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Lehrpläne Rheinland-Pfalz
Realschule
Wirtschafts- und Sozialkunde
inhaltsbezogen
Haushalt
8
Unternehmen
17
Geldverkehr im Wirtschaftskreislauf
6
Der Markt
6
Menschen im Betrieb
15
Wirtschafts- und Sozialpolitik
16
Außenwirtschaft
12
Wirtschaftsordnungen
5
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Haushalt
Kenntnis unterschiedlicher Bedürfnisse
Einsicht in die Knappheit von Gütern
Vertrautheit mit dem Ökonomischen Prinzip
Unterscheidung von Brutto- und Nettolohn
Verständnis der Notwendigkeit einer geplanten Haushaltsführung
Kenntnis der Materialkreislaufwirtschaft
Einsicht in die Aufgaben und Methoden der Werbung
Überblick über Möglichkeiten des Verbraucherschutzes
Unternehmen
Einblick in betriebliche Strukturen und Abläufe
Überblick über die in Unternehmen vorkommenden Berufe
Kenntnis wichtiger Fakten zum Thema "Unsere Gemeinde als Wirtschaftsstandort"
Einblick, dass die Produktionsfaktoren untereinander austauschbar sind
Überblick über die verschiedenen Produktionsbereiche (Forst- und Landwirtschaft, Bergbau/ Handwerk, Industrie/ Dienstleistungen) und ihren Stellenwert/ ihre Bedeutung für die deutsche Wirtschaft
Kenntnis von Bedarfsdeckung und Gewinnmaximierung als wichtige Unternehmensziele.
Überblick über Unternehmensformen (OHG, KG, AG, GmbH, GmbH & Co KG), GdbR, Genossenschaft
Kenntnis unterschiedlicher Gründungs-, Finanzierungs-, Mitarbeits-, Haftungs-, Gewinnverteilungs- und Verlustbeteiligungsformen
Fähigkeit, ausgewählte Fallbeispiele einer geeigneten Unternehmensform begründet zuzuordnen
Kenntnis von Formen unterschiedlicher Unternehmenszusammenschlüsse (z.B. Kartelle)
Einsicht in Ursachen und Auswirkungen von Unternehmenszusammenschlüssen
Einsicht in die Bedeutung des Bundeskartellamtes als Hüter eines freien Wettbewerbs
Einsicht in Ursachen, die Strukturwandel bedingt haben und bedingen (Wirtschaftsstandort Deutschland)
Kenntnis verschiedener Formen der Rationalisierung (Arbeitsteilung, Arbeitszerlegung, Mechanisierung, Automation, Einzel- und Massenfertigung, Normung)
Einblick in Ursachen, für Rationalisierungsmaßnahmen
Verständnis der Konsequenzen dieser Entwicklung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aber auch für Aus- und Weiterbildung (Schlüsselqualifikationen) und für die Rolle des Staates
Einsicht in Veränderungen der Arbeitswelt durch den Computer (alle Bereiche)
Geldverkehr im Wirtschaftskreislauf
Überblick über die Entwicklungsstufen des Geldes - Warengeld - Metallgeld - Papiergeld - Buch- und Giralgeld - Plastikgeld
Verständnis unterschiedlicher Funktionen des Geldes - Tauschmittel = Zahlungsmittel - Wertmesser (Inflation und Deflation) und Recheneinheit - Wertübertragungsmittel - Wertaufbewahrungsmittel
Einsicht in die Aufgaben der Kreditinstitute - Bargeldloser Zahlungsverkehr - Passivgeschäfte (Formen des Sparens) - Aktivgeschäfte (Kreditarten)
Einsicht, dass die Geldströme im Wirtschaftskreislauf über die Kreditinstitute laufen
Kenntnis der Güter und Geldströme der privaten Haushalte und Unternehmen
Einsicht in die Gegenläufigkeit von Geld- und Güterströmen
Der Markt
Kenntnis verschiedener Marktarten und ihrer Funktionen (z.B. Gütermarkt, Arbeitsmarkt, Dienstleistungsmarkt)
Kenntnis des Modells der Preisbildung bei vollständiger und unvollständiger Konkurrenz (Wettbewerbspreis, Monopolpreis, Höchst- und Mindestpreise)
Einsicht in die Funktionen des Preises
Verständnis für Wettbewerbssituationen in einer Marktwirtschaft (Polypol, Oligopol, Monopol)
Kenntnis von Preis-, Produkt- oder Konditionenwettbewerb
Einsicht in staatliche Rahmengesetzgebung zur Verhinderung von Missbrauch
Menschen im Betrieb
Einsicht, dass ökonomische Veränderungen vielfältige Qualifikationen und lebenslanges Lernen vor allem am Wirtschaftsprozess Beteiligter erfordern
Einsicht in Bedeutung und Einblick in Chancen unternehmerischer Selbstständigkeit
Verständnis für die Regelung von Spannungen zwischen Ausbildenden und Auszubildenden durch das Berufsbildungsgesetz
Verständnis für das Vertragsverhältnis zwischen Arbeitgeber und -geberinnen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
Verständnis für den besonderen Schutz spezieller sozialer Gruppen Mütter, Behinderte, Jugendliche
Einsicht in die Stellung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Wirtschaft und Gesellschaft
Verständnis, dass innerbetriebliche Auseinandersetzungen gesetzlicher Regelung bedürfen
Einsicht in die Notwendigkeit der konstruktiven Zusammenarbeit von Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Betrieb
Verständnis für Faktoren, die einer Gleichwertigkeit von Kapital und Arbeit entgegenstehen können.
Überblick über Einkommensarten: - Arbeitseinkommen Zeitlohn, Akkordlohn, Prämienlohn, Beteiligungslohn, Gehalt - Kapitaleinkommen - Zins, Dividende, Miete - Bodeneinkommen, Pacht - Transfereinkommen
Einblick in die gesetzlichen und tariflichen Lohnnebenkosten, die die Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb beeinträchtigen (z. B. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen)
Verständnis für die Notwendigkeit von Unternehmensgewinnen
Kenntnis darüber, dass die Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften (Tarifpartner) die verschiedenen Tarifverträge selbstständig aushandeln (Tarifautonomie)
Kenntnis über den Ablauf und die Ergebnisse eines konkreten Arbeitskampfes (Aussperrung und Streik)
Verständnis für die Bedeutung der Tarifautonomie
Wirtschafts- und Sozialpolitik
Einsicht in die Funktion und Bedeutung von Steuern, Abgaben und Gebühren als Einnahmequelle der öffentlichen Haushalte
Verständnis für die Problematik um „gerechte“ Steuern
Überblick über die aktuelle Ausgabenstruktur des Bundes
Kenntnis der verschiedenen Konjunkturphasen (Expansion, Boom, Rezession, Depression)
Fähigkeit, Veränderungen des BIP bestimmten Konjunkturphasen zuzuordnen
Einsicht in die Bedeutung einer gesunden Währung (Inflation, Deflation)
Kenntnis verschiedener Formen von Arbeitslosigkeit und deren Überwindung
Überblick über Möglichkeiten und Grenzen wirtschaftlichen Wachstums (Ökologie)
Überblick über Gefahren, die von einem außenwirtschaftlichen Ungleichgewicht ausgehen
Kenntnis der Instrumente des Staates und deren Wirkungsweisen
Verständnis unterschiedlicher Ansätze der Wirtschaftspolitik (nachfrage- bzw. angebotsorientiert)
Kenntnis der Stellung und Aufgabe der Bundesbank bzw. der Europäischen Zentralbank, ihrer Instrumente und deren Wirkungsweisen
Kenntnis der Säulen der Sozialversicherung, ihrer Aufgabenbereiche und ihrer Finanzierung
Kenntnis weiterer sozialer Leistungen des Staates
Verständnis für die Probleme bei der Verwirklichung und Erhaltung des sozialen Netzes - auch angesichts der demografischen Entwicklung
Verständnis für Ziele und Grenzen staatlichen Handelns
Außenwirtschaft
Einblick, dass nationale Grenzen die Wirtschaft behindern und schützen können
Kenntnis wirtschaftlicher Folgen, die der Abbau von Grenzen mit sich bringen kann
Kenntnis der Entwicklung der EU
Einsicht in die Notwendigkeit und Problematik eines Europäischen Binnenmarktes - Freizügigkeit - Freier Dienstleistungs- und Warenverkehr - Freier Kapitalverkehr
Verständnis für den Regelungsbedarf unterschiedlicher Interessen in Europa
Bewusstsein der Auswirkungen der wirtschaftlichen Einigung für die alltägliche Lebenssituation der Menschen
Bereitschaft, sich mit unterschiedlichen Entwicklungsmöglichkeiten der EU auseinanderzusetzen
Einblick in ein aktuelles weltwirtschaftliches Problem
Einsicht in die Notwendigkeit internationaler Wirtschaftsabkommen (WTO, IWF, GATT)
Kenntnis von Funktion und Arbeitsweise wichtiger internationaler Wirtschaftsorganisationen (OECD, Weltbank, ...)
Bereitschaft, eigenesVerhalten vor dem Hintergrund des Verhältnisses zwischen Industrie- und Entwicklungsländern unter ökonomischen und ökologischen Aspekten zu reflektieren
Kenntnis der Bestandteile des erweiterten Wirtschaftskreislaufs und ihres Zusammenwirkens
Wirtschaftsordnungen
Kenntnis wesentlicher Merkmale der freien (Markt als Steuerungsfunktion zwischen freien Wirtschaftssubjekten) und der Zentralverwaltungswirtschaft (Staat als zentrales Planungs- und Steuerungsorgan)
Einsicht, dass der Übergang von einem wirtschaftlichen System in ein anderes zu Problemen in den unterschiedlichsten Bereichen führt.
Fähigkeit, wesentliche Grundbegriffe der sozialen Marktwirtschaft einordnen zu können
Vertrautheit mit dem Wesen und der Bedeutung der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland.
Bereitschaft, sich mit Stärken und Schwächen unserer Wirtschaftsordnung auseinanderzusetzen (Freiheit, soziale Sicherung, Umweltbelastung, Raubbau an Rohstoffen, Probleme internationalen Zusammenlebens)
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Lehrplan Wahlpflichtfach Wirtschafts- und Sozialkunde (Klassen 9 und 10), Realschule, Rheinland-Pfalz, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung, 1999
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