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Lehrpläne Rheinland-Pfalz
Gymnasium
Philosophie
prozessbezogen
Methodologische Ziele
9
Themenblock I – methodologische Ziele
3
Themenblock II – methodologische Ziele
3
Themenblock III – methodologische Ziele
6
Grundfragen der Logik
3
Grundfragen der Wissenschaftstheorie
3
Fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen
7
inhaltsbezogen
Themenblock I – inhaltliche Ziele
3
Grundfragen der philosophischen Anthropologie
3
Grundfragen der Philosophie der Natur
3
Grundfragen der Philosophie der Erkenntnis
3
Themenblock II – inhaltliche Ziele
3
Grundfragen der Geschichtsphilosophie
3
Grundfragen der Staats- und Rechtsphilosophie
3
Grundfragen der philosophischen Ethik
3
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Methodologische Ziele
erwerben die Fähigkeit, philosophische Fragen zu entwickeln, eine eigene Antwort auf philosophische Fragen zu suchen und ihren Standpunkt rational darzulegen und argumentativ zu begründen.
erfahren ihr Selbst- und Weltverständnis als in philosophischen Denktraditionen verankert.
erwerben die Fähigkeit, ihr Selbst- und Weltverständnis zu hinterfragen, kritisch zu prüfen und eventuell neu zu bestimmen.
lernen unterschiedliche philosophische Fragestellungen und Theorien kennen.
erwerben die Fähigkeit, diese Theorien in ihren Grundzügen darzustellen und zu vergleichen.
bilden die Fähigkeit aus, Voraussetzungen und Konsequenzen dieser Theorien zu erkennen.
erwerben die Fähigkeit, mit wissenschaftlicher, insbesondere philosophischer Terminologie angemessen umzugehen.
kennen Verfahren, zu gültigen theoretischen und praktischen Sätzen zu gelangen, und entwickeln die Fähigkeit, diese auf ihre Geltung hin zu überprüfen.
kennen Verfahren, konsistente Satzzusammenhänge aufzubauen und Argumentationen auf Stichhaltigkeit und Konsistenz zu überprüfen.
Themenblock I – inhaltliche Ziele
erwerben die Fähigkeit, Selbstverständliches und Vertrautes in Frage zu stellen.
lernen unterschiedliche anthropologische, naturphilosophische und erkenntnistheoretische Theorien kennen.
gewinnen und festigen ein kritisches Bewusstsein von der Vielzahl menschlicher Selbst- und Weltdeutungen.
Themenblock I – methodologische Ziele
bilden die Fähigkeit aus, eine der jeweiligen Problemstellung angemessene Begrifflichkeit zu verwenden.
lernen elementare Formen behauptender Rede und die damit verbundenen Verteidigungspflichten kennen.
gewinnen Einblick in verschiedene elementare Verfahren philosophischer Argumentation.
Grundfragen der philosophischen Anthropologie
erwerben die Fähigkeit, ihr Wissen vom Menschen kritisch zu befragen und zu überprüfen.
lernen verschiedene philosophische Theorien über den Menschen kennen und erwerben die Fähigkeit, sie miteinander zu vergleichen.
erwerben die Fähigkeit, unterschiedliche Gestaltungs- und Deutungsmuster von Welt in ihren Grundzügen darzustellen und zu beurteilen.
Grundfragen der Philosophie der Natur
erkennen, dass das Selbstverständnis des Menschen durch sein Verständnis von Natur mitbedingt ist.
lernen verschiedene Theorien über das Verhältnis von Mensch und Natur kennen und lernen, sie zu vergleichen.
erwerben die Fähigkeit, unterschiedliche Möglichkeiten des Verhaltens gegenüber der Natur zu beschreiben, zu erklären, miteinander zu vergleichen und zu beurteilen.
Grundfragen der Philosophie der Erkenntnis
erkennen, weshalb dem Menschen die Frage nach der Erkenntnis zum Problem wird.
lernen verschiedene Ansätze kennen, das menschliche Erkenntnisvermögen zu erklären, und lernen, diese zu vergleichen.
gewinnen Einblick in verschiedene Antworten auf die Frage nach den Grenzen menschlichen Erkennens.
Themenblock II – inhaltliche Ziele
erwerben die Fähigkeit, das Selbstverständnis des Menschen in seiner geschichtlichen und gesellschaftlichen Dimension zu reflektieren.
lernen unterschiedliche Theorien der Geschichtsphilosophie, der Staats- und Rechtsphilosophie sowie der Ethik kennen.
erarbeiten eine begründete und kritische Einstellung zu Sinnentwürfen, Handlungszielen und Normen.
Themenblock II – methodologische Ziele
erweitern die bisher erworbenen Fähigkeiten im Argumentieren an neuen Themenbereichen.
erwerben die Fähigkeit, in den neuen Problemfeldern eine angemessene Begrifflichkeit zu verwenden.
lernen, theoretische und praktische Argumentationsverfahren zu unterscheiden.
Grundfragen der Geschichtsphilosophie
erkennen, weshalb der Mensch seine Erfahrungen von Zeit und Geschichte begrifflich zu fassen versucht.
lernen verschiedene Formen des Zugangs zu Geschichte kennen und sie zu vergleichen.
erwerben die Fähigkeit, verschiedene Geschichtsdeutungen zu erklären und kritisch zu beurteilen.
Grundfragen der Staats- und Rechtsphilosophie
erkennen, dass das Selbstverständnis des Individuums durch seine Erfahrung von Gemeinschaft mitbedingt ist.
lernen verschiedene deskriptive und normative Modelle des Zusammenlebens kennen und die Geltungsansprüche dieser Ansätze zu beurteilen.
gewinnen Einblick in die Begründungen von rechtlichem und politischem Handeln und können deren Prinzipien kritisch beurteilen.
Grundfragen der philosophischen Ethik
unterscheiden verschiedene Orientierungsmöglichkeiten für menschliches Handeln und fragen nach ethischen Maßstäben.
lernen verschiedene Ansätze zur moralischen Beurteilung menschlichen Handelns kennen und ihre Kriterien kritisch zu vergleichen.
erwerben die Fähigkeit, moralische Urteile zu untersuchen und ihren Geltungsanspruch zu beurteilen.
Themenblock III – methodologische Ziele
erweitern die Fähigkeit, im Philosophieunterricht Gelerntes selbst wiederum in Frage zu stellen.
lernen unterschiedliche logische und wissenschaftstheoretische Konzepte kennen.
gewinnen und festigen ein kritisches Methodenbewusstsein durch die Reflexion auf die Grundlagen wissenschaftlicher Argumentation.
kennen und verwenden verschiedene Elemente und Regeln vernünftigen Argumentierens.
bilden die Fähigkeit aus, ein der jeweiligen Problemstellung angemessenes Sprachspiel zu verwenden.
erwerben die Fähigkeit, unterschiedliche Sprachspiele im Hinblick auf ihre Relevanz für die jeweilige Problemstellung zu beurteilen.
Grundfragen der Logik
erkennen, dass Philosophieren die Anwendung logischer Verfahren erfordert.
lernen Verfahren zur Analyse von Sprache kennen und anzuwenden.
erwerben die Fähigkeit, Satzgebilde im Hinblick auf ihre logische Konsistenz zu überprüfen.
Grundfragen der Wissenschaftstheorie
erkennen, dass wissenschaftsorientierte Philosophie über ihre eigenen Grundlagen nachdenken muss.
lernen, über Methoden wissenschaftlichen Forschens und Darstellens zu reflektieren und sie miteinander zu vergleichen.
gewinnen Einblick in verschiedene Antworten auf die Frage nach der Rechtfertigung und den Grenzen der Wissenschaft.
Fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen
erfahren, dass für eine Lösung realitätsnaher Problemstellungen meist aus verschiedenen Fächern Aspekte, die einander ergänzen bzw. gegeneinander abgewogen werden müssen, zu berücksichtigen sind.
Wissen und methodische Fähigkeiten, die im Fachunterricht erworben wurden, als Beiträge zur Lösung eines komplexen Problems einbringen und dadurch die Bedeutung des Gelernten für die Bewältigung lebensweltlicher Situationen erfahren.
lernen, eine Problemstellung von verschiedenen Seiten zu beleuchten und Lösungsansätze nicht vorschnell und unkritisch auf die Verfahren eines bestimmten Fachs einzuschränken.
erfahren, dass die Zusammenführung verschiedener fachlicher Sichtweisen zu einem tieferen Verständnis eines Sachverhalts führen kann.
die Bereitschaft und Fähigkeit entwickeln, zur Bearbeitung einer größeren, komplexen Problemstellung mit anderen zu kommunizieren und zu kooperieren.
lernen, Problemlöseprozesse möglichst selbständig zu organisieren, auch in Partnerarbeit oder im Team.
lernen, die Ergebnisse eines Arbeitsprozesses zu strukturieren und so zu präsentieren, dass sie von anderen, die nicht an dem Prozess beteiligt waren, verstanden werden können.
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