Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Bedingungen der Wahrnehmung beschreiben und reflektieren
durch Ideen und Ideologien gelenkte Wahrnehmung beschreiben und reflektieren.
Situationen bewusst wahrnehmen und verstehen
den eigenen Wahrnehmungsprozess kontextbezogen reflektieren.
Perspektivisch und empathisch wahrnehmen und verstehen
(mit anderen) eigene Perspektiven in Frage stellen – emotionale Grenzen akzeptieren.
Wertvorstellungen wahrnehmen und verstehen
Gemeinsamkeiten und Differenzen von Handlungsgrundsätzen und Wertvorstellungen erklären und diskutieren.
Handlungen nach Aspekten analysieren
die Relevanz gesellschaftlicher Kontexte für Handlungen analysieren.
Ethische Relevanz von Handlungen und Situationen analysieren und reflektieren
das Beziehungsgeflecht von deskriptiven und normativen Aspekten in Handlungen und Situationen analysieren.
Ethisch argumentieren
Argumente und Gegenargumente selbst zu einem sinnvollen Argumentationsgang formen.
Ethisch begründet urteilen
verschiedene Möglichkeiten der Urteilsbegründung im Hinblick auf einen anzustrebenden Konsens gegeneinander abwägen.
Partnerorientiert diskutieren
den gleichberechtigten Einbezug der Dialogpartnerinnen und -partner in den Diskursprozess fördern.
Konsensorientiert diskutieren
die eigene Position mithilfe der Argumente der anderen im Dialog (bezogen auf einen Konsens) gegebenenfalls verändern.
Kommunikative Aspekte der Sprache reflektieren und umsetzen
metakommunizieren.
Texte als Argumentationsträger verwenden
den Argumentationsgang eines Textes darstellen.
Texte als Diskussionspartner verwenden
begründet Stellung nehmen zu Thesen des Textes oder zum Argumentationsgang.
Essayistisch schreiben
pointierte sprachliche Ausdrucksformen für eigene Gedanken entwickeln und schriftlich formulieren (z. B. Metaphern, Neologismen).
Sachverhalte/Gedanken graphisch darstellen
die Struktur von Sachverhalten/Gedanken und ihre Zusammenhänge selbständig in einem Schaubild darstellen.
Sachverhalte/Gedanken künstlerisch umsetzen
Formen szenischer Darstellung (Standbild, Sketch etc.), bildhafter Darstellung (Collage, Zeichnung, Cartoon etc.) und lyrisch-musischer Darstellung (Rap, Song etc.) in altersangemessener Progression verwenden.
Methodenkompetenz Nutzen digitaler Werkzeuge
(kooperative) digitale Werkzeuge reflektiert auswählen und nutzen.
Begriffe definieren
Begriffe durch Oberbegriffe und Unterscheidungsmerkmale definieren.
Begriffe analysieren
die korrekte Verwendung von Begriffen in Diskussionen und Texten prüfen.
Begriffe kategorisieren
Begriffe Kontexten (gesellschaftlichen, sozialen, psychologischen, (fach-)wissenschaftlichen, alltagstheoretischen etc.) zuordnen.
Motive menschlichen Handelns
beschreiben anhand einer beispielhaften Handlung verschiedene mögliche Motive und klassifizieren diese,
definieren den Begriff „Motiv“,
führen Motive eines Handelns auf evtl. dahinterliegende Motive zurück und bestimmen Einflussfaktoren auf Motive.
unterscheiden Motive, die von der Person selbst ausgehen von Motiven, die aufgrund äußerer Einflüsse wirken,
bestimmen mögliche Motive eines moralisch relevanten Handelns und beurteilen diese bzgl. ihrer Moralität,
diskutieren, ob ein „Moralisch-Sein“ selbst Motiv eines Handelns sein kann.
erklären die Unterschiede von interner und externer Motivation bzgl. der Willensstärke beim Umsetzen in ein Handeln,
erklären an einem Beispiel die Bedeutung äußerer und innerer Einflüsse für die Motivation zu einer moralisch relevanten Handlung.
Arbeit
erklären den Begriff „Arbeit“ in seinen unterschiedlichen Bedeutungen.
nennen Bedingungen, unter denen sie gern oder weniger gern arbeiten wollen,
erklären die Bedeutung des Begriffs „Entfremdung“ im Zusammenhang mit Arbeit,
erklären den Zusammenhang zwischen Arbeit und Selbstfindung bzw. Selbstverwirklichung.
beschreiben den Wert der Freizeit in Abhängigkeit zur ausgeübten Arbeit,
diskutieren, ob Arbeit glücklich machen kann und soll.
beschreiben exemplarisch aktuelle Veränderungen in der Arbeitswelt,
nennen und erörtern Chancen und Risiken dieser Veränderungen,
diskutieren, wie eine gute Arbeitswelt aussehen könnte.
Kulturelle Vielfalt
definieren den Begriff „Kultur".
kategorisieren Kulturgegenstände.
bestimmen wesentliche Aspekte der eigenen kulturellen Identität.
beschreiben das eigene Erleben fremder Kulturen,
beurteilen Chancen und Probleme kultureller Unterschiedlichkeit.
bestimmen bei äußerlich unterschiedlichen Kulturgütern die innere Verwandtschaft über ihre Funktion,
beschreiben interkulturelle Konflikte und erörtern Lösungsvorschläge,
diskutieren die Idee einer kulturübergreifenden menschlichen Identität als sinnvolle ethische Perspektive.
Bürger sein – Demokratie als Lebensform
beschreiben ihre Wahrnehmung des Staates in konkreten Bereichen staatlichen Handelns.
arbeiten grundlegende Funktionen eines Staates heraus,
erklären die Relevanz eines guten Staates aus ethischer Sicht.
bestimmen die Teilhabe an der politischen Willensbildung als einen wesentlichen Aspekt der Demokratie als politischer Herrschaftsform,
problematisieren anhand ethischer Werte Wege der politischen Meinungs- und Willensbildung,
beschreiben weitere Möglichkeiten bürgerlicher Teilhabe, d. h. Verantwortungsübernahme für Staat und Zivilgesellschaft,
beurteilen die Bedeutung bürgerlicher Verantwortungsübernahme für das Funktionieren von Staat und Zivilgesellschaft,
erklären wesentliche Aspekte einer Demokratie als Lebensform.
prüfen Demokratie als eine mögliche Form des guten Lebens.
Digitale Medien: Sich-Orientieren in der digitalen Welt
nennen grundsätzliche Merkmale der digitalen Welt, vor allem Verdatung (Big Data) und Vernetzung, und erklären deren Zusammenwirken.
erklären Chancen und Gefahren der Informationsfülle im Netz,
erklären Wahrheit als ein Kriterium zur Beurteilung der Güte von Informationen bzw. Aussagen,
problematisieren an einem Beispiel die Überprüfbarkeit des Wahrheitsgehalts von Informationen bzw. Aussagen aus dem Netz,
suchen Kriterien zur Beurteilung von Informationen bzw. Aussagen aus dem Netz als „wahr“ bzw. „glaubwürdig“,
arbeiten an einem Beispiel die Wirkungsabsichten von Fake News heraus,
erklären die Bedeutung von wahren Informationen bzw. Aussagen für Freiheit bzw. Selbstbestimmung.
definieren und erklären den Begriff „KI“ und erklären deren Funktion im Bereich der digitalen Welt.
diskutieren die Frage, ob die KI intelligent im Sinne einer menschlichen Intelligenz ist,
nennen Begegnungen mit der KI im Netz und arbeiten Chancen und korrespondierende Gefahren heraus.
erklären, auf welche Weise KI unsere Meinungsbildung beeinflussen kann.
problematisieren die Möglichkeiten der Wahrheitsfindung vor dem Hintergrund von durch KI hergestellten Deep Fakes,
diskutieren die Bedeutung der KI für unsere Autonomie,
beurteilen Regeln für einen sinnvollen Einsatz von KI aus ethischer Sicht.
diskutieren und beurteilen anhand eines Beispiels mögliche Veränderungen des Menschen durch die Teilhabe an der digitalen Welt.
Naturwissenschaft und Technik
beschreiben die naturwissenschaftliche Weltsicht im Vergleich zu anderen.
erläutern Chancen und Gefahren einer wissenschaftlichen Betrachtungsweise der Welt,
erläutern den Zusammenhang zwischen Wissenschaft und gesellschaftlichem Fortschritt.
erläutern den Zusammenhang zwischen Wissenschaft und Technik,
erläutern den Beitrag von Technik für ein menschenwürdiges Leben,
diskutieren, ob die Technik ein reines Mittel zur Umsetzung von menschlichen Zielen ist,
diskutieren, ob man das, was man technisch machen kann, auch tun soll.
Ethik des Natur- und Umweltschutzes
erklären ausgehend von einer moralisch relevanten Situation die Funktion von Ethik,
erklären, aus welchen Gründen der Mensch Hauptgegenstand der Ethik als Moraltheorie ist.
hinterfragen im Vergleich mit exemplarischen Tieren den Menschen als alleinigen Rechteinhaber in der Sphäre der Moral.
diskutieren den moralischen Status ausgewählter Naturphänomene im Vergleich zu dem des Menschen,
erklären mögliche Grenzziehungen in der Natur bzgl. der Sphäre der Moral und unterscheiden sich daraus ergebende naturethische Positionen,
beschreiben naturethisch relevante Situationen und Probleme aus der Sicht verschiedener naturethischer Positionen,
erklären deren Einfluss auf moralisches Handeln gegenüber der Natur,
beurteilen den Wert von Natur.
Leben mit Religion
erklären „Immanenz" und „Transzendenz" und setzen diese beiden Begriffe in Beziehung
diskutieren die Bedeutung von religiös-transzendenten Glaubensvorstellungen in einer säkularen, durch Immanenz geprägte Gesellschaft,
vergleichen die Angebote der fünf Weltreligionen Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam und Judentum im Hinblick auf die Suche nach einem Lebenssinn,
diskutieren die Bedeutung von transzendierenden Sinnangeboten für ein gutes Leben.
erklären die gesellschaftliche Bedeutung von Religion und religiösen Institutionen,
analysieren und beurteilen exemplarisch unterschiedliche Perspektiven von Staat und religiösen Institutionen auf ethisch relevante Fragestellungen.
diskutieren die Grenzen der Toleranz gegenüber religiösen Praktiken vor dem Hintergrund ethischer und rechtsstaatlicher Werte und Prinzipien,
diskutieren die Möglichkeit weltweit einheitlicher Werte und Normen über die Grenzen unterschiedlicher religiöser und nichtreligiöser Auffassungen hinweg.
Gewissen als Ort des moralischen Urteilens
beschreiben Ereignisse, in denen sie mit Ansprüchen bzw. Urteilen des Gewissens konfrontiert werden und beschreiben das Wirken des Gewissens,
erklären die Funktionen des Gewissens,
definieren den Begriff „Gewissen".
erklären ein Gewissensmodell und beurteilen es bzgl. seines Erklärungswertes,
erklären und diskutieren Probleme, die mit dem Phänomen des Gewissens verknüpft sind.
erklären Fälle, in denen Gewissensansprüche zu Konflikten führen und entwerfen Lösungsmöglichkeiten,
erklären und diskutieren die Bindung zwischen Gewissen und Träger des Gewissens.
Folgenorientierung und Verallgemeinerbarkeit als Prinzipien moralischer Argumentation
analysieren eine ethisch relevante Handlung bezüglich ihrer voraussichtlichen negativen und positiven Folgen,
stellen das Abwägen von negativen und positiven Folgen als Methode des Entscheidens dar.
ordnen ethisch relevanten Handlungen diesen zugrunde liegenden Handlungsregeln zu,
prüfen, ob eine Handlungsregel in ihrer Verallgemeinerung wünschenswert ist.
vergleichen ein intuitives Beurteilen einer moralisch relevanten Situation mit einem Beurteilen, das mit Hilfe (eines) der beiden oben genannten Prinzipien geleitet wurde,
erklären die Vorteile einer vernunftbasierten Argumentation gegenüber einer intuitiven Entscheidung.
Argumentieren mit Schlüssen
unterscheiden deskriptive und normative Aussagen,
unterscheiden deskriptive und normative Schlüsse (klassischer und praktischer Syllogismus),
beurteilen die Chancen und Grenzen normativer Schlüsse.
analysieren und konstruieren normative Schlüsse und diskutieren deren Überzeugungskraft.
Selbstverwirklichung und Glück
beschreiben Situationen, in denen sie mit „Glück“ konfrontiert waren,
definieren Glücksbegriffe.
diskutieren, ob man dauerhaft glücklich sein kann,
beschreiben und beurteilen Glücksangebote der Gesellschaft.
beschreiben und erläutern die wichtigsten Ziele ihres Lebens,
begründen den Sinn von Lebenszielen,
hinterfragen deren Herkunft,
erklären den Zusammenhang von Lebenszielen, dem eigenen Selbst und Glück als Selbstverwirklichung,
beurteilen Wege der Selbstverwirklichung,
diskutieren, ob man sich gegen soziale und gesellschaftliche Widerstände unter allen Umständen selbst verwirklichen soll.