonstruktionen
inhaltlich zusammenhängend und verbunden mit einfachen Konnektoren
in der Regel 50 bis 100 Wörter, je nach Textsorte
verfassen eine kurze, einfache Mitteilung mit einzelnen Hauptinformationen.
verfassen eine Mitteilung mit mehreren Hauptinformationen adressatengerecht.
verfassen eine Mitteilung mit mehreren, detaillierten Informationen adressatengerecht.
geben die Hauptinformationen eines Textes in Form einer Tabelle, einer Mindmap o. ä. und anhand von vorgegebenen Hilfen wieder.
geben einen Text gegebenenfalls anhand von vorgegebenen Hilfen wieder.
geben einen Text unter Berücksichtigung von textsortenspezifischen Merkmalen und Einzelheiten wieder.
verfassen einen kurzen, einfachen Text anhand von vorgegebenen Hilfen.
verfassen einen Text anhand von vorgegebenen Hilfen und unter Berücksichtigung von textsortenspezifischen Merkmalen.
verfassen weitgehend selbstständig einen ausführlichen Text unter Berücksichtigung von textsortenspezifischen Merkmalen. Textsorten Bericht, Bildbeschreibung, Blogeintrag, Brief, Einladung, Flyer, Gedicht, Geschichte, Homepage, Kommentar in sozialen Netzwerken, Korrespondenz, (elektronische) Kurznachricht, Liedtext, kurzes Märchen, Nacherzählung, Postkarte, Programm, Reim, Tagebucheintrag, Zusammenfassung etc. Arbeitstechniken und Strategien
nutzen Methoden zur Ideenfindung und Strukturierung (remue-méninges, carte mentale, carte conceptuelle etc.) zunehmend selbstständig;
führen die Phasen des Schreibprozesses (Entwerfen, Schreiben, Überarbeiten) zunehmend selbstständig durch;
verwenden zunehmend selbstständig Modelltexte als Grundlage zur Produktion eigener Texte;
nutzen Wort- und Redemittellisten, Satzbaukästen etc.;
nutzen zunehmend selbstständig (digitale) Nachschlagemöglichkeiten;
setzen (digitale) Techniken der Textüberarbeitung ein (Korrekturprogramme, Partnerkorrektur, Schreibkonferenz etc.);
arbeiten kriteriengeleitetes Feedback ein;
verwenden Emoticons, gängige Abkürzungen oder Zeichen aus der Online-Kommunikation.
2. und 3. Lernjahr – Zusammenhängendes Sprechen
überwiegend vertraute Themen aus dem näheren Umfeld (z. B. Familie, Freunde, Schule, Freizeit, Wohnort, Beruf)
grundlegendes Repertoire an sprachlichen Mitteln
einfache Satzkonstruktionen
inhaltlich zusammenhängend und verbunden mit einfachen Konnektoren
eingeübter Vortrag mit memorierten Redemitteln
lesen geübte Texte verständlich und weitgehend flüssig vor.
lesen geübte Texte verständlich flüssig und größtenteils fehlerfrei vor.
lesen geübte und unbekannte Texte verständlich, flüssig, ausdrucksstark und größtenteils fehlerfrei vor.
beschreiben sich selbst, eine andere Person, einen Ort, einen Weg, einen Gegenstand oder einen Vorgang in einigen Grundzügen und mit Hilfe von vorgegebenen Redemitteln.
beschreiben sich selbst, eine andere Person, einen Ort, einen Weg, einen Gegenstand oder einen Vorgang in den jeweiligen Grundzügen und mit Hilfe von vorgegebenen Redemitteln.
beschreiben sich selbst, eine andere Person, einen Ort, einen Weg, einen Gegenstand oder einen Vorgang zunehmend ausführlich sowie strukturiert und stellen Vergleiche an.
berichten in wenigen Grundzügen über Ereignisse, Tätigkeiten und Gewohnheiten aus der eigenen Lebenswelt sowie über Pläne oder Absichten.
berichten in Grundzügen über Ereignisse, Tätigkeiten und Gewohnheiten aus der eigenen Lebenswelt sowie über Pläne oder Absichten.
berichten zunehmend ausführlich und strukturiert über Ereignisse, Tätigkeiten und Gewohnheiten aus der eigenen Lebenswelt sowie über Pläne oder Absichten.
äußern ihre Meinung mit Hilfe von vorgegebenen Redemitteln.
äußern und begründen ihre Meinung mit Hilfe von vorgegebenen Redemitteln.
äußern und begründen ausführlich ihre Meinung und erteilen einen Ratschlag.
halten eine kurze mediengestützte und unter Anleitung vorbereitete Präsentation, indem sie vorwiegend ablesen.
halten eine kurze mediengestützte Präsentation mit Hilfe von Stichwörtern oder Notizen.
halten eine mediengestützte Präsentation mit Hilfe von Stichwörtern und gehen auf unkomplizierte Nachfragen ein. Textsorten Beschreibung, Durchsage, Empfehlung, Erlebnisbericht, Erzählung, Gedicht, Kochvideo, Kommentar, (Fernseh-/Radio-) Nachrichten, Podcast, Radiobeitrag, Referat, Sprachnachricht, Stellungnahme, Tutorial, Videoclip, Wegbeschreibung, Werbeslogan, Wetterbericht etc. Arbeitstechniken und Strategien
nutzen Methoden zur Ideenfindung und Strukturierung (remue-méninges, carte mentale, carte conceptuelle etc.) zunehmend selbstständig;
verwenden zunehmend selbstständig Modelltexte als Grundlage zur Produktion eigener Texte;
nutzen Wort- und Redemittellisten, Satzbaukästen etc.;
nutzen zunehmend selbstständig (digitale) Nachschlagemöglichkeiten;
2. und 3. Lernjahr – An Gesprächen teilnehmen
einfache und vorhersehbare Gesprächssituationen zu überwiegend vertrauten Alltagsthemen aus dem näheren Umfeld (z. B. Familie, Freunde, Schule, Freizeit, Wohnort, Beruf)
grundlegendes Repertoire an sprachlichen Mitteln
einfache Satzkonstruktionen
inhaltlich zusammenhängend und verbunden mit einfachen Konnektoren
Verwendung von memorierten Redemitteln
Die Kommunikation hängt davon ab, dass die am Gespräch beteiligten Personen langsam und deutlich sprechen, bekannte Redemittel verwenden und stellenweise bereit sind, zu wiederholen, umzuformulieren oder zu korrigieren.
reagieren im Unterricht in routinemäßigen Situationen mit einem begrenzten Repertoire an Redemitteln.
interagieren im Unterricht in routinemäßigen Situationen, mit einem begrenzten Repertoire an Redemitteln.
interagieren im Unterricht in routinemäßigen Situationen mit einem zunehmend wachsenden Repertoire an Redemitteln.
führen routinemäßige Alltagsgespräche (Einladung, Verabredung, Pläne, Vorhaben etc.), indem sie beipflichten oder widersprechen und ihre Meinung kurz äußern.
führen routinemäßige Alltagsgespräche (Einladung, Verabredung, Pläne, Vorhaben etc.), indem sie beipflichten, widersprechen, Vorschläge machen und ihre Meinung äußern.
führen routinemäßige Alltagsgespräche (Einladung, Verabredung, Pläne, Vorhaben etc.), indem sie Vorschläge machen und begründen, persönliche Standpunkte und Meinungen äußern und erfragen.
reagieren mit kurzen Äußerungen in vertrauten Situationen, in denen es um einen Austausch von Informationen geht (Interview, Einkauf, einfaches Dienstleistungsgespräch, Wegbeschreibung, Umfrage etc.) und beschränken sich dabei auf die Übernahme einer der Rollen.
verständigen sich in routinemäßigen Situationen, in denen es um einen Austausch von Informationen geht (Interview, Einkauf, einfaches Dienstleistungsgespräch, Wegbeschreibung, Umfrage etc.), sind in der Lage, beide Rollen zu übernehmen und in der jeweiligen Rolle adäquat zu agieren.
verständigen sich in routinemäßigen Situationen, in denen es um einen Austausch von Informationen geht (Interview, Einkauf, einfaches Dienstleistungsgespräch, Wegbeschreibung, Umfrage etc.). Sie sind in der Lage, beide Rollen zu übernehmen, in der jeweiligen Rolle adäquat zu agieren und die Inhalte zu variieren; dabei stellen sie auch spontane Zusatzfragen.
äußern mit einfachen Mitteln ihre Meinung in einer Diskussion (Meinungsverschiedenheit, Zusammenarbeit, Streitgespräch etc.).
beteiligen sich mit einfachen Wendungen an einer Diskussion (Meinungsverschiedenheit, Zusammenarbeit, Streitgespräch etc.) und begründen ihre Meinung.
beteiligen sich mit einfachen Wendungen an einer Diskussion (Meinungsverschiedenheit, Zusammenarbeit, Streitgespräch etc.), begründen ihre Meinung, ergreifen die Initiative und bieten Lösungsansätze an.
2. und 3. Lernjahr – Sprachmittlung
rezeptiven
produktiven und
inter- und transkulturellen Kompetenzen des 2. und 3. Lernjahres.
übermitteln mündlich oder schriftlich für einen Adressaten die Hauptaussage oder einige spezifische Informationen aus einfachen Texten ins Deutsche.
übermitteln mündlich oder schriftlich für einen Adressaten die Hauptaussage oder einige spezifische Informationen aus einfachen Texten in die jeweils andere Sprache.
übermitteln mündlich oder schriftlich für einen Adressaten die Hauptaussage, spezifische oder detaillierte Informationen aus einfachen Texten in die jeweils andere Sprache.
nehmen nach angeleiteter Vorbereitung die Mittlerrolle zwischen Gesprächsbeteiligten verschiedener Sprachen ein.
nehmen nach selbstständiger Vorbereitung die Mittlerrolle zwischen Gesprächsbeteiligten verschiedener Sprachen ein, berücksichtigen dabei wichtige Höflichkeitskonventionen.
nehmen zunehmend spontan und mit wenig Vorbereitung die Mittlerrolle zwischen Gesprächsbeteiligten verschiedener Sprachen ein und berücksichtigen dabei wichtige Höflichkeitskonventionen.
übermitteln sinngemäß durch eine ungefähre Übersetzung Teilinhalte eines kurzen schriftlichen Textes (z. B. Mitteilung, Rezept, Anleitung), vor allem ins Deutsche.
übermitteln sinngemäß durch eine ungefähre Übersetzung den Inhalt eines kurzen schriftlichen Textes (z. B. Mitteilung, Rezept, Anleitung).
übermitteln sinngemäß durch eine ungefähre Übersetzung den Inhalt eines kurzen schriftlichen Textes (z. B. Mitteilung, Rezept, Anleitung), überwiegend ins Französische.
erkennen nur mit Hilfe die für den jeweiligen Adressaten relevanten Informationen.
erkennen zunehmend selbstständig die für den jeweiligen Adressaten relevanten Informationen.
erkennen selbstständig die für den jeweiligen Adressaten relevanten Informationen.
erkennen durch Hilfen und Nachfragen grundlegende explizite kulturelle Bezüge und erklären diese auf Deutsch.
erkennen grundlegende explizite kulturelle Bezüge unmittelbar und erklären diese auf Deutsch.
erkennen grundlegende explizite kulturelle Bezüge unmittelbar und erklären diese auch auf Französisch. Textsorten Es gelten die Textsorten der einzelnen rezeptiven und produktiven Fertigkeiten des 2. und 3. Lernjahres. Sprachmittlung sollte möglichst anhand von authentischen Texten mit kulturspezifischen Inhalten erfolgen.
2. und 3. Lernjahr – Verfügen über sprachliche Mittel
Für das 1. Lernjahr gilt der innere Kreis.
Für das 2. und 3. Lernjahr gelten der innere und der mittlere Kreis.
Für das 4. und 5. Lernjahr gelten alle Kreise.
2. und 3. Lernjahr – Inter- und transkulturelle kommunikative Kompetenz
Das grundlegende Niveau ist erreicht, wenn mindestens ein Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das mittlere Niveau ist erreicht, wenn mindestens die Hälfte der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das erhöhte Niveau ist erreicht, wenn mindestens drei Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
wissen um einige wichtige kulturelle Gegebenheiten aus französischsprachigen Ländern.
wissen beispielhaft um Elemente der eigenen Kultur, die aus anderen Kulturkreisen stammen sowie um einige Elemente der eigenen Kultur, die in andere Kulturkreise überliefert worden sind.
wissen um Beispiele sozialer Routinen, Bräuche, Wertvorstellungen und Ausdrucksformen Frankreichs und um deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum eigenen kulturellen Hintergrund.
wissen um einige kulturbedingte Vorurteile und Missverständnisse und reflektieren sie.
wissen, dass man sich systematisch auf neue Situationen vorbereiten kann, indem man zielgerichtet Informationen über den Bezugsrahmen sammelt und sich im Vorfeld damit auseinandersetzt.
zeigen Bereitschaft, in der französische Sprache zu kommunizieren und sind bemüht, sich in einer Weise zu verhalten, die vom Mitmenschen als adäquat empfunden werden kann.
verstehen, dass inter- und transkulturelle Erfahrungen im schulischen Rahmen gewinnbringend sind und in der Regel wertvolle Lernprozesse nach sich ziehen.
sind offen für Vernetzungen auf verschiedenen Ebenen, die zwischen Rheinland-Pfalz und seinen frankophonen Nachbarregionen und -ländern bestehen.
zeigen Achtung gegenüber Mitmenschen gleich ihrer kulturellen Herkunft, beobachten deren Verhaltensweisen wertschätzend und sind offen gegenüber anderen sprachlichen bzw. kulturellen Erfahrungen, als sie möglicherweise erwartet haben.
sind sich darüber bewusst, dass kulturbedingte Kommunikationsprobleme sich in Form eines Befremdens äußern können und versuchen dies durch Nachfragen aufzulösen.
sind sich bewusst, dass das Erkennen von Missverständnissen einen Zugang zu einem weiteren Verstehen des Anderen und der eigenen Identität ermöglichen kann.
bemühen sich um situationsangemessene Körperhaltung, Blickkontakt, Abstand bzw. Netiquette und praktizieren grundlegende kulturelle Höflichkeitsformeln, die mit sozialen Handlungen im Alltag verbunden sind.
reagieren respektvoll und interessiert auf andersartige Meinungen, Weltsichten, Stile oder Verhaltensweisen.
formulieren ausgehend vom Beobachteten erste, vorläufige Hypothesen über kulturelle Merkmale und überprüfen diese.
kommunizieren in einer interkulturellen Gruppenarbeit Wertschätzung gegenüber den anderen Mitgliedern.
sind sich der Risiken bewusst, die aus einer Generalisierung individueller Verhaltensweisen und ihrer pauschalen Übertragung auf eine größere Bevölkerungsgruppe entspringen und vermeiden schnelle Urteile über einen anderen Menschen.
2. und 3. Lernjahr – Text- und Medienkompetenz
Das grundlegende Niveau ist erreicht, wenn mindestens ein Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das mittlere Niveau ist erreicht, wenn mindestens die Hälfte der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das erhöhte Niveau ist erreicht, wenn mindestens drei Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
erkennen und erstellen verschiedene Textsorten anhand ihrer spezifischen Merkmale.
entwickeln aus dem Format, dem Erscheinungsbild und den typografischen Merkmalen eines Textes ihren Erwartungshorizont und schließen auf die Art des Textes.
verstehen und versprachlichen diskontinuierliche Texte (Diagramme, Schaubilder, Grafiken etc.).
erschließen die Bedeutung unbekannter Wörter anhand des Kontextes, der Illustrationen und deren Ähnlichkeit zu Wörtern aus ihnen bekannten Sprachen.
nutzen zur Textproduktion und -rezeption unterschiedliche Hilfsmittel, z. B. (digitale) Nachschlagewerke.
verstehen einfache Erklärungen zu Situationen des Alltags, indem sie Elemente der non-verbalen Kommunikation nutzen.
fertigen Notizen an mit dem Ziel der Reproduktion des Inhaltes.
verwenden einfache Konnektoren zum Ausdruck von zeitlicher Abfolge.
erstellen unterschiedliche Textsorten unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Merkmale.
entwickeln eine Einleitung oder Fortsetzung zu einer vorgegebenen Geschichte und respektieren dabei textsortenspezifische Merkmale.
setzen geeignete Strategien ein, um Gespräche zu beginnen, aufrecht zu halten und zu beenden.
verwenden Visualisierungstechniken, um Inhalte strukturiert darzulegen.
wählen geeignete Informationsquellen aus und geben sie an, wenn erforderlich.
gestalten Präsentationen strukturiert, binden Gliederungs- und Visualisierungstechniken ein, wählen ein geeignetes Medium und achten auf Blickkontakt und geeignete Körperhaltung bzw. Körpersprache.
nutzen Medien, um Nachrichten auszutauschen.
nutzen digitale Werkzeuge für die Zusammenarbeit bei der Zusammenführung von Informationen, Daten und Ressourcen, bearbeiten Inhalte in verschiedenartigen Formaten, präsentieren, veröffentlichen oder teilen sie und berücksichtigen Maßnahmen für die Datensicherheit.
2. und 3. Lernjahr – Sprachbewusstheit
Das grundlegende Niveau ist erreicht, wenn mindestens ein Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das mittlere Niveau ist erreicht, wenn mindestens die Hälfte der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das erhöhte Niveau ist erreicht, wenn mindestens drei Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
werden sich anhand von spezifischen Beispielen darüber bewusst, wie Anrede- und Höflichkeitsformen von Sprache zu Sprache variieren und eine unterschiedliche Distanz zum Ausdruck bringen.
werden sich über die Unterschiede zwischen gesprochener und geschriebener Sprache bewusst.
werden sich darüber bewusst, dass die Sprache verbale und non-verbale Mittel bereithält, mit denen die Verständigung ökonomischer und schneller gelingt.
werden sich über die Bedeutung des Französischen in der Großregion und der deutsch-französischen Zusammenarbeit bewusst.
erkennen in der eigenen Lebenswelt das Vorhandensein von mehrsprachigen Situationen.
erkennen, dass die Mehrsprachigkeit in verschiedenen Ländern bzw. Regionen einen unterschiedlichen Stellenwert besitzt.
erkennen, dass von einer Wort-für-Wort-Übereinstimmung eines Sprachsystems mit einem anderen Sprachsystem grundsätzlich nicht ausgegangen werden kann.
erkennen die möglichen Auswirkungen der sprachlichen „faux amis“ in einer Kommunikationssituation.
wissen, dass gleichartige Wörter in unterschiedlichen Sprachen voneinander abweichende Bedeutungen aufweisen können.
verwenden die Anredeformeln im mündlichen und schriftlichen Bereich den Konventionen entsprechend.
wenden die Höflichkeitsformeln angemessen an.
wenden Flexionsendungen zunehmend normgerecht an.
nehmen Grundstrukturen einfacher französischer Sätze wahr und erkennen deren Diskrepanz zu deutschen Sätzen.
erkennen anhand der Herkunft der romanischen Sprachen sprachgeschichtliche Entwicklungen.
erkennen die Mannigfaltigkeit der Schriftsysteme.
verwenden ein angemessenes Register, wo die ihnen zur Verfügung stehenden sprachlichen Mittel dies erlauben.
2. und 3. Lernjahr – Sprachlernkompetenz
Das grundlegende Niveau ist erreicht, wenn mindestens ein Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das mittlere Niveau ist erreicht, wenn mindestens die Hälfte der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das erhöhte Niveau ist erreicht, wenn mindestens drei Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
nutzen unterschiedliche Lernstrategien, organisieren den eigenen Lernprozess und die Bearbeitung von Aufgaben zunehmend selbstständig.
setzen sich mit dem eigenen Lernstil auseinander, überprüfen Lernmethoden und -strategien im Hinblick auf Effizienz und dokumentieren dies.
eignen sich für kommunikationsspezifische Ziele systematisch Kompetenzen zu digitalen Lern- und Unterstützungsangeboten an.
evaluieren den Stand ihrer Sprachkompetenz selbstständig oder greifen prozess- bzw. ergebnisbezogene Feedbacks auf, dokumentieren die Ergebnisse, setzen sich mit ihren eigenen Lernprozessen auseinander und nutzen die Erkenntnisse zur gezielten Weiterentwicklung des eigenen Sprachenlernens.
nutzen im Rahmen von Lernaufgaben selbstständig die jeweils vorhandenen Ressourcen für das Sprachhandeln.
ergreifen zunehmend die Gelegenheit authentischer Lernkontexte wie etwa Schulaustausche, internationale Projekte, Begegnungen mit frankophonen Menschen.
vertrauen in die eigene Spracherwerbsfähigkeit.
geben einander wertschätzendes und konstruktives Feedback, welches für die Weiterentwicklung förderlich ist und bestärken sich in der Haltung, bei Schwierigkeiten nicht aufzugeben und diese als Herausforderung zu begreifen.
greifen in neuen Lernsituationen auf vorherige Lernerfahrungen zurück und wissen, dass man die eigenen Sprachkenntnisse stets verbessern kann.
hegen den Wunsch, mit anderen Menschen über eine Fremdsprache in Kontakt zu treten und insbesondere Mitglieder der frankophonen Kulturen zu verstehen und mit ihnen zu interagieren.
nehmen Lernanlässe an, die herausfordernd und kognitiv aktivierend gestaltet sind, stellen realistische Leistungserwartungen an sich selbst und gewinnen dabei Einblicke in ihr eigenes Leistungspotenzial bzw. besondere Begabungen.
präsentieren ihr Können bei gemeinsam organisierten Veranstaltungen und Festen und bringen sich aktiv in den europäischen und internationalen Austausch ein (z. B. bei der Pflege von Schul-, Städte- oder Regionalpartnerschaften).
wissen, dass man sich beim Erlernen von Sprachen auf Ähnlichkeiten zwischen Sprachen stützen kann.
setzen in einer Sprache verfügbares Wissen und bestehende Kompetenzen gezielt zum Erlernen einer zusätzlichen Sprache ein.
entwickeln Vermutungen über das Regelwerk der französischen Sprache, z. B. indem sie mehrere Sprachen in bestimmter Hinsicht einander gegenüberstellen.
empfinden den Wunsch, sich weitere Sprachen und Kulturen zu erschließen und kooperieren partnerschaftlich mit Schülerinnen und Schülern in frankophonen Bildungseinrichtungen.
4. und 5. Lernjahr – Hör-/Hörsehverstehen
vertraute und allgemeine Themen (z. B. persönliches und näheres Umfeld, Sport, Beruf, Kultur, Medien)
überwiegend bekannter Wortschatz, mit Elementen des code parlé und vertrauten Sprachvarietäten
unkomplizierte (Sach-)Informationen
zunehmend authentische Dokumente mit inter- und transkulturellen Inhalten
klarer, zusammenhängender Inhalt
Handlung von Videodokumenten im Wesentlichen durch Bild und Aktion getragen
Äußerungen, auch mit Überlappungen
zunehmend authentisches Sprechtempo
klare Aussprache, auch mit leichtem, vertrautem Akzent
situationsbedingte Hintergrundgeräusche Globales Verstehen
erkennen und benennen das Hauptthema einer Radiosendung, einer Durchsage oder einer längeren Sprachnachricht an.
erkennen aus dem Inhalt eines Filmtrailers einzelne Elemente der Handlung, wenn der Erzählstrang chronologisch ist.
erkennen und nennen den Inhalt eines Filmtrailers im Ganzen, auch wenn der Erzählstrang nicht chronologisch ist.
erkennen, nennen und erklären den Inhalt eines Filmtrailers samt vielen Details, auch wenn der Erzählstrang nicht chronologisch ist. Selektives Verstehen
erkennen und benennen in alltäglichen und allgemeinen Situationen einzelne Informationen.
erkennen und benennen in alltäglichen und allgemeinen Situationen die relevanten Informationen.
erkennen und benennen in alltäglichen und allgemeinen Situationen die relevanten Informationen und nutzen diese als Entscheidungsgrundlage in einer vorgegebenen Situation. Detailliertes Verstehen
entnehmen Unterrichts- und Alltagssituationen (z. B. Präsentation von Mitlernenden, Interaktion in der Gruppe, Radiosendung, Podcast, Telefonat) die meisten Informationen, vor allem, wenn diese visuell unterstützt werden.
entnehmen Unterrichts- und Alltagssituationen (z. B. Präsentation von Mitlernenden, Interaktion in der Gruppe, Radiosendung, Podcast, Telefonat) die meisten Informationen, auch wenn diese nicht immer visuell unterstützt werden, und verstehen den Text in seinen Einzelheiten.
entnehmen Unterrichts- und Alltagssituationen (z. B. Präsentation von Mitlernenden, Interaktion in der Gruppe, Radiosendung, Podcast, Telefonat) alle Informationen sowie verschiedene Details in deren Zusammenhang und erfassen die Gesamtaussage.
4. und 5. Lernjahr – Leseverstehen
vertraute und allgemeine Themen (z. B. persönliches und näheres Umfeld, Sport, Beruf, Kultur, Medien)
frequenter Wortschatz
unkomplizierte (Sach-)Informationen
zunehmend authentische Dokumente mit inter- und transkulturellen Inhalten
klarer, zusammenhängender Inhalt Globales Verstehen
erkennen eine der Kernaussagen von authentischen Texten (Artikel, Beschreibung o. ä.).
erschließen die Kernaussagen von authentischen Texten (Artikel, Beschreibung o. ä.).
erschließen die Kernaussagen von authentischen Texten (Artikel, Beschreibung o. ä.) und ordnen sie in den Zusammenhang ein. Selektives Verstehen
entnehmen Dokumenten (z. B. Internetseite, Anzeigetafel, Anweisung) einzelne Informationen.
entnehmen Dokumenten (z. B. Internetseite, Anzeigetafel, Beipackzettel, Anweisung) die relevanten Informationen.
entnehmen Dokumenten, (z. B. Internetseite, Anzeigetafel, Beipackzettel, Anweisung) die relevanten Informationen, auch wenn diese nicht explizit sind. Detailliertes / Inferierendes Verstehen
entnehmen Texten (z. B. Korrespondenz, Beschreibung, Artikel, Arbeitsanweisung) die meisten Informationen.
entnehmen Texten (z. B. Korrespondenz, Beschreibung, Artikel, Arbeitsanweisung) die meisten Informationen in deren Zusammenhang und verstehen den Text in seinen Einzelheiten.
entnehmen Texten (z. B. Korrespondenz, Beschreibung, Artikel, Arbeitsanweisung) alle Informationen in deren Zusammenhang und erschließen daraus die Gesamtaussage des Textes.
folgen der Handlung einer sehr kurzen, didaktisierten Lektüre mit Hilfe einer vorgegebenen Wortschatzliste.
folgen der Handlung einer kurzen, didaktisierten Lektüre, wenn sie Wörter nachschlagen können.
folgen der Handlung einer Lektüre, wenn sie Wörter nachschlagen können.
erkennen Pro- und Contra-Argumente in einem Text und sortieren sie.
erkennen unter Anleitung die Etappen einer Argumentation.
erkennen die Etappen einer Argumentation selbstständig. Textsorten Annonce, Artikel aus einer Schulzeitung bzw. Jugendzeitschrift, Auszug aus einem Jugendroman, Bahnfahrkarte, Blogeintrag, Broschüre, Chatverlauf, Comic, Einladungsschreiben, E-Mail, Erlebnisbericht, Fahrplan, Fernseh- und Kinoprogramm, Fotoroman, einfache Gebrauchs- bzw. Bastelanweisung, Gedicht, Internetseite, Kleinanzeige, Kommentar aus sozialen Medien, Lektüre, Leserbrief, Liedtext, kurzes Märchen, Persönlichkeitstest, Plakat, Portrait, Poster, Rezept, Schild, Speisekarte, Spielregel, Statistik, Veranstaltungs- bzw. Austauschprogramm, Wegbeschreibung zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Zeugnis etc.
4. und 5. Lernjahr – Schreiben
vertraute und allgemeine Themen (z. B. persönliches und näheres Umfeld, Sport, Beruf, Kultur, Medien)
hinreichend breites Spektrum an sprachlichen Mitteln
eigenständige Formulierungen
inhaltlich zusammenhängend
logischer und sicherer Einsatz von Konnektoren
in der Regel 80 bis 150 Wörter, je nach Textsorte
schreiben kurze (offizielle) Mitteilungen anhand eines Modelltextes und mit zusätzlichen Hilfen unter Berücksichtigung von textsortenspezifischen Merkmalen.
schreiben (offizielle) Mitteilungen anhand eines Modelltextes und unter Berücksichtigung von textsortenspezifischen Merkmalen.
schreiben ausführliche (offizielle) Mitteilungen anhand von Modelltexten und unter Berücksichtigung von textsortenspezifischen Merkmalen.
fassen mit Hilfe von eng geführten Leitfragen einen einfachen Sach- oder fiktionalen Text zusammen.
fassen einen Sach- oder fiktionalen Text zusammen, gegebenenfalls durch Fragen geleitet.
fassen einen Sach- oder fiktionalen Text zusammen.
verfassen einen kurzen Bericht oder Aufsatz zu allgemeinen Sachthemen anhand von vorgegebenen Redemitteln und nehmen Stellung.
verfassen einen Bericht oder Aufsatz zu allgemeinen Sachthemen anhand von vorgegebenen Redemitteln und nehmen begründet Stellung.
verfassen einen Bericht oder Aufsatz zu allgemeinen Sachthemen, nehmen begründet Stellung und illustrieren dies mit nachvollziehbaren Beispielen.
verfassen einen kurzen (fiktionalen) Text, in dem sie ihre Gefühle und Reaktionen beschreiben, anhand von vorgegebenen Redemitteln unter Berücksichtigung von textsortenspezifischen Merkmalen (kreatives Schreiben).
verfassen einen (fiktionalen) Text, in dem sie ihre Gefühle und Reaktionen beschreiben, gegebenenfalls anhand von vorgegebenen Hilfen unter Berücksichtigung von textsortenspezifischen Merkmalen (kreatives Schreiben).
verfassen einen (fiktionalen) Text, in dem sie ihre Gefühle und Reaktionen beschreiben sowie ggf. einen Perspektivwechsel vollziehen, unter Berücksichtigung von textsortenspezifischen Merkmalen (kreatives Schreiben). Textsorten Bericht, Bewerbungsbrief, Blogeintrag, Broschüre, Chat, E-Mail, Film-/Buchrezension, Flyer, Fragebogen, Geschichte, Homepage, Inhaltsangabe, Klappentext, Kommentar in sozialen Netzwerken, persönliche und offizielle Korrespondenz, Lebenslauf, Leserbrief, Liedtext, innerer Monolog, Nacherzählung, Porträt, Programm, Stellungnahme, Tagebucheintrag, Umfrage, Zusammenfassung etc.
4. und 5. Lernjahr – Zusammenhängendes Sprechen
vertraute und allgemeine Themen (z. B. persönliches und näheres Umfeld, Sport, Beruf, Kultur, Medien)
hinreichendes breites Spektrum an sprachlichen Mitteln
eigenständige Formulierungen
inhaltlich zusammenhängend
logischer und sicherer Einsatz von Konnektoren
relativ flüssig
gelegentlich auch ohne Vorbereitung
berichten über oder beschreiben allgemeine und Alltagsthemen (Ereignis, Erlebnis, Geschichte, Weg, Vorgang, Träume oder Wünsche, Zukunft, Pläne und Vorhaben o. ä.) in einer Abfolge von einfachen und zunehmend zusammenhängenden Sätzen.
berichten über oder beschreiben allgemeine und Alltagsthemen (Ereignis, Erlebnis, Geschichte, Weg, Vorgang, Träume oder Wünsche, Zukunft, Pläne und Vorhaben, Buch, Film o. ä. ) zusammenhängend und strukturiert.
berichten über oder beschreiben allgemeine und AlltagsThemen (Ereignis, Erlebnis, Geschichte, Weg, Vorgang, Träume oder Wünsche, Zukunft, Pläne und Vorhaben, Buch, Film o. ä.) zusammenhängend und strukturiert und sind zunehmend in der Lage, auf Nachfragen spontan einzugehen.
bereiten eine kurze mediengestützte Präsentation mit Hilfen vor, lesen sie ab bzw. tragen sie größtenteils auswendig vor.
bereiten eine mediengestützte Präsentation vor, tragen sie mit Hilfe von Stichwörtern oder Notizen vor und gehen auf Nachfragen ein.
bereiten eine mediengestützte Präsentation weitgehend selbstständig vor, tragen sie mit Hilfe von Stichwörtern und Notizen frei und flüssig vor. Sie gehen ausführlich auf Nachfragen ein.
nehmen zu einem vertrauten Sachverhalt Stellung.
nehmen zu einem vertrauten Sachverhalt begründet und strukturiert Stellung und wägen verschiedene Sichtweisen gegeneinander ab.
nehmen zu einem vertrauten Sachverhalt begründet, strukturiert und ausführlich Stellung und wägen verschiedene Sichtweisen gegeneinander ab. Textsorten Bericht, Beschreibung, Durchsage, Erlebnisbericht, Erzählung, Kommentar, (Fernseh-/Radio-)Nachrichten, Plädoyer, Podcast, Radiobeitrag, Ratschlag, Referat, Reportage, Sprachnachricht, Stellungnahme, Tutorial, Videoclip, Werbeslogan etc. Arbeitstechniken und Strategien
nutzen Methoden zur Ideenfindung und Strukturierung (remue-méninges, carte mentale, carte conceptuelle etc.) überwiegend selbstständig;
verwenden Modelltexte überwiegend selbstständig als Grundlage zur Produktion eigener Texte;
erstellen und nutzen Wort- und Redemittellisten bzw. Satzbaukästen etc.;
gehen mit Sprache kreativ um, indem sie Wörter und Redemittel zu neuen Ausdrücken kombinieren;
nutzen selbstständig ein- bzw. zweisprachige (digitale) Nachschlagemöglichkeiten;
4. und 5. Lernjahr – An Gesprächen teilnehmen
vorhersagbare Gesprächssituationen zu vertrauten und allgemeinen Themen (z. B. persönliches und näheres Umfeld, Sport, Beruf, Kultur, Medien)
hinreichend breites Spektrum geläufiger sprachlicher Mittel
eigenständige Formulierungen
inhaltlich zusammenhängend
logischer und sicherer Einsatz von Konnektoren
relativ flüssig
zunehmend spontan
Die Kommunikation hängt davon ab, dass die am Gespräch Beteiligten deutlich sprechen, überwiegend geläufige Redemittel verwenden und bereit sind, auf das Gegenüber einzugehen.
interagieren im Unterricht in routinemäßigen Situationen mit einem begrenzten Repertoire an Redemitteln.
interagieren und kooperieren im Unterricht in routinemäßigen Situationen mit einem zunehmend wachsenden Repertoire an Redemitteln.
interagieren, kooperieren und moderieren im Unterricht in vielfältigen routinemäßigen Situationen und einem breiten Spektrum an Redemitteln.
führen routinemäßige Alltagsgespräche (Einladung, Verabredung, Pläne, Vorhaben, Wünsche etc.), indem sie beipflichten, widersprechen, Vorschläge machen und ihre Meinung äußern.
führen routinemäßige Alltagsgespräche (Einladung, Verabredung, Pläne, Vorhaben, Wünsche etc.), indem sie Vorschläge machen und begründen, persönliche Meinungen und Standpunkte äußern bzw. erfragen.
führen vielfältige, routinemäßige Alltagsgespräche (Einladung, Verabredung, Pläne, Vorhaben, Wünsche etc.), indem sie Vorschläge machen, erklären, persönliche Meinungen und verschiedene Standpunkte gegenüberstellen.
reagieren mit kurzen Äußerungen in vertrauten Gesprächssituationen, in denen es um einen unkomplizierten Austausch von Informationen geht (z. B. Interview, Dienstleistungsgespräch, Umfrage) und beschränken sich dabei auf die Übernahme einer der Rollen.
nehmen an routinemäßigen und formellen Gesprächen teil, in denen es um einen Austausch von Informationen geht (z. B. Interview, Dienstleistungsgespräch, Umfrage, Beratung) und sind in der Lage, beide Rollen zu übernehmen sowie in der jeweiligen Rolle adäquat zu agieren.
nehmen an routinemäßigen und formellen Gesprächen teil, in denen es um einen Austausch von Informationen geht (z. B. Interview, Dienstleistungsgespräch, Umfrage, Beratung, Verhandlung). Sie sind in der Lage, beide Rollen zu übernehmen, in der jeweiligen Rolle adäquat zu agieren und einige spontane Zusatzfragen zu stellen.
äußern mit einfachen Mitteln ihre Meinung (Meinungsverschiedenheit, Zusammenarbeit etc.) und begründen sie kurz.
beteiligen sich an einer Diskussion (Streitgespräch, Meinungsverschiedenheit, Zusammenarbeit etc.), begründen ihre Meinung und sind in der Lage, zielgerichtet zu kooperieren.
beteiligen sich an einer Diskussion (Streitgespräch, Meinungsverschiedenheit, Zusammenarbeit, ggf. Debatte etc.), begründen und erklären ihre Meinung, übernehmen die Gesprächsführung und sind in der Lage, zielgerichtet zu kooperieren.
4. und 5. Lernjahr – Sprachmittlung
rezeptiven
produktiven und
inter- und transkulturellen Kompetenzen des 4. und 5. Lernjahres.
übermitteln mündlich oder schriftlich für einen Adressaten einen gesprochenen oder geschriebenen Ausgangstext zusammenfassend oder selektiv in die jeweils andere Sprache.
übermitteln mündlich oder schriftlich für einen Adressaten einen gesprochenen oder geschriebenen Ausgangstext zusammenfassend, selektiv oder detailliert in die jeweils andere Sprache.
übermitteln mündlich oder schriftlich für einen Adressaten einen gesprochenen oder geschriebenen Ausgangstext zusammenfassend, selektiv oder detailliert in die jeweils andere Sprache und gehen dabei besonders auf kulturelle Aspekte ein.
nehmen nach angeleiteter Vorbereitung die Mittlerrolle zwischen Gesprächsbeteiligten verschiedener Sprachen ein und berücksichtigen dabei wichtige Höflichkeitskonventionen.
nehmen nach selbstständiger Vorbereitung die Mittlerrolle zwischen Gesprächsbeteiligten verschiedener Sprachen ein und berücksichtigen relevante sprachliche und kulturelle Konventionen.
nehmen zunehmend spontan die Mittlerrolle zwischen Gesprächsbeteiligten verschiedener Sprachen ein und berücksichtigen relevante sprachliche und kulturelle Konventionen.
übermitteln sinngemäß durch eine ungefähre Übersetzung Teilinhalte eines schriftlichen Textes (z. B. Mitteilung, Rezept, Anleitung).
übermitteln sinngemäß durch eine ungefähre Übersetzung den Inhalt eines schriftlichen Textes (z. B. Mitteilung, Rezept, Anleitung).
übermitteln sinngemäß durch eine ungefähre Übersetzung den Inhalt eines schriftlichen Textes (z. B. Mitteilung, Rezept, Anleitung) oder eines kurzen mündlichen Dokuments, wenn die Möglichkeit des mehrmaligen Anhörens gegeben ist.
erkennen einige für den jeweiligen Adressaten relevante Informationen.
erkennen selbstständig die für den jeweiligen Adressaten relevanten Informationen.
erkennen selbstständig die für den jeweiligen Adressaten relevanten Informationen und fügen ggf. notwendige Ergänzungen oder Erklärungen hinzu.
erkennen einige grundlegende explizite kulturelle Bezüge und erklären diese auf Deutsch.
erkennen und erklären grundlegende explizite kulturelle Bezüge auf Französisch.
erkennen und erklären im Detail explizite kulturelle Bezüge auf Französisch. Textsorten Es gelten die Textsorten der einzelnen rezeptiven und produktiven Fertigkeiten des 4. und 5. Lernjahres. Sprachmittlung sollte möglichst anhand von authentischen Texten mit kulturspezifischen Inhalten erfolgen.
4. und 5. Lernjahr – Verfügen über sprachliche Mittel
Für das 1. Lernjahr gilt der innere Kreis.
Für das 2. und 3. Lernjahr gelten der innere und der mittlere Kreis.
Für das 4. und 5. Lernjahr gelten alle Kreise.
4. und 5. Lernjahr – Inter- und transkulturelle kommunikative Kompetenz
Das grundlegende Niveau ist erreicht, wenn mindestens ein Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das mittlere Niveau ist erreicht, wenn mindestens die Hälfte der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das erhöhte Niveau ist erreicht, wenn mindestens drei Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
wissen, dass die kulturelle Vielfalt in Europa die europäische Identität beschreibt, in der die Bereitschaft zum Kompromiss eine zentrale Rolle spielt.
wissen, dass die eigene Identität sich aus vielfältigen kulturell geprägten Facetten zusammensetzen kann und sich in Begegnungen mit dem Anderen profiliert.
wissen, dass die Kultur sich entscheidend auf das Verständnis, die Darstellung und die Art und Weise der Versprachlichung der Welt auswirkt.
wissen, dass das Übersetzen von einer Sprache in eine andere die Herausforderung birgt, das Gemeinte zunächst zu erfassen und dann in der Zielsprache unter Berücksichtigung ihrer sprachlich-kulturellen Gegebenheiten wieder zu rekonstruieren.
kennen zentrale historische und geographische Fakten über Frankreich und über die deutsch-französischen Beziehungen.
kennen kulturelle Facetten der rheinland-pfälzischen frankophonen Nachbarregionen und -länder sowie Gemeinsamkeiten Deutschlands und Frankreichs hinsichtlich der demokratischen und europäischen Werte sowie grenzüberschreitender Themen.
besitzen einen Überblick über die kulturelle Diversität der Frankophonie.
zeigen Bereitwilligkeit, dem Interagieren in vielsprachigen und plurikulturellen Situationen entschlossen zu begegnen, sich in die Perspektive anderer Menschen hineinzuversetzen und sich ggf. mit andersartigen Ideen und Werten zu beschäftigen.
verstehen, dass kulturelle Vielfalt sich durch eine Vielzahl an verschiedenen Lebensweisen auszeichnet, es jedoch globale Ziele gibt, an denen sich diese Diversität ausrichten kann.
verstehen, dass kulturell begründete Missverständnisse vorkommen und gleichsam den Weg zu einem tieferen Verständnis bergen.
zeigen Ambiguitätstoleranz und bewältigen selbstvertrauend eine aufkommende Unsicherheit auf eine positive und konstruktive Art.
sind sich der Tatsache bewusst, dass Sprachen gleichberechtigt sind und dies ebenso für unterschiedliche Sichtweisen gilt.
zeigen sich offen für die Entwicklung einer Kultur der Toleranz und des vertrauensvollen MiteinanderLebens und erkennen die Notwendigkeit des inter- und transkulturellen Dialogs.
4. und 5. Lernjahr – Text- und Medienkompetenz
Das grundlegende Niveau ist erreicht, wenn mindestens ein Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das mittlere Niveau ist erreicht, wenn mindestens die Hälfte der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das erhöhte Niveau ist erreicht, wenn mindestens drei Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
erkennen im Überfliegen unkomplizierter Sachtexte in verschiedenen Publikationsmedien, wovon sie handeln und entscheiden, ob sie Informationen enthalten, die für einen vorgegebenen Zweck verwertbar sind.
entwickeln aus Überschriften, Titeln oder Schlagzeilen einen grundlegenden Erwartungshorizont in Bezug auf den Inhalt eines Textes bzw. treffen Vorhersagen über den Inhalt.
erkennen den Nutzen, textsorten- und registerbezogenes Wissen aus verschiedenen Sprachen auf Texte anzuwenden, um gezielt Informationen zu identifizieren.
erkennen den Inhalt kurzer pragmatischer Texte aus dem, was sie aus anderen Texten über das gleiche Thema verstanden haben.
dekodieren in einfachen Diagrammen enthaltene Informationen und bringen sie miteinander in Verbindung.
kombinieren verschiedene bekannte Worterschließungstechniken, um die Bedeutung unbekannter Wörter zu erfassen.
nutzen unterschiedliche Hilfsmittel, z. B. ein- bzw. zweisprachige (digitale) Nachschlagewerke, zur Textproduktion und -rezeption.
fertigen Notizen zu Gelesenem, Gehörtem und/oder Gesehenem an und strukturieren diese, um sie für die Produktion eigener Texte zu nutzen.
unterscheiden relevante von nicht relevanten Informationen, um eine Zusammenfassung zu verfassen.
führen angemessen in ein Thema ein, formulieren für eine Fragestellung einfache Pro- und Contra-Argumente und schließen mit einer Synthese bzw. einem Ausblick ab.
formulieren einleitend die Absicht bzw. das Ziel sowie im Schlussteil die Zusammenfassung bzw. einen Ausblick, führen eine Argumentation aus und nehmen auf früher Gesagtes bestimmt und empathisch Bezug.
verwenden in eigenen Textproduktionen textsortenspezifische Merkmale, Übergangssätze und Konnektoren zum Ausdruck von zeitlichen und logischen Abfolgen.
verwenden bei der formellen Korrespondenz eine landesspezifische Anordnung bzw. Gestaltung sowie Redewendungen.
nutzen die verschiedenen Arten strukturierender Konnektoren und die Rolle von Absätzen in der allgemeinen Organisation eines Textes, um die Argumentation im Text hervorzuheben.
kennen wichtige Prinzipien für das Gelingen der Kommunikation mit digitalen Medien und nutzen sie.
erkennen und deuten in medialen Texten charakteristische Gestaltungsmittel.
beschreiben die Wirkungsweise von Texten bezüglich ihres Mediums zunehmend selbstständig.
nutzen digitale Technologien zur Informationsbeschaffung, vermerken Quellenangaben und beachten Regeln des Urheberrechts.
nutzen digitale Technologien selbstbestimmt für die (grenzüberschreitende) Kommunikation.
berücksichtigen bei Präsentationen Merkmale einer guten Vortragsqualität und verwenden wirkungsvolle Präsentationsskills, um ihren Vortrag zu visualisieren.
4. und 5. Lernjahr – Sprachbewusstheit
Das grundlegende Niveau ist erreicht, wenn mindestens ein Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das mittlere Niveau ist erreicht, wenn mindestens die Hälfte der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das erhöhte Niveau ist erreicht, wenn mindestens drei Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
sind sich darüber bewusst, dass sich in einer Sprache stets Varietäten herausbilden.
erkennen, inwiefern unterschiedliche Sprachen die Wirklichkeit auf eine eigene Art und Weise nuancieren.
sind sich darüber bewusst, dass mit Erlernen von Sprachen ein Wissenszuwachs über historische, geographische und kulturelle Tatsachen einhergeht.
kennen einige idiomatische Redewendungen.
erkennen wichtige Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Sprachfamilien.
variieren verschiedene Sprachregister unter Berücksichtigung der Bezugspersonen und passen das eigene kommunikative Repertoire dem Bezugsrahmen an.
verwenden die angemessenen Formeln in der schriftlichen Kommunikation.
stehen auch solchen Situationen entschlossen gegenüber, für die das eigene sprachliche Repertoire nicht hinreichend ausgeprägt ist und reagieren kreativ und wirkungsvoll mit Kompensationsstrategien, um mit einer unerwarteten Situation umgehen zu können.
sind sich bewusst, dass man eine Sprache nie vollkommen beherrscht.
vertiefen Erkenntnisse über bestimmte sprachliche Phänomene wie etwa Entlehnungen, Idiomatismen, Codes, Interferenzen.
experimentieren mit Sprache, indem sie Sätze oder Wörter segmentieren und neu zusammensetzen.
nutzen die Fachsprache, um über die französische Sprache zu reflektieren.
4. und 5. Lernjahr – Sprachlernkompetenz
Das grundlegende Niveau ist erreicht, wenn mindestens ein Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das mittlere Niveau ist erreicht, wenn mindestens die Hälfte der Teilkompetenzen erfüllt sind.
Das erhöhte Niveau ist erreicht, wenn mindestens drei Viertel der Teilkompetenzen erfüllt sind.
nutzen die Ergebnisse aus Verfahren der pädagogischen Diagnostik, um ihren Lernstand einzuordnen (z. B. zentrale standardisierte Kompetenzfeststellungstestungen).
beobachten, reflektieren und dokumentieren kontinuierlich die eigenen Erfahrungen mit Lern- und Arbeitstechniken.
definieren eigene Ziele für den Lernprozess, formulieren klare Erwartungen bzgl. der Lernmethoden und -strategien und sind bereit, die eigenen Kenntnisse und Erfahrungen bzgl. Lernmethoden und -strategien zu modifizieren, um den Sprachlernprozess zu optimieren.
unterstützen gezielt den eigenen Lernprozess mit Hilfe anderer, indem sie ihre Gesprächspartnerinnen und -partner um Korrekturen bzw. um Erklärungen bitten.
nutzen zunehmend Wissen aus anderen Bereichen, um das Sprachenlernen zu beschleunigen.
nutzen neben entsprechenden Lernaufgaben proaktiv vorhandene Möglichkeiten der Sprachanwendung in authentischen Kontexten ihrer Lebenswelt (z. B. Kommunikation über digitale Medien, Arbeit in mehrsprachigen Teams, grenzüberschreitende Projekte, internationale Austausche, individuelle Auslandsaufenthalte, Auslandspraktika).
verwirklichen im Kontext ihrer Schullaufbahn integrierte Auslandsaufenthalte und vertiefen damit wirksam ihre Auslandserfahrung und Fremdsprachenkompetenz.
berücksichtigen ihre sprachlichen Fähigkeiten bei der Berufs- und Studienwahl und holen sich vor dem Hintergrund ihrer Sprachlernkompetenz hinsichtlich der Berufs- und Studienorientierung Beratung ein, z. B. zu den international ausgerichteten deutsch-französischen integrierten Ausbildungen mit Doppelabschluss.
nutzen die aus ihrer Sprachlernkompetenz entspringenden Vorteile für die Teilnahme an internationalen Projekten oder die Realisierung von Auslandspraktika in Betrieben und Institutionen der frankophonen Welt.
begegnen Mitmenschen in einer wertschätzenden Grundhaltung in dem Wunsch, von ihnen zu lernen und vertiefen ihr plurilinguales Repertoire selbstständig in authentischen Kontexten (z. B. Aktivitäten in institutionalisierten Partnerschaften der kulturellen und interkulturellen Bildung, Teilnahme an internationalen Begegnungen, Wettbewerben und Projekten).
nutzen das Europäische Sprachenportfolio begleitend zu eigenen kulturellen und sprachlichen Erfahrungen.
gewinnen Interesse für das kontinuierliche Erlernen von Sprachen und beginnen aus eigenem Antrieb mit dem Erschließen neuer Fremdsprachen im Sinne einer selbstbestimmten Mehrsprachigkeit.