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Lehrpläne Rheinland-Pfalz
Gymnasium
Mathematik (mss 2026)
inhaltsbezogen
Leitidee „Algorithmus und Zahl“
7
Leitidee „Messen“
9
Leitidee „Raum und Form“
6
Leitidee „Funktionaler Zusammenhang“
15
Leitidee „Daten und Zufall“
10
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Leitidee „Algorithmus und Zahl“
geeignete Verfahren zur Lösung von Gleichungen und Gleichungssystemen auswählen.
ein algorithmisches Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme erläutern und es anwenden.
Grenzwerte auf der Grundlage eines propädeutischen Grenzwertbegriffs insbesondere bei der Bestimmung von Ableitung und Integral nutzen.
einfache Sachverhalte mit Tupeln oder Matrizen beschreiben.
mathematische Prozesse durch Matrizen unter Nutzung von Matrizenmultiplikation und inverser Matrizen beschreiben.
Potenzen von Matrizen bei mehrstufigen Prozessen nutzen.
Grenzmatrizen sowie Fixvektoren interpretieren.
Leitidee „Messen“
Streckenlängen und Winkelgrößen im Raum auch mithilfe des Skalarprodukts bestimmen.
Sekanten- und Tangentensteigungen an Funktionsgraphen bestimmen.
Änderungsraten berechnen und deuten.
Inhalte von Flächen, die durch Funktionsgraphen begrenzt sind, bestimmen.
Bestände aus Änderungsraten und Anfangsbestand berechnen.
Lage- und Streumaße einer Stichprobe bestimmen und deuten.
Erwartungswert und Standardabweichung diskreter Zufallsgrößen bestimmen und deuten.
Abstände zwischen Punkten, Geraden und Ebenen bestimmen.
das Volumen von Körpern bestimmen, die durch Rotation um die Abszissenachse entstehen.
Leitidee „Raum und Form“
geometrische Sachverhalte in Ebene und Raum koordinatisieren.
elementare Operationen mit geometrischen Vektoren ausführen und Vektoren auf Kollinearität untersuchen.
das Skalarprodukt geometrisch deuten.
Vektoren beim Arbeiten mit geradlinig bzw. ebenflächig begrenzten geometrischen Objekten anwenden.
Geraden und Ebenen analytisch beschreiben und die Lagebeziehungen von Geraden untersuchen.
die Lagebeziehungen von Geraden und Ebenen untersuchen.
Leitidee „Funktionaler Zusammenhang“
die sich aus den Funktionen der Sekundarstufe I ergebenden Funktionsklassen zur Beschreibung und Untersuchung quantifizierbarer Zusammenhänge nutzen.
in einfachen Fällen Verknüpfungen und Verkettungen von Funktionen zur Beschreibung quantifizierbarer Zusammenhänge nutzen.
die Ableitung insbesondere als lokale Änderungsrate deuten.
Änderungsraten funktional beschreiben (Ableitungsfunktion) und interpretieren.
die Funktionen der Sekundarstufe I ableiten, auch unter Nutzung der Faktor- und Summenregel.
die Produktregel zum Ableiten von Funktionen verwenden.
die Ableitung zur Bestimmung von Monotonie und Extrema von Funktionen nutzen.
den Ableitungsgraphen aus dem Funktionsgraphen und umgekehrt entwickeln.
das bestimmte Integral deuten, insbesondere als (re-)konstruierten Bestand.
geometrisch-anschaulich den Hauptsatz als Beziehung zwischen Ableitungs- und Integralbegriff begründen.
Funktionen mittels Stammfunktionen integrieren.
Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen zur Beschreibung stochastischer Situationen nutzen.
die Ableitung mithilfe der Approximation durch lineare Funktionen deuten.
Kettenregel zum Ableiten von Funktionen verwenden.
die ln-Funktion als Stammfunktion von x ↦ 1/x und als Umkehrfunktion der e-Funktion nutzen.
Leitidee „Daten und Zufall“
exemplarisch statistische Erhebungen planen und beurteilen.
Sachverhalte mithilfe von Baumdiagrammen oder Vierfeldertafeln untersuchen und damit Problemstellungen im Kontext bedingter Wahrscheinlichkeiten lösen.
Teilvorgänge mehrstufiger Zufallsexperimente auf stochastische Unabhängigkeit anhand einfacher Beispiele untersuchen.
die Binomialverteilung und ihre Kenngrößen nutzen.
Simulationen zur Untersuchung stochastischer Situationen verwenden.
in einfachen Fällen aufgrund von Stichproben auf die Gesamtheit schließen.
für binomialverteilte Zufallsgrößen Aussagen über die unbekannte Wahrscheinlichkeit sowie die Unsicherheit und Genauigkeit dieser Aussagen begründen.
Hypothesentests interpretieren und die Unsicherheit und Genauigkeit der Ergebnisse begründen.
exemplarisch diskrete und stetige Zufallsgrößen unterscheiden und die „Glockenform“ als Grundvorstellung von normalverteilten Zufallsgrößen nutzen.
stochastische Situationen untersuchen, die zu annähernd normalverteilten Zufallsgrößen führen.
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Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz — Lehrplan Mathematik, Grund- und Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe), Stand März 2015
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