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Akustische Signale
Lernstufe 1
Wahrnehmen und Wiedererkennen verschiedener Klänge und Geräusche mit geschlossenen Augen.
Verändern einer Körperstellung oder einer Bewegung auf ein akustisches Signal, z. B. aus dem Laufen in die Bauchlage, ... in den Schneidersitz, ... in den Sohlenhockstand etc.
Spiele, z. B.: Feuer, Wasser. Der Kessel platzt.
Lernstufe 2
Nachklatschen (Stampfen) von Rhythmen.
Anpassen der Bewegung an vorgegebene Rhythmen; z. B. Hüpfen, Laufen, Klatschen.
Optische Signale
Lernstufe 1
Benennen und Wiedererkennen von Farben, Zeichen und Formen.
Verändern der Körperstellung oder eine Bewegung auf Zeichen.
Unterbrechen und Weiterführen einer Bewegung: rot = stop; grün = weitermachen.
Spiel: Feuer, Wasser.
Lernstufe 2
Beobachten des rollenden (springenden) Balles; des (trudelnden) Reifens und Zurückholen (Hinsetzen, Hinlegen, Aufstehen etc.), wenn sich das Gerät nicht mehr bewegt.
Bewegungen nachahmen: Dem Raumweg eines Partners, einer Gruppe folgen.
Taktile Signale
Lernstufe 1
Berührungsreize unterscheiden und wiedererkennen, auch durch Abtasten mit geschlossenen Augen.
Taktile Reize in Bewegung umsetzen; z. B. Überwinden der Zwischenräume einer Mattenbahn mit geschlossenen Augen (auch im Vierfüßlergang)
Lernstufe 2
Partner mit Seilchen oder Reifen führen.
Fangspiele: z. B. Nachlaufen und Fangen. Der lustige Schlag. Fangen mit Erlösen.
Körperwahrnehmung/Körperschema
Lernstufe 1
Benennen und Kennenlernen der Körperteile in Verbindung mit Handgeräten.
Erarbeitung der Begriffe: oben — unten; (über — unter); vorne — hinten; (vor — hinter; neben — zwischen.
Rechts — links.
Z. B. Schüler berühren mit den Handgeräten die benannten Körperteile (mit Stab das Knie berühren).
Schüler legen die Handgeräte auf die benannten Körperteile (Bohnensäckchen auf die Schulter); Schüler transportieren die Handgeräte mit den genannten Körperteilen (Klötzchen auf Handrücken zu einem Kasten).
Lernstufe 2
Erweitern der Körperschemaübungen durch Betonen der Seitigkeit, z. B. mit der rechten Hand das Bohnensäckchen auf den rechten Fuß legen.
Aufgaben, in denen die rechte und linke Seite berücksichtigt werden.
Durchsteigen (-kriechen) von „Fenstern“ (Lücken), ohne mit dem Rücken anzustoßen, z. B. quergestellte Kastenteile, gehaltene Reifen, gehaltene Gummischnur.
Spannen und Entspannen verschiedener Körperteile in Rückenlage, auch mit geschlossenen Augen, z. B. Steifmachen in Rückenlage und in die Bauchlage rollen; Arm steif halten und fallen lassen
Raumwahrnehmung/Raumorientierung
Lernstufe 1
Aufsuchen eines angegebenen Platzes.
Z. B. Einnehmen eines bestimmten Platzes (im Reifen, vor der Bank, hinter der Linie etc.).
Transportieren von Handgeräten zu bestimmten Stellen (auch holen — verteilen).
Fortbewegen auf verschiedenen Wegen und in verschiedene Richtungen.
Z. B. Laufen auf vorgegebenen Markierungen (Vierfüßlergang, Kriechen, Hüpfen, Gehen), Laufen (s. o.) um Hindernisse.
Laufen (s. o.) zu Zielen (direkt und auf Umwegen, eine Hallenecke, zur Sprossenwand).
Erarbeiten der Begriffe: vorwärts — rückwärts, hin — her, seitwärts, „drunter — drüber“, „rauf — runter“.
Erarbeitung der Raumformen: Kreis, Reihe, Doppelreihe.
Lernstufe 2
Laufen (Hüpfen, Gehen) verschiedener Raumwege.
Erarbeiten der Begriffe: Kurve, geradeaus, Zick-Zack-Linie, Schlangenlinie, offen — geschlossen.
Erarbeiten der Raumformen: Halbkreis, Viereck.
Durcheinandergehen: Laufen — Hüpfen, ohne Mitschüler zu berühren und „Ausfüllen“ des Raumes.
Einnehmen des eigenen oder eines angegebenen Platzes im Wechsel mit Fortbewegungsformen.
Raumorientierung/Reaktion/Anpassung
Lernstufe 3
Zeigen und Nachvollziehen eines Raumweges; auch als Gruppenaufgabe mit wechselndem Anführer.
Herstellen bekannter Raumformen auf Zuruf oder optische Zeichen.
Abschätzen von Entfernungen und Raumlücken.
Spiele; z. B. Verkehrspolizei, Hundehütte.
Lösen von Geschicklichkeitsaufgaben; z. B. Ball auf dem Handrücken (umgedrehte Keule, Tischtennisschläger) transportieren, beide Hände üben.
Ball in Seilschlinge um Hindernisse führen.
Treten auf ein bewegtes Seil, als Spiel „Schlangenkönig“.
Lernstufe 4
Führen von Handgeräten auf angesagten oder markierten Raumwegen; z. B. Rollen von zwei (drei) verschieden großen Bällen um eine Wendemarke.
Führen eines Balles, Tennisring mit einem Stab.
Reifen durch eine Gasse rollen.
Prellen eines Balles im Kreis; vorwärts, rückwärts.
Sprungseilschlagen zu Paaren.
Durchlaufen des Sprungseils in Vierergruppen (2 schlagen — 2 laufen).
Überspringen des pendelnden Seiles in Vierergruppen.
Überspringen des Sprungseils in Vierergruppen.
Seilschlag vorwärts und Übersteiger (Einzelaufgabe).
Seilschlag vorwärts und Überspringer (Einzelaufgabe).
Lernstufe 5
Nachahmen von Bewegungen im Spiegelbild; z. B. Kopfkreisen, Schulter-, Arm-, Fingerbewegungen
Anpassen der Eigenbewegung an die Bewegung eines Handgerätes (Umlaufen, Umhüpfen, Überspringen, Überholen, Begleiten).
Anpassen der Eigenbewegung an die Bewegung eines Partners oder einer Gruppe; z. B. zwei tragen einen Dritten, Gerätebau. Spiele; z. B. zu Paaren einfangen, Glucke und Geier.
Seilschlag vorwärts und rückwärts, auch mit halben Drehungen.
Balancieren von Handgeräten; z. B. Stab, Ball auf Ball; auch in der Fortbewegung.
Geschicklichkeitsaufgaben mit Handgeräten (Ball, Bohnensäckchen) z. B. „Ballproben“.
Ball (Bohnensäckchen) hochwerfen im Sitzen, fangen im Stehen.
Ball hinter dem Rücken hochwerfen und vor dem Körper fangen.
Zwei Bälle gleichzeitig prellen.
Durchlaufen des Sprungseils mit gleichzeitigem Ballprellen.
Im Seilspringen Ball fangen und zurückwerfen.
Lernstufe 6
Steigern und variieren der Geschicklichkeitsaufgaben aus Lernstufe 5; auch durch Einsatz von Staffeln und in einem Geschicklichkeits-Circuit.
Gleichgewicht
Lernstufe 1
Gehen über Markierungen.
Gehen zwischen zwei Markierungen; auch mit Gegenstand (Tennisring, Bohnensäckchen) auf dem Kopf.
Stehen auf einem Bein; abwechselnd rechts und links.
Heranholen von Gegenständen, die sich hinter einer Markierung befinden.
Zügiges Auf- und Absteigen an der Langbank (Breitseite) mit und ohne Handgeräten.
Gehen über eine schräggestellte Langbank (Kasten, Sprossenwand); auch im Vierfüßlergang.
Liegen und Sitzen auf dem Sportkreisel/Medizinball.
Springen mit dem Känguruhball (Hüpfbälle).
Federn auf dem Mini-Trampolin bzw. auf dem Trimmpolin.
Lernstufe 2
Balancieren über eine Linie (Spielfeldmarkierungen); Ausbalancieren im Stand.
Heranholen (Umstoßen, Hinlegen) von Gegenständen, die sich hinter einer kniehoch gehaltenen Gummischnur befinden.
Gehen über eine Langbank und Übersteigen von Hindernissen (gehaltene Gummischnur, Partner).
Gehen über eine flache Wippe.
Rollerfahren.
Lernstufe 3
Stehen im Hochzehenstand (3 Sekunden) und Gehen im Wechsel.
Hochzehenstand 5 bis 8 Sekunden.
Überhüpfen von niedrigen Hindernissen auf einem Bein ohne Fußwechsel.
Balancierungsversuche auf einem Rundbalken (umgekehrte Langbank).
Stehversuche auf dem Sportkreisel.
Stelzenlaufen auf dem Rasen oder Hartplatz.
Lernstufe 4
Stehen im Hochzehenstand auf dem Rundbalken im Haltungsaufbau.
Vorwärts-, Seitwärts- und Rückwärtsgehen auf einem Rundbalken mit und ohne Partnerhilfe.
Schrägaufwärtsbalancieren auf einem Rundbalken; auch mit großen Schritten.
Hinkekampf (Hahnenkampf).
Lernstufe 5
Balancieren vorwärts am Rundbalken in Verbindung mit Geschicklichkeitsaufgaben; z. B. Gegenstand unter dem Balken durchgeben, Übersteigen von Stab, Schnur, Reifen durchsteigen.
Aufspringen aus dem Grätschstand über dem/der Rundbalken/Bank zum Stand auf dem Balken.
Im Balancieren auf dem Sportkreisel das Gerät drehen und vorwärtsbewegen durch Gewichtsverlagerungen.
Lernstufe 6
Stehen im Seitstand, auf dem Balken bei gleichzeitigem Spiel mit dem Ball (z. B. Werfen, Fangen, Prellen).
Balancieren über kniehohen Balken oder Bank vorwärts, rückwärts, seitwärts; auch mit Kniebeugen und Drehungen.
Das gleiche auf hüfthohem Balken.
Geschicklichkeitsübungen auf dem Sportkreisel; z. B. Spielen mit dem Ball, Wechsel von Sitzen und Stehen, Drehungen.
Ausdauer
Lernstufe 1
Laufen (Traben) und Gehen im Wechsel (Intervalltraining).
Viereckläufe Dreieckläufe
Laufspiele: z. B. Haltet den Korb voll! Wer fürchtet sich vorm Schwaren Mann? Alle Arten von Zeckspielen. Jägerball. Tag und Nacht. Haltet die Seiten frei! Kettenfangen. Urbär, raus! Bäumchen, Bäumchen, wechsel dich!
Lernstufe 2
Dauerläufe bis zu 3 Minuten, auch als Gelände-, Hügel- und Waldläufe durchzuführen.
Laufspiele (s. Ausdauer Lernstufe 1) über 6–10 Minuten.
Lernstufe 3
Dauerläufe bis zu 4 Minuten.
Laufspiele über 6–10 Minuten.
Lernstufe 4
Dauerläufe bis zu 6 Minuten.
Umkehrstaffel über 40–50 m Gesamtstrecke.
Anhängestaffel über 20 m.
Lernstufe 5
Dauerläufe über 1 000 m — 1 500 m.
Dauerschwimmen über 5–10 Minuten.
Staffeln und Nummernwettkämpfe in mehrmaligen Wiederholungen über 15 Minuten.
(Radfahren, Rodeln, Skilaufen, Skilanglauf, Eislaufen.)
Lernstufe 6
Dauerläufe (auch als Fahrtspiel, Schnitzeljagd).
Dauerschwimmen (s. o.).
Staffeln über 60–75 m.
Radfahren, Rodeln, Skilaufen, Skilanglauf, Eislaufen.
Circuitprogramme.
Arm und Rumpfkraft
Beugen; Strecken; Spreizen der Finger.
Drehen und Kreisen der Hände im Handgelenk.
Armkreisen vorwärts und rückwärts am Ort.
Kriechen vorwärts und rückwärts mit wechselnden Richtungen und um Hindernisse (z. B. „Slalomkriechen“ um Medizinbälle und um Leitersprossen).
Kriechen, Übersteigen, Überklettern; auch als Partneraufgabe.
Gehen im Vierfüßlergang in unterschiedlichem Tempo.
Abwärtsziehen in Bauchlage an schräggestellter Langbank.
Vorwärtsziehen in Bauchlage über die Langbank.
Hängen und Schwingen im Streck- und Beugehang am Reck oder Barren.
Hangeln seitwärts im Hockhangstand am Reck.
Lösen der Hände und Wiederfassen der Reckstange im Hockhangstand.
Sitzkarussell und Bauchkarussell; auch im Wechsel.
Beugen und Aufrichten im Schneidersitz.
Fuß- und Beinkraft
Lernstufe 1
Fußwippen (Federn) am Ort.
Greifen mit den Zehen; z. B. Seilchen, Bohnensäckchen.
Fußkreisen im Strecksitz.
Fersensitz.
Fersensitz und Aufrichten in den Kniestand.
Sohlenhockstand mit und ohne Hilfe.
Niedersprünge von Kastendeckel und Bank.
Überspringen am Boden liegender Hindernisse aus dem Laufen.
Schlußsprünge am Ort und in der Fortbewegung.
Hocksprung über eine Schnur.
Anlauf und Sprung als Bewegungsverbindung, z. B. aus dem Lauf über Markierungen und Gräben springen.
Lernstufe 2
Federn am Ort; auch mit Drehungen.
Fersensitz und Sohlenhockstand im Wechsel.
Fußkreisen (einwärts und auswärts), -beugen und -strecken, wechselweise im Strecksitz.
Niedersprünge von Bank und kleinem Kasten.
Gehen in der Hocke.
Strecksprung aus der Hockstellung.
Schlußsprünge in Weite und Höhe. Weite: z. B. über den „Mattengraben“; Höhe: z. B. auf den Kastendeckel.
„Gummi-Twist“
Lernstufe 3
Hoch- und Tieffedern, aus dem Wippen beginnen. Zehengang im Wechsel mit Sohlengang. Schlußsprünge in Weite und Höhe. Schlußsprünge vorwärts in der Hockstellung.
Schlußsprünge auf den kleinen Kasten.
Lernstufe 4
Hochzehenstand im Wechsel mit Senken der Fersen auf dem Rundbalken mit und ohne Hilfe.
Schlußsprünge vorwärts, rückwärts, seitwärts in schneller Folge.
Auch aus der Hockstellung.
„Gummi-Twist“.
Lernstufe 5
Vorwärtsheben mit Ausfallschritten und Nachfedern.
Doppelfedern im Stehen und in der Hocke im Wechsel.
Sprünge auf einem Bein am Ort, in der Drehung und Vorwärtsbewegung.
Lernstufe 6
Sprunglauf.
Senken in der Kniebeuge; langsam und zügig und wieder aufrichten.
Schlußsprünge im Seilchen mit und ohne Zwischenfederung.
Wechselsprünge in Hockstellung (Kosakentanz).
Arm- und Rumpfkraft
Lernstufe 2
Armkreisen vorwärts und rückwärts am Ort und in der Fortbewegung.
Winkelliegestütze mit Vor- und Rücklaufen der Füße zu den Händen.
Balltreiben mit dem Kopf im Kriechen.
Hangeln am Reck oder Rundbalken mit Händen und Füßen vorwärts und rückwärts.
Ziehen zu Paaren über eine Linie.
Wälzrolle.
Im Hockschwebesitz unter den Beinen in die Hände klatschen oder Durchgeben eines Handgerätes.
Radfahren mit Hockschwebesitz; senken in die Rückenlage und aufrichten zum Sitz.
Aufrichten des Oberkörpers aus der Bauchlage; auch mit Hilfe der Sprossenwand.
Klettern und Überklettern.
Schaukeln an Tauen oder Ringen im Streck- und Beugehang.
Lernstufe 3
Klettern am Tau und an Gerätekombinationen.
Ziehen in Bauch- und Rückenlage über die Langbank.
Auch schräg aufwärts.
Schaukeln an Tauen und Ringen; auch mit Drehungen.
Hasensprung am Boden.
Vor- und Rückwärtsstützeln aus dem Hockstütz. Füße auf der Bank oder dem Kastendeckel, Hände am Boden.
Rückenschaukel mit Umfassen der Unterschenkel.
Auch mit Richtungsänderung.
Lernstufe 4
Tauziehen.
Auf- und Umwenden beim Auf- und Abwärtsklettern an der Gitterleiter oder Gerätekombination.
Stützsprünge gehockt am Rundbalken oder an schräg gestellter Langbank mit Zwischenfedern.
Nackenbrücke.
Hangeln und Sprunghangeln seitwärts im Hockhangstand am Stufenbarren oder Reck/Kasten.
Heben und Senken der Beine im Strecksitz; Handgeräte einbeziehen; z. B. Ball, Bohnensäckchen.
Schwunghaftes Beinheben über einen Medizinball aus dem Strecksitz nach rechts und links.
Lernstufe 5
Arm- und Rumpfschwünge auch mit dem Schleuderball.
Medizinballwürfe gegen die Wand und zum Partner a) über Kopf, b) aus dem Rumpf vorbeugen.
Zielwürfe gegen die Wand und über eine Schnur.
Schlagwürfe mit Tennis- oder Moosball aus dem Stand auf den Boden; auch in Markierungen; z. B. Reifen.
Schlagwürfe in die Weite. Wurf- und Treffspiele mit dem Schlagball oder Moosball.
Zieh- und Schiebekämpfe; Ringkämpfe.
Liegestütz im Wechsel mit Hockstand.
Liegestütz mit Armbeugen.
Stützsprünge gehockt, gewinkelt am überhüfthohen Kasten (oder an der Reckstange) mit und ohne Zwischenfedern.
Hangeln im Streckhang am Reck und Stufenbarren.
Hängen an der Sprossenwand (Gitterleiter) rücklings und Anheben der gehockten Beine, bis die Füße die Sprosse oder die Wand über dem Kopf erreichen.
Beinkreisen mit dem Partner aus dem Strecksitz mit geschlossenen Beinen und Aufstützen der Hände; auch ohne Aufstützen.
Lernstufe 6
Arm- und Schulterkreisen im Wechsel im Stand und in der Fortbewegung.
Arm- und Rumpfschwünge in der Fortbewegung.
Medizinballstoßen aus dem Stand; aus Sitz- und Bauchlage gegen die Wand und zum Partner a) beidarmig, b) einarmig.
Liegestütz mit Lösen der Hände zum Handklatsch am hüfthohen Kasten, an der Langbank, am Boden.
Winkelliegestütz im Wechsel mit Brücke.
Hockhandstand im Wechsel mit Strecksprung.
Hangkehre am Reck.
Becken kippen und aufrichten im Knieliegestütz.
„Katzenbuckel“, Wellenbewegung der Wirbelsäule im Knieliegestütz.
Federn in der Rutschhalte.
Aus der Rutschhalte weiterrutschen und schlängeln.
Hockschwebesitz und Schwebesitz im Wechsel.
Beinkreisen aus der Kipplage mit Seithalte der Arme in die Rückenlage und wieder zurück in die Kipplage.
Mannschafts- und Ballspiele
Lernstufe 3
Werfen, Fangen, Prellen mit dem Wasserball; auch als Partneraufgabe.
Durch Hochschlagen Luftballon lange in der Luft halten.
Zielwerfen mit Bohnensäckchen. Werfen und Fangen mit verschiedenen Bällen.
Zielrollen mit verschieden großen Bällen: z. B. auf Plastikkeulen durch Tore, mit dem Fuß.
Zielschießen auch mit Torwächter. Kleine Spiele mit dem Ball: Haltet den Korb voll. Haltet die Seiten frei. Ball über die Schnur. Wanderball, Königinnenball.
Lernstufe 4
Werfen, Fangen, Prellen mit dem Gymnastikball; auch als Partneraufgabe am Ort und in der Fortbewegung.
Dribbeln eines Gymnastikballes mit dem Fuß auch um Hindernisse.
Geschicklichkeitsproben mit Wasserball; z. B. Köpfen, Hochpritschen.
Zielwürfe in umgedrehten Kasten, Korb, Tor.
Zielschießen mit Torwart.
Spiele: z. B. Burgball, Treibball, Völkerball, Treffball, Jägerball, Ballstaffeln mit Dribbeln.
Lernstufe 5
Werfen, Fangen, Prellen, Zufassen eines Balles im Zuspiel mit dem Partner (auch Dreier- und Vierergruppe), in der Vorwärtsbewegung.
Basketballdribbeln im Stand und in der Vorwärtsbewegung, rechts und links.
Basketballdribbeln als Dribbelkampf 1 : 1.
Zielwürfe mit Gymnastik- und Minibasketball in Korb oder Markierung.
Volleyballpritschen mit Wasserbällen, Schaumstoffbällen; auch über eine Schnur oder ein Netz mit dem Partner.
Fußballdribbeln und -stoppen.
Dribbeln, Innenseitenstoß. Dribbeln, Passen (aus dem Stand, aus der Bewegung) Slalomdribbeln.
Zielschießen über eine Schnur, durch Reifen, auf Wandmarkierungen und Tore; auch als Spiele 1 : 1.
Zielschießen mit An- und Mitnehmen des Balles in Mannschaften 3 : 1.
Spiele: z. B. Staffeln mit den verschiedenen Fertigkeiten; Spiele 1 : 1; Tigerball, Jägerball, Ball über die Schnur, Brennball, Korbball, Sitzfußball, Sitzbasketball.
Lernstufe 6
Korb- und Torwürfe aus dem Lauf; Einhandwürfe, Schlagwürfe; auch als Zuspiel mit dem Partner.
Volleyballpritschen, Volleyballaufschlag; auch im Zuspiel mit Partner.
Volleyballpritschen mit Mini-Volleybällen gegen die Wand; auch im Zuspiel mit dem Partner über eine Schnur oder ein Netz.
Spiel 3 : 3
Fußballdribbeln und -stoppen; auch als Zuspiel mit dem Partner.
Zielschießen auf ein Tor; auch in die rechte und linke Ecke.
Spiele: z. B. Fünfer- und Zehnerfang, Parteiballspiele (z. B. Grenzball); Prellball; Ball über die Schnur. Mini-Sportspiele.
Mannschafts- und Ballspiele · Taktische Elemente
Spielentsprechendes individuelles und mannschaftsgerechtes Angriffs- und Abwehrverhalten, 1. Spielsystem sollte beherrscht werden.
Mannschafts- und Ballspiele · Basketball
Passen und Fangen (beidhändiger Druckpaß) im Stand und in der Fortbewegung; Dribbeln rechts und links in der Fortbewegung; Korbwurf aus dem Stand und in der Bewegung.
Sternschritt, Zweierkontaktrhythmus; Mini-Basketball.
Mannschafts- und Ballspiele · Fußball
Ball am Fuß führen; (Dribbeln, Slalom);
Ball unter Kontrolle bringen (Ballannahme);
Zupassen in der Fortbewegung;
Torschießen;
Abwehren des Balles vor dem Tor;
Kopfballspiel;
Einwurf;
Mini-Fußball;
Fußball.
Mannschafts- und Ballspiele · Handball
Dribbeln rechts und links in der Fortbewegung;
Schlagwurf;
Sprungwurf (Grobform);
Fallwurf (Grobform);
Abwehren des Balles vor dem Tor;
Mini-Handball;
Handball.
Mannschafts- und Ballspiele · Volleyball
Oberes Zuspiel aus dem Stand (Pritschen vor- und rückwärts);
Richtungspritschen;
Unteres Zuspiel (Baggern beidarmig);
Aufgaben von unten;
Aufgaben von oben;
Annahme der Aufgabe (Bagger);
Anlaufrhythmus zum Schmettern;
Schmettern;
Blocken (Einer- und Zweierblock);
Mini-Volleyball;
Volleyball.
Badminton
Lernstufe 3
Staffelspiele: Ball auf den Schläger legen, um eine Wendemarke laufen. Den Schläger mit dem Ball dem Nächsten übergeben.
Unterhandschläge: Den Ball in Richtung Decke schlagen (Vorhand).
Lernstufe 4
Staffelspiele: Wie in Spiel 3, aber: jeder hat einen eigenen Schläger, Ballübergabe.
Unterhandschläge Vorhand Richtung Decke: Partnerweise, abwechselndes Schlagen.
Partnerübung: Ball zuwerfen, zurückspielen mit dem Schläger. Nur Unterhandschläge.
Lernstufe 5
Unterhand-Rückhand Richtung Decke als Einzel-, Partner- und Gruppenübung.
Spiel übers Netz: Unterhandschläge Vorhand und Rückhand.
Aufschlag üben.
Lernstufe 6
Staffelspiel: Ball Unterhand-Vorhand schlagend transportieren.
Ball nur mit Schläger aufheben.
Ballaufheben vom Boden mit Schläger.
Spiel übers Netz: Unterhand, Vor- und Rückhand mit Positionswechsel.
Überkopf-Vorhand-Schläge gegen einen hochgehängten Gegenstand.
Spiel übers Netz: Überkopf-Vorhand.
Hoher Aufschlag.
Zielübungen.
Mini-Badminton.
Badminton · Taktische Elemente
Spezifisches spieltaktisches Verhalten.
Angriffs- und Verteidigungsspiel.
Badminton · Technische Elemente
Grundschlagarten;
Aufschlagarten;
Laufarbeit auf dem Feld;
Schlagkombination zwischen den Grundschlagarten;
Einzel-Spiel, Doppel-Spiel;
Mini-Badminton,
Tischtennis · Spielvoraussetzungen
Schlägerhaltung (Shakehand).
Vorhand — Rückhand (VH — RH).
Grundstellung (zu beachten bei Beginn der Erlernung der Techniken der einzelnen Schlagarten).
Notwendige Fachausdrücke anwenden.
Tischtennis
Lernstufe 3
TT-Ball auf den Boden aufspringen lassen, mit der Hand auffangen, auf dem Schläger balancieren, um ein Ziel laufen.
Lernstufe 4
TT-Ball auf den Schläger springen lassen.
Vorhand (VH), Rückhand (RH) und im Wechsel üben.
TT-Ball an die Wand schlagen, auf den Boden springen lassen, wieder zur Wand spielen, dasselbe abwechselnd mit dem Partner üben.
TT-Ball auf den Boden springen lassen, hoch schlagen, springen lassen, schlagen und dabei bewegen, gehen, laufen.
TT-Ball auf den Boden mit Schläger prellen.
Lernstufe 5
Spiel über die Schnur (ca. 1 m hoch) auf den Boden, unter der Schnur durchlaufen und wieder zurückspielen.
Spiel über die Schnur (ca. 1 m hoch, Spielfeld 3 x 3 m) auf den Boden aufkommen lassen, Partner spielt über die Schnur zurück.
(Spiel zu zweit-Einzel),
(Spiel zu viert-Doppel).
Spielfeld in Zonen einteilen,
Zielübungen auf markierte Stellen im Spielfeld, über die Schnur spielen.
Lernstufe 6
Übungen am Tisch.
Ball auf den Boden springen lassen und über das Netz auf die andere Tischseite spülen, Partner fängt auf.
Wechsel VH-RH, Partner fängt auf, Partner spielt zurück.
Ball auf den Tisch ins Spiel bringen.
Ball senkrecht auf den Tisch fallen lassen, über das Netz auf die andere Tischseite schlagen.
Übungsmöglichkeiten wie vorher.
Tischtennis · Staffelspiele
Lernstufe 3
Ball auf den Schläger legen, um eine Wendemarke laufen, dem Partner übergeben.
Lernstufe 4
TT-Ball auf den Boden schlagen (prellen) und um ein Ziel treiben.
Tischtennis · Taktische Elemente
Spezifisches spieltaktisches Verhalten.
Angriffs- und Verteidigungsspiel.
Tischtennis · Technische Elemente
Erlernung der Technik verschiedener Schlagarten, z. B. Schiebeball,
Konterball (Vorhand-Rückhand),
Aufschläge,
Schmetterball,
Schnittball
(ebenso sollten beim Abwehrspieler Blockbälle und Schmetterbälle geübt werden),
Aufschläge.
Allgemeine Lernziele/Lerninhalte
Lernstufe 3
Rolle vw aus der Bauchlage von der schiefen Ebene, z. B. am Ende einer Rutschbahn (G).
Rolle vw aus dem Fersensitz von der Langbank und vom Kastendeckel (G).
Zappelhandstand aus dem Stütz, aus Schritt- und Schlußstellung.
Nackenbrücke; aus der Nackenbrücke drehen in die Seitlage gekauert (Nackenbrücke und Seitlage im Wechsel).
Niedersprünge vom knie- und hüfthohen Kasten mit Landung in Hoch- und Tieffederungen.
Sprünge aus dem Lauf und ein- und beidbeinigem Absprung in Höhe und Weite; z. B. über den „Graben“ vom Kastendeckel.
Stützsprünge; z. B. über Markierungen am Boden; eine Schnur; Kasten; Langbank.
Aufhocken auf hüfthohen Kasten hinter den Händen aus schrägem Anlauf.
Verbindungen von Auf-, Ab-, Überspringen und Stützsprüngen z. B. an einer Hindernis(Geräte)bahn.
Hangstandlaufen vw am Reck in den flüchtigen Schwebehang.
Felgabzug;
Überdrehen vw gehockt. aus dem Stand in den Stand am Reck/Tauen/Barren.
Schwingen am Reck oder Stufenbarren im Streck- und Beugehang.
Knieliegehang — Kniehangschwingen am Reck.
Schaukeln vw und rw an den Tauen; auch aus dem Stand vom Kastendeckel und der Bank.
Lernstufe 4
Rolle vw a) aus dem Hockstand; b) aus der Tieffederung; c) aus dem Angehen — Tieffederung — Rolle vw.
Rolle vw aus dem Stand (Ju).
Abwärtssenken zur Rolle vw aus dem Hockstütz von der Sprossenwand (Einhängen des Fußristes) oder Wand (Füße gegen die Wand stemmen).
Rolle rw aus der Rückenlage vom schräg gestellten Kastendeckel (G/P): a) anfangs mit gestreckten Beinen; b) mit gehockten Beinen.
Schulterrolle rw aus dem Strecksitz.
Schulterrolle vw aus dem Kniestand.
Wandhandstand (G).
Rolle rw aus dem Strecksitz in die Kipplage; Heben in die Kerze; Senken in die Kipplage und wieder zurückrollen in den Strecksitz.
Rolle vw in die Kipplage
Niedersprünge aus dem Stand vom 3-teiligen Kasten gehockt und gestreckt. Auch mit halber Drehung.
Sprünge vom Minitrampolin gestreckt und gehockt (aus dem Angehen über die Bank mit einbeinigem Absprung in den Schlußsprung ins Minitrampolin).
Fechterkehre am Rundbalken schräg und waagrecht.
Stützsprünge über kniehohes Sprungseil in Dreier- und Vierergruppe.
Hockwende über hüfthohen Kasten aus schrägem Anlauf. Absprung von der Matte.
Hockwende rechts; Bogenlauf um den Kasten; Hockwende links.
Felgaufschwung (G/P) am Reck und Stufenbarren.
Knieliegehangschwingen; zurück in den Stand und Zwischenfedern am Boden.
Sprung in den Hockhandstand; Schwingen mit Abstemmen.
Kniehangschwingen am Stufenbarren und Kniehangabschwung am Reck/Stufenbarren.
Stützschwingen vw und rw am Barrenende mit Niedersprüngen auf den Boden im Wechsel (Ju).
Vorschwingen am Stützbarren/aus dem Stand, Kehre rechts und links (Ju).
Lernstufe 5
Rolle vw aus und in Verbindung mit Sprüngen.
Rolle vorwärts auf den hüfthohen Kasten in den Sitz.
Rolle vw aus dem Stand.
Handstandabrollen (G/P) Stützsprung in die Bauchlage auf den Kasten, Aufsetzen der Hände auf die Matte, Heben der Beine in den Handstand, abrollen).
Rolle rw aus der Rückenlage auf dem hüfthohen Kasten (G/P).
Rolle rw am Boden aus dem Strecksitz in den Grätschsitz (Ju).
Aufschwingen in den Handstand in Dreiergruppe (P).
Nackenüberschlag mit hüfthohem Kasten längs (G/P).
Rad über die Gummischnur (G).
Radwende über die Gummischnur (G).
Aufschwingen in den Handstand und Überschlagen in die Rückenlage auf die Weichbodenmatte (P).
Sprünge vom Minitrampolin (G), Strecksprung gegrätscht, Sprung mit halber Drehung.
Fechterkehre über den Kasten (P).
Fechterhockwende auf und über den 3- oder 4-teiligen Kasten (P).
Hocke am Kasten seit (P).
Grätsche am Bock (P).
Schaukeln vw und rw an den Ringen im Streck- und Beugehang.
Stützhang gehockt, gebeugt, gestreckt an stillhängenden Ringen.
Sitzumschwung rw am Reck und Stufenbarren aus dem Sitz in den Sitz (P).
Hockhangstand am Stufenbarren und Aufstemmen in den Stütz.
Felgaufschwung aus dem Abfedern am Stufenbarren (Mä).
Felgeaufschwung am Schulterhohen Reck (Ju).
Unterschwung aus der Schrittstellung am Reck über die Gummischnur (G).
Schwingen am Stützbarren, Kehre und Wende mit Drehungen (Ju).
Lernstufe 6
Rolle vw aus dem Anlauf über markierte Linie oder Mattengraben.
Rolle vw und rw aus dem Stand (Ju).
Rolle rw durch den Handstand aus der Kipplage auf dem kniehohen Kasten (P) (Ju).
Handstandsüberschlag vom kniehohen Kasten längs (G/P).
Sprünge vom Minitrampolin, Grätschwinkelsprung, Sprung mit halber Drehung.
Fechterkehre über das Pferd (P).
Fechterkehre auf und über das Pferd (P).
Fechterwende über Kasten oder Pferd (P).
Grätsche am Kasten seit (P).
Hockwende rechts oder links aus dem Stand vom unteren Holm als Abgang vom Stufenbarren.
Schaukeln an den Ringen im Streckhang mit halber Drehung am Ende des Vor- und Rückschaukelns.
Schaukeln an den Ringen im Sturzhang gehockt und gebeugt; auch mit Schwungverstärkung.
Mühlumschwung am Reck und Stufenbarren.
Hockwende aus dem Außenquersitz mit Übergreifen zum Stufenbarren (P) (Ju).
Fechterhockwende aus dem Außenquersitz am Stützbarren (Ju).
Fertigkeiten 1. Bodenturnen z. B.
Rolle vw, Flugrolle, Rolle rw, Handstand, Handstand abrollen.
Verbindliche Elemente
Wälzrolle, Schulterrolle vw und rw. Fersensitz-Kniewaage.
Laufen, Hüpfen vw, rw, sw, Federn, Drehungen.
Aufwinden — Umwinden, Aufstemmen — Felgabzug — Überspreizen aus dem Stütz, auch mit Drehung; Durchhocken aus dem Stütz in den Sitz. Hangkehre mit halber Drehung im Streckhang.
Fertigkeiten
Rad, Radwende.
Pferdchensprung, auch mit Drehung, Schersprung, auch mit Drehung.
Laufsprung, Quergrätschsprung mit ½ und 1/1 Drehung.
Felgaufschwung, Felgaufschwung aus dem Abfedern, Sitzumschwung, Mühlumschwung, Hockwende, Unterschwung.
3. Gerätekombination
An Gerätekombinationen oder -bahnen Aufgaben des Springens, Stützens und Schwingens.
Lauf
Lernstufe 3
Läufe zu einem bestimmten Ziel in Gruppen (H).
Wettläufe zu einem 20–30 m entfernten Ziel.
Laufspiele, die Geschicklichkeit, Ausdauer und Reaktionsvermögen fördern.
Laufgewandtheit; z. B. durch Slalomlaufen und Fangspiele (H).
Lernstufe 4
Wettkämpfe zu einem Ziel (30–40 m).
Laufen um Wendemarken in der Gruppe (H).
Laufen mit Tempowechsel (Autospiel) (H).
Laufen mit Richtungsveränderungen (H).
Verbesserung der Laufhaltung.
Starten aus der Schrittstellung, Hocke, Bauchlage, Rückenlage, Kniestand; auch mit Überholen des Partners.
Lernstufe 5
Wettkämpfe zu einem Ziel (40–50 m).
Laufen in Körpervorlage durch das „Pferdchenspiel“ (H).
Fallstart-/und Antrittsübungen mit anschließendem Sprint (10–15 m) (H).
Traben in Riegen; auf ein Signal startet der letzte Schüler an die Spitze (H).
Steigerungsläufe
Wettkampfmäßiges Laufen in Bahnen bis 50 m Entfernung.
Laufspiele; z. B. Umkehr- und Pendelstaffeln.
Lernstufe 6
Laufspiele, die Geschicklichkeit, Ausdauer und Reaktionsvermögen fördern.
Wettläufe (60–75 m).
Starten auf Zeichen aus dem Hüpfen am Ort.
Kauer- und Tiefstart mit Kennenlernen des Startkommandos.
Antrittsübungen; z. B. Durchlaufen des Sprungseils mit unterschiedlichen Ablaufmarken.
Staffelübergabe in Zweierläufen.
Wendestaffel mit Staffelübergabe.
Laufen über Hindernisse.
Überlaufen von Kinderhürden.
Lernstufen 7–9
Laufübungen, die der Steigerung an Schnelligkeit und Ausdauer dienen.
Sprint.
Tiefstart (mittlere Fußstellung) mit anschließendem kurzen Sprint (etwa 15 bis 25 m).
Sprinten aus dem Tiefstart.
Verbessern der Grundschnelligkeit (Ju), z. B. durch Sprints über 30 m (bis zu 3 Wiederholungen).
Staffelläufe: Pendelstaffel, Umkehrstaffel, Hindernisstaffel, Rundstaffel.
Verbessern der Wechseltechnik. Einführung des fliegenden Wechsels. Wechseln im Wechselraum.
Dauerläufe: Runden- oder Geländeläufe von 5 bis 8 Minuten (mit und ohne Gehpausen).
Langlauf über 10 Minuten und länger.
Mittelstreckenläufe: 600 m, 800 m, 1000 m (Ju).
Laufen über Hindernisse.
Überlaufen von Hürden im Wettkampfrhythmus.
Sprung
Lernstufe 3
Springen über kleine Hindernisse.
Anwendung wechselnder Sprungarten, Steigerung nach Weite und Höhe.
Lernstufe 4
Schlußweitsprünge; auch in Zonen (H). Schrittsprünge von Matte zu Matte (H).
Weitsprünge aus dem Anlauf in die Sprunggrube; auch in Tiefsprunggrube oder von erhöhter Absprungfläche.
Pferdchensprünge über eine Schnur (H).
Hochspringen und einen Gegenstand mit der Hand berühren, auch mit Anlauf (H).
Hocksprünge über Schnur aus geradem und schrägem Anlauf.
Rhythmische Sprungreihen zur Schulung bestimmter Anlauf- und Sprungrhythmen.
Lernstufe 5
Hopserlauf, auf kräftigen Abdruck des Sprungbeines achten.
Laufsprünge (Schrittsprünge), auch rhythmisiert (ta — tapp).
Weitspringen aus dem Anlauf mit Betonen des Absprungs durch Geländehilfen; z. B. Federsprungbrett in Verbindung mit kleinem Kasten.
Rollsprung oder Wälzer (Straddle) in der Grobform.
Lernstufe 6
Weitsprung aus dem Anlauf.
Schulung des gezielten Absprungs, einer günstigen Flugbahn und einer guten Landung.
Flob in der Grobform.
Rollsprung/Wälzer: Verfeinerung der Technik.
Lernstufen 7–9
Übungen zur Verbesserung der Sprungkraft und der Gewandtheit unter Anwendung wechselnder Sprungarten; z. B. Sprungläufe, Hopserlauf, Schlußsprünge, Steigesprünge.
Weitsprung aus der Absprungzone.
Weitsprung vom Balken und Ausdifferenzierung des Anlaufs.
Verbesserung des Absprungs: Wahl des Sprungbeins, Hochreißen des Schwungbeins und der Arme.
Verbesserung des Fluges.
Wurf
Lernstufe 3
Wurfübungen aus Lernstufe 4 und 5 (Kraft und Beweglichkeit) werden fortgesetzt.
Wurfschulung mit dem Schlagball (80 g) unter Berücksichtigung der Wurftechnik.
Werfen aus dem Stand.
Lernstufe 4
Schlagballwurf aus der Schrittstellung.
Schlagballwurf aus dem Gehen.
Wurf- und Treffspiele mit Schlagballwurf (H).
Wurf und Stoß
Lernstufe 5
Schlagballwurf aus dem Gehen.
Schlagballwurf aus dem Anlauf.
Schleuderballwurf mit kurzer Schlaufe aus dem Seitpendeln in Schrittstellung.
Medizinballstoßen aus der Schrittstellung über eine Schnur.
Lernstufe 6
Schlagballwurf aus dem Anlauf unter wettkampfmäßigen Bedingungen.
Wurfspiele zur Vergrößerung der Wurfweite.
Werfen mit dem Nockenball.
Schleuderballwurf mit langer Schlaufe aus dem Seitpendeln in Schrittstellung.
Medizinballstoßen aus dem Angehen.
Kugelstoßen aus der Schrittstellung über eine Schnur.
Lernstufen 7–9
Gezielte Wurfschulung mit dem Schlagball, auch mit 200 g Ball (Ju).
Handballweitwurf aus dem Stand, Gehen und Laufen mit und ohne Abwurflinie.
Verfeinerung der Schlagwurftechnik mit Hilfe des Nockenballs.
Schleuderballwurf als Drehwurf.
Stoßübungen mit dem Medizinball und der Kugel zur allgemeinen Kraftentwicklung.
Kugelstoß aus der Seitschrittstellung.
Kugelstoß aus dem Seitwärtshüpfen.
Kugelstoß mit Angleiten.
Hochsprung:
Anlaufschulung durch gezielte rhythmische Sprungreihen.
Verfeinerung der Techniken von Wälzer und Flop.
Anlauf aus dem Fünferrhythmus.
Wassergewöhnung
Duschen warm und kalt, dabei auch Augen Öffnen.
Gehen und Springen im knie- und hüfthohen Wasser.
Spielen mit Schwimmkörpern.
Gegenstände durch das Wasser treiben.
Auf dem Wasser pusten.
„Blubbern“.
Gesicht und Kopf ins Wasser legen, dabei auch die Augen öffnen.
Herausholen verschiedener Geräte.
Laufen im hüft- bzw. brusthohen Wasser mit Armunterstützung.
Entlanghangeln am Beckenrand.
Untertauchen des gesamten Körpers.
Gehen im Vierfüßlergang.
Vorwärts- und rückwärtsstützeln.
Fangspiele: z. B. Wer fürchtet sich vorm Wassermann? Katz und Maus.
Tauchen/Atmen
Einfaches Untertauchen. Tauchen unter der Gleitstange, dem Reifen, der Sprosse. Gegenstande unter Wasser bestimmen (Augen offen). Handstand versuchen.
Tunneltauchen durch die gegrätschten Beine des Partners oder durch vertikal gehaltene Reifen.
Slalomtauchen.
Streckentauchen nach Abdruck von der Wand.
Wechseltauchen („Pumpe“) mit Ausatmen unter Wasser (Partnerübung).
Atemübungen (s. o.) im Stand und während des Gehens.
Auftrieb
Liegestütz auf Stufen oder Boden in Brust- oder Rückenlage.
Karussell.
Hockschwebe (Qualle) und Streckschwebe.
Treiben im Strudel.
Gleiten
Horizontale Lage einnehmen, dabei den Körper ausbalancieren (Streckschwebe), Arme in Hochhalte, sie schließen den Kopf ein, die Zeigefinger beider Hände berühren sich. Die Beine sind geschlossen.
In die Streckschwebe fallen aus dem Grätschstand.
Abstoß von der Beckenwand zu einer Haltevorrichtung.
Gleiten nach Abdruck von der Wand oder von einer Stufe in Brustlage.
Gleiten in Rückenlage nach Abdruck von Beckenwand.
Gleiten in Brustlage mit Halt an einer Stange.
Gleitabstoß von der Beckenwand in Brust- und Rückenlage (Hechtschießen).
Fortbewegen
Beim Gleiten nach Abdruck von der Beckenwand: Strampeln mit den Beinen (in Brust- und Rückenlage).
Beim Gleiten nach Abdruck von der Wand drücken die Hände das Wasser kräftig nach hinten.
Koordination: Abstoß von der Wand — Einsetzen der Beinbewegung — Einsetzen der Armbewegung (ohne Atmung: Kopf im Wasser).
Koordination der Bewegung mit Ausatmen ins Wasser.
Sprinten
Aus dem Sitz vom Beckenrand fußwärts ins Wasser gleiten. Fußsprung von der Treppe, vom Beckenrand oder Ponton in flaches Wasser mit und ohne Partnerhilfe.
Springen in Paaren, einzeln, in Gruppen.
Geschicklichkeitsaufgaben beim Springen: Hocken, Grätschen, Drehen, Handklatsch.
Allgemeine Lernziele/Lerninhalte
Lernstufe 3
Kraulschwimmen: in Verbindung mit Rückenkraul möglich.
Auf- und Abschlagen mit gestreckten Füßen aus dem Sitz auf dem Beckenrand.
Abstoß vom Beckenrand in Brustlage mit Wechselschlagen der Beine.
Gehen und Laufen durchs Wasser, wobei die Arme wechselseitig durchs Wasser von vorne nach hinten ziehen.
Vorwärtsstützeln im kniehohen Wasser.
Mit Kraularmzug in Brustlage auf Beckenrand zuschwimmen.
Abstoß von Wand mit Kraulgesamtbewegung ohne Atmung.
Mit vorgebeugtem Oberkörper durchs Wasser gehen und darin ausatmen.
Kraulschwimmen mit Atmung nach Abstoß vom Rand
Rollen um Längs- bzw. Querachse vorwärts und rückwärts bzw. rechts und links herum.
Schwimmprüfung „Seepferdchen“.
Lernstufe 5
Übergang ins tiefe Becken.
Kennenlernen der notwendigen Sicherheitsbestimmungen und Baderegeln.
Festigen der Techniken des Brust- und Kraulschwimmens einschließlich der Atmung.
Rückenkraulschwimmen in Anlehnung an das Kraulschwimmen.
Erweiterung der Gewandtheitsaufgaben.
Dauerschwimmen in der bevorzugten Schwimmart.
Deutsches Jugendschwimmabzeichen Bronze.
Lagenschwimmen mit kurzen Bahnen.
Transportschwimmen.
Tauchversuche in Tiefe und Weite.
Lernstufe 6
Festigen und Verfeinerung der Techniken: Brust-, Kraul-, Rückenkraulschwimmen.
Delphinschwimmen.
Dauerschwimmen.
Deutsches Jugendschwimmabzeichen Silber.
Lagenschwimmen.
Zeitschwimmen über 25 m und 50 m.
Tief- und Streckentauchen.
Lernstufen 7–9
Kennenlernen von Trainingsformen in Verbindung mit Dauer- und Schnellschwimmen.
Verfeinerung der Start- und Wendetechniken.
Lagestaffeln.
Delphinschwimmen.
Brustschwimmen
Im Sitz auf dem Beckenrand kreisen Füße und Unterschenkel gegeneinander nach hinten und treffen sich vorn.
Dieselbe Beinbewegung im Liegestütz im Wasser.
(Schwung-)grätschen in Brustlage.
Ziehen beider Arme von vorne nach seitlich unten mit nach hinten außen gerichteten Handflächen, anwinkeln und zusammenführen vor der Brust und nach vorne strecken.
Aus dem Gleiten ein Armzug, anschließend zwei Beinbewegungen.
Aus dem Gleiten Gesamtbewegung ohne Atmung.
Vorbeugen mit ausgebreiteten Armen im Sitz und unter Wasser ausatmen; knapp über dem Wasser wieder einatmen.
Gehen durchs Wasser im Hockgang mit Armzug und Ausatmen ins Wasser; Einatmen, wenn sich die Arme beugen und den Oberkörper anheben.
Gesamtbewegung mit Atmung aus dem Gleitabstoß von Treppenstufe oder Beckenwand.
Wenden
Lernstufe 5
Festigung der Hohen Wende.
Flache Wende beim Brustschwimmen.
Flache Wende beim Kraulschwimmen.
Lernstufe 6
Festigen der flachen Wende beim Brust- und Kraulschwimmen.
Tiefe Wende (Rollwende) beim Kraulschwimmen.
Tiefe Wende für das Rückenkraulschwimmen.
Rückstart.
Sprünge
Lernstufe 5
Verschiedene Fußsprünge vom Beckenrand und vom 1-m-Brett.
Kopfsprünge vom Beckenrand und 1-m-Brett.
Startsprung vom Startblock mit Übergang in die Schwimmbewegung.
Fußsprung vom 3-m-Brett.
Lernstufe 6
Startsprung vom Startblock mit Übergang in Schwimmbewegung.
Abrenner vom 1-m-Brett/Plattform.
Kopfsprung vom 1-m-Brett.
Lernstufen 7–9
Sprünge aus dem Stand und mit Anlauf vom 1-m- und 3-m-Brett.
Delphinsprünge.
Leistungsprüfung: Deutsches Jugendschwimmabzeichen — Bronze.
— Sprung vom Beckenrand und
— 200 m Schwimmen in höchstens 8 Minuten oder 15 Minuten Dauerschwimmen,
— einmal ca. 2-m-Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen eines Gegenstandes,
— Sprung aus 1 m Höhe oder Startsprung,
— Kenntnis von Baderegeln.
Leistungsprüfung: Deutsches Jugendschwimmabzeichen — Silber¹).
— Startsprung und
— 400-m-Schwimmen in höchstens 16 Minuten, davon 300 m in Bauch- und 100 m in Rückenlage oder 30-Minuten-Dauerschwimmen, davon 5 Minuten in Rückenlage,
— zweimal ca. 2-m-Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen je eines Gegenstandes,
— 10-m-Streckentauchen,
— Sprung aus 3 m Höhe,
— Kenntnis von Baderegeln und Selbstrettung.
Leistungsprüfung: Deutsches Jugendschwimmabzeichen — Gold¹).
— 600-m-Schwimmen in höchstens 24 Minuten,
— 50-m-Brustschwimmen in höchstens 70 sec.,
— 25-m-Kraulschwimmen,
— 50-m-Rückenschwimmen mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit oder Rückenkraulschwimmen,
— 15-m-Streckentauchen,
— Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen von drei kleinen Tauchringen aus einer Wassertiefe von etwa 2 m innerhalb von 3 Minuten in höchstens 3 Tauchversuchen,
— Sprung aus 3 m Höhe,
— 50-m-Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen,
— Nachweis folgender Kenntnisse: Baderegeln, Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbstrettung oder einfache Fremdrettung).
Gewöhnung und Umgang mit Wassersportgeräten (Schnorchel, Schlauchboote u. a.).
Verbessern der Bewegungsqualität
Lernstufe 3
Laufen, Hüpfen, Federn, Springen, Gehen.
Lernstufe 4
Gehen, Laufen, Hüpfen in der Rückwärtsbewegung.
Gehen, Laufen, Hüpfen vorwärts und rückwärts auch mit Drehungen und dem Partner.
Verbindungen von Laufen und Hüpfen, Gehen und Hüpfen.
Hinlegen und Aufstehen ohne Hilfe der Hände aus Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen.
Lernstufe 5
Hochzehengang; auch mit unterstützenden Armbewegungen.
Hochzehengang und Tieffederungen im Wechsel.
Variationen von Laufen, Gehen, Hüpfen, Feder.
Springen, z. B. Wechselschritt; Seitschritte mit Vor- und Rückkreuzen; Doppelfederungen.
Verbindungen von Gehen und Springen, Gehen und Drehen, Laufen und Springen, Laufen und Drehen.
Aus dem Vorwärtsgehen geschmeidiges Zu-Boden-Gleiten und aus dem Aufstehen weitergehen.
Lernstufe 6
Gehen und Schreiten mit betonter Gegenbewegung der Arme.
Hoch- und Tieffedern mit Unterstützung durch die Arme.
Erfassen von Spannungswechseln in verschiedenen Bewegungsarten; z. B. schleuderndes und gestrafftes Gehen; leichtes Laufen — Sprunglauf.
Bewegungseinsätze nach bestimmten Phasen.
Räumlich-zeitliche Orientierung
Lernstufe 3
Laufen (Hüpfen, Gehen) nach einer Melodie, ohne anzustoßen.
Wechsel von Klatschen und Gehen.
Laufen mit Richtungs- und Führungswechsel auf Zuruf oder Zeichen.
Hüpfen, Gehen (Laufen) auf verschiedenen Raumwegen und Zurückkehren auf den Ausgangsplatz.
Gehen, Gehen mit vorgegebenem Rhythmus oder Takt.
Lernstufe 4
Ecken- und Seitenwechsel in verschiedenen Bewegungsarten.
Gehen, Laufen, Hüpfen verschiedener Formen.
Seitgalopp im Richtungswechsel.
Weite und enge Kurvenlänge um Markierungen, z. B. Reifen.
Laufen und Hüpfen zu Paaren, Sichtrennen und Wiederfinden.
Lernstufe 5
Freies Laufen im Raum mit dem Partner, in Dreiergruppen.
Laufen und Hüpfen mit dem Partner; Sich-Trennen und Wiederfinden auf verschiedenen Raumwegen; auch in Vierergruppen.
Lernstufe 6
Seitgalopp im Kreis mit Richtungswechsel.
Wechsel von rechts- und linksschultrigem Ausweichen (Kette) im Gehen und Hüpfen.
Reagieren auf Tempowechsel der Bewegungsbegleitung.
Raumwege für eine Polonaise finden.
Üben von rhythmischen Abläufen
Lernstufe 3
Aufnehmen und Wiedergeben einfacher Rhythmen (Silben, Worte, Reime, Geräusche, Klänge); z. B. durch Klatschen, Patschen, Stampfen; auch im Wechsel mit Pausen.
Erfassen klarer Phrasenabläufe bei Tanzmelodien und Wiedergeben; z. B. durch: Hüpfen (Laufen, Gehen), Schwingen.
Lernstufe 4
Verbinden von 1. Geh- und Laufrhythmen 2. Geh- und Hüpfrhythmen 3. Lauf- und Hüpfrhythmen
Umsetzen von vorgegebenen Rhythmen in Klatschen, Patschen, Schnalzen, Stampfen, Gehen, Laufen.
Gehen und gleichzeitig klatschen (Hölzchenschlagen) nach Musik; Weiterschlagen beim Aussetzen der Musik.
Seitgalopp und Schlußsprünge bei gleichen und verschiedenen Phrasenlängen mit Richtungswechsel.
Lernstufe 5
Erkennen und Aufnehmen von Lauf- und Hüpfrhythmen; schnelles Umstellen bei jedem Wechsel, Verbinden von Hüpfen und Drehen in bestimmten Phasenabläufen.
Aufnehmen und Umsetzen einfacher Rhythmen in Bewegung; z. B. Schritt — Schritt; Hüpfer — Hüpfer; Hüpfer — Sprung.
Lernstufe 6
In gegebenes Metrum Betonungen setzen durch Klopf- (Klatsch) akzente.
In gegebenes Metrum (Gehtempo) Betonungen setzen durch Bewegungsakzent; z. B. durch Stampfer, Sprung.
Aufnehmen und Umsetzen von einfachen Rhythmen in Bewegung.
Anregungen für Bewegungseinfälle
Lernstufe 3
Drehen im Laufen.
Drehen im Hüpfen.
Finden von verschiedenartigen Seitwärtsbewegungen; z. B. Nachstellschritte, Seitgalopp, Seitwärtslaufen, Seitwärtshüpfen.
Freies Bewegen nach Musik.
Finden von Sprungfolgen am Ort; z. B. Schlußsprünge, Spreizsprünge.
Lernstufe 4
Einbeziehen von Handgeräten (Ball, Reifen) in Partneraufgaben; z. B. Rollen, Werfen, Prellen in bestimmter Abfolge.
Schlußsprünge und Federungen mit 1/4 und 1/2 Drehungen am Ort.
Freies Bewegen nach einer Tanzmusik.
Lernstufe 5
Springen und Laufen mit Sprungseil.
Verschiedene Formen der Fortbewegung finden lassen; z. B. Stampfen; Fersengang; Schleichen; Trippeln.
Werfen und Fangen (Rollen, Prellen) des Gymnastikballes in Verbindung mit Federungen; Schlußsprüngen; Laufen.
Freies Bewegen nach Tanzmusik.
Lernstufe 6
Umsetzen von Begriffen in Bewegung; z. B. rund — eckig; eng — weit; abgehackt — fließend; beschwingt — schwerfällig etc.
Finden von Bewegungsabläufen mit Ball; Seil; Bändern.
Freies Bewegen nach Tanzmusik.
Rhythmische Bewegungsspiele — Tänze
Lernstufe 3
Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann ...
Wir schließen das Tor ...
Lou pripet.
Lernstufe 4
Rhythmische Bewegungsspiele zu zweit; Wechsel von Bewegungsführung und -begleitung; z. B. ein Schüler klatscht, der andere hüpft einen bestimmten Raumweg.
Einfache Grundformen aus den nordamerikanischen Gemeinschaftstänzen; z. B. Balance; Handtour rechts und links; Promenade; Turn around auf allen Plätzen.
Die ganze Reihe hüpft zum Schmidt.
Auf der Straße vor dem Haus.
Lauf, mein Pferdchen.
Lernstufe 5
Bewegungsspiele zu zweit, zu viert mit dem Ball.
Erweitern der Grundform aus den amerikanischen Gemeinschaftstänzen (z. B. Grapavine, Swingturn, Dos-ado, Chaine).
Branke de Quercy.
Troika.
Jiffy Mixer.
That 's My Weakness.
Lernstufe 6
Kleine Bewegungsspiele zu zweit oder viert mit dem Seil.
Europäische und außereuropäische Tänze mit festen Formen.