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A.1 Beobachtungen und Untersuchungen in Natur und Alltag planen, durchführen und dokumentieren
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
problem-, sach- und zielgemäß Fragestellungen für eine Beobachtung/Untersuchung formulieren
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
geeignete Beobachtungskriterien zur Beantwortung einer Fragestellung aufstellen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
bei der Beobachtung/Untersuchung naturwissenschaftliche Arbeitstechniken anwenden wie z. B. Messen, Zählen, Befragen, gezieltes Sammeln
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
bei der Beobachtung/Untersuchung naturwissenschaftliche Arbeitstechniken anwenden wie z. B. Messen, Zählen, Befragen, gezieltes Sammeln – zusätzlich: Proben nehmen, Kartieren
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
bei der Beobachtung/Untersuchung naturwissenschaftliche Arbeitstechniken anwenden wie z. B. Messen, Zählen, Befragen, gezieltes Sammeln – zusätzlich: analysieren
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
die Beschaffenheit und Erscheinung eines gegebenen Objekts nach Anleitung in vorgegebener Form beschreiben und dabei trennen zwischen Beschreibung und Erklärung/Interpretation
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
die Beschaffenheit und Erscheinung eines gegebenen Objekts nach Anleitung in vorgegebener Form beschreiben und dabei trennen zwischen Beschreibung und Erklärung/Interpretation – aber selbstständig
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
die bei Untersuchungen gewonnenen Informationen anhand einer vorgegebenen Struktur darstellen und für ihre Fragestellung zielführend auswerten
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
Informationen selbstständig und nach selbst gewählten Kriterien strukturieren
A.2 vergleichen und messen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
aus erlernten Vergleichskriterien und -methoden zu einer Fragestellung geeignete auswählen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
selbst Vergleichskriterien und -methoden entwickeln
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
Randbedingungen nennen, die das Ergebnis einer Beobachtung beeinflussen können
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
mit Hilfestellung ihre Vergleichs- oder Messanordnung sowie die Randbedingungen so einrichten, dass die beobachtbaren Größen einen sinnvollen und reproduzierbaren Vergleich bzw. eine ebensolche Messung erlauben
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
ihre Vergleichs- oder Messanordnung sowie die Randbedingungen so einrichten, dass die beobachtbaren Größen einen sinnvollen und reproduzierbaren Vergleich bzw. eine ebensolche Messung erlauben
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
unterscheiden, wann ein qualitativer Vergleich zur Beantwortung einer Frage ausreicht und wann eine quantitative Messung sinnvoll/erforderlich ist
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
Maßeinheiten zu gegebenen Messgrößen nennen; zwischen Maßzahl und Einheit unterscheiden
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
zu Messversuchen passende Maßeinheiten nennen, in Untereinheiten umrechnen und Einheiten auf bereits bekannte Maßeinheiten zurückführen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
geeignete Messgrößen zu Versuchen definieren
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
Messgeräte mithilfe einer Anleitung richtig verwenden
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
Messgeräte selbstständig aufbauen und verwenden
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
geeignete Messgeräte auswählen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
Messwerte korrekt ablesen, richtig erfassen und nach vorgegebenem Schema protokollieren
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
nach eigenem Schema selbstständig protokollieren
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
Vergleichs- und Messergebnisse nach Anleitung übersichtlich und für die Fragestellung zielführend darstellen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
Vergleichs- und Messergebnisse nach Anleitung übersichtlich und für die Fragestellung zielführend darstellen – aber selbstständig
A.3 Experimente planen, durchführen und auswerten
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen Versuchsanordnungen erläutern
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
Versuchsanordnungen mit Hilfestellung selbst entwickeln
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
Versuchsanordnungen mit Hilfestellung selbst entwickeln – aber für einfache Versuche selbstständig
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Versuchsaufbau und durch ihn repräsentierter Wirklichkeit darstellen
einfache, ungefährliche Experimente unter ständiger Anleitung durchführen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
einfache, ungefährliche Experimente unter ständiger Anleitung durchführen – aber selbstständig
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
auch komplexere Experimente selbstständig durchführen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
den Ablauf eines Versuches aufmerksam und an der Fragestellung orientiert beobachten
ihre Beobachtungen in vorgegebener Form (z. B. Textprotokoll, Skizze, Tabelle, Diagramm) wiedergeben und dokumentieren
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
ihre Beobachtungen in angemessener, strukturierter Form (z. B. Textprotokoll, Skizze, Tabelle, Diagramm nach eigener Wahl) wiedergeben und dokumentieren
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
streng zwischen Beobachtungen und Erklärungen/Interpretationen unterscheiden
Versuchsergebnisse im Hinblick auf die Fragestellung analysieren und vorgegebene einfache Gesetzmäßigkeiten daraus begründen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
auch komplexere Gesetzmäßigkeiten aus Versuchsergebnissen begründen; einfache Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge mit Anleitung selbst daraus herleiten
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
Versuchsergebnisse selbstständig analysieren und interpretieren und so Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge erarbeiten
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
gefundene Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge auf einfache Beispiele aus dem Alltag anwenden
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
gefundene Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge auch auf komplexere Alltagsbeispiele anwenden, dabei ggf. Vereinfachungen vornehmen und diese begründen
A.4 Modelle nutzen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
den Begriff „Modell“ definieren und Beispiele für Modelle aus Alltag und Naturwissenschaft nennen
den abstrakten Charakter eines vorgegebenen Modells erläutern
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
die Notwendigkeit der Abstraktion im Hinblick auf eine Fragestellung begründen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
verschiedene Möglichkeiten der materiellen Repräsentation eines Modells (z. B. Modellskizzen, Anschauungsmodelle, Funktionsmodelle, virtuelle Modelle) unterscheiden und Beispiele dazu nennen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
Modelle von einer Repräsentationsform (z. B. Funktionsmodell) in eine andere (z. B. Skizze) überführen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
Gemeinsamkeiten und Unterschiede eines konkreten Modells zur dargestellten Wirklichkeit darstellen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
zu einem gegebenen Modell Grenzen seines Erklärungswerts aufzeigen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
die Eignung eines Modells für eine Fragestellung beurteilen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
zu ausgewählten, einfachen Sachverhalten mit Anleitung selbst geeignete Modelle entwerfen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
zu ausgewählten, einfachen Sachverhalten mit Anleitung selbst geeignete Modelle entwerfen – auch zu komplexeren Sachverhalten
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
ein gegebenes Modell zur Klärung oder Veranschaulichung eines Sachverhalts bzw. zum Beantworten einer Frage verwenden
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
selbst geeignete Modelle zur Klärung oder Veranschaulichung eines Sachverhalts bzw. zum Beantworten einer Frage auswählen
B.1 Informationsquellen nennen und Informationen daraus erschließen – naturwissenschaftlich relevante Informationsquellen, -formen und –strategien nennen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
relevante Informationsquellen, sowohl klassische (z. B. Fachbücher, Beobachtungen in Natur und Alltag, Experimente und Messungen, Modelle...) als auch technikgestützte (z. B. Internet, DVDs, Simulationsprogramme) nennen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
zu einer Fragestellung geeignete Informationsquellen auswählen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
relevante Informationsformen/Medien (z. B. Realbegegnung, Versuchsaufbauten, Fotos, Zeichnungen, Modellskizzen, Anschauungs- und Funktionsmodelle, virtuelle Modelle, Zahlenwerte, Text, Diagramme, Tabellen...) nennen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
unter mehreren Informationsformen/Medien für eine Fragestellung besonders geeignete auswählen
B.1 Informationsquellen nennen und Informationen daraus erschließen – Informationen zur Behandlung von naturwissenschaftlichen Fragestellungen gewinnen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
problem-, sach- und zielgemäß Informationen aus gegebenen Texten, Bildern, Modellen, Statistiken, Diagrammen, Tabellen usw. auswählen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
selbst geeignete Informationsquellen recherchieren und beschaffen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
problem-, sach- und zielgemäß nach Anleitung Informationen in Natur und Alltag (z. B. Beobachten, Protokollieren, Messen, Proben nehmen, Befragen...) oder durch Versuche und Experimente gewinnen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
problem-, sach- und zielgemäß nach Anleitung Informationen in Natur und Alltag (z. B. Beobachten, Protokollieren, Messen, Proben nehmen, Befragen...) oder durch Versuche und Experimente gewinnen – aber nach selbst erstellter Anleitung
B.1 Informationsquellen nennen und Informationen daraus erschließen – Informationen zur Behandlung naturwissenschaftlicher Fragestellungen auswerten
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
naturwissenschaftlich relevante Informationen aus klassischen und technisch gestützten Informationsquellen sowie aus eigener Informationsgewinnung strukturieren
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
bedeutsame Einsichten aus selbst strukturierten Informationen herausarbeiten
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
Informationen mit Hilfestellung zielorientiert miteinander verknüpfen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
Informationen mit Hilfestellung zielorientiert miteinander verknüpfen – aber selbstständig
die gewonnen Informationen in andere Formen der Darstellung (z. B. Messdaten in Tabellen oder Diagramme, Beobachtungsprotokolle in Versuchsskizzen usw.) umwandeln
B.1 Informationsquellen nennen und Informationen daraus erschließen – naturwissenschaftliche Texte erschließen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
mit Hilfestellung geeignete Texte recherchieren (Schulbuch, Bibliothek, Internet, Presse,...)
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
mit Hilfestellung geeignete Texte recherchieren (Schulbuch, Bibliothek, Internet, Presse,...) – aber selbstständig
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
verschiedene Textarten (z. B. wissenschaftliche Publikation, Lehrbuch, populärwissenschaftlicher/journalistischer Text, interessengeleiteter Text/Öffentlichkeitsarbeit, ...) unterscheiden
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
Intention und Standpunkt des Verfassers herausarbeiten
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
die Qualität der Informationen in einem Text (auch mit Blick auf Intention und Standpunkt des Verfassers) beurteilen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
durch gezieltes Nachfragen und/oder weitere Recherche unbekannte Fachbegriffe klären
einen naturwissenschaftlichen Text in Sinnabschnitte gliedern
den Inhalt eines kurzen, einfachen naturwissenschaftlichen Textes in eigenen Worten wiedergeben
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
den Inhalt eines kurzen, einfachen naturwissenschaftlichen Textes in eigenen Worten wiedergeben – auch für längere, komplexere Texte
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
für Fragestellung relevante Informationen aus einem Text auswählen und (ggf. vereinfachend) zusammenfassen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
Informationen aus einem Text mit anderen Informationen zum jeweiligen Thema (z. B. aus einem anderen Text, einem eigenen Versuch, einem Diagramm...) vergleichen und ergänzen
B.1 Informationsquellen nennen und Informationen daraus erschließen – Tabellen, Schaubilder / Diagramme und Strukturskizzen erschlieβen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
einen Zeitstrahl/eine Zeitleiste anfertigen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
ein Flussdiagramm lesen und anfertigen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
das Thema einer in einer Tabelle bzw. einem Graphen dargestellten Information nennen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
die dargestellten Variablen, ihre Abhängigkeit voneinander, ihre Skalierung und den Messbereich angeben
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
einfache Formen der Veranschaulichung von Tabellen beschreiben und nutzen (Kreis-, Säulen- und Liniendiagramm)
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
zwischen absoluten und relativen Angaben unterscheiden
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
relative Angaben von Daten richtig bewerten (Prozentangaben, Quoten, Indexreihen)
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
wesentliche Aussagen einer Statistik verbalisieren
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
die Gesamtaussage einer Statistik in Worte fassen und diese in einen Zusammenhang einordnen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
von einem sinnvollen Ausgangspunkt aus ein Diagramm verbalisieren und dabei Legenden korrekt benutzen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
in mehreren Tabellen oder Diagrammen dargestellte Veränderungen vergleichend in Beziehung setzen (z. B. Vergleich der Weg-Kraft-Diagramme verschiedener Federn...)
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
in Tabellen und Graphen dargestellte Daten ohne die Verwendung absoluter Zahlen verbalisieren (z. B. Abhängigkeit des Kraftaufwands von Federhärte und Dehnungsstrecke...) und dazu eine differenzierte Begrifflichkeit anwenden (z. B. Abnahme/Rückgang/ Sinken, Zunahme/Anstieg/ Wachstum, Stagnation, Schwankung (um…), Annäherung (an…), Minimalwert, Maximalwert, Amplitude/Spannweite, Mittelwert etc.)
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
ein Diagramm in vorgegebener Form und Skalierung anhand von Daten (Statistiken, Messdaten, Tabelle) anfertigen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
selbst eine geeignete Diagrammform und Skalierung auswählen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
begründet entscheiden, ob in einem konkreten Fall diskrete Messwerte durch eine Kurve interpoliert werden dürfen oder nicht
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
einer Tabelle bzw. einem Graphen ausgewählte Daten zu einer Fragestellung entnehmen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
aus einem Diagramm, einer Messreihe, einer Tabelle einen mathematischen Zusammenhang (z. B. proportional / antiproportional…) herleiten
B.2 Fachsprache verstehen und gebrauchen – die Fähigkeit entwickeln, naturwissenschaftlich relevante Mitteilungen zu verstehen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
naturwissenschaftlich relevante schriftliche und mündliche Aussagen in Alltags- und Fachsprache verstehen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
bei naturwissenschaftlich relevanten Aussagen zwischen Tatsachenfeststellungen und Bewertungen sowie zwischen Ursachen und Wirkungen unterscheiden
B.2 Fachsprache verstehen und gebrauchen – die Fähigkeit entwickeln, naturwissenschaftlich relevante Mitteilungen sachgerecht auszudrücken
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
naturwissenschaftlich relevante Mitteilungen fach-, situations- und adressatengerecht formulieren
mit Hilfestellung naturwissenschaftlich relevante Sachverhalte in Form von Text, Bild, Grafik, Vortrag usw. sachlogisch geordnet und unter Verwendung von Fachsprache darstellen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
mit Hilfestellung naturwissenschaftlich relevante Sachverhalte in Form von Text, Bild, Grafik, Vortrag usw. sachlogisch geordnet und unter Verwendung von Fachsprache darstellen – aber selbstständig
B.3 naturwissenschaftlich relevante Informationen mit anderen austauschen – sich eine Fragestellung oder ein Thema in Einzelarbeit selbstständig erarbeiten, um es anderen zu präsentieren
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
Informationen für ein Referat oder für eine Teilaufgabe eines Arbeitsgruppenthemas aus einem Buch oder einer Internetdarstellung entnehmen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
die Unterscheidung sachdienlicher von abwegigen Informationen in einem konkreten Themenzusammenhang im Gespräch klären
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
die eigene Recherche auswerten und den eigenen Lernprozess ansatzweise reflektieren und eine Selbsteinschätzung durchführen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
narrativen Darstellungen von Inhalten eine nachvollziehbare Struktur geben und (u. a. computergestützt) präsentieren
Mitteilungen, Referate usw. mit Hilfestellung bzw. vorgegebener Struktur fach-, situations- und adressatengerecht organisieren und präsentieren
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
Mitteilungen, Referate usw. mit Hilfestellung bzw. vorgegebener Struktur fach-, situations- und adressatengerecht organisieren und präsentieren – aber selbstständig
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
frei über ein vorgegebenes oder selbstständig erarbeitetes Thema unter Verwendung der gelernten Fachbegriffe sprechen
B.3 naturwissenschaftlich relevante Informationen mit anderen austauschen – in Gruppen produktiv mitarbeiten, Gruppenprozesse wahrnehmen und ergebnisorientiert mitgestalten
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
eine sinnvolle Arbeitsteilung innerhalb einer Arbeitsgruppe nach Anleitung vornehmen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
eine sinnvolle Arbeitsteilung innerhalb einer Arbeitsgruppe nach Anleitung vornehmen – aber selbstständig
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
nach Abschluss der Arbeit die Arbeitsteilung in der Gruppe kritisch reflektieren
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
mit Hilfestellung praktische Arbeiten (z. B. Experimente, Beobachtungen, Messungen) in einer Gruppe festlegen, verteilen und arbeitsteilig ausführen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
mit Hilfestellung praktische Arbeiten (z. B. Experimente, Beobachtungen, Messungen) in einer Gruppe festlegen, verteilen und arbeitsteilig ausführen – aber selbstständig
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
nach klaren Vorgaben zielgerichtet themenbezogen recherchieren (Bibliothek, Internet...),
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
sinnvolle Vorgaben zur Recherche selbst formulieren
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
dem/den Arbeitspartner(n) das eigene Vorhaben und eigene Teilergebnisse sprachlich treffend erläutern
der Gesamtgruppe die eigenen Arbeitsergebnisse in angemessener sprachlicher Form mitteilen
C.1 Naturwissenschaftliche Sachverhalte identifizieren – naturwissenschaftliche Sachverhalte und Teilaspekte hinter alltäglichen, technischen, gesellschaftlichen (...) Fragestellungen erkennen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
Zusammenhänge beschreiben zwischen vorgegebenen Fragestellungen aus Alltag, Technik, Gesellschaft usw. und vorgegebenen naturwissenschaftlichen Sachverhalten
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
untersuchen, ob und inwieweit Fragestellungen aus Alltag, Technik, Gesellschaft usw. naturwissenschaftliche Sachverhalte zugrunde liegen
den Einfluss naturwissenschaftlicher Sachverhalte, Phänomene und Fragestellungen auf (tatsächlich oder scheinbar) nichtnaturwissenschaftliche Bereiche der Lebenswelt untersuchen
C.1 Naturwissenschaftliche Sachverhalte identifizieren – naturwissenschaftliche Sachverhalte und Erkenntnisse für ihren eigenen Alltag und den anderer Menschen adaptieren und nutzen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
Anwendungen vorgegebener naturwissenschaftlicher Erkenntnisse aus ihrem eigenen Alltag nennen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
zu derartigen Anwendungen die zugrunde liegenden Naturgesetze identifizieren und korrekt beschreiben
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
naturwissenschaftliche Sachverhalte und Erkenntnisse mit Hilfestellung/Anleitung zur Lösung einfacher alltäglicher und technischer Probleme nutzen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
naturwissenschaftliche Sachverhalte und Erkenntnisse mit Hilfestellung/Anleitung zur Lösung einfacher alltäglicher und technischer Probleme nutzen – aber selbstständig
C.2 Naturwissenschaftliche Sachverhalte beurteilen bzw. bewerten – zwischen Eigenschaften und Wertzuschreibungen unterscheiden
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
an einfachen, vorgegebenen Beispielen den Unterschied zwischen Tatsachenbehauptung und Meinung erklären
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
den Unterschied zwischen empirisch feststellbaren, vom Beobachter unabhängigen Eigenschaften und von der subjektiven Meinung abhängigen Wertzuschreibungen erklären und an Beispielen aufzeigen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
sprachlich zwischen Eigenschaften und Wertzuschreibungen differenzieren – als „Sender“ ebenso wie als „Empfänger“ einer Information (z. B.: „Fährt man mit dem Fahrrad einen Berg im höchsten Gang hinauf, ist der Kraftaufwand höher als im kleinsten Gang. Der Radfahrer empfindet daher die Bergfahrt als anstrengender, obwohl die verrichtete Arbeit gleich ist.“)
C.2 Naturwissenschaftliche Sachverhalte beurteilen bzw. bewerten – sich mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und ihrer Anwendung kritisch auseinandersetzen
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
an ausgewählten, einfachen Beispielen gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Folgen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und ihrer Anwendung in ihrem räumlichen Ausmaß anhand vorgegebener Kriterien beschreiben
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
an ausgewählten, einfachen Beispielen gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Folgen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und ihrer Anwendung in ihrem räumlichen Ausmaß anhand eigener Kriterien beschreiben
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
Folgen beurteilen/bewerten
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
an ausgewählten, einfachen Beispielen gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Folgen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und ihrer Anwendung in ihrem zeitlichen Ausmaß anhand vorgegebener Kriterien beschreiben
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
an ausgewählten, einfachen Beispielen gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Folgen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und ihrer Anwendung in ihrem zeitlichen Ausmaß anhand eigener Kriterien beschreiben
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
von derartigen Folgen betroffene Personen und Gruppen benennen und die Folgen für diese Menschen beschreiben
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
die Folgen aus unterschiedlichen Perspektiven beurteilen/bewerten
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
ihre Beurteilung bzw. Bewertung in Diskussionen erläutern und vertreten
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
politische/gesellschaftliche Handlungsoptionen benennen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
deren Auswirkungen vor dem Hintergrund naturwissenschaftlicher Erkenntnisse abschätzen und beurteilen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
nach Abwägung mehrerer Handlungsoptionen einen eigenen Standpunkt formulieren und begründen
C.2 Naturwissenschaftliche Sachverhalte beurteilen bzw. bewerten – die Kriterien, Normen und Wertmaßstäbe ihres Beurteilens und Bewertens erläutern und reflektieren
Prozesskompetenzen Klassenstufe 5/6
einen naturwissenschaftlichen Sachverhalt aus der Perspektive anderer Individuen oder Gruppen betrachten
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 7/8
sich die Subjektivität ihrer Abwägung und ihres Urteils bewusst machen und diese an einem konkreten Beispiel aufzeigen
Prozesskompetenzen zusätzlich ab Klassenstufe 9/10
sachlich fundierte Kritik aufnehmen und die eigene Beurteilung gegebenenfalls modifizieren
halten die Sicherheitsbestimmungen in naturwissenschaftlichen Räumen ein
betreten NW-Räume nur mit Fachlehrern
bedienen Geräte und Versuchsaufbauten nur auf Anweisung eines Lehrers
nehmen keine Nahrung oder Flüssigkeiten in NW-Räumen zu sich
melden unverzüglich Defekte an Schülergeräten während der Durchführung von Schülerexperimenten
achten auf den sorgfältigen Umgang mit allen Materialien
führen die wichtigsten Maßnahmen bei Unfällen in NW-Räumen durch
die Positionen der Notausschalter nennen und diese bedienen
die Positionen des nächstgelegenen Telefons und Feuermelders nennen und diese bedienen
die Augendusche bedienen
einen Notruf absetzen (5 W-Fragen) und die entsprechenden schulinternen Stellen über einen Unfall informieren
unterscheiden magnetisierbare und nicht-magnetisierbare Stoffe und beschreiben Grunderscheinungen des Magnetismus
die drei Metalle, die von Magneten angezogen werden, nennen (Eisen, Kobalt und Nickel)
demonstrieren, dass die Magnetwirkung durch nicht-magnetisierbare Materialien hindurch reicht
die Anziehung/Abstoßung zwischen Magneten mit dem Vorhandensein zweier unterschiedlicher Pole erklären und diese als Nord- und Südpol benennen (Begriffserklärung Nord- und Südpol anhand der Ausrichtung einer Kompassnadel)
beschreiben magnetische Phänomene und erklären sie mithilfe des Modells der Elementarmagnete
beschreiben, dass ein Gegenstand aus magnetisierbarem Material durch Kontakt mit einem Magneten selbst magnetisiert wird
beschreiben, dass Dauermagnete z. B. durch Erhitzen, Stoßeinwirkung oder wechselnde Magnetfelder wieder entmagnetisiert werden können
das Modell der Elementarmagnete aus einem Experiment (Teilen eines Stabmagneten) entwickeln: man erhält keine magnetischen Monopole, sondern stets wieder kleinere Stabmagnete
das Magnetisieren und Entmagnetisieren mit dem Modell der Elementarmagnete erklären
beschreiben Wirkung und räumliche Gestalt eines Magnetfeldes
ein Magnetfeld als einen Raum definieren, in dem auf einen Probemagneten eine anziehende oder abstoßende Wirkung ausgeübt wird
zeigen, wie man ein Magnetfeld experimentell sichtbar machen kann (Eisenspäne-Versuch)
beschreiben den Verlauf des Erdmagnetfeldes und erklären die Funktion eines Kompasses
den Verlauf des Erdmagnetfeldes am Globus oder an einer Modellzeichnung darstellen
den Aufbau und die Funktionsweise des Kompasses erklären
erkennen funktionale Zusammenhänge der Zelle
den prinzipiell gleichen zellulären Aufbau bei Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen erkennen und als Zeichen der Verwandtschaft deuten
Strukturen und Funktionen auf der zellulären Ebene mit solchen auf der Organebene vergleichen und dabei Ähnlichkeiten und Wesensgleichheiten erkennen und beschreiben
die Zellteilung als Wachstumsprozess von Lebewesen beschreiben
arbeiten mit dem Lichtmikroskop
einfache Mikroskoppräparate herstellen
ein Lichtmikroskop handhaben und damit ein typisches Arbeitsmittel in der Biologie sachgerecht benutzen
erläutern den Einfluss der Lebensbedingungen auf die Herausbildung von Körperbau und Verhalten einer Tierart
das Sozialverhalten verschiedener Tiere (Herdentier, Rudel, Einzelgänger) beschreiben
die Abstammung ausgesuchter Heim– und Nutztiere (Hund, Katze, Rind, Pferd, Hausschwein) nennen und ihre Domestizierung beschreiben
aufgrund der Struktur des Gebisses verschiedener Säugetiere Rückschlüsse auf deren Nahrungsspektrum ziehen
aufgrund eines Vergleichs ausgewählter physiologischer Strukturen (Vorderextremitäten, Haarkleid) verschiedener Säugetiere (Igel, Wal und Fledermaus) deren Anpassung an ihren Lebensraum erklären
das unterschiedliche Jagd- und Territorialverhalten von Hund und Katze vergleichen und auf ihre natürliche Lebensweise vor der Domestizierung zurückführen
das Fortpflanzungs- und Brutpflegeverhalten ausgesuchter Säugetiere (Hund, Katze, Rind, fakultativ: Pferd, Hausschwein, Feldhase und Kaninchen) vergleichen
erklären die Bedeutung von Heim– und Nutztieren für den Menschen
Kriterien für eine artgerechte Haltung von Heim– und Nutztieren nennen
die wirtschaftliche und zivilisatorische Bedeutung von Nutztieren erklären
beschreiben funktionale Zusammenhänge (der Ernährung)
die drei wesentlichen Nährstoffe Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße und ihre grundsätzliche Bedeutung für den Körper (Betriebs- und Baustoffe) nennen
die Bedeutung gesunder Ernährung erklären und dazu notwendige Nahrungsmittel aufzählen
die Notwendigkeit von Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen für den Körper nennen
die Bedeutung von Wasser als Transportmedium für den Körper erklären
erklären das Verdauungssystem und deren Funktionen
den Aufbau des Verdauungsapparates beschreiben
die Funktion des Verdauungsapparates im Gesamten und der Bestandteile im Einzelnen erklären
die Funktion und den Aufbau des Mundes, des Gebisses und des Zahnes erklären und die Bedeutung der Zahnpflege wiedergeben
beschreiben Anatomie und Funktion der menschlichen Geschlechtsorgane
anhand einfacher Modelle den Bau der weiblichen und männlichen Geschlechtsorgane beschreiben
Maßnahmen zur Körperpflege, Intimhygiene und Gesunderhaltung der Geschlechtsorgane nennen
die Funktion der einzelnen Geschlechtsorgane beschreiben
beschreiben die Veränderungen während der Pubertät und setzen sich kritisch mit geschlechts- und altersspezifischen Rollenerwartungen auseinander
die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale bei Mann und Frau nennen und den Unterschied zwischen primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen erklären
die körperlichen Veränderungen bei Mädchen / Frau bzw. Junge / Mann im Laufe der Pubertät beschreiben
Rollenerwartungen an Jungen, an Mädchen, an Männer, an Frauen formulieren und sich kritisch mit diesen Erwartungen auseinandersetzen
psychische Veränderungen im Laufe der Pubertät beschreiben und deren Notwendigkeit für die Übernahme der Erwachsenenrolle begründen
Herausforderungen und Konflikte, die aus den körperlichen und psychischen Veränderungen in der Pubertät für den Jugendlichen selbst und sein Umfeld erwachsen, erläutern
beschreiben den Ablauf des weiblichen Zyklus sowie die Vorgänge bei Empfängnis, Befruchtung und Schwangerschaft
wesentliche körperliche Vorgänge während des weiblichen Zyklus und deren Bedeutung beschreiben
die körperlichen Vorgänge bei Empfängnis und Befruchtung erläutern
die Phasen einer Schwangerschaft und der Entwicklung des ungeborenen Kindes beschreiben
erklären, wie sie sich vor ungewollten Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Krankheiten schützen können
wichtige Verhütungsmittel (Kontrazeptiva) nennen und ihre Anwendung erklären
die Wirkmechanismen dieser Verhütungsmittel erklären
einige wichtige sexuell übertragbare Krankheiten (z. B. AIDS, Hepatitis B) und deren Folgen nennen
beschreiben, wie man sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen kann
Formen sexueller Gewalt beschreiben und bewerten und sich vor den Gefahren sexuellen Missbrauchs schützen
die Begriffe „sexuelle Belästigung" und „sexueller Missbrauch" definieren und Beispiele nennen
die rechtlichen Folgen für Täter nennen
das Verhalten Gleichaltriger und Erwachsener in Schule, Vereinen, Peer-Groups, Internet, hinsichtlich sexueller Grenzüberschreitungen bewerten
ein Bewusstsein für die Gefahr des sexuellen Missbrauchs durch Erwachsene, aber auch durch Gleichaltrige und ältere Jugendliche entwickeln
Risiken für sexuelle Übergriffe, die aus der Nutzung des Internet und ähnlicher Medien entstehen, benennen, und ein Bewusstsein für mögliche Gefahren entwickeln
Verhaltensstrategien zum Schutz vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch erwerben und anwenden
Hilfsangebote für Opfer sexuellen Missbrauchs nennen
untersuchen grundlegende physiologische Vorgänge in Pflanzen und beschreiben diese
den Aufbau von Blütenpflanzen beschreiben
einfache Experimente mit Pflanzen planen, durchführen und auswerten (z. B. zu Wasserleitung und Keimung)
die Funktion der Pflanzenorgane (Wasser- und Nährstofftransport, Fotosynthese, Vermehrung), den zeitlichen Ablauf und die Bedingungen wichtiger pflanzlicher Lebensvorgänge beschreiben
bestimmen wichtige Vertreter der Blütenpflanzen aus ihrer Umgebung
verschiedene Blütenpflanzen, auch wichtige Vertreter einheimischer Laub- und Nadelbäume sowie Kulturpflanzen aus ihrer direkten Umgebung an charakteristischen Merkmalen identifizieren
einen einfachen Bestimmungsschlüssel auf Pflanzen anwenden
erläutern die Notwendigkeit des Artenschutzes
an Beispielen die Gefährdung einheimischer Tier- und Pflanzenarten erläutern und Schutzmaßnahmen (Artenschutz) nennen
nennen Eigenschaften der Materie
Reinstoffe aufgrund der Stoffeigenschaften Farbe, Geruch, Geschmack, Aggregatzustand bei RT, Schmelztemperatur, Siedetemperatur, Härte, Dichte, Brennbarkeit, Löslichkeit, Magnetisierbarkeit, elektrische Leitfähigkeit, Wärmeleitfähigkeit unterscheiden
Reinstoffe aufgrund charakteristischer Eigenschaften in eine der vier Stoffklassen „diamantartige Stoffe“, „Metalle“, „salzartige Stoffe“ bzw. „flüchtige Stoffe“ einordnen
Stoffe in die zwei Unterkategorien Reinstoffe und Stoffgemische einteilen.
zwischen homogenen und heterogenen Gemischen differenzieren
erklären funktionale Zusammenhänge mithilfe von Stoff-Teilchen-Beziehungen
die drei Aggregatzustände der Materie und ihre wechselseitige Umwandlung ineinander mithilfe des Teilchenmodells beschreiben
den Lösungsvorgang eines Feststoffs oder einer Flüssigkeit in einer anderen Flüssigkeit erläutern
die Volumenabnahme beim Mischen von Alkohol mit Wasser erklären
den Unterschied zwischen homogenen und heterogenen Gemischen auf der Teilchenebene darlegen
kennen verschiedene Trennverfahren zur Zerlegung von homogenen und heterogenen Stoffgemischen und wenden sie an
grundlegende Trennverfahren wie Auslesen, Sieben, Filtrieren, Magnetscheiden, Sedimentieren, Dekantieren, Abschöpfen, Abdampfen, Destillieren, Chromatografie (fakultativ) beschreiben
grundlegende Trennverfahren zur praktischen Zerlegung eines Mehrkomponenten- Gemischs in seine Bestandteile anwenden
Müllsortierung und -trennung als großtechnische Anwendung der unterschiedlichen Trennverfahren erläutern
Lernfeld: Wir untersuchen Materie
praktizieren das sichere Arbeiten im Labor und lernen den risikoarmen Umgang mit Chemikalien kennen.
beschreiben funktionale Zusammenhänge der Atmung
den Aufbau der Lunge und die Funktion der Bestandteile erklären
die Hauptbestandteile der Luft nennen
den Weg der Atemluft im Körper beschreiben (Aufnahme von Sauerstoff, Abgabe von Kohlendioxid)
das Prinzip der Oberflächenvergrößerung in der Natur erklären und Anwendungen dieses Prinzips in der Technik erkennen und erläutern
beschreiben Aufbau und Funktion des Herzens
die einzelnen Bestandteile des Herzens (Vorkammer, Hauptkammer) benennen und deren Funktion (Doppelpumpe) erklären
die Funktion des Blutkreislaufes erklären
das Zusammenspiel von Herz und Lunge erläutern
Themenfeld: Atmung und Blutkreislauf
unterscheiden bei den Blutgefäßen Venen, Arterien und Kapillargefäße und nennen charakteristische Merkmale dieser Gefäße
benennen die Zusammensetzung und erklären die Funktion des Blutes
die Bestandteile des Blutes nennen
die Funktion der weißen (Abwehr von Krankheitserregern) und roten Blutkörperchen beschreiben
die Funktion des Blutes als „Transportmittel“ für Sauerstoff, Nährstoffe und weitere Stoffe erläutern
nennen wesentliche Merkmale der fünf Wirbeltierklassen
das (innere) Skelett aus Knochen als gemeinsames Merkmal aller Wirbeltierklassen aufzählen
Säugetiere und Vögel als gleichwarme sowie Reptilien, Amphibien und Fische als wechselwarme Tiere klassifizieren
die Körperbedeckung Fell, Federn, Hornschuppen, Schleimschicht und Knochenschuppen nennen und beschreiben
bei der Atmung zwischen Lungen- und Kiemenatmung unterscheiden sowie die Ausbildung der unterschiedlichen Atmungsorgane in Bezug zum Lebensraum der entsprechenden Wirbeltiere setzen
bei den Gliedmaßen zwischen Beinen, Flügeln und Flossen differenzieren sowie die Ausdifferenzierung der Gliedmaßen als Anpassung an den Lebensraum der Tiere interpretieren
mithilfe der unterschiedlichen Erscheinungsformen der Gliedmaße die Fortbewegungsarten der verschiedenen Wirbeltiere erklären
bei der Fortpflanzung zwischen innerer und äußerer Befruchtung der Eier unterscheiden sowie den jeweiligen Wirbeltierklassen Unterschiede im Hinblick auf die Eiablage, den Aufbau der Eihülle und der Brutpflege zuordnen
den Wirbeltierklassen ihren entsprechenden Lebensraum zuordnen
nennen die Saurier als ausgestorbene Vertreter der Reptilien
die Vielfalt der Lebensformen bei den Dinosauriern als Anpassung an die unterschiedlichen Lebensräume dieser Tiere nennen
das Auftreten sowie das Vorherrschen dieser Reptilien in den erdgeschichtlichen Kontext richtig einordnen
das Aussterben der Dinosaurier als Voraussetzung für die vielfältige Entwicklung der Säugetiere und letztlich die Existenz der Lebensform Mensch nennen
die Wirbeltierklasse der Vögel als evolutionäre Nachfolger der Saurier sowie Übergangsformen zwischen Vögeln und Sauriern beschreiben (z. B. Urvogel Archäopteryx)
praktizieren die Sicherheitsregeln im Umgang mit elektrischem Strom
erklären, dass Experimentieren mit Elektrizität lebensgefährlich sein kann
wesentliche Auswirkungen des elektrischen Stroms auf den menschlichen Körper beschreiben
Symbole, die vor gefährlicher elektrischer Spannung warnen, lesen und ihr Verhalten nach ihnen ausrichten
sind in der Lage, einen einfachen Stromkreis aufzubauen, diesen zeichnerisch darzustellen und einfache Schaltungen nachzubauen
verschiedene alltägliche Spannungsquellen nennen (z. B. Dynamo/Generator, Netzteil, Batterie, Akkumulator…) und deren Vor- und Nachteile vergleichen
verschiedene alltägliche Elektrogeräte nennen
einen funktionsfähigen Stromkreis aus Spannungsquelle, Kabeln, Schalter und Glühlampe aufbauen
einen Stromkreis durch einen Schaltplan zeichnerisch darstellen und die Schaltzeichen (Symbole) für Spannungsquelle, Batterie, Leiter, leitende Verbindungen, Schalter und Glühlampe zeichnen und benennen
anhand eines vorgegebenen Schaltplans eine UND-, ODER- und Wechselschaltung nachbauen, die ersten beiden Schaltungen als Serien- bzw. Parallelschaltung identifizieren und den Zustand der Schaltung (geschlossener / offener Stromkreis) anhand einer Tabelle darstellen
in einem einfachen Stromkreis (als Schaltung und als Schaltplan) einen Kurzschluss identifizieren und beseitigen
unterscheiden leitende und nichtleitende Stoffe
mithilfe einer Spannungsquelle, Kabeln und einer Glühlampe ein einfaches Gerät zur Leitfähigkeitsprüfung aufbauen
mit diesem Gerät Feststoffe und Flüssigkeiten auf ihre Leitfähigkeit untersuchen
ihr Vorgehen bei der Leitfähigkeitsprüfung erklären
Gruppen elektrisch leitfähiger Stoffe nennen, z. B. Metalle, Salzlösungen, Säuren, Grafit (Kohle, Bleistiftmine)
einige Nichtleiter = Isolatoren nennen (z. B. Glas, Keramik, Kunststoffe, Holz, Gummi)
begründen, warum beim Bau von Elektrogeräten Isolatoren notwendig sind
erklären die Wirkungen des elektrischen Stroms und technische Anwendungen der Wärmewirkung
die Temperaturänderung eines Drahtes nach Anlegen einer Spannung messen
Heizgeräte, Glühlampe und Schmelzsicherung als Anwendung der Wärmewirkung nennen
den Aufbau einer Glühlampe und einer Schmelzsicherung erklären
die magnetische Wirkung des elektrischen Stroms nennen
erläutern die Analogien zwischen einem Stromkreislauf und einem Wasserkreislauf
die Vorgänge im Stromkreis mithilfe des Wasserkreislauf-Modells erläutern
Parallelen und Unterschiede zwischen Wasserkreislauf-Modell und Stromkreis aufzeigen
Elektronen als Ladungsträger nennen
nennen wesentliche Merkmale der Sauer- und Süßgräser
Gräser als einkeimblättrige Pflanzen klassifizieren.
die Begriffe Ähre und Rispe als Bezeichnung für typische Formen der Blütenstände bei Gräsern erläutern.
die Trennung der Halme durch Knoten bei den Süßgräsern und das Fehlen solcher bei den Sauergräsern als augenfälligstes Unterscheidungsmerkmal zwischen beiden Gräserfamilien nennen.
den Sprossaufbau bei Süßgräsern (Halm aus Knoten und Zwischenknotenstücken, Blatt aus Blattspreite und Blattscheide, Blüten aus Fruchtknoten, Staubblättern, Spelzen, Stacheln, Grannen, Frucht als Spezialform einer Nuss) beschreiben.
darstellen, dass es sowohl ein- als auch zweihäusige Gräser gibt.
stellen die ökologische und wirtschaftliche Bedeutung der Gräser dar
die weltweite Verbreitung der Gräser in Graslandschaften und die damit verbundene ökologische Bedeutung als Schutz vor Bodenerosion nennen.
die Süßgräser als Nahrungspflanze von Weidetieren und (in Form von Heu) von Nutztieren bezeichnen und damit ihre Bedeutung für die menschliche Ernährung erläutern.
Getreidearten mit ihren typischen Erkennungsmerkmalen als bedeutende Nahrungslieferanten des Menschen aufzählen (z. B. Hafer, Mais, Weizen, Gerste, Hirse und Reis).
wichtige Erzeugnisse nennen, die aus Gräsern (insbesondere Getreidearten) hergestellt werden.
können die Geschichte des Getreideanbaus nachzeichnen
den Beginn des Getreideanbaus durch den Menschen als Grenze zwischen Alt- und Jungsteinzeit um 5000 v. Chr. datieren.
den beginnenden Getreideanbau als wesentliche Voraussetzung für das Sesshaftwerden des Menschen nennen.
umschreiben den Begriff „Energie“ und nennen wesentliche Energiearten
eine einfache Umschreibung des naturwissenschaftlichen Energiebegriffs formulieren und die alltägliche Verwendung des Begriffs Energie von der wissenschaftlichen Verwendung abgrenzen
verschiedene Energiearten unterscheiden und alltägliche Beispiele für ihre Anwendung nennen
verschiedene Arten der Energiespeicher nennen
beschreiben grundlegende Eigenschaften der Energie
Energieumwandlungen anhand einfacher, alltäglicher Beispiele beschreiben
anhand alltäglicher Phänomene erklären, dass Prozesse der Energieumwandlung mit Energieentwertung, aber nicht mit „Energieverbrauch“ einhergehen (Zunahme der inneren „Unordnung“ = Entropie)
nennen die Spannung als Größe einer Elektrizitätsquelle und können Spannungen messen
Parallelen und Unterschiede zwischen Wasserkreislauf-Modell und Stromkreis aufzeigen
Elektronen als Ladungsträger nennen
die elektrische Größe „Spannung“ als Pumpstärke einer Spannungsquelle nennen
die Einheit der elektrischen Spannung nennen und deren Maß über die Spannung einer Monozelle festlegen
wichtige Spannungen (Netzspannung, Akkumulator, Autobatterie…) nennen
25 Volt als Spannungs-Grenzwert für einen im Allgemeinen gefahrlosen Umgang ohne weitere Schutzmaßnahmen nennen
die Pole einer Spannungsquelle nennen
zwischen Wechselspannungsquellen und Gleichspannungsquellen mithilfe einer Glimmlampe unterscheiden
die Spannung verschiedener Spannungsquellen messen
nennen die elektrische Stromstärke als Größe eines Stromkreislaufs und können Stromstärken messen
Glühlampen und Amperemeter als Messgeräte für die Stromstärke nennen
die Einheit 1 Ampere als Maßeinheit für die elektrische Stromstärke sowie deren Ober- und Untereinheiten nennen
zwischen Ober-, Grund- und Untereinheit umrechnen
Stromstärken in einfachen Stromkreisen messen
beschreiben, dass in einem unverzweigten Stromkreis die Stromstärke an jeder Stelle gleich ist
wissenswerte Stromstärken nennen
den Einfluss von Reihen- und Parallelschaltung auf Spannung und Stromstärke an jedem einzelnen Verbraucher der Schaltung qualitativ und quantitativ erläutern
eine Reihen- bzw. eine Parallelschaltung mit zwei und mehr Glühbirnen auch ohne vorgegebenen Schaltplan aus zur Verfügung gestellten Bauteilen aufbauen
Messgeräte zur Messung von Spannung bzw. Stromstärke sachgerecht in die Schaltung einsetzen
den Einfluss von Reihen- und Parallelschaltung auf Spannung und Stromstärke an jedem einzelnen Verbraucher in geeigneten Versuchsanordnungen messen
beschreiben, dass bei Parallelschaltung von Glühbirnen die Stromstärke im Hauptzweig gleich der Summe der Stromstärken in den Nebenzweigen ist (Kirchhoffsche Knotenregel)
einfache Berechnungen der Stromstärken in verzweigten Stromkreisen durchführen
die Kirchhoffsche Knotenregel auf Sachaufgaben aus Alltag und Technik anwenden
die Wechselbeziehungen zwischen Spannung, elektrischem Widerstand und Stromstärke in einem Stromkreis qualitativ und quantitativ erläutern
geeignete Versuchsanordnungen zur Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Spannung, Widerstand und Stromstärke - nach vorgegebenem Schaltplan - aus zur Verfügung gestellten Bauteilen aufbauen
die U-I-Kennlinie von verschiedenen Drähten aufnehmen
die Proportionalität von Stromstärke und Spannung bei gleichbleibender Temperatur beschreiben
das Versuchsergebnis als Wertetabelle, als Graph und in Worten wiedergeben
die Definition des elektrischen Widerstandes nennen
die mathematischen Zusammenhänge zwischen Spannung, Widerstand und Stromstärke im Ohmschen Gesetz zusammengefasst wiedergeben (U = R • I)
Sachaufgaben mit dem Ohmschen Gesetz lösen und dazu die Gleichung des Ohmschen Gesetzes geeignet umformen
zum problemlosen Auflösen des Ohmschen Gesetzes nach einer beliebigen Variablen das Formeldreieck (U = R ∙ I) anwenden
die Wirkung des elektrischen Stroms auf den menschlichen Körper nennen und die wichtigsten Sicherheitseinrichtungen des Wechselstromnetzes beschreiben
führen ein Experiment zum Nachweis der elektrischen Leitfähigkeit des menschlichen Körpers durch (Stromkreis aus Batterie, Amperemeter und Schülern)
nennen die Spannung 25 V und die Stromstärke 3 mA als oberste Grenze für den ungefährlichen Umgang mit Elektrizität
folgern aus dem Funkenüberschlag bei Aufladung zweier Konduktorkugeln, dass Hochspannungsleitungen auch bei reiner Annäherung lebensgefährlich sind
nennen Nässe als Ursache von Stromunfällen beim Betrieb elektrischer Geräte
nennen die Auswirkungen des elektrischen Stroms: Schock, Muskelkrämpfe, Herzkammerflimmern, Herzstillstand und Verbrennungen
beschreiben den Aufbau des technischen Wechselstromnetzes (Phasen-, Neutral- und Schutzleiter)
erläutern die Begriffe Erdung und Schutzkontakt
erklären die grundlegende Funktionsweise von Sicherungen und FI-Schaltern
erläutern den Zusammenhang zwischen Masse und Dichte
den Begriff Masse über Normkörper erklären
die Einheiten der Masse wiedergeben und umrechnen
die Funktionsweise einer Balkenwaage erklären
die Dichte als Proportionalitätsfaktor, der einen Stoff kennzeichnet, definieren
den Zusammenhang zwischen Masse und Dichte als Gesetz (m = V) beschreiben
die Dichte verschiedener Materialien experimentell bestimmen
die Größen Dichte, Volumen und Masse eines Körpers bei zwei gegebenen Größen berechnen
erläutern den Begriff „Bewegung“
die Geschwindigkeit als Quotient aus Streckenabschnitt und Zeitabschnitt definieren
den Unterschied zwischen gleichförmiger und nicht gleichförmiger Bewegung (mittlere Geschwindigkeit, momentan Geschwindigkeit) erklären
die Einheiten der Geschwindigkeit umrechnen (m/s in km/h und umgekehrt)
das Weg-Zeit-Gesetz formulieren und anwenden
erläutern den Trägheitssatz
als Ursache für die Änderung von Richtung, Geschwindigkeit und Form eines Körpers eine Krafteinwirkung nennen
den Trägheitssatz formulieren und erklären
erklären Kräfte als physikalische Größen
Kräfte als gerichtete Größen beschreiben
die Gewichtskraft als Ursache des freien Falls benennen
Newton (N) als Einheit der Kraft zuordnen
die Maßeinheit der Kraft über die Gewichtskraft einer Masse von 102 g festlegen
das Hookesche Gesetz formulieren und anwenden
die Federwaage als Kraftmesser benutzen
den Ortsfaktor g, also die Ortsabhängigkeit der Gewichtskraft erläutern
den Zusammenhang zwischen Ortsfaktor, Gewichtskraft und Masse erklären
die Festlegung der Kraft durch Betrag und Richtung in Kraftvektoren erklären
Kräftegleichgewicht, Gegenkraft und Kräfteparallelogramm als Addition von Vektoren darstellen
die Zerlegung von Kräften an der schiefen Ebene und ihre Grenzfälle qualitativ darstellen (fakultativ auch quantitativ)
die verschiedenen Reibungskräfte (Haftreibungskraft, Gleitreibungskraft, Rollreibungskraft) erläutern und vergleichen
die Reibungsarten mikroskopisch deuten
das Reibungsgesetz formulieren und anwenden
erläutern die Lichtausbreitung und die Schattenbildung
zwischen Lichtquellen und Lichtempfängern unterscheiden
mögliche Gefahren beim Umgang mit Lichtquellen hoher Leuchtdichte wie Laser oder Sonnenlicht beschreiben
den Wert der Lichtgeschwindigkeit nennen
die Lichtausbreitung mithilfe des geometrischen Begriffs des Strahls verbal und zeichnerisch modellieren
die Begriffe „Lichtbündel“ und „Blende“ definieren
zwischen durchsichtigen, durchscheinenden und undurchsichtigen Körpern unterscheiden
die Schattenbildung in Lichtkegeln einer oder zweier punktförmiger Lichtquellen erklären
die Begriffe „Kernschatten“, „Halbschatten“ und „Übergangsschatten“ definieren und erklären
die o. g. Begriffe zur Deutung von Himmelsphänomenen wie Sonnen- und Mondfinsternis sowie der Mondphasen verwenden
beschreiben den Aufbau und die Funktionsweise einer Lochkamera
die Bildentstehung bei der Lochkamera erläutern
den Strahlengang und die Bildentstehung bei der Lochkamera skizzieren und beschreiben
die Abhängigkeit der Bildeigenschaften Helligkeit und Schärfe von der Blendenöffnung wiedergeben
erläutern die Reflexion am ebenen Spiegel
das Reflexionsgesetz und die Umkehrbarkeit des Lichtwegs experimentell und theoretisch deuten
Spiegelbilder mithilfe von Strahlen und Geraden geometrisch konstruieren
die Lichtstreuung als diffuse Lichtreflexion beschreiben
nennen einfache Kraftwandler und erklären deren Funktionsweise und Anwendungen
die Begriffe Hebel, Hebelarm, Drehachse, einseitiger Hebel und zweiseitiger Hebel erklären
die Bedingungen für eine Gleichgewichtslage eines Hebels angeben und die Größe „Drehmoment“ definieren
das Hebelgesetz nennen
Beispiele für Hebel an und in Lebewesen beschreiben (z. B. menschlicher Arm, Blüte des Wiesensalbei, Giftzahn der Kreuzotter) und ihren Nutzen für das jeweilige Lebewesen erklären
technische Anwendungen von Hebeln, Zahnrad- und Kettengetrieben beschreiben und Berechnungen hierzu durchführen
die Begriffe Seil (als Kraftwandler), feste Rolle und lose Rolle erklären
den Bau und die Funktionsweise eines Flaschenzuges erklären
einfache Aufgaben zum Flaschenzug lösen
erläutern die physikalische Bedeutung der Begriffe Kraft, Arbeit, Energie und Leistung
die Arbeit W definieren als Produkt aus Kraft und Weg
Alltagsbeispiele für das Verrichten von Arbeit im physikalischen Sinne nennen
die Energie E definieren als Fähigkeit, Arbeit zu verrichten (gr. en – innen, ergon – Arbeit).
die Leistung P definieren als Energieumsatz in einer bestimmten Zeitspanne
die Einheiten von Kraft, Arbeit, Energie und Leistung nennen
erklären Prozesse der Energieumwandlung
verschiedene Energieformen nennen ( Begriffe)
verschiedene Formen der Arbeit nennen ( Begriffe)
Energieumwandlungen durch verschiedene Formen der Arbeit an alltäglichen Beispielen erläutern
hierzu geeignete Experimente beschreiben, durchführen und auswerten
beschreiben Prozesse der Energieumwandlung mathematisch
erläutern, von welchen Größen die Höhe der Arbeit abhängig ist bei der Hubarbeit, Beschleunigungsarbeit, und Reibungsarbeit.
die Abhängigkeit dieser Arbeitsformen von den entsprechenden Größen mathematisch formulieren
Energieumsätze und Leistung bei alltäglichen Vorgängen berechnen
leiten die „Goldene Regel der Mechanik“ aus Versuchsergebnissen ab und überprüfen ihre Gültigkeit an verschiedenen Beispielen
aus den Messergebnissen eines geeigneten Experiments (z. B. an der schiefen Ebene) die Goldene Regel der Mechanik ableiten und in eigenen Worten formulieren (z. B. „Geringerer Kraftaufwand muss durch längeren Weg ausgeglichen werden, die verrichtete Arbeit bleibt immer gleich.“)
die Gültigkeit der Goldenen Regel an den Beispielen Hebel, Flaschenzug und Zahnradgetriebe / Kettenschaltung experimentell und mithilfe von Berechnungen (Hebelgesetz, Übersetzungsverhältnis) überprüfen
beschreiben Wärmeenergie (innere Energie) und chemische Energie als weitere Energieformen
die thermische Volumenausdehnung bei Festkörpern, Flüssigkeiten und Gasen als Grundlage für eine Temperaturmessung nennen
die Fixpunkte eines Thermometers mit der Celsiusskala nennen und dieses eichen
die innere Energie als ungeordnete Bewegung der Teilchen beschreiben und damit die Übergänge zwischen den Aggregatzuständen erklären
den Zusammenhang zwischen Temperatur und Teilchenbewegung erklären und die Existenz des absoluten Temperatur-Nullpunktes folgern
die Kelvin-Skala erläutern und die Umrechnungsformel zwischen der Celsius- und der Kelvinskala anwenden
die Änderung der inneren Energie mathematisch formulieren
den Begriff „spezifische Wärmekapazität“ erläutern
den Einfluss der hohen Wärmekapazität des Wassers auf das Weltklima beschreiben
die Bedeutung des Brennwerts als Maß für die chemische Energie eines Lebensmittels oder Brennstoffes erklären
fakultativ: erläutern, wie der Brennwert eines Stoffes mithilfe eines Bombenkalorimeters bestimmt werden kann
beschreiben den Transport von Energie anhand der Ausbreitung von Wärme und der Übertragung von Sonnenenergie
Wärmeleitung, Wärmekonvektion und Wärmestrahlung beschreiben
technische Anwendungen der o. g. Begriffe erklären
die Nutzung der Solarenergie beschreiben und deren Vor- und Nachteile erläutern
erläutern die charakteristischen Merkmale einer chemischen Reaktion
den Stoff- und Energieumsatz als grundlegende Merkmale einer chemischen Reaktion nennen
die Begriffe „Edukt“ und „Produkt“ definieren
für einfache chemische Reaktionen ein Reaktionsschema aufstellen
die Begriffe „exotherme“ und „endotherme chemische Reaktion“ definieren
den Energieerhaltungssatz auf die Energiebilanz chemischer Reaktionen anwenden
die Umwandlung von chemischer Energie in andere Energieformen bei chemischen Reaktionen erläutern
die Aktivierungsenergie bei chemischen Reaktionen durch ein einfaches mechanisches Modell („Regenrinnenmodell“) beschreiben
die Wirkungsweise eines Katalysators in chemischen Reaktionen erklären
bei Reinstoffen zwischen Elementen und Verbindungen unterscheiden
die Begriffe „Synthese“ und „Analyse“ definieren
die Klassifikation aller Stoffe in Gemische (homogene und heterogene) sowie Reinstoffe (Elemente und Verbindungen) wiedergeben
den groben Aufbau des Periodensystems der Elemente (Metalle, Nichtmetalle, Gruppen, Perioden) beschreiben
ziehen das Atommodell von Dalton zur Deutung der chemischen Reaktion und anderer stofflicher Phänomene auf Teilchenebene heran
die Grundaussagen des Daltonschen Atommodells wiedergeben
das Atommodell von Dalton zum Teilchenmodell der Materie abgrenzen und es als Erweiterung des Teilchenmodells interpretieren
das Gesetz von der Erhaltung der Masse und das Gesetz der konstanten Massenverhältnisse mithilfe des Daltonschen Atommodells deuten
die Masse und den Durchmesser von Atomen in angemessenen Einheiten wiedergeben (u als Masseneinheit, Picometer als Längeneinheit)
die Umrechnungszahl 6,022.1023 von Gramm in u nennen
das Auftreten von Modifikationen bei Stoffen als Verschiedenartigkeit der Anordnung und der Verknüpfung von ansonsten gleichartigen Atomen deuten
deuten die Formelsprache der Chemie und wenden sie an
den Index bei chemischen Formeln als Atomanzahlverhältnis deuten
aus dem Massenverhältnis der Stoffe bei einer Synthese das Atomanzahlverhältnis berechnen und die Verhältnisformel des Produkts aufstellen
aus der Verhältnisformel einer Verbindung das Massenverhältnis der enthaltenen Elemente berechnen
zwischen Verhältnis- und Molekülformel unterscheiden
den Begriff „Molekül“ in Element- und Verbindungsmolekül differenzieren
beschreiben die Luft als Gasgemisch
die Bestandteile der Luft nennen und die Hauptbestandteile Stickstoff und Sauerstoff durch ihre Eigenschaften beschreiben
einige Luftschadstoffe nennen
die Glimmspanprobe und den Nachweis von Kohlenstoffdioxid mit Kalkwasser durchführen
das Linde-Verfahren der Luftverflüssigung und seine wirtschaftliche Bedeutung nennen
Sauerstoff als denjenigen Bestandteil nennen, der für das chemische Verhalten der Luft verantwortlich ist
die Voraussetzungen für eine Verbrennung nennen
Methoden zur Löschung von Bränden beschreiben
stellen Oxidationen, Reduktionen und Redoxreaktionen als typische chemische Prozesse des Sauerstoffs dar
Reaktionen eines Elements (Metall und Nichtmetall) mit Sauerstoff als Oxidationen bezeichnen und Reaktionsschemata zu diesen Reaktionen formulieren
die Verbindungen von Metallen und Nichtmetallen mit Sauerstoff als Oxide bezeichnen
Reduktionen als chemische Reaktionen definieren, bei denen ein Oxid seinen Sauerstoff abgibt und Reaktionsschemata zu Reduktionen aufstellen
Redoxprozesse als Sauerstoff-Transferreaktionen charakterisieren, bei denen einem Oxid durch einen weiteren Stoff der Sauerstoff entzogen wird
die Edukte in Redoxreaktionen als Oxidationsmittel und Reduktionsmittel korrekt bezeichnen
die Redoxreihe der Metalle auszugsweise nennen und die Stellung eines Metalls in der Redox-Reihe dazu nutzen, korrekte Reaktionsschemata von Redoxreaktionen aufzustellen
das Thermitverfahren und den Hochofenprozess zur Gewinnung von Roheisen aus Eisenerzen auf chemischer und technischer Ebene beschreiben
erläutern die Bedeutung des Wassers für den Menschen
den natürlichen Kreislauf des Stoffes Wasser auf der Erde beschreiben
die Gewinnung von Trinkwasser aus Grundwasser, Oberflächenwasser bzw. Uferfiltrat erläutern
die Reinigung von Abwässern in Kläranlagen systematisch beschreiben
geben die Bedeutung des Wassers als Lösungsmittel wieder
Wasser als eines der wichtigsten Lösungsmittel nennen
verschiedene Löslichkeitsbegriffe wie Löslichkeit, Massenanteil und Massenkonzentration definieren
den pH-Wert einer Lösung qualitativ beschreiben sowie die Begriffe saure, basische und neutrale Lösung erläutern
beschreiben Wasser als chemische Verbindung
Wasser als Verbindung, bestehend aus den chemischen Elementen Wasserstoff und Sauerstoff, nennen
mithilfe des Hofmannschen Zersetzungsapparats einen Versuchsaufbau beschreiben, aus dem man die Verhältnisformel der Verbindung Wasser ableiten kann
die Verhältnisformel H O aus den Volumenverhältnissen der Gase Wasserstoff und Sauerstoff herleiten
nennen die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Elements Wasserstoff
die wichtigsten physikalischen Eigenschaften von Wasserstoff wiedergeben
Wasserstoff als Reduktionsmittel in die Redoxreihe der Metalle zwischen Zink und Eisen einordnen
die Bedeutung des Wasserstoffs in technischen und industriellen Anwendungen nennen
die physikalischen Eigenschaften von Wasser und deren Bedeutung in der Tauchphysik wiedergeben
den Druck p definieren als Kraft, die auf eine bestimmte Fläche einwirkt
die Einheit des Druckes (1 pa = 1 N/m2) nennen und in gebräuchlichere Einheiten (mbar, bar) umrechnen
die gleichmäßige Druckausbreitung in Flüssigkeiten durch ein Teilchenmodell beschreiben
die Formel für den Schweredruck für eine Flüssigkeit der Dichte in der Tiefe h nennen und anwenden (fakultativ: herleiten => Binnendifferenzierung)
den Schweredruck 1 bar in 10 m Tiefe nennen
die Auswirkungen des Schweredrucks auf den menschlichen Körper beim Tauchen beschreiben
den Auftrieb von Körpern in Flüssigkeiten beschreiben
das Gesetz des Archimedes nennen und anwenden (fakultativ: herleiten)
die Dichtekriterien für das Schwimmen, Schweben und Sinken eines Körpers in einer Flüssigkeit nennen
technische und biologische Anwendungen von Tariermitteln erklären
erklären weitere Anwendungen des Teilgebietes „Druck“
aus der Konstanz des Druckes in einem hydraulischen System die Formel p /A = p /A 1 1 2 2 herleiten und sie zu Berechnungen nutzen
die Wirkungsweise einer hydraulischen Presse erklären und Anwendungsbeispiele nennen (z. B. Wagenheber, hydraulische Fahrzeugbremsen, Baumaschinen)
den Luftdruck als Schweredruck der Luft beschreiben
den Luftdruck an der Erdoberfläche nennen
die nichtlineare Abnahme des Luftdrucks mit wachsender Höhe anhand der Kompressibilität der Luft erläutern
den Aufbau eines Dosenbarometers beschreiben
die technischen Anwendungen Saugnapf, Stechheber und Saugpumpe erläutern
den Begriff „Vakuum“ definieren
Die Schüler/innen erläutern den Aufbau eines beispielhaften Ökosystems und funktionale Zusammenhänge seiner Strukturen
die Entstehung und den Aufbau eines Sees erklären und die Zusammenhänge mit den ökologischen Nischen erläutern
die Wechselwirkungen in den Nahrungs- und Stoffkreisläufen anhand einheimischer Tier- und Pflanzenbeispiele erarbeiten und erläutern
erläutern, dass sich die Stabilität eines Ökosystems aus dem Zusammenwirken vieler Faktoren ergibt und dass Änderungen einzelner Faktoren weitreichende und unerwartete Folgen haben
mit ihrem Wissen über Fotosynthese und Zellatmung die Bedeutung der Energieumwandlung in einem Ökosystem erläutern
typische Merkmale wirbelloser Wassertiere nennen und sie in die Systematik der Lebewesen einordnen
die Folgen anthropologisch beeinflusster Umweltprobleme hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf heimische Gewässer analysieren und hinterfragen
können Pflanzen- und Tierarten (Vögel, Amphibien, Fische, wirbellose Tiere) des Ökosystems See bestimmen
erläutern den Aufbau von Mikroorganismen
Einzeller ohne Zellkern (Prokaryoten), Lebewesen mit Zellkern (Eukaryoten) und Zelltypen in ihrem groben Aufbau beschreiben und voneinander unterscheiden
erklären wie ein Virus aufgebaut ist
plastische Modelle, modellhafte Abbildungen und mikroskopische Bilder zur Beschreibung von Zellstrukturen verwenden
die Größenordnungen der Mikroorganismen einschätzen
beschreiben bestimmte Infektionskrankheiten
Beispiele von unterschiedlichen Mikroorganismen nennen, die Infektionskrankheiten auslösen können
die Pathogenese dieser Infektionskrankheiten erläutern
die Prophylaxen und Therapiemöglichkeiten beschreiben
die Abwehrmechanismen des Körpers erklären und verstehen, wie durch Immunisierung Krankheiten vorgebeugt werden können
die Mechanismen von unspezifischem und spezifischem Abwehrsystem beschreiben und ihr Zusammenspiel verstehen
zwischen einer Epidemie und Pandemie unterscheiden
Lernfeld: Nutzen und Gefahren der Mikroorganismen
beschreiben den Nutzen von Bakterien und Pilzen für die Menschen und die Stoffkreisläufe in den Ökosystemen.