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Lehrpläne Saarland
Förderschule – Geistige Entwicklung
Welterschließung
Kapitel 9.2
9.2.2 Räume
13
9.2.3 Mengen ⇔ Elemente ⇔ Klassifikationen
59
9.2.4 Mengen ⇔ Elemente ⇔ Reihung
17
9.2.6 Mächtigkeit von Mengen − Eins-zu-eins-Zuordnung
4
9.2.5 Mächtigkeit von Mengen − Vergleich
9
9.2.10 Zählen
9
9.2.11 Ordinalzahlaspekt von Zahlen - Seriation der Anzahl
17
9.2.12 Kardinalzahlaspekt von Zahlen – Anzahlinvarianz
40
9.2.14 Aufbau des Zahlenraums bis 10
29
9.2.15 Zahlenraum erweitern
22
9.2.16 Münzen, Scheine
16
9.2.17 Geld-Wert
4
9.2.20 Geld als Zahlungsmittel
11
9.2.21 Längen messen
15
9.2.23 Rauminhalt messen
14
9.2.24 Gewicht
14
9.2.25 Zeitabläufe
16
9.2.26 Zeitbegriffe
16
9.2.27 Zeiträume
19
9.2.28 Zeitmessung
12
Kapitel 9.3
9.3.2 Natur erleben
34
9.3.3 Natur erfahren
17
9.3.4 Ökosystem Garten
27
9.3.5 Ökosystem Wald
27
9.3.6 Ökosystem Teich, Bach, Fluss und See
2
9.3.8 Wetter
2
9.3.7 Naturschutz
29
9.3.9 Naturgesetze
11
Kapitel 9.4
9.4.2 Technik erleben
6
9.4.4 Technik anwenden
10
9.4.5 Technik – Grundfertigkeiten
15
9.4.6 Technik – Gebrauch
21
9.4.7 Technik – Wartung
21
9.4.9 Verkehr erleben
2
9.4.11 Entfernungen einschätzen
9
9.4.12 Entfernungen berücksichtigen
15
9.4.13 Am Verkehr teilnehmen
49
9.4.14 Im Verkehr orientieren
14
9.4.13 9.4.14 • Dienstleistungen der Polizei kennen und in An-
3
Kapitel 9.5
9.5.2 Versorgungseinrichtungen für den täglichen Bedarf
25
9.5.3 Medizinische Versorgung
3
9.5.4 Dienstleistungen
14
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Sachkompetenz
Wissen, dass es unterschiedlich große Räume gibt
Raumbegrenzungen erkennen
Lösungsmöglichkeiten finden, wenn der Raum nicht ausreicht
Raumerfahrung versprachlichen
Begriffe, Gebärden und Symbole für Bezeichnungen von Räumen und Raumbegrenzungen wie: Wand, Boden, Tür, Fenster — Hinweis: Versprachlichung fördert die Ordnung und Organisation von Raumerfahrungen
Begriffe, Gebärden und Symbole für Tätigkeitsbeschreibungen wie: füllen, voll machen, ausleeren, entleeren, halb füllen
Begriffe, Gebärden und Symbole für Eigenschaften von Räumen wie: leer, (zu) voll, (zu) klein, (zu) groß, (zu) viel Platz, (zu) wenig Platz, halb voll, halb leer
Methodenkompetenz
Räume durch motorische Aktivitäten erkunden
Eng begrenzte Räume mit festen, flüssigen, gasförmigen Elementen füllen, entleeren
Erproben, welches Ordnungsprinzip sich raumgreifend, welches sich raumsparend auswirkt
Sozialkompetenz
Ordnungsformen als Orientierung erfahren
Personalkompetenz
Räume erleben
Erfahrungen mit unterschiedlichen Räumen sammeln
Sachkompetenz
Elemente können auf Grund einer oder mehrerer Eigenschaften zusammengestellt werden
Begriffe für Objekteigenschaften: funktional, beschreibend
Mengen bleiben unabhängig vom Wechsel der Raumeigenschaften erhalten
Aus Mengen lassen sich Elemente entfernen
Mengen können in Elemente aufgelöst werden
Gemeinsame Funktionen, Eigenschaften von Objekten, Gegenständen erkennen, benennen und einer Gesamtmenge zuordnen
Obergriffe kennen
Form als Eigenschaft von Elementen erkennen und benennen
Begriffe, Gebärden und Symbole für rund, eckig, dreieckig, viereckig
Größe als Eigenschaft von Elementen erkennen und benennen
Begriffe, Gebärden und Symbole für groß, klein, lang, kurz
Dicke als Eigenschaft von Elementen erkennen, benennen
Begriffe, Gebärden und Symbole für dick, dünn
Farbe als Eigenschaft von Elementen erkennen und benennen
Grundfarben, Mischfarben, Farbschattierungen erkennen und benennen
Begriffe, Gebärden und Symbole für Farben
Geruch, Geschmack, Gewicht, Oberflächenstruktur, Wärme, Klang u. a. m. als relevante Eigenschaften und Qualitäten von Elementen erkennen und benennen
Zwei und mehrere Eigenschaften und Qualitäten in Kombination erkennen und benennen
Oberbegriffe als Kriterien der Zuordnung von Elementen zu einer Menge
Methodenkompetenz
Objekte, Gegenstände als Abtrennungs-, Begrenzungsmöglichkeit verwenden
Aufgabenstellungen in der Freiarbeit wählen zum Umgang mit Mengen
Gegenstände, Objekte von kleinen Räumen in große Räume, von großen Räumen in kleine Räume bringen, stellen, legen, füllen
Ausräumen, Einräumen
Zusammenstellen, Auflösen
Sortieren
Klassifizieren
Ordnen, Sortieren, Klassifizieren von Elementen nach der Eigenschaft Form
Ordnen, Sortieren, Klassifizieren von Elementen, Zusammenfassung von Elementen unter Berücksichtigung der Eigenschaft Größe
Ordnen, Sortieren, Klassifizieren von Elementen, Zusammenfassung von Elementen entsprechend der Eigenschaft Dicke
Ordnen, Sortieren, Klassifizieren von Elementen
Zusammenfassung von Elementen entsprechend der Eigenschaft Farbe
Zusammenfassen entsprechend: Geruch, Geschmack, Gewicht, Oberflächenstruktur, Wärme, Klang u. a.. m. als relevante Eigenschaften und Qualitäten von Elementen
Zusammenfassung von Elementen entsprechend zwei oder mehrerer Merkmale in Kombinationen
Sozialkompetenz
Ordnungsprinzipien absprechen, einhalten
Gemeinsame Schätzung des Raumangebotes unter Berücksichtigung der vorhandenen Menge
Unter Berücksichtigung von Gruppeninteressen, Mengen herstellen und auflösen
Nach Absprachen und unter Berücksichtigung von Gruppeninteressen Mengen in Teilmengen zerlegen, Teilmengen zu Mengen vereinigen
Gegenstände, Objekte einem Partner, einer Partnerin unter Berücksichtigung ihrer Eigenschaft Form beschreiben
Gegenstände, Objekte einem Partner, einer Partnerin unter Berücksichtigung ihrer Eigenschaft Größe beschreiben
Gegenstände, Objekte einem Partner einer Partnerin unter Berücksichtigung der Eigenschaft Dicke beschreiben
Gegenstände, Objekte einem Partner, einer Partnerin unter der Eigenschaft Farbe beschreiben
Verständigung über Gegenstände und Objekte unter Berücksichtigung der Qualitäten und Eigenschaften, wie z. B.: Geruch, Geschmack, Gewicht, Oberflächenstruktur, Wärme, Klang u. a. m.
Verständigung über gemeinsame Eigenschaften, Qualitäten und Merkmale von Objekten und Gegenständen
Verständigung mit Oberbegriffen über Elemente, die zu Mengen zusammengefügt werden können
Personalkompetenz
Mengen herstellen aus Gegenständen, Objekten
Erfahrungen mit Mengen in Räumen, die sich bezüglich Form und Ausmaß unterscheiden
Vorhandenes Raumangebot abschätzen
Erkennen von situationsspezifischen Erfordernissen und Notwendigkeiten, die eine Auflösung, eine Herstellung einer Menge bedingen
Erkennen von situationsspezifischen Erfordernissen und Notwendigkeiten, die eine Auflösung, eine Herstellung bedingen:
Einer Teilmenge
Einer Menge aus Teilmengen
Einer Vereinigungsmenge
Form als eine relevante Eigenschaft von Elementen berücksichtigen
Größe als eine relevante Eigenschaft von Elementen berücksichtigen
Dicke als eine relevante Eigenschaft von Elementen berücksichtigen
Farbe als eine relevante Eigenschaft von Elementen berücksichtigen
Geruch, Geschmack, Gewicht, Oberflächenstruktur, Wärme, Klang u. a. m. als relevante Eigenschaften und Qualitäten von Elementen berücksichtigen
Zwei und mehrere Merkmale von Elementen zur Zusammenfassung einer Menge berücksichtigen
Berücksichtigung von Oberbegriffen, um Elemente zu einer Menge zusammenzufassen
Sachkompetenz
Äußere Ordnungsprinzipien der Anordnung von Elementen kennen und benennen
Innere Ordnung einer Menge erkennen
Qualitativer Vergleich von zwei und mehreren Mengen
Qualitative Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen und benennen
Methodenkompetenz
Reihung ♣♦♣♦♣♦♣♦♣♦ ♣♦♦♣♦♦♣♦♦♣
verschiedene Muster legen
Vergleich von Eigenschaften, Merkmalen und Qualitäten von Elementen
Elemente zu Mengen ordnen und dabei eine innere Ordnung berücksichtigen
Qualitative Vergleichsmaßstäbe anlegen und beibehalten
Qualitative Vergleichstechniken erarbeiten
Sozialkompetenz
Verständigung über die Aufstellung und Einhaltung äußerer Ordnungsprinzipien
Verständigung über die Binnengliederung einer Menge
Absprache über qualitative Vergleichsmaßstäbe
Personalkompetenz
Elemente einer Menge nach vorgegebenen äußeren Prinzipien ordnen
Äußere Ordnungsprinzipien aufstellen und durchhalten
Nach gleichen Merkmalen von immer wiederkehrenden Elementen suchen und diese als inneres Ordnungsprinzip akzeptieren
Qualitative Vergleichsmaßstäbe akzeptieren und berücksichtigen
Sachkompetenz
Quantitativer Vergleich von zwei und mehreren Mengen durch eins-zu-eins-Zuordnung. Begriffe, Gebärden und Symbole für gleich, viel, wenig, mehr, weniger, am meisten, am wenigsten
Methodenkompetenz
Quantitative Vergleichsmaßstäbe anlegen und beibehalten
Sozialkompetenz
Absprache über quantitative Vergleichsmaßstäbe (Länge, Dicke, Anzahl)
Personalkompetenz
Quantitative Vergleichsmaßstäbe akzeptieren und berücksichtigen (Länge, Dicke, Anzahl)
Methodenkompetenz
Quantitative Vergleichstechniken erarbeiten
Behältnisse füllen mit festen und flüssigen Stoffen
Behältnisse entleeren von festen und flüssigen Stoffen
Sachkompetenz
Mengen vergrößern durch Hinzufügen von Elementen
Mengen vermindern durch Abziehen von Elementen
Sozialkompetenz
Absprachen treffen, wann Mengen aufgefüllt werden müssen
Absprachen treffen, wann Mengen vermindert werden müssen
Personalkompetenz
Mengen vergrößern entsprechend bestimmter Vorgaben, Notwendigkeiten im Alltag
Mengen vermindern entsprechend bestimmter Vorgaben und alltäglicher Erfordernisse
Sachkompetenz
Mengen in gleiche, ungleiche Teilmengen aufteilen
Wissen, bei der Verteilung von Elementen/der Aufteilung von Mengen können Elemente übrig bleiben
Begriffe, Gebärden, Symbole für Rest
(Mechanisches) Zählen
Methodenkompetenz
Verteilungs-, Aufteilungstechniken unter Berücksichtigung der vorgegebenen Mächtigkeit der Menge
Rhythmisches Sprechen von Zahlreihen und Zählreimen (rhythmisch-mechanisches Zählen)
Sozialkompetenz
Absprachen treffen, über die Mächtigkeit von Mengen
Personalkompetenz
Mächtigkeit von Mengen berücksichtigen
Zahlwörter kennen, Zahlreihen aufsagen
Sachkompetenz
Zähleinheiten
Zählrhythmus kennen
Gegenstände und Objekte in eine Reihenfolge bringen
Reihenfolge von Gegenständen/Objekten Nummern zuordnen und auffinden
Mit Hilfe von Nummern Ordnungen herstellen
Simultanes Erfassen einer Menge
Ordnung: Herstellung einer Menge zur Bestimmung ihrer Mächtigkeit
Methodenkompetenz
Handlungsbegleitendes Sprechen um Zählrhythmus beizubehalten
Objekte und Gegenstände zählend aufreihen
Aufreihung von Objekten, Gegenständen und Personen unter Berücksichtigung der vorgegebenen Reihenfolge (links, rechts, vorn, hinten)
Umordnung von Elementen zur Bestimmung von Mengen
Sozialkompetenz
Sich auf Zähleinheiten und Zählrhythmen einigen
Gemeinsam Elemente zur Mengenbestimmung ordnen
Personalkompetenz
Vorgegebene Zähleinheiten und Zählrhythmen beachten
Reihenfolgen und Abfolgen erkennen und beibehalten
Ordnungsaspekte der Zahl erkennen und berücksichtigen
Mengen, in denen Objekte immer gleich angeordnet werden, in Verbindung mit dem dazugehörigen Zahlwort bringen
Sachkompetenz
Gleichmächtige Mengen tauschen
Mengen zuordnen und vergleichen
Ziffern lesen
Ziffern schreiben
Ziffern mit Mengenbild verbinden
Leere Menge mit Ziffer 0 verbinden
Mengen ≤ 10 gliedern, aufteilen, strukturieren
Mengen ≤ 10 vergleichen
Begriffe, Gebärden und Symbole für
Provozierende Zuordnung
Handlungsbegleitendes Sprechen
Kind A, B, C bekommt 3 Nüsse
Mengen ausgliedern
Leere Mengen als „Nichts“ bezeichnen
Gleichmächtige Teilmengen bilden
Methodenkompetenz
Paarweise Zuordnung durchführen bei - Mengen < 10 und - Mengen > 10
Ziffern nachspuren
Ziffern abschreiben
Ziffern nach Diktat schreiben
Aufgabenstellung in der Freiarbeit wählen zum Umgang mit Ziffern
Prinzipien der Aufteilung, Gliederung anwenden, durchhalten
Umgruppierungen
Strukturierungen
Korrespondierende Zuord-
Zuordnung nach unterschiedlichen Modi: 1:2, 1:3, 1:4
Entnehmen von Mengen bis die Menge 0 erreicht ist
Sozialkompetenz
Absprachen, ob sich Menen zum Tausch eignen
Gemeinsame Überprüfung der Mächtigkeit, Äquivaenzfeststellung
Gemeinsamer Vergleich der Mächtigkeit von Mengen
Ziffern als Möglichkeit den gemeinsamen Tagesablauf zu strukturieren
Gliederung, Aufteilung, Strukturierung von Mengen in der Gruppe
Absprache über den Zuordnungsmodus
Teilmengen gemeinsam bilden unter Berücksichtigung von Vorgaben
Personalkompetenz
Korrespondierende Zuordnung Eins-zu-eins-Zuordnung als Möglichkeit der Feststellung der Mächtigkeit einer Menge beachten
Ziffern in der Lebenswelt als Orientierungs-, Merkhilfe beachten, anwenden
Notwendigkeiten erkennen, die eine Aufgliederung von Mengen erfordern
Strukturierung von Mengen als Hilfe akzeptieren
Anzahl von Elementen einer Menge im Alltag berücksichtigen
Zuordnungsmodus in Abhängigkeit von der Mächtigkeit der Menge variieren
Notwendigkeiten erkennen, welche die Bildung von Teilmengen erfordern
Sachkompetenz
Mengen eine Zahl zuordnen
Mengen ≤ 10
ergänzen, vermindern
Funktion von Platzhaltern
Mengen ≤ 10 zusammenfassen, vereinigen, addieren
+ Zeichen (Pluszeichen) für die Rechenoperation Addition
Additionsaufgaben im ZR bis 10 rechnen, verschriftlichen
Bei Sachaufgaben die richtige Rechenoperation anwenden
Sachaufgaben durch Addition lösen
Mengen ≤ 10 verkleinern
Elemente abziehen, subtrahieren
- Zeichen (Minuszeichen) für die Rechenoperation Subtraktion
Subtraktionsaufgaben im ZR bis 10 lösen, schriftlich darlegen
Sachaufgaben lösen durch Subtraktion
Methodenkompetenz
Provozierende Zuordnungen
Aufgabenstellungen in der Freiarbeit wählen zu Rechenoperation im ZR bis 10
Mengen durch Hinzufügen von Objekten, Gegenständen, Abbildungen vermindern, ergänzen
Mengen zusammenfassen
Mengen vereinigen
Additionsaufgaben rechnen
Wegnehmen und abzählen
Zählen der Restmenge
Simultanes Erfassen einer Restmenge
Rückwärts zählen
Sozialkompetenz
Mengen gemeinsam herstellen, bilden
Absprache von Mächtigkeit und Zahleigenschaften von Mengen
Personalkompetenz
Anforderung entsprechend den Ausgangsmengen auf die gewünschte Mächtigkeit hin überprüfen, nachfolgend ergänzen, vermindern
Mengen gleicher und ungleicher Art (verschiedene Objekte/Gegenstände) zusammenfassen und dabei vorrangig Mächtigkeit und Zahleigenschaft der Menge berücksichtigen
Mengen verkleinern und dabei vorrangig die erforderliche Mächtigkeit und die Zahleneigenschaft der Menge berücksichtigen
Sachkompetenz
Mechanisches Weiterzählen über 10 hinaus — Hinweise: Abzählreime; Lieder; Zählspiele
Strukturieren, ordnen und ausgliedern, um Zehnergruppen zu bilden
In Zehnerschritten zählen
Zehnerbündel eine Zahl zuordnen
Zahlen lesen und sprechen, nach Diktat schreiben (Lese- und Sprechweise der Zehnerzahl von rechts nach links)
Zahlen einordnen am Zahlenstrahl
Addition und Subtraktion im ZR bis 100
Bei Sachaufgaben die richtige Rechenoperation anwenden
Sachaufgaben lösen durch Addition, Subtraktion
Addition und Subtraktion im ZR bis 1000 mündlich lösen
Sachaufgabe durch Addition, Subtraktion lösen
Addition und Subtraktion im ZR bis 1000 halbschriftlich, schriftlich lösen — Hinweis: Bedeutsame Lernsituationen sind dem Lehrplan Mathematik der Schule für Lernbehinderte zu entnehmen
Geforderte Rechenoperation Sachaufgaben entnehmen, Sachaufgabe durch halbschriftliche und schriftliche Addition, Subtraktion lösen
Methodenkompetenz
Bündeln
Umgang mit dem Taschenrechner zur Lösung von Sachaufgaben (Eingeben von Ziffern)
Addieren, Subtrahieren mit dem Taschenrechner zur Lösung von Sachaufgaben im lebensweltlichen Kontext
Aufgabenstellungen in der Freiarbeit wählen zu Rechenoperationen im ZR bis 100
Addieren, Subtrahieren großer Zahlen mit dem Taschenrechner zur Lösung von Sachaufgaben im lebensweltlichen Kontext
Aufgabenstellungen in der Freiarbeit wählen zu Rechenoperation im ZR bis 1000
Personalkompetenz
Zusammenfassung zu Zehnerbündel als Hilfe-stellung bei der Bestim-mung der Mächtigkeit von Mengen
Mengen > 10 akzeptieren
Eigenverantwortlich üben (Freiarbeit)
Sachkompetenz
Wichtige Münzen und Scheine kennen, Merkmale erkennen
Wiedererkennen von Münzen und Scheinen auf Abbildungen
Scheine und Münzen nach Wert ordnen
Wertbestimmung von Gegenständen
Zuordnung von Geldbeträgen zu bestimmten Gegenständen
Methodenkompetenz
Mit Geld bezahlen
Vergleichen von Preisen für ein Produkt
Sozialkompetenz
Einkaufssituationen bewältigen (Waren aussuchen, Geld übergeben, Wechselgeld aufbewahren)
Gemeinsame Schätzungen des Geldwertes von Gegenständen
Personalkompetenz
Den Wert von Münzen und Scheinen beachten
Geld muss verdient werden
Geld muss sorgfältig aufbewahrt werden
In Abhängigkeit von der zur Verfügung stehenden Geldmenge realistische Kaufwünsche entwickeln
Wissen, dass man für eine größere Geldmenge mehr kaufen kann
Sparen vergrößert die zur Verfügung stehende Geldmenge
Begriffe, Gebärden, Symbole: (zu) teuer, (zu) billig
Sachkompetenz
Wechsel von Münzen > Münzen Münzen < Münzen Scheine > Münzen Münzen < Scheine Scheine > Scheine Scheine < Scheine
Methodenkompetenz
Bündeln von Münzen und Scheinen unter Beachtung des dekadischen Aufbaus des Zahlensystems
Aufgabenstellungen zum Umgang mit Geld in der Freiarbeit wählen
Personalkompetenz
Geldbeträge sind nicht nur von der Anzahl der Münzen und Scheine abhängig, vielmehr von deren Wert
Sachkompetenz
Lesen und Legen von Euround Centbeträgen
Lesen und Legen von Geldbeträgen bis 100 Euro mit Scheinen
Lesen und Legen von Geldbeträgen bis 1000 Euro mit Scheinen
Kommaschreibweise (Komma, Punkt) kennen
Die Null als Platzhalter
Bezahlen mit abgezähltem Geld
Zahlen mit Geld: Rest erwarten, fordern
Zahlen mit Geld: Rest schätzen, errechnen
Methodenkompetenz
Mit dem Taschenrechner Geldsummen addieren, subtrahieren
Sozialkompetenz
Gemeinsames Schätzen, ob Geldwert zum Einkauf eines Warenangebotes reicht
Personalkompetenz
Selbstständiger Umgang mit Geld (mit und ohne personellen und medialen Hilfestellungen)
Sachkompetenz
Längen von Gegenständen vergleichen (beliebiges Vergleichsmaß)
Längen von Gegenständen vergleichen, messen (standardisierte Längenmaße)
Begriffe, Abkürzungen: cm, m, km, (zu) kurz, (zu) lang
Mit Längenmaßen rechnen
Form und Größe von Flächen vergleichen (beliebiges Vergleichsmaß) oder messen (standardisiertes Vergleichsmaß)
Begriffe, Gebärden, Symbole, Abkürzungen kennen: - quadratisch, rechteckig, dreieckig, u. a. m. (zu) schmal, (zu) breit - cm2, m2, km2 - - mit Flächenmaßen rechnen
Methodenkompetenz
Abmessen mit unterschiedlichen Instrumenten (Lineal, Metermaß, Zollstock etc.)
Längenmaße mit Hilfe des Taschenrechners aufaddieren und subtrahieren
Aufgabenstellungen in der Freiarbeit wählen zum Abmessen
Abmessen von Flächen unter Beachtung der Form und Größe
Sozialkompetenz
Im Arbeitsprozess Längen von Gegenständen gemeinsam abmessen
Gemeinsamer Vergleich von Flächen bezüglich Form und Größe
Personalkompetenz
Im Alltag Längen als wichtige Eigenschaften der Gegen-stände berücksichtigen und einschätzen
Längen eines Raumes erfahren
Im Alltag Form und Größe von Flächen beachten
Sachkompetenz
Rauminhalt vergleichen (beliebiges Vergleichsmaß)
Rauminhalte vergleichen und messen (standardisiertes Maß)
Begriffe, Gebärden, Symbole, Abkürzungen kennen: Liter, halber Liter, viertel Liter u. a. m. - Breite, Höhe, Tiefe - cm3, m3 - mit Rauminhalten rechnen
Gewicht schätzen
Gegenstände unter Berücksichtigung des Gewichts vergleichen
Gegenstände, Personen wiegen
Begriffe, Gebärden, Symbole und Abkürzungen kennen: - Gramm (g), Kilogramm (kg), halbes Kilogramm (1/2 kg), Zentner (z) - (zu) schwer, (zu) leicht - mit Gewichten rechnen
Methodenkompetenz
Gefäße als genormtes Maß benutzen (Tasse, Teelöffel, Esslöffel)
Mit Messbecher umgehen
Gewicht mit unterschiedlichen Waagen messen (elektrische Waagen, Personenwaagen)
Aufgabenstellungen in der Freiarbeit wählen zum Wiegen von Gewichten
Personalkompetenz
Zur Selbstversorgung praktische Alltagsmaße kennen und beachten
Im Alltag Gewicht von Gegenständen abschätzen und beachten
Sozialkompetenz
Gewichte in der Gruppe schätzen
Sachkompetenz
Zeitspannen erfahren
Zeitspannen beobachten
Begriffe, akustische Signale
Symbole für: Anfang, Ende, Dauer
Verbindung von Raum und Zeit
Zeitspannen erfahren durch Warten: - Auf den Beginn einer Situation warten - Auf das Ende einer Situation warten - Auf jemanden warten
Methodenkompetenz
Anfang, Ende, Dauer mittels akustischer Signale (Gong, Triangel) oder Symbole anzeigen
Sozialkompetenz
Sich über Zeitspannen einigen
Zeitspannen gemeinsam festlegen und einhalten
Absprache in der Gruppe, wann, wie lange gewartet werden muss
Personalkompetenz
Vorgegebene Aktivitäten über eine Zeitspanne hin durchhalten (Arbeitsvorgänge, Lernprozesse)
Beliebte Aktivitäten nach einer vereinbarten Zeitspanne abbrechen
Zeitspannen werden an bestimmte Räume gekoppelt
Situationen, in denen gewartet werden muss, aushalten
Sachkompetenz
Zeitbegriffe, Gebärden, Symbole für: - Jetzt, später, bald - Zuerst, dann, zum Schluss - (Zu) früh, (zu) spät, - Pünktlich, vorbei, kommt später, heute, gestern, morgen
Zeitspannen einschätzen
Wissen, dass und wie Tempo variiert werden kann
Zeitmarkierungen, wie z. B.: Signale, Symbole beachten
Aufmerksam werden auf genormte Zeitspannen
Methodenkompetenz
Im Alltag zeitliche Reihenfolgen einhalten
Bilderfolgen unter Berücksichtigung der zeitlichen Reihenfolge ordnen
Handlungsfolgen versprachlichen
Sich in der Freiarbeit, in der Wochenplanarbeit, in den Ruhe- und Spielpausen einteilen
Zeitdruck durch angemessenes Tempo, frühzeitigen Beginn vermeiden
Sozialkompetenz
Zeitliche Reihenfolgen absprechen
Tempo der Gruppe einschätzen
Eigene Geschwindigkeit dem Gruppentempo anpassen
Vorgegebene Zeitspannen in der Gruppe aushalten
Personalkompetenz
Anweisungen akzeptieren, die sich auf eine zeitliche Reihenfolge beziehen
Eigene Geschwindigkeit kontrollieren und nach Erfordernissen variieren
Sachkompetenz
Zeiträume überschauen
Begriffe: Jahreszeiten, Monatsnamen, Wochentage
Individuelle Zeitmarkierungen kennen: Geburtsdatum, Alter, Familienfeste
Tagesablauf kennen
Regelmäßig stattfindende eigene Aktivitäten einer Tageszeit zuordnen
Regelmäßig stattfindende Aktivitäten von Bezugspersonen einer Tageszeit zuordnen
Begriffe, Gebärden, Symbole: morgens, mittags, abends, nachts
Methodenkompetenz
Stundenplan verschriften und lesen
Kalender (Wochentag, Monat, Jahr) lesen
Terminer mit den wichtigsten Klassenaktivitäten und persönlichen Terminen führen, sich danach richten
Sozialkompetenz
Zeitliche Absprachen merken, einhalten
Zeiteinteilung in der Gruppe absprechen
Absprachen einhalten
Personalkompetenz
Zeitbewusstsein entwickeln
Zeitliche Vorgaben als Folge von Alltagserfordernissen akzeptieren
Zeit als bedeutsamen Faktor zur Strukturierung des eigenen Tagesablaufes erleben
Sachkompetenz
Über vergangene Erlebnisse berichten unter Berücksichtigung der zeitlichen Abfolge
Tagesabläufe können sich ändern
Feststehende und variable Faktoren eines Tagesablaufes
Tageszeit nennen
Tagesablauf umgestalten
Erfassen eines akustischen Zeitsignals
Uhren sind Instrumente zur Zeitmessung — Hinweis: Verschiedene Uhren
Wissen, dass sich Uhren im Erscheinungsbild, bezüglich der Geräusche/der Klänge, der Funktionsweise unterscheiden
Verschiedene Teile der Uhr kennen
Begriffe: Armbanduhr, Wanduhr, Stoppuhr
Standuhr, kleiner, großer Zeiger
Objekte im Uhrzeigersinn weiterreichen
Sozialkompetenz
In einer Gruppe über vergangene persönliche Erlebnisse verständlich berichten
Absprache von Veränderungen im Tagesablauf
Gemeinsam Zeitsignale für den Anfang und das Ende von Gruppenaktivitäten festlegen
Personalkompetenz
Veränderte Tagesabläufe akzeptieren
Notwendigkeiten, Erfordernisse kennen auf Grund derer Tagesabläufe umgestaltet werden müssen
Zeitsignale akzeptieren
Methodenkompetenz
Akustische Signale als Zeitsignale beachten
Sachkompetenz
Zeigerstellungen mit Situationen, Erfordernissen, Alltagsabläufen, verbinden
Planungen, Erwartungen mit einer bestimmten Uhrzeit verbinden
Uhrzeit ablesen: - Volle Stunden - Halbe Stunden - Minuten
Methodenkompetenz
Uhrzeit als Orientierungshilfe im Tagesablauf einsetzen
Uhren einstellen
Wecker auf eine bestimmte Uhrzeit einstellen
Sozialkompetenz
Nach einer bestimmten Uhrzeit fragen
Auf festgelegten Terminen bestehen
Terminierte Zusage anmahnen
Personalkompetenz
Sich nach vereinbarten Uhrzeiten richten
Sich auf bestimmte Uhrzeiten festlegen
Sich auf individuell gut handhabbare Zeitangaben, Zeitmessinstrumente festlegen: Ziffernblätter, Digitalanzeige, „Sprechende Uhr“, Zeitansage
Sachkompetenz
Aufmerksamkeit auf Natur richten
Natur als Spielplatz nutzen
Naturmaterialien als Spielmaterialien nutzen
Naturgesetze nutzen
Pflanzen, Tiere wahrnehmen und beobachten
Naturvorgänge entdecken
Wissen, wodurch sich Lebewesen auszeichnen
Begriffe, Gebärden, Symbole für: hungrig sein, traurig sein, Schmerzen haben, froh sein
Wissen, dass Pflanzen und Tiere Lebewesen sind
Merkmale kennen, die Pflanzen und Tiere als Lebewesen auszeichnen: - Wachstum - Bewegung - Nahrung - Empfindungsfähigkeit
Wissen, dass Lebewesen geschützt werden müssen
Pflanzen und Tiere leben lassen
Artgerecht mit Pflanzen und Tieren umgehen
Pflanzen und Tiere in ihrer Umwelt belassen
Pflanzen und Tiere in eine sichere Umgebung bringen
Wissen, dass alle Lebewesen nur eine begrenzte Lebensdauer haben
Methodenkompetenz
Natur mit allen Sinnen wahrnehmen: fühlen, schmecken, riechen, sehen, hören
Verantwortliche Nutzung der natürlichen Umgebung
Beobachtung, Vergleich
Langzeitbeobachtungen und Dokumentation (auf Tonträgern, bildlich, schriftlich)
Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Menschen beobachten und benennen
Pflanzenpflege
Tierpflege
Sozialkompetenz
Sich gemeinsam an der Natur erfreuen
Sich für Naturerscheinungen und Naturvorgänge begeistern lassen
Elementare Bedürfnisse von anderen Menschen akzeptieren
Anteil nehmen an der Trauer anderer
Personalkompetenz
Natur genießen
Neugierig auf Natur werden
Naturerscheinungen und Naturvorgänge bewundern
Sich als Lebewesen erleben: - Ich bewege mich - Ich habe Hunger - Ich freue mich - Ich habe Schmerzen
Pflanzen und Tiere als Lebewesen achten
Sich für alle Lebewesen verantwortlich fühlen
Vergänglichkeit und Sterben von Lebewesen akzeptieren
Sachkompetenz
Wissen, dass Tiere Pflege brauchen
Haustiere von Nutztieren unterscheiden
(Grund-)Bedürfnisse von Haustieren kennen
Wissen, dass ein Haustier Kosten und Arbeit verursacht
Tiere sind für den Menschen wichtig: - Als Nutztiere (Nahrungsmittel) - Als Haustiere (Freund, Beschützer)
Distanz zu Tieren halten
Sich vor Tieren schützen
Pflanzen kennen
Begriffe, Gebärden, Symbole für: Blume, Gras/ Wiese, Baum, Strauch
Wissen, dass Pflanzen Pflege brauchen
Wissen, dass aus Pflanzen Nahrung, Kleidung, Materialien hergestellt werden können
Methodenkompetenz
Ein Haustier pflegen
Signale wie z. B. Knurren und Fauchen von Tieren deuten und sich angemessen verhalten
Pflanzen aussäen, vermehren, pflegen
Pflanzen zur Gestaltung von Räumen verwenden
Personalkompetenz
Tiere bringen mir Freude
Sozialkompetenz
Mit Pflanzen anderen Freude bereiten
Sachkompetenz
Aufmerksamkeit auf Ökosystem Garten richten
Einzelne Pflanzen wahrnehmen und wieder erkennen
Begriffe, Gebärden und Symbole für: - Blumen (Tulpen etc.) - Gemüse (Bohnen etc.) - Bäume und ihre Früchte (Äpfel etc.) - Sträucher und ihre Früchte (Erdbeeren etc.)
Zeitliche Abfolgen im Garten erfahren: - Jahrezeitenwechsel - Aussaat - Wachstum - Reifen – Ernten
Gartenarbeit planen und vorbereiten - Pflanzplan erstellen - Saatgut/Pflanzgut bestellen - Schädlinge kennen - Gartengeräte bereitstellen
Nutztiere zur Schädlingsbekämpfung kennen
Methodenkompetenz
Garten mit allen Sinnen wahrnehmen: - Fühlen, schmecken, riechen, sehen, hören - Sich im Garten bewegen ohne Pflanzen zu beschädigen
Blumen pflücken
Obst, Gemüse ernten
Rasen mähen
Wachstum von Gartenpflanzen unterstützen: - Gießen - Natürliche Düngung
Vorbereitungsarbeiten vor dem Pflanzen: - Beete säubern - Erdreich lockern, düngen, ebnen
Einpflanzen: - Pflanzloch ausheben - Abstand beachten - Pflanztiefe beachten
Vermehrung: Ableger teilen, Samen ziehen
Pflege: Gießen, Erde auflockern, schneiden, verziehen, Unkraut entfernen
Ernten: Reife feststellen, ausziehen, ausgraben, abschneiden, abdrehen, pflücken
Pflanzenschutz: Schädlinge mit biologischen Mitteln bekämpfen
Lebensraum für Tiere bereiten
Kompostieren
Gartengeräte pflegen, erneuern
Sozialkompetenz
Sich gemeinsam an Pflanzen im Garten erfreuen
Gemeinsam im Schulgarten arbeiten
Personalkompetenz
Garten genießen
Missernten ertragen
Ursachen für Missernten suchen
Ursachen abstellen
Verantwortung für einen Teil des Gartens, für Tätigkeiten übernehmen
Sachkompetenz
Aufmerksamkeit auf Ökosystem Wald richten
Wald als Lebensraum für Pflanzen und Tiere kennen
Begriffe, Gebärden und Symbole für: Waldbäume, Pflanzen, Tiere
Wald als Wirtschaftsraum kennen, der Nahrung, Bauund Brennmaterial liefert — Hinweise: Besuch im Sägewerk; Beeren sammeln, Pilze sammeln
Wissen, dass der Wald Schutz braucht
Elementare Verhaltensregeln zur Schonung des Waldes kennen: - Kein Feuer anzünden - Kein Tier erschrecken - Keine Pflanzen zerstören
Gefahren des Waldes kennen: - Unebenheiten im Gelände - Giftige Pflanzen - Kranke Tiere
Aufmerksamkeit auf Ökosystem Bach, Fluss, See richten
Teiche, Bäche, Flüsse, Seen als Lebensraum für Wasserpflanzen und Wassertiere kennen
Begriffe, Gebärden und Symbole für: Teich, Bach, Fluss, See
Teiche, Bäche, Flüsse, Seen als Lebensraum von Tieren und Pflanzen respektieren, sich entsprechend verhalten
Methodenkompetenz
Wald mit allen Sinnen wahrnehmen durch: - Fühlen - Schmecken, Riechen - Sehen, Hören
Tiere beobachten
Teiche, Bäche, Flüsse, Seen mit allen Sinnen wahrnehmen (fühlen, schmecken, riechen, sehen, hören)
Pflanzenwachstum beobachten
Kescher einsetzen
Lupen zur Beobachtung verwenden
Wissen, dass Teiche, Bäche, Flüsse, Seen Schutz brauchen
Elementare Verhaltensregeln zur Schonung von Teichen, Bächen, Flüssen und Seen kennen: - Wasserverschmutzung - Pflanzenschutz
Sozialkompetenz
Gemeinsam im Wald Unterrichtsgänge unternehmen: - Wald nicht schädigen - Auf Tiere achten - Kein Feuer anzünden
Gemeinsam an Teichen, Bächen, Flüssen, Seen Unterrichtsgänge unternehmen
Personalkompetenz
Wald genießen
Wald als Erholungsraum nutzen
Wald als Lebensraum von Tieren und Pflanzen respektieren, sich entsprechend verhalten
Sich vorsichtig im Wald verhalten und so Unfälle vermeiden
Teiche, Bäche, Flüsse, Seen genießen
Bäche, Flüsse, Seen zur Erholung nutzen
Sachkompetenz
Sich vorsichtig an Teichen, Bächen, Flüssen, Seen verhalten und so Unfälle vermeiden
Methodenkompetenz
Gefahren an Teichen, Bächen, Flüssen, Seen kennen: - Gefahr des Ertrinkens - Teich-, Bach-, Flussund Seewasser haben selten Trinkwasserqualität
Sachkompetenz
Natur sauber halten
Sozialkompetenz
In der Gruppe Verantwortung für die Natur übernehmen
Sachkompetenz
Aufmerksamkeit auf das Wetter richten
Wettererscheinungen und die Auswirkungen kennen
Begriffe, Gebärden, Symbole für Wettererscheinungen: - Wind, Sturm, Regen, Sonnenschein, Schnee, Hagel, Gewitter, Blitz, Donner - Sonnig, nass, bedeckt, neblig
Jahreszeitentypische Wettererscheinungen zuordnen
Wetterprognosen verstehen
Eigenschaften (Aggregatzustände) von Wasser kennen
Begriffe, Gebärden, Symbole für: nass, schmelzen, verdampfen, Eis
Wasser trägt
Wissen, dass Wärme lebensnotwendig ist
Energiequellen kennen: - Sonne - Fossile Brennstoffe - Strom
Wissen, dass Wärme Stoffe schmilzt, Luft ausdehnt, Dinge austrocknet
Wissen, dass sich Luft bewegt
Wissen, dass sich Luft erwärmt
Methodenkompetenz
Wetter, Witterungseinflüsse mit allen Sinnen wahrnehmen (Fühlen, Schmecken, Riechen, Sehen, Hören)
Sich witterungsgemäß kleiden
Sich witterungsgemäß im Freien verhalten
Tiere, Gebäude, Sachumwelt von Witterungseinflüssen schützen
Sich jahreszeitgemäß kleiden
Sich entsprechend der Wettervorhersage kleiden
Sich mit Wasser waschen
Kleidung, Gegenstände, Objekte mit Wasser säubern
Eis herstellen
Wasser zum Kochen bringen
Mit Wasser verdünnen
Personalkompetenz
Wetter genießen
Witterung bei Aktivitäten im Freien berücksichtigen
Eigenschaften des Wassers nutzen
Eigenschaften der Wärme nutzen
Eigenschaften der Luft nutzen
Sachkompetenz
Räder zum Heben, Rollen, zur Fortbewegung nutzen
Naturgesetze kennen, wie z. B.: - Schwerkraft - Hebelgesetz - Kälte, Wärme
Wissen, dass Wasser gefährlich sein kann
Wissen, dass Feuer, Wärme gefährlich sein kann
Wissen, dass Luft gefährlich sein kann
Methodenkompetenz
Schwerkraft einsetzen
Hebelwirkungen für Transport nutzbar machen
Kälte, Wärme nutzen
Personalkompetenz
Eigenschaften von Rädern nutzen
Naturgesetze zur Steigerung der Lebensqualität nutzen
Naturgesetze berücksichtigen und sich so vor Gefahren schützen
Sachkompetenz
Aufmerksam werden auf technische Phänomene und Vorgänge - Fallen, rutschen - Wippen, schaukeln - Schwimmen, sinken
Erfahrungen mit der Funktion technischer Geräte
Methodenkompetenz
Beobachten
Funktionsweise technischer Geräte erproben
Sozialkompetenz
Gemeinsam Funktionsweise technischer Geräte erproben
Personalkompetenz
Einfache Kausalbeziehungen im Umgang mit technischen Geräten kennen und zur Alltagsbewältigung nutzen
Sachkompetenz
Um Abhängigkeit von technischen Errungenschaften wissen
Nutzen von Technik, wie z. B: - Zeitersparnis - Kräfteschonen - Kommunikationshilfe
Bedeutung technischer Hilfsmittel zur Kompensation von Beeinträchtigungen
Methodenkompetenz
Technische Geräte sachgemäß bedienen
Technische Hilfsmittel sachgemäß bedienen
Sozialkompetenz
Funktion von technischen Geräten zeigen und erklären
Rücksicht nehmen auf Mitschülerinnen und -schüler, die auf technische Hilfsmittel angewiesen sind
Personalkompetenz
Technik einsetzen zur Lebensbewältigung und zum Vergnügen
Technische Hilfsmittel als Hilfen akzeptieren
Angst vor technischen Geräten abbauen
Sachkompetenz
Bedeutung von Verschlussmechanismen
Funktion von Verpackungen, Schachteln, Behältnissen kennen
Funktion von Einschaltmechanismen kennen
Funktion von Befestigungsund Verbindungsmöglichkeiten kennen
Methodenkompetenz
Verschlüsse handhaben, wie z. B: - Aufdrehen - Zudrehen - Abdrehen - Abziehen
Gegenstände, Substanzen, Stoffe verpacken
Flüssigkeiten einfüllen
Gegenstände, Substanzen, Stoffe auspacken
Flüssigkeiten umfüllen und ausgießen
Ein- und Ausschalten
Möglichkeiten von Verbindungen und Befestgung handhaben: - Kleben, nageln - Klemmen, stecken - Schrauben, nieten
Personalkompetenz
Verantwortung übernehmen für: - Das Schließen von Türen - Das Abschließen bzw. das Weg-/Einschließen von Geräten etc.
Verantwortung übernehmen für das Schließen von Verpackungen, Schachteln, Behältnissen
Verantwortung übernehmen für das Ein- und Ausschalten der unterschiedlichen Schalter in der Wohnung, im Haus u. a. m.
Verantwortung übernehmen für: - Hergestellte Verbindungen - Für Befestigungen u. a. m.
Sachkompetenz
Lichtquellen nutzen
Wärmequellen nutzen
Geräte zur Unterhaltung und Freizeitbeschäftigung nutzen
Geräte zur Kommunikation und Informationsübermittlung nutzen
Gebräuchliche Automaten nutzen
Haushaltsgeräte und Geräte zur Körperpflege nutzen
Methodenkompetenz
Kerzen anzünden
Lampen an-, ausschalten
Zentralheizung bedienen
Herd bedienen
Bedienung von: - Radio, Fernseher, Kassettenrekorder, CD- Player, Video-Rekorder, - Dia-Projektor, Kopierer - Personalcomputer bedienen
Notrufeinrichtungen
Telefon bedienen
Aus Automaten entnehmen können: - Genussmittel - Briefmarken, Fahrscheine - Geld
Mixer und andere Küchenmaschinen bedienen können
Rasierapparat, Föhn, elektrische Zahnbürste bedienen
Sozialkompetenz
Nach Funktionsweise von Automaten fragen, sich die Funktionsweise von Automaten erklären lassen
Personalkompetenz
Verantwortlicher Umgang mit Lichtquellen
Verantwortlicher Umgang mit Wärmequellen
Verantwortlicher Umgang mit den Geräten zur Unterhaltung und Freizeitgestaltung
Verantwortlicher Umgang mit Geräten zur Kommunikation und Informationsübermittlung
Sachkompetenz
Wissen, dass technische Geräte regelmäßig gewartet werden müssen
Wissen, dass technische Geräte defekt sein können
Fachgeschäfte kennen, die technische Geräte reparieren
Sicherheitsvorkehrungen kennen
Aufmerksam werden auf Personen und Hindernisse
Bewegungen anderer berücksichtigen
Zwischen rechts und links unterscheiden
Hindernisse, Gefahrenquellen im Schulgebäude, auf dem Schulhof und im häuslichen Bereich kennen
Methodenkompetenz
Technische Geräte reinigen, pflegen, säubern und ölen
Auswechseln defekter Teile
Sicherheitsvorkehrungen anwenden beim Umgang mit: - Lichtquellen - Wärmequellen - Und anderen technischen Geräten
Eigene Bewegungen an die Bewegungen anderer anpassen (Entfernung, Tempo, Richtung)
Hindernissen ausweichen
Andere überholen (linksrechts)
Ausweichmanöver beherrschen
Beseitigung von Hindernissen
Sozialkompetenz
Andere auf Sicherheitsvorkehrungen aufmerksam machen
Hilfe rufen, wenn Sicherheitsvorschriften vernachlässigt werden
Hilfe bei der Bewältigung von Hindernissen einfordern
Personalkompetenz
Zur Vermeidung von Zusammenstößen ausweichen - Entgegenkommenden Personen - Liegengebliebenen Gegenständen u. a. m.
Einschätzen, wie Hindernisse zu überwinden sind
Sachkompetenz
Hindernisse und Gefahrenquellen im Straßenverkehr erkennen und ihnen ausweichen
Methodenkompetenz
Als Fußgänger Ausweichmanöver beherrschen
Sachkompetenz
Entfernungen zurücklegen und abschätzen lernen
Begriffe, Gebärden, Symbole für: (zu) nah, (zu) weit
Wissen, dass Bewegungen schnell und langsam ausgeführt werden können
Begriffe, Gebärden, Symbole für: schnell, langsam
Methodenkompetenz
Entfernungen in einer bestimmten Zeit zurücklegen
Bewegungstempo situationsspezifisch variieren
Geschwindigkeit halten
Sozialkompetenz
Auf Gruppentempo einstellen
Personalkompetenz
Bewegungsvorgaben akzeptieren
Sachkompetenz
Zusammenhang von Entfernung und Zeitdauer
Fortbewegungsmittel kennen: Rad, Auto, öffentliche Verkehrsmittel
Verhaltensweisen kennen, um im Schulbus mitfahren zu können
Verhaltensweisen kennen, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Straßenbahn) fahren zu können
Methodenkompetenz
Vergleichen
Mit Hilfe und ohne Hilfe ein-, aussteigen, dabei Verkehr beachten
Im Bus sitzen und angeschnallt bleiben
Sich selbst anschnallen
Bushaltestelle, Buslinie erkennen
Fahrkarte lösen, Fahrkarte zeigen
Personalkompetenz
Eigene Fähigkeit einschätzen können
Entfernungen zu Fuß überwinden
Sozialkompetenz
Mit einer Gruppe fahren
Fahrer oder Fahrerin, Mitfahrer und Mitfahrerinnen nicht stören
Um Auskunft bitten
Sachkompetenz
Taxi fahren
Im Auto mitfahren
Wissen, dass eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel preiswerter ist als eine Taxifahrt
Als Fußgänger am Verkehr mit Begleitperson teilnehmen
Als Fußgänger am Verkehr ohne Begleitperson teilnehmen
Verkehrszeichen für Fußgänger kennen
Selbst fahren im geschützten Raum
Selbst fahren im Straßenverkehr
Verkehrszeichen für Radfahrer
Fahrzeugwartung und -pflege
Unterschiedliche Verkehrsbereiche kennen: Öffentlicher Nahverkehr, Schienenverkehr, Schiffsverkehr, Flugverkehr
Mit und ohne Begleitung unterschiedliche Verkehrsbereiche nutzen
Einen Ort erreichen
Zum Ausgangsort zurückfinden
Straßen sicher überqueren
Methodenkompetenz
Sicheren Sitz- oder Stehplatz suchen
An der gewünschten Haltestelle aussteigen
Mit Hilfe und ohne Hilfe ein-, aussteigen, dabei Verkehr beachten
Taxiunternehmen anrufen
Zeit, Ort und Wegstrecke ausmachen
Sich an Verkehrszeichen orientieren
Fußgängerübergang mit Ampel überqueren
Fußgängerübergang mit Zebrastreifen überqueren
Ungesicherte Kreuzung überqueren
Auf Kettcar, Dreirad, Fahrrad, Roller auf- und absteigen
Inliner anziehen
Fahrtechniken beherrschen, wie z. B.: lenken, bremsen, ausweichen
Fahrzeug pflegen
Orientierungspunkte suchen und behalten (Gegenstände, Objekte)
Markierungen (Zebrastreifen, Piktogramme, Schrift) einhalten
Durch Ampeln, Zebrastreifen abgesicherte Übergänge suchen
Bis zur Bordsteinkante vortreten
Verkehr beobachten
Sozialkompetenz
In einer Fußgängergruppe paarweise oder einzeln hintereinander gehen
Sich in der Gruppe am Vordermann orientieren
Sich für die Sicherheit der Gruppe mit verantwortlich zeigen
In der Gruppe fahren und sich mit verantwortlich zeigen für die Sicherheit der Gruppe
Fahrzeug sichern
Um Auskunft bitten
Ein Ziel erfragen
Straßen überqueren: in der Gruppe, zu zweit, alleine
Personalkompetenz
Nur bei autorisierten Personen mitfahren
Fahrzeug zunehmend besser beherrschen
Rücksicht und Vorsicht üben
Entfernungen mit unterschiedlichen Fahrzeugen/ Verkehrsmitteln über brücken
Gängige Verhaltensregeln und Vorschriften bei der Beförderung in Fahrzeugen und Verkehrsmitteln beachten
Ziel verfolgen
Hindernissen ausweichen
Raumbegrenzungen beachten
Sachkompetenz
Verkehrszeichen und Signale für Fußgänger und Radfahrer kennen
Sich mit Hilfe von Verkehrszeichen im Straßenverkehr orientieren
Wegbeschreibungen verstehen
Methodenkompetenz
Anzeigen, dass man die Straße überqueren will
Entfernung, Zeit, Hindernisse abschätzen
Zügig und konzentriert die Straße überqueren
Ziel angeben
Richtungsangaben umsetzen
Orientierungshilfen (Gebäude, Ampeln etc.) nutzen
Angaben zur Person mitteilen
Sozialkompetenz
Nach Wegbeschreibungen fragen
Auskünfte einholen
Um Hilfe in Notsituationen bitten
Personalkompetenz
Verkehrsvorschriften beachten
Sachkompetenz
Menschen kennen, die für Nahrung sorgen: Bauer, Bäcker, Metzger u. a. m.
Geschäfte kennen, in denen man Lebensmittel einkaufen kann: Bäckerei, Metzgerei, Lebensmittelgeschäft, Supermarkt
Menschen kennen, die Gebäude und Wohnungen, Wohnungseinrichtungen säubern, renovieren, reparieren: Reinigungspersonal, Hausmeister, Installateure, Elektriker, Schreiner, Maler, Maurer — Hinweise: Neubaugebiete; Handwerker im Schulgebäude; Berufsalltag des Hausmeisters und des Reinigungspersonals
Geschäfte kennen, in denen man Kleidung einkaufen kann
Geschäfte kennen, in denen Kleidung gereinigt, repariert wird: Reinigung, Schneiderei, Schusterwerkstatt
Stromerzeugung
Trinkwasserwassergewinnung
Abfallvermeidung
Abfallbeseitigung
Methodenkompetenz
Menschen bei der Arbeit beobachten
Einkauf planen
Geschäft aussuchen
Einkaufswagen schieben
Ware finden
Bezahlen
Müll sortieren nach den Vorgaben des dualen Systems
Altpapier sammeln
Sozialkompetenz
Fremde Menschen ansprechen und sich verständlich machen
Gezielte Fragen stellen
Einkauf absprechen
Kompromiss finden
Personalkompetenz
Vorlieben für Nahrungsmittel entwickeln
Vorlieben mitteilen
Eigenen Geschmack entwickeln
Sorgsam und sparsam mit Trinkwasser und Energie umgehen
Sachkompetenz
Alle Arztbesuche mit und ohne Begleitung
Methodenkompetenz
Befindlichkeiten mitteilen
Personalkompetenz
Medizinische Untersuchung zulassen
Sachkompetenz
Dienstleistungen der Post kennen und in Anspruch nehmen
Öffentliche Verkehrsmittel benutzen
Dienstleistungen der Polizei kennen und in Anspruch nehmen
Dienstleistungen der Feuerwehr kennen und in Anspruch nehmen
Dienstleistungen wichtiger Behörden und Ämter kennen: Einwohneramt, Sozialamt, Berufsberatung, Gesundheitsamt
Soziale Einrichtungen, wie z. B. Hilfsorganisationen, Beratungsstellen u. a. m. kennen
Methodenkompetenz
Telefonieren
Briefe frankieren und abschicken
Päckchen packen, frankieren und abschicken
Notrufnummer kennen
Notruf absetzen
Ausweise nutzen
Personalkompetenz
In Notfällen die Polizei alarmieren
In Notfällen die Feuerwehr alarmieren
Sachkompetenz
Vereine kennen
Zuständige Kirchengemeinde kennen
Sozialkompetenz
Am Vereins- und Gemeindeleben teilhaben
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Saarland, Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft — Lehrplan für die Schule für Geistigbehinderte, Gesamtausgabe 2004. Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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