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Malerei des Mittelalters
untersuchen mittelalterliche Malerei im Hinblick auf die Entwicklung vom Sinnbild zum Abbild und formulieren Thesen zu möglichen Botschaften,
beschreiben religiöse, geistesgeschichtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen romanischer und gotischer Malerei,
analysieren Gemälde der Romanik und Gotik im Hinblick auf typische formale Gestaltungsmittel und ordnen diese zeitlich und stilgeschichtlich ein,
beschreiben den Aufbau eines gotischen Flügelaltars und erklären seine Bedeutung für die Entwicklung der Tafelmalerei,
vergleichen Werke romanischer und gotischer Malerei im Hinblick auf das zugrunde liegende Gottes- bzw. Christusbild,
charakterisieren die Darstellung Marias in der gotischen Malerei und stellen ihre Funktion als Vermittlerin zwischen Diesseits und Jenseits heraus.
deuten unter Einbeziehung der verwendeten Gestaltungsmittel Werke der Romanik und Gotik v.a. im Hinblick auf die darin zum Ausdruck kommenden religiösen Vorstellungen.
Malerei und Plastik der Renaissance und des Manierismus in Italien
erläutern die zeitgeschichtlichen Hintergründe für die Malerei der Renaissance und des Manierismus,
analysieren Werke der Renaissance im Hinblick auf typische formale Gestaltungsmittel und ordnen diese zeitlich und stilgeschichtlich ein,
nennen neue Themen und Bildgattungen der Renaissance,
untersuchen Werke der Renaissance im Hinblick auf das neue Menschenbild,
beschreiben die Rolle des Künstlers in der Renaissance,
untersuchen Werke der Renaissance im Hinblick auf die darin zum Ausdruck kommenden Schönheitsideale und Harmonievorstellungen,
erläutern den Einfluss der italienischen Renaissance auf die Malerei Albrecht Dürers,
interpretieren unter Einbeziehung der verwendeten Gestaltungsmittel Werke der Renaissance als Spiegelbild neuer Wertvorstellungen.
vergleichen Werke der Renaissance und des Manierismus hinsichtlich formaler und inhaltlicher Aspekte,
untersuchen Werke des Manierismus im Hinblick auf typische Gestaltungsmittel und ordnen diese zeitlich und stilgeschichtlich ein,
interpretieren die bewusste Abkehr des Manierismus von den Idealen der Renaissance als Reaktion auf die politische, religiöse und geistige Krise der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Malerei des Barock
erläutern die zeitgeschichtlichen Rahmenbedingungen in den unterschiedlichen Zentren des Barock,
untersuchen Gemälde Caravaggios im Hinblick auf neue gestalterische Mittel,
deuten unter Einbeziehung der gestalterischen Mittel Werke von Caravaggio v.a. im Hinblick auf ihre Funktion im Dienste der Gegenreformation,
beschreiben die Wirkung barocker Deckengemälde und erklären ihre Funktion,
erläutern die Propagandafunktion eines absolutistischen Staatsporträts,
untersuchen Gemälde von Peter Paul Rubens hinsichtlich typischer formaler und inhaltlicher Aspekte,
erläutern die Ursachen für die Sonderentwicklung der Barockmalerei in Holland,
benennen die neuen Bildthemen in der holländischen Malerei und erläutern deren Funktion,
untersuchen die Symbolsprache barocker Stillleben und stellen dabei den Dualismus von „Memento mori“ und „Carpe diem“ heraus.
deuten die verschiedenen Ausprägungen barocker Malerei im Zusammenhang mit den unterschiedlichen religiösen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.
Propagierung und Negation des Ideals: Klassizismus, Romantik und Realismus
erläutern die zeitgeschichtlichen Hintergründe für die Malerei des Klassizismus, der Romantik und des Realismus,
analysieren Gemälde von Jacques-Louis David im Hinblick auf typische formale Gestaltungsmittel und ordnen diese zeitlich und stilgeschichtlich ein,
deuten unter Einbeziehung der verwendeten Gestaltungsmittel Werke von Jacques-Louis David im Hinblick auf die Darstellung bürgerlich-revolutionärer Moral,
analysieren Gemälde von Caspar David Friedrich hinsichtlich typischer formaler Gestaltungsmittel und ordnen diese zeitlich und stilgeschichtlich ein,
interpretieren unter Einbeziehung der verwendeten Gestaltungsmittel Werke von Caspar David Friedrich als Ausdruck romantischer Natur- und Gotteserfahrung.
untersuchen das Verhältnis von Bild und Wirklichkeit in den Werken der Romantik und des Klassizismus und erläutern die jeweils idealisierende Überhöhung der Wirklichkeit,
vergleichen Werke des Realismus mit klassizistischen und romantischen Gemälden im Hinblick auf die jeweilige Wirklichkeitsauffassung und erläutern die Abkehr der Realisten von einer Idealisierung der Wirklichkeit,
erläutern die Diskrepanz zwischen offiziellem Kunstgeschmack und realistischer Malerei,
untersuchen Werke des Realismus im Hinblick auf die Darstellung des arbeitenden Menschen,
deuten unter Einbeziehung der verwendeten Gestaltungsmittel Gemälde des Realismus v.a. im Hinblick auf den darin zum Ausdruck kommenden gesellschaftlichen Kontext.
Loslösung vom Naturvorbild: Impressionismus, Expressionismus und Kubismus
erläutern die zeitgeschichtlichen Rahmenbedingungen des ausgehenden 19. und des frühen 20. Jahrhunderts,
untersuchen Werke vom Impressionismus bis zum Kubismus im Hinblick auf die zunehmende Loslösung vom Naturvorbild,
analysieren Gemälde von Claude Monet hinsichtlich typischer formaler Gestaltungsmittel und ordnen diese zeitlich und stilgeschichtlich ein,
erläutern Claude Monets Interesse an Bildserien im Zusammenhang mit seiner Intention, die Veränderung der Farbe unter verschiedenen Lichtverhältnissen wiederzugeben.
analysieren Gemälde von Vincent van Gogh und Paul Gauguin im Hinblick auf den Einsatz der gestalterischen Mittel und stellen dabei die Ausnutzung der Ausdrucksqualität von Form und Farbe heraus,
deuten Gemälde von Vincent van Gogh unter Berücksichtigung seiner Biografie,
interpretieren Werke von Paul Gauguin als Ausdruck seiner Suche nach Ursprünglichkeit,
erläutern die Bedeutung von Vincent van Gogh und Paul Gauguin als Wegbereiter des Expressionismus,
analysieren Werke des Expressionismus hinsichtlich typischer Gestaltungsmittel und ordnen diese zeitlich und stilgeschichtlich ein,
deuten unter Einbeziehung der gestalterischen Mittel Werke der Brücke-Künstler als Ausdruck ihrer bewussten Abkehr von gesellschaftlichen Zwängen und traditioneller Kunst,
untersuchen Cézannes Malerei im Hinblick auf für ihn typische gestalterische Mittel,
charakterisieren unter Einbeziehung der gestalterischen Mittel Werke von Paul Cézanne als Ausdruck seiner Suche nach einer „Harmonie parallel zur Natur“,
erläutern die Bedeutung von Paul Cézanne als Wegbereiter des Kubismus,
analysieren Gemälde des analytischen und synthetischen Kubismus hinsichtlich typischer Gestaltungsmittel und ordnen die beiden Phasen des Kubismus zeitlich und stilgeschichtlich ein,
charakterisieren die Mehransichtigkeit der Bildgegenstände auf kubistischen Gemälden als bewussten Bruch mit der traditionellen Raumdarstellung.
Künstlerische Positionen in der Zeit zwischen 1914 und 1933
erläutern die zeitgeschichtlichen Rahmenbedingungen für die Kunst in der Zeit zwischen 1914 und 1933,
untersuchen Werke von Marcel Duchamp, Raoul Hausmann und Hannah Höch im Hinblick auf die Anwendung neuer gestalterischer Verfahren,
deuten Werke des Dadaismus als Ausdruck eines Protestes gegen Politik und Gesellschaft.
charakterisieren die „antikünstlerische" Haltung der Dadaisten und nehmen dazu Stellung,
erläutern die Kunstauffassung des Surrealismus und den Einfluss der Psychoanalyse,
charakterisieren künstlerische Verfahren, mit denen Max Ernst den Zufall in seine Arbeiten einbezieht,
untersuchen Gemälde von Salvador Dalí im Hinblick auf ungewöhnliche Zusammenstellungen und Deformationen von Bildgegenständen,
deuten Werke des Surrealismus als bewusste Abkehr von der Vorherrschaft von Vernunft und Rationalität,
untersuchen Werke von Otto Dix und George Grosz hinsichtlich typischer Gestaltungsmittel und ordnen diese zeitlich und stilgeschichtlich ein,
interpretieren veristische Gemälde unter Berücksichtigung der formalen Gestaltung als kritische Darstellung der sozialen und politischen Verhältnisse,
untersuchen Gemälde von Piet Mondrian im Hinblick auf seinen Weg in die Abstraktion,
deuten unter Einbeziehung der gestalterischen Mittel Mondrians Werke als Versuch, „reine“ Harmonie zum Ausdruck zu bringen,
diskutieren und beurteilen die unterschiedlichen künstlerischen Positionen, die in der Zeit zwischen 1914 und 1933 deutlich werden.
Kunst im Nationalsozialismus
erläutern den historischen Kontext der Kunst im Dritten Reich,
untersuchen Werke aus der Zeit des Nationalsozialismus im Hinblick auf bevorzugte gestalterische Mittel und Motive,
erklären den Einsatz von Monumentalisierung und Sakralisierung im Zusammenhang mit der Visualisierung nationalsozialistischer Ideologie,
untersuchen Plakate aus der Zeit des Nationalsozialismus und stellen dabei Mittel zur Diffamierung des Gegners heraus,
erläutern die Propagandafunktion der Kunst im Dritten Reich,
erläutern staatliche Sanktionen gegen Kunstschaffende und Kunstströmungen der Moderne,
vergleichen Werke nationalsozialistischer Kunst mit Werken der Moderne und erläutern, aus welchen ideologischen Gründen diese abgelehnt wurden.
vergleichen die Präsentation von Kunst in der Großen Deutschen Kunstausstellung mit der diffamierenden Zurschaustellung von Kunstwerken in der Ausstellung „Entartete Kunst“,
nehmen kritisch Stellung zur Kunstpolitik im Dritten Reich.
Abstrakte und realistische Tendenzen in der Malerei
erläutern die zeitgeschichtlichen Rahmenbedingungen für die Malerei des Abstrakten Expressionismus, der Pop-Art und des Fotorealismus,
untersuchen Gemälde von Jackson Pollock im Hinblick auf für seinen Stil typische gestalterische Mittel und ordnen diese zeitlich und stilgeschichtlich ein,
deuten Werke von Jackson Pollock als unmittelbaren Ausdruck seiner psychischen Verfassung,
untersuchen Werke von Andy Warhol und Roy Lichtenstein im Hinblick auf typische Motive und gestalterische Mittel und ordnen diese zeitlich und stilgeschichtlich ein,
deuten Werke der amerikanischen Pop-Art vor dem Hintergrund einer zunehmend von Konsum und Medien bestimmten Welt.
erläutern den Entstehungsprozess fotorealistischer Gemälde und ordnen diese zeitlich und stilgeschichtlich ein,
deuten fotorealistische Gemälde im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Verhältnis von Abbild und Wirklichkeit,
diskutieren und beurteilen die unterschiedlichen künstlerischen Positionen, die im Abstrakten Expressionismus, in der Pop Art sowie im Fotorealismus deutlich werden.
Die Erweiterung des Kunstbegriffs
erläutern die zeitgeschichtlichen Rahmenbedingungen für die Erweiterung künstlerischer Ausdrucksformen nach 1945,
erläutern die Aktion „7000 Eichen“ von Joseph Beuys im Hinblick auf sein Konzept der „sozialen Plastik“ und der damit verbundenen aktiven Beteiligung der Rezipienten,
deuten die Aktion unter Einbeziehung des Mottos „Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“ und stellen dabei das gesellschaftspolitische und ökologische Anliegen von Joseph Beuys heraus,
nehmen zu der Aktion von Joseph Beuys begründet Stellung,
beschreiben Rebecca Horns Installation „Der Mond, das Kind und der anarchistische Fluss“,
deuten das Werk von Rebecca Horn als Visualisierung subjektiver Erinnerungen und Ängste im Zusammenhang mit ihrer Schulzeit,
diskutieren die in der Installation zum Ausdruck kommende kritische Haltung zum System „Schule“ und nehmen dazu Stellung.
Sakralarchitektur in der Antike und im Mittelalter
untersuchen antike Tempel anhand von Außen- und Innenansichten sowie des Grundrisses hinsichtlich typischer Gestaltungselemente und -prinzipien,
erklären das konstruktive Prinzip der antiken Sakralarchitektur,
erläutern die Funktion antiker Tempel als Aufbewahrungsort für Götterstatuen,
interpretieren antike Tempel als Ausdruck höchster Harmoniebestrebungen,
analysieren die gotische Kathedrale anhand von Außen- und Innenansichten sowie des Grundrisses hinsichtlich der verwendeten Gestaltungselemente und -prinzipien,
erklären das konstruktive Prinzip der gotischen Kathedrale,
erläutern die profanen Funktionen der gotischen Kathedrale.
deuten die Baugestalt der gotischen Kathedrale unter Bezugnahme auf die Geheime Offenbarung des Johannes.
Architektur im 19. Jahrhundert
untersuchen klassizistische Bauwerke hinsichtlich der Übernahme von Gestaltungselementen und -prinzipien der Antike,
interpretieren die Übernahme antiker Stilelemente und Gestaltungsprinzipien in der klassizistischen Architektur als Ausdruck von Klarheit und Strenge sowie als Symbol der Aufklärung,
beurteilen klassizistische Architektur im Hinblick auf die Profanisierung eines aus sakralen Zusammenhängen stammenden Formenvokabulars.
untersuchen neugotische Architektur hinsichtlich der Übernahme von Gestaltungselementen der Gotik,
interpretieren neugotische Architektur im Hinblick auf ein verklärtes Mittelalterbild und das Bedürfnis, Tradition und Geschichtlichkeit vorzutäuschen,
untersuchen den Londoner Kristallpalast im Hinblick auf die verwendeten Materialien, Konstruktionsprinzipien und Fertigungsmethoden,
interpretieren Ingenieurarchitektur als Ausdruck neuer ästhetischer Wertvorstellungen sowie als Demonstration des technischen Fortschritts,
erläutern die Vorbehalte gegenüber der Ingenieurarchitektur im Zusammenhang mit einer Skepsis gegenüber dem technischen Fortschritt.
Architektur vom 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart
untersuchen das Bauhaus-Gebäude in Dessau anhand von Außen- und Innenansichten sowie des Grundrisses im Hinblick auf typische Gestaltungselemente und -prinzipien sowie verwendete Materialien.
interpretieren das Bauhausgebäude als Ausdruck von Fortschritt und Modernität,
erläutern anhand von Plänen und Abbildungen der Siedlung Dessau-Törten die vom Bauhaus angestrebten Ideen von sozialem Wohnungsbau,
diskutieren die Siedlungsbauprojekte des Bauhauses,
untersuchen das „Haus der Deutschen Kunst“ anhand von Außen- und Innenansichten hinsichtlich des Rückgriffs auf Stilmerkmale der Antike,
erläutern anhand der Pläne für die „Große Halle“ die Zielsetzung nationalsozialistischer Architekturprojekte,
interpretieren Architektur im Nationalsozialismus unter Einbeziehung der Gestaltungselemente und ihrer Proportionen als Machtdemonstration und Zeichen des Anspruchs auf Ewigkeit,
nehmen zur Gigantomanie und zur Instrumentalisierung der Architektur durch die Nationalsozialisten kritisch Stellung,
erläutern anhand von Außen- und Innenansichten sowie des Grundrisses die Konzeption der Unité d’habitation als Modellprojekt für sozialen Wohnungsbau,
diskutieren die Vor- und Nachteile von Wohnhochhäusern,
untersuchen anhand von Außenansichten das Seagram-Building hinsichtlich der Weiterentwicklung der Bauhaus-Prinzipien und der Funktion des Stahlskeletts.
untersuchen anhand von Außen- und Innenansichten das Gebäude der Neuen Staatsgalerie hinsichtlich des spielerischen Umgangs mit Bauelementen und der Abkehr vom reinen Funktionalismus,
erläutern die Einbeziehung von Stilzitaten als ein Kennzeichen postmoderner Architektur,
untersuchen das Vitra-Feuerwehrhaus anhand von Außen- und Innenansichten hinsichtlich des Spiels mit konstruktiven Elementen,
deuten dekonstruktivistische Architektur als bewusste Störung von Sehgewohnheiten,
untersuchen das „Bosco Verticale“ anhand von Außenansichten im Hinblick auf die Einbeziehung von ökologischen Aspekten,
diskutieren Möglichkeiten der Architektur in Zeiten knapper werdender Ressourcen.
Produktdesign im 19. und 20. Jahrhundert
untersuchen historistisches Design im Hinblick auf die Übernahme von Gestaltungselementen aus der Vergangenheit
analysieren historistische Gebrauchsgegenstände und stellen dabei die Dominanz ästhetischer und symbolischer Aspekte heraus,
erläutern den Widerspruch zwischen dem Erscheinungsbild von historistischem Design und der Einbeziehung von maschinellen Fertigungsverfahren,
deuten historistisches Design als Ausdruck von Traditionsverbundenheit und Repräsentationsbedürfnis,
erläutern das Herstellungsverfahren des Thonet-Stuhls Nr.14 und die damit verbundenen ökonomischen Aspekte,
analysieren den Thonet-Stuhl Nr.14 hinsichtlich der an die Funktion und den Produktionsprozess angepassten Formgebung,
deuten den Thonet-Stuhl Nr.14 als Ausdruck von Modernität,
charakterisieren die Strömung des Jugendstils als Gegenreaktion auf den Historismus und die industrielle Produktion,
analysieren Jugendstil-Design im Hinblick auf die Verwendung von Formen und Ornamenten aus der Natur,
untersuchen Jugendstil-Design hinsichtlich der Funktionalität und stellen dabei die Diskrepanz zwischen ästhetischen und praktisch-funktionalen Aspekten heraus,
deuten Jugendstil-Design als Ausdruck des Wunsches nach einer Ästhetisierung des Alltags,
erläutern die Bedeutung des Deutschen Werkbundes für die Entwicklung der sachlichen Industrieform.
erläutern den Einfluss des Konstruktivismus auf die Formensprache des Bauhaus-Designs,
analysieren Bauhaus-Design im Hinblick auf ästhetische und praktische Aspekte und stellen die Einheit von Form und Funktion heraus,
erläutern die Berücksichtigung sozialer Aspekte bei der Produktgestaltung am Bauhaus,
deuten Bauhaus-Design als Ausdruck von Modernität und Technikakzeptanz,
analysieren postmodernes Design der Gruppe Memphis hinsichtlich ästhetischer und praktisch-funktionaler Aspekte und stellen dabei eine Abkehr vom reinen Funktionalismus heraus,
deuten postmodernes Design als Ausdruck von Exklusivität und als Mittel der Selbstdarstellung,
vergleichen und beurteilen die verschiedenen Strömungen des Produktdesigns im 19. und 20. Jahrhundert.
Modul 1: Landschaft als Kunstraum: Land-Art
untersuchen anhand von Abbildungen die Gestaltung der „Spiral Jetty“ von Robert Smithson und stellen dabei die Verwendung archaischer Formen heraus,
erläutern das ökologische Anliegen von Robert Smithson,
untersuchen anhand von Abbildungen das Werk „The Lightning Field“ von Walter de Maria und stellen dabei die Einbeziehung von Naturphänomenen heraus.
erläutern das Konzept Walter de Marias, die Rezipienten in sein Werk einzubeziehen,
erläutern die Rahmenbedingungen des Projektes „Wrapped Trees“ von Christo und Jeanne-Claude (Planung, Herstellung, Vermarktung, zeitliche Begrenzung) als Bestandteil des Kunstwerks),
untersuchen anhand von Abbildungen das Projekt „Wrapped Trees“ und stellen dabei die Funktion der Verhüllung heraus,
diskutieren und beurteilen die verschiedenen Land-Art-Konzepte.
Modul 2: Vorbilder – Nachbilder: Bildzitate
vergleichen Marcel Duchamps Arbeit mit dem Vorbild und stellen dabei die eingesetzten Mittel der Verfremdung heraus,
deuten die Unterschiede zwischen Original und Bildzitat als bewusste Abkehr vom traditionellen Kunstbegriff,
vergleichen das Plakat „Niemand ist vollkommen“ von Klaus Staeck mit dem Vorbild und stellen die eingesetzten Mittel der Verfremdung heraus,
deuten das Plakat von Klaus Staeck im Hinblick auf seine kritische Auseinandersetzung mit Schönheitsidealen,
erläutern die Vorgehensweise von Cindy Sherman bei der Herstellung ihrer Fotoserie „History Portraits“,
interpretieren die Werke von Cindy Sherman als kritische Auseinandersetzung mit weiblichen Rollenbildern in der Malerei,
untersuchen die Werke von Banksy im Hinblick auf die Veränderungen, die er vornimmt,
erläutern, in welcher Weise Banksy den öffentlichen Raum in seine Kunst einbezieht,
deuten die Arbeiten Banksys als kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen,
diskutieren und beurteilen die Verwendung von Bildzitaten.
Modul 3: Geschlechterrollen in der bildenden Kunst
erläutern die Gründe für die Unterrepräsentation von Frauen in der Kunstgeschichte,
deuten die Selbstinszenierung der Guerilla Girls mit Gorillamasken als Markenzeichen des Künstlerinnenkollektivs und als Vereinnahmung eines männlich konnotierten Motivs,
deuten das Plakat der Guerilla Girls als Kritik an sexistischen Rahmenbedingungen für künstlerisches Schaffen,
vergleichen Fotografien von Cindy Sherman mit typischen Darstellungen von Frauen in Filmen und Historiengemälden und stellen dabei die bewusst inszenierten Abweichungen heraus,
interpretieren Cindy Shermans Fotografien als Entlarvung stereotyper Vorstellungen von Weiblichkeit,
untersuchen die Videoinstallation „Ever is Over All“ von Pipilotti Rist hinsichtlich des Kontrasts zwischen dem Erscheinungsbild der agierenden Figur und ihrem Verhalten,
vergleichen die parallel ablaufenden Projektionen in „Ever is Over All“ und stellen den Kontrast zwischen der Aggressivität der jungen Frau und der friedlich erscheinenden Pflanzenwelt heraus,
untersuchen das Video „Bliss and Heaven“ von Jesper Just im Hinblick auf für den amerikanischen Film typische Schauplätze,
untersuchen das Video „Bliss and Heaven“ hinsichtlich stereotyper Vorstellungen von Männlichkeit.
deuten das Video „Bliss and Heaven“ als Dekonstruktion typischer männlicher Rollenbilder im Hollywoodfilm,
diskutieren und beurteilen die unterschiedlichen künstlerischen Auseinandersetzungen mit Geschlechterrollen.
Modul 4: Künstlerische Auseinandersetzung mit Krieg und Gewalt
untersuchen das „Portable War Memorial“ von Edward Kienholz anhand von Abbildungen und Ton- bzw. Videoaufnahmen und stellen dabei typische Merkmale des Environments heraus,
deuten die widersprüchliche Zusammenstellung der einzelnen Elemente im „Portable War Memorial“ als Kritik an der Konsumgesellschaft und der Idealisierung des Krieges,
interpretieren das „Portable War Memorial“ aufgrund des Titels und der Unbestimmtheit der Siegesdatierung als allgemeingültigen Appell gegen Krieg und Gewalt,
untersuchen Marina Abramovićs “Balkan Baroque” anhand von Abbildungen und Ton- bzw. Videoaufnahmen und stellen dabei die Kombination von Performance und Videoinstallation heraus,
interpretieren die Videoinstallation in „Balkan Baroque“ als Ausdruck des Widerspruchs von Liebe und Hass,
interpretieren die Rolle des Klageweibes in „Balkan Baroque“ als Personifizierung jeglichen Kriegsleides,
erläutern die Intention von Gunter Demnig, den zu KZ-Nummern degradierten NS-Opfern mit den „Stolpersteinen“ ihre Namen und Geschichten zurückzugeben,
begründen die Positionierung der „Stolpersteine“ mit der Absicht, die Erinnerung an die NS-Opfer öffentlich wahrnehmbar zu machen,
erläutern anhand der Website über „Velvet-Strike“ die unterschiedlichen Möglichkeiten des digitalen Protests,
erläutern die Rolle des Nutzers von „Velvet-Strike“ als Beteiligtem an den Interaktionen,
interpretieren „Velvet-Strike“ als Kritik an einer Banalisierung des Nahost-Konflikts im Spiel „Counter-Strike“.
vergleichen die Installation „Ritterschlacht“ mit der zugrunde liegenden Kinderzeichnung und stellen Merkmale einer Installation heraus,
analysieren die einzelnen Plastiken der „Ritterschlacht“ hinsichtlich der gestalterischen Merkmale,
deuten die Installation „Ritterschlacht“ unter Einbeziehung der gestalterischen Mittel als Erinnerung an eine kindliche Kriegsfantasie,
diskutieren und beurteilen die unterschiedlichen künstlerischen Auseinandersetzungen mit Krieg und Gewalt.
Künstlerisch-praktisches Arbeiten
entwickeln Bildideen für ihre Wahrnehmungen, Empfindungen, Erfahrungen und Ideen,
fertigen Entwürfe zur Visualisierung ihrer Gestaltungsideen an und entwickeln dabei mehrere alternative Varianten,
erproben unterschiedliche künstlerische Verfahren, Werkzeuge und Materialien im Hinblick auf deren gestalterische Möglichkeiten,
wenden bildnerische Mittel zur Lösung einer gestalterischen Problemstellung zielgerichtet, das heißt unter Berücksichtigung der jeweiligen Aussage- und Wirkungsabsicht an,
dokumentieren den Entstehungsprozess ihrer Gestaltungslösung.
präsentieren ihre bildnerischen Arbeiten adressatengerecht,
nehmen zu eigenen und fremden Gestaltungslösungen konstruktiv und wertschätzend Stellung.