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Lehrpläne Saarland
Grundschule
Sport Grundschule (ab 01.08.2026)
inhaltsbezogen
Fitness und Gesundheit
27
Spielen
18
Bewegen an Geräten
20
Laufen, Werfen, Springen
25
Raufen und Ringen
21
Darstellen und Gestalten
14
Bewegen im Wasser
15
Rollen, Gleiten, Fahren
13
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Fachkompetenz: motorische und kognitive Kompetenzen
Jahrgangsstufen 1–2
benennen Körperteile sowie Muskelgruppen steuern sie bewusst und an- bzw. entspannen sie,
beschreiben nach intensiver Laufbelastung, wie sich Anstrengung anfühlt und kennen Merkmale körperlicher Belastung wie beschleunigte Atmung und Hautrötung.
führen Elementartätigkeiten gut koordiniert aus,
führen mehrere Hampelmänner hintereinander aus,
springen Seil.
kennen Grundlagen für eine gesunde Körperhaltung,
kennen kindgerechte Kräftigungsübungen vorwiegend für die Halte-, Stütz- und Rumpfmuskulatur,
kennen Regeln des sachgerechten und gesundheitsbewussten Gerätetransportes,
laufen mindestens ihr Alter in Minuten.
Jahrgangsstufen 3–4
beschreiben nach intensiver Laufbelastung, wie sich Anstrengung anfühlt und kennen die Herzfrequenz als Belastungsparameter,
erfühlen ihren Pulsschlag und benennen Unterschiede in Ruhe, während und nach Belastung,
spannen ihren Körper je nach Anforderungssituation bewusst an und entspannen ihn.
führen Elementartätigkeiten in Kombination gut koordiniert aus und bringen sie in ungeübten Situationen zur Anwendung,
springen mit und ohne Zwischensprünge alleine und mit einem Partner Seil.
kennen Grundlagen für eine gesunde Körperhaltung,
kennen kindgerechte Kräftigungsübungen für Rumpf-, Arm- und Beinmuskulatur zum Halten und Stützen des eigenen Körpergewichtes,
laufen 15 Minuten in gleichbleibendem Tempo.
Personale Kompetenz: Sozial- und Selbstkompetenz
Jahrgangsstufen 1–2
nehmen sich selbst und ihre Umwelt mit verschiedenen Sinnen wahr (z. B. taktil, kinästhetisch oder vestibulär),
nehmen Muskelan- und -entspannung sowie ihre Körperlage im Raum wahr und beschreiben sie,
fühlen nach intensiver Belastung ihren Herzschlag durch Auflegen der Hand an der Brust.
stimmen Elementartätigkeiten auf einen Partner ab und führen sie synchron durch.
schätzen ihren Fitnesszustand ein und wählen ein entsprechendes Lauftempo,
geben einer Mitschülerin oder einem Mitschüler kriteriengeleitet Rückmeldung zu Bewegungsausführungen.
Jahrgangsstufen 3–4
nehmen sich selbst und ihre Umwelt mit verschiedenen Sinnen wahr (z. B. taktil, kinästhetisch oder vestibulär),
nehmen Muskelan- und -entspannung sowie ihre Körperlage im Raum wahr und beschreiben dies.
stimmen Elementartätigkeiten auf einen Partner ab und führen sie synchron durch.
erkennen fehlerhafte Körperhaltung bei sich und anderen und korrigieren diese – auch mit Hilfe digitaler Medien – entsprechend
Fachkompetenz: motorische und kognitive Kompetenzen
Jahrgangsstufen 1–2
benennen Spielregeln, erklären sie und wenden sie in einfachen Lauf- und Fangspielen an,
beschreiben kritische Stellen im Spielverlauf und nehmen Regeländerungen vor,
unterscheiden Mit- von Gegenspielern, verstehen die Bedeutung unterschiedlicher Spielrollen und orientieren sich entsprechend im Spielgeschehen,
kennen unterschiedliche Bälle und setzen diese bewegungsaufgabengerecht ein,
rollen, prellen, werfen, passen, fangen bzw. nehmen Bälle mit dem Fuß an, führen und schießen sie,
spielen mit Bällen und Schlägern alleine oder mit einem Partner.
Jahrgangsstufen 3–4
kennen Gründe für Erfolg und Misserfolg im Spiel, beschreiben diese und integrieren sie in eigenes Bewegungshandeln,
verändern Spiele und nehmen entsprechende Regelanpassungen vor,
unterscheiden zwischen Angriff und Verteidigung und füllen im Spielverlauf ihre entsprechende Rolle aus (Angreifer, Verteidiger, Perspektivenwechsel),
wenden Ballfertigkeiten wie Prellen, Führen, Passen und Fangen trotz Störfaktoren erfolgreich in komplexeren Übungsformen sowie im Spielgeschehen an,
spielen mit Bällen und Schlägern mit einem und gegen einen Partner,
kennen vielfältige Spiele aus Ländern mit unterschiedlichen soziokulturellen Hintergründen.
Personale Kompetenz: Sozial- und Selbstkompetenz
Jahrgangsstufen 1–2
verstehen die Bedeutung von Fairness und verhalten sich im Spiel entsprechend,
regulieren sowohl bei Sieg als auch bei Niederlage ihre Emotionen und verhalten sich ihren Mitschülerinnen und Mitschülern gegenüber angemessen,
benennen ihre eigenen (Spiel-) Bedürfnisse und bringen sie mit denen der Gruppe in Einklang.
Jahrgangsstufen 3–4
erkennen Regelübertretungen bei sich und anderen,
regulieren sowohl bei Sieg als auch bei Niederlage ihre Emotionen und verhalten sich ihren Mitschülerinnen und Mitschülern gegenüber angemessen,
beschreiben und beurteilen ihr eigenes Spielverhalten situativ.
Fachkompetenz: motorische und kognitive Kompetenzen
Jahrgangsstufen 1–2
verarbeiten Informationen und übertragen sie auf den Bewegungsablauf,
gehen mit Arbeitsmaterial sachgerecht um, benennen dieses und beziehen es ins eigene Bewegen ein,
präsentieren die neu erlangten Bewegungsabläufe und gegebenenfalls Fehler erkennen,
wenden grundlegende gerätturnerische Fähigkeiten aufgabenspezifisch an,
haben Regelkenntnis bei kleinen Spielen zum Aufwärmen oder freudvollen Ausklang,
benennen Sportgeräte fachgerecht.
Jahrgangsstufen 3–4
verarbeiten komplexere verbale sowie digital zur Verfügung gestellte Informationen und übertragen diese auf Bewegungsabläufe,
gehen mit Arbeitsmaterial sachgerecht um, benennen dieses und beziehen es ins eigene Bewegen ein,
erfassen die neu erlangten Bewegungsabläufe digital, präsentieren sie und erkennen, benennen und korrigieren gegebenenfalls Fehler bei sich und anderen,
führen grundlegende gerätturnerische Fertigkeiten aus,
bauen bereits erworbene gerätturnerische Fähigkeiten weiter aus,
benennen Sportgeräte fachgerecht.
Personale Kompetenz: Sozial- und Selbstkompetenz
Jahrgangsstufen 1–2
treffen alleine, mit einem Partner bzw. einer Partnerin und in der Kleingruppe Absprachen und unterstützen sich gegenseitig,
halten einen Ordnungsrahmen ein,
stärken durch Ausprobieren neuer Bewegungen und Überwinden möglicher Ängste ihr Selbstvertrauen,
transportieren Matten, Langbänke, Sprungbrett und kleinen Kasten sach- und funktionsgerecht.
Jahrgangsstufen 3–4
treffen allein, mit einem Partner und in der Gruppe Absprachen und unterstützen sich gegenseitig,
halten einen Ordnungsrahmen ein,
bauen Sportgeräte möglichst selbstständig sachgerecht auf und ab,
stärken durch das erfolgreiche Bewältigen bewegungsfeldtypischer Aufgaben ihr Selbstvertrauen.
Fachkompetenz: motorische und kognitive Kompetenzen
Jahrgangsstufen 1–2
kennen Regeln zur sicheren Durchführung des Weitwurfs,
laufen mindestens ihr Alter in Minuten,
laufen auf unterschiedliche Weise,
passen ihre Laufgeschwindigkeit der Laufaufgabe an,
passen beim Werfen/Stoßen auf feste und bewegliche Ziele die Wurfart auf die Wurfaufgabe und das Wurfgerät an,
werfen mit einer Hand von oben in die Weite und achten dabei auf die korrekte Schrittstellung,
springen in die Weite und in die Höhe,
springen einbeinig ab und landen beidbeinig.
Jahrgangsstufen 3–4
laufen mindestens 15 Minuten am Stück mit angemessenem Tempo (nicht gehen!),
passen ihre Laufgeschwindigkeit der Laufaufgabe an,
gehen aus dem Hochstart ins Sprinten über,
reagieren aus verschiedenen Positionen möglichst schnell auf unterschiedliche Startsignale,
nutzen digitale Medien zur Zeiterfassung und Auswertung,
werfen beidseitig und zielgenau mit verschiedenen Wurfgeräten und dosieren dabei die Kraft passend zur Wurfaufgabe,
führen beim Werfen in die Weite den Schlagwurf mit und ohne Anlauf aus,
führen beim Springen in die Weite den Schrittweitsprung korrekt aus,
setzen Anlauf, Absprung und Armschwung beim Springen in die Höhe zielgerichtet ein.
Personale Kompetenz: Sozial- und Selbstkompetenz
Jahrgangsstufen 1–2
stellen ihre eigenen Bedürfnisse zugunsten der sicheren Durchführung des Weitwurfs zurück,
rufen ihre individuelle Leistung im gemeinsamen Wettbewerb ab und messen sich mit anderen,
gehen mit Sieg und Niederlage angemessen um,
nehmen sowohl Sportstätten, als auch ihre natürliche Umgebung als Bewegungsräume wahr und bewegen sich kreativ, vielfältig und umweltbewusst darin.
Jahrgangsstufen 3–4
stellen ihre eigenen Bedürfnisse zugunsten der sicheren Durchführung des Weitwurfs zurück,
schätzen die eigene körperliche Leistungsfähigkeit ein und reflektieren diese,
gehen mit Sieg und Niederlage angemessen um,
nehmen sowohl Sportstätten als auch ihre natürliche Umgebung als Bewegungsräume wahr und können diese zielgerichtet und nachhaltig zum Sporttreiben nutzen.
Fachkompetenz: motorische und kognitive Kompetenzen
Jahrgangsstufen 1–2
kennen und verstehen Regeln beim Kräftemessen mit dem Partner und wenden diese an,
schätzen die Möglichkeiten und Grenzen körperlicher Bewegung ein,
setzen ihre Kraft dosiert ein und schätzen Risiken ein,
setzen Bewegungs- und Spielformen kreativ um,
erkennen Fehler in der Bewegungsausführung bei sich und anderen und korrigieren diese.
Jahrgangsstufen 3–4
wenden Regeln im Umgang mit dem Partner bzw. der Partnerin an,
schätzen die Möglichkeiten und Grenzen körperlicher Bewegung ein,
setzen ihre Kraft dosiert ein,
erkennen und korrigieren Fehler in der Bewegungsausführung bei sich und anderen,
wenden grundlegende Bewegungsmuster des Ringens an,
treffen taktische Entscheidungen und verhalten sich strategisch.
Personale Kompetenz: Sozial- und Selbstkompetenz
Jahrgangsstufen 1–2
vertrauen auf die eigene Kraft und steigern ihr Selbstwertgefühl,
verhalten sich bei Sieg und Niederlage angemessen,
erkennen, benennen und kontrollieren ihre Emotionen (Wut, Ärger, Frust, etc.),
verhalten sich partnerschaftlich, friedfertig und teamorientiert.
übernehmen Verantwortung für sich und einen Partner,
treffen Absprachen untereinander und halten diese ein.
Jahrgangsstufen 3–4
vertrauen auf die eigene Kraft und steigern ihr Selbstwertgefühl,
verhalten sich bei Sieg und Niederlage angemessen,
verhalten sich partnerschaftlich, fair, friedfertig und teamorientiert,
übernehmen Verantwortung für sich und einen Partner bzw. eine Partnerin.
Fachkompetenz: motorische und kognitive Kompetenzen
Jahrgangsstufen 1–2
benennen Gefühle und charakteristische Eigenschaften von Menschen, Tieren und Objekten und stellen sie durch Bewegung dar,
benennen typische Eigenschaften von Handgeräten oder anderen Materialien und beziehen diese ins eigene Bewegen ein,
benennen verschiedene Bewegungsgrundformen, unterscheiden sie voneinander und integrieren sie in das eigene Bewegungshandeln,
kennen einfache Tanzschritte und wenden diese passend zum vorgegebenen Rhythmus an.
Jahrgangsstufen 3–4
stellen komplexere Handlungen mit und ohne Handgerät durch Bewegung, Mimik und Gestik dar,
verbinden Bewegungsgrundformen miteinander und variieren sie durch Einsatz verschiedener Bewegungsparameter,
kombinieren vorgegebene Tanzschritte zu Musik, variieren und nutzen sie zur eigenen Bewegungsgestaltung,
erfinden ein Bewegungskunststück, üben es ein, erfassen es digital und präsentieren es,
recherchieren altersangemessene Tänze und Choreographien im Internet und tanzen sie nach.
Personale Kompetenz: Sozial- und Selbstkompetenz
Jahrgangsstufen 1–2
treffen mit einem Partner bzw. einer Partnerin Absprachen und einigen sich auf gemeinsame Bewegungshandlungen,
präsentieren einfache Bewegungsgestaltungen alleine und mit einem Partner bzw. einer Partnerin.
Jahrgangsstufen 3–4
treffen in der Kleingruppe Absprachen und einigen sich auf gemeinsame Bewegungshandlungen,
planen, üben ein und präsentieren Bewegungsgestaltungen oder Bewegungskunststücke mit einem Partner bzw. einer Partnerin oder in der Kleingruppe,
geben wertschätzend und sachlich Rückmeldung zu gesehenen Präsentationen.
Fachkompetenz: motorische und kognitive Kompetenzen
kennen Bade-, Hygiene- und Sicherheitsregeln,
nutzen die Eigenschaften des Wassers für den eigenen Vor- und Auftrieb,
bewegen sich mit Hilfe der Grundfertigkeiten vielfältig im stehtiefen Wasser,
kennen Ausführungsmerkmale einer strömungsgünstigen Gleitlage.
kennen Ausführungsmerkmale von Arm- und Beinbewegung der zu erlernenden Schwimmtechnik,
bewältigen in einer beliebigen Schwimmart eine Strecke von 100 m im schwimmtiefen Wasser ohne Zeitbegrenzung,
springen vom Beckenrand in schwimmtiefes Wasser und verlassen das Wasser ohne Hilfsmittel wieder selbständig,
bewegen sich durch gut koordinierte Arm- und Beinbewegungen sowie zweckmäßige Atmung ökonomisch im Wasser fort.
kennen Ausführungsmerkmale von Arm- und Beinbewegung einer weiteren Schwimmtechnik,
bewältigen nach einem Sprung ins schwimmtiefe Wasser in einer beliebigen Schwimmart eine Strecke von mindestens 200 m innerhalb von 15 min,
führen einen Kopfsprung in schwimmtiefes Wasser aus und absolvieren anschließend eine Strecke von 100 m innerhalb von 3:30 min in einer Schwimmart oder 100 m in einer zweiten Schwimmart ohne Zeitbegrenzung.
Personale Kompetenz: Sozial- und Selbstkompetenz
wenden Bade-, Hygiene- und Sicherheitsregeln an,
übernehmen Verantwortung für und nehmen Rücksicht auf ihre Mitschülerinnen, Mitschüler und andere Badegäste,
überwinden mögliche Ängste und entwickeln daraus Vertrauen in die eigenen Fähig- und Fertigkeiten,
achten beim Duschen auf einen ressourcenschonenden Wasserverbrauch.
Fachkompetenz: motorische und kognitive Kompetenzen
bewegen sich mithilfe von Fahr-, Roll- und Gleitgeräten fort und erleben dadurch ein besonderes Bewegungsgefühl,
halten sich auf dem Gerät im dynamischen Gleichgewicht (z. B. Fahrrad, Roller, Inliner, Pedalo, Einrad…),
erfahren Geschwindigkeiten, Fahreigenschaften sowie die Flieh- und Beschleunigungskräfte,
ändern die Richtung gezielt, bremsen und fallen gegebenenfalls,
erproben einfache Kunststücke allein, zu zweit oder in der Gruppe mit verschiedenen Fahr-, Roll- und Gleitgeräten,
benennen Sportgeräte fachgerecht,
erlangen Kenntnisse über zweckmäßige Bekleidung und Ausrüstung,
nutzen Fahr- und Rollgeräte als alternatives Transport- und Fortbewegungsmittel im (Schul-) Alltag.
Personale Kompetenz: Sozial- und Selbstkompetenz
treffen allein, mit einem Partner und in der Gruppe Absprachen und unterstützen sich gegenseitig,
halten einen Ordnungsrahmen ein,
erkennen Gefahren für sich, die Mitmenschen und ihre Umwelt und handeln vorausschauend,
übernehmen Verantwortung für sich und andere,
schätzen eigene Ängste ein und fordern sich nötige Hilfe zum Überwinden dieser ein.
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