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Gymnasium
Englisch
prozessbezogen
Interkulturelle Kompetenz (IK)
12
Funktionale kommunikative Kompetenz
53
Sprachbewusstheit
9
Sprachlernkompetenz
6
inhaltsbezogen
Verfügung über sprachliche Mittel
20
Text- und Medienkompetenz (einschließlich literarisch-ästhetischer Kompetenz)
13
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Orientierungswissen und Einstellungen, Einsichten und Haltungen
auf ein Orientierungswissen über die Zielkulturen (UK, USA, weitere anglophone Länder) bezüglich alltagskultureller Aspekte und Themen im Übergang zum Erwachsenensein zurückgreifen.
ihr Wissen um pragmatische Funktionen (z. B. Nähe und Distanz) von sprachlichem (z. B. tenses) sowie nichtsprachlichem Kommunikationsverhalten (z. B. Körperhaltung) zunehmend erweitern und anwenden. 2 Plurilinguale Kompetenz bezeichnet einen funktionalen Umgang mit Sprachen und Sprachlernerfahrungen, um in fremd- und mehrsprachigen Kommunikationssituationen erfolgreich handeln zu können. Sie umfasst die Aktivierung aller verfügbaren diskursiven und kommunikativen Mittel, Strategien und Kenntnisse aus verschiedenen Sprachen (Lexikogrammatik, soziolinguistisches und -kulturelles Wissen, kommunikative Strategien usw.), um die Verständigung in der Zielsprache zu ermöglichen. Plurilinguale Kompetenz ist eine transversale Kompetenz, die in den jeweiligen Kompetenzbeschreibungen abgebildet ist..
Bewusstsein eigener und fremder kulturell geprägter Werte, Einstellungen, Normen und Gebräuche in altersangemessenen Kontexten.
Bereitschaft, kultureller und sprachlicher Vielfalt grundsätzlich offen und mit Neugier zu begegnen und frei von Berührungsängsten damit umzugehen.
Bereitschaft, sich mit der Vielstimmigkeit anglophoner Kulturen, mit heterogenen und hybriden Identitätskonzepten auseinanderzusetzen.
Bereitschaft, sich zunehmend (selbst)kritisch mit Sichtweisen, Stereotypen und Vorurteilen der eigenen und von fremden Kulturen auseinanderzusetzen.
Bereitschaft, die Medien als Zugang zu unterschiedlichen kulturspezifischen Sichtweisen und Lebensstilen zu nutzen und dabei zunehmend Sensibilität für die Darstellung der Zielkulturen zu zeigen. Verstehen und Handeln: Die Schülerinnen und Schüler können.
mit unterschiedlichen Normen und Wertvorstellungen offen und tolerant umgehen.
sich auf altersgemäße Weise in Sicht- und Denkweisen des Gegenübers hineinversetzen.
Unsicherheiten und Widersprüche in alltäglichen Kommunikationsabläufen sowie ansatzweise in für Studium und Arbeitswelt relevanten Situationen antizipieren und bewältigen.
sich über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede tolerant-wertschätzend und zunehmend auch (selbst)kritisch austauschen.
bei der Auseinandersetzung mit analogen und digitalen zielkulturellen Texten – auch zu Themen, die über ihren Erfahrungsbereich hinausgehen – diese als kulturell geprägt wahrnehmen und einschätzen..
Hörverstehen und audiovisuelles Verstehen
zunehmend längeren monologischen und dialogischen sowie audiovisuellen Texten folgen, o die zunehmend authentisch sind, o die verschiedenen Genres aus Alltags- und Berufswelt zuzuordnen sind, o wenn in weitgehend vertrauten Aussprachevarianten und weitgehend natürlichem Tempo gesprochen wird, o auch wenn die Texte stellenweise unbekanntes Sprachmaterial beinhalten, o auch wenn die Themen nicht gänzlich in ihrem eigenen Interessens- und Erfahrungsbereich liegen..
beim Erschließen dieser Texte o zunehmend komplexere Gesamtzusammenhänge und Hauptaussagen schnell erfassen (listening for gist), o Einzelinformationen oder die Hauptaussagen unterstützende Details entnehmen und diese aufeinander beziehen (listening for specific information; listening for detail), o implizite Informationen, Meinungen und wesentliche Einstellungen erfassen (inferential listening)..
Hör(seh)techniken, -strategien und -pausen zunehmend erfolgreich auf Länge und Schwierigkeitsgrad des Textes sowie das jeweilige Hörziel abstimmen.
Verfahren des extensiven Hörens anwenden (z. B. Übergehen unbekannter Wörter, auf Vorwissen zurückgreifen), um sich längere Texte (z. B. Podcasts, Auszüge aus audiobooks) selbständig zu erschließen.
ihr individuell anwachsendes plurilinguales Repertoire an Herkunfts- und Zielsprachen als Brücke zum Englischen nutzen.
(digitale) Hilfsmittel wie Wörterbücher und Lexika und ggf. vorhandene visuelle und grafische Zusatzinformationen (z. B. Layout, begleitende Abbildungen) nutzen, um die gezielte Informationsentnahme zu unterstützen.
Ergebnisse des Hör- und Hör-Sehverstehens sichern und systematisch für weitere themengebundene Arbeit verwenden..
Dialogisches Sprechen – mündliche Interaktion und zusammenhängendes monologisches Sprechen
mündliche Interaktionen zu vertrauten sowie zu gesellschaftlich und zielkulturell relevanten Themen zunehmend erfolgreich adressaten-, situations-, und zweckangemessen bewältigen.
spontan und flüssig an Gesprächen unterschiedlicher Genres in informellen und formellen, digitalen und analogen Kontexten (z. B. job interview) aktiv teilnehmen, persönliche Meinungen zunehmend fundiert ausdrücken und Argumente austauschen.
in unterschiedlichen Rollen an mündlichen Interaktionsformen teilnehmen, die eine zunehmend komplexe inhaltliche, sprachliche oder strategische Vorbereitung voraussetzen (z. B. debate).
mit zunehmender Sicherheit sprachlich adäquat Gefühle ausdrücken und auf entsprechende Gefühlsäußerungen angemessen reagieren.
unter Verwendung zunehmend nuancierter und komplexer sprachlicher Mittel interagieren.
Gespräche eröffnen, fortführen und angemessen beenden sowie auf Gesprächsbeiträge flexibel eingehen.
Interaktionen voranbringen, indem sie andere einladen, ihr Wissen, ihre eigenen Erfahrungen und Sichtweisen einzubringen..
ein wachsendes Repertoire an Gesprächsstrategien (z. B. clarification requests, reformulations) verwenden, die ihnen spontane und situationsgerechte Äußerungen erlauben.
Gespräche bei sprachlichen Schwierigkeiten erfolgreich aufrechterhalten (z. B. Paraphrasieren bei Wortschatzlücken) und Verständnisprobleme ausräumen (z. B. durch Nachfragen).
bei der mündlichen Interaktion ihr individuell anwachsendes plurilinguales Repertoire an Herkunfts- und Zielsprachen nutzen und erweitern. Zusammenhängendes monologisches Sprechen – mündliche Produktion Die Schülerinnen und Schüler können ….
monologische Kommunikationssituationen zunehmend erfolgreich adressaten-, situations-, und zweckangemessen bewältigen.
unter Beachtung erforderlicher narrativer, deskriptiver oder stellungnehmender Genremerkmale (z. B. slam contribution, book-in-a-box) zunehmend flüssig, zusammenhängend und strukturiert über gesellschaftlich und zielkulturell relevante Themen sprechen.
Arbeitsergebnisse strukturiert vorstellen.
eine notizengestützte Präsentation selbständig planen, strukturiert und adressatengerecht gestalten und vortragen, dabei selbstständig illustrierende Beispiele wählen und zielführend auf analoge oder digitale Veranschaulichungsmaterialien eingehen.
auch komplexe digitale mündliche Formate (z. B. video CV, explainer video) zunehmend eigenständig planen und umsetzen.
in mündlichen Kommunikationssituationen ihr individuell anwachsendes plurilinguales Repertoire an Herkunfts- und Zielsprachen nutzen und erweitern.
(digitale) Werkzeuge und Hilfsmittel bei der Planung von mündlichen Beiträgen zunehmend zielgerichtet einsetzen..
Leseverstehen
zunehmend längere und komplexere, vermehrt authentische – auch literarische – Texte lesend verstehen, o die vielfältigen Genres aus Alltags- und Berufswelt zuzuordnen sind, o auch wenn stellenweise unbekanntes Sprachmaterial enthalten ist, o auch wenn die Themen nicht gänzlich in ihrem eigenen Interessens- und Erfahrungsbereich liegen..
beim Erschließen dieser Texte o zunehmend komplexere Gesamtzusammenhänge und Hauptaussagen schnell erfassen (reading for gist), o Einzelinformationen oder die Hauptaussagen unterstützende Details entnehmen und diese aufeinander beziehen (reading for specific information; reading for detail), o implizite Informationen, Meinungen, Stimmungen und grundlegende Einstellungen erfassen (reading for implicit meaning).
mehrfach kodierte Texte und Textteile mit Hinweisen und Unterstützung aufeinander beziehen (z. B. Karikaturen, Comics, Infografiken) und sie in ihrer Einzel- und Gesamtaussage erschließen.
die inhaltliche Struktur eines Textes nachvollziehen und wesentliche Gestaltungsmerkmale in ihrer Wirkung erfassen.
Lesetechniken (skimming, scanning, close/inferential reading) und -strategien zunehmend erfolgreich auf Länge und Schwierigkeitsgrad des Textes sowie das jeweilige Leseziel abstimmen.
Verfahren des extensiven Lesens anwenden (z. B. Übergehen unbekannter Wörter, auf Vorwissen zurückgreifen), um sich längere Texte (z. B. young adult novels) selbständig zu erschließen.
ihr individuell anwachsendes plurilinguales Repertoire an Herkunfts- und Zielsprachen als Brücke zum Englischen nutzen und erweitern.
(digitale) Hilfsmittel wie Wörterbücher und Lexika und ggf. vorhandene visuelle und grafische Zusatzinformationen (z. B. Layout, begleitende Abbildungen) nutzen, um die gezielte Informationsentnahme zu unterstützen.
in verschiedenen Quellen – einschließlich digitaler Quellen, die ein navigierendes Lesen erfordern (Hypertexte) – zunehmend selbständig zielgerichtet recherchieren.
Ergebnisse des Leseverstehens sichern und systematisch für weitere themengebundene Arbeit verwenden..
Schreiben
zunehmend komplexe Texte adressaten-, situations- und zweckangemessen verfassen und dabei kulturelle Konventionen zunehmend beachten.
analoge und hybride Schreibprozesse zunehmend selbstständig planen, umsetzen und reflektieren.
eine wachsende Bandbreite an analogen und digitalen Genres aus der Alltags- und Berufswelt unter Beachtung wesentlicher Genremerkmale verfassen.
kreativ gestaltend eigene, auch mehrfach kodierte Texte zunehmend selbstständig verfassen und Texte fortsetzen oder ergänzen.
zunehmend komplexe diskontinuierliche Texte (z. B. Diagramme, Karikaturen) und Bilder versprachlichen.
sich zu einem breiten Spektrum an Themenaspekten, die auch über den Unterricht hinausgehen können, schriftlich äußern.
Arbeitsprozesse unter Verwendung unterschiedlicher digitaler und analoger Techniken schriftlich begleiten und Arbeitsergebnisse zielgerichtet festhalten (z. B. graphic organisers, bullet points und ggf. deren Ausformulierung).
die Texte unter Verwendung zunehmend nuancierter und komplexer sprachlicher Mittel klar strukturieren und dabei ein wachsendes Spektrum an (lexikalischen und grammatischen) Kohäsionsmitteln einsetzen.
beim Verfassen von Texten ihr individuell anwachsendes plurilinguales Repertoire an Herkunfts- und Zielsprachen nutzen und erweitern.
(digitale) Werkzeuge und Hilfsmittel bei der individuellen und kollaborativen Texterstellung und -überarbeitung ggf. mit Hinweisen und Unterstützung zielgerichtet und reflektiert einsetzen..
Sprachmittlung / Mediation
in Begegnungssituationen zunehmend komplexe schriftliche, mündliche und multimodale Informationen mündlich überwiegend spontan sinngemäß übertragen.
in schriftlichen Kommunikationssituationen die relevanten Informationen längerer, situativ eingebetteter Texte zu gesellschaftlich und zielkulturell relevanten, aber vertrauten Themen sinngemäß übertragen.
beim Übertragen in die jeweils andere Sprache die gegebenen Informationen adressaten-, situations- und zweckangemessen bündeln sowie bei Bedarf ergänzen.
dabei interkulturelle Kompetenz und passende kommunikative Strategien sowie zunehmend nuancierte und komplexe sprachliche Mittel mit wachsendem Erfolg einsetzen.
Interaktionen voranbringen, indem sie andere einladen, ihr Wissen, ihre eigenen Erfahrungen und Sichtweisen einzubringen.
Inhalte durch Kompensationsstrategien (z. B. Paraphrasieren) zunehmend erfolgreich sinngemäß übertragen.
bei der Vermittlung von Informationen zunehmend flexibel auf Nachfragen eingehen..
ggf. (digitale) Hilfsmittel (z. B. Wörterbuch, Zusatzmaterial, Lexikon) zielführend nutzen, auch um kulturspezifische Aspekte zu erläutern.
ihr individuell wachsendes plurilinguales Repertoire an Herkunfts- und Zielsprachen nutzen und erweitern..
Aussprache und Prosodie, Wortschatz, Grammatik, Orthografie
ein erweitertes Repertoire typischer Aussprache- und Intonationsmuster so verwenden, dass eine zunehmend differenzierte Verständigung gelingt.
die bekannten Muster auf unbekannte Wörter übertragen – auch unter Zuhilfenahme geeigneter Hilfsmittel (z. B. Lautschrift, Hörbeispiele im Online-Wörterbuch).
in vertrauten Kontexten Satzmelodie und -rhythmus zunehmend so berücksichtigen und Pausen so setzen, dass Bedeutungsnuancen zum Ausdruck kommen.
mit weiteren repräsentativen Aussprachevarietäten mit zunehmender Sicherheit umgehen, wenn klar artikuliert gesprochen wird.
in vertrauten Kontexten durch Prosodie vermittelte Emotionen und Haltungen mit zunehmender Sicherheit identifizieren und einschätzen..
einen erweiterten – zunehmend individuellen – Wortschatz nutzen, der es ihnen ermöglicht, sich zu einem breiten Spektrum an Themenaspekten, die auch über den Unterricht hinausgehen können, zunehmend differenziert zu verständigen.
einen grundlegenden Funktions- und Interpretationswortschatz nutzen, der es Ihnen ermöglicht, über Sprache zu reflektieren und relevante sprachliche Muster zu beschreiben.
in vertrauten Kontexten chunks und kohäsive Mittel genreadäquat und situationsangemessen verwenden.
bei Wortschatzlücken mit wachsender Sicherheit Umschreibungen gebrauchen.
ihnen weniger geläufige Lexik hörend oder lesend durch den Einsatz von Strategien (z. B. Kontext) selbstständig erschließen.
in vertrauten Kontexten Bedeutungsnuancen, die mit unterschiedlichen Konnotationen und Registern einhergehen, erkennen. Grammatik Die Schülerinnen und Schüler können (aufbauend auf die in den vorhergehenden Lernjahren erworbenen Strukturen und chunks).
ein vertieftes grammatisches Inventar zunehmend korrekt und automatisiert für eine situations-, adressaten- und zweckangemessene mündliche und schriftliche Kommunikation, insbesondere folgender Sprech- und Schreibabsichten nutzen:.
eine zunehmend differenzierte Darstellung von Gegenwärtigem, (Vor)vergangenem, Zukünftigem – auch in der zeitlichen Abfolge – sowie Hypothetischem.
differenziertes Versprachlichen von Bedingungen, Vergleichen, Bezügen und Sinnzusammenhängen sowie von Zusatzinformationen.
komplexe Aussagen vermittelt wiedergeben (z. B. reported speech).
Aussagen zunehmend konzise formulieren (z. B. infinite Strukturen).
Aussagen mittels grundlegender Formen der Emphase akzentuieren (z. B. emphatic do).
Kommentare ergänzen (z. B. comment clauses, infinite Strukturen, adverbials). Orthografie Die Schülerinnen und Schüler können.
ein erweitertes Repertoire an Regeln der Rechtschreibung anwenden.
auch in komplexen Zusammenhängen (z. B. embedded quotation) die Zeichensetzung so exakt anwenden, dass die von ihnen produzierten zusammenhängenden Texte verständlich sind..
Text- und Medienkompetenz – Textrezeption und Textproduktion
kontinuierliche, diskontinuierliche und multimodale Texte unterschiedlicher Genres (siehe Genretabelle) verstehen und deuten, auch vor dem Hintergrund ihres spezifischen kommunikativen und kulturellen Kontextes.
kontinuierliche, diskontinuierliche und multimodale Texte unterschiedlicher Genres (siehe Genretabelle) produzieren, dabei Techniken und Strategien für die Planung und Realisierung eigener Sprachprodukte verwenden und Medien zielgerichtet einsetzen.
zum Erlangen eines Textverständnisses textinterne Informationen und textexternes (Vor-) Wissen verknüpfen..
Informationen und Daten aus Texten und Medien identifizieren, filtern, strukturieren und aufbereiten..
zunehmend selbstständig Textrecherche durchführen, wobei sie auf verschiedene analoge und digitale Medien zurückgreifen und dabei die Zuverlässigkeit der jeweiligen Quelle bedenken und überprüfen.
Rechercheergebnisse – ggf. mithilfe von digitalen Werkzeugen – adressaten-, situations- und zweckangemessen darstellen.
mithilfe sprachlichen, generischen, medienanalytischen sowie kulturspezifischen Grundwissens zentrale Aspekte von Texten analysieren und die gewonnenen Erkenntnisse auf den Text rückbeziehen.
ihre Analyse bzw. Deutung zentraler Textaspekte und Gestaltungsmittel nachvollziehbar darstellen und ggf. kritisch reflektieren.
literarische Texte auch in ihrer unmittelbaren emotionalen und ästhetischen Wirkung erfassen.
durch den Einsatz produktionsorientierter Verfahren die Wirkung von Texten und Medien gestaltend erkunden.
ggf. mit Hilfestellung ihren individuellen Rezeptionsprozess reflektieren (Metakognition).
ggf. mit Hilfestellung ihren individuellen Produktionsprozess reflektieren (Metakognition).
durch die Auseinandersetzung mit Texten unterschiedlicher Genres und aus unterschiedlichen Medien zunehmend selbstständig Potenziale und Risiken von Medien und der Digitalität erkennen (critical media literacy)..
Sprachbewusstheit
die Erfordernisse einer kommunikativen Situation erkennen und die gewonnenen Einsichten zunehmend selbständig in ihrem adressaten-, situations- und zweckangemessenen Sprachhandeln berücksichtigen.
ihr Wissen über Struktur und Gebrauch der Zielsprache und anderer Sprachen anwenden, um mündliche und schriftliche Kommunikationsprozesse situations-, adressaten- und zweckangemessen zu gestalten.
Hypothesen zu Regelmäßigkeiten des Gebrauchs sprachlicher Mittel formulieren und aufgrund ihrer Einsichten den eigenen Sprachgebrauch in zunehmendem Maße steuern.
grundlegende Beziehungen zwischen Sprache und Kultur reflektieren und die Erkenntnisse für das eigene Sprachhandeln nutzen (z. B. Höflichkeitskonventionen).
das eigene und fremde Kommunikationsverhalten im Hinblick auf Kommunikationserfolge und -probleme kritisch-konstruktiv reflektieren und sprachliche und pragmatische Fehler zunehmend selbständig korrigieren.
augenfällige über Sprache gesteuerte Beeinflussungsstrategien in ihrer Wirkung erkennen und beschreiben.
Varietäten der Zielsprache als regional und sozial geprägt erkennen und deren Verwendung reflektieren.
Merkmale geschriebener und gesprochener Sprache situations-, adressaten- und zweckangemessen verwenden.
Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Beziehungen zwischen Sprachen reflektieren und die Erkenntnisse für das eigene Sprachhandeln nutzen..
Sprachlernkompetenz
ihr Sprachlernverhalten und ihre Sprachlernprozesse, ggf. noch mit Anleitung, reflektieren und optimieren.
den eigenen Lernfortschritt – ggf. anhand digitaler Evaluationsinstrumente – einschätzen, kontrollieren und dokumentieren, Anregungen zur Weiterarbeit aufnehmen sowie eigene Entwicklungsschwerpunkte gezielt bearbeiten.
auf der Grundlage ihres bisher erreichten Mehrsprachigkeitsprofils ihre zielsprachlichen Kompetenzen und kommunikativen Strategien weitgehend selbstständig erweitern.
durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene zielsprachliche Kompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die an anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen, ggf. unter Anleitung, nutzen.
Begegnungen in der Zielsprache für das eigene Sprachenlernen nutzen (z. B. persönliche Begegnungen, social media, news media, Filme und TV-Serien, Literatur).
(digitale) Hilfsmittel nutzen, um analoge und digitale Texte und Arbeitsprodukte zu verstehen, zu erstellen und zu überarbeiten sowie das eigene Sprachenlernen zu unterstützen (z. B. concept map, KI-Prompt)..
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