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Lehrpläne Rheinland-Pfalz
Gymnasium
Italienisch
prozessbezogen
Kommunikative Kompetenzen
85
Methodenkompetenz
51
Interkulturelle Kompetenz
23
inhaltsbezogen
Sprachliche Mittel
52
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Kommunikative Kompetenzen
scelta multipla
Fragen beantworten (Global / Detail)
vero / falso
Inhalt zusammenfassen
vero / falso / non se ne parla
unvollständige Aussagen beenden
passende Überschrift aus einer Auswahl
Tabelle / Raster ausfüllen
Personen und Aussagen zuordnen
Notizen anfertigen
Bilder in die richtige Reihenfolge bringen
Dialoge vervollständigen
Unterschiede zum Hörtext in einem oder mehreren
Tafelbild sukzessive entwickeln Lesetexten finden
Nachspielen
Bild zeichnen
etc. 7
presentarsi
dialogare in situazioni quotidiane (interessi, scuola, tempo
presentare, descrivere e caratterizzare qn libero, famiglia, amici, incontri, appuntamenti, ecc.)
comunicare nella vita quotidiana (fare la spesa, viaggiare,
descrivere qc mangiare, ecc.)
raccontare qc (fine settimana, vacanze, compleanno, ecc.)
discutere con qn
presentare un argomento, un libro
ecc.
ecc. Verfahren
Vorstellen der Hausaufgaben
Tandemübung (mit Höraufträgen für die Lerngruppe)
Partnerinterview
Nacherzählen eines (Lektions-)Textes
Omniumkontakt (mit / ohne Stichwörter)
Rollenspiel
Berichten
Kugellagermethode
Zusammenfassen
dibattito in classe
Präsentieren
Referieren
Buchvorstellungen
etc.
Schilder
Fahrpläne
Novellen
Plakate
Speisekarten
Romane
Verpackungen
Formulare
Gedichte
Werbung
E-mail
Theaterstücke
fotoromanzo
Briefe
canzoni
fumetti
Anzeigen
Broschüren
Zeitungsartikel
siti web
Nachschlagewerke
Auszüge aus Sachbüchern
etc. Auch zur Überprüfung der Lesekompetenz bieten sich nonverbale und verbale Verfahren an. 9
Fragen zum Inhalt beantworten
Text zusammenfassen
Zuordnungsaufgaben
Personen charakterisieren
Ergänzungsaufgaben
Personenkonstellationen analysieren
vermischte Sätze
Sprache und Stil analysieren
Lückentext
Stellung beziehen
Textpuzzle
kreativer Umgang mit dem Text
szenische Darstellung
Persönliches Schreiben Tagebucheinträge, Notizen, Merkzettel, Unterrichtsmitschriften, etc.
Partnerorientiertes Schreiben Briefe, Postkarten, E-Mails, Blogeinträge, Berichte, Artikel für Zeitungen und Zeitschriften, Leserbriefe, etc.
Offizielles Schreiben Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, Beschwerdebrief, Formulare und Fragebögen, etc.
Kreatives Schreiben Gedichte, Geschichten, Comictexte, etc.
Akademisches Schreiben riassunto, analisi, commento Stundenprotokoll, Facharbeit, Besondere Lernleistung Um Schreibkompetenz zu erreichen, werden im thographisch und prozessual dynamisch aufge- Italienischunterricht Schreiblehrgänge integriert, baut sind. Die Schreibaufgaben sind immer kom- die sowohl grammatisch-syntaktisch als auch or- munikativ und situationsadäquat ausgerichtet. Ein Schreiblehrgang besteht aus drei Etappen:
Vorbereiten bzw. Planen (preparare)
Schreiben (scrivere)
Korrigieren bzw. Überarbeiten (correggere) 10
Methodenkompetenz
Wort- und Satzschlangen entwirren
Lautschrift- oder Audiorätsel zur Vertiefung der Schreibung problematischer Laute
Anagramme produzieren
Kreuzworträtsel lösen
etc. Diktatformen
Laufdiktat
Partnerdiktat
Dosendiktat
etc. Übungen zu den sprachlichen Mitteln Textsortenspezifische Charakteristika (formal und sprachlich) Textrekonstruktion bzw. -reproduktion
vermischte Sätze zu einem Text rekonstruieren
Textbausteine zu einem Text zusammenfügen
bekannte Texte durch Vorgabe von Schlüsselwörtern reproduzieren (Nacherzählung)
etc. Ziele in der Planungsphase sind das Sammeln von Ideen für den zu entstehenden Text, Vorüberlegungen zum Adressatenbezug und zur Textsorte. Verfahren in der Planungsphase
Brainstorming (brainstorming)
Mindmapping (mappa concettuale, mappa mentale)
Stichwortsammlung (appunti)
Zusammenstellung thematischer Aspekte (z. B. anhand von W-Fragen)
Wortfelder (campi semantici)
etc. In der Schreibphase steht das Verfassen des Textes Die dritte Phase beinhaltet das Überarbeiten des im Mittelpunkt. Dabei berücksichtigen die Lernen- geschriebenen Textes im Hinblick auf Inhalt, Geden ihre Ergebnisse aus der Planungsphase und dankenführung, Textkohärenz und Sprache. Neben verwenden, bei Bedarf, ein Wörterbuch. der Korrektur durch die Lehrperson bieten sich folgende Korrekturverfahren an: Eigenkorrektur Plenum Schüler-Schüler-Korrektur
Wörterbuch
Erarbeitung einer Muster
im Tandem oder in Kleingruppen, ggf. mit Auswahl der
Grammatik lösung ausgehend von besten Version zur Vorstellung im Plenum
Computer Schülerprodukten
Korrektur auf der Grundlage eines Bewertungsbogens
etc. und eines Kriterienkatalogs
etc. 11
Spekulation über Fortgang
screenshot
kreative Schreibaufgaben z. B. zu
Filmplakat
Verständnisfragen Leerstellen
Filmsequenz
Filmkritik
Wiederherstellung der richtigen
Perspektivenwechsel Bildreihenfolge / der richtigen Rei-
Vergleich (Film / Lektüre) Vorwissen aktivieren: henfolge der Aussagen
landeskundliche Aspekte
Assoziogramm (associogramma)
Zuordnung von Aussagen
Mindmap (mappa concettuale)
Zuordnung von Bildern zu Aussagen
Standbild
Umfrage (sondaggio in classe)
filmspezifische Aufgaben
kreative Produkte
etc. (z. B. Kameraeinstellungen) (Bild, Film, Dossier, Filmposter, Arbeitsaufträge:
direkte Versprachlichung eines Werbeplakat, Bildergeschichte, etc. )
Beobachtungsaufträge tonlosen Filmausschnitts
Verstehensaufträge
etc. Die Übersicht über diese Verfahren zeigt auch, dass sich mit dem Einsatz von audio-visuellen Materialien vor allem die produktiven Kompetenzen motivierend und differenzierend schulen lassen. 12
Interkulturelle Kompetenz
Bestimmung des Lerntyps und Finden individueller Lernwege
kontinuierliche Ermittlung des Lernstandes
Nutzung von Stärken und Aufarbeitung von Schwächen
Erkennen und Aufarbeitung von Fehlerschwerpunkten
Dokumentation des Lernfortschritts (ggf. Portfolio) Arbeitsorganisation
Einbeziehen von Lernhilfen (z. B. Wörterbücher, Grammatiken, Lernprogramme)
sinnvolles Zusammenstellen, Gestalten und Ordnen von Unterrichtsmaterialien
Strukturierung von Stichworten
bereits in anderen Fächern erworbene Lernerfahrungen und Lernstrategien für den Lernprozess nutzbar machen Wortschatz
Vernetzung von Sprachen
Wortfamilie (famiglia di parole con la stessa radice, per esempio: giocare, gioco, giocattolo, giocoso, giocatore, ecc.)
Wortfeld / Wörter gleicher Wortart (gruppo di parole, per esempio: andare, camminare, passeggiare, ecc.)
Sachfeld / Wörter zu einem Thema (campo semantico, per esempio “ mare”: spiaggia, sabbia, barca, sedia a sdraio, abbronzarsi, bagnino, caldo, scottatura, fare il bagno, ecc.)
Mindmapping (mappa concettuale)
Wörterbucharbeit (grundsätzlich zweisprachig, ggf. auch einsprachig, vor allem im LK)
Karteikarten, Vokabelheft, Vokabelprogramme
etc. Aussprache
Imitation
Bewusstmachung der Artikulationsorte
Bewusstmachung der Intonation
Nutzung der Lautschrift Grammatik
überwiegend induktive Grammatikarbeit, ggf. auch deduktive Verfahren (vor allem im neu einsetzenden GK)
sprachenvernetzender Vergleich grammatikalischer Phänomene und Regeln 13
Sprachliche Mittel
Nutzung von Übungs- und Testaufgaben für den Lernprozess (z. B. zur Selbstevaluation) kooperatives Lernen und ggf. Erwerb externer Zertifikate
Arbeit im Team
in italienischsprachigen Medien altersgemäße Informationen recherchieren und aufarbeiten
mit Hilfe geeigneter Medien und Präsentationsformen Arbeitsergebnisse und kleine Referate präsentieren
sach- und bedarfsorientierte Nutzung des Computers und anderer neuer Technologien
verantwortungsbewusste und aufgabenbezogene Nutzung des Internets für Recherchen und grenzüberschreitende Kommunikation Kreativität
aktiver und kreativer Umgang mit Texten
kreative Sprachanwendung
sinnvolle Nutzung der inhaltlichen und methodischen Freiräume bei kreativen Aufgaben Umsetzung der kommunikativen Kompetenzen: kommunikative Strategien Hören
Aufbau einer Erwartungshaltung und Aktivierung von Vorwissen
konzentriertes Sich-Einlassen auf die Hörsituation
Aufrechterhaltung der Hörbereitschaft auch in Phasen des Nichtverstehens
Berücksichtigung von Stimmlage, Tonhöhe, Lautstärke, Hintergrundgeräuschen
Konzentration auf die W-Fragen (Globalverstehen) und / oder Detailverstehen
Anfertigung von Notizen bei längeren Hörtexten Sprechen
Umschreibungsstrategien (Synonym, Antonym, erläuternder Relativsatz, etc.)
situatives und adressatenbezogenes Sprechen
freies Sprechen mit und ohne Stichwörter Lesen
Anpassung des Lesestils an die Leseintention
Konzentration auf Sinnerschließung auch bei unbekanntem Vokabular
Bedeutungserschließung unbekannter Wörter durch andere Sprachen, Analogiebildung, Wortarten und Kontext
Markieren von Schlüsselwörtern und relevanten Informationen
Anfertigung von Randnotizen
Anfertigung einer Gliederung, und ggf. Formulierung von Überschriften Schreiben
Stichwortsammlung
Gliederung
textsortenspezifisches und adressatenbezogenes Schreiben Sprachmitteln
kein Übersetzen, sondern adressatenbezogenes Paraphrasieren, wobei die Sprachproduktion jeweils mit einem Sprachenwechsel verbunden ist
gezieltes Kombinieren von Hören oder Lesen und Sprechen oder Schreiben Hören und Sehen
konzentriertes Sich-Einlassen auf die Hör-Sehsituation
Nutzung optischer Impulse für den Verstehensprozess 14
Familie, Freunde, Alltag, Tagesabläufe, Freizeit
Schulsystem, Schul- und Unterrichtsalltag in Italien
geographische Gegebenheiten
Regionen, Städte, Sehenswürdigkeiten
Feste und Feiertage in Italien
Ausbildung und Arbeit
bedeutende italienische Persönlichkeiten
Kunst und Musik
Literatur
italienische Geschichte (ab ca. 1815)
aktuelle italienische Politik
Italien als Aus- und Einwanderungsland
italienische Präsenz in Deutschland saper fare
Kontaktsituationen angemessen bewältigen
kulturell sensibel handeln
interkulturelle Missverständnisse aufklären
Stereotype überwinden
als kulturelle Mittler fungieren saper essere
Neugier und Offenheit für die italienische Lebensweise entwickeln
Toleranz und Empathie dem Anderen gegenüber zeigen
eigene Meinung adäquat und begründet vertreten 15
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Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz — Lehrplan Italienisch für die Sekundarstufen I und II (2013)
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