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Lehrpläne Saarland
Grundschule
Katholische Religion Grundschule
inhaltsbezogen
Mensch und Welt
14
Die Frage nach Gott
17
Biblische Botschaft
12
Jesus Christus
13
Kirche und Gemeinde
14
Andere Religionen
12
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Klassenstufen 1–2
die Einmaligkeit jedes Menschen mit seinen Möglichkeiten und Grenzen wahrnehmen und beschreiben
die biblische Zusage von der bedingungslosen Annahme jedes Menschen durch Gott auf verschiedene Weise (z. B. in Worten, Texten, Bildern, Liedern) zum Ausdruck bringen und auf die eigene Person übertragen
Erfahrungen und Dinge aus ihrer realen Welt auf eine transzendentale Wirklichkeit (z. B. Hand, Haus, Sonne) hin deuten
die Bedeutung von verschiedenen Metaphern, Zeichen und Symbolen (z. B. „Blindsein“, „Licht“, „Herz“) erklären und auf ihr eigenes Leben beziehen
die Bedeutung der biblischen Weisungen für das Zusammenleben der Menschen (Dekalog, „Goldene Regel“, Nächstenliebe) benennen und erläutern
mit anderen Menschen respektvoll umgehen, auch mit denen, die ihnen fremd sind (z. B. in Aussehen, Sprache, Glaube)
Klassenstufen 3–4
ihre Grenzen, Fähigkeiten, Hoffnungen und Wünsche wahrnehmen und sie auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck bringen
ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die damit verbundenen gegenseitigen Erwartungen, Interessen und Konflikte beschreiben
an Beispielen aufzeigen, wie Beziehungen durch Schuld gestört werden
Formen der Wiedergutmachung und Versöhnung aufzeigen sowie auf ihr eigenes Leben übertragen
für sich und andere Verantwortung übernehmen
Fragen nach der Herkunft und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt stellen und bedenken
ihre Erfahrungen mit dem Tod zur Sprache bringen und sie mit biblischen Hoffnungsworten verbinden
wichtige Symbole des Lebens und zentrale Metaphern aus der Bibel deuten
Klassenstufen 1–2
von Erfahrungen, die sie mit Gott verbinden, erzählen
diese als Spuren Gottes in ihrem Leben und im Leben anderer deuten
ihre Vorstellungen von Gott mit Worten, in Bildern, in Gebärden oder mit Klängen zum Ausdruck bringen
Liebe, die Menschen erfahren haben, und die Schöpfung als Spuren Gottes im Leben von Menschen deuten
einzelne biblische Erzählungen von Gott (z. B. Psalm 23) wiedergeben
wichtige biblische Gottesbilder (Vater / Mutter, Schöpfer) nennen
erklären, dass von Gott nur in Bildern und Symbolen gesprochen werden kann
von Gott als dem, der dem Menschen nahe ist und an den er sich wenden kann, erzählen
Gebete formulieren
Klassenstufen 3–4
sich über ihre unterschiedlichen Gottesvorstellungen austauschen
verschiedene Gottesvorstellungen aus der Hebräischen Bibel (z. B. Jahwe – der den Menschen nahe und begleitende Gott), aus dem Neuen Testament (z. B. der barmherzige, menschenfreundliche Gott) und aus der christlichen Tradition (z. B. der dreieinige Gott) erläutern
ihre kritischen Fragen und Zweifel an Gott äußern
Antwortversuche auf die Frage „Warum lässt Gott Leid zu?“ formulieren
auf dem Hintergrund biblischer Zeugnisse Begegnungen mit Menschen und Erfahrungen in der Natur, in Stille und Gebet, im Gottesdienst, Freude und Trauer als Nähe Gottes deuten
Gebete und Lieder nennen, mit denen sie sich an Gott wenden können
elementare Ausdrucksformen der Gottesbeziehung (Loben, Danken, Bitten, Klagen) nennen, eigene Gebete formulieren und situationsangemessen sprechen
erläutern, dass die Frage nach Gott letztlich offen bleibt
Klassenstufen 1–2
Geschichten von Menschen, die die Nähe Gottes in ihrem Leben erfahren haben, wiedergeben
Erfahrungen dieser Menschen mit ihren eigenen Erfahrungen von Vertrauen und Liebe, Umkehr und Befreiung in Beziehung setzen
biblische Normen und Werte für das Zusammenleben nennen und diese auf das eigene Leben übertragen
das biblische Schöpfungslob als Ausdruck von Staunen, Freude und Dankbarkeit über das Leben deuten und dies in verschiedenen Gestaltungsformen zum Ausdruck bringen
Wege christlichen Umgangs mit der Schöpfung beschreiben und beispielhaft umsetzen
Psalmen nennen, in denen menschliche Grundhaltungen wie Lob, Dank, Klage und Bitte zum Ausdruck kommen
Klassenstufen 3–4
an Abraham, an Jesus und an anderen Menschen der Bibel (z. B. Mose, Jona, Paulus) aufzeigen, wie diese im Vertrauen auf Gott ihr Leben gestaltet und auch verändert haben
biblische Erzählungen als Ausdruck grundlegender Erfahrungen menschlichen Lebens deuten
ansatzweise die Lebensbedingungen von Menschen der Bibel erläutern
den Grundaufbau der Bibel und deren Entstehungsgeschichte beschreiben
den Dekalog („Die Zehn Gebote“) als grundlegende Wertorientierung für das Zusammenleben der Menschen und auch als wertvolle Orientierung für das eigene Leben erklären
die Bedeutung des Sabbats für Juden und des Sonntags für Christen darstellen
Klassenstufen 1–2
vom Leben der Menschen in Israel zur Zeit Jesu berichten
von Jesu Geburt, Tod und Auferstehung erzählen und den Zusammenhang zu Weihnachten und Ostern beschreiben
erzählen, wie Jesus Menschen (z. B. Bartimäus, Zachäus) begegnet ist
das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe (Lk 10,25-37) und die „Goldene Regel“ erklären und auf das eigene Leben beziehen
von Menschen erzählen, die in der Nachfolge Jesu auf vorbildliche Weise die Liebe Gottes in ihrem Leben verwirklicht haben (z. B. Elisabeth von Thüringen, Martin von Tours, Nikolaus von Myra)
die Bedeutung des „Vater unser“ erläutern und das Gebet auswendig sprechen
Klassenstufen 3–4
die soziokulturelle Umwelt Jesu beschreiben
wichtige Stationen und Personen im Leben Jesu nennen und die Geschichte von Jesu Leiden, Tod und Auferstehung in Grundzügen wiedergeben
Grundzüge seiner Botschaft (Gott als der liebende Vater, Botschaft vom Reich Gottes, Umkehr, Hinwendung zum Nächsten) wiedergeben und den Bezug zum heutigen Leben herstellen
erklären, was die Christen mit Auferstehung verbinden (neues Leben bei Gott)
erläutern, dass Menschen aus der Botschaft Jesu Orientierung für ihr Leben und Hoffnung in Notlagen gewinnen können
den Ursprung der Eucharistiefeier erläutern und das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern in Bezug zur Eucharistiefeier der Kirche setzen
Beispiele nennen, wie sich Menschen früher an der Botschaft Jesu orientiert haben und heute noch orientieren
Klassenstufen 1–2
von der Pfarreiengemeinschaft als erlebte Kirche vor Ort erzählen
die Innengestaltung eines Kirchenraumes beschreiben
elementare Sprach- und Ausdrucksformen (Kreuzzeichen, Gebet, Körperhaltungen) erklären und gegebenenfalls anwenden
sich im Kirchenraum und bei Gottesdiensten angemessen verhalten
wichtige Feste des Kirchenjahres nennen und erzählen, wie sie gefeiert werden
Klassenstufen 3–4
erklären, wie die ersten Christen gelebt haben und sich das Christentum in den ersten Jahrhunderten ausbreitete
Beispiele nennen, wie christlicher Glaube in Gemeinschaft gelebt wird
die Bedeutung zentraler christlicher Feste (Weihnachten, Ostern, Pfingsten) erläutern
die Sakramente als Zeichen der Zuwendung und Nähe Gottes deuten
erklären, dass Menschen durch das Sakrament der Taufe in die christliche Gemeinschaft aufgenommen werden
die Bedeutung der Sakramente Eucharistie und Buße erklären
den Ablauf der Eucharistiefeier nennen und erläutern, dass in der Eucharistie die Gemeinschaft mit Jesus und untereinander gefeiert wird
Ämter und Aufgaben in Gemeinde und Kirche erklären
konfessionelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede erklären
Klassenstufen 1–2
sich mit Schülern anderer Religionen austauschen
erste Unterschiede von Christen und Muslime wahrnehmen und nennen
unterschiedliche Feste und Bräuche ansatzweise erklären
benennen, dass es nicht nur eine, sondern verschiedene Religionen gibt: Christentum, Islam, Judentum
verständnisvoll und tolerant mit Mitschülerinnen und Mitschülern anderer Religionen und Glaubensauffassungen umgehen
Klassenstufen 3–4
die Bedeutung von Koran, Moschee und Ramadan erklären
Mohammed als Prophet des Islam beschreiben
die Inhalte wichtiger islamischer Vorschriften in Ansätzen beschreiben
die Bedeutung von Thora, Pessach, Sabbat und Synagoge erklären
einzelne biblische Erzählungen aus der Hebräischen Bibel (z. B. Abraham, Josef, Mose) als grundlegende Glaubenserfahrung des jüdischen Glaubens beschreiben
Jesus als Juden einordnen und das Judentum als Grundlage für den christlichen Glauben benennen
wichtige Gemeinsamkeiten und Unterschiede der abrahamitischen Religionen nennen
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Saarland — Lehrplan Katholische Religion Grundschule (2018)
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