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Lehrpläne Saarland
Gymnasiale Oberstufe
Philosophie Hauptphase Grundkurs 2008
inhaltsbezogen
1. Halbjahr: Freiheit und Identität
5
1. Halbjahr: Ein Menschenbild aus der Denkgeschichte
3
2. Halbjahr: Grundprobleme der Staatsphilosophie
10
2. Halbjahr: Diskussion eines aktuellen Fallbeispiels
1
3. Halbjahr: Grundlagen des Erkennens
17
4. Halbjahr: Das Schöne in der Wirklichkeit und in der Kunst
8
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
UE 1: Freiheit und Identität
Freiheit lässt sich bestimmen als Abwesenheit von Zwängen
Fähigkeit zum willentlichen Handeln
Fähigkeit zur sittlichen Selbstbestimmung
Die Freiheit kann im Spannungsfeld von Leiblichkeit und Geistigkeit begrenzt oder erweitert werden.
Die Verwirklichung der Identität eines Menschen steht in der Spannung von eigenen Vorstellungen und Plänen, den Erwartungen der Anderen und den gesellschaftlichen Gegebenheiten.
UE 2: Ein Menschenbild aus der Denkgeschichte
Inhaltliche Erarbeitung des gewählten Menschenbildes.
Die diesem Menschenbild entsprechende Epoche ist auf folgende Faktoren hin zu untersuchen: Politisch-gesellschaftliche Situation; Vorherrschende Fragestellungen; Entwicklungsstand des Wissens
Das gewählte Menschenbild ist auf die Form der literarischen Darstellung hin (z.B. Mythos, argumentativer Text, Aphorismus/Fragment oder Essay) zu untersuchen.
UE 1: Grundprobleme der Staatsphilosophie
Grundfragen der Staatsphilosophie
Abgrenzung zwischen Gewalt, Macht und Herrschaft
Spannungsverhältnis: Legalität - Legitimität
Gerechtigkeit als Zielvorstellung politischen Handelns
Menschenwürde
Grundtypen der Rechtfertigung politischer Herrschaft
„veritas“ (vorgebliche Einsicht in die objektive Bestimmung des Menschen)
„auctoritas“ (tatsächliche Fähigkeit zur Durchsetzung einer Ordnung)
„necessitas“ (Vollzug des „notwendigen“ Gangs der Geschichte)
„consensus“ (Volkssouveränität als im freien Dialog entstandene, freiwillige Zustimmung der Mehrheit)
UE 2: Diskussion eines aktuellen Fallbeispiels
Die gesetzlichen Regelungen werden unter Bezugnahme auf die in UE 1 erarbeiteten Grundtypen analysiert.
UE: Grundlagen des Erkennens
Wirklichkeit als Gegenstand,
Wahrheit als Postulat und
Wissenschaft als Form des Erkennens
Objekt – Subjekt
„Konstruktion“ von Wirklichkeit
Objektivität
Intersubjektivität
Diskursivität
methodisch-systematisches Vorgehen
Notwendigkeit der Begründung von Aussagen
Akzeptanz als Kriterium für vorläufige Geltung
Erkenntnisinteresse
Sinnlichkeit und Wahrnehmung,
Abstraktion und Begriffsbildung,
logisches Schließen und Formalisieren
Axiom, Argument, Theorie, heuristischer Wert, Vorhersagbarkeit, Falsifizierbarkeit
Induktion, Deduktion, Hermeneutik
UE: Das Schöne in der Wirklichkeit und in der Kunst
Das Schöne
Begriff
Bedeutung
Erscheinungsweisen des Schönen
Naturschönes
Kunstschönes
eine aus der Antike
eine aus der Neuzeit oder der Gegenwart
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Ministerium für Bildung und Kultur — Gymnasiale Oberstufe Saar (GOS), Lehrplan Philosophie, August 2008, zweistündiger G-Kurs in der Hauptphase
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