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Lehrpläne Saarland
Gymnasiale Oberstufe
Spanisch Hauptphase Grundkurs und Leistungskurs 2020-21
prozessbezogen
Funktionale kommunikative Kompetenzen — Hör- und Hörsehverstehen
16
Funktionale kommunikative Kompetenzen — Leseverstehen
3
Funktionale kommunikative Kompetenzen — Sprechen und Sprachhandeln
2
Funktionale kommunikative Kompetenzen — Dialogisches Sprechen
12
Funktionale kommunikative Kompetenzen — Monologisches Sprechen
7
Funktionale kommunikative Kompetenzen — Schreiben
10
Funktionale kommunikative Kompetenzen — Sprachmittlung
6
Funktionale kommunikative Kompetenzen — Verfügen über sprachliche Mittel
10
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
10
Sprachbewusstheit
11
Sprachlernkompetenz
6
Text- und Medienkompetenz
10
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Hör- und Hörsehverstehen
einem Hör- bzw. Hörsehtext zu vertrauten Themenbereichen die Hauptaussagen oder Einzelinformationen entsprechend der Hör- bzw. Hörsehabsicht entnehmen.
textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren.
in Abhängigkeit von der jeweiligen Hör-/Hörsehabsicht Rezeptionsstrategien anwenden.
angemessene Strategien zur Lösung von Verständnisproblemen einsetzen.
Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen.
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und in ihrem kulturellen Zusammenhang verstehen.
Hör- und Hörsehtexte auch zu weniger vertrauten Themen erschließen.
implizite Informationen erkennen, einordnen und ihre Wirkung interpretieren.
implizite Einstellungen oder Beziehungen zwischen Sprechenden erfassen.
auch bei erhöhtem Sprechtempo und regionaler Färbung Hör- und Hörsehtexte im Wesentlichen verstehen.
sprachliches und kulturelles Vor- und Weltwissen nutzen, um die Botschaft auch komplexer Texte zu antizipieren.
unbekanntes Vokabular aus dem Kontext und/oder aus anderen sprachlichen Zusammenhängen erschließen.
sich während des Hörsehprozesses auf Schlüsselbegriffe und Kernaussagen konzentrieren.
Redundanzen für ihren Verstehensprozess nutzen.
Aussagen zu einem Hörsehtext auf ihre Richtigkeit überprüfen (Global- und Detailverstehen).
den Hörsehtext zur themenorientierten Sprachproduktion nutzen.
Leseverstehen
selbstständig Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten auch zu wenig vertrauten Themen erschließen.
kooperative Methoden wie Lesetandems (lectura cooperativa).
Lesetagebücher und Portfolios.
Sprechen und Sprachhandeln
in dialogischen Situationen unter Anwendung von sprach- und kulturtypischen Höflichkeitsformeln Nichtverstehen signalisieren und ggf. um Wiederholung bitten.
visuelle Elemente als Verstehenshilfen nutzen (z. B. Mimik, Gestik, Abstand und Positionierung der Gesprächspartner zueinander, Informationen über den Kontext).
Dialogisches Sprechen
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch zu vertrauten Themen initiieren.
Diskussionen eröffnen und dabei auf Aussagen anderer eingehen.
eigene Positionen in solchen Diskussionen argumentativ vertreten.
angemessene kommunikative Strategien bewusst einsetzen, um mit Nichtverstehen und Missverständnissen umzugehen.
Gespräche angemessen beenden.
in den verschiedensten Situationen beim Ausdruck und der Begründung ihrer persönlichen Meinungen interkulturelle Gesprächskonventionen einhalten.
sich in den zuvor beschriebenen Kontexten spontan und flüssig äußern.
zu aktuellen Sachverhalten begründet Stellung nehmen.
sich an Diskussionen auch zu weniger vertrauten Themen aktiv beteiligen, indem sie auf Äußerungen anderer angemessen reagieren sowie eigene Positionen vertreten.
Gespräche initiieren, aufrechterhalten und beenden durch entsprechende non-verbale (z. B. Blickkontakt) und verbale Mittel (z. B. durch Rückmeldung, Zusammenfassung oder Nachfragen: No lo veo así; Resumiendo podemos decir; ¿Y tú, qué piensas? etc.).
mittels entsprechender sprachlicher Wendungen (z. B. a propósito , en cuanto a ) das Thema wechseln oder das Gespräch in eine andere Richtung lenken.
Höflichkeitsstrategien einsetzen, z. B. Abmilderungsstrategien, Einsatz von Modalverben.
Monologisches Sprechen
die Sprechabsicht trotz bestehender sprachlicher Defizite umsetzen – z. B. durch Einsatz von adäquaten Pausenfüllern oder durch Umschreibungen zur Kompensation von Wortschatzlücken.
bei komplexeren Darstellungen dem Gesprächspartner verbale (primero, segundo, …) und non-verbale Verstehenshilfen geben.
Sachverhalte aus den unterschiedlichsten Bereichen des Alltags sowie Themen fachlichen und persönlichen Interesses korrekt und strukturiert darstellen und ggf. kommentieren.
für Meinungen, Pläne oder Handlungen klare Begründungen bzw. Erläuterungen geben.
nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen.
eigene mündliche Textproduktionen, z. B. Vorträge, kurze Reden, Teile von Reportagen und Kommentare planen, adressatengerecht, klar strukturiert und flüssig vortragen und auf Nachfragen zum Thema eingehen.
Sachverhalte aus den unterschiedlichsten Bereichen des Alltags sowie Themen fachlichen, persönlichen und kulturellen Interesses korrekt und klar strukturiert darstellen und begründet kommentieren.
Schreiben
komplexe nicht-literarische und literarische, auch bild- oder tongestützte Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen, wobei sie wesentliche Punkte und relevante unterstützende Details hervorheben und auch eigene Bewertungen äußern und detailliert begründen.
im Kontext komplexer Aufgabenstellungen eine Präsentation vortragen und ggf. spontan vom vorbereiteten Text abweichen.
Texte in formeller oder informeller Sprache verfassen und dabei wesentliche Merkmale der jeweiligen Textsorten beachten.
Informationen strukturiert und kohärent vermitteln.
sich mit unterschiedlichen Positionen zu verschiedenen Sachfragen kritisch auseinandersetzen und mit eigenen differenzierten Argumenten Stellung beziehen.
diskontinuierliche Vorlagen in kontinuierliche Texte umschreiben.
Inhalte literarischer und nicht-literarischer Texte strukturiert wiedergeben und differenziert kommentieren.
eigene kreative Texte, ggf. in Anbindung an eine Textvorlage, selbstständig verfassen.
unter Beachtung der jeweiligen Situation selbstständig die passende Textsorte produzieren.
literarische und nicht-literarische Textvorlagen transformieren, z. B. einen Dialog in einen Erzähltext oder einen historischen Text in einen modernen Text umwandeln.
Sprachmittlung
literarische und nicht-literarische Texte im Hinblick auf ihre spezifischen Merkmale, ihre Gestaltungsmittel und intendierten Wirkungen unter Anwendung eines erweiterten textanalytischen Wortschatzes untersuchen und ihre Ergebnisse verschriftlichen.
bei der Gestaltung ihrer Texte funktionale Gesichtspunkte, z. B. Leserlenkung und Fokussierung, beachten.
Informationen aus Texten allgemeinen Inhalts in der jeweils anderen Sprache zusammenfassend wiedergeben.
ihre Mitteilungen adressaten- und situationsangemessen modifizieren.
ihre interkulturelle Kompetenz und entsprechende kommunikative Strategien einsetzen, um adressatenrelevante Inhalte und Absichten in der jeweils anderen Sprache zu vermitteln.
bei der Mittlung von Informationen gegebenenfalls auf Nachfragen eingehen.
Verfügen über sprachliche Mittel
Inhalte unter Nutzung von Hilfsmitteln, wie z. B. Wörterbüchern, durch Kompensationsstrategien, z. B. Paraphrasieren, und gegebenenfalls Nutzung von Gestik und Mimik adressatengerecht und situationsangemessen sinngemäß übertragen.
Informationen auch aus Texten mit spezifischer Thematik mitteln und dabei für das Verstehen erforderliche Erläuterungen hinzufügen.
ein gefestigtes, umfassendes Repertoire typischer Aussprache- und Intonationsmuster verwenden, wobei sie zumeist klar verständlich artikulieren, angemessen intonieren und eine adressaten- und situationsgemäße Sprechgeschwindigkeit wählen.
mit repräsentativen mündlichen und/oder schriftlichen Varietäten des Spanischen umgehen.
übliche Konventionen der Textgestaltung einhalten.
einen erweiterten allgemeinen und thematischen Wortschatz sowie einen Funktions- und Interpretationswortschatz zur Darstellung von Sachverhalten und Texten nutzen.
ihren aktiven persönlichen Wortschatz kontextorientiert und situationsbezogen regelkonform verwenden und dabei auch Wörter und Wendungen aus dem gesprochenen Spanisch zur Umsetzung ihrer Kommunikationsziele einsetzen.
ein breites, gefestigtes Repertoire grammatischer Strukturen für die Realisierung ihrer Sprech- und Schreibabsichten nutzen.
emotional markierte Sprache erkennen und bewerten und auf emotionale Äußerungen angemessen reagieren.
eigene Emotionen angemessen versprachlichen, ohne das Kommunikationsziel zu gefährden.
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
einen umfangreicheren textanalytischen Wortschatz zur Beschreibung unterschiedlichster Textgestaltungsformen oder Textwirkungen verwenden.
komplexere grammatische Strukturen zur Vermeidung von Redundanzen und zur Steigerung der Wirkung selbst verfasster Texte nutzen.
verschiedene Textgestaltungsformen und ihre Funktionsweisen bestimmen.
ihr Orientierungswissen über die Zielkulturen in vielfältigen Situationen anwenden: Aspekte der Alltagskultur und Berufswelt, Themen und Probleme junger Erwachsener, gegenwärtige politische und soziale Bedingungen, historische und kulturelle Entwicklungen einschließlich literarischer Aspekte sowie Themen von globaler Bedeutung.
ihr Wissen über Kommunikation anwenden und fremdsprachige Konventionen beachten, u. a. zur Signalisierung von Nähe und Distanz.
ihre Wahrnehmungen und (Vor-)Urteile erkennen, hinterfragen, relativieren und ggf. revidieren.
einen Perspektivenwechsel vollziehen sowie verschiedene Perspektiven vergleichen und abwägen.
Werte, Haltungen und Einstellungen ihrer zielsprachigen Kommunikationspartner erkennen und unter Berücksichtigung des fremdkulturellen Hintergrundes einordnen.
fremdsprachige Texte und Diskurse in ihrer fremdkulturellen Dimension erfassen, deuten und bewerten.
fremde und eigene Werte, Haltungen und Einstellungen im Hinblick auf international gültige Konventionen (z. B. die Menschenrechte) einordnen.
Sprachbewusstheit
ihr strategisches Wissen nutzen, um Missverständnisse und sprachlich-kulturell bedingte Konfliktsituationen zu erkennen und zu entschärfen bzw. zu klären.
sich trotz des Wissens um die eigenen begrenzten kommunikativen Mittel auf interkulturelle Kommunikationssituationen einlassen und ihr eigenes sprachliches Verhalten in seiner Wirkung reflektieren und bewerten.
auch in für sie interkulturell herausfordernden Situationen reflektiert agieren, indem sie sprachlich und kulturell Fremdes auf den jeweiligen Hintergrund beziehen und sich konstruktiv-kritisch damit auseinandersetzen.
grundlegende Ausprägungen des fremdsprachigen Systems an Beispielen erkennen und benennen.
Hypothesen im Bereich sprachlicher Regelmäßigkeiten formulieren und Ausdrucksvarianten einschätzen.
regionale, soziale und kulturell geprägte Varietäten des Sprachgebrauchs erkennen.
wichtige Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen an Beispielen belegen und reflektieren.
Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Beziehungen zwischen Sprachen erkennen und reflektieren.
über Sprache gesteuerte Beeinflussungsstrategien erkennen, beschreiben und bewerten.
aufgrund ihrer Einsichten in die Elemente, Regelmäßigkeiten und Ausdrucksvarianten der Fremdsprache den eigenen Sprachgebrauch steuern.
sprachliche Kommunikationsprobleme erkennen und Möglichkeiten ihrer Lösung, etwa durch den Einsatz von Kompensationsstrategien, abwägen.
Sprachlernkompetenz
Varietäten des Sprachgebrauchs sprachvergleichend einordnen.
Spezifika des Spanischen im Vergleich zu anderen Sprachen benennen.
die Erfordernisse einer kommunikativen Situation (u. a. bezogen auf Medium, Adressatenbezug, Absicht, Stil, Register) reflektieren und in ihrem Sprachhandeln berücksichtigen.
ihr Sprachlernverhalten und ihre Sprachlernprozesse reflektieren und optimieren.
ihre rezeptiven und produktiven Kompetenzen prüfen und durch die Nutzung geeigneter Strategien und Hilfsmittel gezielt erweitern.
Begegnungen in der Fremdsprache für das eigene Sprachenlernen nutzen.
Text- und Medienkompetenz
sprachlich und inhaltlich komplexe literarische und nicht-literarische Texte verstehen und strukturiert zusammenfassen,
mithilfe sprachlichen, inhaltlichen sowie textsortenspezifischen und ggf. stilistisch-rhetorischen Wissens literarische und nicht-literarische Texte aufgabenbezogen analysieren, deuten und die gewonnenen Aussagen am Text belegen,
Hilfsmittel zum vernetzten sprachlichen, inhaltlichen und textuellen Verstehen und Produzieren von Texten selbstständig verwenden,
sich mit den Perspektiven und Handlungsmustern von Akteuren, Charakteren und Figuren auseinandersetzen und ggf. einen Perspektivenwechsel vollziehen,
bei der Deutung eine eigene Perspektive herausarbeiten und plausibel darstellen und ihr Erstverstehen kritisch reflektieren, relativieren und ggf. revidieren,
Textvorlagen durch das Verfassen eigener – auch kreativer – Texte erschließen, interpretieren und ggf. weiterführen,
die Wirkung spezifischer Gestaltungsmittel medial vermittelter Texte erkennen und deuten,
die von ihnen vollzogenen Deutungs- und Produktionsprozesse reflektieren und darlegen,
Textvorlagen unter Berücksichtigung von Hintergrundwissen in ihrem historischen und sozialen Kontext interpretieren,
Gestaltungsmittel in ihrer Wirkung erkennen, deuten und bewerten.
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Saarland — Lehrplan Spanisch Hauptphase der gymnasialen Oberstufe, Grundkurs und Leistungskurs, gültig ab Schuljahr 2020/21
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