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Lehrpläne Saarland
Schengen-Lyzeum Perl
Katholische Religion
inhaltsbezogen
Die Metapher
4
Die Bibel als Buch
4
Zeit und Umwelt Jesu
4
Judentum
4
Vätererzählungen
5
Ausbreitung, Verfolgung, Wende
8
Die Frage nach Gott
6
Gleichnisse
6
Jesus
5
Königsgeschichten
5
Identitätsfindung und Existenzfragen
4
Islam
6
Leben in Gemeinschaft: Orden
3
Christliche Architektur: Romanischer Kirchenbau
5
Sakramente: Taufe / Eucharistie / Firmung
4
Christliche Architektur: Der gotische Kirchenbau
4
Bilder von Göttern - Bilder von Gott
5
Entstehung des Neuen Testaments
5
Propheten
5
Pseudo-religiöse Angebote
3
Biblische Ethik und soziales Handeln
4
Fernöstliche Religionen: Buddhismus und Hinduismus
4
Mit Leib, Lust und Liebe
2
Christen als Hoffnungsträger in der heutigen Gesellschaft
4
Kirche im Nationalsozialismus
3
Schöpfung und Schöpfungserzählungen
6
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Die Metapher
erläutern, dass die metaphorische Sprache menschliche Grunderfahrungen beschreiben kann, die über das unmittelbar Wahrnehmbare und Sagbare hinausgehen
die Verbreitung von Metaphern in der Alltagssprache wahrnehmen und ihre Bedeutung erschließen
die Bedeutung religiöser Metaphorik an Textbeispielen erläutern
an Beispielen aufzeigen, dass die metaphorische Rede unerlässlich für die religiöse Sprache ist
Die Bibel als Buch
Aufbau und Inhalt der Bibel in Grundzügen beschreiben und wesentliche Unterschiede zwischen Altem und Neuem Testament nennen
sich in der Bibel zurechtfinden und mit ihr arbeiten
einen Einblick in die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte der Bibel geben
im Ansatz die Bedeutung des Alten und Neuen Testaments für Juden, Christen und die Kultur im Allgemeinen beschreiben
Zeit und Umwelt Jesu
Unterschiede zwischen damaliger und heutiger Lebensweise erläutern
die geografische Gliederung und den Charakter Palästinas zur Zeit Jesu darstellen
die Herrschaftsverhältnisse in Grundzügen beschreiben
Eigenart und Bedeutung der Religionsparteien zur Zeit Jesu vereinfacht darstellen
Judentum
beispielhafte Zeugnisse des Judentums in der Geschichte und Kultur beschreiben
den jüdischen Glauben und dessen Ausdrucksformen in Grundzügen darstellen
die besondere Beziehung zwischen Judentum und Christentum erläutern
die Bedeutung des Antisemitismus und der Schoah in Grundzügen darstellen
Vätererzählungen
Elemente des Nomadenlebens als Anschauungshintergrund für die Vätererzählungen darstellen
die wichtigsten Teile des Sagenkranzes um Abraham, Isaak und Jakob und nacherzählen und in Umrissen deuten
die Erzählungen von den Vätern mit eigenen Bildern und Erfahrungen, mit eigenen Ängsten und Hoffnungen ins Gespräch bringen
den Hoffnungscharakter der Vätersagen in den Kategorien „Verheißung – Erwählung“ und „Vertrauen – Bewährung“ erläutern
die Gottesbilder in den Vätererzählungen zu eigenen Gottesvorstellungen in Beziehung setzen
Ausbreitung, Verfolgung, Wende
erläutern, dass die ersten christlichen Gemeinden aus dem Judentum hervorgingen
den Hintergrund der Frage erklären, ob jemand Christ werden kann, ohne vorher Jude gewesen zu sein
die verschiedenen Bezeichnungen für die ersten Christen erklären
die Bedeutung des Apostelkonzils für die Ausbreitung des Christentums zu einer Weltkirche erläutern
die Bedeutung des Apostels Paulus für die Geschichte sowie den Glauben der Kirche in Grundzügen darstellen
Vorwürfe an die Christen, die Verfolgungen sowie deren Ursachen beschreiben
an Beispielen erläutern, dass das Interesse der christlichen Heiligen-Legende im Aufruf zur Nachfolge liegt
die Bedeutung der Konstantinischen Wende und die damit für die Kirche verbundenen Folgen erläutern
Die Frage nach Gott
erläutern, dass das Wort „Gott“ unterschiedliche Vorstellungen beinhaltet
an Beispielen darstellen, dass sich Gottesvorstellungen im Laufe des Lebens verändern können
ihre eigenen Gottesvorstellungen beschreiben und das bildhafte, metaphorische Reden von Gott an Beispielen erläutern
erläutern, dass jedes Reden und Nachdenken über Gott an eine Grenze stößt, die nicht überwunden werden kann
wesentliche Aspekte des christlichen Gottesverständnisses (befreiender, bedingungslos annehmender Gott) darstellen
unterschiedliche Wege zu Gott beschreiben (z. B. Gebet, Meditation, Natur)
Gleichnisse
erläutern, dass Gleichnisse entfaltete Metaphern darstellen, und ihre Wirkungen beschreiben
exemplarische Gleichnisse Jesu (Parabeln) nennen und nacherzählen
erzählerische Merkmale von Gleichnissen (Regie, Szenenfolge, Akteure, Pointe, ...) beschreiben
grundlegende Erfahrungen (z. B. Mitleid, Gerechtigkeit, Leistung) im Dialog mit Gleichnissen deuten
in der Zusammenschau mehrerer Gleichnisse Deutungen der Metapher vom „Reich Gottes“ wiedergeben
erläutern, dass es für ein Gleichnis mehrere Deutungen geben kann
Jesus
charakteristische Elemente des religiösen Lebens in Israel zur Zeit Jesu beschreiben
erläutern, dass Jesus kein Christ, sondern Jude war
Jesu Einstellung gegenüber seinen Mitmenschen beschreiben und als möglichen Maßstab für das eigene Leben überdenken
erklären, wie es aus heutiger Sicht zur Verurteilung und Hinrichtung Jesu kommen konnte
einige religiöse Motive für den christlichen Antijudaismus benennen und widerlegen
Königsgeschichten
zentrale Erzählungen aus den Sagenkränzen um Saul, David und Salomo nacherzählen
grundlegende Erfahrungen, Konflikte und Hoffnungen in diesen Erzählungen beschreiben und sich mit ihnen auseinandersetzen
unterschiedliche Ausformungen des Davidbildes beschreiben und vergleichen
die Geschichten von David als Texte deuten, die auch erzählen wollen, wie ein idealer König sein soll
an ein oder zwei ausgewählten Beispielen, die bis heute andauernde Wirkungsgeschichte der Davidüberlieferungen erläutern
Identitätsfindung und Existenzfragen
Merkmale der Phase des Umbruchs zwischen Kind- und Erwachsensein beschreiben („Kein Kind mehr – noch nicht erwachsen“)
die eigene Verantwortung als Mitglieder von Gruppen und Gemeinschaften für deren optimales Funktionieren erläutern und wahrnehmen
sich mit christlichen Orientierungshilfen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Freundschaften auseinandersetzen
an konkreten Beispielen die Bedeutung von Kinder- und Menschenrechten erläutern
Islam
die Bedeutung des Islam als Weltreligion und seine vielfältigen Einflüsse auf unsere Kultur an Beispielen darstellen
wichtige Stationen im Leben Mohammeds beschreiben
islamische Lehre und Lebenspraxis in Grundzügen darstellen
die Bedeutung Abrahams als Stammvater des Glaubens für Christen, Juden und Muslime erläutern
Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Glaubenspraxis von Christentum und Islam benennen und erläutern
sich mit Vorurteilen gegenüber dem Islam kritisch auseinandersetzen
Leben in Gemeinschaft: Orden
beispielhaft das Leben christlicher Gemeinschaften beschreiben (z. B. Ordensgemeinschaften, neue Gemeindeformen)
erläutern, dass das Leben in Gemeinschaft von Anfang an ein identitätsstiftendes Merkmal der christlichen Religion war
an Beispielen Seelsorge und Diakonie als die wesentlichen Aufgaben einer christlichen Gemeinde aufzeigen
Christliche Architektur: Romanischer Kirchenbau
Bauform und Funktion der antiken Basilika beschreiben
erläutern, dass die romanische Kirche eine Weiterentwicklung der Basilika darstellt
wesentliche Elemente des romanischen Kirchenbaus nennen und deren symbolische Bedeutung erklären
charakteristische Elemente der Welt- und Lebenserfahrung mittelalterlicher Menschen erläutern
grundlegende Elemente einer christlichen Kirche und deren Bedeutung darstellen
Sakramente: Taufe / Eucharistie / Firmung
den Unterschied zwischen Zeichen und Symbol beschreiben
erläutern, dass alltägliche Gegenstände und Vorgänge zu Symbolen und Symbolhandlungen werden können, die eine hintergründige Wirklichkeit erschließen
die Bedeutung und gemeinschaftsstiftende Wirkung von Riten, Ritualen und Sakramenten erläutern
erklären, wie in den Sakramenten der Taufe, der Eucharistie und der Firmung die Botschaft Jesu wirksam wird
Christliche Architektur: Der gotische Kirchenbau
geschichtliche und geistige Grundlagen der „Gotik“ in Umrissen darstellen
die Bedeutung der Maße und Zahlen, des Lichts und der Farben als symbolische Ausdrucksformen des neuen Weltverständnisses beschreiben
wichtige architektonische Veränderungen gegenüber dem romanischen Stil benennen und vor dem Hintergrund des Zeitgeistes deuten
Beispiele für das Bildprogramm gotischer Kathedralen und dessen liturgische und didaktische Funktion aufzeigen
Bilder von Göttern - Bilder von Gott
an Beispielen die Herausbildung des Monotheismus im Lauf der Geschichte Israels erläutern
unterschiedliche Bilder von Gott im Alten Testament beschreiben und erläutern, dass sich Gottesbilder wandeln können
die Bedeutung des Bilderverbots (Ex 20,4/Dtn 5,8) in der Auseinandersetzung um den Wert und die Gefahren von (Gottes-) Bildern erläutern
Bilder von Gott als Deutung existenzieller Erfahrungen und Entscheidungen interpretieren
wesentliche Aspekte des christlichen Gottesverständnisses erläutern und an Beispielen aufzeigen, wie Menschen von Gott gefordert werden und aus dem Vertrauen auf ihn Kraft gewinnen können
Entstehung des Neuen Testaments
den Aufbau des NT beschreiben sowie die verschiedenen Bücher nennen
erläutern, dass die Evangelien keine Biografien Jesu sind, sondern als Glaubenszeugnisse bzw. literarische Texte gelesen werden müssen
den Überlieferungsweg der Jesuserinnerungen bis zur Entstehung der Evangelien beschreiben
die Zweiquellentheorie als Antwort auf die synoptische Frage erläutern
im Blick auf die Schriften des Neuen Testamentes erläutern, dass „Wahrheit“ eine Interpretation ist und durch die Perspektive der Autoren und der Adressaten bestimmt wird
Propheten
Erscheinungsformen des Prophetentums in biblischer Zeit beschreiben
anhand von Beispielen charakteristische Merkmale der Gattung „Prophetenerzählung“ benennen
Kennzeichen eines biblischen Propheten und an aktuellen oder historischen Beispielen die Relevanz der Prophetie für die Gesellschaft erläutern
an Beispielen erläutern, dass die Bibel Propheten und Prophetinnen als Menschen darstellt, die für den Jahwe Glauben eintreten
an Beispielen aufzeigen, dass das Phänomen des Prophetentums in vielen Kulturen zu finden ist
Pseudo-religiöse Angebote
Beispiele für die Vielfalt und unterschiedlichen Ausdrucksformen pseudo-religiöser Angebote nennen und erläutern
sich mit der Faszination des Übersinnlichen kritisch auseinandersetzen
pseudo-religiöse Angebote in den Medien analysieren und bewerten
Biblische Ethik und soziales Handeln
den Dekalog in seiner ursprünglichen Intention und seiner Bedeutung für uns heute erläutern
Grundaussagen der Bergpredigt nennen und ihre Anwendbarkeit und gesellschaftliche Relevanz überprüfen
eine begründete Position zu ethischen Fragen beziehen (z. B. das 5. Gebot: Mord, Abtreibung, Todesstrafe, Sterbehilfe) und dabei die Grundlagen der christlichen Ethik berücksichtigen
Beispiele für das Handeln des Menschen zwischen den Polen der Anwendung von Gewalt und dem Verzicht auf Gewalt (in der Gesellschaft und zwischen Staaten) beschreiben und beurteilen
Fernöstliche Religionen: Buddhismus und Hinduismus
wesentliche Elemente der buddhistischen und hinduistischen Vorstellungswelt beschreiben
die Wahrnehmung von Buddhismus und Hinduismus in der westlichen Kultur an Beispielen erläutern
in Ansätzen darstellen, unter welchen geschichtlichen Bedingungen Buddhismus und Hinduismus entstanden sind
erläutern, dass der Blick auf Buddhismus und Hinduismus – wie der Blick auf jede fremde Religion – immer eine Außensicht bleibt
Mit Leib, Lust und Liebe
christliche Orientierungshilfen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Partnerschaft, Liebe und Sexualität erörtern
sich mit unterschiedlichen Aspekten und Perspektiven zum Thema Liebe und Sexualität auseinander setzen (Homosexualität, Verhütung, Kommerzialisierung, ...)
Christen als Hoffnungsträger in der heutigen Gesellschaft
Begründungen, Motive und Strukturen kirchlichen Handelns an Beispielen beschreiben
Beispiele für die Vielfalt der Aufgaben der Kirche in der Gesellschaft darstellen
an Beispielen den politisch-prophetischen Auftrag der Kirche erläutern
Beispiele für die Kirche als kulturverwurzelte und kulturschaffende Institution beschreiben
Kirche im Nationalsozialismus
die Rolle der offiziellen Kirche und einzelner Christen im Nationalsozialismus beschreiben und bewerten
Affinitäten und fundamentale Gegensätze zwischen katholischer Kirche und Nationalsozialismus erläutern
an Beispielen aufzeigen, dass die christlichen Kirchen in ihrer langen Geschichte sowohl Anlass für Krieg und Streit als auch Impulsgeber für eine friedliche Welt waren
Schöpfung und Schöpfungserzählungen
unterschiedliche Antworten auf die Frage nach dem Woher von Mensch und Welt nennen
erläutern, dass unterschiedliche Zugänge zur Wirklichkeit berechtigt und notwendig sind
die beiden Schöpfungserzählungen der Genesis wiedergeben und vergleichen
Gestaltungen des Schöpfungsmotivs in der Kunst bzw. in der Musik interpretieren und mit der biblischen Vorlage vergleichen
anhand der Paradieserzählung den Zusammenhang zwischen Gottes- und Menschenbild erläutern
den Wert des Schöpfungsglaubens in der Gegenwart erläutern und diskutieren
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Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes — Arbeitsplan für das Fach Katholische Religion, Schengen-Lyzeum Perl, April 2013
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