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Moralische Gefühle und seelische Bedürfnisse
an Geschichten die Gefühle von Menschen nachvollziehen und eigene als stark erlebte Gefühle beschreiben
aus der Struktur seelischer Grundbedürfnisse heraus die Kennzeichen eines gelingenden Lebens ermitteln
die Bedeutungsunterschiede zwischen Bedürfnis, Interesse und bloßem Wunsch erklären
abwägen, was Menschen stärker bewegen sollte: die Empörung über Ungerechtigkeit oder das Mitleid mit den Unglücklichen
vergleichend überlegen, welche menschlichen Gefühle und Bedürfnisse man bei Tieren nicht feststellen kann
Zwischenmenschliche Konflikte auswerten
die Dynamik der Konfliktentwicklung anhand von Chatverläufen skizzieren
den Sinn der unterschiedlichen Konfliktstrategien und ihre langfristigen Erfolgsaussichten erschließen
untersuchen, was zu einem guten Kompromiss dazugehört und wie man erfolgreich Kompromisse schließen kann
beurteilen, ob es für die Konfliktbewältigung tatsächlich sinnvoll ist, wenn der Klügere nachgibt
überprüfen, was eigentlich die guten Seiten von Konflikten sind bzw. was Konflikte wertvoll macht und inwiefern sie das Leben bereichern
Ursprünge des Philosophierens charakterisieren
die eigentümlichen Erfahrungen des Staunens und Zweifelns, aus denen philosophische Fragen entstehen, sprachlich präzise beschreiben
Mythen der Antike und Welterklärungssätze der Vorsokratiker als Antwortversuche auf große Fragen des Lebens interpretieren
am Beispiel des Sokrates die Eigenart des Philosophierens als Prüfung vermeintlichen Wissens untersuchen
die Herausforderung des sokratischen Nichtwissens in Fragen der Lebensführung diskutieren
ausgehend von einem antiken Mythos zu einer Frage der richtigen Lebensführung Stellung nehmen
Werte und Tugenden beurteilen
den Unterschied zwischen moralischen und nichtmoralischen Werturteilen über Handeln und Charakter beschreiben
gelingendes Leben und Verallgemeinerbarkeit als Horizonte moralischer Urteile charakterisieren
Tugendbegriffe der antiken und christlichen Tradition untersuchen
Beiträge in der Online-Kommunikation, z. B. bei Games und Gruppenchats, mithilfe der Goldenen Regel beurteilen
diskutieren, ob für alle und alles gut gesorgt ist, wenn jeder sich um sein eigenes Glück bemüht
Verteilungsmaßstäbe problematisieren
in Verteilungssituationen die unterschiedlichen Vorstellungen von Gerechtigkeit problematisieren
Bevorzugungen und Benachteiligungen als Verstoß gegen das Grundrecht auf Gleichbehandlung und Gleichberechtigung darlegen
Schutzrechte im Netz als wertvolle Entwicklungsbedingungen für Kinder und Heranwachsende untersuchen
über Kinderarmut als gesellschaftliches und globales Problem diskutieren
Vorschläge für die Umsetzung einer für Kinder gerechten Gesellschaft in den Lebensbereichen Familie und Schule entwickeln
Verantwortung für die Umwelt erläutern
Eingriffe des Menschen in die Landökosysteme an Beispielen problematisieren
Albert Schweitzers Idee der Ehrfurcht vor dem Leben interpretieren
den Begriff der Verantwortung des Menschen gegenüber der Natur als Um- und Mitwelt untersuchen
strittige Fragen zur Verantwortung und Rücksichtnahme gegenüber der Natur diskutieren
ein fantasievolles Projekt zum Klimaschutz entwerfen
Glücksvorstellungen untersuchen
die Vielfalt an bildlichen und symbolischen Darstellungen eines glücklichen Lebens beschreiben
die Sehnsucht nach Vollendung im menschlichen Streben nach Glück erläutern
die in Redewendungen und Sprichwörtern enthaltenen Glücksvorstellungen untersuchen
zu konkurrierenden Vorstellungen von einem gelingenden Leben Stellung nehmen
eigene Geschichten über das Glück im Unglück oder das Unglück im Glück entwerfen
Religiöse Sinnangebote charakterisieren
charakteristische Erscheinungsformen von Judentum, Christentum und Islam beschreiben
zentrale Vorstellungen vom gelingenden Leben in Judentum, Christentum und Islam vergleichen
den Unterschied zwischen Religion und Religiosität als Ebenen des Religiösen erläutern
an einem Beispiel den Stellenwert religiöser Traditionen im alltäglichen Zusammenleben diskutieren
Ideen für ein tolerantes Miteinander von Menschen unterschiedlicher religiöser Orientierungen entwerfen
Herkunft und Bestimmung des Menschen reflektieren
die Sonderstellung des Menschen als Vernunftwesen beschreiben
christliche Bestimmungen des Menschen aus den Schöpfungsgeschichten der Genesis erschließen
das humanistische Idealbild vom Menschen untersuchen
über den Klimaschutz als Zukunftsaufgabe und über die dazu erforderlichen menschlichen Fähigkeiten diskutieren
die Transformation der Städte beispielhaft als Zukunftsaufgabe der Menschheit darstellen
Soziale Beziehungen untersuchen
das Spannungsfeld von Vereinnahmung und Autonomiestreben im Familienleben genau beschreiben
am Modell der Freundschaft die Motive für freiwillige Gemeinschaften darstellen
Formen von Toleranz, die das Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft leichter machen, herausarbeiten
die Frage nach der Qualität von Freundschaften in sozialen Netzwerken erörtern
Maßnahmen entwerfen, die zu verantwortungsbewusstem Handeln in Fällen von Cybermobbing motivieren können
Moralische Urteile problematisieren
am Beispiel einer moralischen Kontroverse die Anfechtbarkeit von Argumenten und ihren Prämissen beschreiben
Quellen des Wissens darlegen und klassische Methoden des Wissenserwerbs gegenüberstellen
den naturalistischen und den moralistischen Fehlschluss untersuchen
sich mit dem Geltungsanspruch moralischer Aussagen sprachlich differenziert auseinandersetzen
philosophische Gedankenexperimente zur radikalen Skepsis diskutieren
Pflicht und Nutzen erörtern
unterschiedliche Motive moralischen Handelns in Alltagssituationen identifizieren
Pflichtbewusstsein und Glücksstreben als zentrale Ansätze ethischer Theoriebildung erläutern
deontologische und teleologische Muster der Begründung und Rechtfertigung von Handlungen untersuchen
Pflicht und Nutzen bei der Preisgabe persönlicher Daten im Internet abwägen
prinzipielle und praktikable Auswege aus moralischen Dilemmasituationen entwickeln
Strafgerechtigkeit diskutieren
die Unvorhersehbarkeit der Auswirkungen von Strafe problematisieren
die wesentlichen Funktionen von Gesetzgebung und Rechtsprechung für das gesellschaftliche Zusammenleben darstellen
die drei wesentlichen Strafzwecke begründen und argumentativ aus dem Schuldprinzip herleiten
über die gegensätzlichen Forderungen nach Vergeltung und Vergebung und deren Sinn für die eigene Lebensführung diskutieren
über die kontrafaktische Möglichkeit einer strafrechtlichen Gleichbehandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen reflektieren
Verantwortung in der Gesellschaft erörtern
die erweiterte Verantwortung für sich selbst und für andere am Beispiel der digitalen Mediennutzung differenziert beschreiben
die moralische Perspektive von Verantwortungszuweisung und Verantwortungsübernahme charakterisieren
individuelle Selbstverantwortung und gesellschaftliche Mitverantwortung hinsichtlich der Rechenschaftspflicht vergleichen
Fragen nach der ökologischen und politischen Mitverantwortung für den Hunger in der Welt erörtern
Maßnahmen, die zu nachhaltigem Konsum in einem Lebensbereich motivieren können, entwerfen
Das Streben nach Lust beurteilen
die Lust an der Selbstdarstellung in virtuellen Räumen und als Anreiz in der Warenwelt problematisieren
Epikurs Vorstellung vom Lustprinzip als natürliche Anlage im Menschen erläutern
die Verbindung von Lustgewinn und Verzicht analysieren
John Stuart Mills These „besser ein unzufriedener Mensch als ein zufriedenes Schwein“ erörtern
eine eigene Version von Epikurs Ideal der Seelenruhe für das Leben in der Konsumgesellschaft entwerfen
Erlösungsvorstellungen der Weltreligionen
die Vielfalt von Erlösungsvorstellungen in den Weltreligionen differenziert beschreiben
religiöses Sprechen und Handeln in ihrer symbolischen Eigenart darstellen
Glauben im religiösen Sinne als eine spezifische Erkenntnisweise einordnen
Jenseitsdeutungen und deren Konsequenzen für das Leben im „Diesseits“ diskutieren
eigene Vorstellungen vom Sinn des Lebens in Bildern gestalten
Gewissensmodelle interpretieren
Erscheinungsformen von Gewissensregungen sprachlich differenziert beschreiben
traditionelle philosophische Auffassungen über das Gewissen darlegen
aus Freuds Modell der Seele als eines psychischen Apparats den Wirkmechanismus des autoritären Gewissens herausarbeiten
die These vom autonomen Gewissen als innere Stimme des wahren Selbst erörtern
über die Folgen diskutieren, wenn Menschen kompromisslos nach ihren persönlichen Überzeugungen leben würden
Praktische Diskurse analysieren
in einer aktuellen moralischen Debatte das Bemühen um Artikulation, Durchsetzung und Ausgleich von Interessen beschreiben
Anliegen, Voraussetzungen und Prinzipien eines praktischen Diskurses erläutern
die Kontroverse um Geschlechtergleichstellung hinsichtlich ihrer strategischen und praktischen Diskursanteile analysieren
Einwände gegen eine Diskurstheorie der Moral prüfen
einen sokratischen Dialog zur Meinungsbildung im Internet und beim Umgang mit Fake News inszenieren
Liebe als Ideal und als Forderung diskutieren
das Ideal der romantischen Liebe in sozialen Netzwerken, Werbung und Film problematisieren
Mythen zum Wesen der Liebe und zum Geschlechterverhältnis interpretieren
das Verhältnis von Selbstliebe und Liebe analysieren
sich mit der Forderung nach Nächstenliebe als moralischer Pflicht auseinandersetzen
eigene Vorstellungen geglückter Liebesbeziehungen in Bildern oder Texten gestalten
Religiöse Ethik problematisieren
die Auswirkungen religiös-weltanschaulicher Differenzen in politischen Konflikten beschreiben
Entstehung und Eigenart des religiösen Fundamentalismus erklären
fundamentalistische Propaganda im Internet im Vergleich zu Kernaussagen der Weltreligionen zu Frieden und Krieg untersuchen
tradierte religiöse Moralvorstellungen im Dialog mit einer autonomen und universalen Ethik problematisieren
aus dem Ethos der Religionen Ideen für ein friedliches Miteinander in einer globalisierten Welt entwickeln
Die Würde des Menschen erläutern
die in Utopien zum Vorschein kommenden Merkmale eines menschenwürdigen Lebens benennen
Menschenrechte als Ausdruck von Menschenwürde und Selbstzweckhaftigkeit des Menschen erläutern
die Stellung der Menschenwürde im Grundgesetz und deren historische Wurzeln erklären
aktuelle Beispiele von Verletzungen der Menschenwürde mithilfe des Instrumentalisierungsverbots erörtern und beurteilen
mögliche Vorzüge einer Abstufung und Veräußerbarkeit der Menschenwürde entwickeln
Wirklichkeitsauffassungen problematisieren
Selektion, Manipulation und Inszenierung in der medialen Weltdarstellung als problematisch beschreiben
Platons Ideenlehre als Kritik an alltäglichen Wirklichkeitsauffassungen interpretieren
das geisteswissenschaftliche Verstehen in seiner Eigenart und Differenz zu naturwissenschaftlichem Erklären analysieren und fachsprachlich angemessen darstellen
sich mit der Position des radikalen Konstruktivismus auseinandersetzen
Vorschläge für einen kritischen Umgang mit Medien diskutieren
Den Fairness-Gedanken darstellen
die Aspekte der Zusicherung und Angemessenheit als kritische Merkmale einer fairen Gegenleistung beschreiben
den Sinn von besonderer schulischer Unterstützung als Mittel zur Sicherung fairer Chancen erläutern
am Beispiel des Grundrechts auf Asyl das historische Anliegen und die Realisierbarkeit von Menschenrechten untersuchen
die Forderung nach Generationengerechtigkeit bei den Maßnahmen zum Klimaschutz erörtern
den Fairness-Gedanken auf den Umgang mit sich selbst, auf Leistungsansprüche und Selbstbewertung übertragen
Kontingenzerfahrungen reflektieren
die Frage nach Glück und Sinn angesichts von Sterblichkeit und Tod problematisieren
Glücksbegriffe der philosophischen Tradition als unterschiedliche Antworten auf die Erfahrung der Kontingenz interpretieren
die Struktur der Bedürfnisse und Fähigkeiten des Menschen untersuchen
in Auseinandersetzung mit oberflächlichen Glücksversprechungen zur Tragfähigkeit eigener Werte und Lebensziele Stellung nehmen
Dystopien als Gegenentwürfe eines gelingenden Lebens reflektieren
Die moralische Natur des Menschen problematisieren
die Ambivalenz der moralischen Natur des Menschen an Beispielen von Bosheit, Gleichgültigkeit und Hilfsbereitschaft erläutern
die anthropologische These von der Weltoffenheit des Menschen interpretieren
Moral als Kompensationsmechanismus für die mangelnde Instinktausstattung des Menschen analysieren
die Auswirkungen von Entfremdung und Instrumentalisierung des Menschen in der Wirtschaft und im Arbeitsleben diskutieren
die Beeinflussung des Moralverhaltens durch digitale Anreiz- und Überwachungssysteme skizzieren
Das Determinismusproblem erörtern
am Erlebnisvorgang unwillkürlicher Entscheidungen die Willensfreiheit problematisieren
die Beschränkung des persönlichen Handlungs- und Entwicklungsspielraums durch charakterliche Prägung erschließen
die grundsätzliche Vereinbarkeit von Naturkausalität und Willensfreiheit untersuchen
die ethische Bedeutung und die Tragfähigkeit des Konzepts von Freiheit als Selbstbestimmung erörtern
Strategien für ein möglichst selbstbestimmtes Leben trotz umfassender sozialer und medialer Beeinflussung entwerfen
Methodisch philosophieren
anhand der Beschreibung von Alltagsepisoden das Verhältnis von Begriff und Erfahrung problematisieren
die kopernikanische Wende in der Erkenntnistheorie bei Immanuel Kant skizzieren
am Beispiel einer moralischen Kontroverse untersuchen, inwieweit philosophische Probleme auch sprachliche Probleme sind
sich im Medium des Dialogs mit der sophistischen Bestreitung von Wahrheitsansprüchen in der Ethik auseinandersetzen
intuitiv-kreative Antworten auf metaphysische (Grenz-)Fragen präsentieren
Ethische Theorien prüfen
am Beispiel einer moralischen Kontroverse die Unsicherheit und Brüchigkeit ethischer Argumente aufzeigen
klassische Positionen und Prinzipien der normativen Ethik als Deutungsmuster der Moral darstellen
guter Wille und Gemeinwohl als konkurrierende Leitgedanken moralischer Theoriebildung untersuchen
in Auseinandersetzung mit relativistischer und nihilistischer Moralkritik über Anspruch und Autorität der Moral diskutieren
Gedankenexperimente zur Illustration und Kritik ethischer Theorien präsentieren
Fragen der Rechtsgeltung prüfen
die in rechtlichen Bestimmungen wirksamen Abstufungen innerhalb der gesetzlich geschützten Privatsphäre beschreiben
die naturrechtliche Begründung und Einschränkung des Rechts auf Widerstand in ihrer Problematik erläutern
Kants Argumente für den unbedingten Rechtsgehorsam analysieren und mit dem Widerstandsrecht (Art. 20 GG) vergleichen
die Vereinbarkeit von Pluralismus und Grundkonsens in John Rawls’ Theorie der Gerechtigkeit beurteilen
eine Gesetzesberatung über selbstbestimmtes Sterben hinter dem Schleier des Nichtwissens durchführen
Neue Verantwortungsfragen diskutieren
die Einschätzbarkeit von Risiken technischer Innovationen und der modernen Infrastruktur problematisieren
Verantwortungsethik als Antwort der Gegenwart auf den erweiterten technischen Fortschritt interpretieren
die Konkurrenz von Zweckrationalität und Verantwortung angesichts der normativen Kraft des Faktischen untersuchen
ökologische Konsequenzen des Wachstumsdenkens und Möglichkeiten für eine Postwachstumsgesellschaft erörtern
Ideen für verantwortungsvolles globales Wirtschaften und nachhaltigen Konsum entwickeln
Anleitungen zu einem geglückten Leben reflektieren
den gesellschaftlichen Leistungsdruck und die Verheißungen digitaler Gesundheitsassistenten problematisieren
die Lebenshaltung der Stoiker gegenüber dem Unvermeidlichen und dem Veränderbaren erläutern
J.-P. Sartres Bestimmung einer umfassenden Verantwortung des Menschen für sich selbst untersuchen
sich mit Montaignes Ausspruch „Philosophieren heißt sterben lernen“ auseinandersetzen
scheinbar vernünftige Lebensregeln in ironischer Verfremdung gestalten
Religion aus philosophischer Sicht untersuchen
die Eigenart einer philosophischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Religiösen bestimmen
individuelle und gesellschaftliche Funktionen von Religion charakterisieren
Dimensionen des Religiösen ermitteln und Religionsdefinitionen prüfen
die Berechtigung klassischer Religionskritik am Beispiel der Theodizee diskutieren
Vorschläge zur Verwirklichung von Religionsfreiheit in einer pluralen Gesellschaft reflektieren