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Lehrpläne Rheinland-Pfalz
Gymnasium
Griechisch (rlp)
inhaltsbezogen
Pflichtfremdsprache – Sprache
32
Pflichtfremdsprache – Text
22
Pflichtfremdsprache – Kultur
8
Fakultative Fremdsprache – Sprache
31
Fakultative Fremdsprache – Text
15
Fakultative Fremdsprache – Kultur
7
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Einleitung Kompetenzbereich Sprache
verfügen über Grundkenntnisse in der Grammatik. Sie wenden die metasprachlichen Fachbegriffe richtig an.
kennen Regeln der Wortbildung, der Formenlehre und der Syntax, sie können Abweichungen von der Grundform erkennen und erläutern, sodass die Einzelform in das Regelsystem eingeordnet und dadurch merkbar wird.
erschließen induktiv neue sprachliche Erscheinungen im Text.
1.1
beherrschen passiv und aktiv die griechische Schrift und kennen den Lautwert der Buchstaben. Sie sprechen griechische Wörter unter Beachtung der Quantitäten, der Spiritus und der Akzente aus. Griechische Sätze lesen sie flüssig vor.
1.2.1
beherrschen einen dem jeweiligen Standard angemessenen griechischen Wortschatz.
1.2.2
strukturieren das erlernte Vokabular nach vorgegebenen Kategorien.
1.2.3
kennen wesentliche Wortbildungsmuster und wenden sie zur Erschließung der Wortbedeutungen an.
1.2.4
reflektieren über die Beziehungen zwischen dem griechischen und dem deutschen bzw. lateinischen Wortschatz in Bezug auf Herkunft, Verwandtschaft und Bedeutungswandel. Sie erkennen, dass viele Fremdwörter und Fachbegriffe aus dem Griechischen stammen.
1.2.5
finden über die Schrift Zugänge zum Neugriechischen und können über das Altgriechische einzelne Begriffe und Wendungen erschließen.
1.2.6
setzen Bedeutungen eines griechischen Wortes zueinander in Beziehung.
1.2.7
erweitern beim kontrastiven Sprach vergleich ihren deutschen Wortschatz. Sie präzisieren den Ausdruck in der Muttersprache und reflektieren darüber.
1.2.8
verfügen über verschiedene Methoden, den Wortschatz zu erlernen und zu festigen. Sie wählen eine ihnen gemäße Methode und teilen ihre Zeit zunehmend selbstständig ein.
1.3.1
kennen die wichtigsten Lautgesetze im Griechischen.
1.3.2
kennen die Struktur der Formen und können sie in ihre Bestandteile zerlegen.
1.3.3
bestimmen Formen und führen sie auf ihre jeweilige Grundform zurück.
1.3.4
deklinieren bzw. konjugieren die gelern ten Wörter sicher.
1.3.5
ordnen neue Vokabeln bei Angabe der Wörterbuchform den entsprechenden Stämmen der Deklinations- bzw. Konjugationsklassen zu.
1.3.6
gehen mit mehrdeutigen Formen sicher um und kennen Strategien, sie aus dem Kontext zu klären.
1.3.7
bilden griechische Formen aktiv, soweit es zur Sicherung eines Grundwissens erforderlich ist.
1.3.8
benutzen selbstständig eine Grammatik.
1.4.1
kennen die verschiedenen Satzarten und Aussageformen.
1.4.2
kennen die unterschiedliche Verwendung der Negationen οὐ und μή.
1.4.3
kennen die verschiedenen Funktionen des Artikels (individualisierend ↔generalisierend, attributive Stellung, Substantivierung).
1.4.4
kennen die verschiedenen Satzglieder und ihre Füllungsarten.
1.4.5
kennen die syntaktische Verwendung von Partizipien.
1.4.6
erkennen satzwertige Infinitivkonstruktionen und ihre syntaktische Funktion.
1.4.7
kennen die syntaktische und semantische Bedeutung von Gliedsätzen.
1.4.8
kennen grundlegende semantische Funktionen der Kasus.
1.4.9
kennen die Funktionen der Tempora, Modi und Genera verbi.
1.4.10
analysieren und beschreiben die Struktur von Sätzen.
1.4.11
kennen verschiedene Methoden der Satzerschließung und wenden sie an.
1.4.12
reflektieren beim kontrastiven Sprachvergleich über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der griechischen, der deutschen und der lateinischen Syntax: Wortstellung, Artikel, Kasusrektion, Gebrauch der Tempora und Modi, satzwertige Konstruktionen.
2.1.1
kennen und nutzen Methoden der Text erschließung für das globale Leseverstehen.
2.1.2
formulieren zunehmend ihre Leseerwartungen und überprüfen sie im weiteren Verstehensprozess.
2.1.3
benennen die Themen und zentralen Aussagen und belegen sie am Text.
2.1.4
arbeiten das sinntragende Gerüst des Textes, wie Handlungsträger und Verbalinformationen, heraus.
2.1.5
nutzen Kohärenzsignale für die Strukturierung des Textes und das detaillierte Leseverstehen.
2.1.6
gliedern den Text und geben den Inhalt mit eigenen Worten wieder.
2.2.1
übersetzen zunehmend selbstständig griechische Texte zielsprachenorientiert unter Berücksichtigung der Wirkungsabsicht.
2.2.2
überprüfen ihre Übersetzungen an sprachlichen Signalen des griechischen Textes und korrigieren sie gegebenenfalls.
2.2.3
vergleichen und beurteilen verschiedene Übersetzungen eines griechischen Textes.
2.2.4
entwickeln durch sprachkontrastives Arbeiten ein Bewusstsein für unterschiedliche Ausdrucksformen des Griechischen und Deutschen.
2.2.5
Durch das Übersetzen erweitern die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeit, sich im Deutschen präzise und differenziert auszudrücken.
2.3.1
analysieren die Struktur und die sprachliche Gestaltung eines zunehmend komplexeren griechischen Textes und deuten sie inhaltsbezogen.
2.3.2
geben den Inhalt eines griechischen Textes mit eigenen Worten wieder (Inhaltsangabe, Paraphrase, Zusammen- fassung).
2.3.3
belegen ihre Aussagen am griechischen Text.
2.3.4
kennen verschiedene Textsorten und ihre spezifischen Merkmale.
2.3.5
bearbeiten schriftlich und mündlich Arbeitsaufträge zum Textverständnis in angemessener Sprache unter Verwendung der behandelten Fachausdrücke.
2.3.6
beziehen bei der Interpretation zunehmend historisch-politische und soziokulturelle Hintergrundinformationen ein.
2.3.7
formulieren die Wirkungsabsicht eines Textes.
2.3.8
setzen einen griechischen Text produktiv in andere Darstellungsformen um und vertiefen dadurch ihr Textverständnis (z. B. Reportage, Brief, Erzählung mit veränderter Perspektive, Standbild, Rollentext, darstellendes Spiel, Hörspiel).
2.3.9
vergleichen einen griechischen Text mit seiner Rezeption in Literatur, Bildender Kunst und Musik.
2.3.10
nutzen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten, mit Texten umzugehen, zunehmend in anderen Fächern auch im Rahmen fachübergreifender und fächerverbindender Lernangebote.
2.3.11
vergleichen die Textaussagen mit ihren eigenen Erfahrungen, beziehen begründet Stellung und nutzen diese Vergleiche zu ihrer persönlichen und sozialen Orientierung.
3.1
verfügen über Kenntnisse aus mehreren Themenbereichen der griechischen Kultur und Geschichte, die sie erweitern, systematisieren und zu einem Grundwissen über die griechisch-römische Antike verbinden.
3.2
erhalten Einblicke in Gegenstände und Methoden der Archäologie.
3.3
beschaffen sich selbstständig Informationen zu Themen aus der griechischen Kultur und Geschichte, werten diese aus und präsentieren sie.
3.4
nutzen ihre Kenntnisse der antiken Kultur und Geschichte bei der Texterschließung und Textinterpretation.
3.5
entwickeln ein Bewusstsein vom prägenden Einfluss der Antike auf Europa.
3.6
sind in der Lage, sich mit der antiken Kultur einerseits wissenschaftlich-sachlich, andererseits wertend-vergleichend auseinanderzusetzen.
3.7
erkennen in antiken Denkmodellen sowohl die historische Bedingtheit als auch die anhaltende Aktualität.
3.8
erkennen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen antiker und moderner Kultur. Dadurch gewinnen sie auch eine Offenheit für andere und fremde Lebenseinstellungen und können dazu Stellung beziehen. Sie nutzen diese Erkenntnisse für ihre persönliche Orientierung im Kontext sozialer Verantwortung.
Einleitung Kompetenzbereich Sprache
verfügen über Grundkenntnisse in der Grammatik. Sie wenden die metasprachlichen Fachbegriffe richtig an.
kennen Regeln der Wortbildung, der Formenlehre und der Syntax, sie können Abweichungen von der Grundform erkennen, einordnen und erläutern, sodass die Einzelform in das Regelsystem eingeordnet und dadurch merkbar wird.
erschließen induktiv neue sprachliche Erscheinungen im Text.
1.1.1
beherrschen passiv und aktiv die griechische Schrift und kennen den Lautwert der Buchstaben. Sie sprechen griechische Wörter unter Beachtung der Quantitäten, der Spiritus und der Akzente aus. Griechische Sätze lesen sie flüssig.
1.2.1
beherrschen einen begrenzten griechischen Wortschatz.
1.2.2
strukturieren das erlernte Vokabular nach vorgegebenen Kategorien.
1.2.3
kennen wesentliche Wortbildungsmuster und wenden sie zur Erschließung der Wortbedeutungen an.
1.2.4
reflektieren über die Beziehungen zwischen dem griechischen und dem deutschen, gegebenenfalls auch lateinischen Wortschatz in Bezug auf Herkunft, Verwandtschaft und Bedeutungswandel. Sie erkennen Griechisch als Basissprache für viele Fremdwörter und Fachbegriffe.
1.2.5
setzen Bedeutungen eines griechischen Wortes zueinander in Beziehung.
1.2.6
erweitern beim kontrastiven Sprachvergleich ihren deutschen Wortschatz. Sie präzisieren den Ausdruck in der Muttersprache und reflektieren darüber.
1.2.7
verfügen über verschiedene Methoden, den Wortschatz zu erlernen und zu festigen. Sie wählen eine ihnen gemäße Methode und teilen ihre Zeit zunehmend selbstständig ein.
1.3.1
kennen die wichtigsten Lautgesetze im Griechischen.
1.3.2
kennen die Struktur der Formen und können sie in ihre Bestandteile zerlegen.
1.3.3
bestimmen Formen und führen sie auf ihre jeweilige Grundform zurück.
1.3.4
deklinieren bzw. konjugieren die gelernten Wörter sicher.
1.3.5
ordnen neue Vokabeln bei Angabe der Wörterbuchform den entsprechenden Stämmen der Deklinations- bzw. Konjugationsklassen zu.
1.3.6
gehen mit mehrdeutigen Formen sicher um und kennen Strategien, sie aus dem Kontext zu klären.
1.3.7
bilden griechische Formen aktiv, soweit es zur Sicherung eines Grundwissens erforderlich ist.
1.3.8
benutzen selbstständig eine Grammatik.
1.4.1
kennen die verschiedenen Satzarten und Aussageformen.
1.4.2
kennen den Unterschied in der Verwendung der Negationen οὐ und μή.
1.4.3
kennen die verschiedenen Funktionen des Artikels (individualisierend ↔ generalisierend, attributive Stellung, Substantivierung).
1.4.4
kennen die verschiedenen Satzglieder und ihre Füllungsarten.
1.4.5
kennen die syntaktische Verwendung von Partizipien.
1.4.6
erkennen die häufigste satzwertige Infinitivkonstruktion und ihre syntaktische Funktion.
1.4.7
kennen die syntaktische und semantische Bedeutung von Gliedsätzen.
1.4.8
kennen grundlegende semantische Funktionen der Kasus.
1.4.9
kennen die Funktionen der Tempora, Modi und Genera verbi.
1.4.10
analysieren und beschreiben die Struktur von Sätzen.
1.4.11
kennen Methoden der Satzerschließung und wenden sie an.
1.4.12
reflektieren beim kontrastiven Sprachvergleich über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der griechischen, der deutschen und gegebenenfalls auch der lateinischen Syntax: Wortstellung, Kasusrektion, Gebrauch der Tempora und Modi, satzwertige Konstruktionen.
2.1.1
kennen und nutzen Methoden der Texterschließung für das globale Leseverstehen.
2.1.2
benennen die Themen und zentralen Aussagen und belegen sie am Text.
2.1.3
arbeiten das sinntragende Gerüst des Textes, wie Handlungsträger und Verbalinformationen, heraus.
2.2.1
übersetzen zunehmend selbstständig griechische Texte zielsprachenorientiert unter Berücksichtigung der Wirkungsabsicht.
2.2.2
überprüfen ihre Übersetzungen an sprachlichen Signalen des griechischen Textes und korrigieren sie gegebenenfalls.
2.2.3
entwickeln durch sprachkontrastives Arbeiten ein Bewusstsein für unterschiedliche Ausdrucksformen des Griechischen und Deutschen.
2.2.4
Durch das Übersetzen erweitern die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeit, sich im Deutschen präzise und differenziert auszudrücken.
2.3.1
analysieren die Struktur und die sprachliche Gestaltung eines griechischen Textes mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad und deuten sie inhaltsbezogen.
2.3.2
geben den Inhalt eines griechischen Textes mit eigenen Worten wieder (Inhaltsangabe, Paraphrase, Zusammen- fassung).
2.3.3
belegen ihre Aussagen am griechischen Text.
2.3.4
bearbeiten schriftlich und mündlich Arbeitsaufträge zum Textverständnis in angemessener Sprache unter Verwendung der behandelten Fachausdrücke.
2.3.5
setzen einen griechischen Text produktiv in andere Darstellungsformen um und vertiefen dadurch ihr Textverständnis (z. B. Brief, Erzählung mit veränderter Perspektive, Standbild).
2.3.6
vergleichen einen griechischen Text mit seiner Rezeption in Literatur, Bildender Kunst und Musik.
2.3.7
nutzen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten, mit Texten umzugehen, zunehmend in anderen Fächern auch im Rahmen fachübergreifender und fächerverbindender Lernangebote.
2.3.8
vergleichen die Textaussagen mit ihren eigenen Erfahrungen, beziehen begründet Stellung und nutzen diese Vergleiche zu ihrer persönlichen und sozialen Orientierung.
3.1
verfügen über Kenntnisse aus mehreren Themenbereichen der griechischen Kultur und Geschichte, die sie erweitern, systematisieren und zu einem Grundwissen über die griechisch-römische Antike verbinden.
3.2
beschaffen sich selbstständig Informationen zu Themen aus der griechischen Kultur und Geschichte, werten diese aus und präsentieren sie.
3.3
nutzen ihre Kenntnisse der antiken Kultur und Geschichte bei der Texterschließung und Textinterpretation.
3.4
entwickeln ein Bewusstsein vom prägenden Einfluss der Antike auf Europa.
3.5
sind in der Lage, sich mit der antiken Kultur einerseits wissenschaftlich-sachlich, andererseits wertend-vergleichend auseinanderzusetzen.
3.6
erkennen in antiken Denkmodellen sowohl die historische Bedingtheit als auch die anhaltende Aktualität.
3.7
erkennen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen antiker und moderner Kultur. Dadurch gewinnen sie auch eine Offenheit für andere und fremde Lebenseinstellungen und können dazu Stellung beziehen. Sie nutzen diese Erkenntnisse für ihre persönliche Orientierung im Kontext sozialer Verantwortung.
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Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz — Lehrplan Griechisch in der Sekundarstufe I (Januar 2013). Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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