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Hör- / Hörsehverstehen
5
Leseverstehen
6
Dialogisches Sprechen – an Gesprächen teilnehmen
14
Monologisches Sprechen – zusammenhängendes Sprechen
9
Schreiben
10
Sprachmittlung
4
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Hör- / Hörsehverstehen
folgen im Allgemeinen den Hauptpunkten von längeren Gesprächen.
verstehen Schilderungen, kurze Erzählungen und Kommentare, wenn die Darstellung unkompliziert ist.
verstehen Mitteilungen, Sprachnachrichten und Durchsagen, die in normaler Geschwindigkeit gesprochen werden.
folgen Audio- und audiovisuellen Dokumenten (z. B. Radionachrichten, Fernsehsendungen, Filmausschnitte, Videotutorials) und verstehen die Hauptpunkte, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird.
verstehen in groben Zügen kurze und unkomplizierte Vorträge zu vertrauten Themen.
Leseverstehen
verstehen Texte (z. B. Korrespondenz, Beschreibungen, Artikel, Textnachrichten, E-Mails, Chats, Blogs, Social Media Posts, Chatbots), die sich auf Themenfelder ihres Interessens- und Erfahrungsbereiches beziehen und erfassen die wesentlichen Aussagen.
verstehen Texte (z. B. persönliche Briefe, Blogs, E-Mails, Chats, Social Media Posts), in denen über Ereignisse, Gefühle und Wünsche berichtet wird.
verstehen klar formulierte Anweisungen, unkomplizierte Anleitungen (z. B. Bedienungsanweisungen), Hinweise und Vorschriften (u.a. auf Internetseiten, in Apps).
erfassen die wesentlichen Aussagen in (digitalen) narrativen, argumentativen und informativen Texten (z. B. Zeitungsartikeln), Informations- und Werbebroschüren, Online-Anzeigen, Internetseiten und kurzen offiziellen Dokumenten.
durchsuchen längere (digitale) Texte nach gewünschten Informationen und tragen diese zusammen.
verstehen die Aussagen einfacher literarischer Texte (z. B. kurze Geschichten, Spielszenen, Gedichte, récit, nouvelle, conte) und entnehmen ihnen wichtige inhaltliche und formale Aspekte.
Dialogisches Sprechen – an Gesprächen teilnehmen
reagieren auf Sprechanlässe sprachlich angemessen, situations- und adressatengerecht und bewältigen unterschiedliche Sprechsituationen (z. B. Begrüßungs- und Abschiedsformeln verwenden, Informationen austauschen, Auskünfte einholen und geben, sich und andere vorstellen).
nehmen ohne oder mit nur wenig sprachlicher und inhaltlicher Vorbereitung an Gesprächen über Themen teil, die ihnen vertraut sind, die sie persönlich interessieren oder die sich auf Themen des Alltags beziehen (z. B. soziale Medien, Familie, Hobbys, Berufs- oder Studienwunsch, Umweltschutz, soziale Trends oder Urlaub).
tauschen Sachinformationen aus, z. B. zu aktuellen Ereignissen.
drücken Gefühle wie Überraschung, Freude, Trauer, Interesse und Gleichgültigkeit aus und reagieren auf entsprechende Gefühlsäußerungen.
beginnen eine Unterhaltung oder eine Diskussion, führen sie fort, halten sie auch bei sprachlichen Schwierigkeiten aufrecht und beantworten Nachfragen spontan.
kompensieren Ausdrucksprobleme durch Paraphrasierung.
bewältigen (Online-)Dienstleistungsgespräche und routinemäßige Situationen (z. B. auf Reisen, in öffentlichen Einrichtungen, beim Einkaufen, beim Essen im Restaurant, beim Lieferservice, bei Reservierungen, bei Ticketbuchungen) auch über einen Chatbot.
nehmen in Unterhaltungen und Diskussionen kurz zu den Standpunkten anderer Stellung und drücken höflich Überzeugungen und Meinungen, Zustimmung und Ablehnung aus.
drücken klar ihre Meinung aus, wenn es darum geht, gemeinsam etwas zu organisieren, ein Problem zu lösen oder praktische Fragen zu klären.
drücken ihre Gedanken über abstrakte oder kulturelle Themen aus (z. B. über Musik oder Filme), unter weitestgehend eigenständiger Verwendung sprachlicher Mittel.
nehmen in Rollenspielen einen Perspektivenwechsel vor.
geben in Interviews (z. B. in Bewerbungsgesprächen) detailliert Auskunft über komplexere Zusammenhänge.
drücken ihre Gedanken über abstrakte und kulturelle Themen aus (z. B. über Musik oder Filme).
nehmen an Debatten und Streitgesprächen zu altersgemäßen Themen teil.
Monologisches Sprechen – zusammenhängendes Sprechen
erzählen eine kurze Geschichte, berichten über ein persönliches Erlebnis, sprechen Sprachnachrichten auf.
geben die Handlung eines (digitalen) Buchs oder eines Films wieder.
sprechen in zusammenhängenden Sätzen, um Erfahrungen und Ereignisse oder Gefühle, Träume, Hoffnungen und Ziele zu beschreiben.
geben für Ansichten, Pläne oder Handlungen Begründungen oder Erklärungen (auch in Form von Sprachnachrichten).
halten eine mediengestützte (digitale) Präsentation mit Hilfe von Stichwörtern oder Notizen und gehen auf Nachfragen ein.
stellen Texte mit Unterrichts- oder eigenem Erfahrungsbezug vor und äußern sich wertend dazu.
erörtern ein Thema durch klare und verständliche Argumente.
stellen einen Artikel, einen Vortrag, ein Interview, eine Dokumentarsendung (z. B. aus den sozialen Medien) vor und beantworten Nachfragen spontan.
stellen Grafiken wie z. B. Diagramme, Tabellen vor und erläutern sie.
Schreiben
legen in persönlichen Texten (z. B. Briefen, E-Mails, Blogs oder Social Media Post) Gedanken dar, beschreiben Sachverhalte aus der eigenen Lebenswelt (z. B. Familie, Freunde, Schule, Tiere, Reisen, soziale Trends, Berufswelt, Studienwunsch) zusammenhängend und erklären diese ggf. anhand von vorgegebenen Hilfen.
formulieren standardisierte Briefe und E-Mails adressatengerecht unter Berücksichtigung von textsortenspezifischen Merkmalen (z. B. Anfragen, Bewerbungen, Lebenslauf).
schreiben (digitale) Notizen mit einfachen, unmittelbar relevanten Informationen.
verfassen Berichte mithilfe von vorgegebenen Redemitteln, geben darin Informationen wieder, nennen Gründe für Handlungen und nehmen Stellung.
verfassen Inhaltsangaben.
wägen Argumente ab, nehmen Stellung und begründen diese.
beantworten Fragen zur Textintention.
verfassen eigene Texte, wobei neben dem Berichten und Erzählen das Argumentieren zunehmend berücksichtigt werden soll.
fassen einen Film, eine Erzählung, eine Sendung, einen Videoclip zusammen.
formulieren anhand von Bild- oder Textimpulsen pro und contra Argumente und geben ihre eigenen Meinungen wieder.
Sprachmittlung
übermitteln Informationen aus einem gesprochenen oder geschriebenen Ausgangstext in die jeweils andere Sprache unter Berücksichtigung kulturspezifischer Phänomene.
geben den Inhalt von einfachen Sach- und Gebrauchstexten sowie privaten und öffentlichen Nachrichten (z. B. Notizen, Einladungen, E-Mails, Chats, Blogs, Social Media Posts, Chatbots) in der jeweils anderen Sprache sinngemäß wieder.
nehmen nach Vorbereitung die Mittlerrolle zwischen Gesprächsbeteiligten verschiedener Sprachen ein und berücksichtigen dabei kulturspezifische Konventionen.
übernehmen zunehmend in unerwarteten Situationen spontan die Dolmetschrolle (z. B. während eines Schüleraustausches)
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Saarländisches Ministerium für Bildung und Kultur — Lehrplan Französisch Gemeinschaftsschule, Erste Fremdsprache, Klassenstufen 9 und 10, Erweiterungs- und Aufbauebene, aktualisierte Fassung 2025
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