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Lehrpläne Saarland
Gymnasium
Informatik Klassenstufe 9 Informatikzweig
inhaltsbezogen
Algorithmen und Programmierung
16
Informatiksysteme
16
Information und Daten
16
Künstliche Intelligenz
15
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Grundkonzepte imperativer Programmierung
verwenden Variablen zum Speichern von Daten unterschiedlicher Typen und bestimmen den Geltungsbereich von Variablen
analysieren und implementieren ein-, zwei- und mehrseitige Verzweigungen
analysieren und implementieren Schleifen
verwenden situationsangemessen for- bzw. while-Schleifen
verwenden Ein- und Ausgabeanweisungen
verwenden und implementieren Funktionen mit Parametern und Rückgabewert
analysieren, erklären, testen und erweitern Algorithmen und Programme mit Variablen, Operatoren, Ein- und Ausgabeanweisungen, Kontrollstrukturen und Funktionen
entwerfen Algorithmen und implementieren diese unter Verwendung von Variablen, Kontrollstrukturen und Funktionen
Datenstrukturen
beschreiben Zeichenketten als Sequenz von Zeichen
nennen und verwenden grundlegende Operationen auf Zeichenketten (z. B. Bestimmung der Länge, Zugriff auf einzelne Zeichen, Verkettung)
beschreiben eine Liste bzw. ein Feld als lineare Strukturierungsmöglichkeit von Daten, die einzelne Elemente zu einer Einheit zusammenfasst
unterscheiden zwischen Index und entsprechendem Listen- bzw. Feldelement
verwenden den Index, um auf einzelne Listen- bzw. Feldelemente lesend oder schreibend zuzugreifen
nutzen Schleifen, um über Zeichenketten und Listen- bzw. Feldelemente zu iterieren
Projekt
realisieren im Team Programmierprojekte inklusive der Implementierung unter Verwendung geeigneter Datenstrukturen
Berufliche Orientierung
recherchieren Berufe bzw. Berufsfelder und Berufsbiografien mit Bezug zur Softwareentwicklung, z. B. Informatiker/Informatikerin
Grundlagen logischer Schaltungen
nennen und skizzieren die logischen Grundgatter
geben die den Gattern entsprechenden Belegungstabellen an
erstellen Belegungstabellen zu gegebenen logischen Schaltungen
entwerfen logische Schaltungen in gegebenen Sachzusammenhängen, auch unter Verwendung geeigneter Software
führen die Addition zweier natürlicher Zahlen im Binärsystem durch
erläutern den Aufbau und die Funktionsweise von Halb- und Volladdierern
skizzieren einen Carry-Ripple-Addierer und erläutern seine Funktionsweise
skizzieren und erläutern eine logische Schaltung, die das Prinzip der Rückkopplung als Speichertechnik verwendet
Klassische Aussagenlogik
beschreiben logische Schaltungen durch aussagenlogische Terme und übertragen aussagenlogische Terme in die zugehörigen Schaltungen
definieren den Begriff des aussagenlogischen Terms induktiv
verwenden die Begriffe Konjunktion, Disjunktion und Negation sachgemäß
stellen aussagenlogische Terme in Form von Termbäumen dar
erstellen Belegungstabellen zu gegebenen aussagenlogischen Termen
erläutern die Begriffe der Tautologie sowie der Äquivalenz zweier aussagenlogischer Terme
erstellen die DNF zu gegebenen aussagenlogischen Termen bzw. Belegungstabellen
vereinfachen die DNF (mit bis zu vier Variablen) mithilfe von Karnaugh-Veitch-Diagrammen
Datenbanksysteme
nennen die Datenbasis und die Verwaltungssoftware (Datenbankmanagementsystem, DBMS) als zentrale Komponenten eines Datenbanksystems
nennen Beispiele für Datenbankanwendungen im Alltag (z. B. Webshop, Fahrplanauskunft)
beschreiben das Zusammenspiel von Benutzeroberfläche, DBMS und Datenbasis in Datenbankanwendungen
reflektieren exemplarisch Risiken der Erfassung, Speicherung und Verarbeitung (Verknüpfung) personenbezogener Daten
beschreiben anhand von Beispielen mögliche Anomalien beim unkontrollierten Mehrbenutzerbetrieb und erläutern Synchronisation als vom DBMS bereitgestellte Lösung
Datenbankentwurf (Datenmodellierung)
identifizieren und analysieren Objekte in Sachkontexten und abstrahieren Objekte mit gleichen Attributen zu Klassen
identifizieren und analysieren Beziehungen zwischen Objekten und abstrahieren diese zu Beziehungstypen zwischen Klassen
beschreiben Beziehungstypen durch die Angabe von Kardinalitäten
interpretieren und erstellen ER- oder UML-Diagramme
überführen konzeptuelle in relationale Schemata unter Verwendung von Primär- und Fremdschlüsseln
erläutern Probleme, die durch redundante Daten verursacht werden (z.B. Speicherplatzbedarf, Inkonsistenz) und begründen auf diese Weise die Aufspaltung von Daten in mehrere Tabellen
begründen die jeweilige Realisierung von Beziehungstypen mit unterschiedlichen Kardinalitäten im relationalen Schema
Projekt
entwerfen im Team eine Datenbank und wägen verschiedene Modellierungsansätze ab
legen in ihrer Datenbank exemplarisch Datensätze an
stellen exemplarisch Abfragen an die eigene Datenbasis
Berufliche Orientierung
recherchieren Berufsfelder und Berufsbiografien mit Bezug zu Datenbanksystemen bzw. Datenbankadministration
Maschinelles Lernen: Entscheidungsbäume entwickeln und bewerten
nennen Klassifikation als Aufgabe der merkmalsbasierten Zuordnung von Objekten zu einer von mehreren Zielkategorien
beschreiben Entscheidungsbäume unter Verwendung der Begriffe Wurzel, Knoten, Kante und Blatt
klassifizieren Objekte unter Verwendung eines vorgegebenen Entscheidungsbaums
beschreiben und wenden einen Lernalgorithmus an, der aus gegebenen Datensätzen mit bekannter Zielkategorie mittels Datensplits einen Entscheidungsbaum generiert
beurteilen Entscheidungsbäume anhand ihrer Genauigkeit bzw. Fehlerrate auf den Testdaten
beschreiben die Phänomene Überanpassung und Unteranpassung
beschreiben den Begriff der Verzerrung in den Daten (Bias) und erläutern exemplarisch dadurch verursachte Probleme
Wissensbasierte KI: Logisches Schließen
beschreiben die Anwendung logischer Schlussregeln (z. B. Modus Ponens) auf Elemente einer Wissensbasis als zentrales Prinzip der Wissensgewinnung
modellieren Zusammenhänge aus ihrer Erfahrungswelt als Wissensbasis in Form von Fakten und Implikationen
stellen eine Wissensbasis in Form von Klauseln in einem Prolog-System dar
formulieren in einem Prolog-System einfache Anfragen an die Wissensbasis und begründen die erhaltenen Ergebnisse
reflektieren Unterschiede in der Wissensgewinnung zwischen ML und logischem Schließen sowie sich daraus ergebende Konsequenzen
Chancen und Risiken
analysieren an Beispielen aus dem Alltag Chancen und Risiken, die mit dem Einsatz von ML-Anwendungen verbunden sind
erläutern anhand geeigneter Beispiele ausgewählte ethische Leitlinien für ML
Berufliche Orientierung
recherchieren Berufsfelder und Berufsbiografien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz, insbesondere ML
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Saarländisches Ministerium für Bildung und Kultur — Lehrplan Informatik Klassenstufe 9 Informatikzweig neunjähriges Gymnasium (2024), geänderte Fassung 2025
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