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Biologie als Lehre von den lebenden Systemen erläutern — Sachkompetenz
allgemeine Merkmale von Lebewesen beschreiben und erläutern sowie die Biologie als Wissenschaft von lebenden Systemen darstellen
Lebewesen mithilfe von gemeinsamen und unterschiedlichen Baumerkmalen ordnen
Bedeutung biologischer Erkenntnisse für die art- und verhaltensgerechte Haltung von Tieren im eigenen Lebensbereich ableiten
Biologie als Lehre von den lebenden Systemen erläutern — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Merkmale von Lebewesen mithilfe von Modellen, Naturobjekten und digitalen Medien beobachten, vergleichen und ordnen
auf der Grundlage von Lupenbeobachtungen spezifische Merkmale von Lebewesen ermitteln
Biologie als Lehre von den lebenden Systemen erläutern — Kommunikationskompetenz
Beobachtungsergebnisse zu Merkmalen von Lebewesen nach Anleitung veranschaulichen, dokumentieren und präsentieren
Informationen zur Bedeutung von Haus- und Nutztieren sowie zu deren art- und verhaltensgerechter Haltung aus verschiedenen Medien entnehmen und auf Lebewesen aus dem eigenen Erfahrungsbereich beziehen
nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster in Bezug auf die Nahrungsmittel diskutieren
Biologie als Lehre von den lebenden Systemen erläutern — Bewertungskompetenz
nach festgelegten Kriterien zu Problemen bei der art- und verhaltensgerechten Haltung von Tieren Stellung nehmen und Handlungsoptionen abwägen
Angepasstheit der Wirbeltiere an Lebensweise und Lebensraum erläutern — Sachkompetenz
den Bau von Wirbeltieren unter dem Aspekt der Angepasstheit an Lebensweise und Lebensraum exemplarisch erläutern und vergleichen
auf der Grundlage von Kenntnissen zu typischen Merkmalen von Wirbeltieren deren Zuordnung zu Wirbeltierklassen ableiten
Fortpflanzung und Entwicklung von zwei Wirbeltierklassen beschreiben und vergleichen
stammesgeschichtliche Entwicklung und Verwandtschaft zwischen zwei Wirbeltierklassen exemplarisch ableiten
Angepasstheit der Wirbeltiere an Lebensweise und Lebensraum erläutern — Erkenntnisgewinnungskompetenz
SE einfache Modellexperimente zum Zusammenhang von Bau, Lebensweise und Lebensraum nach Anleitung durchführen und unter Anwendung der Fachsprache auswerten
auf der Grundlage von Lupenbeobachtungen Körperbedeckungen von Wirbeltieren unter verschiedenen Aspekten vergleichend analysieren
SE zur Bedeutung der Körperbedeckung für die Körpertemperatur Vermutungen anstellen und diese im Modellexperiment überprüfen
SE das Sezieren eines Naturobjektes (z. B. Hühnerei) unter Anleitung durchführen und dokumentieren sowie Struktur- und Funktionszusammenhänge am realen Objekt ableiten
CS das Sezieren eines Naturobjektes am Computer simuliert durchführen und Struktur- und Funktionszusammenhänge bei Wirbeltieren ableiten
EXK Bau und Lebensweise unterschiedlicher Wirbeltiere beobachten und nach Vorgaben dokumentieren
Angepasstheit der Wirbeltiere an Lebensweise und Lebensraum erläutern — Kommunikationskompetenz
Informationen zu ausgewählten Lebewesen nach vorgegebenen Kriterien aus verschiedenen Medien entnehmen und als Steckbrief unter Anwendung der Fachsprache präsentieren
Informationen aus Diagrammen entnehmen
Nahrungsbeziehungen in Form von Nahrungsketten darstellen
Angepasstheit der Wirbeltiere an Lebensweise und Lebensraum erläutern — Bewertungskompetenz
zu Eingriffen des Menschen in die Lebensräume von Wirbeltieren unter dem Aspekt des Naturschutzes begründet Stellung nehmen
Methoden der Erkenntnisgewinnung unter ethischen Aspekten bewerten
Die Entwicklung des Menschen in der Pubertät beschreiben — Sachkompetenz
Bau und Funktion der äußeren und inneren Geschlechtsorgane beschreiben sowie Maßnahmen der Hygiene ableiten
Ablauf der Eireifung und Menstruation beschreiben
Die Entwicklung des Menschen in der Pubertät beschreiben — Erkenntnisgewinnungskompetenz
anhand eines Menstruationskalenders den Verlauf des weiblichen Zyklus ableiten
Die Entwicklung des Menschen in der Pubertät beschreiben — Kommunikationskompetenz
biologische Veränderungen während der Pubertät darstellen
Möglichkeiten der Prävention vor sexuellem Missbrauch reflektieren und mit Alltagssituationen in Beziehung setzen (z. B. Verhalten in Gefahrensituationen)
Die Entwicklung des Menschen in der Pubertät beschreiben — Bewertungskompetenz
Darstellungen in den digitalen Medien im Hinblick auf sexuelle Aspekte und Rollenbilder beurteilen
sexuelle Selbstbestimmung in unterschiedlichen Situationen reflektieren und begründet Stellung nehmen
Samenpflanzen und ihre Entwicklung beschreiben — Sachkompetenz
Bau, Stoffwechsel und Entwicklung sowie Wachstums- und Entwicklungsbedingungen von Samenpflanzen beschreiben
geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung unter Verwendung der Fachsprache beschreiben und vergleichen
Bedeutungen von Kulturpflanzen für die menschliche Ernährung sowie als nachwachsende Rohstoffe erläutern und auf Speicherstoffe zurückführen
Samenpflanzen und ihre Entwicklung beschreiben — Erkenntnisgewinnungskompetenz
SE einfache Experimente zum Erkennen der Keimungs- und Wachstumsbedingungen unter Anleitung planen, durchführen und protokollieren
Zusammenhänge von Blütenbau und Bestäubung ableiten
SE den Nachweis von Stärke und Fett als Speicherstoffe der Samenpflanzen unter Anleitung durchführen und protokollieren
Pflanzen anhand charakteristischer Merkmale unter Nutzung digitaler Medien identifizieren und einordnen
SE Pflanzenorgane sezieren und Lupenbeobachtungen durchführen sowie dokumentieren
Samenpflanzen und ihre Entwicklung beschreiben — Kommunikationskompetenz
Protokollschema zur Dokumentation von Experimenten anwenden
Informationen aus Schemata entnehmen und auswerten
Bedeutung der Insekten für verschiedene Pflanzen diskutieren
biologische Fachsprache, Begriffe aus der Land- und Forstwirtschaft sowie der Alltagssprache untereinander in Beziehung setzen
Dokumentation eigener Beobachtungen zum Bau und zur Entwicklung von Samenpflanzen nach Vorgaben erstellen und präsentieren
Samenpflanzen und ihre Entwicklung beschreiben — Bewertungskompetenz
Nachhaltigkeit von Maßnahmen zur Ertragssicherung für Nahrungsmittelproduktion sowie für nachwachsende Rohstoffe bewerten
Zusammenhang zwischen Anbau von Kulturpflanzen und Veränderung der Lebensräume von Tieren reflektieren
Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sowie deren Auswirkungen im Sinne einer nachhaltigen Landwirtschaft beurteilen
Zelluläre Strukturen von Organismen und zelluläre Prozesse beobachten und darstellen — Sachkompetenz
das System Zelle mit spezifischer Struktur und Funktion als Grundbaustein des Systems Organismus beschreiben
Ernährungsweisen von Organismen aus dem Bau der Zellen ableiten
Bedeutung der Zellteilungsprozesse für das Wachstum sowie für die geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung erläutern
Entwicklung vom Einzeller zum Vielzeller unter evolutionärem Aspekt beschreiben
Zelluläre Strukturen von Organismen und zelluläre Prozesse beobachten und darstellen — Erkenntnisgewinnungskompetenz
ein Lichtmikroskop zur Beobachtung zellulärer Strukturen in Frisch- und Dauerpräparaten handhaben
MIK Pflanzen- und Tierzellen sowie Einzeller mikroskopieren, zeichnerisch darstellen und vergleichen
MIK einfache Frischpräparate einschließlich Kernfärbung anfertigen, mikroskopieren und zeichnerisch darstellen
MIK Bau und Bewegung von Einzellern eines Heuaufgusses mikroskopieren
Struktur- und Funktionszusammenhänge von Einzellern mit einzelnen Zellen der Vielzeller kriteriengeleitet vergleichen
Möglichkeiten und Grenzen technischer Geräte (z. B. Mikroskop) sowie experimenteller Ansätze (z. B. Zellkulturen) zur Erkenntnisgewinnung reflektieren
Zelluläre Strukturen von Organismen und zelluläre Prozesse beobachten und darstellen — Kommunikationskompetenz
die Zelle als System und Baustein von Organismen modellhaft darstellen
zelluläre Phänomene als Schemata und Diagramme darstellen
zu gesellschafts- oder alltagsrelevanten biologischen Themen nach vorgegebenen Kriterien angeleitete Internetrecherche durchführen und multimediale Präsentationen erstellen (z. B. Bedeutung von Algen unter ökologischen und ökonomischen Aspekten)
Zelluläre Strukturen von Organismen und zelluläre Prozesse beobachten und darstellen — Bewertungskompetenz
Bedeutung von Einzellern in verschiedenen Lebensräumen kriteriengeleitet beurteilen und bewerten
Mikroorganismen und ihre Bedeutung für den Menschen darstellen — Sachkompetenz
Aufbau, Ernährungsweisen und Vermehrung von Bakterien- und Hefezellen darstellen und deren Angepasstheit ableiten
Bedeutung der Bakterien in der Natur bei der Zersetzung abgestorbener Organismen erläutern
exemplarisch die Bedeutung der Bakterien und Hefepilze für den Menschen sowie zur biotechnologischen Herstellung von Nahrungsmitteln und als Erreger von Infektionskrankheiten erläutern
Verfahren zur Konservierung von Lebensmitteln erklären
alkoholische Gärung als anaeroben Prozess zum Stoffabbau mediengestützt erläutern und Bedingungen ableiten
Mikroorganismen und ihre Bedeutung für den Menschen darstellen — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Maßnahmen zum Schutz vor Infektionserkrankungen begründet ableiten
SE zur alkoholischen Gärung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bedingungen planen, durchführen und protokollieren
SE oder LDE eine Langzeituntersuchung zum biologischen Abbau unterschiedlicher Stoffe planen, durchführen und protokollieren sowie Maßnahmen zur Abfallbeseitigung ableiten
Baumerkmale von Hefepilzen und Bakterien vergleichen
Mikroorganismen und ihre Bedeutung für den Menschen darstellen — Kommunikationskompetenz
Wachstum von Bakterien- und Hefekulturen anhand von Materialien grafisch darstellen und auswerten
zu gesellschafts- oder alltagsrelevanten biologischen Themen nach vorgegebenen Kriterien selbstständig und kritisch Internetrecherche durchführen und digitale Präsentationen erstellen (z. B. Bedeutung von Bakterien unter ausgewählten ökologischen und ökonomischen Aspekten)
exemplarisch biotechnologische Anwendungen von Bakterien und Hefepilzen anhand von Materialien beschreiben
Einsatz von Antibiotika in der Tierproduktion diskutieren und Folgen der Resistenzbildung reflektieren
Mikroorganismen und ihre Bedeutung für den Menschen darstellen — Bewertungskompetenz
Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung des bakteriellen Stoffwechsels im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Perspektive bewerten (z. B. Veredelung von Nahrungsmitteln, Abfallbeseitigung, nachhaltige Abfallvermeidung)
Maßnahmen zur Abfallbeseitigung, Mülltrennung und -vermeidung bewerten sowie eigenes Verhalten reflektieren
Angepasstheit von wirbellosen Tieren an Lebensweise und Lebensraum erläutern — Sachkompetenz
Biodiversität von wirbellosen Tieren als Folge der Anpassung an Lebensweise und Lebensraum erklären
auf der Grundlage charakteristischer Merkmale exemplarisch die Zuordnung wirbelloser Tiere zu systematischen Gruppen ableiten
Bau, Lebensweise und -raum sowie Angepasstheit ausgewählter Wirbelloser beschreiben und Bedeutung für Menschen ableiten
exemplarisch Nahrungsbeziehungen mit wirbellosen Tieren erläutern
Fortpflanzung und Entwicklung von Insekten beschreiben sowie die Abhängigkeit der Populationsentwicklung von Umweltfaktoren begründen
Angepasstheit von wirbellosen Tieren an Lebensweise und Lebensraum erläutern — Erkenntnisgewinnungskompetenz
SE einfache Experimente zum Verhalten von wirbellosen Tieren nach Anleitung durchführen, protokollieren und auswerten
MIK Baumerkmale von Insekten mikroskopieren sowie Struktur- und Funktionszusammenhänge ableiten
Wirbellose untereinander und mit Wirbeltieren kriteriengeleitet vergleichen
EXK Bau und Lebensweise unterschiedlicher wirbelloser Tiere beobachten und dokumentieren
Angepasstheit von wirbellosen Tieren an Lebensweise und Lebensraum erläutern — Kommunikationskompetenz
grafische Darstellungen zu Lebensmerkmalen von wirbellosen Tieren materialgestützt erstellen und auswerten
Internetrecherche zur Bedeutung von Insekten für den Menschen durchführen und die Ergebnisse digital präsentieren
mediengestützt Informationen zu wirbellosen Tieren unter Beachtung des Naturschutzes als Steckbrief zusammenfassen und präsentieren
Alltagssprache und Fachsprache in Beziehung setzen
Angepasstheit von wirbellosen Tieren an Lebensweise und Lebensraum erläutern — Bewertungskompetenz
Maßnahmen der Schädlingsbekämpfung und weitere Beeinflussungen der Nahrungsbeziehungen bewerten
kurz- und langfristige, lokale und globale Folgen eigener und gesellschaftlicher Entscheidungen auf Lebensräume von wirbellosen Tieren in Hinblick auf den Erhalt der Biodiversität reflektieren
System und Systemebenen am Beispiel des Menschen unter Einbeziehung seiner Umwelt erklären — Sachkompetenz
Zelle, Gewebe, Organe und Organsysteme des Menschen als System erläutern und als unterschiedliche Systemebenen charakterisieren, dabei Struktur- und Funktionszusammenhänge exemplarisch auch unter Nutzung von Modellen darstellen
Stoff- und Energiewechselvorgänge unter Berücksichtigung der Wechselwirkung der entsprechenden Organsysteme erläutern und die Bedeutung für die Leistungsfähigkeit ableiten
Zusammensetzung der Nahrung erläutern und Möglichkeiten einer ausgewogenen Ernährung begründen
Energiebereitstellung durch Zellatmung als Grundlage der Muskeltätigkeit beschreiben
Zusammenwirken von Bestandteilen des Abwehrsystems bei der Bekämpfung von Krankheitserregern exemplarisch darstellen und die Bedeutung der Immunisierung ableiten
Fortpflanzung und Individualentwicklung des Menschen unter dem Einfluss innerer und äußerer Faktoren erläutern, z. B. hormonelle Steuerung des Menstruationszyklus
System und Systemebenen am Beispiel des Menschen unter Einbeziehung seiner Umwelt erklären — Erkenntnisgewinnungskompetenz
anhand von Medien und unter Nutzung digitaler Werkzeuge Organsysteme sowie deren Aufbau aus Organen, Geweben und Zellen analysieren
MIK Gewebe des Menschen mikroskopieren
SE Nährstoffnachweise durchführen und protokollieren
SE hypothesengeleitete Experimente bezüglich des Vermögens des Menschen zur adäquaten Reaktion auf stoffwechselphysiologische Anforderungen unter Anleitung planen, durchführen und auswerten
System und Systemebenen am Beispiel des Menschen unter Einbeziehung seiner Umwelt erklären — Kommunikationskompetenz
Zusammenhänge von Lebensführung, Gesunderhaltung der Organe und Organsysteme und Leistungsfähigkeit exemplarisch diskutieren
Nutzung digitaler Werkzeuge und Medien zur Gesunderhaltung diskutieren
Wechselwirkung von Umwelteinflüssen und Organaktivität schematisch darstellen
Möglichkeiten unterschiedlicher Ernährung diskutieren
biologische Phänomene erklären und Alltagsvorstellungen dazu in Beziehung setzen (z. B. Immunisierung, Antibiotika)
Informationsmaterial zu Aspekten der Gesunderhaltung materialgestützt erstellen sowie adressatengerecht und multimedial präsentieren
Internetrecherche zu ausgewählten Erkrankungen sowie deren Verbreitung und Häufigkeit durchführen und diese digital auswerten
System und Systemebenen am Beispiel des Menschen unter Einbeziehung seiner Umwelt erklären — Bewertungskompetenz
Zusammenhänge zwischen ungesunder Lebensweise und möglichen Erkrankungen bzw. Verminderung der Lebensqualität darstellen sowie Schlussfolgerungen für das eigene Handeln anhand von Kriterien ableiten
Infektionsrisiken und Möglichkeiten der Immunisierung reflektieren
sexuelles Verhalten des Menschen unter biologischen und ethischen Gesichtspunkten reflektieren (z. B. Schwangerschaftsverhütung und -abbruch, sexuelle Orientierungen, sexuell übertragbare Infektionen, Pornographie)
System und Systemebenen am Beispiel von Samenpflanzen unter Einbeziehung der Umwelt erklären — Sachkompetenz
Zelle, Gewebe, Organe von Samenpflanzen als System erläutern und als unterschiedliche Systemebenen charakterisieren
Zusammenwirken der Gewebe und Organe von Pflanzen im Hinblick auf Stoff- und Energiewechsel erläutern
Fotosynthese als autotrophen Assimilationsprozess bei Samenpflanzen in Abhängigkeit von einzelnen Umweltfaktoren anhand einfacher Schemata beschreiben und als Voraussetzung für die Dissimilation ableiten
Wasserhaushalt der Samenpflanzen erklären und den Einfluss der Umweltfaktoren ableiten
Bedeutung der Mineralsalze für die pflanzliche Stoffproduktion auf landwirtschaftlichen Nutzflächen ableiten
Bedeutung der Pflanzen in der Natur und für den Menschen erklären
System und Systemebenen am Beispiel von Samenpflanzen unter Einbeziehung der Umwelt erklären — Erkenntnisgewinnungskompetenz
SE hypothesengeleitete Experimente zum Wasserhaushalt planen, durchführen und auswerten
Modelle zur Osmose als Mittel der Erkenntnisgewinnung nutzen
MIK Pflanzengewebe und -organe präparieren, mikroskopieren und zeichnerisch darstellen sowie mit anderen Abbildungen vergleichen
Entdeckungsgeschichte der Fotosynthese anhand historischer Experimente reflektieren
System und Systemebenen am Beispiel von Samenpflanzen unter Einbeziehung der Umwelt erklären — Kommunikationskompetenz
Alltagsvorstellungen und biologische Erkenntnisse zur Fotosynthese in Beziehung setzen sowie chemische Zeichensprache anwenden
Daten zu Ernteerträgen in der Landwirtschaft in Wechselwirkung mit Umweltbedingungen unter Nutzung digitaler Medien auswerten
Veränderungen des Mikroklimas im Zusammenhang mit dem Stoff- und Energiewechsel von Pflanzen reflektieren
System und Systemebenen am Beispiel von Samenpflanzen unter Einbeziehung der Umwelt erklären — Bewertungskompetenz
Bedeutung der Fotosynthese für das Leben auf der Erde sowie kurz- und langfristige, lokale und globale Folgen eigener und gesellschaftlicher Entscheidungen reflektieren (z. B. Flächennutzung)
Maßnahmen zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion beschreiben und aus ökonomischer sowie ökologischer Sicht bewerten
Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt darstellen — Sachkompetenz
Zusammenhang zwischen Reizbarkeit und entsprechenden Reaktionen von Organismen erläutern
Nervensysteme bezüglich Bau, Funktion und Komplexität vergleichen
zentrale Stellung des menschlichen Gehirns bei der Informationsverarbeitung und deren Beeinträchtigung durch Suchtmittel erläutern
Struktur und Funktion des Auges in Hinblick auf Reizaufnahme und Informationsverarbeitung erklären und mit einem anderen Sinnesorgan vergleichen
Zusammenwirken von Nerven- und Hormonsystem des Menschen bei der Steuerung und Regelung beschreiben
lebensrettende Sofortmaßnahmen zur Verhinderung von Störungen der Informationsverarbeitung ableiten
Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt darstellen — Erkenntnisgewinnungskompetenz
unbedingte und bedingte Reflexe vergleichen
MIK Strukturen des Zentralnervensystems (z. B. Rückenmark) mikroskopieren
SE hypothesengeleitete Experimente zu Funktionen der Sinnesorgane mit geringen Hilfen planen, durchführen und auswerten
SE oder LDE Hypothesen zu möglichen Reaktionen auf Umweltreize aufstellen und experimentell überprüfen
SE Verhaltensexperimente planen, durchführen, protokollieren und auswerten
Verhaltensäußerungen verschiedener Organismen unter dem Aspekt ihrer Angepasstheit erklären
SE oder LDE das Sezieren eines Auges durchführen sowie Struktur- und Funktionszusammenhänge ableiten
Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt darstellen — Kommunikationskompetenz
Verhaltensäußerungen und Verhaltensangepasstheiten von Organismen unter Verwendung der Fachsprache dokumentieren
Regulationsvorgänge und Reiz-Reaktionsbeziehungen schematisch darstellen
Ergebnisse von Internetrecherchen zur Suchtproblematik auswählen, kritisch einordnen und multimedial auswerten
Suchtverhalten (z. B. Alkohol, Mediennutzung) diskutieren und entsprechende Schlussfolgerungen für eine gesunde Lebensführung ableiten und präsentieren
Daten und Informationen zum Diabetes sowie zur biotechnologischen Insulinproduktion mediengestützt auswerten und digital präsentieren
Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt darstellen — Bewertungskompetenz
Interaktion von Sinnesorganen und Gehirn des Menschen reflektieren
Risikofaktoren und Auswirkung von Süchten und Stress kriteriengeleitet bewerten
Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit beurteilen und soziale Verantwortung exemplarisch ableiten
Einfluss der Umwelt auf eigenes Verhalten bewerten (z. B. Gruppennorm, Stressoren)
Wechselwirkungen zwischen Organismen untereinander und mit ihrer Umwelt im Ökosystem Wald erläutern — Sachkompetenz
unterschiedliche Systemebenen charakterisieren und zwischen ihnen den Wechsel vollziehen (Biosphäre, Ökosystem, Organismus, Zelle)
Einflüsse von biotischen und abiotischen Umweltfaktoren auf Organismen erläutern
Nahrungsbeziehungen sowie den allgemeinen Stoffkreislauf und den Kohlenstoffkreislauf im Ökosystem Wald darstellen sowie Populationsentwicklungen, deren Wechselwirkungen und Beeinflussungen erklären
Ökosystem Wald als System sowie als Einheit von Biotop und Biozönose darstellen, in seiner räumlichen und zeitlichen Struktur beschreiben
Bedeutung des Waldes für nachwachsende Rohstoffe und für das Klima erläutern
Wechselwirkungen zwischen Organismen untereinander und mit ihrer Umwelt im Ökosystem Wald erläutern — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Wechselbeziehungen der Organismen sowie die Wirkung von abiotischen Umweltfaktoren beobachten, beschreiben und erklären
Modelle und Modellvorstellungen zur Analyse und Darstellung von Wechselwirkungen zwischen Organismen nutzen
SE hypothesengeleitete Experimente zum Pflanzenwachstum selbstständig planen, durchführen, protokollieren und auswerten
MIK Angepasstheit von Pflanzen an ausgewählte Standortbedingungen mikroskopisch untersuchen
anthropogene Einflüsse und deren Auswirkungen auf das Ökosystem Wald sowie auf die Verbreitung von Neobiota datengestützt erfassen und unter Einbeziehung fachspezifischer Aspekte digital auswerten
EXK Merkmale eines Ökosystems (z. B. Wald, Park) beobachten und dokumentieren
häufig vorkommende Arten im Ökosystem mithilfe verschiedener Medien und digitaler Werkzeuge (z. B. Apps) identifizieren und eine digitale Dokumentation von Pflanzen erstellen
Waldökosysteme nach verschiedenen Kriterien vergleichen
Wechselwirkungen zwischen Organismen untereinander und mit ihrer Umwelt im Ökosystem Wald erläutern — Kommunikationskompetenz
Wechselbeziehungen zwischen unterschiedlichen Systemebenen sach-, situations- und adressatengerecht darstellen
biologische Phänomene unter Verwendung der Fachsprache erklären und Alltagsvorstellungen dazu in Beziehung setzen, z. B. Symbiose
Stoffwechselbeziehungen zwischen Organismen schematisch darstellen
Auswirkungen von Schädlingsbekämpfung auf Populationsentwicklungen recherchieren und diskutieren
Wechselwirkungen zwischen Organismen untereinander und mit ihrer Umwelt im Ökosystem Wald erläutern — Bewertungskompetenz
aktuelle ökologisch relevante Fragen nach unterschiedlichen Aspekten analysieren und dabei normative und deskriptive Aussagen unterscheiden (z. B. saurer Regen, Treibhauseffekt)
zu Fragen des lokalen und globalen Umweltschutzes Stellung nehmen (z. B. regenerative Energien, Recycling)
gesellschaftliche Handlungsoptionen einer umwelt- und naturverträglichen Teilhabe im Sinne der Nachhaltigkeit erörtern (z. B. nachwachsende Rohstoffe, Landschaftsgestaltung, Erhalt der Biodiversität)
eigenes Verhalten mithilfe des ökologischen Fußabdruckes im Hinblick auf Klimaneutralität reflektieren
Vererbungsvorgänge als Merkmal des Lebens darstellen und deren Gesetzmäßigkeiten anwenden — Sachkompetenz
Grundlagen der Vererbung erklären und als Voraussetzung für Konstanz und Variabilität der Organismen darstellen
Zellteilungsvorgänge im Zusammenhang mit Fortpflanzung, Vermehrung sowie Wachstum der Organismen erläutern und vergleichen
Struktur und Funktion der DNA als Grundlage der Vererbung erklären
Mendel’sche Regeln unter dem Aspekt der Tier- und Pflanzenzucht sowie vertiefend auf die Vererbung des Geschlechts und der Blutgruppen beim Menschen anwenden
an einfachen, vorgegebenen Schemata zur Proteinbiosynthese den Weg vom Gen zum Merkmal erläutern
Mutation als Veränderung der Erbinformation erklären
Zusammenhänge zwischen Erbkrankheiten und Mutationen darstellen
Modifikationen als Anpassungserscheinung von Organismen innerhalb genetischer Grenzen erläutern
Zellteilung als biologische Grundlage für Krebserkrankungen ableiten
Verfahren der klassischen Züchtung sowie zur Erzeugung gentechnisch veränderter Organismen anhand einfacher Schemata beschreiben und die Anwendung genetischer Erkenntnisse nachweisen
Vererbungsvorgänge als Merkmal des Lebens darstellen und deren Gesetzmäßigkeiten anwenden — Erkenntnisgewinnungskompetenz
geeignete Modelle zur Veranschaulichung von Struktur- und Funktionszusammenhängen der DNA nutzen
MIK Chromosomen und Zellteilungsstadien mikroskopieren
SE Modellexperiment zur interchromosomalen Rekombination durchführen und auswerten
Mendel’sche Regeln als statistische Regeln durch Vergleich von Kreuzungsergebnissen deuten
Auslesezüchtung auf das Wirken der Mendel’schen Regeln zurückführen und mit der Erzeugung gentechnisch veränderter Organismen vergleichen
Modifikationen und Mutationen kriteriengeleitet vergleichen und Schlussfolgerungen ziehen
Vererbungsvorgänge als Merkmal des Lebens darstellen und deren Gesetzmäßigkeiten anwenden — Kommunikationskompetenz
Kreuzungsschemata erstellen und Karyogramme auswerten
Informationen zu Erbkrankheiten, zur Züchtung und zu gentechnisch veränderten Organismen auswählen, vergleichen und auswerten
Individualität im Zusammenhang mit Organtransplantation diskutieren
Messwerte zur Modifikation erfassen, grafisch darstellen und auswerten
Zusammenhang zwischen Umwelt, genetischer Prädisposition und Krebserkrankung diskutieren
Chancen und Risiken der Anwendung von Forschungsergebnissen der Genetik auch in Bezug auf den Erhalt der Biodiversität diskutieren
Alltagsvorstellungen zu Vorgängen der Vererbung in digitalen Medien recherchieren und mit Fachkenntnissen prüfen
Vererbungsvorgänge als Merkmal des Lebens darstellen und deren Gesetzmäßigkeiten anwenden — Bewertungskompetenz
Materialien zur Gentechnik hinsichtlich deskriptiver und normativer Aussagen analysieren
Umwelteinflüsse unter dem Aspekt der genetischen Risiken bewerten
Anwendungen genetischer Forschungsergebnisse unter ethischen Gesichtspunkten reflektieren und dabei Werte identifizieren, die normativen Aussagen zugrunde liegen
Möglichkeiten und Grenzen der humangenetischen Beratung sowie der genetischen Forschung zur Lösung von Menschheitsproblemen und Zukunftsfragen bewerten (z. B. Gentherapie)
Biologische Phänomene auf der Grundlage der Evolution interpretieren — Sachkompetenz
Evolution als Grundprinzip biologischer Systeme darstellen und den biologischen Artbegriff anwenden
biologische Phänomene auf ultimater und proximater Ebene analysieren
strukturelle und funktionelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Organismen als Ergebnis des Variations-Selektionsmechanismus deuten
Menschenaffe und Mensch hinsichtlich anatomischer, genetischer und verhaltensbiologischer Merkmale vergleichen und verwandtschaftliche Beziehungen ableiten
Variabilität als Folge von Rekombination, Mutation bzw. Modifikation sowie deren Bedeutung für die Evolution an Beispielen beschreiben und erklären
Fossilien, Mosaikformen und homologe Organe als Evolutionsbelege interpretieren
Spezialisierung als Evolutionstendenz exemplarisch erläutern
Darwins Evolutionstheorie mit einer weiteren Evolutionstheorie vergleichen
Biologische Phänomene auf der Grundlage der Evolution interpretieren — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Variabilität von Organismen an Naturobjekten beobachten und beschreiben
Angepasstheit von Organismen an Umweltbedingungen sowie deren Variabilität beobachten und beschreiben sowie auf der Grundlage des Variations-Selektionsmechanismus erklären
SE oder LDE Fossilien als Belege für die Evolution modellhaft nachbilden
SE Modellexperiment zur Selektion durchführen und auswerten
stammesgeschichtliche Verwandtschaft des Menschen unter Nutzung von Stammbäumen analysieren
CS Prinzip des Variations-Selektionsmechanismus mithilfe von Simulationssoftware als Grundlage der Auslesezüchtung anwenden
wissenschaftliche Methoden zur Theoriebildung reflektieren
Biologische Phänomene auf der Grundlage der Evolution interpretieren — Kommunikationskompetenz
Biodiversität als Ergebnis evolutionärer Prozesse veranschaulichen und die Bedeutung des Naturschutzes ableiten
biologische Sachverhalte auf ultimater und proximater Ebene erklären, ohne dabei unangemessene finale Begründungen zu nutzen
Bedeutungsgehalt von historischen Quellen fachsprachlich darstellen und auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse diskutieren
anhand von Naturobjekten die Variabilität veranschaulichen und dokumentieren
exemplarisch die stammesgeschichtliche Verwandtschaft materialgestützt analysieren und mediengestützt präsentieren
verschiedene Sichtweisen zur Entwicklung von Organismen diskutieren
Biologische Phänomene auf der Grundlage der Evolution interpretieren — Bewertungskompetenz
naturwissenschaftliche Erkenntnisse der Evolutionstheorie sowie nichtwissenschaftliche Vorstellungen zur Entwicklung von Organismen (z. B. Kreationismus) beurteilen
naturwissenschaftliche Analyse von Phänomenen anderen Möglichkeiten der Weltbetrachtung gegenüberstellen
Missbrauch des Darwinismus für Rassismus und andere ideologische Zwecke kritisch bewerten
Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informationsverarbeitung auf zellulärer und physiologischer Grundlage erklären — Sachkompetenz
Struktur- und Funktionszusammenhänge tierischer Zellen sowie von Zellorganellen am Beispiel von Neuronen und eines weiteren Zelltyps exemplarisch erläutern
Biomembran nach dem Flüssig-Mosaik-Modell beschreiben sowie Transportmechanismen durch Struktur- und Funktionszusammenhänge ableiten
Struktur und Wirkungsweise von Enzymen beschreiben sowie die Beeinflussung der Enzymaktivität durch Temperatur, pH-Wert und Inhibitoren erklären
Bedeutung von Wasserstoff übertragenden Coenzymen für biochemische Redoxreaktionen anhand der Zellatmung erläutern
stoffliche und energetische Bilanz der Teilprozesse der Zellatmung angeben, diese anhand gegebener Schemata beschreiben sowie die Bedeutung von ATP erläutern
Informationsverarbeitung an Neuronen einschließlich der Funktion von Synapsen erklären und Beeinflussungen der Erregungsübertragung ableiten
Kommunikation zwischen Rezeptoren, Neuronen und Effektoren unter Berücksichtigung energetischer Aspekte exemplarisch erläutern
Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informationsverarbeitung auf zellulärer und physiologischer Grundlage erklären — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Erklärungskraft von Modellvorstellungen zur Biomembran beurteilen
SE hypothesengeleitete Experimente zur Enzymaktivität unter Beachtung der Variablenkontrolle und möglicher Fehlerquellen selbstständig planen, durchführen, protokollieren und auswerten
eigene Ergebnisse und den eigenen Prozess der Erkenntnisgewinnung reflektieren
Möglichkeiten und Grenzen des konkreten Erkenntnisgewinnungsprozesses sowie der gewonnenen Erkenntnisse reflektieren (z. B. Reproduzierbarkeit, Falsifizierbarkeit, Intersubjektivität, logische Konsistenz, Vorläufigkeit)
Messergebnisse zu Membranpotenzialen mithilfe der Ionentheorie der Erregung auswerten
Erregungsleitung an unterschiedlichen Axontypen vergleichen
CS mathematische Modelle, grafische Darstellungen von Messwerten sowie Simulationen zur Verrechnung von Membranpotenzialen nutzen
LDE Modellexperimente zur Potenzialbildung auswerten
Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informationsverarbeitung auf zellulärer und physiologischer Grundlage erklären — Kommunikationskompetenz
Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Systemebenen darstellen
Daten zur Enzymwirkung grafisch darstellen und auswerten
CS Beeinflussung der Enzymaktivität durch unterschiedliche Faktoren mit Simulationssoftware darstellen und interpretieren
modellhafte Darstellungen zu Struktur- und Funktionszusammenhängen auf molekularer Ebene entwickeln (z. B. Enzym, Biomembran)
chemische Zeichensprache auf biologische Prozesse anwenden
Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informationsverarbeitung auf zellulärer und physiologischer Grundlage erklären — Bewertungskompetenz
Möglichkeiten und Grenzen biologischer Sichtweisen (z. B. experimentelle Methode) beurteilen
Wahrnehmung als Ergebnis von Reizaufnahme, neuronaler Verarbeitung und individuell gespeicherter Informationen bewerten
Zusammenhänge zwischen Lebensführung und Gesundheit reflektieren, z. B. Suchtverhalten, Stress
Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität der genetischen Information interpretieren — Sachkompetenz
genetische und modifikatorische Variabilität unter den Aspekten von Biodiversität und Evolutionsprozessen vergleichen
Chromosomen und ihre Veränderung im Zellzyklus beschreiben
Struktur der DNA auf der Grundlage des Watson-Crick-Modells erläutern sowie deren identische Replikation erklären
Proteinbiosynthese als Prozess zur Realisierung der genetischen Informationen auf molekularer Ebene beschreiben
Veränderungen des genetischen Materials durch Mutagene und Gentherapie erläutern sowie die Bedeutung für das Individuum und den evolutionären Prozess ableiten
Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten auf der Grundlage der Methylierung der DNA erklären und den Einfluss auf den Zellstoffwechsel ableiten
Bedeutung von embryonalen Stammzellen im Zusammenhang mit Zelldifferenzierung erläutern
Verknüpfung gentechnischer Verfahren zur Durchführung von Gentests in Zusammenhang mit menschlichen Erkrankungen mithilfe von Material beschreiben
Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität der genetischen Information interpretieren — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Modellierungen zur DNA-Struktur auf der Grundlage des Watson-Crick-Modells planen und durchführen sowie Möglichkeiten und Grenzen von Modellen diskutieren
Fragestellungen zur genetischen Rekombination entwickeln sowie zur Entstehung genetischer Erkrankungen aus dem Verlauf der Meiose ableiten
in recherchierten Daten zu klassischen Versuchen zur Vererbung Strukturen, Beziehungen und Trends finden und Schlussfolgerungen ziehen
Vererbung von Merkmalen anhand von Familienstammbäumen darstellen und mithilfe von Kreuzungsschemata mathematisch auswerten
Phänotypen mit monogenen und komplexeren Erbgängen begründen
SE Nachweis von Proteinen experimentell durchführen und protokollieren
Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität der genetischen Information interpretieren — Kommunikationskompetenz
geeignete Darstellungsformen für molekulargenetische Zusammenhänge nutzen
zu humangenetischen Fragestellungen selbstständig im Internet recherchieren, Relevanz und Zuverlässigkeit der Informationen einschätzen und die Ergebnisse adressatengerecht präsentieren
bei genetischen Sachverhalten zwischen Alltags- und Fachsprache unterscheiden
Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität der genetischen Information interpretieren — Bewertungskompetenz
anhand relevanter Bewertungskriterien Handlungsoptionen in gesellschaftlich- oder alltagsrelevanten Entscheidungssituationen in Bezug auf den Einsatz von Stammzellen, gentechnisch veränderten Organismen sowie biotechnologischen Prozessen entwickeln und abwägen
Möglichkeiten und Grenzen humangenetischer Beratung, personalisierter Medizin und Reproduktionsmedizin anhand selbst gewählter Kriterien auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte beurteilen
ethische Gesichtspunkte bei der Anwendung von Gentechnologie sowie den Prozess der Bewertung aus persönlicher, gesellschaftlicher und ethischer Perspektive reflektieren
Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und Angepasstheit von Organismen begründen — Sachkompetenz
Struktur- und Funktionszusammenhänge von pflanzlichen Zellen sowie ausgewählten Zellorganellen, Geweben und Organen unter den Aspekten von Wasserhaushalt und Fotosynthese erläutern
Pflanzenzelle als osmotisches System darstellen
Wasserhaushalt von Sprosspflanzen mithilfe biophysikalischer Vorgänge sowie die anatomische Angepasstheit an den Wasserfaktor erklären
Gesamtbilanz der Fotosynthese angeben und Teilprozesse mithilfe vorgegebener Schemata erläutern
Verknüpfungen von Assimilations- und Dissimilationsprozessen auf zellulärer Ebene erläutern und Bedeutung der Prozesse ableiten
allgemeine Merkmale von Ökosystemen an einem Beispiel materialgestützt erläutern
Zusammenhang zwischen Vorkommen bzw. Entwicklung von Organismen und dem Wirkungsgefüge der Umweltfaktoren erläutern sowie die daraus resultierende Angepasstheit erklären
intra- und interspezifische Beziehungen exemplarisch beschreiben und erklären
Kohlenstoffkreislauf materialgestützt darstellen
Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und Angepasstheit von Organismen begründen — Erkenntnisgewinnungskompetenz
CS Einflüsse äußerer Faktoren auf die Fotosyntheseleistung mithilfe von Simulationssoftware erschließen sowie Daten auswerten
MIK pflanzliche Zellen, Gewebe und Organe mikroskopieren und zeichnen sowie Struktur- und Funktionszusammenhänge ableiten
Chromatografie von Blattpigmenten und Absorptionsspektren miteinander in Beziehung setzen
SE Nachweis von Glucose und Stärke experimentell durchführen und protokollieren
Daten zu Toleranzbereichen sowie ökologische Potenzen grafisch darstellen und auswerten
ökologische Faktoren sowie Arten in einem Areal qualitativ erfassen
Nahrungsketten, -netze und -pyramiden als Modelle anwenden und die Möglichkeiten sowie Grenzen der Modelle diskutieren
aus Untersuchungsergebnissen Formen der Wechselbeziehungen der Organismen ableiten
Koexistenz von Arten im Ökosystem unter Nutzung des Modells der ökologischen Nische begründen
Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und Angepasstheit von Organismen begründen — Kommunikationskompetenz
relevante und aussagekräftige Informationen zur Fotosyntheseleistung bei unterschiedlichen Bedingungen auch unter ökonomischen Aspekten auswählen und Schlussfolgerungen ableiten
Schlussfolgerungen zur Bedeutung der Fotosynthese für das Leben auf der Erde ableiten
Verantwortung des Menschen für die Reinhaltung und Nutzung von Gewässern diskutieren und dabei verwendete Quellen belegen
Anwendbarkeit biochemischer Erkenntnisse auf Erhaltungs- und Renaturierungsmaßnahmen sach-, adressaten- und situationsgerecht darstellen
sich mit anderen konstruktiv und sprachlich differenziert über die Bedeutung des Natur- und Umweltschutzes zum Erhalt der Biodiversität sowie über Folgen der Einführung von Neobiota austauschen, Standpunkte vertreten und gegebenenfalls korrigieren
Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und Angepasstheit von Organismen begründen — Bewertungskompetenz
Bewertungskriterien zum anthropogenen Treibhauseffekt aufstellen sowie globale Folgen eigener und gesellschaftlicher Entscheidungen reflektieren, auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte
kurz- und langfristige Auswirkungen von Maßnahmen in der Land- und Forstwirtschaft im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aus ökologischer, ökonomischer, politischer sowie sozialer Perspektive beurteilen und bewerten (Düngemittel, Monokultur, Schädlingsbekämpfung)
Bedeutung und Erhalt der Biodiversität im Hinblick auf ihre Bewertungsrelevanz analysieren und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten
deskriptive und normative Aussagen zum Ökosystemmanagement unterscheiden und Werte identifizieren, die den normativen Aussagen zugrunde liegen
Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – Geschichte und Verwandtschaft von Organismen erläutern — Sachkompetenz
Biodiversität auf verschiedenen Systemebenen beschreiben (z. B. genetische Variabilität, Artenvielfalt, Vielfalt der Ökosysteme)
Evolution als Grundprinzip biologischer Systeme sowie Entstehung und Veränderung der Arten mithilfe der synthetischen Evolutionstheorie exemplarisch erklären
anatomisch-morphologische, zelluläre und molekulare Belege für die synthetische Evolutionstheorie anhand von Materialien erläutern
Gesamtfitness der Individuen im Zusammenhang mit der Individualselektion und Verwandtenselektion erläutern (ultimate Betrachtungsebene)
Evolutionstendenzen an Beispielen erläutern
Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – Geschichte und Verwandtschaft von Organismen erläutern — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Stammbäume auch mit Bezug auf ursprüngliche und abgeleitete Merkmale materialgestützt analysieren
CS Evolutionsprozesse und Verhaltensstrategien (z. B. Falke-Taube-Modell) mithilfe von Simulationen analysieren und den Prozess der Erkenntnisgewinnung reflektieren
Methoden zur Erforschung der Stammesgeschichte auf phänotypischer und molekulargenetischer Ebene erläutern sowie Möglichkeiten und Grenzen des Erkenntnisgewinnungsprozesses reflektieren
Kriterien wissenschaftlicher Wissensproduktion zum adaptiven Wert von Verhalten reflektieren (Evidenzbasierung, Theorieorientierung)
Fragestellungen zur selektiven Wirkung von Umweltfaktoren entwickeln
Variabilität und Angepasstheit von Organismen anhand von Naturobjekten beobachten und beschreiben sowie phylogenetische Fragestellungen entwickeln
Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – Geschichte und Verwandtschaft von Organismen erläutern — Kommunikationskompetenz
Ergebnisse evolutionärer Prozesse veranschaulichen, dazu kriterien- und evidenzbasiert ohne finale Begründungen argumentieren
Bedeutungsgehalt von fachsprachlichen bzw. alltagssprachlichen Texten und Modellen in Beziehung setzen
verschiedene Quellen zu phylogenetischen Stammbäumen im Hinblick auf Übereinstimmungen prüfen
Belege zur Evolution auf unterschiedlichen Organisationsebenen im Internet recherchieren und Lern- sowie Arbeitsergebnisse sach- und adressatengerecht präsentieren
Herkunft, Qualität und Vertrauenswürdigkeit sowie Intention unterschiedlicher Quellen zu evolutionsbiologischen Sachverhalten analysieren
biologische Phänomene erklären und dabei ultimate und proximate Ebene unterscheiden
Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – Geschichte und Verwandtschaft von Organismen erläutern — Bewertungskompetenz
Quellen zu unterschiedlichen Auffassungen zur Entstehung der Arten hinsichtlich ihrer Herkunft und in Bezug auf spezifische Interessenlagen beurteilen und ihre Überprüfbarkeit diskutieren (z. B. Kreationismus)
Von der Zelle zum Organismus I – Struktur- und Funktionszusammenhänge in verschiedenen Systemebenen des Menschen ableiten — Sachkompetenz
Struktur- und Funktionszusammenhänge tierischer Zellen sowie von Zellorganellen, Geweben und Organen exemplarisch erläutern
Biomembran nach dem Flüssig-Mosaik-Modell beschreiben sowie Transportmechanismen durch Struktur- und Funktionszusammenhänge ableiten
Struktur und Wirkungsweise von Enzymen beschreiben sowie die Beeinflussung der Enzymaktivität durch Temperatur, pH-Wert und Inhibitoren erklären
Grundlagen und Verlauf heterotropher Assimilation exemplarisch erläutern
Homöostase im menschlichen Organismus am Beispiel der Blutzuckerregulation materialgestützt erklären
Bedeutung von Wasserstoff übertragenden Coenzymen für biochemische Redoxreaktionen anhand von Milchsäuregärung und Zellatmung erläutern
stoffliche und energetische Bilanz der Teilprozesse der Zellatmung angeben und diesen Prozess anhand gegebener Schemata beschreiben
Bedeutung von ATP an Beispielen erläutern
Gleitfilament-Modell zur Muskeltätigkeit unter energetischem Aspekt materialgestützt beschreiben
Von der Zelle zum Organismus I – Struktur- und Funktionszusammenhänge in verschiedenen Systemebenen des Menschen ableiten — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Analyse von Stoffwechselvorgängen mithilfe der Tracer-Methode erläutern
Erklärungskraft von Modellvorstellungen zur Biomembran beurteilen
zu experimentell gewonnenen Daten zur Zellatmung und Milchsäuregärung Strukturen, Beziehungen und Trends hinsichtlich der Energieversorgung erklären und Schlussfolgerungen ziehen
Formen der Dissimilation kriteriengeleitet vergleichen
SE hypothesengeleitete Experimente zur Enzymaktivität unter Beachtung der Variablenkontrolle und möglicher Fehlerquellen selbstständig planen, durchführen, protokollieren und auswerten
eigene Ergebnisse und den eigenen Prozess der Erkenntnisgewinnung reflektieren
Möglichkeiten und Grenzen des konkreten Erkenntnisgewinnungsprozesses sowie der gewonnenen Erkenntnisse reflektieren (z. B. Reproduzierbarkeit, Falsifizierbarkeit, Intersubjektivität, logische Konsistenz, Vorläufigkeit)
SE Nahrung auf Glucose, Stärke und Proteine ausgehend von Fragestellungen zur gesunden Ernährung experimentell überprüfen
kybernetisches Regelkreisschema auf die Blutzuckerregulation anwenden
Von der Zelle zum Organismus I – Struktur- und Funktionszusammenhänge in verschiedenen Systemebenen des Menschen ableiten — Kommunikationskompetenz
Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Systemebenen darstellen
Daten zur Enzymwirkung grafisch darstellen und auswerten
CS Beeinflussung der Enzymaktivität durch unterschiedliche Faktoren mit Simulationssoftware darstellen und interpretieren
modellhafte Darstellungen zu Struktur- und Funktionszusammenhängen auf molekularer Ebene entwickeln (z. B. Enzym, Biomembran)
zwischen funktionalen und kausalen Erklärungen am kybernetischen Regelkreisschema unterscheiden (z. B. Diabetes)
chemische Zeichensprache auf biologische Prozesse anwenden
Von der Zelle zum Organismus I – Struktur- und Funktionszusammenhänge in verschiedenen Systemebenen des Menschen ableiten — Bewertungskompetenz
Möglichkeiten und Grenzen biologischer Sichtweisen (z. B. experimentelle Methode) beurteilen
zu Zusammenhängen zwischen Diabetes und Lebensführung sowie eigenem Verhalten kriteriengeleitet Meinungen bilden und Entscheidungen auf der Grundlage von Sachinformationen und Werten treffen
Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informationsverarbeitung erklären — Sachkompetenz
Struktur- und Funktionszusammenhänge von Neuronen und Fotorezeptoren erläutern
Informationsverarbeitung an Neuronen einschließlich der Funktion von Synapsen und der Verrechnung von Potenzialen erklären
Kommunikation zwischen Rezeptoren, Neuronen und Effektoren unter Berücksichtigung energetischer Aspekte exemplarisch erläutern
biologische Grundlagen von Sucht und Stress materialgestützt ableiten
lebensrettende Sofortmaßnahmen begründen
Wirkmechanismen von Hormonen materialgestützt erklären
Grundelemente des Verhaltens auf proximater Ebene im Zusammenhang mit Reflexen sowie dem Schlüsselreiz-AAM-Konzept exemplarisch erläutern
Lernvorgänge als Modifikation erbbedingter Verhaltensweisen exemplarisch beschreiben
Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informationsverarbeitung erklären — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Messergebnisse zu Membranpotenzialen mithilfe der Ionentheorie der Erregung auswerten
Erregungsleitung an unterschiedlichen Axontypen vergleichen
Beeinflussungen der Erregungsübertragung durch Stoffeinwirkung exemplarisch ableiten
CS mathematische Modelle, grafische Darstellungen von Messwerten sowie Simulationen zur Verrechnung von Membranpotenzialen nutzen
SE oder LDE Modellexperimente zur Potenzialbildung auswerten
einen Reflexbogen schematisch darstellen und anwenden
Verhaltensbeobachtungen durchführen und wertfrei beschreiben
SE oder LDE Konditionierung des Lidschlussreflexes durchführen und protokollieren
SE oder LDE Untersuchung zum Sehvorgang durchführen und auswerten, z. B. Adaptation, Akkommodation, Farb- und Kontrastwahrnehmung
Wahrnehmung als Ergebnis von Reizaufnahme, neuronaler Verarbeitung und individuell gespeicherter Informationen beurteilen
Untersuchungen zu Gedächtnis und Lernvorgängen auf der Grundlage von Modellen zur neuronalen Plastizität erklären
verhaltensbiologische Phänomene aus neurobiologischer Sicht beschreiben
Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informationsverarbeitung erklären — Kommunikationskompetenz
Möglichkeiten und Grenzen neurophysiologischer Verfahren zur Erforschung von Funktionen und Entwicklung des Gehirns in digitalen Medien recherchieren und darstellen
Informationen über neurodegenerative Erkrankungen unter Einsatz geeigneter analoger und digitaler Medien präsentieren und die Urheberschaft der verwendeten Quellen prüfen und belegen sowie Zitate kennzeichnen
Beeinflussungen des vegetativen Nervensystems durch äußere und innere Faktoren anhand von Materialien beschreiben
relevante und aussagekräftige Informationen zu biologische Grundlagen der Sucht auswählen, selbstständig auswerten und adressatengerecht präsentieren
sich mit anderen konstruktiv über Maßnahmen zur Sucht- und Drogenprävention austauschen, den eigenen Standpunkt vertreten, reflektieren und gegebenenfalls korrigieren
Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informationsverarbeitung erklären — Bewertungskompetenz
methodische Ansätze von verhaltensbiologischen Untersuchungen reflektieren und Quellen hinsichtlich ihrer Herkunft in Bezug auf spezifische Interessenlagen beurteilen
anhand relevanter Bewertungskriterien Handlungsoptionen in gesellschaftlich oder alltagsrelevanten Entscheidungssituationen in Bezug auf den Missbrauch von Drogen und leistungssteigernden Substanzen entwickeln und eigenes Verhalten abwägen
Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität der genetischen Information interpretieren — Sachkompetenz
genetische und modifikatorische Variabilität unter den Aspekten von Biodiversität und Evolutionsprozessen vergleichen
Chromosomen und ihre Veränderung im Zellzyklus beschreiben
Funktion und Veränderung der Telomere und die Bedeutung für Alterungsprozesse darstellen
Struktur der DNA auf der Grundlage des Watson-Crick-Modells erläutern sowie deren identische Replikation materialgestützt erklären
Proteinbiosynthese als Prozess zur Realisierung der genetischen Informationen auf molekularer Ebene beschreiben
Veränderungen des genetischen Materials durch Mutagene erörtern sowie die Bedeutung für das Individuum und den evolutionären Prozess ableiten
Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten auf der Grundlage epigenetischer Modelle (Methylierung und Acetylierung) erklären und den Einfluss auf den Zellstoffwechsel ableiten
Bedeutung von embryonalen und adulten Stammzellen im Zusammenhang mit Zelldifferenzierung erläutern
Herstellung gentechnisch veränderter Organismen unter Nutzung von CRISPR/Cas9 und anderer molekulargenetischer Werkzeuge materialgestützt erläutern
Kenntnisse zu Bau und Vermehrung von Bakterien und Viren hinsichtlich gentechnischer Verfahren anwenden
Verknüpfung gentechnischer Verfahren zur Erzeugung des genetischen Fingerabdrucks mithilfe von Material beschreiben
gentherapeutische Verfahren exemplarisch erläutern
Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität der genetischen Information interpretieren — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Modellierungen zur DNA-Struktur auf der Grundlage des Watson-Crick-Modells planen und durchführen sowie Möglichkeiten und Grenzen von Modellen diskutieren
Fragestellungen zur genetischen Rekombination entwickeln sowie die Entstehung genetischer Erkrankungen aus dem Verlauf der Meiose ableiten
in recherchierten Daten zu klassischen Versuchen zur Vererbung Strukturen, Beziehungen und Trends finden und Schlussfolgerungen ziehen
Vererbung von Merkmalen anhand von Familienstammbäumen darstellen und mithilfe von Kreuzungsschemata mathematisch auswerten
Phänotypen mit monogenen und komplexeren Erbgängen begründen
Krebs als Veränderung des Zellzyklus am Beispiel von Onkogenen und Anti-Onkogenen analysieren
Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität der genetischen Information interpretieren — Kommunikationskompetenz
geeignete Darstellungsformen für molekulargenetische Zusammenhänge nutzen
zu humangenetischen Fragestellungen selbstständig im Internet recherchieren, Relevanz und Zuverlässigkeit der Informationen einschätzen und die Ergebnisse adressatengerecht präsentieren
Daten zu Ursachen und Häufigkeit von Krebserkrankungen aus digitalen Medien auswählen und zu diesen kriterien- und evidenzbasiert sowie situationsgerecht argumentieren
bei genetischen Sachverhalten zwischen Alltags- und Fachsprache unterscheiden
Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität der genetischen Information interpretieren — Bewertungskompetenz
anhand relevanter Bewertungskriterien Handlungsoptionen in gesellschaftlich- oder alltagsrelevanten Entscheidungssituationen in Bezug auf den Einsatz von Stammzellen, gentechnisch veränderten Organismen sowie biotechnologischen Prozessen entwickeln und abwägen
Möglichkeiten und Grenzen humangenetischer Beratung, personalisierter Medizin und Reproduktionsmedizin anhand selbst gewählter Kriterien auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte beurteilen
ethische Gesichtspunkte bei der Anwendung von Gentechnologie sowie den Prozess der Bewertung aus persönlicher, gesellschaftlicher und ethischer Perspektive reflektieren
Von der Zelle zum Organismus II – Struktur- und Funktionszusammenhänge in verschiedenen Systemebenen der Pflanze ableiten — Sachkompetenz
Struktur- und Funktionszusammenhänge von pflanzlichen Zellen sowie ausgewählten Zellorganellen, Geweben und Organen unter den Aspekten von Wasserhaushalt und Fotosynthese erläutern
Pflanzenzelle mithilfe der osmotischen Zustandsgleichung als osmotisches System darstellen
Wasserhaushalt von Sprosspflanzen mithilfe biophysikalischer Vorgänge sowie die anatomische Angepasstheit an den Wasserfaktor erklären
Gesamtbilanz der Fotosynthese angeben und Teilprozesse mithilfe vorgegebener Schemata erläutern
Verknüpfungen von Assimilations- und Dissimilationsprozessen auf zellulärer Ebene erläutern und die Bedeutung der Prozesse ableiten
Von der Zelle zum Organismus II – Struktur- und Funktionszusammenhänge in verschiedenen Systemebenen der Pflanze ableiten — Erkenntnisgewinnungskompetenz
osmotisches Zustandsdiagramm interpretieren
MIK Plasmolyse und Deplasmolyse von Zellen mikroskopieren
CS Einflüsse äußerer Faktoren auf die Fotosyntheseleistung mithilfe von Simulationssoftware erschließen sowie Daten auswerten
MIK Spaltöffnungen, Leitbündel und Blattquerschnitt mikroskopieren und zeichnen sowie Struktur- und Funktionszusammenhänge ableiten
MIK Nachweis von Stärke mikroskopisch durchführen
SE Chromatografie von Blattpigmenten durchführen, auswerten und die eigenen Ergebnisse sowie den eigenen Prozess der Erkenntnisgewinnung reflektieren
Fotosynthese bei C3- und C4-Pflanzen vergleichen
Von der Zelle zum Organismus II – Struktur- und Funktionszusammenhänge in verschiedenen Systemebenen der Pflanze ableiten — Kommunikationskompetenz
relevante und aussagekräftige Informationen zur Fotosyntheseleistung bei unterschiedlichen Bedingungen auch unter ökonomischen Aspekten im Internet recherchieren und Schlussfolgerungen ableiten
Schlussfolgerungen zur Bedeutung der Fotosynthese für das Leben auf der Erde ableiten
Von der Zelle zum Organismus II – Struktur- und Funktionszusammenhänge in verschiedenen Systemebenen der Pflanze ableiten — Bewertungskompetenz
Anwendung der Erkenntnisse zur Fotosynthese unter dem Aspekt der Welternährung und nachwachsender Rohstoffe unter Einbeziehung der CO2-Bilanzen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten
kurz- und langfristige Auswirkungen von Maßnahmen in der Land- und Forstwirtschaft im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aus ökologischer, ökonomischer, politischer sowie sozialer Perspektive beurteilen und bewerten (Düngemittel, Monokultur, Schädlingsbekämpfung)
Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und Angepasstheit von Organismen begründen — Sachkompetenz
allgemeine Merkmale von Ökosystemen an einem Beispiel materialgestützt erläutern
Zusammenhang zwischen Vorkommen bzw. Entwicklung von Organismen und dem Wirkungsgefüge der Umweltfaktoren erläutern sowie die daraus resultierende Angepasstheit erklären
ökologische Phänomene auf physiologischer und genetischer Grundlage erklären
Kohlenstoff- und Stickstoffkreislauf materialgestützt darstellen und die Bedeutung des Stickstoffs für den Organismus ableiten
Folgen des anthropogen bedingten Treibhauseffekts ableiten
intra- und interspezifische Beziehungen exemplarisch beschreiben
Populationsentwicklungen und deren Beeinflussung mithilfe der Lotka-Volterra-Regeln erklären
Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und Angepasstheit von Organismen begründen — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Daten zu Toleranzbereichen sowie ökologische Potenzen grafisch darstellen und auswerten
Nahrungsketten, -netze und -pyramiden als Modelle anwenden und die Möglichkeiten sowie Grenzen der Modelle diskutieren
aus Untersuchungsergebnissen Formen der Wechselbeziehungen der Organismen ableiten
CS theoriegeleitet Hypothesen zu Wechselwirkungen zwischen Populationen aufstellen und diese mittels Simulationssoftware widerlegen oder stützen
Koexistenz von Arten im Ökosystem unter Nutzung des Modells der ökologischen Nische begründen
EXK ein Ökosystem mit physikalischen, chemischen und biologischen Methoden unter Nutzung digitaler Werkzeuge analysieren, dabei die Variablenkontrolle berücksichtigen sowie die Gültigkeit von Daten beurteilen und mögliche Fehlerquellen ermitteln
Ergebnisse der Exkursion interpretieren sowie fachübergreifende Bezüge herstellen
Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und Angepasstheit von Organismen begründen — Kommunikationskompetenz
Stoffwechselprozesse systematisieren und dabei Schemata sowie andere geeignete Darstellungsformen nutzen und ineinander überführen unter Berücksichtigung der alkoholischen Gärung
Verantwortung des Menschen für die Reinhaltung und Nutzung von Gewässern diskutieren und dabei verwendete Quellen belegen
Anwendbarkeit biochemischer Erkenntnisse auf Erhaltungs- und Renaturierungsmaßnahmen sach-, adressaten- und situationsgerecht darstellen
sich mit anderen konstruktiv über die Bedeutung des Natur- und Umweltschutzes zum Erhalt der Biodiversität sowie über Folgen der Einführung von Neobiota austauschen, Standpunkte vertreten, reflektieren und gegebenenfalls korrigieren
Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und Angepasstheit von Organismen begründen — Bewertungskompetenz
Bedeutung und Erhalt der Biodiversität im Hinblick auf ihre Bewertungsrelevanz analysieren und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten
deskriptive und normative Aussagen zum Ökosystemmanagement unterscheiden und Werte identifizieren, die den normativen Aussagen zugrunde liegen
sich zu verantwortungsvollem und nachhaltigem Umgang mit Ressourcen (ökologischer Fußabdruck) kriteriengeleitet eine Meinung bilden und auf Grundlage von Sachinformationen und Werten persönliche Entscheidungen treffen und den Prozess der Bewertung aus persönlicher, gesellschaftlicher und ethischer Perspektive reflektieren
Bewertungskriterien zum anthropogen bedingten Treibhauseffekt aufstellen, auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte
Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – Geschichte und Verwandtschaft von Organismen erläutern — Sachkompetenz
Biodiversität auf verschiedenen Systemebenen beschreiben (z. B. genetische Variabilität, Artenvielfalt, Vielfalt der Ökosysteme)
Evolution als Grundprinzip biologischer Systeme sowie Entstehung und Veränderung der Arten mithilfe der Synthetischen Evolutionstheorie exemplarisch erklären
anatomisch-morphologische, zelluläre und molekulare Belege für die Synthetische Evolutionstheorie auch mit Bezug zum Menschen anhand von Materialien erläutern
Gesamtfitness der Individuen im Zusammenhang mit der Individualselektion und Verwandtenselektion erläutern (ultimate Betrachtungsebene)
Evolutionstendenzen an Beispielen erläutern
Klimaregeln aus evolutionsbiologischer, genetischer und physiologischer Sicht darstellen und anwenden
Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – Geschichte und Verwandtschaft von Organismen erläutern — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Stammbäume auch mit Bezug auf ursprüngliche und abgeleitete Merkmale materialgestützt analysieren
CS Evolutionsprozesse und Verhaltensstrategien (z. B. Falke-Taube-Modell) mithilfe von Simulationen analysieren und den Prozess der Erkenntnisgewinnung reflektieren
Methoden zur Erforschung der Stammesgeschichte erläutern sowie Möglichkeiten und Grenzen des Erkenntnisgewinnungsprozesses reflektieren
Kriterien wissenschaftlicher Wissensproduktion zum adaptiven Wert von Verhalten reflektieren (Evidenzbasierung, Theorieorientierung)
Hypothesen zu einzelnen Aspekten der Evolution des Menschen anhand von Materialien widerlegen oder stützen
Fragestellungen zur selektiven Wirkung von Umweltfaktoren entwickeln
Variabilität und Angepasstheit von Organismen anhand von Naturobjekten beobachten und beschreiben sowie phylogenetische Fragestellungen entwickeln
Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – Geschichte und Verwandtschaft von Organismen erläutern — Kommunikationskompetenz
Ergebnisse evolutionärer Prozesse veranschaulichen, dazu kriterien- und evidenzbasiert ohne finale Begründungen argumentieren
Bedeutungsgehalt von fachsprachlichen bzw. alltagssprachlichen Texten und Modellen in Beziehung setzen
verschiedene Quellen zu phylogenetischen Stammbäumen im Hinblick auf Übereinstimmungen prüfen
Belege zur Evolution auf unterschiedlichen Organisationsebenen im Internet recherchieren und Lern- sowie Arbeitsergebnisse sach- und adressatengerecht präsentieren
Entstehung von Antibiotikaresistenzen in analogen und digitalen Medien recherchieren und unter evolutionären Aspekten interpretieren
biologische Phänomene erklären und dabei ultimate und proximate Ebene unterscheiden
Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – Geschichte und Verwandtschaft von Organismen erläutern — Bewertungskompetenz
auf der Grundlage biologischer Erkenntnisse zu Aspekten der Menschheitsentwicklung argumentieren
Rassismus aus biologischer, ethischer und gesellschaftlicher Sicht bewerten
Quellen zu unterschiedlichen Auffassungen zur Entstehung der Arten hinsichtlich ihrer Herkunft und in Bezug auf spezifische Interessenlagen beurteilen und ihre Überprüfbarkeit diskutieren (z. B. Kreationismus)
Möglichkeiten und Grenzen biologischer Sichtweisen in Bezug auf die kulturelle Evolution des Menschen beurteilen
Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informationsverarbeitung auf zellulärer und physiologischer Grundlage erklären — Sachkompetenz
Struktur- und Funktionszusammenhänge tierischer Zellen sowie von Zellorganellen am Beispiel von Neuronen erläutern
Biomembran nach dem Flüssig-Mosaik-Modell beschreiben sowie Transportmechanismen durch Struktur- und Funktionszusammenhänge ableiten
Struktur und Wirkungsweise von Enzymen beschreiben sowie die Beeinflussung der Enzymaktivität durch den pH-Wert erklären
stoffliche und energetische Bilanz der Teilprozesse der Zellatmung angeben, diese anhand gegebener Schemata beschreiben sowie die Bedeutung von ATP erläutern
Informationsverarbeitung an Neuronen einschließlich der Funktion von Synapsen erklären und Beeinflussung der Erregungsübertragung an einem Beispiel exemplarisch ableiten
Kommunikation zwischen Rezeptoren, Neuronen und Effektoren exemplarisch erläutern
Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informationsverarbeitung auf zellulärer und physiologischer Grundlage erklären — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Erklärungskraft von Modellvorstellungen zur Biomembran beurteilen
SE hypothesengeleitete Experimente zur Enzymaktivität unter Beachtung der Variablenkontrolle und möglicher Fehlerquellen selbstständig planen, durchführen, protokollieren und auswerten
Messergebnisse zu Membranpotenzialen mithilfe der Ionentheorie der Erregung auswerten
Erregungsleitung an unterschiedlichen Axontypen vergleichen
CS mathematische Modelle, grafische Darstellungen von Messwerten sowie Simulationen zur Verrechnung von Membranpotenzialen nutzen
Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informationsverarbeitung auf zellulärer und physiologischer Grundlage erklären — Kommunikationskompetenz
Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Systemebenen darstellen
CS Beeinflussung der Enzymaktivität durch unterschiedliche Faktoren mit Simulationssoftware darstellen und interpretieren
chemische Zeichensprache auf biologische Prozesse anwenden
Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informationsverarbeitung auf zellulärer und physiologischer Grundlage erklären — Bewertungskompetenz
Möglichkeiten und Grenzen biologischer Sichtweisen (z. B. experimentelle Methode) beurteilen
Wahrnehmung als Ergebnis von Reizaufnahme, neuronaler Verarbeitung und individuell gespeicherter Informationen bewerten
Zusammenhänge zwischen Lebensführung und Gesundheit reflektieren, z. B. Suchtverhalten, Stress
Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität der genetischen Information interpretieren — Sachkompetenz
genetische und modifikatorische Variabilität unter den Aspekten von Biodiversität und Evolutionsprozessen vergleichen
Chromosomen und ihre Veränderung im Zellzyklus beschreiben
Struktur der DNA auf der Grundlage des Watson-Crick-Modells erläutern sowie deren identische Replikation erklären
Proteinbiosynthese als Prozess zur Realisierung der genetischen Informationen auf molekularer Ebene beschreiben
Veränderungen des genetischen Materials durch Mutagene erläutern sowie die Bedeutung für das Individuum ableiten
Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten auf der Grundlage der Methylierung der DNA erklären
Bedeutung von embryonalen Stammzellen erläutern
Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität der genetischen Information interpretieren — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Modellierungen zur DNA-Struktur auf der Grundlage des Watson-Crick-Modells planen und durchführen sowie Möglichkeiten und Grenzen von Modellen diskutieren
in recherchierten Daten zu klassischen Versuchen zur Vererbung Strukturen, Beziehungen und Trends finden und Schlussfolgerungen ziehen
Vererbung von Merkmalen anhand von autosomalen Familienstammbäumen darstellen und mithilfe von Kreuzungsschemata mathematisch auswerten
Phänotypen mit monogenen Erbgängen begründen
SE Nachweis von Proteinen experimentell durchführen und protokollieren
Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität der genetischen Information interpretieren — Kommunikationskompetenz
geeignete Darstellungsformen für molekulargenetische Zusammenhänge nutzen
zu humangenetischen Fragestellungen selbstständig im Internet recherchieren, Relevanz und Zuverlässigkeit der Informationen einschätzen und die Ergebnisse adressatengerecht präsentieren
bei genetischen Sachverhalten zwischen Alltags- und Fachsprache unterscheiden
Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität der genetischen Information interpretieren — Bewertungskompetenz
anhand relevanter Bewertungskriterien Handlungsoptionen in gesellschaftlich- oder alltagsrelevanten Entscheidungssituationen in Bezug auf den Einsatz von Stammzellen abwägen
Möglichkeiten und Grenzen humangenetischer Beratung und personalisierter Medizin anhand selbst gewählter Kriterien auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte beurteilen
ethische Gesichtspunkte bei der Anwendung von Gentechnologie aus persönlicher Perspektive reflektieren
Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und Angepasstheit von Organismen begründen — Sachkompetenz
Struktur- und Funktionszusammenhänge von pflanzlichen Zellen sowie ausgewählten Zellorganellen, Geweben und Organen unter den Aspekten der Fotosynthese erläutern
Zusammenhang der Teilprozesse (Primär- und Sekundärreaktionen) mithilfe vorgegebener Schemata erläutern
Verknüpfungen von Assimilations- und Dissimilationsprozessen auf zellulärer Ebene erläutern und Bedeutung der Prozesse ableiten
allgemeine Merkmale von Ökosystemen an einem Beispiel materialgestützt erläutern
Zusammenhang zwischen Vorkommen bzw. Entwicklung von Organismen und dem Wirkungsgefüge der Umweltfaktoren erläutern sowie die daraus resultierende Angepasstheit erklären
intra- und interspezifische Beziehungen exemplarisch beschreiben und erklären
Kohlenstoffkreislauf materialgestützt darstellen
Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und Angepasstheit von Organismen begründen — Erkenntnisgewinnungskompetenz
CS Einflüsse äußerer Faktoren auf die Fotosyntheseleistung mithilfe von Simulationssoftware erschließen sowie Daten auswerten
Chromatografie von Blattpigmenten und Absorptionsspektren miteinander in Beziehung setzen
ökologische Faktoren sowie Arten in einem Areal qualitativ erfassen
Nahrungsnetze als Modell anwenden und die Möglichkeiten sowie Grenzen von Modellen diskutieren
aus Untersuchungsergebnissen Formen der Wechselbeziehungen der Organismen ableiten
Koexistenz von Arten im Ökosystem unter Nutzung des Modells der ökologischen Nische begründen
Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und Angepasstheit von Organismen begründen — Kommunikationskompetenz
relevante und aussagekräftige Informationen zur Fotosyntheseleistung bei unterschiedlichen Bedingungen auch unter ökonomischen Aspekten auswählen und Schlussfolgerungen ableiten
Schlussfolgerungen zur Bedeutung der Fotosynthese für das Leben auf der Erde ableiten
Anwendbarkeit biochemischer Erkenntnisse auf Erhaltungs- und Renaturierungsmaßnahmen sach-, adressaten- und situationsgerecht darstellen
sich mit anderen konstruktiv und sprachlich differenziert über die Bedeutung des Natur- und Umweltschutzes zum Erhalt der Biodiversität austauschen, Standpunkte vertreten und gegebenenfalls korrigieren
Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und Angepasstheit von Organismen begründen — Bewertungskompetenz
Bewertungskriterien zum anthropogenen Treibhauseffekt aufstellen sowie globale Folgen eigener und gesellschaftlicher Entscheidungen reflektieren, auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte
kurz- und langfristige Auswirkungen von Maßnahmen in der Land- und Forstwirtschaft im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aus ökologischer, ökonomischer, politischer sowie sozialer Perspektive beurteilen und bewerten (Düngemittel, Monokultur, Schädlingsbekämpfung)
Bedeutung und Erhalt der Biodiversität im Hinblick auf ihre Bewertungsrelevanz analysieren und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten
deskriptive und normative Aussagen zum Ökosystemmanagement unterscheiden und Werte identifizieren, die den normativen Aussagen zugrunde liegen
Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – Geschichte und Verwandtschaft von Organismen erläutern — Sachkompetenz
Biodiversität auf verschiedenen Systemebenen beschreiben (z. B. genetische Variabilität, Artenvielfalt, Vielfalt der Ökosysteme)
Evolution als Grundprinzip biologischer Systeme sowie Entstehung und Veränderung der Arten mithilfe der synthetischen Evolutionstheorie exemplarisch erklären
anatomisch-morphologische und molekulare Belege für die synthetische Evolutionstheorie anhand von Materialien erläutern
Gesamtfitness der Individuen im Zusammenhang mit der Individualselektion und Verwandtenselektion exemplarisch erläutern (ultimate Betrachtungsebene)
Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – Geschichte und Verwandtschaft von Organismen erläutern — Erkenntnisgewinnungskompetenz
Stammbäume auch mit Bezug auf ursprüngliche und abgeleitete Merkmale materialgestützt analysieren
Evolutionsprozesse und Verhaltensstrategien analysieren und den Prozess der Erkenntnisgewinnung reflektieren
eine morphologische und eine molekulare Methode zur Erforschung der Stammesgeschichte auf phänotypischer und molekulargenetischer Ebene erläutern
Kriterien wissenschaftlicher Wissensproduktion zum adaptiven Wert von Verhalten reflektieren (Evidenzbasierung, Theorieorientierung)
Variabilität und Angepasstheit von Organismen anhand von Naturobjekten beobachten und beschreiben sowie phylogenetische Fragestellungen entwickeln
Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – Geschichte und Verwandtschaft von Organismen erläutern — Kommunikationskompetenz
Ergebnisse evolutionärer Prozesse veranschaulichen, dazu kriterien- und evidenzbasiert ohne finale Begründungen argumentieren
Bedeutungsgehalt von fachsprachlichen bzw. alltagssprachlichen Texten und Modellen in Beziehung setzen
verschiedene Quellen zu phylogenetischen Stammbäumen im Hinblick auf Übereinstimmungen prüfen
biologische Phänomene erklären und dabei ultimate und proximate Ebene unterscheiden
Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – Geschichte und Verwandtschaft von Organismen erläutern — Bewertungskompetenz
Quellen zu unterschiedlichen Auffassungen zur Entstehung der Arten hinsichtlich ihrer Herkunft und in Bezug auf spezifische Interessenlagen beurteilen und ihre Überprüfbarkeit diskutieren (z. B. Kreationismus)
Einführungs- und Qualifikationsphase (gemeinsam)
biologische Sachverhalte sowie Anwendungen der Biologie sachgerecht beschreiben.
biologische Phänomene sowie Anwendungen der Biologie auch mithilfe von Basiskonzepten strukturieren und erschließen.
biologische Sachverhalte unter Verwendung der Basiskonzepte und Einbindung fachübergreifender Aspekte erläutern.
Prozesse in und zwischen lebenden Systemen sowie zwischen lebenden Systemen und ihrer Umwelt erläutern.
Entstehung und Bedeutung von Biodiversität sowie Gründe für deren Schutz und nachhaltige Nutzung erläutern.
Einführungsphase
Fragestellungen zu biologischen Phänomenen und Anwendungen der Biologie identifizieren und entwickeln.
Eigenschaften lebender Systeme auch mithilfe von Basiskonzepten strukturieren und erschließen.
Vernetzungen zwischen Systemebenen exemplarisch darstellen.
Qualifikationsphase
theoriegeleitet Hypothesen und Aussagen zu biologischen Phänomenen sowie Anwendungen der Biologie formulieren.
Eigenschaften lebender Systeme auch mithilfe von Basiskonzepten strukturieren und erschließen sowie unter qualitativen und quantitativen Aspekten erläutern.
Vernetzungen zwischen Systemebenen von Molekülen bis zur Biosphäre darstellen.
Einführungs- und Qualifikationsphase (gemeinsam)
Phänomene und Beobachtungen als Ausgangspunkte von Untersuchungen beschreiben.
qualitative und quantitative Daten auch mithilfe digitaler Werkzeuge aufnehmen und diese auswerten.
Labor- und freilandbiologische Geräte und Techniken sachgerecht und unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen anwenden.
Hypothese widerlegen oder stützen.
aus der Interpretation von Untersuchungsbefunden fachübergreifende Bezüge herstellen.
Einführungsphase
Fragestellungen zu biologischen Sachverhalten identifizieren und entwickeln.
Beobachtungen, Vergleiche, Experimente und Modellierungen zunehmend selbstständig planen, durchführen und diese protokollieren.
in erhobenen oder recherchierten Daten Strukturen, Beziehungen und Trends finden und Schlussfolgerungen ziehen.
Qualität von Daten z. B. hinsichtlich der Genauigkeit und Zuverlässigkeit beurteilen.
Möglichkeiten und Grenzen von Modellen erkennen.
eigene Ergebnisse zunehmend reflektieren.
Möglichkeiten und Grenzen von gewonnenen Erkenntnisse reflektieren.
Bedingungen und Eigenschaften biologischer Erkenntnisgewinnung exemplarisch reflektieren.
Qualifikationsphase
theoriegeleitet Hypothesen zur Bearbeitung von Fragestellungen aufstellen.
hypothesengeleitete Beobachtungen, Vergleiche, Experimente und Modellierungen zunehmend selbstständig planen, durchführen und diese protokollieren.
bei der Planung von Beobachtungen, Vergleichen, Experimenten sowie Modellierungen das jeweilige Variablengefüge berücksichtigen.
Variablenkontrolle beim Experimentieren berücksichtigen.
in erhobenen oder recherchierten Daten Strukturen, Beziehungen und Trends finden, diese theoriebezogen erklären und Schlussfolgerungen ziehen.
Gültigkeit von Daten beurteilen und mögliche Fehlerquellen ermitteln.
Möglichkeiten und Grenzen von Modellen diskutieren.
eigene Ergebnisse und den eigenen Prozess der Erkenntnisgewinnung reflektieren.
Möglichkeiten und Grenzen des konkreten Erkenntnisgewinnungsprozesses sowie der gewonnenen Erkenntnisse (z. B. Reproduzierbarkeit, Falsifizierbarkeit, Intersubjektivität, logische Konsistenz, Vorläufigkeit) reflektieren.
Kriterien wissenschaftlicher Wissensproduktion (Evidenzbasierung, Theorieorientierung) reflektieren.
Einführungs- und Qualifikationsphase (gemeinsam)
zu biologischen Sachverhalten zielgerichtet in analogen und digitalen Medien recherchieren und für ihre Zwecke passende Quellen auswählen.
relevante und aussagekräftige Informationen und Daten zu biologischen Sachverhalten und anwendungsbezogenen Fragestellungen auswählen und Informationen aus Quellen mit verschiedenen, auch komplexen Darstellungsformen, erschließen.
Übereinstimmung verschiedener Quellen oder Darstellungsformen im Hinblick auf deren Aussagen prüfen.
ausgewählte Informationen strukturieren, interpretieren und Schlussfolgerungen ableiten.
geeignete Darstellungsformen für biologische Sachverhalte nutzen und diese ineinander überführen.
biologische Sachverhalte sowie Lern- und Arbeitsergebnisse sach-, adressaten- und situationsgerecht unter Einsatz geeigneter analoger und digitaler Medien verarbeiten sowie präsentieren.
Urheberschaft prüfen, verwendete Quellen belegen und Zitate kennzeichnen.
Einführungsphase
Herkunft, Qualität und Vertrauenswürdigkeit von verwendeten Quellen und Medien analysieren.
den Informationsgehalt von Alltags- und Fachsprache vergleichen und biologische Sachverhalte im überschaubaren Kontext fachsprachlich richtig erläutern.
Sachverhalte aus ultimater und proximater Sicht erklären, ohne dabei unangemessene finale Begründungen zu nutzen.
sich mit anderen konstruktiv über biologische Sachverhalte austauschen, gegebenenfalls den eigenen Standpunkt vertreten, reflektieren und korrigieren.
Qualifikationsphase
Herkunft, Qualität und Vertrauenswürdigkeit von verwendeten Quellen und Medien sowie darin enthaltene Darstellungsformen im Zusammenhang mit der Intention der Autorin/des Autors analysieren.
den Informationsgehalt von Alltags- und Fachsprache vergleichen und komplexe biologische Zusammenhänge fachsprachlich richtig erläutern.
Sachverhalte aus ultimater und proximater Sicht erklären, ohne dabei unangemessene finale Begründungen zu nutzen sowie zwischen funktionalen und kausalen Erklärungen unterscheiden.
zu biologischen Sachverhalten kriterien- und evidenzbasiert sowie situationsgerecht wissenschaftlich argumentieren.
Einführungs- und Qualifikationsphase (gemeinsam)
Sachverhalte im Hinblick auf ihre Bewertungsrelevanz analysieren.
Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten.
Quellen hinsichtlich ihrer Herkunft und in Bezug auf spezifische Interessenlagen beurteilen.
Bewertungskriterien auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte aufstellen.
sich kriteriengeleitet Meinungen bilden und Entscheidungen auf der Grundlage von Sachinformationen und Werten treffen.
kurz- und langfristige, lokale und globale Folgen eigener und gesellschaftlicher Entscheidungen reflektieren.
den Prozess der Bewertung aus persönlicher, gesellschaftlicher und ethischer Perspektive reflektieren.
Auswirkungen von Anwendungen der Biologie im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aus ökologischer, ökonomischer, politischer und sozialer Perspektive beurteilen und bewerten.
Einführungsphase
deskriptive und normative Aussagen unter Anleitung unterscheiden.
Möglichkeiten und Grenzen biologischer Sichtweisen unter Anleitung beurteilen.
Handlungsoptionen in gesellschaftlich- oder persönlich relevanten Entscheidungssituationen mit fachlichem Bezug entwickeln.
Qualifikationsphase
deskriptive und normative Aussagen selbstständig unterscheiden und dabei Werte identifizieren, die normativen Aussagen zugrunde liegen.
Möglichkeiten und Grenzen biologischer Sichtweisen selbstständig beurteilen.
anhand relevanter Bewertungskriterien Handlungsoptionen in gesellschaftlich- oder persönlich relevanten Entscheidungssituationen mit fachlichem Bezug entwickeln und diese abwägen.
schuljahrgangsübergreifend
Informationen zu ausgewählten biologischen Sachverhalten und Zusammenhängen selbstständig recherchieren, quellenkritisch aufbereiten und aufbewahren,
Beobachtungsergebnisse und Erkenntnisse dokumentieren, daraus digitale Produkte auch kollaborativ erstellen und präsentieren,
Mediennutzung unter dem Aspekt des Suchtverhaltens diskutieren sowie Schlussfolgerungen für eine gesunde Lebensführung ableiten,
Umweltauswirkungen digitaler Technologien kritisch beurteilen,
Arten mithilfe digitaler Medien identifizieren,
Computeranimationen zur Veranschaulichung und Erkenntnisgewinnung anwenden,
Computersimulationen durch gezielte Variation der Parameter zur Untersuchung biologischer Phänomene und von Naturobjekten nutzen sowie daraus Erkenntnisse ableiten,
Messwerte digital erfassen und auswerten,
gemessene Werte grafisch darstellen.