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Lehrpläne Rheinland-Pfalz
Förderschwerpunkt Lernen
Arbeitslehre
inhaltsbezogen
Sachkompetenz — Technik und Haushalt
118
prozessbezogen
Methoden-/Sozialkompetenz — Technik und Haushalt
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Sachkompetenz — Technik und Haushalt
3.1 Sachkompetenz
! über fachliche Kenntnisse und Einsichten verfügen, ! fachliches Wissen und Fertigkeiten zu besitzen, ! fachliches Wissen und Fertigkeiten situationsgerecht ein- und umsetzen zu können
Bezogen auf den Arbeitslehreunterricht seien dazu exemplarisch genannt:
! Grundkenntnisse beim Trennen von Metallen erlangen ! Fähigkeit, einen einfachen Gegenstand aus textilem Material endfertigen ! Kenntnis über wichtige Kriterien für ein Vorstellungsgespräch
3.2 Methodenkompetenz
Dem Erkennen individueller und Vermitteln allgemeiner Lern- und Arbeitstechniken (z.B. Regeln, Verfahren, Strategien) ist heute große Bedeutung beizumessen, denn Schüler müssen zu lebenslangem und selbstständigem Lernen befähigt werden. Methodenlernen und Inhaltsaneignung bzw. -vermittlung sind deshalb eng miteinander verbunden. Beide können nicht unabhängig voneinander entwickelt und eindeutig zugeordnet werden.
Methodenkompetenz bedeutet allgemein ! zu wissen, welcher Weg einzuschlagen ist ! diesen Weg gehen zu können ! bereit sein, diesen Weg zu gehen
Bezogen auf den Arbeitslehreunterricht seien hierzu beispielhaft genannt - entwickeln von Strategien bei der Fehlersuche (etwa bei der Fahrradbeleuchtung) - entwickeln eines Verfahrens zum Qualitäts- und Preisvergleich. - Fähigkeit, Arbeitsabläufe bei der Herstellung zu formulieren
3.3 Sozialkompetenz
Die Einheit von Erziehung und Unterricht verlangt heute verstärkt die Förderung emotionaler und sozialer Fähigkeiten, damit Heranwachsende lernen, jetzt und später verantwortungsvoll mit sich selbst und anderen umzugehen
Sozialkompetenz bedeutet allgemein
! Gedanken, Gefühle, Einstellungen wahrnehmen und regulieren zu können, ! sich situationsgerecht und personenbezogen artikulieren, bzw. verständigen zu können, ! sich in Gruppenabläufe, -arbeit oder im Team entsprechend den vereinbarten Regeln und den eigenen Möglichkeiten einbringen zu wollen
Bezogen auf den Arbeitslehreunterricht bedeutet dies z.B. - Entfaltung von Selbstständigkeit und Selbstvertrauen bei der Partnerarbeit - Bereitschaft, die Notwendigkeit einer Werkstatt-/Küchenordnung zu akzeptieren
Eine in diesem Sinne erworbenen Sozialkompetenz erleichtert nicht nur die gemeinsame Arbeit in der Schule, sie ist auch notwendiger Qualifikationsbestandteil für Menschen im Arbeitsprozess und für ein Zusammenleben in der Familie, denn sie beinhaltet Kommunikations- , Kooperations- und Konfliktlösefähigkeit.
3.4 Leistungsbewertung / Leistungsbeurteilung
Die Bewertung von Leistungen, die im Arbeitslehreunterricht erbracht werden, müssen neben einer Orientierung an den objektiven Normen des Lehrplans vor allem die Beachtung individueller Lernfortschritte im Hinblick sowohl auf Arbeitsergebnis, als auch Arbeitsprozess berücksichtigen.
Im Hinblick auf die besondere Form der Berufswahlreife sollte eine Bewertung auch in Bezug auf die jeweilige Lerngruppe erfolgen. Beurteilungskriterien sollten (unter Einbezug der erreichten Kompetenzen sein:
Arbeitsergebnisse praktischer Art, - Arbeits- und Herstellungsprozess, - mündliche Beiträge und Ergebnisse - schriftliche/zeichnerische Ergebnisse
Auch die Schüler der Schule für Lernbehinderte erleben, dass private und vor allen Dingen berufliche Bereiche immer intensiver vom Computer geprägt werden. Damit wird der sachgerechte Umgang mit dem Computer als Werkzeug der Informationsbeschaffung und - verarbeitung auch eine Aufgabe unserer Schulart, wollen wir uns nicht von einer wichtigen, ja existentiellen Entwicklung abkoppeln.
Umgang mit Standardsoftware aus dem Bereich der Textverarbeitung und Datenbank, Veränderungen an den Arbeitsplätzen durch neue Informationstechniken, Aspekte von Daten- und Persönlichkeitsschutz, sowie Einblicke einfachster Art in die Prozessdatenverarbeitung sollen eine rationale, weder durch Technikeuphorie, noch durch Technikangst geprägte Einstellung zum Computer fördern, bzw. aufbauen.
Der Umgang mit dem Computer setzt eine nicht unerhebliche Sachkompetenz voraus, die dieser „neue“ Bereich zu vermitteln sucht. Dabei stehen die folgenden Qualifikationen im Vordergrund: - den Computer als einen wichtigen Vertreter der Informationsverarbeitung kennen lernen und ihn in Aufbau und Funktion beschreiben können - ausgewählte Eingabe- und Ausgabegeräte, sowie Speichermedien nennen können - Informationsbeschaffung mit Hilfe von Online-Diensten kennen lernen. Online - Auskunftssysteme nutzen (Arbeitsamt, Betriebe, Online Datenbanken - siehe hierzu auch: „Neue Informations- und Kommunikationstechnologien in der Sonderpädagogik - Handreichung für den Unterricht“ - Einsatzmöglichkeiten des Computers in Freizeit und Beruf kennen - Chancen und Risiken des Rechners erkennen - den Computer als Gerät zur Simulation von komplexen Sachzusammenhängen, bzw. zur Steuerung von technischen Prozessen verstehen (messen - steuern - regeln) - Zeichnen und Gestalten mit dem Computer
Die angesprochenen Ziele können zum einen integrativ in den unterschiedlichen Fächern erreicht werden, zum anderen aber auch als selbständiger Teilbereich der Arbeitslehre/Technik angesehen werden.
Unfallverhütung in der Schulwerkstatt Entwickeln einer Werkstattordnung
Planen und Herstellen von Gebrauchsgegenständen unter manuellem Aspekt Grunderfahrungen mit Werkstoffen und Werkzeugen
Umgang mit dem Computer Einführung in die Textverarbeitung Maschinentechnik I. Das verkehrssichere Fahrrad Reparaturen am Fahrrad
Lernen am anderen Ort - Betriebserkundungen
Nahrungszubreitung und ErNahrungszubereitung und Ernährung: nährung: - Bestandteile der Nahrung - Energiegehalt der Nahrungsmittel - Nährstoffgehalt in Abhängigkeit von der Zubereitung - Nährwert, Fehlernährung - Anwenden nährstoffscho- - Kostformen, Vorratshaltung nender Techniken Nahrungszubereitung: - preiswerte und gesunde Mahlzeiten - Vorratshaltung - Verwenden von Halbfertig - und Fertigprodukten - Kostformen anderer Kulturen Pflege von Textilien im privaPflege von Textilien im privaHerstellen eines textilen Geten Haushalt: ten Haushalt: genstandes in Serienfertigung - Anfertigen eines textilen - siehe LS 7 (Erweiterung) Gegenstandes mit Hilfe der - Reparaturverfahren Nähmaschine - Pflegekennzeichen und Pflegevorschriften Die Bedeutung der Wohnung Soziale Aufgaben des privaten Haushalts: für den privaten Haushalt - Kinder-, Kranken- und Altenpflege - Familie als Ort der Sozialisation und Regeneration Wirtschaften im privaten Wirtschaften im privaten Haushalt: Haushalt: - Einkauf, Werbung - Überblick über grundlegende Formen des bar- - Verbraucherberatung geldlosen Zahlungsverkehrs - „sinnvolles Geldausgeben“
Nahrungszubereitung und Ernährung: - Einblick in Fachräume und Ordnungssysteme - Vorbereitungs-, Zubereitungs-, Gartechniken - Lebensmittelarten - Arbeitsabläufe
Erkundungen - siehe LB 1 Erkundungen - BetriebsprakErkundungen – BetriebsprakTechnik tikum - siehe LB 1 - Technik tikum - siehe LB 1 - Technik Computereinsatz, wo möglich Computereinsatz, wo möglich Computereinsatz, wo möglich
Einblick in die Fachräume, Sicherheitseinrichtungen und Ordnungssysteme
Unterscheiden von: - Schülerwerkstatt - Materialsraum - Maschinenraum
Kenntnisse von Gefahrensymbolen
Erkennen, dass von schadhaftem Werkzeug eine nicht unerhebliche Gefahr ausgeht
H o l z Holz als gewachsener Werkstoff des Waldes - ökologischer Aspekt
Überblick über die wichtigsten Holzarten
Kenntnisse des Verwendungszweckes von Holz Grundfertigkeiten bei der Werkstoffbearbeitung mit Werkzeugen und Hilfsmitteln erlangen (messen, anreißen, trennen, verbinden, bohren, Oberflächenbehandlung)
# Deutsch: Feedback-Bogen Kooperationsfähigkeit bei Partner- und Gruppenarbeit, durch den Lehrer bei Experiment und StatioProduktionsprojekte möglich nenlernen. Sachliche Argumentation bei gemeinsamer Bewertung oder bei der Formulierung der Arbeitsschritte Nur einfach strukturierte Schablonen als Hilfsmittel Werkskizzen bzw. technische zuverlässig einsetzen können Zeichnungen einsetzen. Dabei Fähigkeit, einfache Zeichnunsollte der Umgang mit Zeigen als Produktionshilfe lesen chenwerkzeugen getrennt zu können geübt werden.
Wissen, dass auf Qualität und kostenbewusste Materialbeschaffung geachtet werden muss Einblick in typische Holzberufe
Kenntnisse über eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten
Möglichkeiten der Werkstoffbearbeitung kennen lernen (z.B. trennen, biegen, fügen...)
Kreativität und Eigeninitiative Tiere, Buchstaben, FachwerFähigkeit der konstruktiven Gestaltung mit Drähten durch im Umgang mit dem Material ke, Geschicklichkeitsspiele, Gittermodelle aus verRund-, Flach- und Beißzange entwickeln kupfertem Eisendraht, Luftballondraht, usw. Verantwortlicher Umgang mit Fähigkeit, Drähte durch gefährlichem („heißem“) Weichlöten miteinander zu Werkzeug verbinden Aufbau von Versuchsreihen beim Einführen in das Weichlöten Arbeitsplatzerkundung unter Berufskundlicher und/oder Einblick in typische Metallverschiedenen Aspekten plafunktionaler Aspekt berufe # Deutsch/ Geschichte/ Sozinen alkunde
K u n s t s t o f f Einblick in die Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen Kunststoffe
Erkennen, dass Kunststoffe im täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind, dass sie aber auch eine nicht unerhebliche Gefahr für die Umwelt darstellen können (ökologischer Aspekt) Fähigkeit, einfache Werkstücke aus Kunststoff herzustellen (trennen, ritzen, ritzbrechen, schaben, polieren, kleben )
Die Schülersollen Einblick in Mit einem gleichberechtigten die Komponenten eines ComPartner am Computer arbeiten putersystems erhalten und dabei das „EVA“- Prinzip kennen lernen (EingabeVerarbeitung - Ausgabe)
Fähigkeit, elementare FunktiFormulieren von Strategien onen eines Computers anhand (Arbeitsschritten) in einem Übungsprogramm (Bedieeines Textverarbeitungspronungsanleitung) gramms zu nutzen. Fähigkeit, Dateien sachgemäß auf Festplatte oder Diskette zu speichern und zu löschen Fähigkeit, eine Diskette zu Bereitschaft entwickeln, Reformatieren und zu kopieren gelungen des „copyright“ anzuerkennen.
Kennenlernen der Einzelteile eines Fahrrades (Fachtermini) Fähigkeit, ein Fahrrad unter Anwendung der Sicherheitsbestimmungen auf seine Verkehrssicherheit zu überprüfen Fähigkeit zur Demontage und Remontage von Fahrradteilen
Entfaltung von Selbstständigz.B. Klingel, Beleuchtung, Bremse keit und Selbstvertrauen bei Besuch in einer Fahrradwerkder Partnerarbeit Entwurf von Montageplänen/ statt, Zweiradmechaniker im Unterricht Zuordnungsübungen Gewissenhaftigkeit - Projekt Schul-, FahrradBereitschaft zum Erfahrungswerkstatt austausch Fähigkeit, die BeleuchtungsEntwickeln von Strategien der anlage nach erfolgreicher Fehsystematischen Fehlersuche lersuche zu reparieren Unterschiedliche Bremsen an Wartung und Reparatur von Erkennen, dass unfallfreies Fahrradkette und Bremsen Fahren von sorgfältiger Arbeit Fahrrädern (Felgen-, Rücktrittbremse) abhängt Teile der Bremse # PhysikReibung, Bedingungen , wie Reibung einwandfrei funktioniert Unfallgefahren Verwendung von sog. ReparaErkennen, dass die genaue Fähigkeit, einen Fahrradtursets Beachtung der Reparaturschlauch zu reparieren anleitung wichtig für den Er- # Deutsch/ Vorgangsbeschreibung folg ist. # Physik - Thema: Einfache Schulung der Fähigkeit sysKenntnis von Aufbau und Schaltungen - Stromlaufpläne Funktion der Beleuchtungsantematisch Fehler zu suchen. # SozialkundeEntwickeln von Plänen zur lage am Fahrrad Fehlersuche, die auch für anFreizeitgestaltung dere Themen einsetzbar sind
H o l z Wissen, dass es verschiedene -lösbare und nicht lösbare Holzverbindungen gibt
Entwurf und Herstellung einer Infos über: Informationswand über Holz- - Kleben, Leimen, Schrauben, Dübeln, Herstellen einer Gehverbindungen rung, Verbindung durch Zapfen, Nageln Informationsmaterial des Fachhandels Grunderfahrungen über HolzExperimentierreihen zur HaltNeben einer Übersicht über die unterschiedlichen Holzbarkeit der einzelnen Holzverbindungen sammeln verbindungen aufbauen könverbindungen sollten die Schüler bei der Herstellung nen von Gebrauchsgegenständen auch praktische Erfahrungen mit Holzverbindungen erwerben. Beschränkung auf einfache Verbindungen: - leimen, nageln - dübeln, Fingerzapfen Fähigkeit, einfache HolzbohBereitschaft, die „SicherheitsExemplarisches Beispiel für den Umgang mit Maschinen rungen manuell und maschiauflagen bei der Benutzung der elektrischen Bohrmaschi- „Maschinenschein - Urkunde“ nell herzustellen über durchgeführten Sicherne“ zu beachten heitslehrgang (schulinterne Regelung) Anwendung bei der Produktion von Werkstücken/Projekten # siehe hierzu auch das Kenntnisse über die AnfordeThema „Betriebserkundung“ rung und Tätigkeit eines aus- (hier speziell „Tischlerei“) gewählten „Holzberufes“ Informationsentnahme aus Wissen, dass normenorieneinfachen Skizzen und Zeichtiertes Zeichnen die Produktinungen. on erleichtert # siehe auch Lehrgang TZ
K u n s t o f f e
Überblick über die Eigenschaften von Kunststoffen
Erkennen, dass man Kunststoffe schäumen, trennen, umformen, tiefziehen, kleben und bohren kann Einfache Werkstücke aus Kunststoff herstellen können
Kennenlernen der Unterschiede zwischen Einzel- und Serienfertigung Erkennen der Produktionsmöglichkeiten und - bedingungen in der vorhandenen Schulwerkstatt
Phasen des Projekts: Planungs-, Entscheidungs-, Durchführungs- und Reflexionsphase Projektvorschläge: - Meisennistkasten - Solitärspiel - Tic-tac-toe - Kerzenhalter, usw. Die Technische Zeichnung Rückgriffe auf bereits bebzw. die technische Beschreikannten Stoff - siehe aber bung zu dem gewählten Geauch: genstand anfertigen können ! Kapitel: Technische Zeichnung Erarbeiten eines Ablaufplanes Arbeit mit Lehren und SchabAushängen der einzelnen Stationen lonen zur Serienfertigung Informationen über : Fähigkeit, die benötigten Werkzeuge, das Material und - Angebote die Hilfsmittel zu ermitteln - Einkauf im Baumarkt, Die eigenen Fähigkeiten erFachhandel kennen können und sich ent- - Infos über GUV Fähigkeit, die Einzelteile gesprechend dieser Fähigkeiten Kennenlernen benötigter Maeiner Gruppe zuordnen mäß dem Ablaufplan herzuschinen Bereitschaft, die angewandstellen ten Arbeitsmethoden zu reflektieren
Fähigkeit, die Arbeitsabläufe und Arbeitsergebnisse reflektieren zu können (Soll-IstVergleich)
Möglichkeiten erkunden, das Gelernte auf andere Gegenstände anwenden zu können
Fähigkeit, in einer existierenden Datenbank Daten zu erfassen und nutzen zu können (Daten suchen, sortieren, löschen, ausgeben)
Fähigkeit, eine einfache Datenbank anlegen zu können
optional: Wissen, dass man Datenbank und Textverarbeitung beispielsweise bei sogenannten „Serienbriefen“ verknüpfen kann
Entwerfen und Anwenden eines Textes für einen Serienbrief und Verknüpfung mit der Datenbank
Fähigkeit, Informationen aus gängigen Datenträgern (CDROM, Diskette) entnehmen zu können
Kennenlernen der Notwendigkeit des Datenschutzes
Fähigkeit, einzuschätzen, wo Renovierungsarbeiten nötig und möglich sind
Fähigkeit, grundlegende Renovierungstechniken anwenden zu können
Gebrauchsanweisungen lesen, Informationen einholen und anwenden Fähigkeit, Werkstoffe und Arbeitsmittel sachgerecht handhaben zu können
Fähigkeit, Kosten, die beim Renovieren entstehen einschätzen und berechnen können
Informationen aus Bauanleitungen und Skizzen entnehmen können
Die Bedeutung der Technischen Zeichnung als wichtiges Informations- und Kommunikationsmittel kennen lernen
Anfertigen von FreihandskizBereitschaft, mit den Zeichengeräten pfleglich umzuzen und -zeichnungen gehen Fähigkeit, Zeichengeräte beim Erstellen einfacher technischer Zeichnungen handhaben zu können.
Fähigkeit, über das Projekt eine Gewinn- und Verlustrechnung anfertigen zu können
Wissen, dass der Computer steuern, messen und regeln kann
Bewusstsein, dass der Computereinsatz sowohl technische, als auch gesellschaftliche Auswirkungen hat
Wissen, dass ständiges BenütBereitschaft, die Betriebs- und Die Schüler müssen KenntnisPflegeanleitungen der Herstelse darüber erwerben, wie ein zen eines Gebrauchsgegensverkehrssicheres Mofa ausseler anzuwenden tandes auch Überprüfung, hen muss (StraßenverkehrsWartung und Pflege vorausordnung) setzt Praktische Beispiele am konkreten Fahrzeug Erkennen, dass SicherheitsBereitschaft, Regeln des StraZusammenarbeit mit Verkehrsclubs mängel fatale Folgen im Straßenverkehrs anzuerkennen Filme, in denen beispielsweißenverkehr haben können se gezeigt wird, was durch defekte Bremsen entstehen kann Veränderungen am Auspuff Wissen, dass man durch VerBereitschaft, nur mit einem oder am Motor. änderungen am Mofa die Zusicheren Fahrzeug am Straßenverkehr teilzunehmen, um Den Schülern sollte dabei lassung verlieren kann deutlich werden, dass Teile andere nicht zu gefährden. Bereitschaft, zu akzeptieren, des Mofas beispielsweise für dass die vom Hersteller vorbestimmte Geschwindigkeiten gegebenen technischen Aus- oder Bremskräfte ausgelegt sind führungen nicht verändert werden dürfen. Kenntnisse über Folgen des StVO eigenen Fehlverhaltens Korrosionsschutz als Mittel Sachgerecht mit Treib-, Pfleder Erhaltung des Gebrauchsgeund Schmierstoffen umwertes. Korrosionsschutz gehen können durch: - Ölen, Fetten, Streichen, Spritzen (Umweltschutz beachten!) Kennenlernen von einfachen Bereit sein, besonders sicherz.B. BeleuchtungGlühlampe auswechseln, Kupplungs- und Verfahren der Mängelbeseitiheitsrelevante Reparaturen vom Fachmann ausführen zu Bremsseile einstellen gung lassen Wissen um die einzelnen Verfahren der DemontaFunktionsund Baugruppen ge/Remontage des Mofas: # Physik-Funktionsmodelle beispielsweise von Verbren- - Antrieb/Motor nungsmotoren (Zweitakt- - Kraftübertragung/ Kette/ Viertakt) und Bremsen Getriebe/ Kupplung - Lärmdämpfung/Auspuff
Einblick in die symbolische Darstellung elektrischer und elektronischer Schaltungen
Fähigkeit einen einfachen Schaltplan zu zeichnen Fähigkeit, einfache Schaltungen im Schwachstrombereich nach vorgegebenen Schaltplänen herzustellen
Einsicht, dass in unserer hochtechnisierten Umwelt der Automation sowie der Steuerungsund Regeltechnik immer größere Bedeutung zukommen Bereitschaft, SicherheitsreAuswahl, Anordnung und sachgerechte Verbindung von geln beim Umgang mit dem Lötkolben einzuhalten elektrischen und elektronischen Bauteilen beim Herstellen einfacher elektrischer Bewusstsein, dass unsachgemäßes Löten elektronische bzw. elektronischer FunktiBauteile zerstört onsmodelle Einsicht, dass zunehmende Fähigkeit, einzelne Energieträger zu beschreiben und sie Technisierung und Automatiin Bezug auf ihre Umweltveron einen erhöhten Energiebedarf zur Folge haben kann träglichkeit zu vergleichen
Erkennen, dass eine Solarzelle Lichtenergie in elektrische Energie umwandelt Bereitschaft entwickeln, GeräSolar-Akkuladegerät, SolarErkennen, dass alternative Energien die Umwelt entlaste zu benützen, die mit alterTaschenrechner nativer Energie arbeiten ten. Erkennen, dass mit Hilfe von Bereitschaft entwickeln, ver- ! Andere Fächer können hier mit einbezogen werden Solarzellen ein Elektromotor antwortungsvoll mit Energie Themen z.B. „Energiespaumzugehen betrieben werden kann ren durch Recycling“ “Wiederverwertung von Glasflaschen und Papier“ # Umwelterziehung/ Sozial-
Fähigkeit, einfache Technische Zeichnungen unter Beachtung von DIN-Normen anzufertigen
Fähigkeit, einfache technische Zeichnungen in unterschiedlichen Maßstäben anzufertigen o p t i o n a l Fähigkeit, Werkstücke in der Bewusstsein, dass WerkstüDreitafelprojektion zeichnen cke mit differenzierter Form eine Werkzeichnung mit unzu können terschiedlichen Ansichten erfordern
Die Berufsberatung im Unterricht Besuch von BIZ und BIZmobil Einschlägige Literatur der Bundesministerien bzw. der Gewerkschaften Fragen der Mobilität und Flexibilität # Deutsch Textverarbeitung Bereitgestellte Informations- „Fehlgeleitete“ Berufswünsche revidieren können ! Bewerbung quellen zielgerichtet ver- ! Schriftverkehr zum Bewenden können triebspraktikum Fähigkeit, eine eigene PraktiBereitschaft zur DurchfühLehrerund Elternhilfe bei kumsstelle auszuwählen rung eines Praktikums Problemschülern Erkennen und akzeptieren von Zusammenarbeit mit der Arindividuellen Neigungen und beitsverwaltung Arbeit mit dem InformatiEignungen onsmaterial des Arbeitsamtes Informationen über Anforderungen der einzelnen Berufe Eignungstests ! z.B.: Ausbildung, Beruf, Chancen u.a. Informationsschriften der Arbeitsämter. § 42b Handwerksordnung §48 Berufsbildungsgesetz Jugendarbeitsschutzgesetz Kenntnis über die wichtigsten Mutterschutz Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes Verhaltenstraining Fähigkeit, mit schwierigen Rollenspiele zum Training Situationen umzugehen voraussehbarer, schwieriger Situationen, z.B: „Ich habe verschlafen“ „Krankmeldung“ Kritik, Gängelei, Fehler, Verursachung von Schäden, Diskriminierung von L-Schülern
Überblick über Möglichkeiten Einsicht, dass Wunschberuf und Wunschort nicht immer der zielgerichteten Berufszu realisieren sind und Arbeitsplatzwahl durch Maßnahmen der Arbeitsverwaltung
Bereit sein notwendige Angaben zur Person/zur Familie zu machen Kenntnisse über wichtige KriFähig und bereit sein, ein Beterien für ein Vorstellungsgewerbungsgespräch zu führen (Bewerbungstraining) Abbau spräch von Unsicherheit und Angst
Kenntnis über betriebliche Einstellungstests
Kenntnis über Arbeits- und Ausbildungsverträge Kenntnis von Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit den Betrieben Kenntnis von Angeboten des Einsicht in die Notwendigkeit Stellenmarkt in den Tageszeiregionalen und evtl. überregivon Mobilität und Flexibilität tungen Gang zum Arbeitsamt gewinnen onalen Arbeitsmarktes
Erkennen, dass Arbeitslosigkeit Auswirkungen auf die Lebensführung hat. Kenntnis über ProblembewälBereitschaft, durch Arbeitsloz.B.: gemeinnützige Arbeiten tigungsmöglichkeiten bei Arsigkeit bedingte Freizeit sinnErstellen einer Wandzeitung Projektmöglichkeit voll zu gestalten. beitslosigkeit
Handlungs- und Problemorientierung bestimmen die Gestaltung des Unterrichts. Ausgehend von der praktischen Tätigkeit der Schülerinnen und Schüler werden Lösungsstrategien für Probleme des Haushalts erarbeitet.
Einblick in die - Fachräume - Sicherheitseinrichtungen - Ordnungssysteme
Übernahme sozialer Verantwortung: - Bereitschaft, die Notwendigkeit einer Ordnung in der Küche zu akzeptieren - Verstehen und befolgen von Hygienemaßnahmen am Arbeitsplatz Küche - Wahrnehmungsschulung: - Erkennen von Gefahrenquellen - Vermeidung möglicher Gefahren - Bereitschaft, Maßnahmen zur Unfallverhütung zu beachten
Einblick in unterschiedliche Arten von Lebensmitteln
Was essen wir? Einteilung in pflanzliche und tierische Lebensmittel
Einblick in die Aufgaben der Ernährung.
Warum essen wir? - Aufbau - Energieleistung - Steuerung
Fähigkeit, einfache Gerichte Anbahnung der Fähigkeit, im und Speisen zu planen und Team zu arbeiten zuzubereiten
Vorbereitungstechniken: -messen, wiegen, waschen
Zubereitungstechniken:
Vorsicht vor übermäßigem Würzen. Gesundheitsgefahren durch Versalzen Fähigkeit, Geräte sachgeEinsicht, dass durch den sachIm Laufe der drei zur Verfürecht und sicher einzusetzen gerechten Umgang mit Gerägung stehenden Jahre sollen ten Unfälle vermieden werden die folgenden Geräte eingesetzt werden: können und die Geräte geHerd (Platten und Backofen) schont werden Handrührgerät, Küchenmaschine, Mikrowellengerät, Spülmaschine. Siehe hierzu auch die Sicherheitsvorschriften des GUV: „Der Einsatz von Maschinen und Geräten im Unterricht der Klassen 5-10 der allgemeinbildenden Schulen“ Arbeiten im horizontalen und Fertigkeit, einen Arbeitsplatz für konkrete Aufgaben vertikalen Greifraum zu gestalten Einblick in Arbeitsabläufe, Bereitschaft, auch für andere z.B. Spülen, Abläufe beim unangenehme Arbeiten zu übernehmen Arbeiten nach Rezepten Tischsitten im Haushalt und in Beachtung von Tischsitten Beachten von Tischsitten der Gastronomie - in fremden und Kenntnis von Regeln Kenntnis von Regeln für das Ländern Tischdecken für das Tischdecken Gruppen- und Familienzugehörigkeitsgefühl Hauswirtschafterin, Beikoch, Einblick in Berufe aus dem Büglerin hauswirtschaftlichen Bereich
Überblick über das Vorkommen von Textilien im privaten Haushalt Kenntnis von PflegekennzeiBereitschaft, Belange des Umweltschutzes bei der Wächen schepflege zu berücksichtigen Fähigkeit, Textilien sachgemäß zu pflegen
Herstellung von textilen Gegenständen
Fähigkeit, einen einfachen Gegenstand aus textilem Material von Hand anzufertigen
Fähigkeit, die Nähmaschine sachgerecht zu bedienen und einzusetzen
Fähigkeit, einfache nähtechnische Verfahren zur Herstellung eines Gegenstandes einzusetzen
Überblick, dass Nahrungsmittel verschiedene Bestandteile haben Einblick, dass Nahrungsmittel Bereitschaft, das Wissen über unterschiedlich viel von einden Nährstoffgehalt bei der zelnen Nährstoffen enthalten Planung von Mahlzeiten zu berücksichtigen Bewusstsein, dass die Art der Fähigkeit zur Planung und Zubereitung den NährstoffgeZubereitung von Gerichten halt mitbestimmt unter Einsatz nährstoffschonender Techniken
Erweiterung der Fähigkeiten bei der Herstellung textiler Gegenstände, bzw. bei Reparaturarbeiten an Textilien
Fähigkeit, bisher unbekannte nähtechnische Verfahren anzuwenden
Fähigkeit, die neuen nähtechnischen Verfahren bei der Herstellung eines textilen Gegenstandes einzusetzen Bereitschaft, einzusehen, dass z.B. Nähte zunähen, Flicken Fähigkeit, einfache Reparaeinsetzen, Knöpfe annähen turverfahren mit der Nähmabei der Reparatur der Gebrauchswert wieder hergeschine durchzuführen stellt wird Bereitschaft einzusehen, dass durch die Reparatur z.B. von Kleidungsstücken viel Geld gespart werden kann
Fähigkeit, einfache Wohnungsgrundrisse zu lesen Kennenlernen von Symbolen für Wände, Fenster, Türen und Möbelstücke Fähigkeit, eigene Vorstellungen zur Wohnungsnutzung zu entwickeln Einblick in die Möglichkeiten Erkennen, dass in einem ander Wohnungseinrichtung und genehmen Umfeld das Leben (lernen, arbeiten, miteinander Wohnungsgestaltung umgehen) leichter ist
Einblick in verschiedene Möglichkeiten der Wohnraumbeschaffung
Überblick über unterschiedliche Einkommensmöglichkeiten und Ausgabenschwerpunkte privater Haushalte
Erkennen, dass Güter und Dienstleistungen ihren Preis haben Kenntnisse über die Bestandteile eines Kaufvertrages
Alltagsgeschäfte (Garantie, Mängelrüge usw.) Ratenzahlung Beispiel: Vorbereitung und Fähigkeit, den Einkauf für eiDurchführung eines Festes. ne konkrete Arbeitsaufgabe Bezug zum Lernfeld „Nahauch unter ökologischen Asrungszubereitung“ pekten durchzuführen Mögliche Aspekte: - Einkaufsquellen - Preisvergleich - Anordnung der Waren im Supermarkt - ökologische Aspekte von Verpackungen Lesen von Verpackungsaufschriften Güte- und Gewichtsklassen Einkauf von Lebensmitteln, die in der Küche verwendet werden Überblick über Hilfen für den Bereitschaft, angebotene HilVerbraucherberatung, # Thema: Erkundung fen anzunehmen Verbraucher Abbau von Schwellenängsten Expertenbefragung Verbraucherzeitschriften siehe auch: „Wirtschaften im privaten Haushalt“ - LS 9 Betriebserkundungen als Einblick in Berufe aus dem Bereich Wirtschaft (Lagerist, Möglichkeit, den Schüler zum kritischen Konsumenten zu Verkäufer...) erziehen
Einblick, dass die einzelnen Nahrungsmittel einen unterschiedlichen Nährwert haben Einblick in Formen und Folgen der Fehlernährung
Unter-, Überernährung als Folge: Krankheiten, verringerte Leistungsfähigkeit und geringere Lebenserwartung Überblick über unterschiedliVollwertkost, vegetarische che Kostformen Kost Einblick in Kostformen andeBereitschaft, die Kostformen Zubereitung fremdländischer rer Länder anderer Kulturen zu akzeptieGerichte, Berücksichtigung der Heimatländer einzelner ren Schülerinnen und Schüler Entsprechende Mahlzeiten Einblick, dass es möglich ist, selbst herstellen gesunde Mahlzeiten preiswert herzustellen (Kostenrechz.B. Kühlen, Gefrieren, Sterinung) lisieren Fähigkeit, Verfahren der Vorratshaltung anzuwenden und sie nach ihrer Wirtschaftlichkeit zu bewerten ! Bezug zu den Lernfeldern Fähigkeit, Mahlzeiten unter „Soziale Aufgaben des privaVerwendung von Halbfertigten Haushalts“ und „Wirtund Fertigprodukten herzuschaften“ herstellen. Bewerstellen (selbst hergestellte tung des Preises auch unter oder gekaufte) dem Aspekt von gesunder Ernährung und Zeitaufwand
Einblick in arbeitsteilige Produktionsverfahren und ihre Auswirkungen auf berufliche Anforderungen Fähigkeit, die arbeitsteilige Fertigung eines Gegenstandes zu planen und auszuführen
Soziale Aufgaben des privaten Haushalts
Bereitschaft entwickeln, sich Einsicht, dass die Wohnung Voraussetzung ist, um soziale mit: Aufgaben des privaten Haus- - Kindererziehung halts zu übernehmen - Krankenpflege - Altenpflege auseinander zu setzen Einsicht, dass die Erziehung Bereitschaft, die Familie als Ort der Sozialisation und Revon Kindern lebenslange generation anzuerkennen Auswirkungen hat Bewusstsein anbahnen, dass Arbeitslosigkeit Probleme im familiären Zusammenleben bedingt
Einblick in Berufe aus dem sozialen Bereich
Abbau von Schwellenangst im An Beispielen zum Thema: Überblick über die grundle- „Wohnen“ können die folgenden Formen des bargeldloKontakt mit Banken und genden Vorgänge deutlich Sparkassen sen Zahlungsverkehrs gemacht werden: Fähigkeit, vorgegebene For- - Kontoeröffnung mulare zu verstehen und aus- - Lesen eines Kontoauszuges zufüllen - Überweisung - Dauerauftrag - Abbuchungsermächtigung - Scheck/Scheckkarte - Dispokredit - Kreditkarten - Geldautomat Vordrucke von Sparkassen und Banken Erkunden einer Bank Homebanking
Erkennen, dass sich Ausgaben Bereitschaft, Verschuldung durch Konsumverzicht zu des privaten Haushalts mit den Einnahmen decken müsvermeiden sen Bereitschaft entwickeln, auf ein Ziel hinzusparen Kenntnis über Möglichkeiten Bereitschaft entwickeln, Hilder Schuldnerberatung fen anzunehmen.
Methoden-/Sozialkompetenz — Technik und Haushalt
Unfallverhütung - besonders unter spezifischen Aspekten der Lernstufe
Erweiterung elementarer manueller und maschineller Fertigkeiten zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen
Planung, Fertigung und Verkauf von Gebrauchsgegenständen
Projektorientiertes Arbeiten unter dem Aspekt der arbeitsteiligen Produktion Produktionsprojekt Kennenlernen und Anwenden einfacher Renovierungstechniken Informationsbeschaffung und Informationsverwaltung mit dem Computer
Kennenlernen und Anwenden einfacher Renovierungstechniken Messen, steuern, regeln mit dem Computer
Maschinentechnik II Pflege und Reparaturen am Mofa Einführung in elektrische und elektronische Schaltungen Solartechnik Technisches Zeichnen T 1 Technisches Zeichnen T 2 Aspektgebundene BetriebserAspektgebundene Betriebserkundungen kundungen Betriebspraktika Betriebspraktika Bewerbung Bewerbung Probleme der Arbeitslosigkeit
Akzeptieren, dass Sicherheitseinrichtungen und Ordnungssysteme zur allgemeinen Sicherheit notwendig sind.
Bereitschaft, die Notwendigkeit einer Werkstattordnung bzw. Unfallverhütungsmaßnahmen zu akzeptieren
Feuerlöscher „Not-Aus“ Erste-Hilfe-Kasten Fluchtwege Alarmplan Gemeinsames Formulieren einer Werkstattordnung # Deutsch # Computereinsatz Schreibprogramm Werkstattordnung für alle sichtbar aushängen - grafische Gestaltung als Plakat Schülerversuche zu schadhaftem Werkzeug - siehe hierzu auch: Materialien des GUV und der Berufsverbände
Selbständigkeit und Eigeninitiative im Umgang mit Lehr- und Lernmitteln erlangen
Experten im Unterricht (Förster, Forstwirt) Wald als Lernort Regenwald - Tropenholz
Informationen austauschen können
Holz- und Furniermuster, farbige Abbildungen der Holzarten, DIAS, Filme der FWU Funktionsmodelle
Entwickeln eines Verfahrens zum Qualitäts- und Preisvergleich
Entwickeln des Ablaufs einer Betriebserkundung
Entwurf eines Erhebungsbogens zur Selbsteinschätzung
Einkauf in Baumarkt und Fachhandel Ökologischer Aspekt - Billigwerkzeug Berufsberater im Unterricht # Deutsch/ Fragebogen/ Interview Körperliche, geistige und soziale Fähigkeiten als personale Voraussetzungen.
Bearbeitungsversuche unterschiedlicher Metalle
Fähigkeit, die Eigenschaften der unterschiedlichen Kunststoffe und ihre Verwendung im Haushalt, im Auto, bei der Kleidung, bei der Verpackung, in der Industrie in einer Tabelle darzustellen Fähigkeit, Arbeitsabläufe bei der Herstellung zu formulieren
Abbildungen, Musterstücke Info-Material der chemischen Industrie Probleme der Abfallbeseitigung, Recycling, „Grüner Punkt“
* Gesamtthema kann auch integrativ in anderen Fächern behandelt werden!
Die einzelnen Komponenten können bei der praktischen Anwendung eines konkreten Programms (beispielsweise einer Textverarbeitung) verdeutlicht werden. Rückgriffe auf Erfahrungen aus dem privaten Bereich. Begriffe: Zentraleinheit, Prozessor, Diskette, Festplatte, CD-Rom -Laufwerk, Tastatur, Maus, Drucker, Software, Hardware, Betriebssystem, Daten ,Datei, usw. Übungen zur Inbetriebnahme des Computers und zum Starten von Programmen, erste Texteingabe und Korrektur Speichern, wiederaufrufen und ausdrucken von Texten
Kennenlernen von Hilfsprogrammen zum Formatieren und Kopieren der Programme. Beim Kopieren von Disketten sollte auch intensiv auf das Problem der Raubkopien eingegangen werden (strafrechtliche Konsequenzen, Verbreitung von Viren) Urheberrechtliche Probleme sind zu beachten!
Praktischer Vergleich beim Schreiben von Texten. Vergleich der Gestaltungsmöglichkeiten
Die unterschiedlichen Funktionen der Textverarbeitungsprogramme sollten je nach Leistungsstand differenzierend eingesetzt werden: - formatieren, Texte verschieben, Texte kopieren, suchen und ersetzen, Zeichnen in der Textverarbeitung # Deutsch: siehe auch LS 7
Schulung von Gewissenhaftigkeit in Kontrollsituationen
# Einschlägige verkehrsrechtliche Bestimmungen über das Fahrrad im Straßenverkehr # Verkehrserziehung
Versuchsreihen aufbauen mit unterschiedlichen Kunststoffen
Infopakete der großen Chemiefirmen
z.B. Arbeiten aus Acrylglas: Schlüsselanhänger, Namensschild, usw. Lösungsmittel oder Kunststoffkomponenten können feuergefährlich, brandfördernd oder giftig sein! Unfallverhütungsvorschriften beachten! Handschuhe und Schutzbrille tragen!
! „Geschichte der Produktionsmethoden“ siehe FWU
Informationsbeschaffung über mögliche Projekte und gemeinsame Festlegung auf ein gemeinsames Vorhaben (Informationsbeschaffung - Informationsauswertung)
Fähigkeit evtl. Kritik aus der Arbeitsgruppe annehmen zu können. Fähigkeit, selbst kritisch und fair argumentieren zu können
Generelle Kennzeichen der Serienfertigung Gesamtwertung des Verfahrens, Transfermöglichkeiten
Bereitschaft, Vor- und Nachteile einer Datenbank zu diskutieren
Vorbereitung Klassenfahrt usw.
Von der Kartei zur Datei Begriffe: - Datenbank - Datensatz
Adressenverzeichnis Persönliche Sammlungen, wie - Videokassetten - CD-Sammlung
Bereitschaft, die Forderungen des Datenschutzes auch im persönlichen - schulischen Bereich zu akzeptieren
Schulfernsehen zur ITG - Folge 19: „Wer ist Albert Schneider - Zum Datenschutz“ Entwurf eines Werbebriefes Persönliche Einladungen Mitteilungen an die Eltern aus dem Sekretariat, wie: - Einladung zum Schulfest - Ferienregelungen -organisatorische Mitteilungen mit der entsprechenden Anschrift und persönlicher Anrede versehen
Bereitschaft und Fähigkeit zur Im Mittelpunkt des Unterrichts steht nicht eine theoretiSelbsthilfe im Bereich der persönlichen Umwelt entwische Auseinandersetzung, sondern Planung und praktickeln scher Vollzug der Tätigkeiten Einsicht, dass es auch ArbeiVDE - Vorschriften sind zu ten gibt, die in die Hände des beachten! Fachmanns gehören Bei schulischen Projekten bieten sich zur Vorbereitung Erkundungen, bzw. Besuche an folgenden außerschulischen Lernorten an: Handwerksbetriebe, Expertenbefragung (Maler, Lackierer, Tapezierer) Fachgeschäfte, Baumärkte (Materialkunde u. Materialüberblick)
# Deutsch: Vorgangsbeschreibung
Projekte unterschiedlichster Art (Schulsaal, Fachraum, Flure...) # Bildnerisches Gestalten/ Werken # Mathematik: Flächenberechnungen, Kalkulationen # Kostenvoranschläge anfordern und inhaltlich vergleichen
✷ Inhalte sind je nach örtlichen Gegeben-
heiten sowohl in LS 8, als auch in LS 9 realisierbar
Es geht dabei nicht nur um das Lesen von Technischen Zeichnungen, sondern auch um die Sinnentnahme bei Beschreibungen von technischen Geräten oder Selbstbaumöbeln im häuslichen Bereich Technische Zeichnungen aus den unterschiedlichsten Bereichen: - Hausbau-Architektur - Maschinenbau - Entnahme von Maßen Explosionszeichnungen Einsatz einfach strukturierter Zeichenmodelle für die „Zweitafelprojektion“ Diverse Bleistifte (hart-weich) „Fischer-Geometric“ Einfache Zeichnungen mit dem Computer erstellen (Vektorgraphikprogramm)
- Technisches Zeichnen muss nicht „kursorientiert“ vermittelt werden, es erscheint genauso sinnvoll, Inhalte integriert, etwa bei der Herstellung von Gebrauchsgegenständen zu vermitteln
Exemplarischer Aufbau von Bau von Funktionsmodellen sachlogischen Versuchsreihen zum Steuern und Regeln: - Schalter, Hebel, Stangen, Wellen, Relais, Bimetall, Lochkarten, Programmtrommeln So steuert der Computer: - Schnittstellen verbinden den Computer mit dem Modell - Steuerbox (Interface) über setzt die Befehle - Ampelsteuerung - Robotersteuerung Möglichst Simulation mit geeigneter Hard- und Software am Computer. Z.B. Einsatz einer computeroptional: Computergesteuerte Fertigung gesteuerten Bohr- und Fräsmaschine von Werkstücken Beispiele aus: - Arbeitswelt - Freizeit - Bildung
Ausgewählte Schaltzeichen, z.B. Gleichstrom - Wechselstrom, Glühlampe, Schalter # Physik
Einsicht, dass erhöhter Energiebedarf vermehrt Umweltprobleme zur Folge haben kann
Bausätze, wie z.B. Lichtschranke, Sirene, Autohupe, Blinklicht, Bewegungsmelder, Alarmanlage für das Mofa
Steck-, Schraub-, Quetschund Lötverbindungen Beleuchtung eines Spielfahrzeugs, Klingel, Ventilator, Kondensator, Transistor
Beispiele aus dem Erfahrungsbereich der Schüler, zum sparsamen Umgang und Verbrauch von Energie z.B.: Technik im Haushalt, Unterhaltungselektronik, usw.
Einsicht, dass Normen zur Vereinfachung und Vergleichbarkeit notwendig sind
Beispiele aus Erfahrungsbereichen der Schüler: - Kugelschreiber - Mine - Steckdose-Stecker - Fahrradreifen-Fahrrad - SchraubenschlüsselSchraube # Zeichnen mit dem Computer (siehe Techn. Zeichn. I)
Aufklappbares Raumeckmodell (kann selbst angefertigt werden)
Betriebserkundungen
Tabellarische und ausführliche Lebensläufe (nach Raster) Einsatz von positiven und negativen Beispielen
Medien verschiedener Fachverlage ComputereinsatzTextverarbeitung # Deutsch
Medien der Arbeitsverwaltung BIZ, BIZ - mobil Videoeinsatz - szenische Spiele ! fächerübergreifende Aspekte # Deutsch und Sozialkunde Bereitschaft, bestimmte SpielTraining von situationsadäquatem Verhalten regeln anzuerkennen Anlage eines Fragerasters Rollenspiel zum Vorstellungsgespräch: - Augenkontakt - Körperhaltung - Sprache - Gesprächsinhalt - Kleidung usw. Bereitschaft, sich auf betriebMedien der Arbeitsverwalliche Einstellungstests vorzutung, Banken, usw. Computereinsatz, Anwenderbereiten software Musterverträge
Kenntnisse über Feuerlöscher, „Not-Aus“, Erste-HilfeKasten
Persönliche Hygiene in der Kleidung Körperhygiene Hygiene am Arbeitsplatz
z.B. Visualisierung durch Plakate Materialien der AID und DGE
Praktische Durchführung: waschen, trocknen, bügeln
Beachten von Etiketten an Textilien Sparsamer Einsatz von Waschpulvern - bezogen auf die Wasserhärte. Auswahl von Waschmitteln nach Wäscheart
Die Schüler sollen durch Eigentätigkeit eine subjektive Beziehung zum hergestellten Gegenstand bekommen. Sie steigern so ihr Selbstwertgefühl und gewinnen dabei eine positive Einstellung zu ihrer Arbeit Erarbeitung eines Arbeitsablaufplanes: Arbeiten in Arbeitsschritten nach vorgegebenem oder selbst erarbeitetem Plan
Schnittgewinnung, zuschneiden, stecken, heften, Handnaht
Nähmaschine nähbereit machen Nähen auf Papier Verwendung von Übungsblättern der Nähmaschinenhersteller
Einblick in den Vergleich des z.B. Herstellung von Filzsäckchen für den AdventskaNähens von Hand bzw. mit lender - oder ähnlich einfache der Maschine Gegenstände
Nährstoffe: Kohlehydrate, Fett, Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe, Wasser Nährstoffträger für einzelne Nährstoffe, z.B.: Kartoffel für Kohlehydrate, Fisch für Eiweiß..... Zubereitung von Rohkost Dämpfen, Dampfgaren Garen in der Folie
Die auf der 7. Lernstufe erlernten Verfahren werden bei Bedarf wiederholt, weitere Verfahren werden erlernt, z.B.: Versäubern von Kanten, Herstellen von Säumen
# Techniklehre/Technisches Zeichnen # MathematikFlächenberechnung
Ermitteln der Bedürfnisstruktur anhand von Fallbeispielen
Einrichtung eines Jugendzimmers unter Beachtung der Kriterien: Preis, Qualität, Wohnatmosphäre. Verbindung zum Bereich: # „Textilien“ Makler, Inserate, Miete, Kauf Mögliche Projekte - z.B. Lernort Schulgarten (BetonMaurerund Pflasterarbeiten) # siehe auch LS 8:“Kennenlernen und Anwenden einfacher Renovierungstechniken“
Bereitschaft entwickeln, das zur Verfügung stehende Geld des Haushalts sinnvoll auszugeben
Einkommensarten, Höhe des Einkommens Ermittlung von Kosten im privaten Haushalt, z.B.: Miete, Strom, Wasser, Kleidung, Nahrung Führen eines Haushaltsbuches Einsparmöglichkeiten an Fallbeispielen erarbeiten Preisentwicklung (Angebot und Nachfrage)
Kalorien, Joule
Einsicht anbahnen, dass bei Fehlernährung die Solidargemeinschaft geschädigt wird
Bewusstsein, dass Rationalisierung die Arbeitswelt permanent verändert
Herstellung z. B. von Kissen, Arbeiten nach Arbeitsplan Aufstellen von BeurteilungsStofftier, Grillhandschuh, kriterien für den selbst hergeTopflappen stellten Gegenstand
# Koordination mit den Fächern Deutsch und Mathematik Schuldnerberatungsstellen (siehe auch „Wirtschaften im privaten Haushalt“ - LS 8)
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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung Rheinland-Pfalz — Lehrplan Arbeitslehre für die Schule für Lernbehinderte (Dezember 1997)
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