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Lehrpläne Saarland
Gymnasiale Oberstufe
Italienisch als neu einsetzende Fremdsprache
inhaltsbezogen
Sprachbewusstheit und Sprachlernbewusstheit
9
Text- und Medienkompetenz
17
Lern- und Handlungsmotivation
3
Interkulturelle Kompetenz
16
Soziokulturelles Orientierungswissen
23
Funktionale kommunikative Kompetenz: Hör-(und Hör-Seh-)verstehen
8
Funktionale kommunikative Kompetenz: Sprechen
19
Funktionale kommunikative Kompetenz: Leseverstehen
9
Funktionale kommunikative Kompetenz: Schreiben
12
Sprachmittlung
3
Verfügen über sprachliche Mittel
19
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Sprachbewusstheit und Sprachlernbewusstheit
Einsichten in die Regelhaftigkeit der Fremdsprache entwickeln,
Methoden des Spracherwerbs bei der Fremdsprache reflektieren,
diese Methoden auf das Lernen verschiedener Sprachen übertragen,
Fakten und Zusammenhänge zwischen Sprachen und Kulturen interpretieren und vernetzen,
Synergieeffekte erkennen und Lerngelegenheiten wahrnehmen, die sich aus der Lernbiographie ergeben,
ein Bewusstsein für die Bedeutung von Strategieverwendung entwickeln,
Ziele definieren, die Ausgangslage analysieren, einen Arbeitsplan entwickeln,
aus dem Erkennen von Fehlern für ihren Spracherwerb profitieren,
ein angemessenes Zeitmanagement bei der Organisation von Lernprozessen entwickeln,
Text- und Medienkompetenz
verfügen ihrem Alter und Bildungsgang entsprechend über fachliche und fachübergreifende Arbeitstechniken und Methoden, was auch den Umgang mit den neuen Medien umfasst.
können sich mit authentischem Informationsmaterial (z.B. aus dem Internet) auseinandersetzen und dieses bewerten. Sie führen die Informationsbeschaffung ihrem individuellen Wissensstand entsprechend durch.
Informationen suchen, anordnen, strukturieren und modellieren,
mehrkanalig Lernzuwachs erreichen, d. h. die in den neuen Medien typischerweise gleichzeitig erfolgenden Text-, Bild- und Hörimpulse verarbeiten,
Sachfachkompetenz einbeziehen,
verschiedene Hörverstehens- und Lesetechniken auf unterschiedliche Textarten (z. B. Sachtexte, Artikel, literarische Kleinformen oder beim Surfen im Internet) anwenden (Skimming, Scanning, analytisches Hören/Lesen),
wichtige Details hervorheben und Kernaussagen in einem Hör- oder Lesetext erkennen und ausweisen oder wiedergeben. https://www.kmk.org/themen/qualitaetssicherung-in-schulen/bildungsstandards.html#c5034 unter: „Bildungsstandards für die erste Fremdsprache (Englisch / Französisch) für den Mittleren Schulabschluss (Jahrgangsstufe 10) (2003), S.7. (aufgerufen am 20.04.2023) 2.2 Text– und Medienkompetenz Textrezeption (Leseverstehen und Hörverstehen)
in Lesetexten wichtige Textstellen durch farbliches Hervorheben, durch das Notieren von Stichwörtern und durch ordnende ergänzende Randnotizen besonders kenntlich machen,
in Hörtexten Schlüsselbegriffe festhalten und (tabellarisch) ordnen. Textproduktion (Sprechen und Schreiben) Die Schülerinnen und Schüler können
sich zur Vorbereitung eigener Texte oder Präsentationen Informationen aus unterschiedlichen fremdsprachlichen Textquellen beschaffen, diese vergleichen, auswählen und bearbeiten,
Techniken des Notierens einsetzen,
mit Hilfe von Stichwörtern, Gliederungen und Handlungsgerüsten Texte mündlich vortragen oder schriftlich verfassen,
die Phasen des Schreibprozesses (Entwerfen, Schreiben, Überarbeiten) selbstständig durchführen. Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende Präsentationstechniken; sie können im Besonderen
Inhalte gut verständlich darbieten,
digitale und nichtdigitale Medien für ihre Präsentation nutzen,
Visualisierungen nutzen, um Beiträge anschaulich und ansprechend zu gestalten,
grundlegende Verhaltensweisen beim mündlichen Vortrag beachten, z. B. angemessene Körpersprache. Interaktion Die Schülerinnen und Schüler können
Lern- und Handlungsmotivation
bringen beim Erlernen des Italienischen in der Regel eine instrumentelle Motivation mit, die die Reflexion über den persönlichen Nutzen von Italienischkenntnissen im eigenen Leben einschließt. Da die Bedeutung von weiteren Fremdsprachen neben dem Englischen in der heutigen globalisierten Welt stetig zugenommen hat, fällt es nicht schwer, Schülerinnen und Schüler von der Notwendigkeit und Nützlichkeit einer romanischen Sprache zu überzeugen.
Im Unterricht sollen Freude am Entdecken und Wissbegierde gefördert werden, z. B. beim Wahrnehmen, Untersuchen, Experimentieren, was beim entdeckenden Lernen, z. B. von Gesetzmäßigkeiten der italienischen Sprache zum Tragen kommt.
Die Lernenden müssen in den an sie gestellten Aufgaben eine Herausforderung se-
Interkulturelle Kompetenz
können aufgrund ihres soziokulturellen Orientierungswissens in direkten und medial vermittelten interkulturellen Situationen weitgehend angemessen handeln. Sie erkennen eigen- und fremdkulturelle Besonderheiten und können eine andere Perspektive übernehmen. Sie nutzen diese Kenntnisse, um interkulturelle Begegnungssituationen zu bewältigen.
soziokulturelles Orientierungswissen,
die Bewältigung von interkulturellen Begegnungssituationen,
Einstellungen zu kultureller Differenz. Die Schülerinnen und Schüler können aufgrund ihres soziokulturellen Orientierungswissens in direkten und medial vermittelten interkulturellen Situationen weitgehend angemessen handeln. Sie erkennen eigen- und fremdkulturelle Besonderheiten und können eine andere Perspektive übernehmen. Sie nutzen diese Kenntnisse, um interkulturelle Begegnungssituationen zu bewältigen. Die Schülerinnen und Schüler können
mit italienischsprachigen Menschen altersgemäß, situations- und adressatengerecht kommunizieren,
Gestik, Mimik und Intonationsmuster in Kommunikationssituationen mit italienischen Muttersprachlern zunehmend besser deuten und sich erfolgreich verständigen,
im Sprachgebiet kulturspezifische Verhaltensweisen des Alltags erkennen, sie mit der eigenen Lebenswelt vergleichen und gegebenenfalls Missverständnisse vermeiden. 2.4 Interkulturelle Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler können
sich anlässlich privater oder schulischer Kontakte verständnisvoll und offen begegnen und kooperieren,
interkulturelle Missverständnisse und Konfliktsituationen wahrnehmen und sich um deren Bewältigung bemühen,
mit unterschiedlichen Normen und Wertvorstellungen gerade im Zuge des Erwachsenwerdens offen und tolerant umgehen,
sich auf altersgemäße Weise in unterschiedliche Befindlichkeiten und Denkweisen fremdkultureller Partnerinnen und Partner hineinversetzen,
Unsicherheiten und Widersprüche sowohl in alltäglichen Kommunikationsabläufen als auch ansatzweise in Situationen der Arbeitswelt antizipieren und aushalten,
bei projektbezogenen Begegnungen mit gleichaltrigen italienischsprachigen Partnerinnen und Partnern im Rahmen vorbereiteter Themenspektren kooperieren. Sie entwickeln folgende Einstellungen, Einsichten und Haltungen:
Offenheit für die Lebenswelt in Italien und die Bereitschaft, sich mit dieser auseinander zu setzen und sich ggf. daran anzupassen und mit Neugier zu begegnen,
Bewusstwerdung eigener Haltungen, Werte, Einstellungen und Gebräuche sowie interkultureller Gemeinsamkeiten und Unterschiede,
Interesse, wachsendes Verständnis und kritische Toleranz für andere Wirklichkeiten Ita-
Soziokulturelles Orientierungswissen
Vorstellung von sich selbst und von anderen
Begegnungen und Verabredungen
Aspekte des Tagesablaufes und alltäglicher Abläufe, z.B. des Tages oder der Woche
Vorlieben und Abneigungen
Familie und Freundeskreis
Hobbys und Sport
Freizeitgestaltung
Ausgehen, z. B. Restaurant- oder Kinobesuche
Einkaufen
Kleidung
Leben und Wohnen
Transport und Verkehr
Ferien, Urlaub und Reisen
Schulalltag
Mediennutzung 2.5 Soziokulturelles Orientierungswissen (2) Gesellschaft
Grundzüge des italienischen Schul- und Bildungssystem
Arbeitswelt und Berufe
Nachhaltigkeit und Umwelt: Tourismus und Alltag
Lebenssituationen und Lebenswelten von Jugendlichen: Lebensentwürfe, Zukunftsvorstellungen, Berufswünsche, Ausbildung, Nebenjobs
Aspekte des Zusammenlebens: Familienkonzeption, Wohn- und Lebensformen, zwischenmenschliche Beziehungen
Leben in der Gesellschaft: gelebte Zivilcourage, soziales Engagement
Grundkenntnisse über die politische Organisation Italiens
Grundkenntnisse zu aktuellen politischen Ereignissen und gesellschaftliche Entwicklun-
Funktionale kommunikative Kompetenz: Hör-(und Hör-Seh-)verstehen
verstehen unkomplizierte Sachinformationen über Alltags- oder berufsbezogene Themen und erkennen dabei die Hauptaussagen und Einzelinformationen, sofern klar artikuliert und mit vertrautem Akzent gesprochen wird. Darüber hinaus sollen sie auch verschiedene Varianten der italienischen Sprache kennenlernen und ansatzweise verstehen.
unterschiedliche Laute und Intonationsmuster identifizieren und mit unterschiedlichen Bedeutungen verknüpfen,
die Intonation von Fragen, Aufforderungen und Aussagen unterscheiden,
Audio-, Video- und Filmsequenzen zu altersgerechten, vertrauten und zunehmend auch weniger vertrauten Themen global verstehen, ohne dass unbekanntes Vokabular dies einschränken würde (Globalverstehen),
in Texten zu vertrauten und zunehmend auch weniger vertrauten Themen die relevanten Informationen verstehen, wobei gelegentlich auch Vokabelhilfen gegeben werden können (Detailverstehen),
didaktisierten und zunehmend auch authentischen Texten mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad gezielt Informationen entnehmen (Selektivverstehen),
Filmen folgen, wenn deren Handlung vorwiegend durch Bilder getragen wird und Standardsprache verwendet wird, die gegebenenfalls durch Untertitel in der Zielsprache ergänzt wird. 2.6 Funktionale kommunikative Kompetenz: Hör-(und Hör-Seh-)verstehen Die Schülerinnen und Schüler können
dem Unterrichtsgeschehen in der Zielsprache folgen,
Funktionale kommunikative Kompetenz: Sprechen
setzen ein zunehmend komplexes Spektrum sprachlicher Mittel ein, um alltägliche Situationen zu bewältigen, und sie verwenden dabei kommunikative Strategien. Sie können sich zusammenhängend zu weitgehend vertrauten Themen und Inhalten in der Standardsprache relativ flüssig äußern und sprechen dabei über konkrete und auch einige abstrakte Themen. Dies geschieht sowohl in dialogischer als auch in monologischer Form.
ein Gespräch bzw. eine Diskussion angemessen beginnen, fortführen – auch bei sprachlichen Schwierigkeiten und beenden,
Fragen stellen und Fragen zu vertrauten Themenbereichen beantworten sowie auf Nachfragen im Wesentlichen angemessen reagieren,
sich in unterschiedlichen Rollen in informellen sowie in formalisierten Gesprächssituationen ggf. nach Vorbereitung aktiv beteiligen,
eigene Standpunkte darlegen und begründen sowie zu den Standpunkten anderer Gesprächs- und Diskussionsteilnehmer Stellung nehmen und angemessen Überzeugungen, Zustimmung und Ablehnung ausdrücken,
Vereinbarungen treffen und zwischen verschiedenen Standpunkten Kompromisse finden,
sprachlich adäquat Gefühle (z. B. Freude, Trauer, Ärger, Überraschung, Interesse, Gleichgültigkeit) ausdrücken und auf entsprechende Gefühlsäußerungen angemessen reagieren,
Alltagssituationen sowie alltägliche und alterstypische Dienstleistungsgespräche sprachlich zunehmend korrekt und situationsangemessen bewältigen,
in Interviewsituationen Auskünfte geben und angemessen agieren und reagieren,
am Unterrichtsgespräch ohne Hilfestellung aktiv und situationsgerecht teilnehmen. 2.7 Funktionale kommunikative Kompetenz: Sprechen Die Schülerinnen und Schüler können
bei sprachlichen Schwierigkeiten grundlegende Kompensationsstrategien funktional anwenden. Wenn sie monologisch agieren, können die Schülerinnen und Schüler
nach Vorbereitung narrative oder deskriptive Inhalte flüssig und kohärent wiedergeben,
über vertraute und alltägliche Probleme, Vorgänge, Sachverhalte, Situationen, Pläne, Absichten, Erfahrungen und Vorstellungen in wichtigen Aspekten sprechen und dazu Stellung nehmen,
von Erfahrungen, Erlebnissen und Vorhaben berichten und dabei die persönliche Haltung, die eigenen Gefühle und Reaktionen beschreiben und begründen,
über die wichtigsten Einzelheiten eines realen oder erfundenen Ereignisses in flüssiger und kohärenter Form berichten,
die Handlung eines Films oder Filmausschnitts, eines Buchs oder eines gelesenen oder gehörten Textes in groben Zügen wiedergeben und die eigenen Reaktionen begründet beschreiben,
kürzere Präsentationen zu vertrauten Themen spontan darbieten,
vorbereitete komplexere Präsentationen verständlich und strukturiert vortragen,
Arbeitsergebnisse und Arbeitsprozesse darstellen.
Funktionale kommunikative Kompetenz: Leseverstehen
didaktisierte und nicht didaktisierte Texte aus vertrauten und zunehmend auch weniger vertrauten Themenbereichen global, selektiv und im Detail verstehen,
Texten Informationen über Zeit, Ort, Personen und Handlungen entnehmen,
in klar geschriebenen, eher einfachen argumentativen Texten, wie z. B. Zeitungsartikeln, zu vertrauten Themen die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen,
unterschiedliche Bedeutungsebenen oder Stimmungen von Texten erschließen (wie z. B. Appell, Drohung),
die Textsorte anhand formaler und visueller Merkmale wie Autor/Quellenangaben, Überschriften, Abschnitte, Bilder, Layout erkennen und benennen,
häufig vorkommende Stilmittel erkennen, analysieren und ihre Wirkung beschreiben,
niveauangepasste ausführlichere Arbeits- und Übungsanleitungen sowie in der Zielsprache fixierte Unterrichtsergebnisse verstehen. Im Bereich der Methodenkompetenz und der Lernstrategien können die Schülerinnen und Schüler
Strategien zur selbstständigen Texterschließung anwenden, wie z.B. Welt- und Vorwissen zum Aufbau von Leseerwartungen, textsortenspezifische Merkmale sowie Bildelemente und Layout als Verstehenshilfe nutzen,
gezielt Worterschließungsstrategien anwenden, wie z.B. Lexeme und einfache Zusammenhänge aus dem Kontext oder aus anderen bekannten Sprachen erschließen, einfache Strategien des intelligenten Ratens anwenden oder unbekannte Lexeme, die nicht zentral für das Verständnis sind, erkennen und tolerieren.
Funktionale kommunikative Kompetenz: Schreiben
können mit den ihnen zur Verfügung stehenden sprachlichen Mitteln zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen textsortenadäquat, kohärent und adressatengerecht verfassen.
Notizen und Mitteilungen zu einfachen Texten schreiben,
eine erlebte oder fiktive Geschichte schreiben,
nach Vorlagen Textsorten verfassen wie z. B. E-Mails, Anfragen, Tagebucheinträge,
Berichte und Beschreibungen zu vertrauten Themen verfassen,
Wünsche, Pläne, Vorstellungen zusammenhängend schriftlich darstellen und begründen,
eigene und fremde Ansichten und Meinungen formulieren und kommentieren,
Fragen zu Texten beantworten,
auf appellative Texte wie z. B. Annoncen, Inserate, Werbung reagieren,
Information sinngemäß und kohärent wiedergeben,
eine strukturierte Zusammenfassung schreiben,
einfache literarische und nicht literarische Textvorlagen umgestalten, z. B. durch Perspektivoder Textsortenwechsel, auf der Basis von verbalen, visuellen oder auditiven Impulsen einfache Texte verfassen, z. B anhand von Begriffen, Bildern, Graphiken, Karikaturen, Höreindrücken. 2.9 Funktionale kommunikative Kompetenz: Schreiben
Sprachmittlung
können ihrem Alter gemäß mündlich und schriftlich wesentliche Inhalte meist authentischer mündlicher oder schriftlicher Texte zu vertrauten Themen oder zu solchen ihres Interessens- und Erfahrungsbereichs im Wesentlichen adressatengerecht und situationsangemessen in der jeweils anderen Sprache zusammenfassend wiedergeben.
wesentliche Inhalte meist authentischer mündlicher oder schriftlicher Texte zu vertrauten Themen oder zu solchen ihres Interessens- und Erfahrungsbereichs im Wesentlichen adressatengerecht und situationsangemessen in der jeweils anderen Sprache zusammenfassend wiedergeben,
dabei interkulturelle Kompetenz und vermehrt auch passende kommunikative Strategien einsetzen,
Verfügen über sprachliche Mittel
persönliche Briefe, Mails, SMS und Gespräche zu vertrauten Themen oder solchen persönlichen Interesses,
kürzere standardisierte Briefe zu vertrauten oder dienstleistungsbezogenen Themen,
gut verständliche Durchsagen an öffentlichen Orten (Bahnhöfe, Stadien, Flughäfen, Versammlungsplätze),
Rollenspiele zu Themen aus dem Unterricht oder dem Erfahrungs- oder Interessensbereich,
Mittlung bei kulturbedingten Verstehensschwierigkeiten in Begegnungssituationen im Rahmen von Austauschprogrammen. Darüber hinaus ergeben sich authentische Sprachmittlungssituationen auch in medial gestützten Direktbegegnungen wie z. B. im Rahmen einer deutsch-italienischen Videokonferenz. Zur Vorbereitung auf solche realen Situationen eignen sich Simulationen entsprechender Übungsaufgaben im Unterricht.
einen allgemeinen und thematischen Wortschatz sowie einen grundlegenden Funktionsund Interpretationswortschatz zumeist zielorientiert nutzen und auch in der Auseinandersetzung mit vertrauten Sachverhalten die italienische Sprache als Arbeitssprache verwenden. Sie können auch weit verbreitete Begriffe und Wendungen der informellen mündlichen Sprachverwendung in ihrer Kommunikationsabsicht erschließen,
ein gefestigtes Repertoire grundlegender grammatischer Strukturen zur Realisierung ihrer Kommunikationsabsicht funktional verwenden; dazu gehören die weitgehend sichere Verwendung der Zeiten und Modi, die in der Regel korrekte Angleichung zwischen Begleitern, Nomen und Adjektiven sowie ein auch bei komplexeren Satzgefügen meist korrekter Satzbau,
ein gefestigtes Repertoire typischer Aussprache- und Intonationsmuster nutzen und dabei eine zumeist klare Aussprache und situationsgerechte Intonation zeigen (Auf repräsentative Formen der Aussprache können sie sich einstellen, wenn deutlich artikuliert gesprochen wird.),
ihre grundlegenden Kenntnisse der Regelmäßigkeiten bzgl. der italienischen Orthografie und Zeichensetzung nutzen. Differenziert auf die verschiedenen Bereiche bedeutet das im Einzelnen: Aussprache und Intonation Die Schülerinnen und Schüler nähern ihre Aussprache weiter einer authentischen italienischsprachigen Norm an, so dass es in der Regel nicht zu Missverständnissen kommt. Darüber hinaus lernen sie weitere regionale Varianten des Italienischen kennen. Wortschatz und Orthographie Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren Wortschatz zu den genannten Bereichen, wobei sie sich weiteres Vokabular zum Ausdruck verschiedenster Bedürfnisse aneignen und zunehmend einen Wortschatz erlernen, der sie befähigt, über bestimmte Erfahrungen oder Ereignisse zu berichten, aber auch über ihre Träume, Hoffnungen, Ziele, Pläne oder Ansichten zu sprechen und in Diskussionen ihre Meinung kurz zu begründen. In diesem Zusammenhang übernehmen sie idiomatische Wendungen und hochfrequente Kollokationen in ihren Wortschatz.
gegenwärtige, vergangene und zukünftige Sachverhalte und einmalige wie auch regelmäßige Handlungen im Ablauf sowie als Resultat darstellen, mehrere Geschehnisse als gleichzeitig oder aufeinanderfolgend unter Berücksichtigung von Vor- und Nachzeitigkeit wiedergeben: o il presente, o il passato prossimo, o l'imperfetto, o il trapassato prossimo, o il futuro semplice e anteriore.
Absichten, Gefühle, Meinungen, Befürchtungen, Hoffnungen äußern: o il congiuntivo presente (nach frequenten Auslösern), o il congiuntivo imperfetto (nach frequenten Auslösern), o il condizionale semplice e composto.
Erlaubnis, Verbote, Verpflichtungen, Möglichkeiten, Wahrscheinlichkeiten, Fähigkeiten ausdrücken: o l'imperativo, o il congiuntivo presente e passato, o il futuro semplice e composto, o il periodo ipotetico.
Vergleiche anstellen und Zugehörigkeiten erläutern: o la comparazione dell'aggettivo e dell'avverbio, o il superlativo assoluto e relativo, o le congiunzioni, o la frase relativa (che, cui). 2.11 Verfügen über sprachliche Mittel
über jemanden oder etwas Bekanntes sprechen und Wiederholungen vermeiden; Personen, Sachen, Sachverhalte benennen und beschreiben: o i sostantivi: genere, numero, o gli articoli: determinativi, indeterminativi, o i pronomi: dimostrativi, possessivi, personali, interrogativi, tonici e atoni del complemento oggetto, combinati, o gli aggettivi: la comparazione dell'aggettivo, il superlativo assoluto, o gli avverbi: la comparazione dell'avverbio, o i verbi: tempi semplici e composti, verbi irregolari, verbi riflessivi, l'accordo del participio passato, o stare + gerundio, o gli affissi: prefissi, suffissi, o messa in rilievo.
Angaben zu Ort, Zeit und Grund machen: o le preposizioni (semplici / articolate), o le particelle (ci / ne), o gli avverbi e la proposizione subordinata avverbiale.
Aussagen verneinen: o la negazione semplice e composta.
Besitzverhältnisse beschreiben: o gli aggettivi e i pronomi possessivi.
sich kohärent ausdrücken, einen Standpunkt begründen, Sachverhalte zueinander in Beziehung setzen; zunehmend komplexe bzw. verkürzende Strukturen verstehen, auch selbstständig den kommunikativen Anlässen entsprechend gebrauchen: o la coordinata mit connettori wie z. B. e, o, però, quindi, prima, poi, perciò, o la subordinata causale, finale, consecutiva, concessiva mit Konjunktionen wie z. B. perché, quando, dopo che, affinché, sebbene, o il gerundio (rezeptiv).
Fragen formulieren und Informationen austauschen; wiedergeben, was andere sagen oder fragen: o la proposizione interrogativa diretta, o i pronomi interrogativi,
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Saarland — Italienisch, Neu einsetzende Fremdsprache, Lehrplan Gymnasiale Oberstufe, Erprobungsphase, 2023
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