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Lehrpläne Saarland
Gemeinschaftsschule
Naturwissenschaften (7 8)
inhaltsbezogen
Stoffe und ihre Eigenschaften
34
Luft
58
Gesundheit
35
Bewegung in Natur und Technik I
14
Bewegung in Natur und Technik II
27
Ernährung
37
Das Ohr, ein Sinnesorgan
21
Wasser als Stoff und Lebensraum
68
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Stoffe und ihre Eigenschaften
beschreiben Eigenschaften von Stoffen (z. B. Geruch, Farbe, Glanz, Klang, Härte, Verformbarkeit) mit Hilfe der Sinnesorgane.
führen qualitative und quantitative experimentelle Untersuchungen zu weiteren Stoffeigenschaften von Metallen und Nichtmetallen (z. B. Schmelztemperatur, Magnetisierbarkeit, Wärmeleitfähigkeit, elektrische Leitfähigkeit) durch.
beschreiben die Dichte als physikalische Größe.
nennen Formelzeichen und Einheit der Größe Dichte.
wenden einfache Verfahren zur Bestimmung der Dichte an.
beschreiben ausgewählte Metalle und Nichtmetalle (Au, Ag, Cu, Zn, Al, Mg, Fe, Hg, C und S) mit Hilfe von Steckbriefen in digitaler Form
ordnen die Stoffe entsprechend ihrer Eigenschaften in Metalle und Nichtmetalle.
ordnen die Metalle entsprechend ihrer Dichte in Leicht- und Schwermetalle.
erläutern die Bedeutung des Recyclings im Hinblick auf die Ressourcengewinnung (z. B. Arbeitsschutz, Herkunft) von Metallen (z. B. Handyakkus, Coltan-Abbau)
nennen Beispiele für Legierungen (Metallgemische), z. B. Amalgam, Bronze, Messing).
ordnen elektrostatische Erscheinungen aus dem Alltag dem Phänomen der Reibungselektrizität zu, Ladungszustände elektrische Ladung
führen einfache (historische) Experimente zur Elektrostatik durch und weisen die Kraftwirkung und unterschiedliche Ladungszustände nach.
beschreiben ein Experiment zur Unterscheidung von elektrostatischen und magnetischen Phänomenen.
beschreiben die Ladungstrennung als Ursache für die elektrostatische Kraftwirkung.
beschreiben den Atomaufbau unter Verwendung des Kern-Hülle-Modells (Atommodell nach Rutherford).
geben an, dass die Arbeit, die für die Trennung von Ladungen erforderlich ist, als Spannung bezeichnet wird.
beschreiben den Aufbau und die Verwendung eines Elektroskops.
weisen Ladungen mit dem Elektroskop nach.
nennen moderne Spannungsquellen und stellen eine einfache Batterie selbst her.
führen einfache Experimente durch, die einen Ladungsausgleich zur Folge haben.
beschreiben bewegte Ladungen als elektrischen Strom.
wenden Modelle an (z. B. Wasserkreislauf, „Schülerstrom“), um Bestandteile und die Funktionsweise des elektrischen Stromkreises zu veranschaulichen.
erstellen ein Erklärvideo (z. B. über Stop-Motion) zum Modell des Elektronenstroms in einem einfachen Stromkreis.
beschreiben, dass in Metallen der Ladungstransport durch bewegte Elektronen erfolgt.
führen Versuche zur Wirkung des elektrischen Stromes (Wärmewirkung, magnetische Wirkung, chemische Wirkung, Lichtwirkung) durch.
recherchieren Risiken und Gefahren im Umgang mit Elektrizität.
beschreiben die historische Entwicklung der Elektrizität und bewerten den Einfluss auf die Lebensumstände.
zeichnen Schaltpläne einfacher Stromkreise unter Verwendung entsprechender Symbole.
wenden Schaltpläne zum Bau einfacher Stromkreise an.
deuten einfache Schaltpläne.
recherchieren im Internet Berufe in der Elektrotechnik und stellen verschiedene berufsrelevante Aspekte (z. B. Zeichnen von Schaltplänen) in geeigneter Form dar (z. B. Elektroinstallateur, Mechatroniker, Elektroanlagenmonteur – siehe Aspekte zur Beruflichen Orientierung).
führen einfache Experimente mit festen und flüssigen Stoffen zur qualitativen Unterscheidung von Leitern und Nichtleitern durch.
ordnen Stoffen die Begriffe Leiter und Nichtleiter (Isolator) zu.
unterscheiden zwischen guten und schlechten Leitern.
Luft
beschreiben den Weg der Atemluft im Körper und benennen die beteiligten Organe mit Hilfe eines Modells (Torso, Folie).
beschreiben den Bau und die Funktion der Atmungsorgane.
erklären den Vorgang der Atmung mit Hilfe eines Modells (Bauch- und Brustatmung).
führen einfache Experimente zu den typischen Eigenschaften einiger Luftbestandteile durch, Glimmspanprobe durch Ersticken einer Kerzenflamme von Kalkwasser Eigenschaften und Verwendung der Luftbestandteile
schließen aus den gewonnenen Erkenntnissen über die Eigenschaften der Luftbestandteile auf ihre Verwendungsmöglichkeiten und erstellen Steckbriefe.
recherchieren zu den Eigenschaften einiger Edelgase (Helium, Neon, Argon) in unterschiedlichen Quellen.
nennen die prozentualen Anteile der Luftbestandteile.
beschreiben die Verbrennung als eine Stoffumwandlung unter Flammenerscheinung.
beschreiben Bedingungen für die Entstehung von Bränden.
erläutern Methoden der Brandbekämpfung.
beschreiben und erklären ihr Verhalten bei Feueralarm in der Schule.
recherchieren und referieren zum Thema Brandschutz.
erläutern Voraussetzungen und Aufgabenbereiche von Berufsgruppen (z.B. Feuerwehrmann, Schornsteinfeger; siehe Hinweise zur Beruflichen Orientierung).
beschreiben die Oxidation als chemischen Vorgang, bei dem sich Sauerstoff mit einem anderen Stoff verbindet.
überprüfen die Gültigkeit des Gesetzes von der Erhaltung der Masse anhand der Verbrennung von Eisenwolle an einer Waage.
deuten mit Hilfe einfacher Experimente (z. B. Erhitzen eines Kupferbriefs, Verbrennung eines Magnesiumstreifens) die Oxidation als Vorgang, bei dem Energie frei wird.
führen ein Experiment zur Oxidation von Kohlenstoff durch und weisen Kohlenstoffdioxid nach.
beschreiben die Oxidation als chemische Reaktion und formulieren Wortgleichungen mit Ausgangs- und Endstoffen.
ermitteln die Affinitätsreihe der Metalle mit Hilfe geeigneter Oxidationsreaktionen (z. B. durch Einblasen verschiedener Metallpulver in die Brennerflamme).
erklären den Zusammenhang zwischen der Stellung der Metalle in der Affinitätsreihe und ihrem edlen bzw. unedlen Charakter.
beschreiben die Reduktion als chemischen Vorgang (z. B. Reduktion von Kupferoxid mit Kohlenstoff), bei dem ein Stoff Sauerstoff abgibt.
beschreiben die Redoxreaktion als chemischen Vorgang, bei dem Sauerstoff von einem Stoff abgegeben und auf einen anderen Stoff übertragen wird.
beschreiben die Belastung der Umwelt infolge der Verbrennung.
erörtern den Klimawandel und dessen Folgen auf den Menschen und die Umwelt
beurteilen ihre eigene Lebensweise im Hinblick auf den Klimawandel / Treibhausgase (Hinweis: ökologischer Fußabdruck).
diskutieren eigene Handlungsoptionen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks.
beurteilen aktuelle politische Entscheidungen und beschlossene Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgase (z. B. CO2-Steuer).
analysieren mit Hilfe geeigneter Versuche die Zusammensetzung von ein- und ausgeatmeter Luft.
begründen die Notwendigkeit der Sauerstoffaufnahme durch den Vorgang der Atmung zur Bereitstellung von Energie für Körperfunktionen.
erklären den Gasaustausch in der Lunge mit Hilfe von Schemazeichnungen oder Funktionsmodellen.
recherchieren und referieren über verschiedene Atemwegserkrankungen.
beschreiben die schädigende Wirkung von Stoffen im Zigarettenrauch.
recherchieren die schädlichen Folgen des Rauchens für die Gesundheit (z. B. Suchtverhalten, Durchblutungsstörungen, Raucherbein, Herzinfarkt, Krebs).
erstellen Diagramme in geeigneter Form zum Sucht- / Rauchverhalten (z. B. Zigaretten, Wasserpfeifen, Vapes) von Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr in Deutschland.
erstellen einen anonymisierten Fragebogen zum Rauchverhalten in digitaler Form, werten die Ergebnisse aus und vergleichen diese Ergebnisse mit der Raucherquote der Jugendlichen in Deutschland.
erstellen auf Basis ihrer Ergebnisse eine Rauch- / Suchtkampagne gegen Suchtmittel für ihre Schule (Hinweis: Be smart – don’t start).
beschreiben die Transportfunktion des Blutes für Gase.
beschreiben die Zusammensetzung von Blut und geben die Aufgaben der einzelnen Blutbestandteile an.
beschreiben mit Hilfe von Schemazeichnungen die Vorgänge bei der Blutgerinnung.
nennen die verschiedenen Blutgruppen beim Menschen.
erläutern mit Hilfe eines Erklärvideos den Aufbau der menschlichen Blutgruppen und die Spender-Empfänger-Reaktion bei Blutspenden.
erläutern anhand von Modellen und Zeichnungen den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Herzens.
beschreiben mit Hilfe einfacher Modelle den Blutkreislauf des Menschen.
unterscheiden zwischen Lungenkreislauf und Körperkreislauf.
beschreiben die Entstehung und Ausbreitung eines Pulsschlags mit Hilfe von Modellen oder Schemazeichnungen.
bestimmen die eigene Pulsfrequenz bei unterschiedlichen körperlichen Anstrengungen und stellen die Messergebnisse grafisch dar.
bestimmen den oberen (systolischen) und unteren (diastolischen) Blutdruckwert.
beschreiben mögliche Ursachen für Herz-/ Kreislauferkrankungen (z. B. Bluthochdruck, Arteriosklerose, Schlaganfall, Herzinfarkt).
diskutieren die Entwicklung der Fallzahlen von Herz- und Kreislauferkrankungen durch veränderte Lebensweisen und Umwelteinflüsse.
nennen Symptome, die einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt vorausgehen.
beschreiben Sofortmaßnahmen, die eine Ersthelferin/ein Ersthelfer bei einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt ergreifen muss.
beschreiben Maßnahmen zur Wiederbelebung (Reanimation).
beschreiben den Einsatz eines Defibrillators.
wenden Maßnahmen zur Wiederbelebung und zum Einsatz eines Defibrillators an.
erläutern Aufgabenbereiche und Voraussetzung für Berufe aus dem Gesundheitswesen (siehe Hinweise zur Beruflichen Orientierung).
beschreiben Maßnahmen zur Gesunderhaltung des Körpers (z. B. gesunde Ernährung und Lebensweise, Elemente des Ausdauertrainings, Stressbewältigung).
recherchieren zum Thema Organspende und Transplantation.
diskutieren über die Einführung der Organspendepflicht in Deutschland.
Gesundheit
vergleichen ihre eigenen Erfahrungen mit Krankheit und Gesundheit.
analysieren und diskutieren die WHO-Definition von Gesundheit.
nennen wichtige Diagnosemethoden (Instrument, untersuchtes Organ, Ergebnis, Diagnose).
diskutieren Vorteile und mögliche Risiken durch die Untersuchung.
nennen Krankheiten, die durch Bakterien verursacht werden.
erläutern Übertragungswege.
erläutern Maßnahmen zur Vorbeugung.
führen Experimente zur Anzucht von Bakterien durch.
stellen die Bakterienvermehrung mit Hilfe von Datenverarbeitungsprogrammen (z. B. Excel) grafisch dar.
wenden Hygienemaßnahmen an.
nennen Antibiotika als wirksame Medikamente zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionskrankheiten und diskutieren ihre Anwendung / ihren Einsatz (Antibiotikaresistenz).
erläutern die Begriffe Epidemie und Pandemie.
beschreiben die Bedeutung von Bakterien in der Natur (Darmbakterien, Bodenbakterien) und bei der Lebensmittelherstellung (Essig, Joghurt, Sauerkraut).
nennen Maßnahmen und deren Wirkungsweisen zur Haltbarmachung von Lebensmitteln.
nennen Krankheiten, die durch Viren verursacht werden.
erläutern Übertragungswege und bewerten Maßnahmen zur Vorbeugung (Hygiene, Impfung).
beschreiben den Bau und die Vermehrung von Viren am Beispiel des HIV.
begründen, dass Viren keine Lebewesen sind.
nennen Unterschiede zwischen Bakterien und Viren.
nennen wichtige Bestandteile des Immunsystems und beschreiben deren Aufgaben.
erklären das Prinzip der Immunisierung.
vergleichen die aktive und passive Immunisierung.
erklären die Bedeutung einer Schutzimpfung.
diskutieren gesundheitspolitische Maßnahmen (z. B. Impflicht bei Masernimpfung) im Spannungsfeld der Selbstbestimmung und Schutz der Gesellschaft.
recherchieren Aufgabenfelder gesundheitsrelevanter Berufe und ihre historische Entwicklung (siehe Aspekte der Beruflichen Orientierung).
nennen die Schädigung des Immunsystem durch HIV und die Folgen für die Immunantwort.
beschreiben Übertragungswege, Symptome, Therapie und Prävention.
beurteilen die gesellschaftlichen und globalen Auswirkungen von AIDS.
nennen häufig vorkommende sexuell übertragbare Krankheiten, ihre Alltagsnamen sowie Präventions- und Behandlungsmaßnahmen.
nennen Substanzen, die zu Abhängigkeit führen können.
beschreiben die von den legalen Suchtmitteln Alkohol und Nikotin ausgehenden Gefahren.
referieren über die gesetzlichen Regelungen zum Jugendschutz.
beschreiben „Nicht-stoffgebundene Abhängigkeiten" als Suchterkrankungen und nennen Beispiele.
erörtern Handlungsoptionen zur Prävention von süchtigem Verhalten.
diskutieren die Gefahren und Chancen der Legalisierung von Suchtmitteln (z. B. Cannabis, Zigaretten, Alkohol).
Bewegung in Natur und Technik I
beschreiben den Bau des Skeletts und setzen ihn in Beziehung zum Grundbauplan der Wirbeltiere.
erläutern die Anpassungen des Skeletts an den aufrechten Gang mit Hilfe von Modellen.
beschreiben den aufrechten Gang als einen wesentlichen Schritt in der Evolution des Menschen.
geben an, welche Wechselwirkungen zwischen Lebensweise des Menschen und aufrechtem Gang bestehen.
bestimmen experimentell die Bestandteile und die Eigenschaften eines Knochens.
erklären die Stütz- und Schutzfunktion des Skeletts.
wenden Modelle zur Veranschaulichung von Struktur und Funktion eines Gelenkes an.
ordnen Gelenke am Körper verschiedenen Gelenkarten zu.
beschreiben den Bau eines Skelettmuskels mit Sehnen anhand einfacher Abbildungen.
beschreiben die Funktionen von Muskeln und Sehnen bei der Bewegung des Skeletts.
beobachten und beschreiben das Zusammenspiel von Beuger und Strecker als Gegenspieler am eigenen Körper und an Modellen.
erklären vereinfacht die Steuerung der Skelettmuskulatur durch das Nervensystem, Erkrankungen/Verletzungen des Bewegungsapparates
recherchieren über Verletzungen des Bewegungsapparates und deren Therapiemaßnahmen.
erörtern Maßnahmen zur Prävention von Schäden des Stütz- und Bewegungsapparates und wenden diese an.
Bewegung in Natur und Technik II
beschreiben gleichförmige und beschleunigte Bewegungen in Natur und Technik (qualitative Betrachtungen).
vergleichen die verschiedenen Bewegungsarten in Natur und Technik.
beschreiben Weg und Zeit als physikalische Größen.
nennen Formelzeichen, Einheit und Messgerät.
führen Umrechnungen verschiedener Zeit- und Wegeinheiten durch.
beschreiben einen Versuch zur Erstellung von Weg-Zeit-Messungen gleichförmiger Bewegungen, führen ihn durch, protokollieren die Versuchsergebnisse, erstellen und interpretieren Diagramme.
werten einen Versuch zur gleichförmigen Bewegung mit Hilfe einer Videoanalyse-Software aus.
beschreiben die Geschwindigkeit als zusammengesetzte physikalische Größe und nennen Formelzeichen, Einheit und Messgerät.
deuten Geschwindigkeitsangaben (z. B. 80 km/h bedeutet: In einer Stunde wird eine Strecke von 80 km zurückgelegt).
ordnen Geschwindigkeitswerte verschiedenen Beispielen aus Natur und Technik sinnvoll zu
führen mit Hilfe des Dreisatzes und der Formel Berechnungen zu den Grundgrößen und den Geschwindigkeitseinheiten durch.
unterscheiden verschiedene Wirkungen und Arten von Kräften (z. B. Spannkraft, Zugkraft, Schwerkraft, Reibungskraft).
wenden den Kraftbegriff zur qualitativen Beschreibung und Erklärung von beschleunigten Bewegungen an.
führen Versuche zur Trägheit von Massen durch.
beschreiben die Trägheit als Eigenschaft von Massen, ohne äußere Krafteinwirkung ihren momentanen Bewegungszustand beizubehalten.
beschreiben den Zusammenhang zwischen Masse und Gewichtskraft.
wenden Federwaagen zur Messung unterschiedlicher Kräfte an.
beschreiben mit Hilfe von Experimenten die Hebelwirkung und unterscheiden zweiseitige und einseitige Hebel.
leiten mit Hilfe von „je-desto-Aussagen“ das Hebelgesetz qualitativ her.
wenden das Hebelgesetz qualitativ in verschiedenen Situationen des Alltags, in der Technik und beim Bewegungsapparat an.
ermitteln durch quantitative Messungen das Hebelgesetz und führen Berechnungen durch.
geben die physikalische Größe Drehmoment M als Produkt aus Kraft und Kraftarm an.
beschreiben Energie als Fähigkeit, äußere Wirkungen hervorzubringen, z. B. Bewegung, Licht, Erwärmung.
unterscheiden anhand von Beispielen verschiedene Formen von Energie (z. B. Lage-, Spann-, Deformations-, Bewegungs-, Wärmeenergie).
geben Beispiele für die Speicherung, den Transport und die Umwandlung von Energie aus ihrem Erfahrungsbereich an.
erklären den Energieerhaltungssatz.
wenden den Energieerhaltungssatz auf vorgegebene Situationen an.
Ernährung
deuten die Nahrungsaufnahme als Notwendigkeit zur Energiegewinnung.
geben die Einheit der Energie an (1 J).
beschreiben anhand von Nährwert- und Kalorientabellen (z. B. auf Lebensmittelverpackungen) den Energiegehalt von Lebensmitteln mit Hilfe der Einheiten Kilojoule und Kilokalorie.
vergleichen den Energiebedarf bei verschiedenen körperlichen Aktivitäten (z. B. beim Joggen, Schwimmen).
nennen die drei Nährstoffgruppen
führen Nachweisreaktionen an Lebensmitteln zu den einzelnen Nährstoffen durch.
beschreiben den Aufbau der jeweiligen Nährstoffgruppe mit einfachen Schemazeichnungen und erklären deren biologische Bedeutung (Erhaltung der Körpertemperatur, Wachstum, Stoffwechsel).
nennen wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente mit ihrer Bedeutung für die Ernährung.
recherchieren über Mangelerscheinungen.
nennen häufig vorkommende Nahrungsmittelzusatzstoffe und ihre Kennzeichnung durch E-Nummern.
ordnen die Zusatzstoffe verschiedenen Lebensmitteln zu.
recherchieren die Aufgaben der Zusatzstoffe.
recherchieren, welche Zusatzstoffe Allergien auslösen können.
nennen Merkmale einer gesunden Ernährung.
veranschaulichen die Anteile der Lebensmittelgruppen bei einer gesunden Ernährung mit einem Ernährungskreis/Ernährungspyramide.
beurteilen verschiedene Lebensmittel und Mahlzeiten anhand ihrer Zusammensetzung und ihres Energiegehalts.
erörtern die Bedeutung fair gehandelter Produkte, Bioprodukte sowie regionaler, saisonaler Lebensmittel im Sinne der Nachhaltigkeit.
stellen ausgewogene und kalorienbewusste Mahlzeiten her.
beschreiben den Wandel der Essgewohnheiten anhand von Diagrammen.
geben Gründe für die Veränderungen der Essgewohnheiten an.
unterscheiden verschiedene Label für Nahrungsmittel bezüglich ihrer Angaben zur Erzeugung.
recherchieren die lokalen und globalen Auswirkungen unserer Ernährungsgewohnheiten.
bewerten die verschiedenen Methoden der Lebensmittelerzeugung unter Nachhaltigkeitsaspekten (lokal und global, Vegan/vegetarisch, saisonal).
diskutieren (z. B. in Form einer Podiumsdiskussion) verschiedene Ernährungsformen
recherchieren und referieren über Berufe in der Ernährungswissenschaft (siehe Aspekte zur beruflichen Orientierung).
führen Geruchs- und Geschmackstests durch und beschreiben die Bedeutung der Geruchs- und Geschmacksorgane bei der Nahrungsaufnahme.
beschreiben die Verdauung als Zerlegung der Nahrung in für den Menschen verwertbare Bestandteile.
nennen die Teile des Verdauungssystems und beschreiben die Lage der einzelnen Verdauungsorgane mit Hilfe von Schemaabbildungen und Modellen.
beschreiben die mechanischen und chemischen Vorgänge bei der Verdauung.
nennen die Bedeutung der Verdauungssäfte und Enzyme bei der Umwandlung von körperfremden in körpereigene Stoffe.
erklären modellhaft die Wirkweise von Enzymen (Schlüssel-Schloss-Prinzip).
nennen die Niere als Organ für die Ausscheidung gelöster Stoffe.
nennen die Lunge als Organ für die Ausscheidung gasförmiger Stoffe.
nennen den Dickdarm als Organ für die Ausscheidung fester Stoffe.
recherchieren und referieren über ernährungsbedingte Erkrankungen (u. a. Adipositas, Diabetes, Leberzirrhose).
geben an, dass Erkrankungen wie Bulimie oder Magersucht und ihre psychischen Ursachen haben.
vergleichen und beurteilen unterschiedliche Diäten.
Das Ohr, ein Sinnesorgan
erklären den Hörvorgang anhand eines Sender-Empfänger-Modells.
führen Experimente zur Entstehung von Schall durch (z. B. Stimmgabel, Musikinstrumente, Anschlagen eines Glases) und machen Schwingungen sichtbar.
beschreiben modellhaft die Schallausbreitung in den Medien Luft und Wasser (z. B. Donner, Walgesang).
geben die Schallgeschwindigkeit in Luft an.
unterscheiden Schallquellen und die Schallarten Ton, Geräusch und Knall mit Hilfe geeigneter Experimente.
geben die Lautstärke als physikalische Größe mit Formelzeichen, Einheit und einem Messgerät an.
geben Frequenz als physikalische Größe für die Tonhöhe an und nennen deren Einheit.
bestimmen mit Hilfe von Sensoren am Smartphone / Tablet (z. B. PhyPhox) Frequenz und Amplitude verschiedener Töne
recherchieren die unterschiedlichen Hörbereiche von Lebewesen (z. B. jugendlicher und älterer Mensch, Hund, Katze, Fledermaus, Delfin).
führen einen Hörtest durch.
beschreiben die Nutzung von Schall in Natur und Technik (z. B. Ultraschall, Echolot, Orientierung der Fledermäuse, Dolby Surround).
beschreiben anhand eines Modells den Bau des menschlichen Ohres.
beschreiben den Hörvorgang.
nennen weitere Sinnesleistungen des Ohres (Gleichgewichtssinn, Lagesinn, Drehsinn).
bestimmen Lautstärke in unterschiedlichen Geräuschsituationen und beschreiben deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper.
erklären den Begriff Lärm mit Hilfe einer Umschreibung.
bewerten Lärm als Form der Umweltverschmutzung.
nennen Möglichkeiten des Lärmschutzes und der Lärmvermeidung.
recherchieren Lärmschutzbestimmung in Betrieben und lärmintensiven Berufe
erläutern die Notwendigkeit dieser Lärmschutzbestimmungen
recherchieren und referieren über Berufsfelder in der Akustik (siehe berufsorientierende Aspekte).
Wasser als Stoff und Lebensraum
recherchieren über Wasservorkommen auf der Erde.
bewerten die aktuelle Klimadiskussion vor dem Hintergrund des Abschmelzens von Gletschern und der damit verbundenen Verringerung der Süßwassermengen.
geben die Definition der Masse 1 kg als die Masse von 1 l Wasser an.
beschreiben die Dichte als physikalische Größe.
nennen Formelzeichen und Einheit der Größe Dichte.
wenden einfache Verfahren zur Bestimmung der Dichte an.
beschreiben die Änderung der Dichte des Wassers in Abhängigkeit von der Temperatur und stellen den Zusammenhang zur Anomalie des Wassers her.
erklären mit Hilfe der Anomalie ein Überleben im zugefrorenen Gewässer.
deuten die Definition 1 kg als die Masse von 1 l Wasser bei 4 °C.
beschreiben den Auftrieb von Körpern in Flüssigkeiten und Gasen anhand von Beispielen aus Natur und Technik.
führen Experimente zur Oberflächenspannung des Wassers durch.
führen Experimente mit Wasser als Lösemittel für feste, flüssige und gasförmige Stoffe durch.
wenden das Kugelteilchenmodell zur Erklärung der Vorgänge beim Lösen und bei dem Phänomen der Volumenreduzierung an.
beschreiben und erklären den Vorgang der Diffusion mit Hilfe des Kugelteilchenmodells.
beschreiben die Massenkonzentration als Gehaltsangaben von Stoffen in Lösungen.
geben Formelzeichen und Einheit der Massenkonzentration an.
stellen Lösungen vorgegebener Konzentration her.
untersuchen experimentell die Temperaturabhängigkeit der Lösbarkeit von Stoffen.
beschreiben den Begriff gesättigte Lösung.
deuten Konzentrationsangaben auf Verpackungen von Lebensmitteln, saure, neutrale und alkalische Lösungen
nennen Beispiele für saure, neutrale und alkalische Lösungen.
untersuchen experimentell neutrale, saure und alkalische Lösungen (u. a. Nahrungsmittel, Haushaltschemikalien) mit Indikatoren (z. B. Rotkohlsaft, Lackmus, Phenolphthalein) und pH-Papier.
geben an, dass Säure-Base-Indikatoren aufgrund ihres Farbumschlags, saure, neutrale oder alkalische Stoffe anzeigen.
beschreiben die pH-Wert-Skala und ordnen sauren, neutralen und alkalischen Stoffen entsprechende pH-Wertbereiche zu.
weisen nach, dass bei der Reaktion einer Säure mit einer Lauge eine neutrale Lösung entsteht.
nennen Beispiele für saure, alkalische und pH-neutrale Wasch- und Reinigungsmittel.
führen ein Experiment zur Herstellung von Kohlensäure durch.
beschreiben die Entstehung von Laugen aus Metalloxiden mit Wasser.
beschreiben die Entstehung von Säuren aus Nichtmetalloxiden mit Wasser.
geben Wortgleichungen für die Entstehung von Säuren und Laugen an.
beschreiben ein Ökosystem als Gesamtheit der Lebewesen mit ihren Lebensräumen.
nennen Faktoren, die das Ökosystem beeinflussen.
bestimmen experimentell chemische und physikalische (abiotische) Faktoren in einem ausgewählten Ökosystem, z. B. Temperatur, Sonneneinstrahlung, Fließgeschwindigkeit, Sichttiefe, pH-Wert, Mineralsalzgehalt.
stellen die Messwerte in Form von Diagrammen dar.
werten die Messwerte aus.
beschreiben den Einfluss von Faktoren auf die Art des Ökosystems.
stellen den Zusammenhang zwischen Erzeuger, Verbraucher und Zersetzer in einem Stoffkreislauf dar.
wenden die Fachbegriffe Produzenten, Konsumenten und Destruenten an.
geben Beispiele für Nahrungsketten an.
beschreiben anhand von Beispielen die Räuber-Beute-Beziehung.
recherchieren und bewerten die Nutzung eines Ökosystems durch den Menschen und den Einfluss von Belastungsfaktoren.
Stellen die Folgen der Wasserverschmutzung für Mensch und Umwelt am Beispiel Mikroplastik / Plastikmüll im Meer dar.
erörtern und bewerten eigene Möglichkeiten, zum Schutz eines Ökosystems, Bedeutung und Vorkommen von Wasser
recherchieren über die Verwendung und den Verbrauch von Wasser, seine Bedeutung für den Menschen und Maßnahmen zur Reduzierung des eigenen Wasserverbrauchs.
erörtern die Bedeutung der Wasserversorgung für gesellschaftliche und politische Konflikte auf der Welt
erläutern den Begriff „virtuelles Wasser“.
stellen Zusammenhänge zwischen physikalischen Trennverfahren und der Abwasserreinigung und Trinkwasseraufbereitung her.
nutzen die Kenntnisse der Stofftrennverfahren zur Erklärung der Abwasserreinigung und Trinkwasseraufbereitung.
geben an, dass Wasser ein Reinstoff ist, der sich mit Hilfe physikalischer Methoden nicht mehr trennen lässt.
ordnen Stoffgemische aus der Umwelt und dem Alltag homogenen und heterogenen Gemischtypen zu.
beschreiben und erklären Experimente zur qualitativen Analyse und Synthese des Wassers.
führen einen Nachweis von Wasser durch.
ermitteln die Wortgleichungen für die Analyse und Synthese der Verbindung Wasser aus den Elementen Sauerstoff und Wasserstoff.
geben für Sauerstoff und Wasserstoff die Elementsymbole an.
beschreiben die Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff als Oxidationsvorgang.
beschreiben eine Reaktion von zwei Elementen zu einer binären Verbindung.
leiten aus den Versuchsergebnissen die Verhältnisformel von Wasser ab.
geben den Energieumsatz als ein Kennzeichen einer chemischen Reaktion an.
beschreiben chemische Reaktionen, die unter Energieabgabe verlaufen, als exotherme Reaktionen.
beschreiben endotherme Reaktionen, die unter Energiezufuhr verlaufen, als endotherme Reaktion.
geben eine Umschreibung für die Aktivierungsenergie an.
beschreiben Energiediagramme exothermer und endothermer Reaktionen.
beschreiben die Eigenschaften von Wasserstoff mit Hilfe geeigneter Lehrerexperimente und erstellen einen Steckbrief.
weisen Wasserstoff mit Hilfe der Knallgasprobe nach.
recherchieren die Verwendung von Wasserstoff.
recherchieren über die Erzeugung von grünem Wasserstoff.
erklären den Unterschied zwischen den vier Wasserstoffarten.
diskutieren die Möglichkeiten zur CO2-Reduzierung durch grünen Wasserstoff.
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Saarländisches Ministerium für Bildung und Kultur — Lehrplan Naturwissenschaften, Gemeinschaftsschule, Klassenstufen 7 und 8 (2025). Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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