Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Hörverstehen
die Hauptpunkte verstehen, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache und moderatem Sprechtempo über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise in der Freizeit, der Ausbildung oder bei der Arbeit begegnet. (A2+)
Seh-/Hörverstehen
Filmen folgen, deren Handlung im Wesentlichen durch Bild und Aktion getragen wird und deren Sprache klar und unkompliziert ist.
die Hauptinformation von Fernsehmeldungen erfassen, wenn der Kommentar durch das Bild unterstützt wird. (A2+)
Leseverstehen
verschiedene unkomplizierte Texte aus Themenfeldern ihres Interessen- und Erfahrungsbereiches lesen und verstehen. (B1).
Zusammenhängendes Sprechen
Erfahrungen und Sachverhalte mit einfachen Mitteln kurz, aber zusammenhängend darstellen (A2+), d. h.: Gegenstände und Vorgänge des Alltags beschreiben; von ihren Lebensverhältnissen, ihren Erfahrungen und Vorlieben berichten und dabei Vergleiche ziehen; eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten Thema vortragen; von einzelnen Erlebnissen erzählen.
Schreiben
verschiedene unkomplizierte, aber kohärente Texte aus Themenfeldern ihres Interessen- bzw. Erfahrungsbereiches verfassen. (B1)
Mündliche Interaktion
sich relativ leicht in strukturierten Situationen und kurzen Gesprächen verständigen, sofern die Gesprächspartner, falls nötig, helfen. Die Schülerinnen und Schüler können ohne übermäßige Mühe in einfachen Routinegesprächen zurechtkommen. Sie können Fragen stellen und beantworten und in vorhersehbaren Alltagssituationen Gedanken und Informationen zu vertrauten Themen austauschen. (A2)
Schriftliche Interaktion
in persönlichen Briefen und Mitteilungen einfache Informationen von unmittelbarer Bedeutung geben oder erfragen und dabei deutlich machen, was er/sie für wichtig hält. (B1-)
Mündliche und schriftliche Sprachmittlung
in einfachen Alltagssituationen sprachmittelnd agieren; persönliche und einfache Sach- und Gebrauchstexte sinngemäß sowohl in die Muttersprache als auch in die Zielsprache übertragen. (B1-)
Interkulturelle Kompetenzen
gängige Sicht- und Wahrnehmungsweisen, Vorurteile und Stereotype des eigenen und des fremdkulturellen Landes kennen und sich mit ihnen auseinandersetzen; bereit sein, sich auf fremde Situationen einzustellen und sich in Situationen des Alltagslebens angemessen zu verhalten; kulturelle Differenzen, die zu Missverständnissen und Konfliktsituationen führen, bewusst wahrnehmen und sich darüber verständigen.
Interaktion
über sprachliche und non-verbale Mittel verfügen, um Kommunikationsprozesse in der Klasse und in realen Alltagssituationen anzubahnen und aufrechtzuerhalten sowie Verständigungsprobleme zu lösen.
Techniken des Vermittelns zwischen zwei Sprachen einsetzen.
Textrezeption (Lese- und Hörverstehen)
verschiedene Hör- und Lesetechniken auf unterschiedliche Textarten anwenden (z. B. Scanning, Skimming, detailliertes Lesen); über grundlegende Methoden der Textbearbeitung verfügen (z. B. Unterstreichung, farbliches Hervorheben, Randnotizen, Notieren von Stichworten); dabei geeignete Hilfsmittel (z. B. Wörterbücher, Grammatiken) selbständig nutzen.
Textproduktion und -präsentation (Schreiben und Sprechen)
sich Informationen aus authentischen Textquellen beschaffen, die sie vergleichen, auswählen und ihrem Sprachstand gemäß bearbeiten; Techniken des Notierens zur Vorbereitung eigener Texte oder Präsentationen nutzen; mit Hilfe von Stichworten, Gliederungen, Handlungsgeländern Texte mündlich vortragen oder schriftlich verfassen; dabei geeignete Hilfsmittel und technische Medien (z. B. Wörterbücher, Grammatiken, Textverarbeitungsprogramme) selbständig nutzen; Präsentationstechniken einsetzen.
Lernstrategien und Lernorganisation
Hilfsmittel zum Lernen, z. B. Lernkartei, Lernprogramme selbständig nutzen; Verfahren zur Vernetzung, Strukturierung, Memorierung und Speicherung von sprachlichen Inputs, z. B. von Wortschatz, anwenden; für sie förderliche Lernbedingungen erkennen und schaffen, ihre Lernarbeit organisieren und die Zeit einteilen; Fehler für den eigenen Lernprozess nutzen; ihren eigenen Lernfortschritt beschreiben und ggf. in einem Portfolio dokumentieren; Methoden des Spracherwerbs reflektieren und diese auf das Lernen weiterer Sprachen übertragen.
Globalskala
die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um Dinge aus der alltäglichen Erfahrungswelt geht. Sie können sich in routinemäßigen Situationen verständigen. Sie können mit einfachen sprachlichen Mitteln über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben. (A2+)
Spektrum sprachlicher Mittel
über ein Repertoire an sprachlichen Mitteln verfügen, die es ihnen ermöglichen, Alltagssituationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen, aber der begrenzte Wortschatz führt zu Wiederholungen und manchmal auch zu Formulierungsschwierigkeiten. Dabei werden einfache grammatikalische Strukturen korrekt verwendet, auch wenn noch systematisch elementare Fehler vorkommen können. Die Aussprache ist gut verständlich, auch wenn ein fremder Akzent offensichtlich ist und manchmal etwas falsch ausgesprochen wird. Rechtschreibung und Zeichensetzung sind hinreichend korrekt, können aber Einflüsse der Muttersprache oder anderer Fremdsprachen zeigen. (A2+)
Hörverstehen
im direkten Kontakt und in den Medien gesprochene Standardsprache (einschließlich idiomatischer Wendungen) verstehen, wenn es um vertraute oder auch um weniger vertraute Themen geht, wie man ihnen normalerweise im privaten, gesellschaftlichen, beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet. Nur extreme Hintergrundgeräusche, unangemessene Diskursstrukturen oder starke Idiomatik beeinträchtigen das Verständnis.
Hör-/Sehverstehen
Die Schülerinnen und Schüler können die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird; sie verstehen auch Fachdiskussionen im eigenen Spezialgebiet.
Die Schülerinnen und Schüler können längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist. (B2)
Fernsehsendungen zu vertrauten Themen verstehen sowie Filmen folgen, sofern Standardsprache gesprochen wird. (B2)
Leseverstehen
sehr selbstständig lesen, Lesestil und –tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benutzen. Sie verfügen über einen großen Lesewortschatz, haben aber möglicherweise Schwierigkeiten mit seltener gebrauchten Wendungen. (B2)
Zusammenhängendes Sprechen
Sachverhalte aus einem bekannten Themengebiet sowie einen eigenen Standpunkt ausführlich und kohärent darstellen. Sie können Geschichten erzählen bzw. selbständig fortführen. (B2)
Schreiben
klare, detaillierte Texte zu bekannten Themen verfassen und dabei Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen zusammenführen und gegeneinander abwägen. (B2)
Mündliche Interaktion
sich so spontan verständigen, dass ein normales Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Muttersprachlern auf beiden Seiten gut möglich sind. Sie können die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen. (B2-)
Schriftliche Interaktion
über Neuigkeiten und Standpunkte effektiv korrespondieren. Sie können verschieden starke Gefühle zum Ausdruck bringen und die persönliche Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen hervorheben sowie Mitteilungen oder Ansichten der Korrespondenzpartner kommentieren. (B2)
Mündliche und schriftliche Sprachmittlung
allgemein, vorwiegend aber in Alltagssituationen sprachmittelnd agieren; Texte aus einem bekannten Themenbereich sinngemäß sowohl in die Muttersprache als auch in die Zielsprache übertragen oder in der jeweiligen Sprache den wesentlichen Gehalt des Textes zusammenfassen; sukzessive mündliche Aussagen in der jeweils anderen Sprache wiedergeben.
Interkulturelle Kompetenzen
die Befindlichkeiten und Denkweisen fremdkultureller Partner nachvollziehen. Dabei verfügen sie über gesicherte Kenntnisse und Fertigkeiten in Bezug auf Charakteristika der eigenen und ausgewählter spanischsprachiger Gesellschaften und Kulturen, insbesondere aus folgenden Bereichen: Lebensbedingungen (Lebensstandard, geografische, soziokulturelle Merkmale, u. a.); zwischenmenschliche Beziehungen (Geschlechterbeziehungen, Familienstrukturen, Generationsbeziehungen, u. a.); Werte, Normen, Überzeugungen, Einstellungen (in Bezug auf regionale Kulturen, Traditionen, Geschichte, Minderheiten, Kunst u. a.). Sie erkennen ggf. kulturell bedingte Missverständnisse und überwinden sie, sofern der Gesprächspartner dabei mithilft.
Interaktion
über sprachliche, metasprachliche und non-verbale Mittel sowie Strategien verfügen, um sich auf komplexe Kommunikationsprozesse vorzubereiten, diese anzubahnen, aufrechtzuerhalten und zu evaluieren sowie Verständigungsprobleme zu lösen. So können sie z. B. komplexe Situationen simulieren, Rollen übernehmen und Schwierigkeiten antizipieren.
Techniken des Vermittelns zwischen zwei Sprachen einsetzen.
Textrezeption (Lese- und Hörverstehen)
Informationen aus Texten gewinnen, sie nach bestimmten Gesichtspunkten auswählen, ordnen und zusammenfassen; Hypothesen bilden und am Text überprüfen; Textsortenmerkmale nutzen; wörterbuchunabhängige Erschließungstechniken anwenden; einschlägige Hilfsmittel sachgerecht nutzen, und sich selbstständig Informationen beschaffen; Texte in ihrer gesellschaftlichen und kulturellen Bedingtheit erfassen; die gewonnenen Informationen verknüpfen, um zu einem Gesamtverständnis zu gelangen.
Textproduktion und -präsentation (Schreiben und Sprechen)
Informationen aus (z. T. selbst ausgewählten) authentischen Textquellen sach- und adressatengerecht, ggf. auch in neuen Zusammenhängen, bearbeiten; Strukturprinzipien der entsprechenden Textsorte in der Texterstellung berücksichtigen und klar gegliederte, kohärente Texte erstellen; Techniken des Notierens zur Vorbereitung eigener Texte oder Präsentationen nutzen; mit Hilfe von Stichworten, Gliederungen, Handlungsgeländern Texte mündlich vortragen oder schriftlich verfassen; dabei geeignete Hilfsmittel und technische Medien (z. B. Wörterbücher, Grammatiken, Textverarbeitungsprogramme) selbständig nutzen; Erkenntnisse aus der Analyse und Interpretation von Texten für die Gestaltung eigener Texte nutzen; Präsentationstechniken einsetzen.
Dokumentation, Evaluation und Transfer von Lern- und Arbeitsprozessen
ihre Lern- und Arbeitsprozesse reflektieren, evaluieren und die Ergebnisse für künftige Aufgaben nutzen; ihre Lernfortschritte dokumentieren (z. B. in einem Portfolio).
Globalskala
komplexe, mündliche und schriftliche Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen. Sie verstehen im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Sie können sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern gut möglich ist. Sie können sich zu einem breiten Themenspektrum klar, strukturiert und detailliert äußern, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben. (B2)
Spektrum sprachlicher Mittel
im Laufe der Qualifikationsphase kontextbezogen bekannte Strukturen und Lexeme wiederholen und vertiefen sowie neue einführen und üben, so dass sie am Ende der Qualifikationsphase über alle wesentlichen Strukturen (einschließlich aller Formen von subjuntivo und condicional) sowie über einen umfangreichen Themen- und Textstruktur-Wortschatz verfügen, um unvorhersehbare Situationen zu bewältigen, die wichtigsten Aspekte eines Gedankens oder eines Problems mit hinreichender Genauigkeit zu erklären, eigene Überlegungen zu kulturellen Themen auszudrücken sowie Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern.
Hörverstehen
im direkten Kontakt und in den Medien gesprochene Standardsprache (einschließlich idiomatischer Wendungen) verstehen, wenn auch gelegentlich Details bestätigt werden müssen, insbesondere bei fremdem Akzent. (B2+)
Hör-/Sehverstehen
im Fernsehen die meisten Nachrichtensendungen und Reportagen verstehen sowie die meisten Filme, auch wenn gelegentlich Umgangssprache gesprochen wird. (B2+)
Leseverstehen
lange, komplexe Texte im Detail verstehen, auch wenn diese nicht dem eigenen Spezialgebiet angehören, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen und bei Bedarf Nachschlagewerke benutzt werden können. (C1-)
Zusammenhängendes Sprechen
Sachverhalte ausführlich beschreiben und Geschichten erzählen, bestimmte Punkte genauer ausführen und alles mit einem angemessenen Schluss abrunden. (C1-)
Schreiben
klare, gut strukturierte Texte zu komplexen Themen verfassen und dabei die entscheidenden Punkte hervorheben, Standpunkte ausführlich darstellen und durch Unterpunkte oder geeignete Beispiele oder Begründungen stützen und den Text durch einen angemessenen Schluss abrunden. (C1)
Mündliche Interaktion
die Sprache gebrauchen, um flüssig über ein breites Spektrum an Themen zu sprechen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen deutlich machen. Sie können sich spontan und mit guter Beherrschung der Grammatik verständigen, praktisch ohne den Eindruck zu erwecken, sich in dem, was er/sie sagen möchte, einschränken zu müssen; der Grad an Formalität ist den Umständen angemessen. (B2)
Schriftliche Interaktion
sich klar und präzise ausdrücken und sich flexibel und effektiv auf die Adressaten beziehen. (C1)
Mündliche und schriftliche Sprachmittlung
innerhalb vertrauter Themenbereiche schriftlich und mündlich sprachmittelnd agieren, insbesondere können sie sukzessive mündliche Aussagen in der jeweils anderen Sprache wiedergeben. (C1)
Globalskala
ein breites Spektrum anspruchsvoller, mündlicher und schriftlicher Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. Sie können die Sprache wirksam und flexibel gebrauchen. Sie können sich mündlich und schriftlich flüssig, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern. (C1-)
Spektrum sprachlicher Mittel
im Laufe der Qualifikationsphase kontextbezogen bekannte Strukturen und Lexeme wiederholen und vertiefen sowie neue einführen und üben, so dass sie am Ende der Qualifikationsphase über alle relevanten Strukturen sowie über einen umfangreichen Themen- und Textstruktur-Wortschatz sicher verfügen, um unvorhersehbare Situationen flexibel und effektiv zu bewältigen, einen Gedanken oder ein Problem mit hinreichender Genauigkeit zu erklären, eigene Überlegungen, Erfahrungen und Gefühle zu kulturellen Themen auszudrücken sowie Standpunkte darzulegen und zu diskutieren. Dabei verwenden sie komplexe Satzstrukturen sicher.
Interkulturelle Kompetenzen
die Befindlichkeiten und Denkweisen fremdkultureller Partner nachvollziehen. Dabei verfügen sie über gesicherte Kenntnisse und Fertigkeiten in Bezug auf Charakteristika der eigenen und ausgewählter spanischsprachiger Gesellschaften und Kulturen, insbesondere aus den Bereichen Lebensbedingungen, zwischenmenschliche Beziehungen sowie Werte, Normen, Überzeugungen und Einstellungen. Sie erkennen ggf. kulturell bedingte Missverständnisse und überwinden sie, sofern der Gesprächspartner dabei mithilft.
Methodische Kompetenzen
komplexe Aufgabenstellungen selbständig bearbeiten; über sprachliche, metasprachliche und non-verbale Mittel sowie Strategien verfügen, um sich auf komplexe Kommunikationsprozesse vorzubereiten, diese anzubahnen, aufrechtzuerhalten und zu evaluieren sowie Verständigungsprobleme zu lösen; Techniken des Vermittelns zwischen zwei Sprachen einsetzen; Informationen aus Texten gewinnen, auswählen, ordnen und zusammenfassen; Hypothesen bilden und am Text überprüfen; Textsortenmerkmale nutzen; wörterbuchunabhängige Erschließungstechniken anwenden; geeignete Hilfsmittel sachgerecht nutzen; Texte in ihrer gesellschaftlichen und kulturellen Bedingtheit erfassen; Informationen aus authentischen Textquellen sach- und adressatengerecht bearbeiten; klar gegliederte, kohärente Texte erstellen; Präsentationstechniken einsetzen; Lern- und Arbeitsprozesse reflektieren, evaluieren und Lernfortschritte dokumentieren.