Zum Inhalt springen
Neu
Förder-Assist heißt jetzt Lehrplan-Labor und hat ein neues Design – mit neuen Lehrplänen, erweiterten Funktionen, Suche und Dunkelmodus.
Feedback geben
Startseite
Lehrpläne Saarland
Förderschule – Geistige Entwicklung
Wahrnehmung und Bewegung, Spiel und Sport
Kapitel 8.2
8.2.1 Raumlage und Gleichgewicht
7
8.2.2 Ich spüre meinen Körper
1
8.2.3 Ich nehme einzelne Körperteile wahr
30
Kapitel 8.6
8.6.2 Atmung erleben
4
8.6.3 Stille, Entspannung und Imagination
5
Kapitel 8.7
8.7.1 Wassergewöhnung
7
8.7.2 Wasserbewältigung
11
Kapitel 8.8
8.8.1 Materialerfahrungen sammeln
5
8.8.2 Großgeräte erproben und Bewegungsformen daran entwickeln
9
8.8.3 Erfahrungen in Bewegungsbaustellen und –landschaften sammeln
5
Kapitel 8.9
8.9.1 Bewegungsspiele mit einfachen Materialien und Kleingeräten
14
8.9.2 Sportspiele
6
Kapitel 8.10
8.10.2 Laufen: Dauerlauf - Schnell-Lauf - Staffellauf
5
8.10.3 Springen: Weitspringen - Hochspringen
5
8.10.4 Werfen
5
Kapitel 8.11
8.11 Turnen und Akrobatik
10
Kapitel 8.12
8.12 Schulische Sportangebote für den Freizeitbereich
7
8.12.2 Wettbewerbe/Wettkampf
4
8.12.3 Schwimmen
5
8.12.4 Tanzen
10
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
8.2.1 Raumlage und Gleichgewicht
Raumlage und Gleichgewicht des Körpers und einzelner Körperteile wahrnehmen — Hinweis: In einer angstfreien Atmosphäre und unter personaler Hilfestellung bzw. "Rückendeckung" vielfältige Angebote unterbreiten, in denen die Schüler entsprechende sinnliche Erfahrungen machen können (vgl. Stegmeier/Tödter 1991)
Veränderungen der Raumlage sinnlich registrieren und ggf. darauf reagieren — Hinweise: Für schwer körperlich behinderte Schüler:; Im Bett immer wieder umlagern (Vermeidung von Druckstellen)
Neue vestibuläre Erfahrungen durch veränderte Körperlagen zulassen — Hinweis: Mit physischer Unterstützung in eine senkrechte Haltung bringen
Ganzheitlich mitteilen, ob und welche Körperlagen als angenehm oder weniger angenehm erlebt werden — Hinweis: Kopfhaltung zum freien Umherschauen ermöglichen und stabilisieren
Durch selbsttätige körperliche Aktionen versuchen, das Gleichgewicht wieder herzustellen — Hinweis: Unter Beachtung physiotherapeutischer Prinzipien im Liegen von einer auf die andere Seite, vom Rücken auf den Bauch herumrollen
Im gemeinsamen Bewegen mit anderen Menschen diese Schritt für Schritt als bedeutsam wahrnehmen und Kontakt aufbauen — Hinweise: Sofern vom Gewicht her möglich, Schüler in den Armen hin- und herwiegen und herumtragen; auf dem Schoß wippen ("Hoppe-hoppe-Reiter"); Gleichgewichtserlebnisse mit speziellen Geräten vermitteln: Rutsche, Schaukel, Wippe, Traktorschwingreifen, Trampolin, Air-Tramp, (therapeutisches) Reiten u. a. Für mobile Schüler:
Sich in Räumen in verschiedenen Aktionslagen und Situationen „im Gleichgewicht“ sicher bewegen — Hinweise: Strecken, beugen, knien, krabbeln, sitzen, gehen, laufen, springen, tanzen, etwas heben und tragen; Bewegungen in der Psychomotorik/im Sportunterricht nachahmen; Sich in unebenem Gelände/im Schnee/auf Eis bewegen; Steigungen und Gefälle bewältigen; Treppen steigen; Sich im/gegen Wasser bewegen; Dreirad/Kettcar oder Fahrrad fahren, Rollschuh laufen, Schlitten/Ski fahren
8.2.2 Ich spüre meinen Körper ) 6.2
Wahrnehmen und erleben, dass ich einen eigenen Körper habe - Über die Haut Kälte und Wärme in unterschiedlichen "Umwelten" spüren und erleben - Über engen Körperkontakt und das Spüren von anderen Menschen erleben, dass „ich nicht alleine bin“ — Hinweise: Angebote einer "Basalen Stimulation" im "somatischen" Bereich:; Den Körper bzw. die Person in entsprechenden Situationen umarmen, drücken, streicheln und liebkosen u. a. m.; Unterschiedliche Witterungseinflüsse spüren: im Gras oder Sand liegen; Sonne und Wärme draußen spüren u. a. m.; Nach dem Baden/Schwimmen Körperteile intensiv abtrocknen, mit Öl, Cremes und anderen Lotionen oder Franzbranntwein „mit Gefühl" einreiben; Haare föhnen u. a. (vgl. Anregungen zur "Förderpflege" in Lernen konkret 2/1986); Körper systematisch massieren (vgl. Leboyer 1979): Brustbereich diagonal streicheln; Arme und Hände massieren und lockern: von außen zum Körperinnern hin; am Bauch kreisende Bewegungen
8.2.3 Ich nehme einzelne Körperteile wahr
Das eigene Gesicht wahrnehmen und sich dessen bewusst werden — Hinweis: Gesicht regelmäßig und bewusst waschen und eincremen
Einzelteile bewusst wahrnehmen, unterscheiden und benennen — Hinweise: Sich bewusst im Spiegel betrachten; Mit verbundenen Augen Mitschüler durch Tasten erkennen (Spiel "Armer schwarzer Kater"); Spiellied „Sieh mal an, was ich alles kann"
Mein Mund: Ich kann damit beißen und essen — Hinweise: Sich beim Essen oder Sprechen im Spiegel betrachten und Mundbewegungen verfolgen; Mund waschen (nachdem z. B. ein Nutellabrot gegessen wurde)
Meine Zunge: ich kann damit schmecken — Hinweise: Spiel "Wattepusten"; Hervorhebung der Lippen mit Lippenstift (Schminken/Fastnacht); Bewegung und Funktion der Zunge für Essen, Trinken und Schmecken erleben: beim Kochen/Essen bewusst auf Geschmacksqualitäten achten
Meine Zähne: ich kann damit beißen und kauen — Hinweise: Lutscher lecken, Eis schlecken, spezielle Geschmacksübungen; Betrachten der Zähne im Spiegel: Aussehen, Anzahl und Unterschiede beschreiben; Funktion für das Essen beobachten und verbalisieren: in einen Apfel beißen, ein Stück Brot abbeißen
Meine Augen: ich kann damit sehen, bewusst wahrnehmen, unterscheiden und Einzelteile erkennen — Hinweise: Zähne regelmäßig putzen und Vorgang beschreiben; Sprachübungen an einem Schaubild/Arbeitsblatt (Aus-) Malen von Mund und Zähnen; Mit den Augen unterscheiden: hell, dunkel, Farben, Formen u. a. Sehübungen; Augen verbinden und Unterschied erleben und verbalisieren, wie es ist, wenn man nicht sieht/blind ist; Teile am eigenen Körper/an einem Spiegelbild/an einer Abbildung bestimmen und benennen lassen
Meine Nase: ich kann damit riechen — Hinweise: Entdecken, dass die Augen bei den Mitschülern verschiedene Farben aufweisen; Riechübungen in allen sich bietenden Alltagssituationen (Lebensmittel beim Kochen, Parfüm, Klebstoff u. a.); Mit zugehaltener/verbundener Nase riechen und Unterschiede verbalisieren; Aufmerksamkeit auf die Nase bei sich bietenden Situationen lenken: Nase putzen; Übungen zur sprachlichen Differenzierung des Aussehens von Nasen (jeder hat eine andere Nase (groß, klein, dick oder dünn)
Meine Ohren: ich kann damit hören und bewusst Parameter unterscheiden wie laut - leise, hoch-tief u. a. — Hinweis: Hörübungen: was kann ich alles hören? Unterschiedliche Alltagsgeräusche (mit geschlossenen Augen) akustisch wahrnehmen und identifizieren (Staubsauger, Telefon, laufender Wasserhahn, elektrische Zahnbürste u. a.)
Meine Hände: ich kann damit greifen und "be-greifen" — Hinweise: Ohren zuhalten und darauf achten, was sich verändert; Musik hören; Sich beim morgendlichen Begrüßen die Hände geben/drücken; Mit den Händen bewusst vielfältige Handlungen ausführen u. a. m.; Untersuchen: ich habe 2 Hände, mit je 5 Fingern u. a. m.
Meine Füße: ich kann darauf stehen und Unterlagen spüren - Erleben und erfahren, was die Füße alles können: spüren, gehen (Fersengang, Zehengang); stampfen, springen, tanzen u. a. - Bewusst erleben und erfahren, dass ich zwei Füße habe - Teile der Füße wahrnehmen und kennen — Hinweise: Hände in Gips/Ton abdrücken und Abdruck betrachten und beschreiben; Lieder, wie z. B.: Hände drücken, Sieh mal an, was ich alles kann u. a. m.; Füße massieren (lassen); Mit den Füßen auf Unterlagen mit unterschiedlicher Oberflächenbeschaffenheit laufen (Teppichboden, Steinboden, Gras, Sand u. a. m.); Berühren und benennen der Teile: an sich und bei Mitschülern; Abdrücke herstellen und benennen; Ausmalen und benennen auf einem Arbeitsblatt Rechten und linken Fuß bewusst wahrnehmen und unterscheiden: Zehen, Zehennägel, Fußsohlen
Ich nehme meine Hände wahr und erlebe, was ich alles damit machen kann — Hinweis: Öffnen der zur Faust geschlossenen Hand zulassen: Handgelenk umfassen und Druck auf Handballen ausüben; später unterstützende Bewegungen vom Unterarm aus
Berührte Gegenstände mit den Händen ertasten und erkunden — Hinweise: Die Hand schließen (greifen), wenn die Innenfläche berührt wird; Gegenstände in der Hand für kurze Zeit fest halten; Bei reflexhemmender, bequemer Lagerung Streicheln des Handrückens; Handinnenflächenmassage: taktile Stimulation mit verschieden harten und weichen Materialien, mit warmem und kaltem Wasser
Greifen von und nach etwas: - Die Hand (mit ergriffenen Gegenständen) zum Mund führen und erkunden - Nach auf dem Körper fühlbaren Gegenständen greifen - Nach hörbaren Gegenständen greifen - Nach sichtbaren Gegenständen im Nahbereich greifen - Aufbau von Greifschemata: Faustgriff, palmares Greifen, Pinzettengriff - Gegenstände fallen lassen/wegwerfen — Hinweise: Spielgegenstände/Greiflinge (die Geräusche erzeugen) in die Hand geben; Führen der geöffneten Handinnenfläche über verschieden strukturierte Unterlagen (Felle, Kuscheltiere, Greifbretter u. a.); Objekte bei kurzer Fremdberührung umgreifen; Finger mit Honig, ein mit Saft getränkter Schwamm auf Greifling, kleine, schmackhafte Nahrungsmittel wie Apfel, Brot, Keks u. a. anbieten; Greif- und Spielmaterialien anbieten, mit denen überschaubare Handlungen, die bestimmte Effekte erzielen (Klangobjekte, Bälle), vollziehbar sind; Auditiv-motorische Koordination: Aufziehbare Objekte (Wecker, Tiere mit Musik); Visuomotorische Koordination: Objekte an oder über dem Bett "greifbar nahe" hängen
Handfertigkeiten entwickeln und im Alltagsleben gezielt einsetzen: Gegenstände/Materialien - Hin-/abstellen/hinlegen - In-/auf-/nebeneinander stellen - Aufstecken und hineinstecken - Fest halten und ziehen - Fest drücken/pressen/schrauben - Öffnen - Schneiden, falten und kleben - Bildnerisches Gestalten — Hinweise: Soziale Interaktion einbinden: Kind wirft etwas herunter - Lehrperson hebt es auf und bringt es; In einem begrenzten Raum agieren (vgl. Nielsen 1990; 1993); Als Teilhandlungen im täglichen Spiel, aber auch bei der Verrichtung von Alltagshandlungen und lebenspraktischen Versorgungen, sowie bei der Mithilfe im Haushalt (Tisch decken, Tee kochen, beim Kochen mithelfen u. a.)
Sich durch Rollen und Wälzen auf etwas hin bewegen — Hinweise: Von Bauch- in die Rückenlage und umgekehrt; Drehen um die eigene Körperachse
Sich durch Robben und Kriechen auf etwas hinbewegen — Hinweise: Auf die Unterarme gestützt den Körper nachziehen; Zusätzlich die Beine einsetzen, zunächst gleichzeitig und später in gekreuztem Muster
Sich durch Krabbeln auf etwas hinbewegen — Hinweise: Einsatz der Hände und Knie im Kreuzgang vorwärts, rückwärts, seitwärts; Ausgehend vom vertrauten glatten Boden, später Erfahrungsbereich zu unterschiedlichen Bodenqualitäten erweitern (Holz, Matten, Fliesen, Sand, Wiese u. a. m.) Wichtig: Immer "Bewegungs-Gründe" bieten:
Möglichkeiten der Fortbewegung zur Aufnahme sozialer Kontakte nutzen — Hinweise: Zu einer Bezugsperson hin bewegen (soziale Impulse); Zu Musik oder anderen Geräuschquellen hin bewegen (akustische Impulse)
Möglichst sicher und selbstständig gehen — Hinweise: Zu bedeutsamen Gegenständen (Lieblingsspielzeug) hin bewegen (visuelle Impulse): • Körpernahe Hilfen; Kombination von Körperhilfen wie Stab, Reif oder Tuch
Sich an Personen/Gegenständen fest halten, aufrichten und aufrecht stehen — Hinweis: Festmontierte Hilfen wie Stangen, Geländer, Sprossenwand u. a. dienen der Haltungssicherung und Bewegungsunterstützung
Allein an Gegenständen wie Möbel, Tisch oder Bank seitwärts entlanggehen — Hinweise: Mobile Hilfen wie Gehwagen u. a. einsetzen; Rotation in der Wirbelsäule, abrollen der Füße, kurzzeitige Bewegung der Arme
Allein unter Herausbildung eines rhythmischen Gangmusters gehen — Hinweis: Vgl. Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung (1991), 128ff Wichtig: den unmittelbaren Kontakt zur Person abbauen und Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit vermitteln.
Möglichst sicher und ohne fremde Unterstützung laufen — Hinweise: Beginnen mit kurzen Strecken, Strecken verlängern und Temposteigerung; Hindernisse einbauen und draußen im Gelände laufen Bewegungsimpulse:; Bewegungen anderer nachahmen; Hindernisse überwinden; Rollen in Bewegungsgeschichten spielen und umsetzen; Sich in Abenteuerlandschaften fortbewegen (Psychomotorik)
Wahrnehmung von und Orientierung in Räumen — Hinweise: Raumgrenzen erfassen (von-bis, Start-Ziel); Raumorientierung: vorne, hinten, oben, unten, rechts, links, Gegenstände und Personen in Bezug zum Raum wahrnehmen
Sich in unterschiedlichem Gelände orientieren und sicher bewegen — Hinweise: Gras trocken und nass; Waldboden hart, trocken und griffig
Geländebeschaffenheit wahrnehmen und sich darauf einstellen — Hinweise: Sich im Sand/am Strand bewegen; Wege ansteigend, abfallend, mit und ohne Hindernisse; Durchqueren von Unterholz u. a.
Erkennen von und Rücksicht nehmen auf Objekte im Gelände — Hinweise: Sich entsprechend kleiden (z. B. Schuhwerk tragen); Auf Pflanzen und Tiere achten; Umgehen von Hindernissen; Durchqueren/überspringen von Bächen; Gefahren erkennen und bewältigen Wichtig: Freude an der Bewegung in der Natur entwickeln; Organisieren von Lauf-, Fang-, Versteck- und Geländespielen; Einbetten in Unterrichtsgänge, Wandertage, Projekte (Zelten in der Natur, Wir beobachten Tiere im Wald, Wir bauen ein Blockhaus auf der Wiese)
Entspannende Grundhaltungen im Sitzen und Liegen kennen und erproben — Hinweise: Anleitungen in ritualisierter Form; Entsprechende Umgebung schaffen: Für gute Belüftung sorgen - Bestimmte Musik auswählen - Brennende Kerze im Sitz- oder Liegekreis, - „Sprechstein“
Vereinbarte Rituale erfahren und akzeptieren
Wahrnehmungs-, und Kimspiele aus den Bereichen Hören/Tasten/Riechen/Schmecken/Sehen kennen und von den gemachten Erfahrungen im Stuhlkreis berichten — Hinweis: Spielangebote wie z. B.: wenn der Ton verklingt - hören was der Tag erzählt (Geräusche der Um- - gebung wahrnehmen u. a. m.) Blindenspaziergang, Gegenstände erspüren, Tast- - säckchen, Riechmemory usw.
8.6.2 Atmung erleben
Mund- und Nasenatmung - Erproben und unterscheiden - Bei sich und anderen fühlen und beobachten — Hinweis: Tuch über Mund oder Nase legen und „schweben“ lassen
Bauchatmung - Kennen und erproben - Bei sich und anderen erfühlen und beobachten — Hinweise: Spiel: Berg und Talfahrt – rhythmisches Bewegen der Bauchdecke; Kerze auspusten, Tischtennisball durch ein Labyrinth pusten, Luftballon/Wasserball aufpusten, Schwimmkerzen anpusten
Atemluft steuern
Atmung gezielt einsetzen und als entspannend erleben
8.6.3 Stille, Entspannung und Imagination
Verschiedene Massagen kennen — Hinweis: Formen der Massage: Gesichtsmassagen (Waschlappen, warme Tücher), Kopfmassage, Fußsprudelbad, Körper des Partners mit Säckchen, Bierdeckeln usw. beschweren, Körperumrisse mit Kieselsteinen, Murmeln usw. umlegen - Igelballmassage nach Anleitung, „Pizza backen“ auf dem Rücken des Partners
„Spielregeln“ und vereinbarte Zeichen bei gegenseitiger Massage kennen, beachten und akzeptieren
Thematische Vorstellungsübungen kennen lernen/Fantasiereisen erproben
Entspannungsgeschichten hören und entspannende Musik kennen lernen
Elemente verschiedener Entspannungstechniken kennen — Hinweise: Ratespiele: Gegenstände, Zeichen, Tiere auf den Rücken malen, schreiben, Wetterbericht darstellen; Musik auswählen lassen - Angebote aus verschiedenen Stilrichtungen bereitstellen; Z. B.: Autogenes Training/Progressive Muskelentspannung nach Jacobson/Yoga für Kinder
8.7.1 Wassergewöhnung
Verhaltensregeln im Wasser (Baderegeln) kennen und beachten — Hinweis: Wasser in seiner natürlichen Umgebung beobachten (Bach, Teich, Fluss), Wasser stauen
Einstieg ins Wasser bewältigen — Hinweis: Schwimmfähigkeit verschiedener Gegenstände und Materialien beobachten und erproben
Mit dem Element Wasser vertraut werden — Hinweis: Am Waschbecken, unter der Dusche, in der (Sitz-) Badewanne: Mit Waschlappen, Schwämmen, kleinen Gießkannen (später Einsatz von Eimern und Kannen) Körperteile, Gesicht und Haare mit Wasser berieseln und waschen, Arm- und Beingüsse erproben, Duschstrahl unterschiedlich temperieren, Erproben von Massageduschköpfen
Wasserdruck, Wasserwiderstand, Wassertemperatur erspüren und empfinden
Gesicht dem Wasser näher bringen
Ausatmen gegen den Wasserwiderstand
Augen im Wasser öffnen — Hinweis: Kennen lernen und erkunden der Räumlichkeiten wie Umkleideräume, WC, Duschraum, Verbin-
8.7.2 Wasserbewältigung
Sich unter Wasser aufhalten, fortbewegen und orientieren — Hinweis: An aufsteigenden Blasen und an Blubbergeräuschen erkennen, dass der eigene Körper ohne Bewegungen absinkt
Füße vom Beckenboden lösen
Unter Wasser steuern — Hinweis: Abtauchen durch vollständiges Ausatmen, absinken bis auf den Beckenboden
Gleichgewicht herstellen, sich hinstellen — Hinweis: Unter einem auf der Wasseroberfläche liegenden Gegenstand hertauchen (Stab, Arm eines Partners), Feuerwehrpumpe (zwei Partner tauchen mit Handfassung abwechselnd unter)
Ins flache (hüft- oder brusthohe) Wasser springen — Hinweis: Abwärtshangeln mit den Händen an der Einstiegsleiter, an einem Stab, Gegenstände aus dem Wasser
Wahrnehmen und Nutzen des Auftriebs/Teilkörperschwebe erfahren und erproben — Hinweis: Ballspringen lassen (Gummiball auf den Grund drücken, nach dem Loslassen wiederauffangen)
Ganzkörperschwebe erfahren und erproben — Hinweis: Tauchspiele, wie z. B.: Mehrere oder verschiedenfarbige Gegenstände (z. B. alle roten Ringe) in einem Tauchgang heraustauchen, Durch die gegrätschten Beine eines Partners, durch einen Reifen tauchen, Tunneltauchen (durch hintereinander gestellte Hindernisse), Delfinsprung mit Absprung der Füße vom Grund, dabei kopfwärts abtauchen
Ganzkörperschwebe in Bauch- und Rückenlage erfahren und erproben
Im Wasser gleiten und Lagewechsel beim Gleiten erproben
Verschiedene Materialien für das Wasser kennen lernen, erproben und zur Wassergewöhnung und Wasserbewältigung nutzen
Ausdauer beim Gleiten gewinnen und sich mit bestimmten Schwimmtechniken fortbewegen — Hinweise: Mit Griff der Hände am Beckenrand auf- und niederhüpfen; Aus dem Sitz auf dem Beckenrand mit halber Drehung über den Bauch ins Wasser rutschen; Aus dem Hockstand ins Wasser springen, springen mit Hilfe eines Partners (allmähliches Abbauen der Hilfestellung), Fußsprünge aus dem Stand ins bauchhohe Wasser, Fußsprung mit sofortigem Untertauchen und Herausholen eines Gegenstands; Teilweises abstützen des Körpers, Schultern sind dabei unter Wasser (Beckenrinne, Einstiegstreppe, Trennlinie); Liegestütz in Bauch- und Rückenlage; Verringern der Stütze bis zur vollständigen Wegnahme; Hockschwebe („Päckchensitz“ im Wasser), durch Strecken der Beine wieder in den aufrechten Stand bringen; Aus der Hockschwebe abwechselnd Arme und Beine ausstrecken, dann gleichzeitig (Streckqualle); Partnerziehen (Stab u. a. m.), Partnerschieben, Wasserballett spielen; Aus dem Hockstand mit ausgestreckten Armen vornüber aufs Wasser legen (geringe Entfernung vom Beckenrand), angleiten zum Partner, dieser zieht weiter; Abstoßen mit einem Fuß, langes Ausgleiten; Am Beckenrand (mit gestrecktem Körper) entlang hangeln, den Partner anschieben; Im Wasser rollen, ohne die Füße abzusetzen; Hundekraul, Kraul, Brustschwimmen
8.8.1 Materialerfahrungen sammeln
Wahrnehmen und Erproben von Materialeigenschaften durch Bauen und Kombinieren mit bzw. Verändern von verschiedenen Materialien — Hinweis: Materialien und Gegenstände sind: Alltagsmaterialien verschiedenster Art, wie z. B.: Zeitungen, Kartons, Röhren, Rollen, Klammern, Folien, Teppichfliesen, Bierfilze, Naturmaterialien verschiedenster Art, wie z. B.: Steine, Muscheln, Blätter, Äste, Lehm, Sand u. a. m., Kleingeräte aus dem Gymnastik-, Psychomotorik-, und Sportbereich, wie z. B.: Bälle aller Art, Tücher, Bänder, Formkörper, Ringe, Stäbe, Kegel, Keulen, Seile, Bean-bags, Pedalos u. a. m.
Material- und Gerätebezeichnungen kennen
Materialien und Geräte ordnen, sortieren und aufbewahren
Mit Materialien und Geräten gezeigte Bewegungsformen nachahmen und weitere Spielideen gemeinsam entwickeln und umsetzen
Entwickelte Aktions- und Bewegungsformen anderer wahrnehmen und würdigen — Hinweis: Anwendungsmöglichkeiten: Rollbretter (gekauft oder selbstgemacht), mit denen man vor allem auf spezielle Bedürfnisse und Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler eingehen kann, denn sie ermöglichen z. B.:, Verschiedene Sitz- und Liegepositionen, Verschiedene Antriebsarten, Das Kombinieren einzelner oder mehrerer Rollbretter mit Kästen, Matten, Bänken, Schaukelbrettern, Raumerkundung, an den Wänden entlang, quer durch den Raum, Slalomfahrten, Rückwärtsfahren, Formen nachfahren, Rollbrettpolonaise, Partner-, Gruppen-, Wettspiele
8.8.2 Großgeräte erproben und Bewegungsformen daran entwickeln
Raum-Lage Veränderungen an und mit Geräten erproben — Hinweis: Das Kennenlernen und Erproben der Geräteaufbauten geschieht von Anfang an in offenen Spielsituationen mit Angebotscharakter
Gerätebezeichnungen kennen
Beim Aufbau und beim Aufräumen der Geräte helfen können/Sicherungsmaßnahmen kennen und einhalten — Hinweis: Angebote zur Raum-Lage Veränderung: Bällchenbad, Hängematte, Schaukel, Schaukelbrücke, Airtramp, Trampolin, Weichbodenmatte, Sprossenwand, Langbank, Kasten, Barren, Reck
Eigene Bewegungsformen entwickeln
Bewegungsformen anderer aufnehmen und erproben — Hinweis: Durch entsprechend vorstrukturierte Räume Gefahren minimieren und Sicherungsmaßnahmen Gewähr leisten!
Entwickeln von Zutrauen und Mut im Umgang mit Großgeräten, Hindernissen, beweglichen Gegenständen — Hinweis: Stationen und Parcours zu bestimmten Aufgabenstellungen anbieten
Respektieren der vereinbarten Regeln, Beteiligte nicht behindern oder gefährden
Sich Partner suchen, Hilfe holen und anderen Hilfestellungen geben
Wahrnehmen und würdigen der entwickelten Aktions- und Bewegungsformen anderer
8.8.3 Erfahrungen in Bewegungsbaustellen und –landschaften sammeln
Geschichten hören und in vorstrukturierten Räumen in Bewegung umsetzen — Hinweis: Geschichten aus Themengebieten wie z. B. Zirkus, Weltall, Dschungelerkundung, Schatzsuche, Höhlenforschung
Materialien und Geräte nutzen, um Räume, den gehörten Geschichten entsprechend, selbst zu gestalten
Sich evtl. Partner suchen oder sich zu Gruppen zusammenschließen, um zum Ziel zu kommen
Absprachen treffen, Hilfen annehmen und anbieten, anderen Mut machen
Erkennen und akzeptieren verschiedener Lösungsmöglichkeiten
8.9.1 Bewegungsspiele mit einfachen Materialien und Kleingeräten
Hände, Augen, Beine, Füße bei entsprechenden Handlungen koordinieren
Bei Übungen, die Gleichgewichtsanforderungen beinhalten, angepasst reagieren — Hinweis: Für den Bereich Grob- und Feinmotorik u. a. m.: Ball berühren, wegdrücken, Bewegungspantomime, Cowboyreiten, Tausendfüßlerspiel, Wasserträger, Fliegen fangen usw.
Lage von zwei oder mehreren Gegenständen in Beziehung zu sich selbst und in Beziehung zueinander erkennen — Hinweis: Für den Bereich der visuellen, akustischen und taktilen Wahrnehmung: Alles im Eimer, Figurenspiel, Formen suchen, Heiße Kartoffel, Klatschspiel, Laufspiel, Parkplatzsuche, Riesenmikado, Ringe werfen usw.
Laute, Geräusche, Rhythmen unterscheiden
Auf Berührung, Bewegung und andere körperliche Vorgänge reagieren
Sich Rhythmen anpassen
Auf wechselnde Bewegungsanforderungen richtig reagieren Sprache und soziale Fähigkeiten — Hinweis: Eisenbahnspiel, Flötenspieler, Vogelhändler, Flüsterspiel, Geräusche raten, Klingender Wecker, Wer hat den Ball usw., Ballonfahrt, Feuerwehrspiel, Langlauf, Schnurgreifen, Das Spiegelbild, Schlangengrube, Dschungelsafari usw.
Sich verbal oder auch anders äußern und mitteilen können, um Kommunikationsund Interaktionsmöglichkeiten sowie Kontakt- und Gruppenfähigkeit bei den angebotenen Spielen anzubahnen bzw. umzusetzen — Hinweis: Für den Bereich Kommunikationsmöglichkeiten u. a. m.: Blindenführer, Burgball, Indianerspiel, Fischzug, Menschenkette, Fährmannspiel usw.
Leistungen des Mitspielers akzeptieren und achten
Bereit sein, auch mit stärkeren Schülerinnen oder Schülern in einen Wettkampf zu gehen — Hinweis: Zur Durchführung der Spielangebote können unter anderem folgende bewegliche Kleingeräte genutzt werden: Luftballons und Bälle aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Größen, Sprungseile, Zieh- und Rundtaue, Reifen, Stäbe, Holzkugeln, Keulen, Eimer, Tennisringe, Wurfscheiben aus weichem Material, Schwungtuch, Spielfallschirm
Mitschülerinnen und Mitschüler nicht behindern oder gefährden, Hilfestellung geben und Hilfsangebote annehmen
Andere wegen ihrer Angst nicht auslachen oder hänseln — Hinweis: Geräte zur Fortbewegung können sein: Gleitrollbretter, Pedalos, Rollstuhl, Kettcars, Räder, Hüpfbälle usw.
Tipps geben, wie man eine Übung besser machen kann
Spiel- und Sportgeräte sachgemäß behandeln
8.9.2 Sportspiele
Mit verschiedenen Bällen spielerisch umgehen: - Werfen, fangen, prellen, dribbeln - Mit dem Fuß führen, schießen - Köpfen, zuspielen, täuschen, jonglieren u. a. m. — Hinweis: Einfacher Fußstoß, Zuspiel gegen die Wand, zum Partner, im Stand, in Bewegung, in einem begrenzten Feld, mit unterschiedlichen Bällen, Spiel auf ein Tor/Kastenteil
Einfache Spielfertigkeiten und taktische Grundmuster wie elementare Angriffs- und Abwehrhandlungen im Spiel beherrschen: - Einen Spielgedanken erfassen und umsetzten - Die in den Spielen möglichen Rollen erfassen und sie entsprechend interpretieren - Selbstständig spielfähige Gruppen bilden — Hinweise: Dribbeln, Ballführung um Kasten, Stangen u. a. m. Faustball/Volleyball; Ball über die Schnur, Spiel mit einem/mehreren Bodenkontakten, Werfen/Baggern/Pritschen, hoch/tief, gegen die Wand, zum Partner, über ein Seil/Netz, in markierte Zonen; Obere/untere Zuspiele/Aufschläge, mit/ohne ein Seil/Netz, schnell/langsam Handball/Basketball
Spielregeln und Spielverständnis entwickeln - Spielregeln anerkennen und an die Bedürfnisse der Gruppe anpassen - Gegenüber den eigenen Mitspielerinnen/Mitspielern und gegenüber dem Gegner fair sein - Leistungen von allen Mitspielerinnen/Mitspielern anerkennen - Entscheidungen eines Spielleiters anerkennen und sich ihnen fügen - Das eigene Verhalten, das der Mitspielerinnen/Mitspielern sowie einer Gruppe realistisch einschätzen können - Gleichstarke Spielgruppen bilden wollen - Akzeptieren können, dass man auch einer spielschwächeren Mannschaft zugeteilt oder zugelost wird und nicht immer mit der besten Freundin/dem besten Freund in der gleichen Mannschaft spielen kann — Hinweise: Bälle im Stand/Gehen/Laufen ein-/beidhändig prellen, dribbeln, Ballführung um Stangen, Slalom; Torwürfe aus unterschiedlichen Entfernungen; Werfen in verschieden hohe Ziele (Kästen, Korbballständer, Körbe); Zuspiel mit verschiedenen Wurfarten (auch gegen die Wand) Hockey/Federball/Tischtennis – Spiele mit Gerät in der Hand; Ballführung mit Vor- oder Rückhand, Passen, Stoppen im Stand, in der Bewegung, unterschiedliche Schlägerhaltungen ausprobieren Hockey; Treffen von verschiedenen Bällen mit dem Schläger/Gymnastikstab, Spiel auf bestimmte Ziele, paarweise Zuspiele, Zuspiele im Dreieck, Viereck usw.
Geeignete Kleidung entsprechend der Sportaktivität und den Räumlichkeiten kennen und anziehen — Hinweis: Gymnastik-, Fußball-, Wanderschuhe usw. unterscheiden, die Passform beachten; Gymnastikkleidung/Jogginganzug entsprechend auswählen
Repertoire geeigneter Aufwärmübungen kennen lernen und ausführen — Hinweise: Auf der Stelle laufen, Armbewegungen koordinieren; Langsame, tiefe und kontrollierte Atmung beim Ausatmen in die Dehnung beachten
Repertoire geeigneter Dehnübungen kennen und ausführen können — Hinweis: Schmerzfreie Dehnung wird bei durchgehender Dehnhaltung erreicht
8.10.2 Laufen: Dauerlauf - Schnell-Lauf - Staffellauf
Start,- und Zielplätze/Markierungen kennen und einhalten — Hinweis: Starts aus verschiedenen Positionen (Sitz auf der Langbank, aus der Hocke u. a. m.)
Startsignale kennen und beachten — Hinweis: Zur Gegenseite auf eine Matte, hinter eine Linie, bis zu einer Glocke oder Klingel, die betätigt werden soll u. a. m.
Laufrichtung und vorgegebene Laufbahnen einhalten
Gesundheitszustand beachten — Hinweis: Laufbahn evtl. mit Klebebändern farblich markieren
Staffellauf kennen und üben — Hinweise: Beim Dauerlauf auf geringes Tempo achten, Atemtechnik beachten, evtl. Pulskontrolle anbieten, Laufleistung langsam steigern/Wechsel zwischen Laufen und Gehen; Temposteigerungsläufe (vom langsamen zum schnellen Lauf über eine vorgegebene Strecke); „Eierlauf“, Wassertragen u. a. m.; Aufstellungsmöglichkeiten kennen und einhalten (hintereinander, nebeneinander); Mannschaftszugehörigkeit beachten; Akustische Signale im Zieleinlauf betätigen Ball oder Stab usw. tragen, Wendemarke kennen, Übergabe an den Partner trainieren
8.10.3 Springen: Weitspringen - Hochspringen
Beidbeinige Sprünge auf Matten und in Sprunggruben machen — Hinweis: Kastendeckel/Langbank
Beidbeinige Standweitsprünge aus der Sprungzone umsetzen — Hinweis: Armschwung beachten und nutzen
Weitsprung mit kurzem Anlauf mit einbeinigem Absprung durchführen — Hinweis: Anlaufstrecke von ca. 15-20 Metern nicht überschreiten
Gesprungene Weite messen und vergleichen (mit eigenen Leistungen und denen der Mitschüler/innen) — Hinweis: Weiten evtl. mit verschiedenfarbigen Schnüren/ Bändern markieren
Hochsprünge aus dem Stand und/ oder dem einbeinigen Absprung aus einem Anlauf umsetzen — Hinweise: Vom Boden auf eine Matte; Über eine Schnur auf Matten
8.10.4 Werfen
Würfe aus dem Stand mit verschiedenen Materialien durchführen und Wurfrichtung erkennen und einhalten — Hinweise: Ringe/Frisbeescheiben/Schaumstoffbälle usw.; Netze/Spannleinen
Schlagwürfe aus dem Stand über Hindernisse durchführen
Abwurflinien erkennen und einhalten
Ballweitwurf aus dem Stand und mit Anlauf umsetzen
Geworfene Weiten messen und vergleichen (mit eigenen Leistungen und denen der Mitschüler/innen)
8.11 Turnen und Akrobatik
Bewegungen von Bewegungsvorbildern in eigene Bewegungsformen/folgen umsetzten — Hinweis: Geräte zum Spiel- und Hindernisturnen sind z. B.: Balancierbalken und -kreisel, Langbänke und - Rutschbretter Schaukeln, Ringe, Trapez (am Reck oder an - den Tauen selbst einrichten) Kleintrampolin, Weichbodenmatte - Kästen, Kastenteile, Böcke, Sprungbretter - Barren und Reck - Hängematten, Kletternetze, -wände, -stangen -
Unterschiedliche Anforderungen, die durch die verschiedenen Materialien und Geräten vorgegeben sind, umsetzen in: - Schwingen, schaukeln, hängen, stützen, in Geräten und auf Geräten liegen, sitzen, stehen und von Geräten springen - An/auf Geräte klettern, steigen, hangeln, hängen und springen - Auf Geräten balancieren oder mit Geräten balancieren - Den eigenen Körper auf einem Bein balancieren, eine Kerze oder einen Handstand machen - Am Barren, am Reck stützen, schwingen, schaukeln und hangeln u. a. m. — Hinweise: Offene Spielsituationen sollen dafür sorgen, dass sich Schülerinnen und Schüler zur Geräteerprobung und zu freien Handlungen - auf denen dann ein eher gesteuertes Lernen und Trainieren erfolgen kann - anregen lassen; Schülerinnen und Schüler, die sich nicht spontan einem Gerät oder einer Übung/Anforderung zuwenden oder den Aufforderungscharakter dieser erkennen, bedürfen zur Annäherung und Beschäftigung einer individuellen Führung und einer besonderen Zuwendung, wie z. B. Körpernähe, Blickkontakt und Hilfestellung durch die Lehrkraft
Namen von Materialien und Geräten kennen — Hinweis: Lehrkräfte sollen Schülerinnen und Schüler mit den Geräten/Materialen und Übungen vertraut machen und beobachtete bzw. erfahrene Eigenschaften der Geräte/Materialien und Erlebnisse bei den Übungen beschreiben lassen
Bewegungsanweisungen verstehen und eigene Bewegung an die eines Materials/eines Gerätes anpassen
Sachgerechtes Auf- und Abbauen von Geräten, d. h. sie fest halten, tragen, rollen, fahren, ziehen und schieben — Hinweis: Die Geräte können auch zum Lernen an Stationen und zu Hindernisbahnen, die es zu überwinden gilt, arrangiert werden (psychomotorischer Ansatz des Arbeitens in Bewegungslandschaften)
Gefahren der Geräte erkennen, beschreiben können und darauf achten
Angst vor Geräten überwinden
Mitschülerinnen und -schüler nicht behindern und gefährden, sich bei Übungen nicht vordrängen, Reihenfolge beachten
Hilfestellungen und Sicherungen sachgemäß durchführen und anderen anbieten
Geräte alleine und mit anderen ordnungsgemäß aufräumen
8.12 Schulische Sportangebote für den Freizeitbereich
Sport- und Freizeitspiele wieder erkennen, erweiterte Spielgedanken erfassen und dabei statische und bewegliche Spielgeräte funktionsgerecht benutzen — Hinweis: Einfache Freizeitspiele für Partner, Gruppen und Mannschaften sind: Lauf-, Sprung-, Fang- und Versteckspiele - Einfache Roll-, Wurf-, Abwerf- und Fangspiele - mit dem Ball, den Ringen, dem Indiaca, der Frisbeescheibe usw. Fußball, Völkerball, Korbball u. a. m. -
Regeln für Spiele vereinfachen und richtig anwenden — Hinweis: Statische und bewegliche Spielplatzgeräte sind: Kletterburg, Rutsche, Balancierstange - Schaukeln, Seilbahn, Wippe, Kreisel -
Spielfelder selbst herstellen und die richtigen Spielgeräte auswählen helfen
Spielwünsche äußern
Sich in Spielgruppen integrieren und ausgehandelte Spielregeln sowie Spielfeldmarkierungen akzeptieren und einhalten
Sich als Zuschauer spiel- und wettkampfgerecht verhalten
Spielfest mit Eltern und Geschwistern organisieren helfen
8.12.2 Wettbewerbe/Wettkampf
Wettbewerbsabläufe und die verschiedenen Disziplinen der Leichtathletik, des Turnens und Schwimmens kennen — Hinweis: Schüler sollten schrittweise auf wettkampfgemäße Anforderungen vorbereitet werden
Solche können z. B. bei der Leichtathletik sein: Sprint und Langlauf in Bahnen - Staffellauf um eine Wendemarke, - Pendelstaffel, Wanderstaffel Weitsprung aus Sprungzone oder vom Balken Hochsprung über Seil oder Latte - — Hinweise: Erst ab der Mittelstufe sollten sportliche Wettbewerbe gezielter in die Unterrichts- und Veranstaltungsplanung einbezogen werden; Öffentliche Sportveranstaltungen besuchen und auf Sauberkeit achten
Sich als Zuschauer fair verhalten
Im Stadion/in Hallen auf Hygiene nach dem eigenen Wettkampf achten
8.12.3 Schwimmen
Beispielhaft besondere Bedingungen und Gefahren in öffentlichen Hallenund Freibädern kennen: Zugangsbedingungen - Umkleide- und Hygienezonen - Unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten um das und im Wasserbecken Unterschiedliche Wassertiefen - Sonnenbestrahlung, Wind, Temperaturschwankungen u. a. m. — Hinweise: Enge Verbindung zum Aktivitätsbereich „Wasser erleben und sich darin fortbewegen“; Mögliche negative Reaktionen von Badegästen sollten vor dem Besuch eines öffentlichen Schwimm- oder Hallenbades besprochen sein und entsprechende Verhaltensregeln an Beispielen oder in Rollenspielen erarbeitet werden.
Anderen Badegästen freundlich, aber nicht distanzlos begegnen und sie und sich selbst nicht gefährden
Im Schwimmbad auf Hygiene und Sauberkeit achten
Gegenüber Erwachsenen - auch bei unverständlichen Äußerungen - höflich bleiben
Anweisungen der Bademeister folgen
8.12.4 Tanzen
Sich ohne Partner mit einfachen Tanzschritten zur Musik bewegen und die erlernten Schritte in Raum, Zeit und Dynamik verbinden — Hinweis: Zum Lernen von Tanzschritten eignen sich am besten die Rhythmen deutscher und nordamerikanischer Tänze sowie Folklore mit fester Figurenfolge
Sich an Folklore, Standard- und modernen Tänzen beteiligen, dabei Rhythmen erfassen und in Bewegung umsetzen — Hinweis: Durch den Einsatz von Tanzbildern und Tanzfilmen können Ideen/Anregungen gegeben werden
Einfache Tanzfiguren und Aufstellungsformen kennen sich anpassen und in Absprache mit dem Partner improvisieren und gestalten — Hinweise: Bei Aufstellungsformen zunächst ohne Körperkontakt beginnen; Kontakte anbahnen bei Polonäse, beim Klatschen und bei Tanzspielen; Discoveranstaltungen mit Schülerinnen und Schülern vorbereiten
Tanz als Möglichkeit der Selbstdarstellung erfahren und Ausdrucksfähigkeit entwickeln — Hinweis: Fastnacht mit eigenen oder öffentlichen Faschingsbällen verbinden
Hemmung vor Körperkontakten verlieren
Distanz gegenüber dem Partner bewahren
Andere zum Tanz angemessen auffordern
Ablehnung zum Tanz akzeptieren
Sich zum Tanzen angemessen kleiden
Leistungen mit Beifall belohnen
Auswahl0
Anweisung
Ergebnis
🤖
Diese Funktion nutzt Künstliche Intelligenz.
Ihre Eingaben werden an einen KI-Dienst übermittelt – bitte keine personenbezogenen Daten eingeben.
Kompetenzen und Anweisung an die KI
Text wird generiert …
⚠
Dieser Text wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Bitte vor der Verwendung prüfen.
Als PDF
Als Doc
Unterrichtsideen
Unterrichtsstunde
Unterrichtsreihe
Differenzierung
Förderziel
Zeugnistext
Entwicklungsbericht
KI-Modell
ChatGPT 6 Luna
Gemini 3.5 Flash-Lite
Mistral Large 4
Claude 5.5 Haiku
Generieren
⌘↵
155 Kompetenzen
0 gewählt
Saarland, Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft — Lehrplan für die Schule für Geistigbehinderte, Gesamtausgabe 2004. Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
↑↓ navigieren
Leer wählen
⌘↵ generieren