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Lehrpläne Saarland
Gymnasiale Oberstufe
Erdkunde (Leistungskurs)
inhaltsbezogen
Einführung Erdkunde — Sachkompetenz
3
Physisch-geographische Grundlagen der Raumanalyse — Sachkompetenz
10
Mensch-Umwelt-Beziehungen: Tropen — Sachkompetenz
8
Mensch-Umwelt-Beziehungen: Arider Raum — Sachkompetenz
9
Mensch-Umwelt-Beziehungen: Skandinavien — Sachkompetenz
6
Wirtschaftsräume und Wirtschaftszentren im Wandel — Sachkompetenz
19
Globale Entwicklungen als Herausforderung — Sachkompetenz
37
prozessbezogen
Einführung Erdkunde — Orientierungs-, Methoden-, Beurteilungs- und Handlungskompetenz
1
Physisch-geographische Grundlagen der Raumanalyse — Orientierungs-, Methoden-, Beurteilungs- und Handlungskompetenz
9
Mensch-Umwelt-Beziehungen: Tropen — Orientierungs-, Methoden-, Beurteilungs- und Handlungskompetenz
9
Mensch-Umwelt-Beziehungen: Arider Raum — Orientierungs-, Methoden-, Beurteilungs- und Handlungskompetenz
11
Mensch-Umwelt-Beziehungen: Skandinavien — Orientierungs-, Methoden-, Beurteilungs- und Handlungskompetenz
8
Wirtschaftsräume und Wirtschaftszentren im Wandel — Orientierungs-, Methoden-, Beurteilungs- und Handlungskompetenz
16
Globale Entwicklungen als Herausforderung — Orientierungs-, Methoden-, Beurteilungs- und Handlungskompetenz
45
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Einführung Erdkunde
beschreiben Inhalte und Perspektiven derGeographie und ihrer Teilgebiete.
erläutern die Leitidee einer nachhaltigenEntwicklung, um den Herausforderungendes 21. Jahrhunderts begegnen zu kön-nen.
arbeiten die Bedeutung der Operatorendes Faches Erdkunde und die damit ver-bundenen Anforderungen bei Bearbeitungvon Aufgabenstellungen heraus.
Einführung Erdkunde
bewerten die Bedeutung des Erdkunde-unterrichts, um den Herausforderungendes 21. Jahrhunderts begegnen zu können(z. B. Klimawandel, nachhaltige Energie-versorgung, globale Entwicklungsdisparitä-ten) [Beurteilungskompetenz, Handlungs-kompetenz].
Physisch-geographische Grundlagen der Raumanalyse
beschreiben und erklären das planetarische Druck- und Windsystem der Erde sowie die räumliche Verlagerung der Druck- und Windgürtel in Abhängigkeit vom Zenitstand der Sonne.
erläutern Aspekte des globalen Klimas mit Hilfe der allgemeinen Zirkulation der Erde und der örtlich wirksamen Klimafaktoren.
ordnen einen Raum geographisch ein, erstellen eine relieforientierte Grobgliederung und erläutern die klimatischen Gegebenheiten des Raumes. Vegetation.
charakterisieren typische Merkmale derwichtigsten Vegetationszonen der Erde.
erläutern grundsätzliche Zusammenhängezwischen den klimatischen Gegebenheitenund der globalen potenziell-natürlichen Ve-getationsgliederung.
erläutern Angepasstheiten der Vegetationan unterschiedliche klimatische Bedingun-gen.
erklären den Unterschied zwischen derpotenziell-natürlichen Vegetation und derrealen Vegetation der Erde. Boden und Bodenbildungsprozesse.
definieren und erklären Boden als das Er-gebnis des Zusammenwirkens von Aus-gangsgestein, Klima und Organismen.
erläutern die Bedeutung der Huminstoffeund Tonminerale für die Bodenfruchtbar-keit.
erklären grundlegende Bodenbildungspro-zesse am Beispiel der Braunerde, derSchwarzerde sowie der tropischen Roterdeund erläutern wesentliche Bodeneigen-schaften dieser Bodentypen.
Physisch-geographische Grundlagen der Raumanalyse
erstellen ein Wirkungsgefüge zu den wichtigsten Klimafaktoren und Klimaelementen [Methodenkompetenz].
reflektieren ihre Vorgehensweise bei der Erstellung eines Wirkungsgefüges [Methodenkompetenz].
nutzen eine Klimaklassifikation (Siegmund/Frankenberg oder Köppen/Geiger) zur Beschreibung des Klimas eines Landes, einer Region und eines Ortes sowie als globales Orientierungsraster [Methodenkompetenz, Orientierungskompetenz].
werten Klimakarten, Klimatabellen und Klimadiagramme systematisch aus [Methodenkompetenz].
beschreiben die Verteilung der potenziell-natürlichen Vegetation auf der Erde[Orientierungskompetenz].
werten Vegetationskarten und eine Über-sicht zu den Vegetationszonen der Erdesystematisch aus [Methodenkompetenz].
verorten die Verbreitung der wichtigstenBöden der Erde [Orientierungskompetenz].
vergleichen die Bodenfruchtbarkeit dertropischen Roterden mit der Fruchtbarkeitder Braunerde und der Schwarzerde [Methoden-/Beurteilungskompetenz].
erstellen eine Übersicht über die wesentli-chen Formen der Bodendegradation undderen Ursachen [Methodenkompetenz].
Mensch-Umwelt-Beziehungen: Tropen
erklären die Verbreitung der tropischenVegetation in Abhängigkeit von den klima-tischen Gegebenheiten anhand eines ge-eigneten Raumbeispiels (z. B. Kamerun).
erläutern das Klima der Tropen.
charakterisieren die Vegetation des tropi-schen Regenwaldes.
erläutern die Angepasstheiten der Vegeta-tion im tropischen Regenwald an die klima-tischen und edaphischen Gegebenheiten.
erläutern Ecofarming als Beispiel für eineökologisch angepasste Wirtschaftsform inden Tropen. Raumanalyse mit agrargeographischemSchwerpunkt.
beschreiben Merkmale der Plantagenwirt-schaft.
erläutern verschiedene Modelle des Nach-haltigkeitsprinzips.
stellen Ursachen und Folgen der Regen-waldzerstörung dar.
Mensch-Umwelt-Beziehungen: Tropen
erstellen eine vegetationsgeographischeGliederung eines Raumes in den immer-feuchten/wechselfeuchten Tropen (z. B.Kamerun) [Methodenkompetenz].
analysieren die klimatischen, edaphischenund vegetationsgeographischen Gegeben-heiten eines Raumes in den inneren Tro-pen (z. B. Costa Rica, Amazonastiefland)[Methodenkompetenz].
werten Klimadiagramme und Thermoiso-plethendiagramme systematisch aus[Methodenkompetenz].
verorten die Verbreitung des tropischenRegenwaldes auf der Erde [Orientierungs-kompetenz].
vergleichen den Nährstoffkreislauf im tropi-schen Regenwald mit dem der Wälder dermittleren Breiten [Methoden-/ Beurteilungskompetenz].
beurteilen ökologisch angepasste Wirt-schaftsformen in Bezug auf ökonomischeund soziale Nachhaltigkeit [Beurteilungskompetenz].
analysieren die Plantagenwirtschaft hin-sichtlich ihrer naturgeographischenVoraussetzungen, Betriebsstruktur undMarktausrichtung an einem konkreten Bei-spiel aus den Tropen (z. B. Palmölanbau)[Methodenkompetenz].
beurteilen die Plantagenwirtschaft in Bezugauf Nachhaltigkeit [Beurteilungskompetenz].
entwickeln das Bewusstsein, dass ihreKaufentscheidungen Auswirkungen aufMensch und Natur in den Herkunftsländerntropischer Produkte haben [Beurteilungs-/Handlungskompetenz].
Mensch-Umwelt-Beziehungen: Arider Raum
beschreiben die klimatischen, edaphischenund vegetationsgeographischen Gegeben-heiten der Trockenwüsten der Erde.
erläutern die Angepasstheiten der Vegeta-tion im ariden Raum.
erläutern die Entstehung der verschiede-nen Wüstentypen (z. B. Wendekreis-wüsten).
erläutern Probleme und Hemmnisse beider Entwicklung der Landwirtschaft ariderRäume in Folge begrenzter Wasser-ressourcen.
erläutern Möglichkeiten und Grenzen derNutzung arider Räume durch Bewässe-rung. Raumanalyse mit ökologischemSchwerpunkt.
erklären die klimatischen und hygrischenGegebenheiten im Bereich des Aralsees.
nennen wesentliche Schritte beim Auswer-ten einer thematischen Karte.
beschreiben den Syndromansatz als Mög-lichkeit der Erforschung globaler Umwelt-und Entwicklungsprobleme.
nennen Syndrome des globalen Wandels.
Mensch-Umwelt-Beziehungen: Arider Raum
verorten die wichtigsten Wüsten der Erde[Orientierungskompetenz].
diskutieren weitere Nutzungsmöglichkeitenvon ariden Räumen durch den Menschen[Beurteilungskompetenz].
erörtern Vor- und Nachteile verschiedenerBewässerungstechniken [Beurteilungskompetenz].
verorten die Lage des Aralsees und ver-gleichen die Größe des Sees früher undheute [Orientierungskompetenz].
werten thematische Karten zum Wasser-haushalt und Landschaftswandel am Aral-see aus [Methodenkompetenz].
reflektieren ihre Vorgehensweise bei derAuswertung einer thematischen Karte[Methodenkompetenz].
analysieren die Wechselwirkungen bei derUmweltschädigung durch eine zielgerichte-te Naturraumgestaltung im Rahmen vonGroßprojekten am Beispiel des Aralsees[Methodenkompetenz].
entwickeln ein Wirkungsgefüge zur Prob-lematik des Aralsees und diskutieren ihreErgebnisse [Methodenkompetenz /Beurteilungskompetenz].
erörtern Möglichkeiten zum nachhaltigenUmgang mit Wasser und zur nachhaltigenSicherung der Wasserversorgung weltweit[Beurteilungskompetenz].
analysieren den Wasserverbrauch bei derHerstellung von Alltagsprodukten[Methodenkompetenz].
entwickeln das Bewusstsein, dass das ei-gene Konsumverhalten Auswirkungen aufden globalen Wasserverbrauch besitzt[Handlungskompetenz].
Mensch-Umwelt-Beziehungen: Skandinavien
beschreiben und erklären die Charakteristi-ka des Klimas in Skandinavien.
erläutern die edaphischen und vegetations-geographischen Gegebenheiten des bo-realen Nadelwaldes und der Tundra.
erläutern Ursachen und Folgen natürlicherKlimaveränderungen.
beschreiben Elemente des glazialen For-menschatzes und der glazialen Serie underklären ihre Entstehung. Raumanalyse mit wirtschaftsgeographischem Schwerpunkt.
erläutern die wirtschaftliche Nutzung Finn-lands.
stellen gegenwärtige und mögliche zukünf-tige Folgen des anthropogen verursachtenKlimawandels für Skandinavien dar.
Mensch-Umwelt-Beziehungen: Skandinavien
ordnen Skandinavien geographisch ein[Orientierungskompetenz].
erstellen ein synoptisches West-Ost-ProfilSkandinaviens unter Berücksichtigung kli-matischer und vegetationsgeographischerGegebenheiten [Methodenkompetenz].
werten eine Karte zur Vergletscherung Eu-ropas aus [Methoden-/ Kartenkompetenz].
analysieren mit Hilfe von Karten die glazia-le Überformung der Landschaft in Skandi-navien [Methoden-/ Kartenkompetenz].
verorten bedeutende glazial überformteGebiete der Erde [Orientierungs-kompetenz].
werten eine wirtschaftsgeographischeKarte Finnlands aus [Orientierungs-/Kartenkompetenz].
analysieren Probleme der Raumer-schließung Finnlands im Hinblick auf einewirtschaftliche Nutzung und entwickeln Lö-sungsmöglichkeiten zur Überwindung derProbleme [Beurteilungskompetenz].
erörtern Chancen und Risiken für Skandi-navien durch den Klimawandel[Beurteilungskompetenz].
Wirtschaftsräume und Wirtschaftszentren im Wandel
erläutern grundlegende Entwicklungen der Wirtschaftsstruktur eines Industrielandes am Beispiel Deutschlands.
erläutern den Raum- und Strukturwandel des Ruhrgebietes in seinen Grundzügen und erörtern Folgen des Wandels.
unterscheiden harte und weiche Standortfaktoren.
erläutern den Bedeutungswandel von Standortfaktoren als Folge technischen Fortschritts, veränderter Nachfrage und politischer Vorgaben im gewählten Raumbeispiel. und erörtern Folgen des Wandels.
erläutern den Bedeutungswandel von Standortfaktoren als Folge technischen Fortschritts, veränderter Nachfrage und politischer Vorgaben im gewählten Raumbeispiel. Städte im Wandel.
nennen geographisch relevante Merkmaleeiner Stadt.
erläutern Idealgrundrisse und typischeMerkmale von Städten/Stadtteilen aus un-terschiedlichen historischen Stadtentwick-lungsphasen.
nennen physiognomische und funktionaleMerkmale der City.
erläutern die Bedeutung der City als Wirt-schaftszentrum der Stadt.
erläutern verschiedene Phasen der (Sub-)Urbanisierung.
erläutern Leitbilder der Entwicklung vonStädten in Deutschland im 20. Jahrhundert.
beschreiben den Aufbau und nennen we-sentliche Inhalte eines Exkursionsproto-kolls. Raumanalyse mit stadtökologischemSchwerpunkt.
erläutern ökologische Probleme von Städ-ten in Deutschland.
beschreiben die wesentlichen Schritte des.
Zusammenwachsens Europas nach dem Zweiten Weltkrieg und stellen aktuelle Entwicklungen dar.
nennen verschiedene Wirtschaftsindikatoren zur Analyse der Wirtschaftsstruktur eines Landes.
beschreiben und charakterisieren die Wirt-.
schaftsstruktur eines strukturschwachen Landes in Europa unter Berücksichtigung verschiedener Indikatoren (z. B. Bruttoinlandsprodukt, Erwerbsstruktur, Handelsbilanz, Export-/ Importstruktur).
begründen die Verteilung der Standorte von Industrie und Dienstleistungen im gewählten Raumbeispiel des strukturschwachen Landes.
Wirtschaftsräume und Wirtschaftszentren im Wandel
verorten die wichtigsten Gebirge, Flüsse und Wirtschaftsräume Deutschlands [Orientierungskompetenz].
erstellen geeignete Diagramme zum Strukturwandel (z. B. Dreiecksdiagramme) und diskutieren die Ergebnisse nach formalen und inhaltlichen Aspekten [Methodenkompetenz, Beurteilungskompetenz].
ordnen das Ruhrgebiet geographisch ein [Orientierungskompetenz].
analysieren und beurteilen den Strukturwandel im Ruhrgebiet oder im Saarland an einem konkreten Beispiel (z. B. PhoenixSee, CentrO, Saarterrassen Burbach) [Methodenkompetenz, Beurteilungskompetenz], nach Kondratieff und hinterfragen das Modell kritisch [Beurteilungskompetenz], erörtern unter Berücksichtigung der Theorie der langen Wellen die Notwendigkeit ständiger Innovationsbereitschaft in Wirtschaftsräumen [Beurteilungskompetenz], analysieren und beurteilen die Entwicklungen in einem innovativen Wirtschaftsstandort in Deutschland [Methodenkompetenz, Beurteilungskompetenz].
diskutieren die verschiedenen Stadtbegriffe[Beurteilungskompetenz].
verorten die wichtigsten deutschen Städteaus unterschiedlichen Stadtentwicklungs-phasen [Karten-/Orientierungskompetenz].
arbeiten Merkmale von Städten mit Hilfevon (historischen) Karten und Zeichnungensowie Luftbildaufnahmen heraus[Methodenkompetenz].
erstellen eine funktionale Gliederung einerStadt und vergleichen die Gliederung mitdem Modell der deutschen Stadt [Metho-denkompetenz/Beurteilungskompetenz].
analysieren Ursachen und Folgen vonSegregation und Gentrifizierung[Methoden-/ Beurteilungskompetenz].
diskutieren verschiedene Positionen zumProzess der Gentrifizierung und deren un-terschiedliche Darstellung in den Medien[Beurteilungskompetenz].
führen eine stadtgeographische Exkursiondurch, präsentieren Kurzreferate vor Ortund erstellen ein Exkursionsprotokoll [Methodenkompetenz].
analysieren und erörtern Aspekte einernachhaltigen und zukunftsfähigen Stadt-entwicklung an einem konkreten Beispiel(z. B. Quartier Vauban/Freiburg i. Br.) [Methodenkompetenz, Beurteilungskompe-tenz]. erstellen eine thematische Karte über das Zusammenwachsen Europas und reflektieren die Ergebnisse nach formalen und inhaltlichen Aspekten sowie nach verwendeter Symbolik der Karte [Kartenkompetenz, Beurteilungskompetenz].
verorten die wichtigsten Flüsse, Gebirge sowie Industrie- und Ballungsräume Europas [Orientierungskompetenz].
analysieren sozioökonomische Disparitäten in Europa anhand ausgewählter Atlaskarten [Karten-/Methodenkompetenz]. werten relevante Materialien (z. B. Wirtschaftskarten, Tabellen und Diagramme) zur Wirtschaftsstruktur eines Landes zielgerichtet aus [Karten-/Methodenkompetenz].
vergleichen die Wirtschaftsstruktur eines strukturschwachen Landes mit der eines strukturstarken Landes in Europa (z. B. Deutschland) und belegen ihre Aussagen durch angemessene Materialverweise und Beispielwerte [Methodenkompetenz, Beurteilungskompetenz].
erörtern Chancen und Risiken zur wirtschaftlichen Entwicklung eines strukturschwachen Landes in Europa im Rahmen der Mitgliedschaft in der EU [Beurteilungskompetenz].
Globale Entwicklungen als Herausforderung
definieren Pro-Kopf-Einkommen, Human-Development-Index (HDI) und SustainableDevelopment Goals-Index (SDGI) als Mög-lichkeiten zur Klassifizierung von Staatender Erde.
unterscheiden Entwicklungsstände vonLändern anhand ökonomischer, sozialer,demographischer und ökologischer Indika-toren.
beschreiben die Grundformen von Alters-pyramiden.
nennen Einflussfaktoren auf die Geburten-und Sterblichkeitsentwicklung (z. B. ver-besserte Hygienebedingungen, Einführungvon Rentensystemen). Sachkompetenz.
beschreiben das Modell des demographischen Übergangs.
beschreiben den Prozess der Kolonialisierung und Dekolonialisierung Afrikas in seiner zeitlichen und räumlichen Dimension.
erläutern Motive und Rechtfertigungen imperialistischer Politik der Kolonialmächte.
erläutern wesentliche Ursachen der „Unterentwicklung“ am Raumbeispiel Mali oder Namibia.
erläutern das Modell der globalen und lokalen Fragmentierung nach Scholz.
diskutieren die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung nach der Agenda 2030 als Strategie zur Entwicklung von Räumen.
diskutieren die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung nach der Agenda 2030 als Strategie zur Entwicklung von Räumen Ernährungssicherung der Weltbevölkerung.
beschreiben und erklären die Entwicklungder Weltbevölkerung und deren globaleVerteilung.
fassen Folgen des globalen Bevölkerungs-wachstums zusammen.
erläutern naturgeographische und sozio-ökonomische Voraussetzungen für dieLandwirtschaft.
erläutern Merkmale der konventionellenIntensivlandwirtschaft und der ökologi-schen Landwirtschaft. Globale Migration.
erläutern Ursachen der globalen Migration.
erläutern Chancen und Risiken internatio-naler Migration für Herkunfts- und Zielge-biete. Metropolisierung und Marginalisierung.
charakterisieren den weltweiten Prozessder Verstädterung und Urbanisierung.
grenzen Megastädte, Metastädte, Metropo-len und Global Cities voneinander ab. Raumanalyse mit stadtgeographischemSchwerpunkt (z. B. São Paulo).
nennen Merkmale von Megastädten an-hand des gewählten Raumbeispiels.
erklären Ursachen für das Wachstum derMegastädte anhand des gewählten Raumbeispiels.
erläutern die zunehmende Vulnerabilitätstädtischer Agglomerationen in Zusam-menhang mit fortschreitender Metropolisie-rung und Marginalisierung.
stellen gegenwärtige und mögliche zukünf-tige Folgen des anthropogen bedingtenKlimawandels für Megastädte dar.
definieren den Begriff der Globalisierung.
charakterisieren wesentliche Ursachen undMerkmale der Globalisierung.
erläutern die Rolle der BRICS-Staaten imRahmen der Globalisierung.
erläutern den Einfluss von Meeresströ-mungen auf den Naturraum und dessenNutzung.
erläutern verschiedene Nutzungsmöglich-keiten der Meere.
erläutern die Bedeutung und Reichweite der wichtigsten Energierohstoffe auf der Erde. Raumanalyse mit geostrategischem.
erläutern den wirtschaftlichen Aufstieg der.
Golfstaaten durch den Ölreichtum, und gesellschaftliche Situation von Staaten in der Golfregion an einem geeigneten Raumbeispiel (z. B. Saudi-Arabien).
beschreiben gegenwärtige Maßnahmen der Diversifizierung der Wirtschaft der Golfstaaten für die Zeit nach dem Öl.
beschreiben das Relief Indiens.
erläutern das Klima Indiens.
beschreiben die sozioökonomischen Rah-menbedingungen Indiens für die Entwick-lung des Landes.
erläutern verschiedene Möglichkeiten zurÜberwindung sozioökonomischer Nachtei-le.
erläutern an einem geeigneten Raumbei-spiel (z. B. Bangalore) die Entwicklung In-diens zum „Dienstleister der Welt“.
Globale Entwicklungen als Herausforderung
diskutieren den Begriff der Entwicklung undder nachhaltigen Entwicklung [Beurtei-lungskompetenz].
überprüfen Indikatoren und Modelle derKlassifizierung von Staaten kritisch [Beur-teilungskompetenz].
diskutieren verschiedene Möglichkeiten derMessung von nachhaltiger Entwicklung[Beurteilungskompetenz].
diskutieren die Einordnung verschiedenerLänder anhand von sozioökonomischenDaten als Industrie-, Schwellen- und Ent-wicklungsländer [Methodenkompetenz,Beurteilungskompetenz].
werten Alterspyramiden verschiedenerLänder zielgerichtet aus [Methodenkompe-tenz]. Orientierungs-, Methoden-, Beurteilungs- und Handlungskompetenz.
analysieren anhand des Modells des demographischen Übergangs Unterschiede und Gemeinsamkeiten der demographischen Entwicklung zwischen Ländern des globalen Nordens und des globalen Südens sowie daraus resultierende Folgen [Methodenkompetenz]. erstellen eine Faustskizze mit den wichtigsten Naturräumen, Gebirgen, Flüssen und Städten Afrikas [Karten-/Orientierungskompetenz].
diskutieren historische und aktuelle „Afrikabilder“ hinsichtlich der eurozentrierten tenz].
werten Quellen (z. B. Texte, Karikaturen, Karten) zielgerichtet aus und belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate [Methodenkompetenz].
analysieren die naturgeographischen, demographischen und sozioökonomischen Gegebenheiten sowie die koloniale Vergangenheit Malis/Namibias [Methodenkompetenz].
vergleichen das Entwicklungspotenzial Malis/Namibias mit Ländern mit reichen Rohstoffvorkommen (z. B. Nigeria) [Methodenkompetenz, Beurteilungskompetenz].
analysieren extreme Disparitäten innerhalb eines Landes an einem geeigneten Raumbeispiel [Methodenkompetenz].
diskutieren die Problematik der aktuellenund zukünftigen Nahrungsmittelversorgung[Beurteilungskompetenz].
diskutieren die Ausweitung von Anbauflä-chen (z. B. durch Landgrabbing) als Beitragzur Nahrungsmittelsicherung einzelnerStaaten [Beurteilungskompetenz].
verorten und analysieren die wichtigstenAgrarregionen der Erde [Orientierungs-kompetenz, Methodenkompetenz].
analysieren und bewerten grundsätzlicheEntwicklungen in der konventionellen In-tensivlandwirtschaft an einem konkretenRaumbeispiel [Methodenkompetenz,Beurteilungskompetenz].
diskutieren die Ausdehnung der Intensiv-landwirtschaft bzw. der ökologischenLandwirtschaft im Hinblick auf Nachhaltig-keit und Lösung des Welternährungsprob-lems [Beurteilungskompetenz].
nehmen zu ihrer Rolle als Verbraucherhinsichtlich der ökologischen, ökonomi-schen und sozialen Folgen des eigenenKonsumverhaltens kritisch Stellung [Beur-teilungskompetenz, Handlungskompetenz].
analysieren Karten und Diagramme zurglobalen Migration [Orientierungs-/Methodenkompetenz].
erörtern verschiedene Positionen zum Um-gang mit Migration und deren unterschied-liche Darstellung in den Medien[Beurteilungskompetenz].
diskutieren Maßnahmen zur Eingrenzungvon Migration [Beurteilungskompetenz].
entwickeln Möglichkeiten zur Unterstützungund Hilfe für Migranten und reflektieren ihreigenes Handeln [Handlungskompetenz].
analysieren Veränderungen in der räumli-chen Verteilung der größten Agglomeratio-nen der Erde zu verschiedenen Zeitpunk-ten (z. B. 1950, 1990, 2030)[Methodenkompetenz].
verorten die Lage der Global Cities und derwichtigsten Megastädte auf einer Karte undanalysieren die weltweite Verteilung [Kar-ten-/Orientierungskompetenz].
ordnen das Raumbeispiel geographisch ein[Orientierungskompetenz].
erstellen eine sozialräumliche Gliederungeiner Stadt am gewählten Raumbeispiel[Methodenkompetenz].
diskutieren und beurteilen Folgen desWachstums von Megastädten anhand desgewählten Raumbeispiels [Beurteilungskompetenz].
erstellen ein Wirkungsgefüge zu Ursachenund Folgen des Wachstums von Mega-städten [Methodenkompetenz].
entwickeln differenzierte Lösungsansätzebezüglich der Probleme in Megastädtenund diskutieren ihre Anwendbarkeit in derRealität [Beurteilungskompetenz,Handlungskompetenz]. Tourismus als Entwicklungschance erläutern die Entwicklung des Massentourismus weltweit. erläutern die Attraktivität des gewählten Raumbeispiels für die touristische Nutzung, erläutern Lagebeziehungen des Raumes auf lokaler, regionaler und globaler Ebene in Hinblick auf die touristische Nutzung des Raumes, charakterisieren die vier Raumkonzepte der Geographie, erklären zentrale Wechselbeziehungen im Massentourismussyndrom, nennen Kriterien des nachhaltigen Reisens.
beurteilen Entwicklungschancen und Ent-wicklungsrisiken in unterschiedlich gepräg-ten Wirtschaftsregionen, die sich aus demProzess der Globalisierung ergeben[Beurteilungskompetenz].
verorten die Ozeane, die wichtigsten Mittel-und Randmeere sowie Meerengen/Was-serstraßen [Karten-/Orientierungs-kompetenz].
analysieren den Verlauf der wichtigstenMeeresströmungen der Erde sowie desglobalen marinen Zirkulationssystems[Orientierungskompetenz].
analysieren verschiedene Ursachen für dieGefährdung der Meere und diskutierennachhaltige Möglichkeiten zur Belastungs-reduktion [Beurteilungskompetenz, Handlungskompetenz].
verorten die weltweit wichtigsten Förderländer der bedeutenden Energierohstoffe [Orientierungskompetenz].
analysieren Fördergebiete und Transportwege der Energierohstoffe, die nach Deutschland importiert werden [Orientierungskompetenz, Methodenkompetenz].
beurteilen die Abhängigkeit Deutschlands von Energierohstoffimporten und diskutieren Möglichkeiten zur Reduktion der Abhängigkeit [Beurteilungskompetenz]. analysieren die regionale Verteilung und die globale Bedeutung der Erdöl- und Erdgasvorkommen im Nahen Osten [Orientierungskompetenz, Methodenkompetenz].
diskutieren Maßnahmen der großen Industrienationen zur Sicherung des Zugriffs auf das Öl der Golfregion [Beurteilungskompetenz].
entwickeln Szenarien für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Golfregion [Beurteilungskompetenz, Handlungskompetenz].
beurteilen die geostrategische Bedeutung der Region für die Weltwirtschaft [Beurteilungskompetenz].
ordnen Indien geographisch ein[Orientierungskompetenz].
erstellen ein synoptisches West-Ost-ProfilIndiens unter Berücksichtigung klimatischerund vegetationsgeographischer Gegeben-heiten [Methodenkompetenz].
verorten bedeutende Städte und Flüssesowie wichtige Gebirge Indiens auf einerKarte [Karten-/Orientierungskompetenz].
analysieren das landwirtschaftliche Poten-zial verschiedener Großregionen Indiens[Methodenkompetenz].
erstellen ein Wirkungsgefüge zu Maßnah-men und Folgen der „Grünen Revolution“[Methodenkompetenz].
bewerten die Maßnahmen der „GrünenRevolution“ als Entwicklungsmodell derweltweiten Landwirtschaft [Beurteilungskompetenz].
erörtern langfristige Perspektiven der indi-schen Wirtschaft, indem sie günstige undungünstige Entwicklungsfaktoren gegen-überstellen [Beurteilungskompetenz].
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