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Lehrpläne Saarland
Grundschule
Islamischer Religionsunterricht
inhaltsbezogen
Über Allah/Gott – Alles wurde von Allah erschaffen und alles kehrt zu ihm zurück
21
Gemeinschaft aller Menschen als Geschöpfe Allahs/Gottes
14
Die Wegweiser – die Gemeinschaft der Propheten und Muhammad, der letzte Gesandte Gottes
23
Die heiligen Schriften und der Koran als Wort Gottes
33
Religion und Glaube im Leben der Menschen
24
Leben in der Welt – Verantwortung wagen
13
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Der Glaube an den einen Gott (/Tauhid)
Ende Klassenstufe 2
beschreiben den Glauben an den einzigen Gott als den wesentlichsten Bestandteil des islamischen Glaubens
beschreiben anhand von Beispielen Gott als Schöpfer allen Lebens und aller Dinge
beschreiben anhand von Beispielen aus ihrem Lebensumfeld unterschiedliches Verständnis von Gott
Ende Klassenstufe 4
bringen „Spuren für die Existenz“ Gottes in sich selbst und in der Natur vielfältig zum Ausdruck (z. B. in Bildern, Worten, Liedern)
erläutern an Beispielen, dass der Glaube an den einzigen Gott von allen Propheten Gottes verkündigt wurde
stellen Bezüge zwischen dem Glauben an Gott und dem Zusammenleben der Menschen sowie den persönlichen Haltungen her
identifizieren den Glauben an einen einzigen Gott als eine Gemeinsamkeit zwischen Judentum, Christentum und Islam und stellen ansatzweise Besonderheiten des jeweiligen Gottesglaubens dar
Das Glaubensbekenntnis
Ende Klassenstufe 2
erklären die Bedeutung der Glaubensaussage (Kalimatut- Tauhid// Kelime-i Tevhid) auf Deutsch
schlussfolgern aus dem Glaubensbekenntnis (Schahada) die Gemeinschaft aller Muslime, unabhängig von Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit und sozialer Herkunft
benennen anhand gängiger Koranverse unterschiedliche Namen Gottes
beschreiben anhand von Beispielen, dass auch Menschen in anderen Religionen einen Glauben haben
Ende Klassenstufe 4
erklären die Bedeutung des Glaubensbekenntnisses (Schahada) auf Deutsch und geben den Wortlaut im Original wieder
unterscheiden sicher den Wortlaut zwischen Glaubensbekenntnis (Schahada) und Glaubensaussage (Kalimatut- Tauhid// Kelime-i Tevhid)
ermitteln anhand gängiger „Schöner Namen“ Gottes (al-Asma al-Husna) dessen vielfältige Eigenschaften, die Quelle u. a. für Vertrauen und Zuversicht sind
erklären die Bedeutung der 1. Koransura „Al-Ichlas“11 auf Deutsch
Nach Sinn suchen
Ende Klassenstufe 2
stellen eigene Glaubenserfahrungen dar
entwickeln Fragestellungen nach dem „Woher und Wohin“ des Menschen (z. B. Ursprung, Geburt, Tod, Jenseits)
Ende Klassenstufe 4
stellen Glaubenserfahrungen von Familienmitgliedern und anderen Menschen dar (z. B. in Bezug auf Geburt, Tod, Feste)
deuten den Tod als Ende des Lebenskreislaufs auf dieser Erde, zugleich als einen Übergang in das ewige Leben
ordnen den Islam als Offenbarung Gottes ein, das den Menschen eine Antwort auf Sinnfragen gibt
beschreiben, dass und in welcher Form Sinnfragen und Antworten Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen beschäftigen
Der Mensch als Geschöpf Gottes
Ende Klassenstufe 2
nehmen ihre Persönlichkeit in Bezug auf ihr Umfeld bewusst wahr und beschreiben sie
erläutern den Zusammenhang zwischen der Vorstellung aller Menschen als Geschöpfe Allahs und der Notwendigkeit eines friedlichen Miteinanders
Ende Klassenstufe 4
beschreiben die Verschiedenartigkeit der Menschen (z. B. Mann und Frau, Ethnien) als gottgewollt und erläutern sie als Bereicherung für das Zusammenleben
finden anhand von Texten aus Koran und Sunna Allahs grenzenlose Gnade und Großzügigkeit gegenüber allen Menschen heraus und bringen diese auf verschiedene Weise kreativ-gestalterisch zum Ausdruck (z. B. in Worten, Texten, Bildern, Liedern)
Wege des Miteinanders
Ende Klassenstufe 2
beschreiben Erfahrungen im Zusammenleben mit anderen Menschen und vergleichen sie (z. B. Gemeinschaft, Geborgenheit, Freude, Angst, Konflikte)
leiten anhand eigener Erfahrungen Kriterien und Regeln für gelingendes Gemeinschaftsleben – auch im Hinblick auf Konflikte – ab (z. B. in Freundschaften, in der Klassengemeinschaft)
deuten die Goldene Regel als islamisches Prinzip des Miteinanders und als Wegweiser für ein friedliches Leben, das auch andere Religionen prägt
Ende Klassenstufe 4
stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der gängigen Umgangsformen im innerislamischen Spektrum dar und beschreiben sie als bereichernde Vielfalt
stellen Wege dar, wie sie sich in ihrem Umfeld für ein friedliches Miteinander von Menschen verschiedener religiöser Zugehörigkeit, Weltanschauungen und kultureller Abstammung einsetzen können
leiten aus entsprechenden Koranversen und Hadithen Weisungen für das alltägliche Handeln und das friedliche Zusammenleben ab
Die islamische Glaubensgemeinschaft (die Umma)
Ende Klassenstufe 2
beschreiben den Islam als eine verbindende, für alle Menschen in allen Ländern offene Religion
entdecken religiöse Zugehörigkeiten und vergleichen ihre eigene mit der anderer
Ende Klassenstufe 4
ermitteln die wichtigsten Haltungen und Lebensgewohnheiten der Urgemeinde und erklären sie
stellen Fragen zu bekannten historischen Begebenheiten (z. B. Auswanderung/Hidschra) im Zusammenhang mit der Entwicklung der Glaubensgemeinschaft auch in Bezug auf aktuelle Lebenserfahrungen
Vorbilder für die Menschen
Ende Klassenstufe 2
beschreiben positive und negative Folgen unterschiedlicher Verhaltensweisen von Menschen
begründen, warum bzw. wann sie das Verhalten von Menschen in ihrem Lebensumfeld für vorbildlich halten
stellen Bezüge her zwischen ihrem Alltag und den in ausgewählten Koranversen und Hadithen beschriebenen beispielhaften Haltun und Handlungen von Propheten
Ende Klassenstufe 4
vergleichen ihre Haltungen und Handlungen aus ihrem Alltag mit denen der Propheten und weiteren Vorbildern (z. B. Fatima, Zainab, Abu Bakr)
entdecken Spuren des Verhaltens des Propheten im Alltag (z. B. Essensgewohnheiten, Umgangsformen) und gestalten sie in gen unterschiedlichen Formen (z. B. Bilder, Texte)
erzählen von bekannten Vorbildern in der islamischen Tradition und Kultur und beispielhaft in anderen Religionen
nennen Eigenschaften der Propheten
stellen anhand ausgewählter Beispiele Fragen zum Verhalten in Konfliktsituationen
Die Propheten als Boten Gottes
Ende Klassenstufe 2
stellen die Propheten als von Gott auserwählte besondere Menschen dar
beschreiben, warum Gott den Menschen Propheten geschickt hat
benennen Eigenschaften von Propheten
unterscheiden exemplarische Lebensgeschichten von bekannten Propheten in Grundzügen und stellen diese dar
Ende Klassenstufe 4
begründen, warum die Propheten aus der Mitte ihrer Mitmenschen ausgewählt worden sind
ermitteln Schwierigkeiten der Propheten bei der Verkündigung
beschreiben, auf welche Weisen Gott zu den Propheten gesprochen hat
geben die im Koran erwähnten Prophetennamen weitgehend sicher wieder
stellen Bezüge zwischen den Prophetengeschichten im Islam und in anderen Religionen her und benennen markante Gemeinsamkeiten und Unterschiede (z. B. Isa/Jesus zwischen Islam und Christentum, Musa/Moses zwischen Islam und Judentum).
Muhammad – Prophet und Mensch
Ende Klassenstufe 2
geben wesentliche Elemente der Kindheitsgeschichte des Propheten Muhammad wieder und tragen sie gestalterisch vor
stellen Bezüge zwischen der Kindheit des Propheten Muhammad und ihrer eigenen bzw. der anderer Kinder her
benennen den Propheten Muhammad als den letzten Gesandten Gottes
Ende Klassenstufe 4
vergleichen Umstände und Traditionen (z. B. Milchmutter) zur Zeit des Propheten mit ihrer eigenen Lebenswelt
erzählen von Muhammads Jugend, seiner Familiengründung und seinen Kindern und benennen in Umrissen den Lebensverlauf nach seiner Berufung (u. a. Auswanderung/Hidschra, Abschiedspredigt/Hutbatul-Wada/ Veda Hutbesi)
erläutern die Bedeutung bestimmter Charaktereigenschaften des Propheten für das heutige Leben in der Gemeinschaft
Die erste Offenbarung und Verkündigung (Tablig)
Ende Klassenstufe 2
benennen Ort, Zeit und Ablauf der ersten Offenbarung
unterscheiden die vier Erzengel namentlich und nach Aufgabe
beschreiben die Gefühlslage von Prophet Muhammad während und nach der ersten Offenbarung
beschreiben den Hergang der ersten Verkündigung
Ende Klassenstufe 4
erläutern die Übersetzung der ersten fünf Verse der Alaq-Sure in eigenen Worten
stellen beispielhaft dar, durch welche Offenbarungsformen der Koran als Wort Gottes Prophet Muhammad zuteilwurde (z. B. durch Erzengel Gabriel)
begründen, warum der Koran in verschiedenen aufeinander folgenden Zeiträumen offenbart wurde
erörtern den weiteren Weg der Verkündigung (z. B. die Festlegung des Korans in der gültigen Fassung) und die dabei gegebenen Schwierigkeiten
Die Ästhetik des Koran
Ende Klassenstufe 2
beschreiben ästhetische Merkmale der Koranrezitation (z. B. Reim, Rhythmus, Pausen)
beschreiben ästhetische Elemente der arabischen Schrift anhand von kalligraphischen Beispielen aus dem Koran
benennen die Koranrezitation als religiöse Ausdrucksform
Ende Klassenstufe 4
unterscheiden die Koranrezitation von religiösen Liedern (z. B. /Maulid-Vortrag)
entwickeln beispielhaft eine künstlerische Darstellung einer kurzen Koransure (z. B. als Rezitation, als Bild, als Lied, als Kalligraphie)
Der Koran als Buch
Ende Klassenstufe 2
beschreiben, dass der Koran die Worte Gottes enthält, die Muhammad empfangen hat
beschreiben den Koran als Zuwendungsform Gottes an die Menschen
beschreiben anhand von Beispielen die Bedeutung des Korans im Glauben und im Leben der Musliminnen und Muslime (z. B. Gebet)
unterscheiden strukturelle Merkmale des Koran: die Anzahl von Ayat, Sura und Dschuz
erläutern die Hinweiszeichen auf einer beliebigen Koranseite (z. B. Verszahl, Surentitel)
Ende Klassenstufe 4
erläutern, dass der Koran als ein Buch der Rechtleitung Aussagen zum Glauben und zur Glaubenspraxis macht
erläutern die Bedeutung des Korans für den Glauben und das Leben der Musliminnen und Muslime
beschreiben den Weg der Entstehung des Koran als Buch bis zur Mushaf-Phase
erläutern die Bedeutung der Bezeichnung „Koran” für das religiöse Leben der Muslime und ermitteln weitere Namen des Koran
erörtern, dass die Namen der Suren sowohl im Arabischen als auch im Deutschen eine Bedeutung haben
benennen die Unterscheidung der Suren nach mekkanisch und medinensisch
identifizieren angeleitet im Koran vorgegebene Koranverse (Ayat) aus bestimmten Suren
können ausgewählte Suren/ Verse verstehen
Die heiligen Schriften vor dem Koran
Ende Klassenstufe 2
benennen, dass auch Judentum und Christentum über ein „Heiliges Buch“ verfügen
benennen Namen der Propheten, denen die „Heiligen Bücher“ offenbart wurde
ordnen die Namen der im Koran benannten heiligen Bücher ihren gängigen Namen im Deutschen richtig zu
Ende Klassenstufe 4
erläutern, dass die „Heiligen Bücher“ Thora, Psalmen und Evangelium nach dem Verständnis des Koran göttlichen Ursprungs sind
ordnen den Koran und die „Heiligen Bücher“ Thora, Psalmen und Evangelium in ihrer geschichtlichen Reihenfolge ein
erläutern, dass die Heiligen Bücher zu den bedeutenden Schriften der Menschheit gehören und von großer Bedeutung für den Glauben und das Leben der Musliminnen und Muslime sind
beschreiben die Person Ibrahims/ Abrahams als gemeinsamen Stammvater aller Propheten die nach ihm kamen
Den Glauben an Allah/Gott zum Ausdruck bringen
Ende Klassenstufe 2
benennen die fünf Säulen des Islam als Grundlage der Glaubenspraxis und ordnen die dazu gehörigenden Elemente der Glaubenspraxis einander zu (z. B. Ritualwaschung Wudu/Abdest ↔ Ritualgebet Salat/Namaz; Ramadan ↔ Fasten Saum/Oruc; Kaaba ↔ Pilgerfahrt Hadsch)
wissen, dass der Muslim im Gebet die Nähe Gottes sucht
benennen relevante Gebets- und Glaubenstexte und lesen sie sinngestaltend und ästhetisch gestaltend vor (u. a. Formel der Glaubensaussage /Kalimatut-/Tauhid, Sura-Fatiha)
benennen die Unterschiede in den Handlungsformen der Glaubenspraxis (u. a. Unterschiede von Ritualgebet (Salat/Namaz) ↔ Bittgebet (Dua); Pflichtabgabe (Zakat) ↔ Almosen (Sadaqa))
formulieren eigene Bittgebete (Dua) als Möglichkeit, sich Gott mit Lob und Dank und Bitten um Beistand und Vergebung anzuvertrauen,
Ende Klassenstufe 4
deuten die Säulen des Islam als Ausdruck der Verbindung der Menschen untereinander sowie mit Allah/Gott und erläutern deren Nutzen für den Einzelnen wie für die Gemeinschaft
legen angeleitet grundlegende Gebets- und Glaubenstexte aus und tragen sie auswendig vor (u. a. Formel des Glaubensbekenntnisses/Schahada, Sura-Fatiha)
beschreiben die Glaubenspraktiken als Hinwendung zu Gott sowie als Zeit der Sammlung und der inneren Ruhe
benennen wesentliche Elemente aus der Glaubenspraxis anderer Religionen
Die muslimische Gebetsstätte
Ende Klassenstufe 2
erkunden eine Moschee, beschreiben und deuten einige Elemente der Außen- und Innengestaltung (Mihrab, Minbar, Minarett usw.) und benennen muslimische Gemeinden in der näheren Umgebung
benennen Aufgaben und Dienste in der Moschee
beschreiben angemessenes Verhalten von Musliminnen und Muslimen in der Moschee und bei Gebeten
benennen beispielhaft Gebetsstätten bzw. Gotteshäuser anderer Religionen und ordnen sie der jeweiligen Religion zu (z. B. Kirche – Christen, Synagoge – Juden)
Ende Klassenstufe 4
erklären, dass die Moschee als Ort des Zusammenkommens für die gemeinsame Anbetung Gottes gilt
beschreiben Aufgaben und Dienste in der Moschee und erzählen von Aufgaben, die Kinder in der Moschee übernehmen können (z. B. Muezzin)
berichten von den Anfängen der Prophetenmoschee (Masdschidun-Nabi) und stellen in elementarer Form Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ihr und den heutigen Moscheen heraus
erläutern Funktionen der Moschee für das religiöse sowie für das soziale Gemeinschaftsleben
stellen Bezüge zwischen der Moschee und Gebetsstätten bzw. Gebetshäusern anderer Religionen her (z. B. Kirche des Christentums, Synagoge des Judentums) und benennen markante Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Feste und Rituale in der Gemeinschaft
Ende Klassenstufe 2
erklären die Bedeutung von islamischen Festen, religiösen Tagen und Feierlichkeiten in besonderen Lebensstationen (z. B. Namensgebung, Beschneidung) für die Familie
beschreiben musikalische Traditionen der Feste und Feierlichkeiten und identifizieren sie als Elemente der islamischen Kultur
ordnen bestimmte Feste anderen Religionen zu (z. B. Ostern, Weihnachten – Christentum, Laubhüttenfest, Schabbat – Judentum)
Ende Klassenstufe 4
deuten die islamischen Feste (Ramadan- und Opferfest) in Bezug zu ihren Ursprungsgeschichten und begründen deren Relevanz für das Gemeinschaftsleben
erklären die islamischen Feste (z. B. Ramadan- und Opferfest), die gesegneten Nächte (z. B. Nacht der Geburt//Maulid, Nacht der Himmelfahrt/Miradsch), die religiösen Tage (z. B. Aschura-Tag) und religiös-kulturelle Feierlichkeiten (z. B. Namensgebung, Beschneidung) und sortieren sie kategorisch
beschreiben die Vielfalt der religiös-kulturellen Feierlichkeiten im Islam als bereichernde Traditionen
Verantwortlicher Umgang mit der Schöpfung
Ende Klassenstufe 2
nehmen die Vielfältigkeit ihres Lebensumfeldes unter Einbeziehung aller Sinne differenziert wahr und beschreiben ihre Wahrnehmungen
beurteilen ansatzweise Einflussmöglichkeiten und Verantwortung von Menschen für die Schöpfung Gottes in ihrem Lebensumfeld und bringen dies auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck (z. B. in Worten, Texten, Bildern, Liedern)
Ende Klassenstufe 4
leiten aus Koranversen und Hadithen die Bewahrung der Schöpfung als gottgewollt ab
beschreiben Wege eines verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgangs mit der Schöpfung (z. B. umweltbewusstes Verhalten, Vermeidung von Verschwendung, Bedenken der Lebensbedürfnisse kommender Generationen)
planen und gestalten kleinere Projekte mit vor dem Hintergrund islamischen Schöpfungsglaubens
Respektvolles Miteinander
Ende Klassenstufe 2
beschreiben, was es bedeutet, für andere „da zu sein“ (z. B. in der Familie, Gruppe, Partnerschaften)
beschreiben, was es bedeutet, Vielfalt anzuerkennen und wertzuschätzen
erstellen Regeln zur Konfliktvermeidung (z. B. Gesprächsregeln) und entwickeln Lösungswege für den Umgang mit Konfliktsituationen und berücksichtigen dabei ansatzweise islamische Handlungsnormen
benennen an Beispielen Möglichkeiten der Aufgaben- und Verantwortungsübernahme im eigenen Umfeld (z. B. Familie, Freunde, Gemeinde)
Ende Klassenstufe 4
benennen Möglichkeiten der Solidarität gegenüber anderen (z. B. Kranken, Ausgegrenzten)
begründen Regeln zur Konfliktvermeidung und zum Umgang mit Konflikten unter Berücksichtigung islamischer Prinzipien und Handlungsnormen
stellen Bezüge zwischen Islamischen Prinzipien und dem Zusammenleben der Menschen her: Unantastbarkeit der Menschenwürde als Teil der Notwendigkeiten (Daruriyyat), Goldene Regel, Barmherzigkeitsgebot (Rahma) und Verpflichtung zur Nachsicht (Rifq)
zeigen anhand von Beispielen Werte und Handlungsregeln anderer Religionen und Gemeinschaften auf
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Ministerium für Bildung und Kultur Saarland — Lehrplan Islamischer Religionsunterricht Grundschule, Erprobungsphase 2015. Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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