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Lehrpläne Saarland
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Kompetenzerwartungen 6
erkennen die Einzigartigkeit und den Wert der eigenen Person und begründen diese,
reflektieren die Einzigartigkeit des anderen und erkennen diese an,
setzen sich mit dem Wert der Gemeinschaft auseinander,
erkennen, dass man aus der christlichen Botschaft Selbstvertrauen und Ermutigung schöpfen kann.
Kompetenzerwartungen 8
reflektieren Bedürfnisse, Möglichkeiten und Grenzen von Heranwachsenden vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes,
entwickeln Werte und Maßstäbe für gelingendes Miteinander,
diskutieren einen verantwortungsbewussten Umgang mit Freundschaft, Liebe, Sexualität.
Kompetenzerwartungen 10
reflektieren den eigenen Lebensweg und eigene Wertvorstellungen,
untersuchen, was Menschsein aus christlicher Perspektive bedeutet,
entwickeln erstrebenswerte Zukunftsperspektiven
Kompetenzerwartungen 6
nehmen unterschiedliche Möglichkeiten der Gotteserfahrung wahr,
reflektieren Gottesvorstellungen in biblischen Texten,
deuten das Gebet als Sprachform der Kommunikation mit Gott.
Kompetenzerwartungen 8
reflektieren Gottesvorstellungen und erläutern, dass sich Gottesbilder wandeln können,
stellen wesentliche Aspekte des christlichen Gottesverständnisses dar und prüfen ihre Relevanz für das Leben.
Kompetenzerwartungen 10
nehmen unterschiedliche Aussagen über Gott im Alltag wahr und reflektieren diese,
interpretieren existentielle Erfahrungen und Fragen nach dem Sinn des Lebens als Verstehenshorizont der Frage nach Gott,
setzen Leiderfahrungen oder Erkenntnisse der Naturwissenschaft in Beziehung zur Frage nach Gott.
Kompetenzerwartungen 6
geben den Aufbau und die Entstehungsgeschichte der Bibel in Grundzügen wieder und finden sich in ihr zurecht,
erläutern die Bedeutung des Alten und des Neuen Testamentes,
geben biblische Erzählungen wieder, leiten aus ihnen religiöse Grundhaltungen ab und setzen sich mit der Übertragbarkeit ins eigene Leben auseinander,
beschreiben und reflektieren Grundformen biblisch-religiöser Sprache und wenden diese an.
Kompetenzerwartungen 8
stellen die wichtigsten Elemente der Exodus-Erzählung dar und überprüfen die Übertragbarkeit auf das Leben,
erläutern die Entstehungsgeschichte der Evangelien,
deuten biblische Texte als Glaubenszeugnisse und erläutern, wie diese verstanden werden können,
beschreiben die biblischen Schöpfungserzählungen und naturwissenschaftliche Erklärungsmodelle als unterschiedliche Zugänge zu der einen Wirklichkeit.
Kompetenzerwartungen 10
geben eine biblische Urgeschichte wieder und erläutern ihre Aktualität,
vergleichen prophetische Rede heute und in biblischen Zeiten an konkreten Beispielen.
Kompetenzerwartungen 6
stellen die Lebensgeschichte Jesu in Grundzügen dar und ordnen sie in den historisch-kulturellen Kontext ein,
beschreiben Jesu Einstellung und Verhalten gegenüber Mitmenschen,
reflektieren seine Haltung als möglichen Maßstab,
stellen die Botschaft vom Reich Gottes anhand biblischer Texte dar,
erläutern ihre Relevanz für die Menschen heute.
Kompetenzerwartungen 8
interpretieren die Ostererfahrung der Jünger als Schlüssel des christlichen Glaubens,
deuten Auferstehung als Geschenk eines neuen Lebens,
erläutern die Bedeutung der christologischen Hoheitstitel,
erklären, was Nachfolge bedeutet,
erzählen von Menschen, die sich in ihrem Leben an Jesus ausrichte(te)n.
Kompetenzerwartungen 10
stellen Leben und Botschaft Jesu in ihrem sozialgeschichtlichen Kontext dar,
erläutern die Aktualität der Botschaft Jesu und nehmen dazu Stellung.
Kompetenzerwartungen 6
beschreiben kirchliches Leben und erschließen seine Bedeutung für den Einzelnen und die Gemeinschaft,
vergleichen evangelische und katholische Konfession miteinander,
erläutern die Bedeutung des Apostels Paulus für die Geschichte und den Glauben der Kirche.
Kompetenzerwartungen 8
setzen sich mit den Ursachen und der Bedeutung der Reformation auseinander,
beschreiben eine weitere christliche Konfession,
berichten von ökumenischer Zusammenarbeit,
stellen das Selbstverständnis der Kirche als Volk Gottes dar,
reflektieren ihre Erfahrungen mit Kirche.
Kompetenzerwartungen 10
zeigen Formen und Ausprägungen von Judenfeindlichkeit in Vergangenheit und Gegenwart auf und bewerten diese kritisch,
beurteilen Ideologie und Inszenierung des Nationalsozialismus aus christlicher Perspektive,
nehmen die Kirche im Nationalsozialismus in ihrem Spannungsverhältnis von Anpassung und Widerstand wahr,
erläutern die Verantwortung von Kirche und Gesellschaft, judenfeindlichen Haltungen entgegenzutreten,
reflektieren die gesellschaftliche Wahrnehmung von Kirche und deren Bedeutung für die eigene Lebenswirklichkeit.*
beurteilen am Beispiel verschiedener Ereignisse, inwiefern Kirche in der Nachfolge Jesu ihrem Sendungsauftrag gerecht wurde bzw. wird, *
prüfen, wo Kirche gesellschaftliche Verantwortung übernehmen sollte. *
Kompetenzerwartungen 6
stellen grundlegende Merkmale von Religionen dar und nennen große Religionen neben dem Christentum,
beschreiben Begegnungen mit anderen Religionen in der Umgebung,
erläutern den jüdischen Glauben in Grundzügen,
erläutern den muslimischen Glauben in Grundzügen,
setzen sich mit Menschen anderer Religionen und Kulturen auseinander und gestalten das Zusammenleben in der Schule in gegenseitigem Respekt.
Kompetenzerwartungen 8
erklären die Bedeutung Abrahams als Stammvater des Glaubens für Juden, Christen und Muslime,
erläutern die Verwurzelung des Christentums im Judentum und beschreiben wichtige Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Glaubensinhalten und Glaubenspraxis,
benennen und erläutern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Glaubenspraxis von Christentum und Islam,
setzen sich kritisch und differenziert mit Einstellungen gegenüber dem Judentum und dem Islam auseinander,
beschreiben und problematisieren Beispiele für die Vielfalt (pseudo-) religiöser Angebote.
Kompetenzerwartungen 10
stellen wichtige Glaubensvorstellungen in Hinduismus und Buddhismus dar,
vergleichen Aspekte fernöstlicher und monotheistischer Religionen,
unterscheiden lebensförderliche und lebensfeindliche Ausprägungen von Religion,
erläutern Voraussetzungen für einen gelingenden Dialog zwischen den Religionen.
Kompetenzerwartungen 6
zeigen Regeln für ein soziales Miteinander auf und begründen ihre Notwendigkeit,
nennen biblische Weisungen und erläutern ihre Bedeutung,
reflektieren Grundsätze christlicher Ethik im zwischenmenschlichen Umgang und beziehen Position gegen Ausgrenzung von Mitmenschen,
erläutern die Einzigartigkeit und den Wert des Menschen und der Welt als Schöpfung Gottes,
entwickeln eine verantwortungsbewusste Haltung im Umgang mit sich, mit anderen und mit der Umwelt.
Kompetenzerwartungen 8
erläutern Möglichkeiten eines konstruktiven Umgangs mit Konflikten und wenden diese an,
beschreiben Alltagserfahrungen von Schuld und Vergebung und erläutern biblische und christliche Wege des Umgangs damit,
erläutern den Dekalog als Hilfe zu einem gelingenden Zusammenleben im alten Israel und heute,
erkennen Entscheidungssituationen und reflektieren Gewissensentscheidungen.
Kompetenzerwartungen 10
erkennen moralische Herausforderungen und Entscheidungssituationen in verschiedenen Lebensbereichen,
setzen sich mit der Komplexität ethischer Fragestellungen auseinander und betrachten diese aus unterschiedlichen Perspektiven,
finden in Anerkennung der Begrenztheit der eigenen Wahrnehmung zu einer begründeten Position,
betrachten christliche Grundwerte und bringen diese mit aktuellen ethischen Fragen in Beziehung.
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Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes — Lehrplan Katholische Religion, Gemeinschaftsschule, Klassenstufen 5 bis 10 (2025). Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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